Schulz oder Merkel?

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firlefanz11
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon firlefanz11 » Fr 3. Feb 2017, 16:10

pikant hat geschrieben:(03 Feb 2017, 14:14)
auch im Nachbarland Frankreich rockt nun ein feuriger Befuerworter der EU den Wahlkampf!

Um so lustiger wärs wenn Le Pen dann die Mehrheit bekäme, die ja gerade den Frexit im Falle eines Wahlsiegs proklamiert hat. :D
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DarkLightbringer
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 3. Feb 2017, 16:18

firlefanz11 hat geschrieben:(03 Feb 2017, 16:10)

Um so lustiger wärs wenn Le Pen dann die Mehrheit bekäme, die ja gerade den Frexit im Falle eines Wahlsiegs proklamiert hat. :D

Das wäre fraglos der Wunschtraum jener, die über dunkle Kanäle die "Front" finanzieren und dies wohl im Interesse einer Shanghai-Macht tun.

Nicht von ungefähr gilt Macron als Lichtgestalt.
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H2O
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon H2O » Fr 3. Feb 2017, 16:30

firlefanz11 hat geschrieben:(03 Feb 2017, 16:10)

Um so lustiger wärs wenn Le Pen dann die Mehrheit bekäme, die ja gerade den Frexit im Falle eines Wahlsiegs proklamiert hat. :D


Ich würde jetzt aber noch nicht über eine daran angepaßte Zukunftsstrategie für Deutschland nachdenken. Teile dieser Strategie könnten unsere Nachbarn unnötig beunruhigen.
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon Alexyessin » Fr 3. Feb 2017, 18:00

Boraiel hat geschrieben:(03 Feb 2017, 14:11)

Ja, ein Mann aus dem Volke ist er wirklich, aber es mag ihm an Weitsicht fehlen, dieses Land angemessen zu führen.
Diese Weitsicht ist aber bei Merkel auch nur in Grundzügen erkennbar.


Der Horst kann ja nicht mal Bayern angemessen führen.
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon Wähler » Fr 3. Feb 2017, 18:30

pikant hat geschrieben:(03 Feb 2017, 15:45)
wir brauchen eine starke Opposition!

Mit welchen inhaltlichen Schwerpunkten könnte sich denn eine mögliche Opposition von einer möglichen Regierung unterscheiden? Nehmen wir jetzt einemal die beiden Fälle Große Koalition oder Jamaika an.
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon Ein Terraner » Fr 3. Feb 2017, 18:33

Alexyessin hat geschrieben:(03 Feb 2017, 18:00)

Der Horst kann ja nicht mal Bayern angemessen führen.


Der versucht ja auch gerade Trump als Vaterfigur zu gewinnen. :dead:
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon Alexyessin » Fr 3. Feb 2017, 18:47

Ein Terraner hat geschrieben:(03 Feb 2017, 18:33)

Der versucht ja auch gerade Trump als Vaterfigur zu gewinnen. :dead:


Schmarrn. :)
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon Ein Terraner » Fr 3. Feb 2017, 18:57

Alexyessin hat geschrieben:(03 Feb 2017, 18:47)

Schmarrn. :)


Ok, das Lob von Seehofer war vielleicht etwas ungünstig veröffentlicht worden, so kurz nach dem Einreiseverbot. :D
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon Wähler » Sa 4. Feb 2017, 16:14

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/w ... -1.3362595
SZ 4. Februar 2017 Wirtschaftspolitik - Was die SPD jetzt tun muss
Rieseninvestitionen in Bildung, die sozialen Aufstieg ermöglichen. Mehr Rechte für Gewerkschaften, faire Löhne auszuhandeln. Weniger Steuern und Sozialbeiträge für die breite Masse, damit sie besser lebt und Vermögen bildet...
Kein Kuschelkurs mehr gegenüber Familienfirmen, die den Millionenbetrieb steuerfrei vererben möchten. Kein Artenschutz für das EU-weit einmalige Steuersplitting, das Frau-am-Herd-Ehen mit 20 Milliarden Euro im Jahr fördert.

Muss man die SPD zum Jagen tragen? ;)
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon Ein Terraner » So 5. Feb 2017, 16:22

Schultz bei Precht

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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon Lukas » Di 14. Mär 2017, 19:28

Mmh, die Wahl zwischen Pest und Cholera. Ich denke Merkel ist das geringere Übel. Schulz steht mehr hinter Europa (bzw. hinter der EU) als hinter Deutschland.
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon DarkLightbringer » Di 14. Mär 2017, 19:47

Ein Mann aus dem Volke ist doch gar nicht so schlecht. Das Zerplatzen vom Jugendtraum, Fußball-Profi zu werden, hat ihn umgehauen, dann ist er wieder aufgestanden und hat sich durchgeboxt bis zum Kanzlerkandidaten. Das spricht doch sehr für Nehmer-Qualitäten. Entscheidend ist doch nicht, ob jemand mal vom Platz geht, sondern ob er wieder kommt.
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon Bayerische Axt » So 9. Apr 2017, 03:35

Schulz oder Merkel = Schieß ich mir in den Kopf oder ins Herz

Merkel kann niemand ernsthaft mehr haben wollen, der den Mist gesehen hat und noch sieht.

Bei Schulz tun die Leute gerade so, als wäre er ein Neuling der aus dem Nichts kam und magisch Alle verzaubert hat. Eurokrat, der vom internationalen Thron stieg, weil er auf heimischen Boden für sich mehr verspricht, trifft es wohl besser. (dennoch guter Schachzug der SPD)
Wenn laut Merkel der Islam zu Deutschland gehört, dann gehört Bayern nicht zu Deutschland (BP)
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon watisdatdenn? » So 9. Apr 2017, 04:17

Boraiel hat geschrieben:(03 Feb 2017, 14:06)
Beide begeistern mich nicht, ich würde mir Horst S. wünschen.

Jep, den würde ich wahrscheinlich auch wählen. Steht aber nicht zur Wahl, also wird alternativ gewählt.
Es macht mir sehr einfach, dass Merkel und Schulz kandidieren, da muss ich nicht lange mit mir selbst hadern.
Beide sind für offene Grenzen und unbegrenzte Zuwanderung (und haben massiv den brexit vorangetrieben).

Schulzes Gold und Merkels Ersatzkinder.
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon Hyde » Mo 10. Apr 2017, 00:42

Ich hoffe aus zwei Gründen auf einen Wahlsieg von Merkel. Erstens sind meine politischen Positionen meist ähnlich. Zweitens halte ich Merkel mit ihrer lösungsorientierten Nüchternheit, ihrer Intelligenz und ihrem unprätentiösen Charakter für eine wunderbare Vertreterin Deutschlands. Dass Deutschland inzwischen weltweit einen so guten, positiven Ruf hat, liegt auch an Merkel.
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon Progressiver » Di 23. Mai 2017, 21:07

Schulz wäre besser für Deutschland und Europa. Mich würde es alleine schon mit Genugtuung erfüllen, wenn der überzeugte Europäer Schulz als Kanzler den rechten Autokraten und Populisten auf der nationalen wie internationalen Bühnen verbal die Fresse polieren könnte. Die passive Schlaftablette Merkel traut sich das doch gar nicht! Da er vorher Europapolitiker war, ist sein politischer Horizont auch nicht so klein wie derjenige Merkels, die -aus dem Osten kommend- nie kapiert hat, was das europäische Projekt bedeutet. (Zitat Helmut Kohl: "Die macht mir mein Europa kaputt!")

Weiterhin besitzt er so etwas wie einen ökonomischen Sachverstand. Er weiß, dass das Land nicht mehr länger von der Substanz leben kann. Also braucht es Investitionen in die Bildung, die Verkehrsinfrastruktur und viele andere Dinge. Wenn der neoliberale Chefideologe Schäuble dagegen verkündet, er wolle mal wieder die Steuern senken, dann kann zwar jeder Deutsche davon einmal "Schnitzel mit Pommes" mehr essen gehen. Aber spätestens, wenn die ersten Autobahnbrücken zusammenbrechen, werden die Deutschen merken, dass Austerität einen nicht weiter bringt. Ich weiß auch nicht, wie Schäuble sich das vorstellt: Er will so lange die öffentlichen Haushalte verhungern lassen, bis sie irgendwann ganz fett werden? Gruselig! Der Mann gehört abgesetzt! Und Merkel gleich mit dazu!

Das Problem wird aber nur sein, dass die politischen Simpel unter den Deutschen doch wieder ihr Kreuz bei Merkel machen werden. Viele sind dermaßen von der neoliberalen Ideologie gehirngewaschen, dass sie lieber ein Schnitzel mehr essen gehen wollen, indem der Staat ihnen die Steuern senkt, als dass sie dafür sind, die Löhne so weit anzuheben, dass sie selbst endlich mal auch das verdienen, was ihre Arbeit wert ist. Und so zahlt der deutsche Michel lieber doppelt die Zeche: Zunächst einmal bringt er mit seinem erhaltenen Dumpinglöhnen die europäischen Mitbewerber dermaßen in Not, dass deren Volkswirtschaften langsam, aber sicher, zugrunde gehen. Die Folge: Die Staatsschuldenkrisen werden jedes Jahr schlimmer in Resteuropa. Und dann stellt sich die Frage, ob der schlecht bezahlte deutsche Michel nicht auch noch als Steuerzahler deren Schulden begleichen muss, die ja gerade durch seine Trägheit bei den Lohnverhandlungen im eigenen Land entstanden sind. Wahrscheinlich wird sich die Kanzlerin aber auch gegen so etwas sträuben. Wer aber hat dann noch Geld übrig, um deutsche Waren zu kaufen, wenn die deutsche Wirtschaft vorher alles wie ein Vampir ausgesaugt hat?

Und noch aus einem anderen Grund würde ich Schulz die Kanzlerschaft wünschen: Als Wähler hätte man endlich wieder das Gefühl, in einer echten Demokratie zu leben! Merkel ist jetzt Anfang bis Mitte sechzig. Nach zwölf Jahren im Amt ist jeder/r mal verbraucht. Wenn Schulz es jetzt nicht wird und Merkel so alt wird wie einstmals Adenauer, dann wird sie unangefochten noch mindestens fünf Legislaturperioden den jetzt schon schlimmen Reformstau aussitzen. Europa wird unter ihrer Knute sowieso kaputt gehen. Aber auch, was Deutschlands demokratisches Wesen selbst betrifft, sehe ich schwarz!
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon Senexx » Di 23. Mai 2017, 22:09

pikant hat geschrieben:(03 Feb 2017, 15:45)

wir brauchen eine starke Opposition!


Die SPD ist dazu aber zu schwach.
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon Senexx » Di 23. Mai 2017, 22:10

DarkLightbringer hat geschrieben:(14 Mar 2017, 19:47)

Ein Mann aus dem Volke ist doch gar nicht so schlecht. Das Zerplatzen vom Jugendtraum, Fußball-Profi zu werden, hat ihn umgehauen, dann ist er wieder aufgestanden und hat sich durchgeboxt bis zum Kanzlerkandidaten. Das spricht doch sehr für Nehmer-Qualitäten.


Er ist vom Stamme "Nimm". In Europa hat er reichlich genommen.
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Re: Schulz oder Merkel?

Beitragvon JJazzGold » Di 23. Mai 2017, 22:11

Ger9374 hat geschrieben:(03 Feb 2017, 15:55)

Wir brauchen mal was neues, und wenn es nur eine andere Frisur für Frau Merkel ist.
Und vielleicht auch weg mit dieser Raute a la Merkel. Ein V wie Churchill es machte.
Oder den Stinkefinger von? wie hieß der noch??


Effenberg
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