Wozu Parteien?

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Fadamo
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Fadamo » Mo 16. Mai 2016, 15:14

Realist2014 hat geschrieben:(16 May 2016, 16:06)



aber um in eine Talkshow eingeladen zu werden, muss halt VORHER eine gewisse "Größe" erreicht sein.

Irgendwelche "Randerscheinungen" haben da keine Chance.



Die Größe einer Partei interessiert aber den Wähler nicht,sondern ihre Ideen.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Realist2014 » Mo 16. Mai 2016, 15:16

Fadamo hat geschrieben:(16 May 2016, 16:14)

Die Größe einer Partei interessiert aber den Wähler nicht,sondern ihre Ideen.



sicher

nur müssen diese "Ideen" erst einmal genügend Anhänger finden, bevor sie in eine Talkshow eingeladen werden.

"bahnbrechende" Ideen hat sowieso keine Partei.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Fadamo » Mo 16. Mai 2016, 15:22

Realist2014 hat geschrieben:(16 May 2016, 16:16)

sicher

nur müssen diese "Ideen" erst einmal genügend Anhänger finden, bevor sie in eine Talkshow eingeladen werden.

"bahnbrechende" Ideen hat sowieso keine Partei.


Und die nötigen Anhänger können nicht erreicht werden,weil man den Kleineren keine Chance gibt ,die Ideen in der Öffentlichkeit Preis zugeben.
Es gibt wesentlich mehrere Parteien wie die CDU,SPD,Grüne,FDP,Die Linke oder CSU.
Die Kleineren werden von den Medien gar nicht wahr genommen.Lohnt wahrscheinlich sich finanziell nicht für die Medien .
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Realist2014 » Mo 16. Mai 2016, 15:29

Fadamo hat geschrieben:(16 May 2016, 16:22)

Und die nötigen Anhänger können nicht erreicht werden,weil man den Kleineren keine Chance gibt ,die Ideen in der Öffentlichkeit Preis zugeben.
Es gibt wesentlich mehrere Parteien wie die CDU,SPD,Grüne,FDP,Die Linke oder CSU.
Die Kleineren werden von den Medien gar nicht wahr genommen.Lohnt wahrscheinlich sich finanziell nicht für die Medien .



was stellst du dir hier vor?

natürlich gibt es 100erte von kleinen Parteien

99% davon mit einer extrem kleinen Zielgruppe- WARUM sollten "die Medien" darüber zur besten Sendezeit berichten?
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Fadamo » Mo 16. Mai 2016, 15:33

Realist2014 hat geschrieben:(16 May 2016, 16:29)

was stellst du dir hier vor?

natürlich gibt es 100erte von kleinen Parteien

99% davon mit einer extrem kleinen Zielgruppe- WARUM sollten "die Medien" darüber zur besten Sendezeit berichten?


Es geht um Chancengleichheit.Schon das wäre ein Grund.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Realist2014 » Mo 16. Mai 2016, 15:38

Fadamo hat geschrieben:(16 May 2016, 16:33)

Es geht um Chancengleichheit.Schon das wäre ein Grund.



welche "Chancengleichheit"?

wie würdest DU die denn umsetzen wollen?

erklär mal
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Fadamo » Mo 16. Mai 2016, 15:48

Realist2014 hat geschrieben:(16 May 2016, 16:38)

welche "Chancengleichheit"?

wie würdest DU die denn umsetzen wollen?

erklär mal


Noch Mal.Die Wähler möchten auch das Wissen ,welche Ideen die kleinen Parteien haben.
Wenn auf dem Wahlschein endlose Parteien draufstehen,und der Wähler aber nur die Ideen der Großen kennt,dann werden auch nur die größeren Parteien automatisch wieder angekreuzt.
Das sieht ganz nach System aus.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Realist2014 » Mo 16. Mai 2016, 15:51

Fadamo hat geschrieben:(16 May 2016, 16:48)

Noch Mal.Die Wähler möchten auch das Wissen ,welche Ideen die kleinen Parteien haben.
Wenn auf dem Wahlschein endlose Parteien draufstehen,und der Wähler aber nur die Ideen der Großen kennt.



warum "kennt" der Wähler nur die Ideen der Großen- wenn ALLE Parteien ihre Ideen im Internet auf Ihren Seiten präsentieren?
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Fadamo » Mo 16. Mai 2016, 15:54

Realist2014 hat geschrieben:(16 May 2016, 16:51)

warum "kennt" der Wähler nur die Ideen der Großen- wenn ALLE Parteien ihre Ideen im Internet auf Ihren Seiten präsentieren?



Dann sollten sich die Medien ganz raushalten mit den Einladungen.
Die Großen haben sich auch im Internet verewigt.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Realist2014 » Mo 16. Mai 2016, 16:02

Fadamo hat geschrieben:(16 May 2016, 16:54)

Dann sollten sich die Medien ganz raushalten mit den Einladungen.
Die Großen haben sich auch im Internet verewigt.



Warum?

"Die Medien" laden ja nicht die "Parteien" ein- um deren Programme vorzustellen

sondern (bekannte) Personen, um THEMEN zu diskutieren.
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Re: Wozu Parteien?

Beitragvon harry52 » Mo 16. Mai 2016, 16:09

Fadamo, Abi nachholen, wenn du es noch nicht hast,
dann zur Uni gehen und Politik studieren. Was mich an Dir extrem stört, ist das geringe Verständnis für Logik und was pragmatisch und machbar ist. Es gibt nicht nur 100erte Parteien, sondern mehrere millionen Menschen, die gerne auch mal ihre Meinung einem großen Publikum vorstellen würden. Chancengleichheit würde bedeuten, dass wir die Rotation der Erde extrem verlangsamen müssten, damit der Tag nicht nur 24 Stunden hat, sondern genug, um vor der nächsten Wahl alle in der ARD und ZDF zu Wort kommen zu lassen.

Es ist ja gerade der Sinn von Parteien, die vielen Meinungen zu bündeln.
Das ist purer Pragmatismus und keine böse Verschwörung gegen den armen kleinen Fadamo. Wie hier auch schon gesagt wurde, schaffen es immer wieder Parteien, größer zu werden und bekannt zu werden. Irgendwann gibt es genug Mitglieder, die auch mal einen Wahlspot finanzieren können.

Ich sehe im Moment in der EU keinen Mangel an neuen Parteien
und es handelt sich meist um linke und rechte Protestparteien, also läuft es doch gut für Dich und die vielen anderen, die sich zu wenig Gedanken machen und nichts gelernt haben. Geh in die AfD und mach mit. Die freuen sich und Du bist da sehr gut aufgehoben. Der AfD gönne ich umgekehrt Leute wie Dich. Mit Dir werden sie viel Spaß haben.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Wozu Parteien?

Beitragvon Fadamo » Mi 18. Mai 2016, 12:24

harry52 hat geschrieben:(16 May 2016, 17:09)

Fadamo, Abi nachholen, wenn du es noch nicht hast,
dann zur Uni gehen und Politik studieren. Was mich an Dir extrem stört, ist das geringe Verständnis für Logik und was pragmatisch und machbar ist. Es gibt nicht nur 100erte Parteien, sondern mehrere millionen Menschen, die gerne auch mal ihre Meinung einem großen Publikum vorstellen würden. Chancengleichheit würde bedeuten, dass wir die Rotation der Erde extrem verlangsamen müssten, damit der Tag nicht nur 24 Stunden hat, sondern genug, um vor der nächsten Wahl alle in der ARD und ZDF zu Wort kommen zu lassen.

Es ist ja gerade der Sinn von Parteien, die vielen Meinungen zu bündeln.
Das ist purer Pragmatismus und keine böse Verschwörung gegen den armen kleinen Fadamo. Wie hier auch schon gesagt wurde, schaffen es immer wieder Parteien, größer zu werden und bekannt zu werden. Irgendwann gibt es genug Mitglieder, die auch mal einen Wahlspot finanzieren können.

Ich sehe im Moment in der EU keinen Mangel an neuen Parteien
und es handelt sich meist um linke und rechte Protestparteien, also läuft es doch gut für Dich und die vielen anderen, die sich zu wenig Gedanken machen und nichts gelernt haben. Geh in die AfD und mach mit. Die freuen sich und Du bist da sehr gut aufgehoben. Der AfD gönne ich umgekehrt Leute wie Dich. Mit Dir werden sie viel Spaß haben.


ich werde doch nicht mein "Diplom Arbeiter" abgeben. :)
Auch für dich nochmal.
Ich halte nix aber auch gar nix von Parteien.
Ein Staat sollte von Personen geführt werden und nicht von Parteien.
Ich weiß zwar nicht in welcher Partei Du drin bist,ich weiß aber, dass Du in der Falschen bist.
AfD :?:
Die hetzen doch gegen Ausländer,da kann ich auch gleich in die NPD eintreten.
Und ich mag Multi-Kulti. :thumbup:
Ist also auch nix für mich.
Es gibt also keine Partei,die wirklich die Interessen der Bürger vertreten.
Wird es dir nicht übel,wenn es dir gut geht und deine Mitmenschen geht es weniger gut ?
Ich habe da immer ein schlechtes Gewissen.
Politik ist wie eine Hure,die kann man nehmen wie man will
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harry52
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Re: Wozu Parteien?

Beitragvon harry52 » Mi 18. Mai 2016, 15:31

Fadamo hat geschrieben:Ich weiß zwar nicht in welcher Partei Du drin bist,ich weiß aber, dass Du in der Falschen bist.
AfD :?:
Die hetzen doch gegen Ausländer,da kann ich auch gleich in die NPD eintreten.
Und ich mag Multi-Kulti. :thumbup:

Aua! Was soll man da noch sagen, aber ich habe gerade nichts besseres zu tun:

Ich bin in keiner Partei und bin sehr überzeugt
von den (westlichen) parlamentarischen Demokratien mit Gewaltenteilung, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit ... und von den modernen Werten, nach denen weder Frauen, noch Homosexuelle, noch Menschen unterschiedlicher Hautfarbe und Kultur benachteiligt werden dürfen. Wenn man das gut macht, dann ist Multi Kulti ein Gewinn. Deswegen bin ich auch kein Antiamerikaner und würde mir lieber die Hand abhacken, als mein Kreuzchen bei AfD, NPD, oder Linke zu machen

Du solltest das eigentlich auch wissen aus anderen Beiträgen von mir und ich wundere mich, dass Du mich ausgerechnet denen zuordnest, die man als Populisten bezeichnet mit simplen Thesen. Genau da gehöre ich nicht rein. Exakt davon halte ich rein gar nichts.

Fadamo hat geschrieben:Ein Staat sollte von Personen geführt werden und nicht von Parteien.

Parteien sind Organisationen, die nicht von Aliens oder Maschinen geführt werden, sondern von Menschen. Und unser Bundespräsident ist auch ein Mensch und im Bundesrat, Bundestag, Bundesverfassungsgericht, ... sitzen auch Menschen. Staatsanwälte, Richter, Polizisten, Professoren, Lehrer, Gewerkschafter, Unternehmer ... sind alles Menschen, insofern ist das, was Du sagst wieder einmal nicht durchdacht.

Deine Betonung auf "Menschen" könnte auch dafür stehen,
dass Du Dich nach Führern sehnst, wie so viele. Gute, gerechte Führer, die keine Fehler machen und eher sowas wie Götter sind und keine Menschen. Dann bist Du doch empfänglich für linke, rechte und religiöse Extremisten, aber ich doch nicht. Menschen machen hingegen Fehler und deswegen ist es ja auch so gut, dass wir Gewaltenteilung haben und all diese anderen Freiheiten. Bei uns ist ja die Macht auf ganz viele Schultern verteilt und nicht auf einer wie in der Diktatur. Ich finde das gut.

Fadamo hat geschrieben:Es gibt also keine Partei,die wirklich die Interessen der Bürger vertreten.

Das "also" passt auch gar nicht und Du hast ein Grundproblem: Du kannst gar nicht differenzieren und Dir fehlt viel Wissen. Du kennst Dich mit den Organen und dem Aufbau unseres Staates nicht aus und bist auch noch unlogisch und ziemlich unwillig, was dazu zu lernen. Ich empfehle Dir nochmal die Uni. Sowas kann man alles studieren, wofür Parteien da sind, wie eine Demokratie aufgebaut ist und warum....

Manches war eigentlich auch schon Schulstoff in Sozialwissenschaft.
Ich bin aber kein Sozialwissenschaftsexperte und auch kein Verfassungsexperte und von mir und anderen hier im Forum willst Du gar nichts lernen. Dann sei nicht so faul, hole wenigstens das fehlende Schulwissen nach. Da kann man einfach auch mal in eine Buchhandlung gehen und fragen, welches Buch "Staatskunde" lehrt.
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Re: Wozu Parteien?

Beitragvon Fadamo » Do 19. Mai 2016, 05:02

harry52 hat geschrieben:(18 May 2016, 16:31)

Aua! Was soll man da noch sagen, aber ich habe gerade nichts besseres zu tun:

Ich bin in keiner Partei und bin sehr überzeugt
von den (westlichen) parlamentarischen Demokratien mit Gewaltenteilung, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit ... und von den modernen Werten, nach denen weder Frauen, noch Homosexuelle, noch Menschen unterschiedlicher Hautfarbe und Kultur benachteiligt werden dürfen. Wenn man das gut macht, dann ist Multi Kulti ein Gewinn. Deswegen bin ich auch kein Antiamerikaner und würde mir lieber die Hand abhacken, als mein Kreuzchen bei AfD, NPD, oder Linke zu machen

Du solltest das eigentlich auch wissen aus anderen Beiträgen von mir und ich wundere mich, dass Du mich ausgerechnet denen zuordnest, die man als Populisten bezeichnet mit simplen Thesen. Genau da gehöre ich nicht rein. Exakt davon halte ich rein gar nichts.


Parteien sind Organisationen, die nicht von Aliens oder Maschinen geführt werden, sondern von Menschen. Und unser Bundespräsident ist auch ein Mensch und im Bundesrat, Bundestag, Bundesverfassungsgericht, ... sitzen auch Menschen. Staatsanwälte, Richter, Polizisten, Professoren, Lehrer, Gewerkschafter, Unternehmer ... sind alles Menschen, insofern ist das, was Du sagst wieder einmal nicht durchdacht.

Deine Betonung auf "Menschen" könnte auch dafür stehen,
dass Du Dich nach Führern sehnst, wie so viele. Gute, gerechte Führer, die keine Fehler machen und eher sowas wie Götter sind und keine Menschen. Dann bist Du doch empfänglich für linke, rechte und religiöse Extremisten, aber ich doch nicht. Menschen machen hingegen Fehler und deswegen ist es ja auch so gut, dass wir Gewaltenteilung haben und all diese anderen Freiheiten. Bei uns ist ja die Macht auf ganz viele Schultern verteilt und nicht auf einer wie in der Diktatur. Ich finde das gut.


Das "also" passt auch gar nicht und Du hast ein Grundproblem: Du kannst gar nicht differenzieren und Dir fehlt viel Wissen. Du kennst Dich mit den Organen und dem Aufbau unseres Staates nicht aus und bist auch noch unlogisch und ziemlich unwillig, was dazu zu lernen. Ich empfehle Dir nochmal die Uni. Sowas kann man alles studieren, wofür Parteien da sind, wie eine Demokratie aufgebaut ist und warum....

Manches war eigentlich auch schon Schulstoff in Sozialwissenschaft.
Ich bin aber kein Sozialwissenschaftsexperte und auch kein Verfassungsexperte und von mir und anderen hier im Forum willst Du gar nichts lernen. Dann sei nicht so faul, hole wenigstens das fehlende Schulwissen nach. Da kann man einfach auch mal in eine Buchhandlung gehen und fragen, welches Buch "Staatskunde" lehrt.


Ich verlange und erwarte,dass unsere Politnix mit samt den Staatsdienern ihre eigentlichen Hausaufgaben machen.
Mehr erwarte ich nicht.
Mit den Finger auf die Fehler andere Staatspolitnix zeigen, das sollten wir uns nicht anmaßen.

Mein Wissen hole ich mir aus dem Leben und nicht was mir ein Gesellschaftssystem aufzäumen möchte.
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Re: Wozu Parteien?

Beitragvon harry52 » Do 19. Mai 2016, 08:52

Fadamo:"Ich verlange und erwarte,dass unsere Politnix mit samt den Staatsdienern ihre eigentlichen Hausaufgaben machen."

Eben wolltest Du noch die Parteien abschaffen und jetzt diese völlig sinnfreie Forderung.
Ich will auch, dass die Politiker ihre Hausaufgaben machen. Wer will das nicht? Das ist alles undurchdachtes Geblubber, aber dazulernen willst du nicht und nennst das "Arbeiter-Diplom". Ich kenne viele Arbeiter, die ihre Arbeit verlieren würden, wenn sie sich weigern, zu lernen. Das ist kein Arbeiter-Diplom, sondern ein Nicht-Arbeiter-Diplom. Einer meiner besten Freunde ist Arbeiter und hat sich fortgebildet, Fachabi gemacht und ist jetzt Ingenieur.

Zurück zum Thema Parteien:
Viele Arbeiter engagieren sich für Parteien und sind sogar Mitglied von Parteien und sie haben in der Schule aufgepasst und wissen, warum man Parteien braucht. Immerhin haben alle EU Staaten Parlamente und Parteien. Aber auch andere Demokratien wie Norwegen, Schweiz, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, Südkorea.... haben Parteien. Ich kenne keine einzige Demokratie ohne Parteien.Ich habe Dir auch bereits die wichtigsten Vorteile von Parteien genannt und dass keine aktuelle Demokratie ohne Parteien ist, müsste Dich zum Nachdenken anregen und zu dem Entschluß bringen: Ich mag den Harry nicht, aber jetzt geh ich mal zu einem Parteienforscher, Sozialkunde Lehrer, oder anderen Fachmann und höre mir mal an, warum eigentlich alle Demokratien Parteien haben.

Bevor Du das nicht tust, stelle keine anderen sinnfreien Forderungen hier in dem Parteien Thread auf und ich erwarte jetzt erstmal von Dir, dass du Deine Lücken mit Wissen füllst, statt auch noch die vielen klugen Arbeiter zu beleidigen.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Wozu Parteien?

Beitragvon Kibuka » Mi 25. Mai 2016, 07:00

In einer N24-Emnid-Umfrage halten fast drei Viertel der Befragten (74 Prozent) die etablierten Parteien für realitätsfremd. Auf die Frage, ob sich die etablierten Parteien von der Lebensrealität der deutschen Bevölkerung entfernt haben, antworten 42 Prozent mit „ja, stark“ und weitere 32 Prozent sogar mit „ja, sehr stark“. Auch die Medien schneiden in der Umfrage schlecht ab: Fast zwei Drittel finden nicht, dass die Presse Sorgen und Nöte der Bevölkerung ausreichend abbildet.
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Re: Wozu Parteien?

Beitragvon harry52 » Mi 25. Mai 2016, 07:23

Kibuka hat geschrieben:In einer N24-Emnid-Umfrage halten fast drei Viertel der Befragten (74 Prozent) die etablierten Parteien für realitätsfremd. Auf die Frage, ob sich die etablierten Parteien von der Lebensrealität der deutschen Bevölkerung entfernt haben, antworten 42 Prozent mit „ja, stark“ und weitere 32 Prozent sogar mit „ja, sehr stark“. Auch die Medien schneiden in der Umfrage schlecht ab: Fast zwei Drittel finden nicht, dass die Presse Sorgen und Nöte der Bevölkerung ausreichend abbildet.

Das ist eine Entwicklung, die wir nicht nur in Deutschland sehen,
sondern in fast allen westlichen Ländern inkl. der USA, wo es ein echter Dummschwätzer wie Trump sogar geschafft hat, die Vorwahlen zu gewinnen. Nur weil er sich elitenfeindlich gibt und da darf er irgendwie alles, was eigentlich die Elitenfeindlichen kritisieren: Sich x mal widersprechen, x mal die Unwahrheit sagen, sich bereichern mit grenzwertigen Methoden, machtgeil sein, egomanisch zu sein ... Er darf genau das, was man seinen Gegnern vorwirft. Putin darf das auch.

Das sagt mir erstmal, dass dahinter eine Sache steckt,
die nichts mit einer schlechten Politik einer einzelnen konservativen oder sozialdemokratischen Partei zu tun hat. Es betrifft ja alle Volksparteien, dass sie dahin schmelzen und überall wächst die Elitenfeindlichkeit. Umgekehrt sehe ich aber auch nicht, dass Leute wie Trump es besser machen und das Ganze ist irrational und hat was mit einer Sache zu tun, die sich nicht aufhalten lässt.

Nämlich dass durch moderne Medien, Netzwerke, Massenverkehrsmittel... die Welt quasi immer kleiner wird
und jede Seuche und jeder Bürgerkrieg in irgendeiner Ecke der Welt, der uns früher egal war, irgendwie jetzt vor unserer Haustüre ankommt. Das ist doch das Problem und ich erwarte auch mal von den Wütenden, dass sie darüber nachdenken. Was sollen wir machen? Alle Flughäfen schließen, das Internet abschaffen... uns abschotten von den Problemen der armen Länder? Und das geht und dann ist alles gut?

Bist Du Kibuka mal bereit, zehn konkrete Vorschläge zu machen, statt einfach nur wütend zu sein?
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".

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