Die Grünen und die Außenpolitik

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Macc
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon Macc » Sa 17. Mai 2014, 17:02

Walter Hofer » Sa 17. Mai 2014, 17:49 hat geschrieben:
Macc hat geschrieben: » Sa 17. Mai 2014, 17:39

Die Grünen sind ja auch sooo weit entfernt davon, Machtgelüste zu haben
Wie kann man auch nur auf die Idee kommen, die lieben und guten Grünen
wären zu bloßen Machtgeiern avanciert

Sage mir bloß keiner was gegen die tollen Grünen ....


völlig falsch, die Grünen sind nun mal machtgeil, mit Hirn + Verstand
-------
und wenn ihnen hier im Forum solche Pseudo-Machos auf's Sträusschen gehen, werden die kommentarlos - im Russensitz - an die nächste Birke gesetzt. :cool:


Anscheinend ist so mancher ob offensichtlichem Mangel an Alternativen sehr sehr bescheiden geworden. Volksvertreter werden sofort akzeptiert,
so man ihnen eine irgendwie geartete Kompetenz abgewinnen kann,
so charakterlos sie auch immer sein mögen ...

Ich sag`s ja immer, D 2014 ist DAS Schlaraffenland für gewissenlose Politiker
Zuletzt geändert von Macc am Sa 17. Mai 2014, 17:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Tantris
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon Tantris » Sa 17. Mai 2014, 23:04

Macc » Sa 17. Mai 2014, 18:02 hat geschrieben:
Walter Hofer » Sa 17. Mai 2014, 17:49 hat geschrieben:
völlig falsch, die Grünen sind nun mal machtgeil, mit Hirn + Verstand
-------
und wenn ihnen hier im Forum solche Pseudo-Machos auf's Sträusschen gehen, werden die kommentarlos - im Russensitz - an die nächste Birke gesetzt. :cool:


Anscheinend ist so mancher ob offensichtlichem Mangel an Alternativen sehr sehr bescheiden geworden. Volksvertreter werden sofort akzeptiert,
so man ihnen eine irgendwie geartete Kompetenz abgewinnen kann,
so charakterlos sie auch immer sein mögen ...

Ich sag`s ja immer, D 2014 ist DAS Schlaraffenland für gewissenlose Politiker


Es ist ein schlaraffenland für faule putinisten.

Aber, dass putin selber hierherkommt und in deutschland politik macht, das wird der feuchte traum deiner frauenlosen nächte bleiben...
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Kibuka
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon Kibuka » Mi 14. Dez 2016, 08:51

Die Grünen sind für mich die personifizierte Gutmenschen-Partei. Auch in der Außenpolitik.

Heute Morgen sah ich Omid Nouripour von den Grünen. Mehrfach fragte ihn der Journalist, was der Westen in Aleppo hätte machen sollen. Und immer wieder kamen ablenkende Antworten und Vorwürfe an den Westen. Die Frage des Journalisten wurde konsequent nicht beantwortet. Die Grünen sind nichts weiter, als Sprücheklopfer und Schönwetterpolitiker! Konstruktive Lösungen, die nicht darauf basieren andere finanziell abzuzocken, findet man bei der Partei selten.
Have no heroes, look up to no-one, for if you do, the best you'll ever be is second. If you have to ask why, you'll never understand!

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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon Ger9374 » Mi 14. Dez 2016, 08:59

Kibuka hat geschrieben:(14 Dec 2016, 08:51)

Die Grünen sind für mich die personifizierte Gutmenschen-Partei. Auch in der Außenpolitik.

Heute Morgen sah ich Omid Nouripour von den Grünen. Mehrfach fragte ihn der Journalist, was der Westen in Aleppo hätte machen sollen. Und immer wieder kamen ablenkende Antworten und Vorwürfe an den Westen. Die Frage des Journalisten wurde konsequent nicht beantwortet. Die Grünen sind nichts weiter, als Sprücheklopfer und Schönwetterpolitiker! Konstruktive Lösungen, die nicht darauf basieren andere finanziell abzuzocken, findet man bei der Partei selten.






Umweltschutz ist ihr Gebiet, der Rest heisse Luft.
Und natürlich gegen alles andere wie die Linke.
Energiereformen auf Kosten aller Verbraucher und die Industrie wird verschont.Typische Klientel Partei. War schon in der Schule so die Lehrer mit
Grünen Logo und ökocharme führen die größten
Dreckschleudern.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon harry52 » Mi 14. Dez 2016, 09:35

svenlars hat geschrieben: Besonders gehässig gegen Putin und die Russen sind Abgeordnete der Grünen wie Schulz, Göring-Eckart und Hofreiter, wohl weil in Russland Homophobie vorherrscht und enthemmte Feministinnen nicht geachtet werden.

Ich wähle die Grünen aus vielen Gründen nicht,
aber dass sie Putins Politik kritisch sehen, ist einer ihrer Pluspunkte. Ich meine, dass wir mit den Russen in einem Boot sitzen. Putin ist anfangs gut gewesen, aber seine Machtgier schadet zunehmend uns im Westen und auch den Russen.

Er macht das, was alle Diktatoren früher oder später tun, um an der Macht zu bleiben.
Er erfindet Feinde, um die eigene Bevölkerung zusammenzuschweißen. Wer das russische Fernsehen sieht, kennt das: "Die Ukrainer sind allesamt Nazis, die Georgier auch, der ganze Westen hasst die Russen, ... die Homosexuellen sind Schuld an AIDS, Erdbeben, Meteoriteneinschlägen, Geburtenrückgang und Missernten.... die Feministinnen auch... " "Und deswegen braucht Russland Putin, der die Russen vor all diesen Gefahren schützt."

Das ist eine ganz fiese Masche und lenkt vor dem eigentlichen Problem ab. Wahr ist nämlich, dass die wirtschaftliche und finanzielle Lage Russlands immer schlechter wird, aber man gleichzeitig enorm viel Geld in Syrien, auf der Krim, der Ostukraine,.. und für die Propaganda Maschine und den Geheimdienst ausgibt. Russland läuft auf eine Pleite zu und das ist auch für uns gefährlich.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 14. Dez 2016, 10:39

harry52 hat geschrieben:(14 Dec 2016, 09:35)
Er macht das, was alle Diktatoren früher oder später tun, um an der Macht zu bleiben.
Er erfindet Feinde, um die eigene Bevölkerung zusammenzuschweißen. Wer das russische Fernsehen sieht, kennt das: "Die Ukrainer sind allesamt Nazis, die Georgier auch, der ganze Westen hasst die Russen, ... die Homosexuellen sind Schuld an AIDS, Erdbeben, Meteoriteneinschlägen, Geburtenrückgang und Missernten.... die Feministinnen auch... " "Und deswegen braucht Russland Putin, der die Russen vor all diesen Gefahren schützt."

Das ist übrigens der Punkt, in welchem sich Diktatoren (wie in Nordkorea) von Autokraten wie Putin unterscheiden. Sie brauchen die Minderheiten für ihre politische Propaganda. Deshalb schaffen sie sie nicht (völlig) ab. Eine ausführliche und sehr genaue Analyse des aktuellen Phänomens Populisten/Autokraten findet sich in der Reihe "hörsaal" von dradio Wissen:
http://dradiowissen.de/beitrag/populismus-konjunktur-rechtsnationaler-politiker
Darin wird auch darauf eingegangen, warum man nicht zwangsläufig damit rechnen kann, dass sich solche Autokratien neuen Typs wirtschaftlich quasi gesetzmäßig selbst abschaffen werden.

Die Frage, was sich daraus für den (außenpolitischen) Umgang mit solchen Autokratien ergibt, ist gar nicht so einfach zu beantworten. Grob vereinfacht würde ich sagen: Da sind die Grünen ebenso ratlos bzw. übertünchen ihre Ratlosigkeit mit leerem Gerede wie alle anderen (demokratischen) Parteien auch.

Hofreiter: "Wenn man insgesamt auf die Lage in Russland schaut, hoffen wir sehr, dass auch die Hardliner im Kreml erkennen, dass sie so innenpolitisch nicht weitermachen können, und zumindest das innenpolitische Klima wieder etwas liberaler wird. Denn so kann es für Russland nicht mehr weitergehen."

Das ist doch völlig naiv. Irgendwann in jüngerer Zeit in einer TV-Reportage: Ein russischer Rentner kann seine Herzmedikamente wegen Verteuerung nicht mehr bezahlen. Und geht auf eine Demontration. Gegen die Regierung? Weit gefehlt! Zur Putin-Bejubelung natürlich. Also: Selbstverständlich können die Hardliner im Kreml so weitermachen!
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon Kibuka » Mi 14. Dez 2016, 12:47

schokoschendrezki hat geschrieben:(14 Dec 2016, 10:39)

Hofreiter: "Wenn man insgesamt auf die Lage in Russland schaut, hoffen wir sehr, dass auch die Hardliner im Kreml erkennen, dass sie so innenpolitisch nicht weitermachen können, und zumindest das innenpolitische Klima wieder etwas liberaler wird. Denn so kann es für Russland nicht mehr weitergehen."

Das ist doch völlig naiv. Irgendwann in jüngerer Zeit in einer TV-Reportage: Ein russischer Rentner kann seine Herzmedikamente wegen Verteuerung nicht mehr bezahlen. Und geht auf eine Demontration. Gegen die Regierung? Weit gefehlt! Zur Putin-Bejubelung natürlich. Also: Selbstverständlich können die Hardliner im Kreml so weitermachen!


Weil die idiotischen Politiker in Europa nicht kapiert haben, wie die Russen und andere Bevölkerungen (z.B. die Briten) ticken.

Die Sanktionen und Drohungen führen genau zum Gegenteil, nämlich einer Bunkermentalität. Nach dem Motto, wir gegen die da draußen.

Die Russen sind stolze Nationalisten, die den Westen zwar bewundern, aber loyal gegenüber ihrem Land sind. Sie werden sich nie erpressen lassen, eher fressen sie freiwillig Dreck.

Das weiß Putin und er spielt genau auf dieser nationalistischen Harfe.

Nur die Politiker im Westen kapieren es nicht und versuchen weiter mit dem Kopf durch die Wand zu brechen.

Einstein sagte einmal.

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"Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten."


Genau das tut die EU.
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon Wildermuth » Mi 14. Dez 2016, 13:13

Kibuka hat geschrieben:(14 Dec 2016, 12:47)

Weil die idiotischen Politiker in Europa nicht kapiert haben, wie die Russen und andere Bevölkerungen (z.B. die Briten) ticken.

Die Sanktionen und Drohungen führen genau zum Gegenteil, nämlich einer Bunkermentalität. Nach dem Motto, wir gegen die da draußen.

Die Russen sind stolze Nationalisten, die den Westen zwar bewundern, aber loyal gegenüber ihrem Land sind. Sie werden sich nie erpressen lassen, eher fressen sie freiwillig Dreck.

Die sanktionen sind reiner theaterdonner, die nichts bewirken. Leute, wie du werden hysterisch, ok, aber sonst richtigen die sanktionen nichts aus.

Putin ist für die russische wirtschaft schädlicher als es jede sanktion sein könnte. Der westen kann sich zurücklehnen.


Das weiß Putin und er spielt genau auf dieser nationalistischen Harfe.

Nur die Politiker im Westen kapieren es nicht und versuchen weiter mit dem Kopf durch die Wand zu brechen.

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Mit worthülsen gegen die realität. Ich wünsche dir viel erfolg.
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon Kibuka » Mi 14. Dez 2016, 13:17

Wildermuth hat geschrieben:(14 Dec 2016, 13:13)

Mit worthülsen gegen die realität.


Sprichst du von unserer Kanzlerin?
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon Wildermuth » Mi 14. Dez 2016, 13:23

Kibuka hat geschrieben:(14 Dec 2016, 13:17)

Sprichst du von unserer Kanzlerin?


Nicht wirklich. Es war eine direkte antwort auf dein posting.

Hass macht ganz schön blind, was?
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon pikant » Mi 14. Dez 2016, 13:32

ich kann in den aussenpolitischen Vorstellungen der Gruenen keine grossen Unterschiede zur aktuellen Regierungspolitik erkennen - vielleicht Nuancen in der Russlandfrage bei den Sanktionen zur SPD, aber ansonsten wuerde sich die Aussenpoltik mit Regierungsbeteiligung der Gruenen wohl nicht aendern.
insgesamt finde ich die Aussenpolitik der Regierung solide.
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon harry52 » Mi 14. Dez 2016, 13:37

schokoschendrezki hat geschrieben:Hofreiter: "Wenn man insgesamt auf die Lage in Russland schaut, hoffen wir sehr, dass auch die Hardliner im Kreml erkennen, dass sie so innenpolitisch nicht weitermachen können, und zumindest das innenpolitische Klima wieder etwas liberaler wird. Denn so kann es für Russland nicht mehr weitergehen."

Das ist doch völlig naiv. Irgendwann in jüngerer Zeit in einer TV-Reportage: Ein russischer Rentner kann seine Herzmedikamente wegen Verteuerung nicht mehr bezahlen. Und geht auf eine Demontration. Gegen die Regierung? Weit gefehlt! Zur Putin-Bejubelung natürlich. Also: Selbstverständlich können die Hardliner im Kreml so weitermachen!

Ja, da hast Du Recht.
Aus der Vergangenheit und Gegenwart wissen wir, dass viele Diktaturen durchaus über viele Jahrzehnte stabil sein können, trotz der ganzen Armut, Korruption und Unfreiheit. Ein Blick nach Kuba zeigt uns das, um mal ein Beispiel zu nennen.

Aber ich würde doch sagen,
dass uns der arabische Frühling gezeigt hat, dass es ganz so einfach nicht mehr ist. Man muss sich schon was einfallen lassen, auch wegen des Internet, oder man muss richtig brutal sein wie Assad.

Ich bin kein Hellseher und im Moment steigt ja auch wieder der Ölpreis.
Deswegen kann Putin durchaus noch viele Jahre so weitermachen, aber eine Garantie gibt es dafür auch nicht.

Ich bin froh, dass wir zu den westlichen Demokratien gehören.
Wir haben x Machtwechsel von Personen und Parteien erlebt. Jetzt gerade wieder in den USA, ziemlich sicher demnächst in Frankreich etc. etc. etc. Immer waren diese Wechsel absolut friedlich und wir hatten keine Revolutionen, Bürgerkriege oder andere gefährliche Entwicklungen. Mir tun die Russen jetzt schon leid, denn dort besteht die Gefahr, dass viel Blut fließt, wenn Putin doch mal irgendwann ins Schwanken kommt.

An unsere linken, rechten und sonstigen Putinfreunde:
Seid bitte auch mal froh, dass ihr nicht von solchen Leuten wie Putin, Lukaschenko, oder Erdogan regiert werdet, sondern demokratisch. Egal wie schlecht ich mich fühle, ich würde niemals mit Russland tauschen, denn das ist doch richtig gefährlicher Mist.
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon Kibuka » Mi 14. Dez 2016, 13:49

Wildermuth hat geschrieben:(14 Dec 2016, 13:23)

Hass macht ganz schön blind, was?


Sprichst du jetzt von dir?
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 14. Dez 2016, 14:08

harry52 hat geschrieben:(14 Dec 2016, 13:37)
Ich bin froh, dass wir zu den westlichen Demokratien gehören.
Wir haben x Machtwechsel von Personen und Parteien erlebt. Jetzt gerade wieder in den USA, ziemlich sicher demnächst in Frankreich etc. etc. etc. Immer waren diese Wechsel absolut friedlich und wir hatten keine Revolutionen, Bürgerkriege oder andere gefährliche Entwicklungen. Mir tun die Russen jetzt schon leid, denn dort besteht die Gefahr, dass viel Blut fließt, wenn Putin doch mal irgendwann ins Schwanken kommt.

Ich bin mir relativ sicher, dass ein nicht geringer Anteil der Russen auf diesen Beitrag sinngemäß mit etwas in der Art von "Auf dein Mitleid können wir dankend verzichten" antworten würden. Und ganz ehrlich gesagt: Es ist nicht so, dass ich das nicht in gewisser Weise verstehen würde.
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon Tomaner » Mi 14. Dez 2016, 14:50

svenlars hat geschrieben:(14 May 2014, 01:51)

Neulich rief eine junge Abgeordnete der Grünen im Bundestag, jedem europäischen Land müsse der Zugang zur EU offenstehen. Ja, besonders wenn das Land bankrott ist wie die Ukraine, damit sich die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in der EU bei jetzt schon hoher Arbeitslosigkeit bzw. Jugendarbeitslosigkeit noch erhöhen. Besonders gehässig gegen Putin und die Russen sind Abgeordnete der Grünen wie Schulz, Göring-Eckart und Hofreiter, wohl weil in Russland Homophobie vorherrscht und enthemmte Feministinnen nicht geachtet werden.
Außerdem fordern die Grünen eine Änderung der restriktiven Flüchtlingspolitik. Es geht vielfach um moslemische Zuwanderer aus Nordafrika und dem Orient, meist einfache Leute, die streng religiös sind und unsere Gesellschaft verändern werden, wenn ihre Zahl stark zunimmt, wie dargestellt in dem Politroman "Halbmond über Berlin" von Michael Kiesen. Natürlich sollte man echte politische Flüchtlinge aus Horrorländern wie Syrien oder dem Iran nicht abweisen.
Auf Länderebene oder im Kommunalbereich sind die Grünen im Großen und Ganzen in Ordnung. Z.B. ist Kretschmann in BW ein ausgezeichneter Ministerpräsident.


Wenn du schon über Grüne EU Politik diskutieren willst, dann nicht über dinge die du vielleicht gehört hast, sondern über eine Erklärung der Grünen wie sie zu europa stehen.
http://www.gruene-europa.de/fileadmin/d ... aerung.pdf
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon Tomaner » Mi 14. Dez 2016, 15:14

Kibuka hat geschrieben:(14 Dec 2016, 12:47)

Weil die idiotischen Politiker in Europa nicht kapiert haben, wie die Russen und andere Bevölkerungen (z.B. die Briten) ticken.

Die Sanktionen und Drohungen führen genau zum Gegenteil, nämlich einer Bunkermentalität. Nach dem Motto, wir gegen die da draußen.

Die Russen sind stolze Nationalisten, die den Westen zwar bewundern, aber loyal gegenüber ihrem Land sind. Sie werden sich nie erpressen lassen, eher fressen sie freiwillig Dreck.

Das weiß Putin und er spielt genau auf dieser nationalistischen Harfe.

Nur die Politiker im Westen kapieren es nicht und versuchen weiter mit dem Kopf durch die Wand zu brechen.

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Genau das tut die EU.


Unfreiwillig bist du endlich mal nahe der Wahrheit. Nationalismus führt zur Verarmung von Arbeitnehmern (Dreck fressen, dafür Nationalstolz) , während eine Minderheit sich die Milliarden zuschiebt. Genau wie im NS Staat, zahlen die Profiteure keine oder kaum Steuern (Nationalstolz), sind korrupt, während andere in Stalingrad verreckten. Ähnliches wird auch unter AfD passieren, ein paar profitieren und der Rest bekommt von der AfD Dreck serviert! Oder sehen wir es umgekehrt. Es wird ein bestimmtes Volksvermögen erwirtschaftet, wenn Millionen Dreck fressen, verdienen sich die anderen Dumm und Dämlich.

Nicht die EU Politiker sind idiodisch, sondern Arbeitnehmer die AfD, Putin oder andere nationale Spinner wählt!
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon Kibuka » Mi 14. Dez 2016, 22:00

Das Fazit der Merkelschen Rußlandpolitik ist eindeutig: viel riskiert, nichts gewonnen, allerhand verloren.

Mit dem kommenden US-Außenminister ist die deutsche Russlandpolitik ohnehin am Arsch!
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon Ger9374 » Mi 14. Dez 2016, 22:11

Ger9374 hat geschrieben:(14 Dec 2016, 08:59)

Umweltschutz ist ihr Gebiet, der Rest heisse Luft.
Und natürlich gegen alles andere wie die Linke.
Energiereformen auf Kosten aller Verbraucher und die Industrie wird verschont.Typische Klientel Partei. War schon in der Schule so die Lehrer mit
Grünen Logo und ökocharme fuhren die größten
Dreckschleudern.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 14. Dez 2016, 22:58

Die Grünen haben gelernt, dem eigenen Land gegenüber loyal zu sein. Über Details lässt sich streiten, wie immer, aber das ist anzurechnen. AfD und Linke haben das nicht drauf.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Re: Die Grünen und die Außenpolitik

Beitragvon Tomaner » Mi 14. Dez 2016, 23:30

Kibuka hat geschrieben:(14 Dec 2016, 22:00)

Das Fazit der Merkelschen Rußlandpolitik ist eindeutig: viel riskiert, nichts gewonnen, allerhand verloren.

Mit dem kommenden US-Außenminister ist die deutsche Russlandpolitik ohnehin am Arsch!


Bevor du anfängst zu jubeln, bisher hat Trump politisch noch keinerlei Leistung vollbracht. Das Breitmachen von ein paar Milliardäre, die natürlich ob Goldman Sachs oder Exon ist schon mal ein geiler Kampf gegen Eliten! Es wird sich erst noch herausstellen, wie vorbildhaft US Außenpolitik mit dieser Lachtruppe wird. Da sind wohl Leute in Trumpregierung, die wissen wohl nicht mal wo Deutschland liegt. Exon und Goldman Sachs Milliardäre bekämpen jetzt also den Lobbyismus und lassen das Glück jetzt nur so auf amerikanische Arbeitnehmer hereinprasseln. Unter Obama Regierung geht es momentan amerikanischer Wirtschaft so schlecht nicht, also sehen wir mal was Trump so treibt. Ob mit dem bei uns noch eine AfD Werbung für ihren Bundestagswahlkampf treibt, bleibt erst mal abzuwarten.

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