CSU - Trennung von der CDU jetzt?

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Wildermuth
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Re: CSU - Trennung von der CDU jetzt?

Beitragvon Wildermuth » Mo 7. Nov 2016, 01:03

Fazer hat geschrieben:(07 Nov 2016, 00:49)

Die Fähigkeit zu Lesen hilft:

"wirtschaftlicher Niedergang der DDR unter SED/Linke"

Willst du die CSU da nicht auch noch erwähnen?

Ja, soviel Ordnung in den Gedanken muss sein.


Nein, ordnung muss im täglichen leben des menschen sein. Der ist viel zu frei!

Aber, die fianzmärkte sollten weiter dereguliert bleiben. Unordnung muss sein!
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Re: CSU - Trennung von der CDU jetzt?

Beitragvon frems » Mo 7. Nov 2016, 01:06

Bielefeld09 hat geschrieben:(07 Nov 2016, 00:54)

Von welcher Ordnung wollen sie denn nun reden?
In Zukunft?
Parteiprogramm gelesen,
Zukunnft ist gewesen.
Auch für die CSU.

Darum geht's doch nicht. Man will Gefühle vermitteln. Und wenn man weiß, dass viele (potenzielle) Wähler sehr staatshörig bzw. -gläubig sind, ist das Versprechen der "Ordnung" doch erstmal schön fürs Bauchgefühl. Irgendwie kuschelig. Der liebe Staat mit seinen Plänen macht alles für mich. Ordnung muss sein. Das erklärt man schon den Kleinen: https://en.wikipedia.org/wiki/Ordnung_muss_sein ;)
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Re: CSU - Trennung von der CDU jetzt?

Beitragvon Kennedy2610 » Mo 7. Nov 2016, 01:08

Bielefeld09 hat geschrieben:(07 Nov 2016, 00:54)

Von welcher Ordnung wollen sie denn nun reden?
In Zukunft?
Parteiprogramm gelesen,
Zukunnft ist gewesen.
Auch für die CSU.


Ich möchte nicht unbedingt über das neue Programm der CSU reden, da es mich nur am Rande interessiert. Ich lebe nicht in Bayern.

Mich nerven nur populistische Aussagen nach dem Motto: "Ja, nur wenige wissen über die Vergangenheit Bescheid. Die meisten haben keine Ahnung." Deswegen habe ich deinen Post zitiert.

Zum Thema die Grünen und der Osten: Die Grünen sind eine absolute "Wohlstandspartei". Für mich der entscheidende Faktor warum sie im Osten nicht ankommen.
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Re: CSU - Trennung von der CDU jetzt?

Beitragvon Fazer » Mo 7. Nov 2016, 01:14

Wildermuth hat geschrieben:(07 Nov 2016, 01:03)

Aber, die fianzmärkte sollten weiter dereguliert bleiben. Unordnung muss sein!


Ganz im Gegenteil. Erst die staatlich garantierte Ordnung gibt dem Menschen Freiheit.
Freiheit bedeutet Verantwortung; das ist der Grund, weshalb sich die meisten vor ihr fürchten. (George Bernard Shaw)
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Re: CSU - Trennung von der CDU jetzt?

Beitragvon Wildermuth » Mo 7. Nov 2016, 01:23

Fazer hat geschrieben:(07 Nov 2016, 01:14)

Ganz im Gegenteil. Erst die staatlich garantierte Ordnung gibt dem Menschen Freiheit.


Richtig. Freiheit für die dicke kohle und sicherheit für die einfachen menschen. Also, sicherheit, dass die keinen ärger machen.
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Re: CSU - Trennung von der CDU jetzt?

Beitragvon Fazer » Mo 7. Nov 2016, 01:28

Wildermuth hat geschrieben:(07 Nov 2016, 01:23)

Richtig. Freiheit für die dicke kohle und sicherheit für die einfachen menschen. Also, sicherheit, dass die keinen ärger machen.


Ach ja, linke Ignoranz ist immer wieder herzlich zum Lachen. An sich sollte die AfD Dir und der "Linken" gezeigt haben, wo denn die Interessen der "einfachen Menschen" hängen.

Denen geht es in der Tat um Sicherheit. Sicherheit vor Kriminalität, Sicherheit in Bezug auf Job und Rente. Wer da nichts zu befürchten hat, der kann auch politisch aktiv sein. Weswegen ja gerade die Wähler der Grünen mit ihren sicheren Beamtenjobs gerne "frei" darin sind, für alles offen zu sein.

Letzten Endes spricht aus deinem Beitrag die Verachtung für die "kleinen LEute".
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Re: CSU - Trennung von der CDU jetzt?

Beitragvon Wildermuth » Mo 7. Nov 2016, 01:35

Fazer hat geschrieben:(07 Nov 2016, 01:28)

Ach ja, linke Ignoranz ist immer wieder herzlich zum Lachen. An sich sollte die AfD Dir und der "Linken" gezeigt haben, wo denn die Interessen der "einfachen Menschen" hängen.


Die AFD vertritt die meinung der einfachen menschen. Ganz klar. Sagen die nicht sogar selber, sie seien das volk?

Und, dass es im interesse der kleinen leute ist, wenn das kapital sich frei entfalten kann, das weiss doch wohl jeder csu-spezi, der gerade seinen 8-jährigen sohn offiziell als mitarbeiter eingestellt hat. Jo, wer betrügt, der fliegt. Manchmal bis an die parteispitze...




Denen geht es in der Tat um Sicherheit. Sicherheit vor Kriminalität, Sicherheit in Bezug auf Job und Rente. Wer da nichts zu befürchten hat, der kann auch politisch aktiv sein.

Abgeordnete sind sehr gut abgesichert. Seehofer wird bestimmt nicht darben.

Weswegen ja gerade die Wähler der Grünen mit ihren sicheren Beamtenjobs gerne "frei" darin sind, für alles offen zu sein.

Ausserdem ist cohn-bendit jude. Ich meine, wenn schon dämliche klischees, dann richtig!



Letzten Endes spricht aus deinem Beitrag die Verachtung für die "kleinen LEute".


Eher für dir großen korruptis. Lies genau!
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Re: CSU - Trennung von der CDU jetzt?

Beitragvon Kibuka » Mo 7. Nov 2016, 01:37

Kennedy2610 hat geschrieben:(07 Nov 2016, 01:08)

Ich möchte nicht unbedingt über das neue Programm der CSU reden, da es mich nur am Rande interessiert. Ich lebe nicht in Bayern.

Mich nerven nur populistische Aussagen nach dem Motto: "Ja, nur wenige wissen über die Vergangenheit Bescheid. Die meisten haben keine Ahnung." Deswegen habe ich deinen Post zitiert.

Zum Thema die Grünen und der Osten: Die Grünen sind eine absolute "Wohlstandspartei". Für mich der entscheidende Faktor warum sie im Osten nicht ankommen.


Die Grünen sind vorallem eine Lifestyle- und Beamten-Partei.

Früher standen die Grünen primär für einen Umweltschutz. Sie waren in den Achtzigern und Neunzigern ein notwendiges Korrektiv, da es beim Umwelt- und Tierschutz viel Korrekturbedarf gab.

Die Grünen heute sind aber längst nicht so einheitlich, wie man denken könnte. Da gibt es von Kretschmann, über Palmer bis hin zu Roth völlig unterschiedliche Charaktere. Das ist auch der Grund, warum die Grünen heute in BW in der Regierung sitzen. Noch vor 10 Jahren wäre das undenkbar gewesen. Aber konservative Wähler sind bereit grün zu wählen, wenn andere Parteien und ihre Vorsitzenden schwach erscheinen. In BW läutete Mappus den Aufstieg der Grünen ein.

Für mich ist das ein Zeichen starker Wählermobilität. Insbesondere starke Charaktere als Politiker können heute mehr denje zuvor wahlentscheidend sein.
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Re: CSU - Trennung von der CDU jetzt?

Beitragvon frems » Mo 7. Nov 2016, 01:43

Fazer hat geschrieben:(07 Nov 2016, 01:28)

Ach ja, linke Ignoranz ist immer wieder herzlich zum Lachen. An sich sollte die AfD Dir und der "Linken" gezeigt haben, wo denn die Interessen der "einfachen Menschen" hängen.

Denen geht es in der Tat um Sicherheit. Sicherheit vor Kriminalität, Sicherheit in Bezug auf Job und Rente. Wer da nichts zu befürchten hat, der kann auch politisch aktiv sein. Weswegen ja gerade die Wähler der Grünen mit ihren sicheren Beamtenjobs gerne "frei" darin sind, für alles offen zu sein.

Letzten Endes spricht aus deinem Beitrag die Verachtung für die "kleinen LEute".

Die Chose mit den grün-wählenden Beamten haut nicht hin, ob in einem Flächenland wie Niedersachsen oder im Stadtstaat Berlin. Ginge es nur nach den Beamten, wäre die CDU im September deutlich stärkste Partei geworden: http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 12212.html

Nicht einmal unter Rentnern hat die CDU einen ähnlich hohen Anteil. Aber nun gut, schaut man sich noch den Punkt "Wähler nach Bildung" an, erklärt sich "das" wieder etwas. In Baden-Württemberg landet die CDU nur auf Platz 2, aber die Differenz zwischen Gesamt- und Beamtenergebnis ist bei keiner Partei besser (4 Punkte) ausgefallen als bei der CDU: http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 81493.html

Bei Arbeitern (22% CDU, 21% Grüne) und Arbeitslosen (je 20%) sind beide Parteien sehr schwach. Aber wie auch immer. Sind's morgen halt wieder alle Beamte, die ja keine "einfachen Leute" sein können. Der normale Streifenpolizist wird sich darüber freuen.
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Re: CSU - Trennung von der CDU jetzt?

Beitragvon Kennedy2610 » Mo 7. Nov 2016, 02:05

Kibuka hat geschrieben:(07 Nov 2016, 01:37)

Die Grünen sind vorallem eine Lifestyle- und Beamten-Partei.

Früher standen die Grünen primär für einen Umweltschutz. Sie waren in den Achtzigern und Neunzigern ein notwendiges Korrektiv, da es beim Umwelt- und Tierschutz viel Korrekturbedarf gab.

Die Grünen heute sind aber längst nicht so einheitlich, wie man denken könnte. Da gibt es von Kretschmann, über Palmer bis hin zu Roth völlig unterschiedliche Charaktere. Das ist auch der Grund, warum die Grünen heute in BW in der Regierung sitzen. Noch vor 10 Jahren wäre das undenkbar gewesen. Aber konservative Wähler sind bereit grün zu wählen, wenn andere Parteien und ihre Vorsitzenden schwach erscheinen. In BW läutete Mappus den Aufstieg der Grünen ein.

Für mich ist das ein Zeichen starker Wählermobilität. Insbesondere starke Charaktere als Politiker können heute mehr denje zuvor wahlentscheidend sein.


Sehe ich ähnlich. Mit "Wohlstandspartei" habe ich auch gemeint, dass sie nur gewählt werden wenn es sonst keine Probleme gibt - überspitzt gesagt: Ich bin Hip, sitze im Starbucks und wähle grün.

Was das in BW angeht kann ich sagen, dass ich so einen Personenkult noch nie erlebt habe. Kretschamen hat Stimmen aus allen Schichten bekommen. Von der Oma auf der schwäbischen Alb bis zum Banker aus Stuttgart. Mich hätte wirklich interessiert wie viele Stimmen die Grünen ohne ihn bekommen hätten.

Die CDU hat es m.M.n. versäumt die Grünen abzuholen als sie es noch konnten - wie du schon sagtest - zu Mappus' Zeiten begann das alles. Wahrscheinlich war dieses Fehlverhalten der Arroganz geschuldet. Schließlich war BW bis dato tiefschwarz.

Ein Wort noch zu Palmer: Dieser Waldorfschüler versucht seit Jahren mit provokativen Vorschlägen und durch Scharmützel mit der Parteispitze sich Bundesweit einen Namen zu machen. Sein Ziel lautet Berlin. Ich bin mir allerdings sicher, dass er nur in Tübingen funktioniert - wo wir wieder bei der "Wohlstandspartei" wären.
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Re: CSU - Trennung von der CDU jetzt?

Beitragvon Wildermuth » Mo 7. Nov 2016, 02:11

Kennedy2610 hat geschrieben:(07 Nov 2016, 02:05)

Sehe ich ähnlich. Mit "Wohlstandspartei" habe ich auch gemeint, dass sie nur gewählt werden wenn es sonst keine Probleme gibt - überspitzt gesagt: Ich bin Hip, sitze im Starbucks und wähle grün.

Was das in BW angeht kann ich sagen, dass ich so einen Personenkult noch nie erlebt habe. Kretschamen hat Stimmen aus allen Schichten bekommen. Von der Oma auf der schwäbischen Alb bis zum Banker aus Stuttgart. Mich hätte wirklich interessiert wie viele Stimmen die Grünen ohne ihn bekommen hätten.

Doch. Für Merkle sind sogar grüne ministerpräsidenten. Und wenn du das wort "personenkult" auch mal kompetent verwenden willst: schau dir putin an! oder trump, kim, erdogan.



Die CDU hat es m.M.n. versäumt die Grünen abzuholen als sie es noch konnten - wie du schon sagtest - zu Mappus' Zeiten begann das alles. Wahrscheinlich war dieses Fehlverhalten der Arroganz geschuldet. Schließlich war BW bis dato tiefschwarz.

Was meinst du mit "abholen" eine anti-akw-cdu? eine homoehe-cdu? eine frauen-rechte-cdu? minderheitenschutz-cdu? einen grünkohl?

Wie hätten sie das machen können?

Einfach dadurch, dass du die grünen und die cdu zu wohlstandsparteien erklärst, verschwinden die unterschiede in der wirklichen welt nicht.
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Re: CSU - Trennung von der CDU jetzt?

Beitragvon Kennedy2610 » Mo 7. Nov 2016, 02:26

Wildermuth hat geschrieben:(07 Nov 2016, 02:11)

Doch. Für Merkle sind sogar grüne ministerpräsidenten. Und wenn du das wort "personenkult" auch mal kompetent verwenden willst: schau dir putin an! oder trump, kim, erdogan.


Danke für den Tipp. Auch überspitzte Formulierungen setzten beim Leser Interpretationswillen voraus. Im Übrigen schätze Herrn Kretschmann sehr.


Was meinst du mit "abholen" eine anti-akw-cdu? eine homoehe-cdu? eine frauen-rechte-cdu? minderheitenschutz-cdu? einen grünkohl?

Wie hätten sie das machen können?


Ich meine damit, dass die Union in BW die Zeichen der Zeit hätte erkennen müssen, von ihrem hohen Ross runtersteigen und sich früher mit den wichtigen Punkten der Grünen hätte beschäftigen sollen. Eine Demokratie funktioniert mit Kompromissen. Ich bin mir sicher bei rechtzeitigem Handeln, wäre die CDU heute kein Juniorpartner in BW.

Einfach dadurch, dass du die grünen und die cdu zu wohlstandsparteien erklärst, verschwinden die unterschiede in der wirklichen welt nicht.


Was soll das genau heißen?
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Re: CSU - Trennung von der CDU jetzt?

Beitragvon frems » Mo 7. Nov 2016, 02:27

Kibuka hat geschrieben:(07 Nov 2016, 01:37)
Für mich ist das ein Zeichen starker Wählermobilität. Insbesondere starke Charaktere als Politiker können heute mehr denje zuvor wahlentscheidend sein.

Das war doch früher nicht anders, ob nun ein von Weizsäcker in Berlin, Rau in NRW oder Strauß in Bayern oder Adenauer und Schmidt im Bund. Wenn ein Politiker nicht staatsmännisch rüberkommt und die Wähler ihm nicht vertrauen, hilft auch die Partei nicht weiter. Da kann er nur hoffen, dass es bei der Konkurrenz noch schlechter aussieht.
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Re: CSU - Trennung von der CDU jetzt?

Beitragvon Wildermuth » Mo 7. Nov 2016, 02:38

Kennedy2610 hat geschrieben:(07 Nov 2016, 02:26)
Ich meine damit, dass die Union in BW die Zeichen der Zeit hätte erkennen müssen, von ihrem hohen Ross runtersteigen und sich früher mit den wichtigen Punkten der Grünen hätte beschäftigen sollen. Eine Demokratie funktioniert mit Kompromissen. Ich bin mir sicher bei rechtzeitigem Handeln, wäre die CDU heute kein Juniorpartner in BW.

Hm... die erfahrung zeigt, dass sowas nicht funzt. Und ob es mal eine zeit gegeben hat, in der die etablierten parteien einen auf grün gemacht haben! Bringt nichts. Der wähler merkt die masche und wählt lieber das original als die fälschung.
Auch durch völkische sprüche wird die cdu nicht bei der afd wildern können. Aus demselben grund.

Ausserdem... das habe ich ja mit einem beispielen andeuten wollen, interpretationswille des lesers und so, CDU ist nunmal das gegenteil der grünen und umgekehrt. Wie soll die cdu richtig grün werden, ohne ihre konservative klientel zu vergraulen?
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Re: CSU - Trennung von der CDU jetzt?

Beitragvon Kennedy2610 » Mo 7. Nov 2016, 02:54

Wildermuth hat geschrieben:(07 Nov 2016, 02:38)

Hm... die erfahrung zeigt, dass sowas nicht funzt. Und ob es mal eine zeit gegeben hat, in der die etablierten parteien einen auf grün gemacht haben! Bringt nichts. Der wähler merkt die masche und wählt lieber das original als die fälschung.
Auch durch völkische sprüche wird die cdu nicht bei der afd wildern können. Aus demselben grund.

Ausserdem... das habe ich ja mit einem beispielen andeuten wollen, interpretationswille des lesers und so, CDU ist nunmal das gegenteil der grünen und umgekehrt. Wie soll die cdu richtig grün werden, ohne ihre konservative klientel zu vergraulen?


Wer behauptet denn, dass die CDU auf grün machen oder grün werden soll? Man kann in bestimmten Punkten Kompromisse schließen und muss deshalb nicht seine Identität verlieren.

Nach deiner Logik hätte es dann in der Vergangenheit nur Alleinregierungen und keine Koalitionen gegeben, weil sowas "funzt" ja nicht.
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Re: CSU - Trennung von der CDU jetzt?

Beitragvon Wildermuth » Mo 7. Nov 2016, 03:27

Kennedy2610 hat geschrieben:(07 Nov 2016, 02:54)

Wer behauptet denn, dass die CDU auf grün machen oder grün werden soll? Man kann in bestimmten Punkten Kompromisse schließen und muss deshalb nicht seine Identität verlieren.

So allgemein ausgedrückt, klingt das durchaus machbar. Aber, konkret wie hätte das ausgesehen? Welches sind diese punkte?

Denn... einen mangel an geschwurbel wirst du der cdu ja kaum unterstellen wollen.

Nach deiner Logik hätte es dann in der Vergangenheit nur Alleinregierungen und keine Koalitionen gegeben, weil sowas "funzt" ja nicht.


Hm. Du gibst einen hinweis im ratespiel?
Find ich sehr fair von dir.

Also, mit "abholen" meinst du, sie hätten schon früh koalitionen mit den grünen eingehen sollen? Ohne not? Hm... und das hätte die grünen klein gehalten? Der juniorpartner bei einer koalition verliert... ist das so das übliche szenario deiner erfahrung nach?
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Re: CSU - Trennung von der CDU jetzt?

Beitragvon Kennedy2610 » Mo 7. Nov 2016, 03:36

Wildermuth hat geschrieben:(07 Nov 2016, 03:27)

So allgemein ausgedrückt, klingt das durchaus machbar. Aber, konkret wie hätte das ausgesehen? Welches sind diese punkte?

Denn... einen mangel an geschwurbel wirst du der cdu ja kaum unterstellen wollen.


Ein wichtiger Punkt wäre damals sicher die bessere Förderung von erneuerbaren Energien gewesen. Das hätte man von CDU-Seite viel früher angehen können. Sollen wir jetzt einen Koalitionsvertrag ausarbeiten? Koalitionen "funzen" doch nicht.

Hm. Du gibst einen hinweis im ratespiel?
Find ich sehr fair von dir.

Also, mit "abholen" meinst du, sie hätten schon früh koalitionen mit den grünen eingehen sollen? Ohne not? Hm... und das hätte die grünen klein gehalten? Der juniorpartner bei einer koalition verliert... ist das so das übliche szenario deiner erfahrung nach?


Ratespiel? Ich habe dir schon erklärt was ich mit "abholen" meine. Einfach nochmal nach oben scrollen. Ich helfe immer gern :thumbup:

Der Juniorpartner in BW zu sein ist mit Sicherheit nicht der Anspruch der CDU - ganz sicher.
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Beitragvon Wildermuth » Mo 7. Nov 2016, 03:56

Kennedy2610 hat geschrieben:(07 Nov 2016, 03:36)

Ein wichtiger Punkt wäre damals sicher die bessere Förderung von erneuerbaren Energien gewesen. Das hätte man von CDU-Seite viel früher angehen können. Sollen wir jetzt einen Koalitionsvertrag ausarbeiten?

Ein bisschen was konkretes halt, dann hätte man was zum drüber reden.

Koalitionen "funzen" doch nicht.

aha.



naja... das war so schwammig, wie die cdu ohnehin schon ist.


[/quote]

Dann wird sich wohl jemand anderes finden.
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Re:

Beitragvon Kennedy2610 » Mo 7. Nov 2016, 04:10

Wildermuth hat geschrieben:(07 Nov 2016, 03:56)

Ein bisschen was konkretes halt, dann hätte man was zum drüber reden.


aha.



naja... das war so schwammig, wie die cdu ohnehin schon ist.



Dann wird sich wohl jemand anderes finden.


Echt schwer aus deinem Post was vernünftiges herauszuziehen. Vielleicht versuchst du es nochmal, wenn du genau weißt was du für ein Problem mit meinen Aussagen hast und über was du gerne sprechen möchtest.
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Re: Re:

Beitragvon Wildermuth » Mo 7. Nov 2016, 04:43

Kennedy2610 hat geschrieben:(07 Nov 2016, 04:10)

Echt schwer aus deinem Post was vernünftiges herauszuziehen. Vielleicht versuchst du es nochmal, wenn du genau weißt was du für ein Problem mit meinen Aussagen hast und über was du gerne sprechen möchtest.


Welches sind die versäumnisse, die du der cdu vorwirfst?

Eine antwort sollte dermaßen hohen informationsgehalt haben, dass man darüber reden kann.

"Die cdu hätte die grünenwähler abholen sollen" ist z.b. reines geschwurbel, wenn nichts konkreteres kommt.

Und wenn die cdu nicht mehr juniorpartner der grünen sein will, dann werden sich wohl andere koalitionspartner finden.

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