Sammelstrang Pegida

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Patriot

Re: Sammelstrang Pegida

Beitragvon Patriot » Mi 1. Mär 2017, 17:53

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frems
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Re: Sammelstrang Pegida

Beitragvon frems » Sa 4. Mär 2017, 18:30

2014... gibt's Pegida überhaupt noch? Oder hat Kanaren-Lutz aufgegeben?
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Selina
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Re: Sammelstrang Pegida

Beitragvon Selina » Sa 4. Mär 2017, 18:33

Die sollen immer noch um die Frauenkirche latschen ab und zu. Aber mit deutlich abnehmendem Interesse :D
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
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Unité 1
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Re: Sammelstrang Pegida

Beitragvon Unité 1 » Sa 4. Mär 2017, 19:27

frems hat geschrieben:(04 Mar 2017, 18:30)

2014... gibt's Pegida überhaupt noch? Oder hat Kanaren-Lutz aufgegeben?

Putzilutzi trägt seine Kämpfe für die abendländischen Werte lieber bei fb aus.
Auch PEGIDA-Chef Lutz Bachmann meldet sich zu Wort – Gefängnis ist dem selbst ordentlich vorbestraften Haudegen aber nicht genug. Bei Facebook schreibt er: „Um es drastisch auszudrücken, „Gibt’s in der Türkei die Todesstrafe? Wenn ja, wäre die Hinrichtung von Schmierfink Deniz mal wieder ein guter Grund hinzufahren!“ Auf Twitter versucht er, die Hashtags #FCKDNZ, #FCKYCL und #NOMERCY4YÜCEL unter das von ihm so geliebte Volk zu bringen.

http://www.taz.de/!5389069/
"Everyday we change the world. But to change the world in a way that means anything, that takes more time than most people have."
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Re: Sammelstrang Pegida

Beitragvon jorikke » Di 7. Mär 2017, 21:14

Selina hat geschrieben:(04 Mar 2017, 18:33)

Die sollen immer noch um die Frauenkirche latschen ab und zu. Aber mit deutlich abnehmendem Interesse :D


Die sind, weil sie sich weniger zeigen, nicht ausgestorben.
Im Untergrund sind sie, als abschreckendes Beispiel, weit weniger nützlich.
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Re: Sammelstrang Pegida

Beitragvon CaptainJack » So 23. Jul 2017, 16:44

Pegida scheint mit dem Begriff "Lügenpresse" nicht ganz falsch gelegen zu haben
https://www.welt.de/politik/deutschland ... l#Comments
Da wurde in einer interessanten "Zusammenarbeit" der Bevölkerung anscheinend etwas vorgegaukelt.
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Re: Sammelstrang Pegida

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 23. Jul 2017, 18:38

frems hat geschrieben:(04 Mar 2017, 18:30)

2014... gibt's Pegida überhaupt noch? Oder hat Kanaren-Lutz aufgegeben?

Ab und an sehe ich das Häuflein der 500 noch.
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Keine Pasta für Pegida

Beitragvon Senexx » Do 27. Jul 2017, 16:02

Im Spiegel kommentiert Jan Fleischhauer einen Fall, der sich in München in zugetragen hatte: Einem Spaghetti-Wirt wurde der Pachtvertrag gekündigt, weil er sich erlaubt hatte, hungrige Mäuler selbst dann zu stopfen, wenn sie Pegida-Anhängern gehören. Aufgedeckt hatte den Fall die NZZ, bekanntlich eine liberale Zeitung aus der Schweiz. Die örtliche Presse hat den Fall zuerst totgeschwiegen, dann, als er nicht mehr totzuschweigen war, dem NNZ-Korresponenten vorgeworfen, die Sache der Rechten zu betreiben, und am Schluss doch klein beigegeben und die Sache hurtig zu den Akten gelegt.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 59946.html

Sind wir in Deutschland schon wieder soweit, wie einst? Dass aus den "Kauft nicht bei Juden!" nun ein "Bedient keine Rechten!" wird? Werden demnächst auch Lebensmittelgeschäftsinhaber gekündigt, wenn sie Pegida-Anhängern Lebensmittel verkaufen? Müssen künftig Unternehmer politische Gesinnungstests durchführen, bevor sie mit anderen Geschäfte machen wollen?
Zuletzt geändert von Senexx am Do 27. Jul 2017, 16:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Keine Pasta für Pegida

Beitragvon Tom Bombadil » Do 27. Jul 2017, 16:06

Unglaublich.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Keine Pasta für Pegida

Beitragvon Helmuth_123 » Do 27. Jul 2017, 16:19

Tja, wer nicht „bunt“ sein will *oder wer mit dem ganzen politischen „bunt“-„braun“-Gelaber nichts zu tun haben will*, der wird aus der „bunten“ Gesellschaft ausgeschlossen. *Ein normaler Alltag schein in einigen hyperpolitisierten, von linken Meinungsführern geprägten Gebieten, nicht möglich zu sein.*

Mit * gekennzeichnet, nachträgliche Änderung meinerseits.
Zuletzt geändert von Helmuth_123 am Do 27. Jul 2017, 16:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Keine Pasta für Pegida

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 27. Jul 2017, 16:22

Ich finde das nicht so schlimm. Unter der Herrschaft derer wäre ihm ganz was anderes passiert. Werbet den Anfängen.
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Re: Keine Pasta für Pegida

Beitragvon Teeernte » Do 27. Jul 2017, 16:28

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(27 Jul 2017, 17:22)

Ich finde das nicht so schlimm. Unter der Herrschaft derer wäre ihm ganz was anderes passiert. Werbet den Anfängen.


Gleiches Recht für ALLE >>

Keine RECHTE für Extremisten. :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Keine Pasta für Pegida

Beitragvon Senexx » Do 27. Jul 2017, 16:29

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(27 Jul 2017, 17:22)

Ich finde das nicht so schlimm. Unter der Herrschaft derer wäre ihm ganz was anderes passiert. Werbet den Anfängen.
Gehe ich Recht in der Annahme, dass Sie auch der Meinung sind, potentielle Straftäter schon vorbeugend in Haft zu nehmen, damit sie keine Straftaten begehen können? Als Prävention?
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Re: Keine Pasta für Pegida

Beitragvon MoOderSo » Do 27. Jul 2017, 16:31

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(27 Jul 2017, 17:22)

Ich finde das nicht so schlimm. Unter der Herrschaft derer wäre ihm ganz was anderes passiert. Werbet den Anfängen.

Was wäre ihm denn unter Pegida-Herrschaft passiert?
Steuererleichterungen?
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Re: Keine Pasta für Pegida

Beitragvon think twice » Do 27. Jul 2017, 16:39

Senexx hat geschrieben:(27 Jul 2017, 17:02)

Im Spiegel kommentiert Jan Fleischhauer einen Fall, der sich in München in zugetragen hatte: Einem Spaghetti-Wirt wurde der Pachtvertrag gekündigt, weil er sich erlaubt hatte, hungrige Mäuler selbst dann zu stopfen, wenn sie Pegida-Anhängern gehören. Aufgedeckt hatte den Fall die NZZ, bekanntlich eine liberale Zeitung aus der Schweiz. Die örtliche Presse hat den Fall zuerst totgeschwiegen, dann, als er nicht mehr totzuschweigen war, dem NNZ-Korresponenten vorgeworfen, die Sache der Rechten zu betreiben, und am Schluss doch klein beigegeben und die Sache hurtig zu den Akten gelegt.


Ganz so war es ja auch nicht. Das Restaurant war seit Anfang 2016 regelmäßiger Treffpunkt der Pegida-Organisatoren. Und nachdem die Hauswand des Restaurants beschmiert wurde und antifaschistische Aufkleber an den Fenstern klebten, hat die Pegida-Facebookgruppe kräftig mit gemischt und Freunde und Bekannte aufgefordert, dort essen zu gehen und den Wirt zu unterstützen. Der Wirt ist da wohl zwischen die Fronten geraten.
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Re: Keine Pasta für Pegida

Beitragvon frems » Do 27. Jul 2017, 16:40

Senexx hat geschrieben:(27 Jul 2017, 17:02)
Müssen künftig Unternehmer politische Gesinnungstests durchführen, bevor sie mit anderen Geschäfte machen wollen?

Du scheinst mit Freiheit sehr schlecht umgehen zu können (nie gelernt?), aber jeder Verbraucher entscheidet selbst, wo er einkaufen möchte und wo nicht. Die individuellen Gründe sind völlig irrelevant und gehen niemanden etwas an. Der peinliche Opfermythos, so als wäre der gesamte Staatsapparat an der Verfolgung beteiligt, ist einfach nur lächerlich.
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Re: Keine Pasta für Pegida

Beitragvon Billie Holiday » Do 27. Jul 2017, 16:42

frems hat geschrieben:(27 Jul 2017, 17:40)

Du scheinst mit Freiheit sehr schlecht umgehen zu können (nie gelernt?), aber jeder Verbraucher entscheidet selbst, wo er einkaufen möchte und wo nicht. Die individuellen Gründe sind völlig irrelevant und gehen niemanden etwas an. Der peinliche Opfermythos, so als wäre der gesamte Staatsapparat an der Verfolgung beteiligt, ist einfach nur lächerlich.


Wenn dem Wirt der Pachtvertrag aufgekündigt wird, kann ich als Verbraucher dort nicht mehr hin, kann also nicht selbst entscheiden, dort zu speisen.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Keine Pasta für Pegida

Beitragvon Senexx » Do 27. Jul 2017, 16:46

Billie Holiday hat geschrieben:(27 Jul 2017, 17:42)

Wenn dem Wirt der Pachtvertrag aufgekündigt wird, kann ich als Verbraucher dort nicht mehr hin, kann also nicht selbst entscheiden, dort zu speisen.


In erster Linie geht es um das Recht des Wirtes, seine Existenz zu sichern. Sein Geschäft besteht darain, Nudeln zu verkaufen. Und da ist sein gutes Recht, Gäste zu bedienen, die ihm Umsatz bringen. Das nennt sich Gewerbefreiheit.
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Re: Keine Pasta für Pegida

Beitragvon Adam Smith » Do 27. Jul 2017, 16:47

think twice hat geschrieben:(27 Jul 2017, 17:39)

Ganz so war es ja auch nicht. Das Restaurant war seit Anfang 2016 regelmäßiger Treffpunkt der Pegida-Organisatoren. Und nachdem die Hauswand des Restaurants beschmiert wurde und antifaschistische Aufkleber an den Fenstern klebten, hat die Pegida-Facebookgruppe kräftig mit gemischt und Freunde und Bekannte aufgefordert, dort essen zu gehen und den Wirt zu unterstützen. Der Wirt ist da wohl zwischen die Fronten geraten.


Wände beschmieren, Autos anzünden, Menschen bedrohen usw. Das sind kriminelle Handlungen.
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Re: Keine Pasta für Pegida

Beitragvon frems » Do 27. Jul 2017, 16:48

Billie Holiday hat geschrieben:(27 Jul 2017, 17:42)

Wenn dem Wirt der Pachtvertrag aufgekündigt wird, kann ich als Verbraucher dort nicht mehr hin, kann also nicht selbst entscheiden, dort zu speisen.

Ja, sowas ist ärgerlich. Wurde einem Restaurant, wo ich gerne gegessen habe, vor wenigen Monaten auch. Das ist der Lauf der Dinge.
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