MPD - Muslimische Partei Deutschland

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HugoBettauer

Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon HugoBettauer » Fr 23. Okt 2015, 14:37

jack000 » Mi 21. Okt 2015, 20:50 hat geschrieben:Nehmen wir doch mal an diese Partei würde es mit wer weiß was für Forderungen geben ... mit welcher anderen Parteil sollen die denn koalieren?

Auf Bundesebene käme nur die CDU in Betracht. In einigen Bundesländern vielleicht auch die SPD und in Grünen-Kommunen die Grünen. Die tun es ja mit jedem.
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon WinstonChurchill » Di 24. Nov 2015, 19:34

John Galt » Di 20. Okt 2015, 22:57 hat geschrieben:Derzeit leben in Deutschland etwa 4 Millionen Muslime (2012) davon haben ca. 2 Millionen die deutsche Staatsbürgerschaft.

Mit dem derzeitigen Zuzug und der zukünftigen Entwicklung ist in Zukunft mit deutlich höheren Zahlen zu rechnen. Die kritische Masse wird bei etwa 2,5 Millionen Wahlberechtigten erreicht, damit kann man bei Bundestagswahlen mit niedriger Wahlbeteiligung im Bundestag landen.

Diese Zahl wird in den nächsten 10 Jahren locker erreicht werden. Die Muslime könnten sich also im Bundestag von einer eigenen Partei vertreten lassen.

Bislang habe ich nur folgende Partei gefunden:
https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCnd ... echtigkeit

Dazu auch:
http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... hland.html

Werden sich Muslime weiterhin der CDU, SPD, Grüne, etc. anschließen oder ihre Interessen in einer eigenständigen Partei vertreten?

Ich halte es durchaus für realistisch, die Möglichkeiten in Deutschland sind gegeben. Im Gegensatz z.B zu den Latinos in den USA die auch einen immer größeren Teil der Bevölkerung darstellen, aber politisch trotzdem nichts auf die Beine bekommen können, was auch am politischen System der USA liegt.

Wenn ja, welche Interessen könnte eine solche Partei vertreten?
Feiertagzeugs, Bau von Moscheen, was noch?


Warum eine eigene muslimische Partei?
Das ist ganz sicher nicht im Sinne einer guten Integration, und das Beispiel Özdemir zeigt, dass Muslime sich auch ohne eigene Partei im Bundestag GEhör verschaffen können.
Muslime können auch in anderen Parteien mitwirken, da muss es keine Extrapartei geben.
Warum glaubst du, sollten Muslime ihre Interessen in einer eigenen Partei vertreten?
Wer hier als Muslim lebt, kann zwar seine Religion frei ausleben, solte sich aber ansonsten der deutschen Demokratie anpassen.
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon bakunicus » Di 24. Nov 2015, 20:24

es gibt keine muslimische partei in deutschland, und mir ist sowas auch nicht in GB, frankreich, belgien, schweden oder niederlanden bekannt.
und das straft alle lügen, welche den islam und die moslems auf dem weg sehen die macht zu erobern, als immigranten in europa.
die kommen hierher weil sie ruhe, frieden, rechtsstaat und arbeit haben wollen, aber nicht um ungläubige zu massakrieren.
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon John Galt » Mi 25. Nov 2015, 14:03

WinstonChurchill » Di 24. Nov 2015, 19:34 hat geschrieben:
Warum eine eigene muslimische Partei?
Das ist ganz sicher nicht im Sinne einer guten Integration, und das Beispiel Özdemir zeigt, dass Muslime sich auch ohne eigene Partei im Bundestag GEhör verschaffen können.
Muslime können auch in anderen Parteien mitwirken, da muss es keine Extrapartei geben.
Warum glaubst du, sollten Muslime ihre Interessen in einer eigenen Partei vertreten?
Wer hier als Muslim lebt, kann zwar seine Religion frei ausleben, solte sich aber ansonsten der deutschen Demokratie anpassen.


Özdemir ist Türke und in Deutschland geboren. Der hat eine andere Sozialisation als Leute die mit 20 hier ankommen und nicht gerade aus dem einzig vernünftigen Staat in der Nähe des Nahen Ostens mit Laizismus stammen.

Ich sehe da nur eine handvoll Leute die bei den Grünen mitmachen werden. Homos und Israel treiben vielen Muslime die Adern auf die Stirn, dass ist kein Geheimnis.


Dein Satz zeigt schon, dass es nur eine Frage der Zeit und der Masse ist. Die Leute haben sich nämlich nicht der Demokratie anzupassen, sondern die Demokratie den Leuten.
Zuletzt geändert von John Galt am Mi 25. Nov 2015, 14:07, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon John Galt » Mi 25. Nov 2015, 14:05

bakunicus » Di 24. Nov 2015, 20:24 hat geschrieben:es gibt keine muslimische partei in deutschland, und mir ist sowas auch nicht in GB, frankreich, belgien, schweden oder niederlanden bekannt.
und das straft alle lügen, welche den islam und die moslems auf dem weg sehen die macht zu erobern, als immigranten in europa.
die kommen hierher weil sie ruhe, frieden, rechtsstaat und arbeit haben wollen, aber nicht um ungläubige zu massakrieren.



https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCnd ... echtigkeit
https://en.wikipedia.org/wiki/Islamic_Party_of_Britain
https://en.wikipedia.org/wiki/Moslim_De ... che_Partij
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon garfield336 » Mi 25. Nov 2015, 14:09

John Galt » Di 20. Okt 2015, 21:57 hat geschrieben:Derzeit leben in Deutschland etwa 4 Millionen Muslime (2012) davon haben ca. 2 Millionen die deutsche Staatsbürgerschaft.

Mit dem derzeitigen Zuzug und der zukünftigen Entwicklung ist in Zukunft mit deutlich höheren Zahlen zu rechnen. Die kritische Masse wird bei etwa 2,5 Millionen Wahlberechtigten erreicht, damit kann man bei Bundestagswahlen mit niedriger Wahlbeteiligung im Bundestag landen.

Diese Zahl wird in den nächsten 10 Jahren locker erreicht werden. Die Muslime könnten sich also im Bundestag von einer eigenen Partei vertreten lassen.


Auf Kommunalerebene oder gar Landesebene gibt es diese kritische Masse doch vielerort bereits.
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon garfield336 » Mi 25. Nov 2015, 14:15

bakunicus » Di 24. Nov 2015, 20:24 hat geschrieben:es gibt keine muslimische partei in deutschland, und mir ist sowas auch nicht in GB, frankreich, belgien, schweden oder niederlanden bekannt.
und das straft alle lügen, welche den islam und die moslems auf dem weg sehen die macht zu erobern, als immigranten in europa.
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In Frankreich dürfte so eine Partei bei einer Wahl gar nicht antreten.
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon Letzter-Mohikaner » Mi 25. Nov 2015, 14:16

Sollte es eine solche Partei geben und sie unter anderem die Scharia fordern, gehört sie sowieso verboten. Verfassungsfeindlich...
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon garfield336 » Mi 25. Nov 2015, 14:17

NMA » Di 20. Okt 2015, 22:16 hat geschrieben:Strang wurde getwittert.


Ist das eine besondere Auszeichnung vom Vorstand an den Strangersteller. :?: :eek:
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon garfield336 » Mi 25. Nov 2015, 14:19

palulu » Di 20. Okt 2015, 22:18 hat geschrieben:Die MuslimInnen sind kein monolithischer Block. .


Der IS predigt das Gegenteil. :eek:
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon Letzter-Mohikaner » Mi 25. Nov 2015, 14:19

garfield336 » Mi 25. Nov 2015, 15:17 hat geschrieben:
Ist das eine besondere Auszeichnung vom Vorstand an den Strangersteller. :?: :eek:


Hört sich eher wie eine Drohung an...
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon Dampflok94 » Mi 25. Nov 2015, 14:37

Welchen Sinn sollte denn eine muslimische Partei haben? Ist der Ansatz nicht nur ein Reflex darauf, daß wir zwei bundespolitisch wichtige Parteien haben, die sich als christlich bezeichnen? Es ist aber nicht mehr als eine Bezeichnung. Denn ansonsten müßten diese Parteien ihre Politik an der Bibel ausrichten. Das tun sie aber zum Glück nicht. Wäre völlig untauglich. Daher sind Parteien wie die PBC (heißt jetzt irgendwie anders) nie über den Status einer Splitterpartei hinaus gekommen. Und sollte eine Partei sich am Koran orientieren wollen, wäre das genauso sinnlos.
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon Letzter-Mohikaner » Mi 25. Nov 2015, 14:42

Außerdem haben Muslime ja schon 1-2 Parteien die ihre Interessen vertreten.... Die Grünen und die SPD.
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon relativ » Mi 25. Nov 2015, 14:45

jack000 » Mi 21. Okt 2015, 20:50 hat geschrieben:Nehmen wir doch mal an diese Partei würde es mit wer weiß was für Forderungen geben ... mit welcher anderen Parteil sollen die denn koalieren? ... Niemand würde mit denen koalieren so das es eine Mehrheit geben würde!

Noch nicht.
Aber die Frage lautet ja auch, ob es so eine Partei geben würde, oder könnte. Sicher könnte es dies, z.B. dann, wenn sich unsere Gesellschaft entschließt nicht zu integrieren sondern man nebeneinander herlebt. Dann besteht "die Gefahr" das Moslime sich eine Vertretung explizit für ihre Anliegen wünschen.
Zuletzt geändert von relativ am Mi 25. Nov 2015, 15:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon Unité 1 » Mi 25. Nov 2015, 14:45

Letzter-Mohikaner » Mi 25. Nov 2015, 14:42 hat geschrieben:Außerdem haben Muslime ja schon 1-2 Parteien die ihre Interessen vertreten.... Die Grünen und die SPD.

Tatsächlich gibt es derer 56. Soviele Parteien haben sich an irgendwelchen Wahlen in den letzten 6 Jahren beteiligt.
Zuletzt geändert von Unité 1 am Mi 25. Nov 2015, 14:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon WinstonChurchill » Mi 25. Nov 2015, 16:46

bakunicus » Di 24. Nov 2015, 21:24 hat geschrieben:es gibt keine muslimische partei in deutschland, und mir ist sowas auch nicht in GB, frankreich, belgien, schweden oder niederlanden bekannt.
und das straft alle lügen, welche den islam und die moslems auf dem weg sehen die macht zu erobern, als immigranten in europa.
die kommen hierher weil sie ruhe, frieden, rechtsstaat und arbeit haben wollen, aber nicht um ungläubige zu massakrieren.


Wie kannst du sowas nach Paris ernsthaft schreiben?
Paris hat gezeigt wozu muslime fähig sind.
Und Winston Churchill hat schon vor 100 Jahren davor gewarnt, dass der Islam eine rückständige, kriegerische REligion ist die eine Gefahr für Europa werden könnte.
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon WinstonChurchill » Mi 25. Nov 2015, 16:48

John Galt » Mi 25. Nov 2015, 15:03 hat geschrieben:
Özdemir ist Türke und in Deutschland geboren. Der hat eine andere Sozialisation als Leute die mit 20 hier ankommen und nicht gerade aus dem einzig vernünftigen Staat in der Nähe des Nahen Ostens mit Laizismus stammen.

Ich sehe da nur eine handvoll Leute die bei den Grünen mitmachen werden. Homos und Israel treiben vielen Muslime die Adern auf die Stirn, dass ist kein Geheimnis.


Dein Satz zeigt schon, dass es nur eine Frage der Zeit und der Masse ist. Die Leute haben sich nämlich nicht der Demokratie anzupassen, sondern die Demokratie den Leuten.


Gerade weil Özdemir ein Türke ist sollte man ihm nicht trauen.
Schau dir doch nur mal ERdogan an, der ganz offen gesagt hat, dass Frauen in die Küche gehören und nichts zu melden haben sollten. Der ist radikaler Moslem, wie viele Türken, denn sonst hätten ihn nicht so viele gewählt.
Und Özdemir gibt sich nur den Anschein demokratisch zu sein, weil er hier gerne den Islam als Staatsreligion installieren möchte.
In der türkei dürfen Christen und andere religiöse Minderheiten übrigens gar nicht in die Politik, ich finde Deutschland sollte es der Türkei nachmachen und Türken und andere muslime nicht in die Politik lassen, in deren Ländern dürfen auch Christen nicht in die Politik.

Wetten, dass du mir kein einziges muslimisches Land nennen kannst, indem Christen politische Ämter besetzen dürfen?
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon John Galt » Mi 25. Nov 2015, 17:17

Dampflok94 » Mi 25. Nov 2015, 14:37 hat geschrieben:Welchen Sinn sollte denn eine muslimische Partei haben? Ist der Ansatz nicht nur ein Reflex darauf, daß wir zwei bundespolitisch wichtige Parteien haben, die sich als christlich bezeichnen? Es ist aber nicht mehr als eine Bezeichnung. Denn ansonsten müßten diese Parteien ihre Politik an der Bibel ausrichten. Das tun sie aber zum Glück nicht. Wäre völlig untauglich. Daher sind Parteien wie die PBC (heißt jetzt irgendwie anders) nie über den Status einer Splitterpartei hinaus gekommen. Und sollte eine Partei sich am Koran orientieren wollen, wäre das genauso sinnlos.


In welcher Welt lebst du denn?

Die CDU drangsaliert die religionsfreien Mitbürger seit Jahrzehnten mit ihrem religiösen Gedöns. Das geht von den Öffnungszeiten über diverse medizinische Themen bis zur Gesellschaftspolitik (Sex, Drogen, Kultur).

Natürlich geht es auch gar nicht darum die Scharia einzuführen. Aber wer den Stein nun mal ins Rollen bringt, der kann sich nicht darüber beschweren, was dann die Folgen sein werden. In 10-20 Jahren sind wir vielleicht bei 10 Millionen Muslimen.

Die Entwicklung hat dann nun mal die Folge, dass so eine Partei kommen wird. Dass die Leute ihre Ansichten über den Bau von Moscheen, Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern, der muslimischen Diakonie/Caritas verbreiten und vorantreiben werden. Dass die Feiertagsregeln, Arbeitsrecht, Strafrecht und Gesellschaftspolitik mit anderen Meinungen konfrontiert werden.

Wie wäre es denn mit Tanzverbot während des Hadsch, anstatt an Karfreitag?
Oder finanzielle Zuschüsse zur Pilgerfahrt, steuerliche Absetzbarkeit.
Weiß ich doch nicht was die alle für staatliche Gestaltungswünsche haben.

Meiner Meinung nach hat die 1. Generation muslimischer Einwanderer in den 60ern und 70ern bewusst die Klappe gehalten, weil man keinen Ärger wollte. Heute sieht es eben anders aus, die Muslime werden ihre Stimme erheben und vielen wird es nicht gefallen.
Zuletzt geändert von John Galt am Mi 25. Nov 2015, 17:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon bakunicus » Mi 25. Nov 2015, 17:41



ok. ... es gibt also in der tat solche parteien.
aber nehmen wir nun mal die BIG, von der wikipedia schreibt dass sie der AKP von erdogan nahesteht

eilnahme an Wahlen

Seit der Parteigründung 2010 konnte BIG außer bei der Wiederwahl von Haluk Yildiz in den Bonner Stadtrat keine Mandate mehr erringen.

BIG kandidierte zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai 2010 mit Spitzenkandidat Haluk Yıldız.[24] Dieser erklärte mit BIG-Generalsekretär Amin Thomas Bongartz im April das Überspringen der Fünf-Prozent-Hürde als nicht illusorisch und hielt 400.000 Wahlstimmen für machbar.[13] Im Mai benannten sie als Wahlziel in NRW „erst mal 10.000 Stimmen“.[3] BIG erreichte einen Zweitstimmenanteil von 0,2 % (13.863 Zweitstimmen), konnte somit die Fünf-Prozent-Hürde zum NRW Landtag nicht überwinden[40] und bekam mit weniger als 1 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen auch keine Wahlkampfkostenerstattung aus Landesfinanzmitteln.[41]

Die Partei erhielt bei der Hamburger Bürgerschaftswahl am 20. Februar 2011 3.169 Stimmen (0,1 %) und konnte kein Mandat erringen. Auch bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 27. März 2011[42] erhielt BIG mit landesweit 3.463 Stimmen (0,1 %) kein Mandat.[43]

Zur hessischen Kommunalwahl im März 2011 wurde BIG in drei Städten zugelassen und erhielt in Frankfurt 0,2 %[44], in Darmstadt[45] 0,4 %[46] und in Wiesbaden[47] 0,3 %[48] der Stimmen.

Die Partei wollte auch bei der Bürgerschaftswahl in Bremen am 22. Mai 2011 teilnehmen, trat jedoch zugunsten der Bremischen Integrations Partei von ihrem Vorhaben zurück. Bei der gleichzeitigen Kommunalwahl erreichte der im Beiratsbereich 06 Gröpelingen antretende BIG-Vorsitzende Sahin Salbars 2,6 % (1165 Stimmen); ein Beiratssitz blieb ihm jedoch verwehrt.[49]

Die Partei trat bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18. September 2011 an, wobei sie mit 0,5 % der Zweitstimmen kein Mandat errang.[50]

Bei der vorgezogenen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2012 beteiligte sich die Partei mit einer Landesliste und erreichte landesweit 10.715 Stimmen (0,1 %), was einen Rückgang von 3.148 Stimmen (-0,1 %) gegenüber der Landtagswahl 2010 bedeutet.[51]

BIG trat bei der Bundestagswahl 2013 in den Ländern Berlin, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg an[52] und erhielt bundesweit 2.678 Erststimmen (0,0 %) sowie 17.965 Zweitstimmen (0,0 %).[53] Noch 2011 erklärte die Partei: „In zehn Jahren sind wir in der Regierung“.[4]

Bei den Bonner Kommunalwahlen 2014 verlor BIG einen der beiden Sitze im Bonner Stadtrat, da die Partei nur noch 1.943 Stimmen erhielt (1,4 %).[54]


dann zeigt sich, dass eine solche partei nicht mal bei regionalwahlen in NRW erfolge feiern kann, obwohl NRW die städte mit dem höchsten anteil von türken und muslimen stellt(http://www.focus.de/politik/deutschland ... 42987.html)

es sieht also eher so aus, dass die muslime ihre stimme den etablierten parteien geben, anstatt zu versuchen selbst politischen einfluß in einem konservativ-islamischen sinne nach dem vorbild der CDU/CSU zu suchen.

siehe auch hier :
http://www.dw.com/de/wie-w%C3%A4hlen-mi ... /a-4678046

Die religiöse Prägung ist ein weiterer Faktor, der parteipolitische Präferenzen erzeugt. Das führt beispielsweise dazu, dass Wahlberechtigte mit polnischen Wurzeln häufiger die Union wählten.

Bei der muslimischen Bevölkerung spielt die religiöse Prägung ebenfalls eine große Rolle - mit anderem Ergebnis. Nach Angaben des Islamarchivs in Soest würden 35 Prozent der muslimischen Bevölkerung die SPD wählen, 17,7 Prozent die Grünen. Die CDU liegt hingegen bei knapp vier Prozent. Die christliche Ausrichtung der Union sei mitentscheidend für Muslime, die Partei nicht zu wählen, erklärt Wahlforscher Jürgen Falter von der Universität Mainz. "Außerdem hat die CDU eine zusätzliche Hypothek zu tragen, da sie den Beitritt der Türkei in die Europäische Union strikt ablehnt."

Die Tendenz zur SPD bei Türkischstämmigen erkläre sich auch durch die Gewerkschaftsnähe vieler Migranten, die lange Zeit ausländische Arbeitnehmer gewesen sind, sagt Wüst. Und die stärker werdende Tendenz zu den Grünen sei durch ihren Parteivorsitzenden Cem Özdemir, der türkische Wurzeln besitzt, zu erklären.

"Präferenzen sind nicht in Stein gemeißelt"

Allerdings seien die Präferenzen nicht in Stein gemeißelt, meint Wüst. "Beispielsweise lässt sich bei Aussiedlern und ihren Nachkommen erkennen, dass der Automatismus, die Union zu wählen, etwas abgenommen hat." Auch die SPD kann sich türkisch-stämmigen und südeuropäischen Wählern nicht mehr sicher sein, da die Partei offenbar Probleme hat, diese zu mobilisieren. "Da wird es ganz gezielt darauf ankommen, die Gruppe in den letzten Tagen des Wahlkampfes für den Urnengang zu mobilisieren", meint Wüst.


das entspricht auch meinen erfahrungen; ich habe zahlreiche türken und muslime im laufe meines lebens kennengelernt, vom kindergarten über die schule bis zur arbeitswelt.
und kaum einer will dass hier zustände sind wie in den herkunftsländern, sondern die waren zu 99,9% alle froh in einem freien und wohlhabenden land zu leben, mit geordneten verhältnissen.

mag sein, dass das in der 3. und 4. generation etwas anders ist ... da fehlt mir der einblick.
aber ich denke, dass die in der großen masse auch lieber einen 3er BMW und eine schicke wohnung haben wollen, anstatt die deutschen von arrangierten ehen und dem koran bekehren zu wollen.
Zuletzt geändert von bakunicus am Mi 25. Nov 2015, 17:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: MPD - Muslimische Partei Deutschland

Beitragvon bakunicus » Mi 25. Nov 2015, 17:43

WinstonChurchill » Mi 25. Nov 2015, 17:46 hat geschrieben:
Wie kannst du sowas nach Paris ernsthaft schreiben?
Paris hat gezeigt wozu muslime fähig sind.
Und Winston Churchill hat schon vor 100 Jahren davor gewarnt, dass der Islam eine rückständige, kriegerische REligion ist die eine Gefahr für Europa werden könnte.


paris hat gezeigt wozu die jihadisten fähig sind, aber nicht "die muslime".
der anteil der jihadisten unter den muslimen bewegt sich im promillebereich.

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