Kanzlerkandidat der SPD

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jorikke
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon jorikke » So 16. Jul 2017, 18:58

frems hat geschrieben:(16 Jul 2017, 19:36)

Naja, wenn er's schafft, dass Merkel in vielen Bereichen (z.B. Europapolitik) einknickt, wäre das ja schon ein Erfolg. Ganz amüsant aber, wenn man bedenkt, dass die CDU kaum konkrete Aussagen zu zentralen Kernthemen wagt und auch nichts durchrechnen kann/lässt. Ein Rückblick:

26.1. SPD-Präsidium beschließt Kandidat Schulz
12.2. CDU: "keine Inhalte, kein Konzept, keine Vision für unser Land bei Martin Schulz"
6.3. ALG-Konzept, Korrekturen an Agenda 2010
19.3. Parteitag beschließt Schulz' Kandidatur
18.5. Bildungskonzept
1.6. Sicherheitskonzept
7.6. Rentenkonzept
19.6. Investitions- und Steuerkonzept
16.7. Zukunftsplan (Entbürokratisierung, "Chancenkonto", Digitalisierung)


Wahlern gewinnt man in dem man keine Fehler macht.
Fehler kann man nur machen wenn man konkret wird.
Merkel weiß das, Schulz noch nicht.
Der Gute kann täglich neue Programme vortragen, der Abstand wird sich nur vergrößern.
Wähler erreicht man durch Überraschungen die die Phantasie beflügeln.
Schulz ist das beste Beispiel.
Den hätte man mit richtigem Timing vier Wochen vor der Wahl aus dem Hut ziehen müssen.
So ist der Hype rechtzeitig (für Merkel) abgeflacht und alles läuft für sie nach Plan.
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frems
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon frems » So 16. Jul 2017, 19:05

jorikke hat geschrieben:(16 Jul 2017, 19:58)

Wahlern gewinnt man in dem man keine Fehler macht.
Fehler kann man nur machen wenn man konkret wird.
Merkel weiß das, Schulz noch nicht.
Der Gute kann täglich neue Programme vortragen, der Abstand wird sich nur vergrößern.
Wähler erreicht man durch Überraschungen die die Phantasie beflügeln.
Schulz ist das beste Beispiel.
Den hätte man mit richtigem Timing vier Wochen vor der Wahl aus dem Hut ziehen müssen.
So ist der Hype rechtzeitig (für Merkel) abgeflacht und alles läuft für sie nach Plan.

Putzig fand ich viel mehr, dass die CDU direkt nach der Ernennung in Panik geriet und darauf herumgereitet ist, dass er keine konkreten Positionen hätte, während man selbst davon -- aus Gründen -- Abstand hält. Wenn die Schwadden nun einige Positionen übernehmen, weil sie einen klaren Sieg wollen, soll es einem ja recht sein. Ich bin ja noch immer entzückt, dass Merkel durch Macrons Höheflug (und Maddins Hype) nun erste zaghafte Äußerungen tat, die man ansonsten nur von überzeugten Europäern kannte. Der kürzlich verstorbene Helmut II. hatte ja noch vor wenigen Jahren frustriert darauf hingewiesen, dass Merkel "sein Europa" zerstören wolle, womit er damals nicht ganz unrecht hatte. Wenn die inhaltslosen CDU-Lemminge ("Forderung X ist die Hölle, wenn es von einer anderen Partei kommt, aber bombastisch, wenn unsere Anführerin dies äußert") nun diesen Schwenk mitgehen, wäre das ja mal eine ganz erfreuliche Wendung. Bleibt aber natürlich die Frage, was nach der Wahl noch dem Milieu in Erinnerung bleibt. Ich fürchte, nicht viel. Aber schön wäre es, wenn ich mich irren sollte.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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unity in diversity
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon unity in diversity » Mo 17. Jul 2017, 01:44

Wenn ich so etwas lese:
https://www.tagesschau.de/inland/schulz ... d-103.html
Denke ich, da sagt einer was, meint es aber nicht so.
Vielleicht will Schulz gar nicht Kanzler werden, aber weil Wahlkampf ist, muß man ja irgendwas machen.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon Hieronymus » Mo 17. Jul 2017, 18:17

unity in diversity hat geschrieben:(17 Jul 2017, 02:44)

Wenn ich so etwas lese:
https://www.tagesschau.de/inland/schulz ... d-103.html
Denke ich, da sagt einer was, meint es aber nicht so.
Vielleicht will Schulz gar nicht Kanzler werden, aber weil Wahlkampf ist, muß man ja irgendwas machen.


Doch, Schulz will Kanzler werden. Jetzt bewegt er sich in gewohnten Wahlkampfbahnen, dreht auf und betet seine Wahlgeschenke daher - leider vergisst er, zu erläutern, wie sie finanziert werden sollen.

Ach ja: "Gerechtigkeit" hat er wohl vergessen. Aber war das nicht zu erwarten? :)
MfG

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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 17. Jul 2017, 18:37

Der kann es nicht
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jorikke
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon jorikke » Di 18. Jul 2017, 18:39

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(17 Jul 2017, 19:37)

Der kann es nicht


Na ja, haben meine Futterfeinde auch immer gesagt.
Hatte ich die Position war der Zweifel widerlegt.
Schulz hat aber mir gegenüber einen Nachteil.
Er bekommt keine Chance etwas beweisen zu können.
...armer Kerl eigentlich.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon CaptainJack » So 23. Jul 2017, 10:21

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 59280.html
Jetzt hat er es gemerkt. Das ist seine einzige Chance! Nur schade, dass die SPD bei dem Fiasko mit im Boot war. Mal sehen, wie er und die SPD aus dieser Nummer rauskommt. :rolleyes:
Das mit Abstand aktuell wichtigste Thema aus dem Wahlkampf rauszuhalten, hätte ja schon was gehabt. :x
"Im Namen der Toleranz lässt man zu, dass die Intoleranten ihre Infrastruktur aufbauen."
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon Wähler » So 23. Jul 2017, 10:30

CaptainJack hat geschrieben:(23 Jul 2017, 11:21)
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 59280.html
Jetzt hat er es gemerkt. Das ist seine einzige Chance! Nur schade, dass die SPD bei dem Fiasko mit im Boot war. Mal sehen, wie er und die SPD aus dieser Nummer rauskommt. :rolleyes:
Das mit Abstand aktuell wichtigste Thema aus dem Wahlkampf rauszuhalten, hätte ja schon was gehabt. :x

Es ist richtig, dass Schulz das Thema anspricht. Er sollte es aber auch in den richtigen Kontext einordnen, nämlich Deutschland als Einwanderungsland mit klaren Einwanderungsegeln und Integrations-Konzepten, sowie einer effektiveren Befriedungs- und Entwicklungspolitik außerhalb der EU. Sonst springt er wie AfD und CSU zu kurz.
Zuletzt geändert von Wähler am So 23. Jul 2017, 10:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 23. Jul 2017, 10:33

jorikke hat geschrieben:(18 Jul 2017, 19:39)

Na ja, haben meine Futterfeinde auch immer gesagt.
Hatte ich die Position war der Zweifel widerlegt.
Schulz hat aber mir gegenüber einen Nachteil.
Er bekommt keine Chance etwas beweisen zu können.
...armer Kerl eigentlich.

Hatte er nicht schon genug zweite und dritte Chancen?
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon CaptainJack » So 23. Jul 2017, 10:37

Wähler hat geschrieben:(23 Jul 2017, 11:30)

Es ist richtig, dass Schulz das Thema anspricht. Er sollte es aber auch in den richtigen Kontext einordnen, nämlich Deutschland als Einwanderungsland mit klaren Einwanderungsegeln und Integrations-Konzepten, sowie einer effektiveren Befriedungs- und Entwicklungspolitik außerhalb der EU. Sonst springt er wie AfD und CSU zu kurz.

Deutschland ist schon aufgrund der Gegebenheiten kein klassisches Einwanderungsland. Das wurde übergestülpt. Deine Aussage (für klare Einwanderungsregeln) kann man bejahen.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon CaptainJack » So 23. Jul 2017, 10:41

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(23 Jul 2017, 11:33)

Hatte er nicht schon genug zweite und dritte Chancen?
Keine wirklichen! Jetzt holt ihn wahrscheinlich der Fluch der bösen Tat (auf Teufel komm raus laufend Juniorpartner in Regierungen zu sein) vermutlich wieder ein.
Wäre die SPD bei der fatalen BuKa - Entscheidung in der Opposition gewesen, hätte er ihr damals und jetzt brutal auf die Finger klopfen können. So wird es schwer, da im gleichen Boot gewesen.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon Wähler » So 23. Jul 2017, 16:38

Wähler hat geschrieben:(23 Jul 2017, 11:30)
Es ist richtig, dass Schulz das Thema anspricht. Er sollte es aber auch in den richtigen Kontext einordnen, nämlich Deutschland als Einwanderungsland mit klaren Einwanderungsegeln und Integrations-Konzepten, sowie einer effektiveren Befriedungs- und Entwicklungspolitik außerhalb der EU. Sonst springt er wie AfD und CSU zu kurz.

CaptainJack hat geschrieben:(23 Jul 2017, 11:37)
Deutschland ist schon aufgrund der Gegebenheiten kein klassisches Einwanderungsland. Das wurde übergestülpt. Deine Aussage (für klare Einwanderungsregeln) kann man bejahen.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... -okay.html
Welt 6. Juli 2017 Der deutsche Sonderweg in der Zuwanderungspolitik...
In einem anderen, relativ kleinen Teilbereich der Zuwanderung möchte die Union aber handeln: Deutschland benötige "ein Regelwerk zur Steuerung von Einwanderung in den Arbeitsmarkt". Dieses werde sich "am Bedarf unserer Volkswirtschaft" orientieren. Geplant ist ein "Fachkräfte-Zuwanderungsgesetz".

Die SPD fordert eine ähnliche Zuwanderungspolitik wie die Union. Auch sie möchten die Steuerung des Zuzugs weniger durch klassisches Regierungshandeln - Grenzschutz, Abbau von Zuwanderungsanreizen - lösen. Die Einflussnahme auf andere Staaten soll im Vordergrund stehen.

Die Grünen hingegen möchten mit der Aufnahme großer Kontingente beginnen, ohne die illegale Migration einzuschränken zu wollen. Sie beschreiben das sogenannte Resettlement als "Ergänzung" zur irregulären Asylzuwanderung: "Die Neuansiedlung von Flüchtlingen in Europa muss dabei neben die Asylgewährung nach den bestehenden Regeln treten."

Die AfD setzt im Gegensatz zu den übrigen Parteien nicht auf europäische Kooperation: "Die Grenzen müssen umgehend geschlossen werden, um die ungeregelte Massenimmigration in unser Land und seine Sozialsysteme durch überwiegend beruflich unqualifizierte Asylbewerber sofort zu beenden." Zudem sollen "alle abgelehnten Asylbewerber in ihre Herkunftsländer" zurückgeführt werden.

Union und SPD ziehen ohne neue Konzepte in den Wahlkampf.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon Pro&Contra » So 23. Jul 2017, 16:40

CaptainJack hat geschrieben:(23 Jul 2017, 11:21)

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 59280.html
Jetzt hat er es gemerkt. Das ist seine einzige Chance! Nur schade, dass die SPD bei dem Fiasko mit im Boot war. Mal sehen, wie er und die SPD aus dieser Nummer rauskommt. :rolleyes:
Das mit Abstand aktuell wichtigste Thema aus dem Wahlkampf rauszuhalten, hätte ja schon was gehabt. :x


Hat Schulz was gegen Ausländer? :?
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon CaptainJack » So 23. Jul 2017, 16:49

Pro&Contra hat geschrieben:(23 Jul 2017, 17:40)

Hat Schulz was gegen Ausländer? :?
Ich glaube nicht! Im Gegenteil, die sind teilweise für ihn wertvoller als Gold. Nur, es ist ein Unterschied, etwas gegen Ausländer zu haben bzw. gegen eine völlig verfehlte Zuwanderungspolitik.
Unglaublich (das meine ich nicht auf dich bezogen, sondern allgemein), dass das nicht in die Köpfe reingeht!
Ist aber wahrscheinlich eine Verzweiflungsmasche, um, wie bei den inflationären Nazibeschuldigungen, vom unangenehmen Thema abzulenken.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon Pro&Contra » So 23. Jul 2017, 16:54

CaptainJack hat geschrieben:(23 Jul 2017, 17:49)

Ich glaube nicht! Im Gegenteil, die sind teilweise für ihn wertvoller als Gold. Nur, es ist ein Unterschied, etwas gegen Ausländer zu haben bzw. gegen eine völlig verfehlte Zuwanderungspolitik.
Unglaublich (das meine ich nicht auf dich bezogen, sondern allgemein), dass das nicht in die Köpfe reingeht!
Ist aber wahrscheinlich eine Verzweiflungsmasche, um, wie bei den inflationären Nazibeschuldigungen, vom unangenehmen Thema abzulenken.


Nach der Logik einiger müsste er ja was gegen Ausländer haben. Immerhin will er die zukünftigen Flüchtlinge überall in Europa verteilen, nur nicht in Deutschland.

Ich finde es im übrigen gut, das er das Thema aufgreift und nicht wie die Kanzlerin totschweigt. Da ist ihr Plan die Flüchtlingskrise bis zur Bundestagswahl aussen vor zu halten wohl nicht aufgegangen.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon jorikke » So 23. Jul 2017, 17:03

Pro&Contra hat geschrieben:(23 Jul 2017, 17:54)

Nach der Logik einiger müsste er ja was gegen Ausländer haben. Immerhin will er die zukünftigen Flüchtlinge überall in Europa verteilen, nur nicht in Deutschland.

Ich finde es im übrigen gut, das er das Thema aufgreift und nicht wie die Kanzlerin totschweigt. Da ist ihr Plan die Flüchtlingskrise bis zur Bundestagswahl aussen vor zu halten wohl nicht aufgegangen.


Der Plan der Kanzlerin scheint mir sehr viel subtiler zu sein.
Sie weiß, die Flüchtlingsproblematik hängt den Leuten zum Hals heraus.
Deswegen lässt sie es möglichst ruhen, hofft aber darauf das politische Konkurrenten so einfältig sind damit punkten zu wollen.
Also, Sympathiepunkte gewinnt man damit nicht. Man rüttelt Unbehagen wach und schadet sich damit selber.
Schulz hat keine Chance und versucht sie trotzdem zu nutzen.
Was soll er machen?
...so nicht.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 23. Jul 2017, 17:19

Bei wem will er damit punkten? Nazis wählen sowieso die vierkommaneun und spd-linke ärgern sich. Grünlinge gewinnt damit auch keiner. Der Rest wählt Merkelseehofer.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon Pro&Contra » So 23. Jul 2017, 17:22

Selbst, wenn man damit nicht punkten kann, ist es trotzdem richtig das Thema anzusprechen.
Wobei es natürlich klar ist, dass die SPD im Jahr 2017 keine Chance hat den Kanzler zu stellen. Aber soll man deshalb das Thema totschweigen?
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon CaptainJack » So 23. Jul 2017, 17:30

Wenn er es geschickt anfasst, kann er damit punkten! Wie ich schon mal geschrieben habe, sind die Leute in hab Acht -Stellung. Wenn sie erkennen, dass sich die Lager wieder füllen und sich gar nichts geändert hat (außer dass alles in Heimlichkeit geschieht), dann kann alles noch kippen!
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Re: Kanzlerkandidat der SPD

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 23. Jul 2017, 18:28

Pro&Contra hat geschrieben:(23 Jul 2017, 18:22)

Selbst, wenn man damit nicht punkten kann, ist es trotzdem richtig das Thema anzusprechen.
Wobei es natürlich klar ist, dass die SPD im Jahr 2017 keine Chance hat den Kanzler zu stellen. Aber soll man deshalb das Thema totschweigen?

Er steht jetzt da wie der Depp. In einer Woche hat er gegen die Türkei gebrüllt, gegen Russland gebrüllt und gegen die EU-Partner gebrüllt und keiner geht auf ihn ein. Nicht mal Mer Kel sagt was dazu.

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