Sammelstrang Pegida

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Sammelstrang Pegida

Beitragvon frems » So 30. Nov 2014, 18:09

Sie nennen sich Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes: Eine zuwanderungskritische Initiative aus der bürgerlichen Mitte Dresdens findet immer mehr Anhänger. Sie hat die Meinungshoheit auf den Straßen erobert und ist dabei, zur bundesweiten Bewegung zu wachsen.

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/T ... 048569.php

Die NPD galt als tot. Doch nun könnte ihr mit Stimmungsmache gegen Flüchtlinge ein Comeback gelingen. Befeuert von "Pegida"-Demonstrationen - und dem Versuch der AfD, sich vom rechten Rand zu lösen.

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... remen.html

Ob sich da etwas dauerhaft etablieren könnte? Oder ist das nur ein bedauerlicher Trend, der aber nur vorübergehend ist und wieder abebben wird wie die Proteste gegen Flüchtlinge in den 90ern, bei deren Höhepunkt mehrere Asylbewerberheime brannten?
Zuletzt geändert von jack000 am Do 18. Dez 2014, 19:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon nichtkorrekt » So 30. Nov 2014, 18:30

Inwiefern bedauerlich?
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon frems » So 30. Nov 2014, 18:33

nichtkorrekt » So 30. Nov 2014, 18:30 hat geschrieben:Inwiefern bedauerlich?

Guter Einwand. Ich find's bedauerlich, wenn z.B. dutzende Polizisten durch besoffene Nazihools teils schwer verletzt werden, Menschen mit Gewalt eingeschüchtert werden und Neonazis rund um die NPD Zulauf kriegen. Aber das ist wohl eine Wertefrage. Wer anderes wird es wohl höchst erfreulich finden und sich deshalb an meiner Wortwahl reiben.
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon Helmuth_123 » So 30. Nov 2014, 18:38

Na endlich ist auch das hier angekommen, läuft ja jetzt schon ein Monat lang. Mal schauen zu was PEGIDA hier noch alles erklärt wird. Der Eingangsbeitrag hat schon Potenzial. :)
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon frems » So 30. Nov 2014, 18:40

Helmuth_123 » So 30. Nov 2014, 18:38 hat geschrieben:Na endlich ist auch das hier angekommen, läuft ja jetzt schon ein Monat lang. Mal schauen zu was PEGIDA hier noch alles erklärt wird. Der Eingangsbeitrag hat schon Potenzial. :)

Wenn Du mehr weißt, nur her damit. Ich hab eben das erste Mal von denen gehört.

Dresden. Schweigend marschieren sie durch die Straßen. Leuchtende Mobiltelefone sind ihre Fackeln - und zur Schlusskundgebung vor der Semperoper erschallt der Ruf: "Wir sind das Volk!" Am Anfang waren es 200, dann 2000, in dieser Woche bereits 5500. In einer Stadt mit 0,4 Prozent Muslimen, in der es keinen einzigen repräsentativen Moscheebau gibt, wird der Protest gegen eine angeblich drohende Islamisierung immer stärker. So stark wie bislang sonst nirgendwo in Deutschland.

(erster Link im Eingangsbeitrag)

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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon jack000 » So 30. Nov 2014, 18:45


Die Erfahrung zeigt, dass sich solche Bewegungen, wie auch Wahlerfolge von rechten Parteien niemals etabliert haben, sondern i.d.R. nach kurzer Zeit von der Bildfläche verschwunden sind (Bsp. Schill-Partei in Hamburg).
Daher sollten solchen Bewegungen/Parteien nicht mehr Aufmerksamkeit als notwendig geschenkt werden, denn nur davon leben die.
=> Lässt man die medial am ausgestreckten Arm verhungern, sind die in Kürze weg!
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon Helmuth_123 » So 30. Nov 2014, 18:50

frems » So 30. Nov 2014, 18:40 hat geschrieben:Wenn Du mehr weißt, nur her damit. Ich hab eben das erste Mal von denen gehört.


(erster Link im Eingangsbeitrag)

:|


PEGIDA läuft seit einem Monat in Dresden und hat sich von der Teilnehmerzahl recht beachtlich enzwickelt. Es gabe auch noch keine Verletzten, umgestürzte oder brennende Autos oder dergleichen. Im Grunde spazieren da nur ein paar Dresdner durch die Stadt. In den einschlägigen Medien (BN, Sezession und JF) findet man einiges dazu.

http://www.blauenarzisse.de/index.php/a ... ie-es-geht

http://www.blauenarzisse.de/index.php/a ... as-sie-tun

http://www.sezession.de/47358/deutschla ... blick.html

http://www.sezession.de/47259/pegida-ma ... chtet.html

http://www.sezession.de/47138/pegida-in ... r-afd.html

http://jungefreiheit.de/politik/deutsch ... nstration/
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon frems » So 30. Nov 2014, 18:55

Helmuth_123 » So 30. Nov 2014, 18:50 hat geschrieben:
PEGIDA läuft seit einem Monat in Dresden und hat sich von der Teilnehmerzahl recht beachtlich enzwickelt. Es gabe auch noch keine Verletzten, umgestürzte oder brennende Autos oder dergleichen. Im Grunde spazieren da nur ein paar Dresdner durch die Stadt. In den einschlägigen Medien (BN, Sezession und JF) findet man einiges dazu.

Danke. Werd ich mir nachher mal durchlesen. Wobei die Wahl dieser Medien ja schon sagt um welche Richtung es geht. Daß es anders als bei Hogesa noch nicht zu Gewalt kam, sondern nur um Einschüchterung anderer (z.B. kritischer Kirchenvertreter sowie politische Konkurrenz und Kriegsflüchtlingen), steht aber auch schon in den von mir verlinkten Artikeln. Leider folgt auf verbale Stimmungsmache häufig auch weitere Gewalt. Die Schnittmengen zu NPD und co. sind bei Hogesa und Pegida wohl nicht zu übersehen. Oder meinste, die "Bewegung" ticke ganz anders als dort dargestellt?
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon frems » So 30. Nov 2014, 18:56

jack000 » So 30. Nov 2014, 18:45 hat geschrieben:Die Erfahrung zeigt, dass sich solche Bewegungen, wie auch Wahlerfolge von rechten Parteien niemals etabliert haben, sondern i.d.R. nach kurzer Zeit von der Bildfläche verschwunden sind (Bsp. Schill-Partei in Hamburg).
Daher sollten solchen Bewegungen/Parteien nicht mehr Aufmerksamkeit als notwendig geschenkt werden, denn nur davon leben die.
=> Lässt man die medial am ausgestreckten Arm verhungern, sind die in Kürze weg!

Mal sehen. Mit dem Haß auf Flüchtlinge haben sie ja wieder mal gefundenes Fressen gefunden, um dem Normalbürger Angst mit Horrorszenarien einzutrichtern und somit wieder an Zulauf zu gewinnen. Andere "Argumente" scheinen sie ja nicht zu haben.
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon Wasteland » So 30. Nov 2014, 19:00

Irgendwie scheint mir die extreme Rechte in Deutschland ziemlich verpeilt und desorientiert zu sein, so oft wie die versucht haben sich neu zu erfinden in den letzten 50 Jahren.
Jetzt schon wieder irgendein neuer Klamauk, der "ganz ganz ganz bald alles verändern wird". :rolleyes:
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon Tom Bombadil » So 30. Nov 2014, 19:06

Wasteland » So 30. Nov 2014, 19:00 hat geschrieben:Irgendwie scheint mir die extreme Rechte in Deutschland ziemlich verpeilt und desorientiert zu sein...

Das liegt wohl in der Natur der Sache ;)
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon Helmuth_123 » So 30. Nov 2014, 19:10

frems » So 30. Nov 2014, 18:55 hat geschrieben:Danke. Werd ich mir nachher mal durchlesen. Wobei die Wahl dieser Medien ja schon sagt um welche Richtung es geht. Daß es anders als bei Hogesa noch nicht zu Gewalt kam, sondern nur um Einschüchterung anderer (z.B. kritischer Kirchenvertreter sowie politische Konkurrenz und Kriegsflüchtlingen), steht aber auch schon in den von mir verlinkten Artikeln. Leider folgt auf verbale Stimmungsmache häufig auch weitere Gewalt. Die Schnittmengen zu NPD und co. sind bei Hogesa und Pegida wohl nicht zu übersehen. Oder meinste, die "Bewegung" ticke ganz anders als dort dargestellt?


Wo kam es seitens von PEDIGA zu Einschüchterung von kritischen Kirchenvertretern, politischer Konkurenz oder Kriegsflüchtlingen?

Wie gesagt, das was ich bisher über PEGIDA gelesen habe, waren das ein paar Dresdner, die Abends durch die Stadt spazieren. Und ich wäre vorsichtig irgendwem inhaltliche Schnittmengen mit der NPD zu unterstellen.
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon Helmuth_123 » So 30. Nov 2014, 19:13

Ich sag doch, dass das hier lustig wird. Inhaltliche nähe zur NPD, extreme Rechte und natürlich der Hass auf Flüchtlinge. Die PEGIDA Initiatoren hatten schon irgendwie Recht. Die Nazi-Keule kommt ganz schnell.
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon nichtkorrekt » So 30. Nov 2014, 19:14

frems » So 30. Nov 2014, 18:33 hat geschrieben:Guter Einwand. Ich find's bedauerlich, wenn z.B. dutzende Polizisten durch besoffene Nazihools teils schwer verletzt werden, Menschen mit Gewalt eingeschüchtert werden und Neonazis rund um die NPD Zulauf kriegen. Aber das ist wohl eine Wertefrage. Wer anderes wird es wohl höchst erfreulich finden und sich deshalb an meiner Wortwahl reiben.


Du weißt aber schon, dass die Antifa links ist?
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon IndianRunner » So 30. Nov 2014, 19:15

jack000 » So 30. Nov 2014, 18:45 hat geschrieben:Die Erfahrung zeigt, dass sich solche Bewegungen, wie auch Wahlerfolge von rechten Parteien niemals etabliert haben, sondern i.d.R. nach kurzer Zeit von der Bildfläche verschwunden sind (Bsp. Schill-Partei in Hamburg).
Daher sollten solchen Bewegungen/Parteien nicht mehr Aufmerksamkeit als notwendig geschenkt werden, denn nur davon leben die.
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Diesbezüglich spielen auch aktuelle Geschehnisse eine Rolle,die Menschen sind immer schlechter zu sedieren & ruhig zu stellen. Interessant wird es nach den ersten radikal- islamisch motivierten Selbstmordanschlägen in Deutschland.
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon frems » So 30. Nov 2014, 19:18

Helmuth_123 » So 30. Nov 2014, 19:10 hat geschrieben:
Wo kam es seitens von PEDIGA zu Einschüchterung von kritischen Kirchenvertretern, politischer Konkurenz oder Kriegsflüchtlingen?

Wie gesagt, das was ich bisher über PEGIDA gelesen habe, waren das ein paar Dresdner, die Abends durch die Stadt spazieren. Und ich wäre vorsichtig irgendwem inhaltliche Schnittmengen mit der NPD zu unterstellen.

Steht in den verlinkten Artikeln und ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Also bitte nicht mir im Gegenzug etwas unterstellen. " :) "

"Wir sind gegen radikale Islamisten und gegen die Islamisierung unseres Landes." Er habe viele muslimische Freunde und einen muslimischen Trauzeugen, erklärt er den Demonstranten. "Viele meiner türkisch-muslimischen Kunden laufen heute hier mit für unsere Ziele." Zu sehen ist von denen am Montagabend keiner. Gekommen ist dafür der AfD-Politiker Thomas Hartung, der im Internet Behinderte beleidigte und deshalb seine Parteiämter verlor. Oder Arne Schimmer, Ex-Landtagsabgeordneter der NPD.

Die Rechtsextremen schwimmen mit auf der Welle. In Schneeberg, wo die NPD vor einem Jahr "Lichtelläufe" gegen Asylbewerber in der ehemaligen Jägerkaserne anzettelte, war monatelang Ruhe. Nun wird wieder zur Demonstration gegen Flüchtlinge getrommelt. "Gestern Dresden - am Sonnabend Schneeberg!", jubelte der erzgebirgische NPD-Mann Stefan Hartung nach dem jüngsten Pegida-Auftritt. Gegenveranstaltungen sind in Schneeberg nicht angekündigt. [...]

Kritiker greift Pegida inzwischen offen an. Egal ob die Initiative "Dresden nazifrei" oder der Verein Kulturbüro Sachsen, der Projekte gegen Rechtsextremismus organisiert: Für die Organisatoren der neuen Dresdner Montagsdemos sind das "antidemokratische und linksfaschistische Kräfte". Auf der jüngsten Kundgebung fordert Bachmann, dem Kulturbüro Gemeinnützigkeit und staatliche Förderung zu entziehen - "wegen Aufruf zu Straftaten und Volksverhetzung". Die Nazikeule wird nun gegen die Pegida-Kritiker geschwungen. Selbst Gewerkschaften und Kirchen werden von Pegida zum Feind erklärt. Sie hatten vor Radikalisierung in der Flüchtlingsfrage gewarnt. In einer gemeinsamen Erklärung schrieben sie: "Der Hass gegen den Islam und die Ablehnung der Aufnahme Asylsuchender bestimmen die Positionen der Pegida."


:rolleyes:
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon frems » So 30. Nov 2014, 19:20

Helmuth_123 » So 30. Nov 2014, 19:13 hat geschrieben:Ich sag doch, dass das hier lustig wird. Inhaltliche nähe zur NPD, extreme Rechte und natürlich der Hass auf Flüchtlinge. Die PEGIDA Initiatoren hatten schon irgendwie Recht. Die Nazi-Keule kommt ganz schnell.

Und Du meinst, wenn z.B. NPD-Leute präventiv vor der "Nazi-Keule" warnen, dann haben sie irgendeine Narrenfreiheit, um gegen Minderheiten zu hetzen und jeder Kritik geht man einfach bequem mit einem "Ich wußte doch, daß der Vorwurf kommt!" komplett aus dem Weg? Das wäre etwas zu einfach, Genosse.
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon Helmuth_123 » So 30. Nov 2014, 19:21

frems » So 30. Nov 2014, 19:18 hat geschrieben:Steht in den verlinkten Artikeln und ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Also bitte nicht mir im Gegenzug etwas unterstellen. " :) "



:rolleyes:


Da steht nichts von Einschüchterungen.
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon IndianRunner » So 30. Nov 2014, 19:22

"Wir sind gegen radikale Islamisten und gegen die Islamisierung unseres Landes.


Dagegen sind viele, es werden immer mehr. Verwundert auch nicht wirklich. Diese Leute permanent als Nazis zu diffamieren, wird an der Entwicklung nichts ändern.
Zuletzt geändert von IndianRunner am So 30. Nov 2014, 19:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gestern Hogesa, heute Pegida

Beitragvon Helmuth_123 » So 30. Nov 2014, 19:24

frems » So 30. Nov 2014, 19:20 hat geschrieben:Und Du meinst, wenn z.B. NPD-Leute präventiv vor der "Nazi-Keule" warnen, dann haben sie irgendeine Narrenfreiheit, um gegen Minderheiten zu hetzen und jeder Kritik geht man einfach bequem mit einem "Ich wußte doch, daß der Vorwurf kommt!" komplett aus dem Weg? Das wäre etwas zu einfach, Genosse.


Lutz Bachmann, Anfang 40, ist Inhaber einer Dresdner Foto- und Werbeagentur. Was ihn und seine Mitstreiter persönlich antreibt, wie sich Pegida organisiert und wohin die Bewegung steuert - all das kann man bislang nur aus den öffentlichen Reden deuten. Ein persönliches Gespräch lehnt der Initiator ab. Die Presse berichte nicht objektiv, sagt er. Ständig werde die Nazi-Keule geschwungen. Auch den Demons-tranten schärft Pegida ein: "Keine Interviews - euch wird das Wort im Mund herumgedreht."


http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/T ... 048569.php

Lutz Bachmann ist NPD Mitglied? Das wäre nachzuweisen. Hetze gegen Minderheiten, auch so eine schöne Formulierung. Wäre ebenso nachzuweisen. Ich spreche von PEGIDA, nicht HoGeSa.
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