DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

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Selina
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Selina » Mi 30. Mai 2018, 14:02

Realist2014 hat geschrieben:(30 May 2018, 14:55)



das Eine hat mit dem Anderen NICHTS zu tun.

denn dann landen wir wieder bei "Erziehungslagern" etc. und dem restlichen sozialistischen Schwachfug

DEINE Vorstellungen enden IMMER an der seltsamen Vorstellungen, dass es eben KEINE klaren Regeln geben sollte ( in den ökonomischen Kontexten wie Löhne, Renten ALG II usw.), die eben transparent und fair und somit auch GERECHT sind, sondern nach "Menschlichkeii" entschieden werden "sollte", was jeglicher WILLKÜR Tür und Tor öffnen würde.

Offensichtlich begreifst du dieses aber nicht


Nö. Es sollte Regeln und Menschlichkeit geben. Oder noch besser: Regeln nach menschlichen Prinzipien.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Positiv Denkender » Mi 30. Mai 2018, 15:29

Selina hat geschrieben:(30 May 2018, 15:02)

Nö. Es sollte Regeln und Menschlichkeit geben. Oder noch besser: Regeln nach menschlichen Prinzipien.

Diese Prinzipien sollen ausgerechnet in sozialistischen Regimen gelten .
Mehr Unmenschlichkeit als im Sozialismus gibt und gab es seit Ende des 3.Reichs nirgendwo .
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Mi 30. Mai 2018, 15:32

Selina hat geschrieben:(30 May 2018, 15:02)

Nö. Es sollte Regeln und Menschlichkeit geben. Oder noch besser: Regeln nach menschlichen Prinzipien.



nochmal meine Frage:

WAS ist am Rentensystem denn nun NICHT "menschlich"?

oder am Mindestlohn?

oder an ALG II?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Odin1506 » Mi 30. Mai 2018, 19:07

Realist2014 hat geschrieben:(30 May 2018, 14:19)

liefer doch mal eine nachvollziehbare Definition von "Menschlichkeit" in euren "Jammerthemen":



was hat es mit "Menschlichkeit" zu tun, dass ein Unternehmen nur DIE Arbeitsplätze schafft, die benötigt werden?

Oder dass unser Rentensystem auf einem Äquivalenzprinzip beruht?

Oder dass unsere Gesellschaft von arbeitsfähigen, arbeitslosen Erwachsenen erwartet, die ihnen angeboten Jobs anzunehmen?

usw.....


Ich lasse mich mal auf eine Antwort von dir ein.
Das du nicht weiss was Menschlichkeit ist, ist ja allen bekannt.
Menschlichkeit hat nichts mit dem derzeitigen Rentensystem zu tun, weil das Äquivalenzsystem voll vor dem Arsch ist.
Beispiel: Menschen, die 40 Jahre gearbeitet haben, und auf Grund der Schließung ihrer Firma Arbeitslos geworden sind, bekommen nur die Grusi.
Oder, ein Soldat, der seine Gesundheit in Afghanistan gelassen hat und dadurch nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann, weil er das posttraumatische Belastungssysndrom hat, wird sträflich von der Regierung, die diesen Soldaten da runter geschickt hat, vernachlässigt.
Ich könnte noch weiter so machen.
Aber da du ja Menschen nur als Humankapital siehst, wie auch andere User hier, wirst du natürlich dagegen wieder anstinken.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Mi 30. Mai 2018, 19:19

Odin1506 hat geschrieben:(30 May 2018, 20:07)


Das du nicht weiss was Menschlichkeit ist, ist ja allen bekannt.


nein, dass ist deiner Einbildung geschuldet

Menschlichkeit hat nichts mit dem derzeitigen Rentensystem zu tun, weil das Äquivalenzsystem voll vor dem Arsch ist.
Beispiel: Menschen, die 40 Jahre gearbeitet haben, und auf Grund der Schließung ihrer Firma Arbeitslos geworden sind, bekommen nur die Grusi


Ein Satz- viele Fehler...
1) natürlich gilt da AUCH das Äquivalenzprinzip. 40 Jahre HÖCHST-Beiträge ergibt aktuell im Westen eine Rente von über 2000tsd Euro..

2) da die "Grusi" kein einheitlicher Wert ist, bekommen Ossis in ihren Billigwohnungen auch mit 700 Euro Rente noch KEINE "Grusi", der Rentner in München vielleicht aber schon mit einer Rente von 1100 Euro.. ( teure Wohnung)


Oder, ein Soldat, der seine Gesundheit in Afghanistan gelassen hat und dadurch nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann, weil er das posttraumatische Belastungssysndrom hat, wird sträflich von der Regierung, die diesen Soldaten da runter geschickt hat, vernachlässigt.


WAS hat das mit der Rentenversicherung zu tun?
Das ist ein völlig eigenes Thema

Ich könnte noch weiter so machen.


du meinst noch mehr falsche Behauptungen aufstellen?

Aber da du ja Menschen nur als Humankapital siehst, .


die nächste sinnfreie Unterstellung.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Odin1506 » Mi 30. Mai 2018, 20:31

Realist2014 hat geschrieben:(30 May 2018, 20:19)

Ein Satz- viele Fehler...
1) natürlich gilt da AUCH das Äquivalenzprinzip. 40 Jahre HÖCHST-Beiträge ergibt aktuell im Westen eine Rente von über 2000tsd Euro..

2) da die "Grusi" kein einheitlicher Wert ist, bekommen Ossis in ihren Billigwohnungen auch mit 700 Euro Rente noch KEINE "Grusi", der Rentner in München vielleicht aber schon mit einer Rente von 1100 Euro.. ( teure Wohnung)




WAS hat das mit der Rentenversicherung zu tun?
Das ist ein völlig eigenes Thema


1.)Seid wann bekommen die Menschen hier mit 59 Jahren Rente? Und seid wann gibt es 2.000tsd Euro = 2.000.000 € Rente?
Also wenn ein "Arbeiter" 45 Jahre eingezahlt hat also frühestens mit 63, dann kann er in Frührente gehen, aber das dann mit Einbußen.
2. Ist ALG2 auch nicht durch das Wohngeld, ansonsten ist die Grundsicherung ein einheitlicher Wert. Und da die Grusi 416,00€ hoch ist kommt der Bezieher locker über 700€. Oder glaubst du das die Wohnungen hier unter 300€ zu haben sind?

Das hat viel mit der Rentenversicherung zu tun. Wenn ein Zeitsoldat/Freiwilliger aus dem Dienst ausscheidet, dann kümmert sich die Bundeswehr nicht mehr um seine ehemaligen Soldaten.
Nochschlimmer ist es wenn die Soldaten, die im Auslandseinsatz verletzt worden sind, und ich meine nicht die körperlichen Schäden, Jahre lang um Entschädigung kämpfen müssen, weil sich keiner dafür zuständig fühlt.

Also nicht menschliches.
Alles andere kommentiere ich nicht, weil ich mich nicht auf dein Niveau herunterziehen lasse.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon twilight » Mi 30. Mai 2018, 21:04

Odin1506 hat geschrieben:(30 May 2018, 21:31)

1.)Seid wann bekommen die Menschen hier mit 59 Jahren Rente? Und seid wann gibt es 2.000tsd Euro = 2.000.000 € Rente?
Also wenn ein "Arbeiter" 45 Jahre eingezahlt hat also frühestens mit 63, dann kann er in Frührente gehen, aber das dann mit Einbußen.
2. Ist ALG2 auch nicht durch das Wohngeld, ansonsten ist die Grundsicherung ein einheitlicher Wert. Und da die Grusi 416,00€ hoch ist kommt der Bezieher locker über 700€. Oder glaubst du das die Wohnungen hier unter 300€ zu haben sind?

Das hat viel mit der Rentenversicherung zu tun. Wenn ein Zeitsoldat/Freiwilliger aus dem Dienst ausscheidet, dann kümmert sich die Bundeswehr nicht mehr um seine ehemaligen Soldaten.
Nochschlimmer ist es wenn die Soldaten, die im Auslandseinsatz verletzt worden sind, und ich meine nicht die körperlichen Schäden, Jahre lang um Entschädigung kämpfen müssen, weil sich keiner dafür zuständig fühlt.

Also nicht menschliches.
Alles andere kommentiere ich nicht, weil ich mich nicht auf dein Niveau herunterziehen lasse.

Wer 45 Jahre einbezahlt hat kann abschlagsfrei mit 63 in Rente, nicht mitbekommen als Inlaender ? :D
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Do 31. Mai 2018, 07:52

Odin1506 hat geschrieben:(30 May 2018, 21:31)

1.)Seid wann bekommen die Menschen hier mit 59 Jahren Rente?


das habe ich nirgends behauptet..

Und seid wann gibt es 2.000tsd Euro = 2.000.000 € Rente?


Schreibfehler kannst du behalten- logischerweise waren 2.000 € gemeint

Also wenn ein "Arbeiter" 45 Jahre eingezahlt hat also frühestens mit 63, dann kann er in Frührente gehen, aber das dann mit Einbußen.


Frührente ist wieder ein Sonderfall

2. Ist ALG2 auch nicht durch das Wohngeld, ansonsten ist die Grundsicherung ein einheitlicher Wert. Und da die Grusi 416,00€ hoch ist kommt der Bezieher locker über 700€. Oder glaubst du das die Wohnungen hier unter 300€ zu haben sind?


Einheitlich sind die "Regelsätze" in Höhe von 416 €.
Die Grundsicherung ist aber aber ein Aufstockungssystem, genau wie "ALG II", nach "Bedarf".
Und somit eben KEINE einheitliche Gesamtleistung- da abhängig von den Wohnkosten.

Daher haben wir eben die Situation, dass der Ostrentner in der günstigeren Wohnung mit 800 Euro Rente noch NICHT in die Grundsicherungsberechtigung fällt , während bei einem Münchener Rentner mit 800€ Rente dieses sehr oft der Fall ist.

Nun nochmal meine Frage, WAS ist daran nun nicht "menschlich"- was DU ja behauptet hast?

Das hat viel mit der Rentenversicherung zu tun. Wenn ein Zeitsoldat/Freiwilliger aus dem Dienst ausscheidet, dann kümmert sich die Bundeswehr nicht mehr um seine ehemaligen Soldaten.
Nochschlimmer ist es wenn die Soldaten, die im Auslandseinsatz verletzt worden sind, und ich meine nicht die körperlichen Schäden, Jahre lang um Entschädigung kämpfen müssen, weil sich keiner dafür zuständig fühlt.


Das mag ja so sein- ist aber eben auch ein ganz spezielles "Minderheitenproblem" und hat nun NICHTS mit dem so pösen Kapitalsimus zu tun



Alles andere kommentiere ich nicht, weil ich mich nicht auf dein Niveau herunterziehen lasse.


um auf mein Niveau zu kommen, müsstest du doch in jeder relevanten Kategorie nach oben bewegen :cool:

außer im Nörgeln und Jammern, da bist du mir weit überlegen... :D
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Odin1506 » Do 31. Mai 2018, 08:40

Realist2014 hat geschrieben:(31 May 2018, 08:52)

das habe ich nirgends behauptet..



Schreibfehler kannst du behalten- logischerweise waren 2.000 € gemeint



Frührente ist wieder ein Sonderfall



Einheitlich sind die "Regelsätze" in Höhe von 416 €.
Die Grundsicherung ist aber aber ein Aufstockungssystem, genau wie "ALG II", nach "Bedarf".
Und somit eben KEINE einheitliche Gesamtleistung- da abhängig von den Wohnkosten.

Daher haben wir eben die Situation, dass der Ostrentner in der günstigeren Wohnung mit 800 Euro Rente noch NICHT in die Grundsicherungsberechtigung fällt , während bei einem Münchener Rentner mit 800€ Rente dieses sehr oft der Fall ist.

Nun nochmal meine Frage, WAS ist daran nun nicht "menschlich"- was DU ja behauptet hast?



Das mag ja so sein- ist aber eben auch ein ganz spezielles "Minderheitenproblem" und hat nun NICHTS mit dem so pösen Kapitalsimus zu tun





um auf mein Niveau zu kommen, müsstest du doch in jeder relevanten Kategorie nach oben bewegen :cool:

außer im Nörgeln und Jammern, da bist du mir weit überlegen... :D


Ich kommentiere es mal nicht, weil ich mich wie geschrieben nicht auf dein Niveau herunter lasse.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Do 31. Mai 2018, 08:53

Odin1506 hat geschrieben:(31 May 2018, 09:40)

Ich kommentiere es mal nicht, weil ich mich wie geschrieben nicht auf dein Niveau herunter lasse.


nein, dar Fakt ist, du kannst deine Behauptung von angeblicher "fehlender Menschlichkeit" nicht einmal an einem konkreten Sachverhalt ( hier DEIN Beispiel mit 40 Jahre Arbeit / Rente / Grundsicherung) sachlich begründen.

Wie immer halt.

Es bleibt ein undifferenziertes Gejammer über die ach so pöse Welt, das pöse System und die pösen Menschen... :dead:
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Selina » Do 31. Mai 2018, 16:47

Positiv Denkender hat geschrieben:(30 May 2018, 16:29)

Diese Prinzipien sollen ausgerechnet in sozialistischen Regimen gelten .
Mehr Unmenschlichkeit als im Sozialismus gibt und gab es seit Ende des 3.Reichs nirgendwo .


Ich rede aber nicht von irgendeinem Sozialismus der Vergangenheit. Ich rede vom jetzigen Kapitalismus, genannt Marktwirtschaft :D Dass es da oft sehr unmenschlich zugeht, ist eigentlich Allgemeinwissen.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Selina » Do 31. Mai 2018, 16:51

Realist2014 hat geschrieben:(30 May 2018, 16:32)

nochmal meine Frage:

WAS ist am Rentensystem denn nun NICHT "menschlich"?

oder am Mindestlohn?

oder an ALG II?


Beim Stichwort "fehlende Menschlichkeit im Kapitalismus" gehts ausnahmsweise mal nicht vordergründig ums Rentensystem oder um den Mindestlohn. Da gehts um die kalte, schnoddrige und arrogante Art vieler Menschen, jahrzehntelang geprägt durchs System. Die können schon gar nicht mehr anders und merken es selbst schon gar nicht mehr. Das ist die eine Seite. Die andere: Der Mensch als "Faktor", der sich rechnen muss. Da könnte ich kotzen.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Misterfritz » Do 31. Mai 2018, 16:58

Selina hat geschrieben:(31 May 2018, 17:47)

Ich rede aber nicht von irgendeinem Sozialismus der Vergangenheit. Ich rede vom jetzigen Kapitalismus, genannt Marktwirtschaft :D Dass es da oft sehr unmenschlich zugeht, ist eigentlich Allgemeinwissen.
Ja, furchtbar unmenschlich!
Hier ist jeder krankenversichert, hier bekommt Unterstützung, wenn es benötigt wird.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Misterfritz » Do 31. Mai 2018, 17:00

Selina hat geschrieben:(31 May 2018, 17:51) Die andere: Der Mensch als "Faktor", der sich rechnen muss. Da könnte ich kotzen.
Sicherlich muss sich auch der Faktor Mensch rechnen, wenn ich ein Produkt herstellen und verkaufen will. Was nutzt es, wenn ich sehr "menschlich" Leute einstelle, sehr gut bezahle, aber dann die Produkte nicht verkaufen kann? Ich bin pleite und muss ganz menschlich die Leute entlassen.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Selina » Do 31. Mai 2018, 17:09

Misterfritz hat geschrieben:(31 May 2018, 18:00)

Sicherlich muss sich auch der Faktor Mensch rechnen, wenn ich ein Produkt herstellen und verkaufen will. Was nutzt es, wenn ich sehr "menschlich" Leute einstelle, sehr gut bezahle, aber dann die Produkte nicht verkaufen kann? Ich bin pleite und muss ganz menschlich die Leute entlassen.


Hier geht es im Moment aber nicht um "Produkte herstellen" und "Produkte verkaufen". Und auch nicht um die Krankenversicherung. Das so genannte soziale Netz ist doch zu großen Teilen ok, wenn auch in vielen Punkten mit Reformstau versehen. Hier gehts aber um was anderes. Um Feeling, um Sozialpsychologie. Darum, wie der Einzelne ein Gesellschaftssystem erlebt. Und da gibts halt sehr viel Kälte und Ellenbogen, sehr viel Arroganz und Von-oben-Herab. Kein Wunder: Wer von Kindesbeinen an auf Erfolg und Karriere getrimmt ist, wer auf Gedeih und Verderb immer auf der Gewinnerseite stehen muss, der wird eben dann hart bis gnadenlos anderen gegenüber. Der sieht den Nebenmann, den Nachbarn nicht mehr.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Do 31. Mai 2018, 17:17

Selina hat geschrieben:(31 May 2018, 17:51)

B Da gehts um die kalte, schnoddrige und arrogante Art vieler Menschen, jahrzehntelang geprägt durchs System. Die können schon gar nicht mehr anders und merken es selbst schon gar nicht mehr. .



da ist es wieder. Das "pöse System" Marktwirtschaft

sorry, dieses Systemgefasel ist einfach nur noch lächerlich
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Do 31. Mai 2018, 17:19

Selina hat geschrieben:(31 May 2018, 18:09)

. Darum, wie der Einzelne ein Gesellschaftssystem erlebt. Und da gibts halt sehr viel Kälte und Ellenbogen, sehr viel Arroganz und Von-oben-Herab. Kein Wunder: Wer von Kindesbeinen an auf Erfolg und Karriere getrimmt ist, wer auf Gedeih und Verderb immer auf der Gewinnerseite stehen muss, der wird eben dann hart bis gnadenlos anderen gegenüber. Der sieht den Nebenmann, den Nachbarn nicht mehr.


jaj

der pöse Mensch..

der egoistisch ist, um SEIN Leben angenehm zu gestalten...

dann jammern natürlich die "Verlierer", dass sie nur Krümel bekommen statt Kuchen
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Do 31. Mai 2018, 17:21

Selina hat geschrieben:(31 May 2018, 17:51)

. Die andere: Der Mensch als "Faktor", der sich rechnen muss. Da könnte ich kotzen.



sorry

das ist der nächste Quatsch

es muss nicht der "Mensch" rechnen, sondern der PREIS für die Ware "Arbeitsleistung"

Wieder meine Frage, wieso du von den pösen Unternehmern eine "Verhaltensweise" erwartest, welche DU als Konsument NICHT selber lebst?
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Selina » Do 31. Mai 2018, 17:22

Realist2014 hat geschrieben:(31 May 2018, 18:19)

jaj

der pöse Mensch..

der egoistisch ist, um SEIN Leben angenehm zu gestalten...

dann jammern natürlich die "Verlierer", dass sie nur Krümel bekommen statt Kuchen


Weder jammere ich noch gehöre ich zu den Verlierern. Ich stelle nur fest. Frag dich doch einfach mal, woher die Eiseskälte kommt. Mir tun Menschen, die keinen Blick mehr für das Leid des anderen, für Armut und Benachteiligung haben, einfach nur leid.
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Re: DIE LINKE: Soziale Gerechtigkeit DAS Original

Beitragvon Realist2014 » Do 31. Mai 2018, 17:32

Selina hat geschrieben:(31 May 2018, 18:22)

Weder jammere ich noch gehöre ich zu den Verlierern. Ich stelle nur fest. Frag dich doch einfach mal, woher die Eiseskälte kommt. Mir tun Menschen, die keinen Blick mehr für das Leid des anderen, für Armut und Benachteiligung haben, einfach nur leid.


Da haben wir wohl eine unterschiedliche Sozialisierung bezüglich bestimmter Begriffe und deren Definition

"Leid" assoziiere ich mit Krankheit, Behinderung, Unfall usw...

NICHT aber mit Konsumlimitierung aufgrund ökonomisch relevantem Kompetenzmangel oder mangelnder Leistungsbereitschaft

diese "Armutsgefasel" ist einfach nicht mehr ernst zu nehmen
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