Wozu Parteien?

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Alexyessin
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Alexyessin »

Fadamo hat geschrieben:(21 Apr 2016, 23:12)

Eine Person wird wohl eine Entscheidung treffen können,ob unsere Soldaten in den Krieg ziehen oder zu Hause bleiben.
Dafür brauch man kein Ministerium.
Soetwas beschließt auch keine einzelne Person. :?
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Fadamo
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Fadamo »

Alexyessin hat geschrieben:(22 Apr 2016, 10:15)

Soetwas beschließt auch keine einzelne Person. :?

Es geht.Aber keine Person will bei Fehlentscheidung die Verantwortung übernehmen.
Darum wird parlamentarisch Abgestimmt.
Siehe Putin an ,er steht zur Verantwortung,auch wenn er vom Westen verteufelt wird.
Oder auch Erdogan.
Politik ist wie eine Hure,die kann man nehmen wie man will
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Fadamo »

harry52 hat geschrieben:(21 Apr 2016, 22:55)

Jetzt überrascht Du mich, denn das könnte fast von mir sein.
Aber Vorsicht, auch da muss man sich folgendes klar machen: Der gesamte Bereich "Verteidigung " ist so komplex, dass unmöglich eine Person den Durchblick haben kann. Ich bin der Meinung, dass ein(e) Minister(in) dann richtig gut ist, wenn sie erkennt, wie komplex das ist und sich die Meinung der Experten anhört. Unsere Welt ist einfach viel zu komplex für allwissende Götter und Bescheidenheit und die Fähigkeit anderen zu zu hören sind heute wichtige Tugenden. Das macht mich auch zum Putingegeer. Der ist nun wirklich kein Nerd, umso lächerlicher wirkt es und umso gefährlicher ist es, wenn er sich für so eine Art Genie hält.

Bei Verteidigung sehe ich das ja ein.
Aber wir beteiligen uns ja immer mehr an kriegerische Konflikte,was mit der Verteidigung Deutschlands überhaupt nix zu tun hat.
Und das Entsenden von Soldaten an kriegerische Handlungen,dass kann nun wirklich eine Person machen.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Realist2014 »

Fadamo hat geschrieben:(22 Apr 2016, 14:31)

Bei Verteidigung sehe ich das ja ein.
Aber wir beteiligen uns ja immer mehr an kriegerische Konflikte,was mit der Verteidigung Deutschlands überhaupt nix zu tun hat.
Und das Entsenden von Soldaten an kriegerische Handlungen,dass kann nun wirklich eine Person machen.

Deutschland ist Mitglied der NATO

da gibt es Verpflichtungen in diesem Bündnis...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Alexyessin »

Fadamo hat geschrieben:(22 Apr 2016, 14:18)

Es geht.Aber keine Person will bei Fehlentscheidung die Verantwortung übernehmen.
Darum wird parlamentarisch Abgestimmt.
Siehe Putin an ,er steht zur Verantwortung,auch wenn er vom Westen verteufelt wird.
Oder auch Erdogan.
Du hast mal wieder bewusst nicht aufgepasst um was es geht oder du verstehst es wirklich nicht.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Fadamo »

Realist2014 hat geschrieben:(22 Apr 2016, 14:52)

Deutschland ist Mitglied der NATO

da gibt es Verpflichtungen in diesem Bündnis...

Ja immer die Verpflichtung einhalten.
Man kann sich auch Entpflichten,wenn Deutschland sich selber gefährdet.
Auf der Strasse hilfst du doch auch nur ,wenn du selber nicht gefährdet wird,obwohl du dazu verpflichtest bist.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Fadamo »

Alexyessin hat geschrieben:(22 Apr 2016, 14:55)

Du hast mal wieder bewusst nicht aufgepasst um was es geht oder du verstehst es wirklich nicht.
Darum schrieb ich ja,dass ich deine Welt nicht verstehe.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von William »

Realist2014 hat geschrieben:(22 Apr 2016, 14:52)

Deutschland ist Mitglied der NATO

da gibt es Verpflichtungen in diesem Bündnis...
Ja, z.B. Ländern militärisch unsere Denkweise aufzuzwingen wie "Demokratie" zu funktionieren hat. Insbesondere jene der USA.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von harry52 »

Fadamo hat geschrieben:Aber wir beteiligen uns ja immer mehr an kriegerische Konflikte,was mit der Verteidigung Deutschlands überhaupt nix zu tun hat.
Soooooo wahnsinnig viele deutsche Soldaten sind im Moment gar nicht unterwegs.
Zum zweiten fordern Leute wie Du immer eine bessere Politik, aber ihr guckt euch nichts genau an. Du machst das auch hier wieder. Ein kleiner Dreizeiler, der nichts an Sachinformation enthält, zu den vielen Auslandseinsätzen. Die sind alle unterschiedlich und zu jedem gehören mindestens 10 Argumente, was für den Einsatz spricht und was gegen den Einsatz spricht.

Unsere Politiker alle als dumm und unfähig zu bezeichnen, ist leicht,
aber es wirkt komplett lächerlich, wenn man dann so wie Du null Sachargumente liefert, oder auch nur die, die einen in den Kram passen. Dein Beitrag enthält leider gar nichts, außer dieser pauschale Feststellung. Aber warum ist das bei Einsatz A,B,C,D ... so, weil erstens zweitens, drittens ... und vielleicht ist es doch nicht so ganz falsch, weil, erstens, zweitens, drittens...

Gute Politik ist doch nicht, sich es maximal bequem zu machen, faul im Parlament rumhängen, die Diäten kassieren und ständig "Nein" sagen und "Alles Mist" sagen. Gerade Ihr, die so unzufrieden sind, fahren aber auf die stinkefaulen Populisten ab. Aber gerade ihr müsstet doch genau das Umgekehrte verlangen, nämlich dass man sich vor jeder Entscheidung noch mehr Mühe gibt, Pro und Contra abzuwägen.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Fadamo »

harry52 hat geschrieben:(22 Apr 2016, 15:02)

Soooooo wahnsinnig viele deutsche Soldaten sind im Moment gar nicht unterwegs.
Zum zweiten fordern Leute wie Du immer eine bessere Politik, aber ihr guckt euch nichts genau an. Du machst das auch hier wieder. Ein kleiner Dreizeiler, der nichts an Sachinformation enthält, zu den vielen Auslandseinsätzen. Die sind alle unterschiedlich und zu jedem gehören mindestens 10 Argumente, was für den Einsatz spricht und was gegen den Einsatz spricht.

Unsere Politiker alle als dumm und unfähig zu bezeichnen, ist leicht,
aber es wirkt komplett lächerlich, wenn man dann so wie Du null Sachargumente liefert, oder auch nur die, die einen in den Kram passen. Dein Beitrag enthält leider gar nichts, außer dieser pauschale Feststellung. Aber warum ist das bei Einsatz A,B,C,D ... so, weil erstens zweitens, drittens ... und vielleicht ist es doch nicht so ganz falsch, weil, erstens, zweitens, drittens...

Gute Politik ist doch nicht, sich es maximal bequem zu machen, faul im Parlament rumhängen, die Diäten kassieren und ständig "Nein" sagen und "Alles Mist" sagen. Gerade Ihr, die so unzufrieden sind, fahren aber auf die stinkefaulen Populisten ab. Aber gerade ihr müsstet doch genau das Umgekehrte verlangen, nämlich dass man sich vor jeder Entscheidung noch mehr Mühe gibt, Pro und Contra abzuwägen.

Faul müssen unsere Politnix nicht sein.Sie müssen aber auch nicht sich um Probleme anderer Staaten kümmern,wenn im eigenem Staat viele Probleme zu lösen sind.
Da sollten und können unsere Politnx sich 24 Stunden austoben.
Ich mag es nicht,wenn man ständig sich in fremde Sachen reinhängt.Und dann wundert man sich,wenn der "Feind " uns besuchen tut.
Der Westen und insbesondere Deutschland sollte mehr Zurückhaltung üben.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Realist2014 »

William hat geschrieben:(22 Apr 2016, 15:02)

Ja, z.B. Ländern militärisch unsere Denkweise aufzuzwingen wie "Demokratie" zu funktionieren hat. Insbesondere jene der USA.

ach- die USA magst du also auch nicht... :rolleyes:
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Realist2014 »

Fadamo hat geschrieben:(22 Apr 2016, 14:58)

Ja immer die Verpflichtung einhalten.
Man kann sich auch Entpflichten,wenn Deutschland sich selber gefährdet.
Auf der Strasse hilfst du doch auch nur ,wenn du selber nicht gefährdet wird,obwohl du dazu verpflichtest bist.

Da das du also ehemaliger "Ossi" die Sache mit der NATO nicht verstehst- sehe ich dir nach. Ihr seid mit einem anderen Bündnis aufgewachsen...

Für uns Wessis ist der "Feind" immer im Osten... ( also Russland)
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Fadamo »

Realist2014 hat geschrieben:(22 Apr 2016, 15:21)

Da das du also ehemaliger "Ossi" die Sache mit der NATO nicht verstehst- sehe ich dir nach. Ihr seid mit einem anderen Bündnis aufgewachsen...

Für uns Wessis ist der "Feind" immer im Osten... ( also Russland)
Ja, ich kenne das,wenn die Politik den Bürger etwas einhämmert.
Das wird so überzeugend gemacht,das ein Realist daran glauben muss. :D
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Alexyessin »

Fadamo hat geschrieben:(22 Apr 2016, 14:59)

Darum schrieb ich ja,dass ich deine Welt nicht verstehe.
Es ist auch deine Welt :rolleyes:
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Alexyessin »

William hat geschrieben:(22 Apr 2016, 15:02)

Ja, z.B. Ländern militärisch unsere Denkweise aufzuzwingen wie "Demokratie" zu funktionieren hat. Insbesondere jene der USA.
Militärisch wurden wir nur einmal gezwungen eine Denkweise zu akzeptieren - in der Zeit der Nazis :x
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von H2O »

Alexyessin hat geschrieben:(22 Apr 2016, 15:34)

Militärisch wurden wir nur einmal gezwungen eine Denkweise zu akzeptieren - in der Zeit der Nazis :x
Ähem, war das nicht erst danach? So von 1945 bis 1990 linksherum in der SBZ und von 1945 bis 1990 demokratisch in Trizonesien; Ende des Besatzungsstatuts durch Verträge 2 plus 4?
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Gutmensch1
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Gutmensch1 »

William hat geschrieben:(22 Apr 2016, 15:02)

Ja, z.B. Ländern militärisch unsere Denkweise aufzuzwingen wie "Demokratie" zu funktionieren hat. Insbesondere jene der USA.
Das hat uns gut getan. Den Deutschen ging es noch nie so gut wie in dieser Phase der von außen aufgezwungen Demokratie. Die Süd- Koreaner und die Japaner haben auch große Freude an der Demokratie und der Freiheit im Rechtsstaat. Andere Länder, wie z. B. der befreite Irak haben das Prinzip der Demokratie, der Freiheit und der Menschenrechte leider nicht verstanden und trotz der Möglichkeiten nicht umgesetzt. Libyen ist auch so ein trauriges Beispiel. Die Tunesier und Ägypter sind noch dabei ihre Staatsform zu gestalten, vielleicht schaffen sie es einen demokratischen Staat aufzubauen.
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harry52
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von harry52 »

Fadamo hat geschrieben:Faul müssen unsere Politnix nicht sein.Sie müssen aber auch nicht sich um Probleme anderer Staaten kümmern,wenn im eigenem Staat viele Probleme zu lösen sind.
In unserer globalen Welt, ist das aber ein ganz schlechter Rat.
Umweltprobleme, Terror, Seuchen, organisierte internationale Kriminalität, Wirtschaftskrisen, Rohstoffkrisen, Flüchtlingsströme .... betreffen uns alle und stoppen oft nicht an Grenzen. Wenn beispielsweise Kriege im Nahen Osten eskalieren und vielleicht sogar der Iran und Saudi Arabien instabil werden, dann wirst Du schon morgen beim Autotanken etwas davon merken. Millionen könnten durch so etwas arbeitslos werden und millionen könnten im nächsten Winter (er)frieren.

Das nur mal als ein Beispiel.

Dir ist schon klar, dass wir nicht mehr in der Steinzeit leben und dass unsere Politiker bei allen Aktionen mit und im Ausland, oft lange darüber nachdenken und diskutieren, ob das uns hier in Deutschland mehr nützt, oder schadet. Es ist völlig ok, wenn Du manche Entscheidung von früher für falsch hälst, aber die Außenpolitik ganz auf Null runterfahren, kann nicht Dein Ernst sein. Das habe ich ehrlich gesagt so noch von niemand gehört. Das wäre völlig verrückt.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Fazer »

Fadamo hat geschrieben:(22 Apr 2016, 14:58)

Ja immer die Verpflichtung einhalten.
Man kann sich auch Entpflichten,wenn Deutschland sich selber gefährdet.
Auf der Strasse hilfst du doch auch nur ,wenn du selber nicht gefährdet wird,obwohl du dazu verpflichtest bist.
Nur gefährden wir uns nicht in der NATO. Das umgekehrte ist der Fall. Wären die Ukraine und Georgien in der NATO gewesen hätte sich Russland nicht getraut, Krieg in diesen Ländern zu beginnen. Erst die Hilflosigkeit dieser Länder durch das fehlende Verteidigungsbündnis hat sie zu einem Spielball Russlands gemacht.
Freiheit bedeutet Verantwortung; das ist der Grund, weshalb sich die meisten vor ihr fürchten. (George Bernard Shaw)
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Fazer »

Fadamo hat geschrieben:(21 Apr 2016, 23:12)

Eine Person wird wohl eine Entscheidung treffen können,ob unsere Soldaten in den Krieg ziehen oder zu Hause bleiben.
Dafür brauch man kein Ministerium.
jaja, das ist dann alles auf der Linie des "guten Diktators". Gewählte Regierungsmitglieder braucht man laut deiner Ansicht ja nicht wirklich. Es sollten einfach "Experten" regieren, die ja "objektiv" das richtige entscheiden. Da weiss dann ein einzelner Verteidigungsminister einfach so, warum es richtig wäre, Soldaten nach Mali zu entscheiden oder nicht. Der kennt die Situation lokal bis ins Detail, ist sich bewusst, was für Gefährdungen dort existieren, kennt die internationalen Implikationen. Einfach so, ohne Stab, das weiss man halt. Weil man Experte ist. Nicht wahr? :rolleyes:
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Re: Volksentscheide, direkte Demokratie: Pro & Contra

Beitrag von Fazer »

Odin1506 hat geschrieben:(14 Apr 2016, 15:28)

So einiges, vor allem können die Parteien nicht zugeben wenn sie Fehler gemacht haben.
Ist ja doch immer doof, dass die Realität die Platitüden, die hier immer gepflegt werden, widerlegt ...
Angela Merkel hat es als Fehler bezeichnet, dass sie die "Schmähkritik" von Jan Böhmermann "bewusst verletzend" nannte. Wenn sie sich über etwas ärgere, dann über diese Äußerung Anfang April. „Das war im Rückblick betrachtet ein Fehler", sagte Merkel am Freitag in Berlin.

http://www.focus.de/politik/deutschland ... 60994.html
Und das ausgerechnet auch noch von Merkel, die doch das Hassobjekt hier ist ... :eek:
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Alexyessin »

H2O hat geschrieben:(22 Apr 2016, 15:45)

Ähem, war das nicht erst danach? So von 1945 bis 1990 linksherum in der SBZ und von 1945 bis 1990 demokratisch in Trizonesien; Ende des Besatzungsstatuts durch Verträge 2 plus 4?
Nein.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Alexyessin »

Alexyessin hat geschrieben:(22 Apr 2016, 19:08)

Nein.
Zumindest nicht im Westen.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von H2O »

Alexyessin hat geschrieben:(22 Apr 2016, 19:08)

Zumindest nicht im Westen.
Ja, das haben wir im Westen zumindest nicht so empfunden; vielleicht haben ein paar unverbesserliche Braunellen die Sache anders gesehen? Ich erinnere mich noch, daß im Rundfunk durchaus britische Kontrolloffiziere aufpaßten, daß da kein brauner Mist verbreitet wurde.

In Berlin stand der RIAS unter US-Kontrolle... bis mindestens Mitte der 50er Jahre!

http://www.riasberlin.de/rias-hist/riad ... adden.html

"Die Sende- und Programmaufsicht für Rias Berlin lag beim „United States Information Service“. Die ausschließlich deutschen Arbeitnehmer wurden vom US Außenministerium bezahlt und unterlagen amerikanischem Arbeitsrecht. Erst Mitte der 50er Jahre beteiligte sich die Bundesregierung an den Kosten. Die deutschen Journalisten wurden in der ersten Zeit von amerikanischen Kontrolloffizieren genau beobachtet. So mussten die Texte aller Nachrichtensendungen vor Sendebeginn vorgelegt werden. Die Sieger trauten den Besiegten zunächst keineswegs.

Einer dieser Kontrolloffiziere war Harry Frohman, ein früheres Mitglied der berühmten „Comedian Harmonists“, die in den dreißiger Jahren musikalische Triumphe gefeiert hatten. Frohman war als Jude rechtzeitig in die USA emigriert und nach dem Krieg als amerikanischer Offizier heimgekehrt."

Immerhin an langer Leine geführt, wenn man das mit der SBZ vergleicht. Am 17. Juni sorgten doch die einen Panzerkolonnen dafür, daß die Vopo die Sache in den Griff bekam, und die andere Panzerkolonne sorgte dafür, daß vom Westen her nichts geschah... oder die andere Panzerkolonne einfach hinüberfuhr.

Das alles muß man selbst erlebt haben...
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Alexyessin »

H2O hat geschrieben:(22 Apr 2016, 19:24)

Ja, das haben wir im Westen zumindest nicht so empfunden; vielleicht haben ein paar unverbesserliche Braunellen die Sache anders gesehen?
Der Großteil hat es sicherlich nicht als Bevormundung gesehen, endlich wählen zu dürfen, Redefreiheit zu haben und insgesamt so etwas wie Demokratie zu erleben.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von H2O »

Alexyessin hat geschrieben:(22 Apr 2016, 19:36)

Der Großteil hat es sicherlich nicht als Bevormundung gesehen, endlich wählen zu dürfen, Redefreiheit zu haben und insgesamt so etwas wie Demokratie zu erleben.
Haben Sie diese Jahre und die Stimmung der Menschen bewußt miterlebt? Da war schon ein Gefühl der Demütigung, der Verstocktheit und des Ausgeliefertseins. Redefreiheit... das ist schön gesagt! So lange die Rede im Sinne der Alliierten war schon.

Sie dürfen diese Anmerkungen nicht mißverstehen als Vorwurf; aber die Frage war doch, ob wir Deutschen durch Militärgewalt umerzogen wurden. Und da meine ich, daß im Westen diese Militärgewalt im Hintergrund aufpaßte, daß da aber auch ja nichts aus dem Ruder lief. Im Osten war diese Frage schon durch die ideologische Verbundenheit der Staatsführung mit dem sowjetischen "Brudervolk" geklärt, meine ich.

Im Westen konnte es geschehen, daß der Sozialdemokrat Kurt Schumacher den christdemokratischen Bundeskanzler Adenauer zum "Bundeskanzler der Alliierten" beförderte.

http://www1.wdr.de/stichtag/stichtag582.html

Aus meiner Sicht begann die Demokratie im Westen erst so richtig eigenständig aus der Mehrheit der Mitbürger ab Anfang der 60er Jahre heraus zu leben. Dann erst begann die Aufarbeitung der Nazi-Greuel aus eigener Veranlassung, mühsam, aber immerhin.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Odin1506 »

Mal zurück zum Thema.
Man könnte auch die "etablierten Parteien" in einer einzigen zusammen fassen, vllt. in einer KaED, Kapitalistischen Einheitspartei Deutschlands, die braucht dann keine parlamentarische Demokratie mehr, das Amt des Präsidenten wird nur noch in den Titel Kaiser umbenannt. Achne, das hatten wir ja schon mal.
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Adam Smith »

Odin1506 hat geschrieben:(22 Apr 2016, 22:50)

Mal zurück zum Thema.
Man könnte auch die "etablierten Parteien" in einer einzigen zusammen fassen, vllt. in einer KaED, Kapitalistischen Einheitspartei Deutschlands, die braucht dann keine parlamentarische Demokratie mehr, das Amt des Präsidenten wird nur noch in den Titel Kaiser umbenannt. Achne, das hatten wir ja schon mal.
Der Kapitalismus lebt von der Konkurrenz. Aus dem Grund wäre eine einzige staatliche Partei bezogen auf den Kapitalismus Unsinn.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Wildermuth »

Adam Smith hat geschrieben:(22 Apr 2016, 23:08)

Der Kapitalismus lebt von der Konkurrenz. Aus dem Grund wäre eine einzige staatliche Partei bezogen auf den Kapitalismus Unsinn.
Wobei das alte problem wieder auftaucht: der markt belohnt marktfeindliches verhalten.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Adam Smith »

Wildermuth hat geschrieben:(23 Apr 2016, 02:06)

Wobei das alte problem wieder auftaucht: der markt belohnt marktfeindliches verhalten.
Inwiefern belohnt der Markt marktfeindliches Verhalten?
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Alexyessin »

Odin1506 hat geschrieben:(22 Apr 2016, 22:50)

Mal zurück zum Thema.
Man könnte auch die "etablierten Parteien" in einer einzigen zusammen fassen, vllt. in einer KaED, Kapitalistischen Einheitspartei Deutschlands, die braucht dann keine parlamentarische Demokratie mehr, das Amt des Präsidenten wird nur noch in den Titel Kaiser umbenannt. Achne, das hatten wir ja schon mal.
Kannst du diese etwas seltsame Parole auch mit sachlichen Argumenten untermauern?
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Wildermuth »

Adam Smith hat geschrieben:(23 Apr 2016, 07:37)

Inwiefern belohnt der Markt marktfeindliches Verhalten?
Wie wird man monopolist? Durch fairness?
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Realist2014 »

Odin1506 hat geschrieben:(22 Apr 2016, 22:50)

Mal zurück zum Thema.
Man könnte auch die "etablierten Parteien" in einer einzigen zusammen fassen, vllt. in einer KaED, Kapitalistischen Einheitspartei Deutschlands, die braucht dann keine parlamentarische Demokratie mehr, das Amt des Präsidenten wird nur noch in den Titel Kaiser umbenannt. Achne, das hatten wir ja schon mal.
man könnte auch irgendwann kapieren, dass logischerweise alle Parteien eine Schnittmenge haben MÜSSEN- und die heißt Marktwirtschaft.. :)

Gut - bis auf die SED-Nachfolgepartei... Da träumen immer noch einige von der toten Ideologie Sozialismus... :dead:
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Alexyessin »

Realist2014 hat geschrieben:(23 Apr 2016, 08:27)

man könnte auch irgendwann kapieren, dass logischerweise alle Parteien eine Schnittmenge haben MÜSSEN- und die heißt Marktwirtschaft.. :)

Gut - bis auf die SED-Nachfolgepartei... Da träumen immer noch einige von der toten Ideologie Sozialismus... :dead:
Ach da gibt es noch viele andere Parteien, die teilweise die Marktwirtschaft kritisch betrachten. Auf der Rechten wie auf der esoterischen Seite wie eben auch bei manch Linken Parteien.
Ob Die Linke wirklich zurück zum wirtschaftlichen Sozialismus wollen darf jetzt aber auch dahingestellt sein.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Odin1506 »

Adam Smith hat geschrieben:(22 Apr 2016, 23:08)

Der Kapitalismus lebt von der Konkurrenz. Aus dem Grund wäre eine einzige staatliche Partei bezogen auf den Kapitalismus Unsinn.
Deswegen schrieb ich auch, daß wir das schon hatten :)
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ThorsHamar
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von ThorsHamar »

Adam Smith hat geschrieben:(22 Apr 2016, 23:08)

Der Kapitalismus lebt von der Konkurrenz. Aus dem Grund wäre eine einzige staatliche Partei bezogen auf den Kapitalismus Unsinn.
Das stimmt natürlich nicht ....
Der Kapitalismus lebt davon, Konkurrenten auszuschalten und auf die politischen Verhältnisse so Einfluss zu nehmen, dass diese Beseitigung der Konkurrenz optimiert wird.
Anders gesagt: Kapitalismus hat als Ziel die Konzentration von ökonomischer und politischer Macht über alle Anderen.
Um dabei einen Schein von Demokratie zu wahren, gibt es eben Parteien.
Die Kollaboration mit dem ökonomisch und politisch tatsächlich mächtigsten Staat der Erde, mit China, also mit den Kommunisten, funktioniert NUR wegen des dortigen Ein - Parteien - Status' .
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Adam Smith »

ThorsHamar hat geschrieben:(23 Apr 2016, 12:18)

Die Kollaboration mit dem ökonomisch und politisch tatsächlich mächtigsten Staat der Erde, mit China, also mit den Kommunisten, funktioniert NUR wegen des dortigen Ein - Parteien - Status' .
Und dieses System wird dort wegen dem Kapitalismus auch bald abgelöst werden durch ein anderes System. Aber das kannst du ja auch nicht leiden. Was schwebt dir denn als Alternative vor? Viele Volksentscheide wie in der kapitalistischen Schweiz?
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von ThorsHamar »

Adam Smith hat geschrieben:(23 Apr 2016, 12:46)

Und dieses System wird dort wegen dem Kapitalismus auch bald abgelöst werden durch ein anderes System. Aber das kannst du ja auch nicht leiden. Was schwebt dir denn als Alternative vor? Viele Volksentscheide wie in der kapitalistischen Schweiz?
Was kann ich nicht leiden?
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Adam Smith »

ThorsHamar hat geschrieben:(23 Apr 2016, 14:21)

Was kann ich nicht leiden?
Parteien, weil die dazu da sind nur den Schein einer Demokratie zu wahren.
Das ist Kapitalismus:

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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Fadamo »

harry52 hat geschrieben:(22 Apr 2016, 16:13)

In unserer globalen Welt, ist das aber ein ganz schlechter Rat.
Umweltprobleme, Terror, Seuchen, organisierte internationale Kriminalität, Wirtschaftskrisen, Rohstoffkrisen, Flüchtlingsströme .... betreffen uns alle und stoppen oft nicht an Grenzen. Wenn beispielsweise Kriege im Nahen Osten eskalieren und vielleicht sogar der Iran und Saudi Arabien instabil werden,dann wirst Du schon morgen beim Autotankenetwas davon merken.Millionenkönntendurch soetwasarbeitslos werden und Millionen könnten im nächsten Winter (er)frieren.

Das nur mal als ein Beispiel.

Dir ist schon klar, dass wir nicht mehr in der Steinzeit leben und dass unsere Politiker bei allen Aktionen mit und im Ausland, oft lange darüber nachdenken und diskutieren, ob das uns hier in Deutschland mehr nützt, oder schadet. Es ist völlig ok, wenn Du manche Entscheidung von früher für falsch hälst, aber die Außenpolitik ganz auf Null runterfahren, kann nicht Dein Ernst sein. Das habe ich ehrlich gesagt so noch von niemand gehört. Das wäre völlig verrückt.

Erstens:
Ich habe kein Auto.
Ich bin ja nicht der Meinung,dass die Außenpolitik ganz aufs Eis gelegt werden soll,sondern man kann weiterhin wirtschaftliche Beziehungen betreiben.Auch in der Kriminalitäts-Bekämpfung kann man zusammenarbeiten.
Kriege ,Unterdrückung,Ausbeutung wird es immer geben,solange die Menschheit existiert.
Die Menschen sind halt so.
Das wird auch eine Frau Merkel,Herr Steinmeier,oder ein anderer europäischer Politnix nicht verhindern können.
Sie sind einfach nicht für solche Konfliktlösungen geschaffen.
Wir sehen ja,was passiert,wenn immer mehrere Länder in Konflikte andere Länder sich einmischen.Der innerstaatliche Konflikt schwappt über andere Hilfeleistende Staaten über.
Möchtest Du jetzt aus einem einzigen Innenkonflikt eines Staates die ganze Welt reinziehen ?
Und das wird mit den Eingreifen der Europäer genau erreicht.Siehe Frankreich.
Ich bin mir auch sicher,dass die europäischen Politnix die sogenannte Hilfe(Militär) total falsch anpacken und darum werden wir Europäer den Kampf gegen den IS nicht Herr werden.Selbst wenn sie aus verschiedene Gebieten vertrieben werden,dann kommen sie eben nach Europa und werden ihre Mission hier betreiben.
Es geht doch nicht um Hilfe oder Moralischer Pflicht der Europäer,wie immer Frau Merkel es erwähnt,es geht um wirtschaftliche Interessen.
Du hast es ja selber schon das Erwähnt.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von von Grimm »

Realist2014 hat geschrieben:(23 Apr 2016, 08:27)

man könnte auch irgendwann kapieren, dass logischerweise alle Parteien eine Schnittmenge haben MÜSSEN- und die heißt Marktwirtschaft.. :)
Nunja, ich würde das Wort "Marktwirtschaft" auf "Wirtschaft" dezimieren wollen.
Siehe China: Ein-Parteiensystem.
Siehe USA: Zwei-Parteiensystem - gerade so unterschiedlich wie Weißwein aus Höhnstedt vs. Freiburg. :rolleyes:

Demokratie hat nichts mit Wirtschaft zu tun.
Demokratie ist eher eine Ideologie, denn Sinn der Demokratie ist, Menschen ihr Leben selbst organisieren zu lassen.
Wirtschaft oder die Steigerung "Marktwirtschaft" hat den Verkauf im Sinn.
Um etwas zu verkaufen, werden Käufer benötigt.
Also wozu Parteien?
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von ThorsHamar »

Adam Smith hat geschrieben:(23 Apr 2016, 14:26)

Parteien, weil die dazu da sind nur den Schein einer Demokratie zu wahren.
Moment mal, nur weil ich weiss, dass die Macht, die an allen Demokratien vorbei tatsächlich die Welt regiert, Geld heisst, bin ich doch nicht gegen parlamentarische Demokratie und Parteien.
Immer ist das die einzige Möglichkeit, wenigstens temporär mal das Gefühl zu haben, Zukunft mitgestalten zu können ....
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Fadamo »

ThorsHamar hat geschrieben:(23 Apr 2016, 15:39)


Immer ist das die einzige Möglichkeit, wenigstens temporär mal das Gefühl zu haben, Zukunft mitgestalten zu können ....
Das darfst du ja auch.Aber in deinem Dorf.
In Merkels Reich bist du unerwünscht.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von zollagent »

Fadamo hat geschrieben:(24 Apr 2016, 13:12)

Das darfst du ja auch.Aber in deinem Dorf.
In Merkels Reich bist du unerwünscht.
Wird man da von Anwesenheitspolizei erwischt und abgeschoben? Erzähl mal Näheres.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von Fadamo »

zollagent hat geschrieben:(24 Apr 2016, 13:15)

Wird man da von Anwesenheitspolizei erwischt und abgeschoben? Erzähl mal Näheres.
Zuerst kommt die Knüppelgarde,wenn du die Demokratie zu ernst nimmst.
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von zollagent »

Mehr, Einzelheiten, Details. Was heißt, "zu ernst nehmen"? Ist Bei Euch noch die alte Schlägergarde, die so allergisch auf Demonstranten reagierte, am Ruder?
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Re: Wozu Parteien?

Beitrag von ThorsHamar »

Fadamo hat geschrieben:(24 Apr 2016, 13:12)

Das darfst du ja auch.Aber in deinem Dorf.
In Merkels Reich bist du unerwünscht.
Das klingt ja dramatisch .... Was habe ich getan?
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitrag von Fadamo »

frems hat geschrieben:(06 May 2016, 14:51)

Wer nicht weiß, wie die Demokratie funktioniert, ist schon mit einem Mangel an politischer Bildung konfrontiert. Es ist doch kein Zufall, dass Protestparteien vor allem in Regionen mit stumpfen Parolen punkten, wo nachgewiesen die größten Defizite vorherrschen. Ich hab aber nicht den Eindruck, dass die lokale Politik daran interessiert ist, an diesen Missständen etwas zu ändern. "Mehr Mitbestimmung" findet man auch im Parteiprogramm der NPD. Interessanter ist da die Frage, was man sich darunter genau vorstellt. In der Regel schreien z.B. Extremisten nach Volksentscheiden, wenn sie glauben, in einer Frage eine Mehrheit zu kriegen, um sich über den Rechtsstaat hinwegzusetzen. Wenn sie aber erwarten, dass eine Mehrheitsentscheidung gegen ihre Interessen ist, fallen ihnen viele lustige Gründe ein, warum sie von Referenden nichts halten. Das sind halt unehrliche Teilzeitdemokraten.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitrag von Alexyessin »

Fadamo hat geschrieben:(07 May 2016, 12:03)

Wer weiß schon was echte Demokratie ist.Selbst die Politnix wissen das nicht.
Was meinst du denn, was Demokratie wäre :)
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Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitrag von Fadamo »

Alexyessin hat geschrieben:(07 May 2016, 12:08)

Was meinst du denn, was Demokratie wäre :)
Die Macht geht vom Volke aus ?
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