Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Vongole » Mi 10. Okt 2018, 13:48

Alexyessin hat geschrieben:(10 Oct 2018, 14:40)

https://www.br.de/nachrichten/bayern/fa ... fd,R5cn0Bg

Wie doof kann ein Politiker sein, der solche Aussagen trifft?
Und wie doof müssen die Menschen sein, die dann trotzdem ihr Kreuz noch bei der AfD machen.


Ich erlaube mir mal, einen bekannten Filmtitel umzudeuten: Besorgnis essen Verstand auf. :rolleyes:
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Alexyessin » Mi 10. Okt 2018, 13:56

Vongole hat geschrieben:(10 Oct 2018, 14:48)

Ich erlaube mir mal, einen bekannten Filmtitel umzudeuten: Besorgnis essen Verstand auf. :rolleyes:


Auf einem Schlauch ich steh?
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Kritikaster » Mi 10. Okt 2018, 13:57

Alexyessin hat geschrieben:(10 Oct 2018, 14:56)

Auf einem Schlauch ich steh?

"Angst essen Seele auf", nie gesehen?
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Vongole » Mi 10. Okt 2018, 13:58

Alexyessin hat geschrieben:(10 Oct 2018, 14:56)

Auf einem Schlauch ich steh?


Fassbinders Film "Angst essen Seele auf".
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon zollagent » Mi 10. Okt 2018, 14:03

sünnerklaas hat geschrieben:(10 Oct 2018, 07:52)

Die führen einen Kultur-"Kampf" - bzw. manche inzwischen schon einen Kultur-Krieg. Da wird eine Bildung von Lagern Freund/Feind angestrebt. Es geht um Freiheit oder Untergang, für die Zeit nach dem Tode inzwischen bei einigen auch darum, ob man in den Himmel oder in die Hölle kommt. Letzteres kann schon auf Grund einer kleinsten "Unterlassungssünde" passieren.
Beeindruckend ist das extrem schnelle Beleidigtsein, sind die Ausraster bei Widerspruch.

Mir hat heute Einer sogar Prügel angedroht. Der würde sich wundern!
Mensch Erwin als astreiner Linker Faschist, kennst du doch bestimmt auch sämtliche Sprüche von Hitler, die CDU SPD Grüne und Linke Politiker verwendet haben. Oder hetzt du nur? Wundert mich das du noch nie dafür richtig ans Maul gekriegt hast, du Hetzer.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mi 10. Okt 2018, 14:16

Kritikaster hat geschrieben:(10 Oct 2018, 14:50)

Du darfst versichert sein, dass ich das weiter so nennen werde, wie ich es will. :)

Wenn Deinem erklärten Verhalten aus meiner Sicht etwas positives abzugewinnen ist, dann die Erkenntnis, dass Du offenbar zumindest nicht den rechten Rattenfängern Deine Stimme gibst, auch wenn Du dich in Teilen ihrer (agitatorischen) Terminologie bedienst. Das wäre in der Tat eine noch destruktivere Entscheidung.

Hättest du vielleicht ein Zitat, um deinen "leisen " Vorwurf zu konkretisieren? Wenn die AfD heute die Positionen besetzt, die früher einmal die CSU bedient hat, so sollte man die Schuld nicht bei mir oder der AfD suchen. Mal abgesehen davon, dass ich die AfD so ablehne wie jede andere Partei auch. Ich sehe bestimmte Sachverhalte kritisch. Das äußere ich auch. Denn wir leben ja angeblich in einer Demokratie in der die Meinungsfreiheit durch Artikel 5 GG gewährleistet ist. Wenn andere Parteien diese Kritik nicht annehmen und sich dann aber negativ darüber äußern, wenn die AfD solche Themen aufgreift, dann finde ich das ein bisschen merkwürdig. Das eigentliche Problem in Deutschland ist nämlich dergestalt, dass die AfD mit den Themen Erfolg hat, die für die etablierten Parteien unwichtig sind, aber wenn auch einem kleinen Teil der deutschen Bevölkerung eine Stimme verleiht. Wäre alles in Ordnung und hätten die etablierten Parteien eine Lösung für bestimmte Probleme, gäbe es für die AfD nichts zu holen. Der Einzug der AfD war nur möglich, weil die Politik machtversessen und machtvergessen einfach bestimmte Probleme ignoriert hat. Nur deshalb gibt es jetzt eine AfD im Bundestag und das liegt einzig und allein in der Verantwortung der jetzigen und somit ehemaligen GroKo.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon relativ » Mi 10. Okt 2018, 14:20

Selina hat geschrieben:(10 Oct 2018, 15:12)

Nein, Alexyessin, ist es nicht. Die Gründe habe ich oben erläutert. Da sehen auch Politologen so. Du kannst die Leute nur durch eigenes Vorleben, durch Vorbild, durch Argumente zurück an die Urne bringen. In geduldiger mühevoller Kleinarbeit der Argumentation. Machst du ja eigentlich auch ;)

Also Erwachsene wie Kinder behandeln?
Also ein gutes Beispiel geben doch viele Bürger schon ab weil sie wählen gehen. Was soll man denn noch tun? Händchenhalten bei den 18 jährigen und 3 mal 7 Alten ?
Die Politologen haben wohl die sachlichen Gründe genannt, was sie davon halten eher weniger , oder?
Argumente sind da und auch nicht Neu, Wer ab und na mal aus seiner politischen Hängematte kommt , kann die auch mitbekommen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mi 10. Okt 2018, 14:20

Selina hat geschrieben:(10 Oct 2018, 15:15)

Ja, die Gefahr droht. Eindeutig. Die Frage dreht sich nur um das Wie. Wie kriegt man die Leute wieder dazu, wählen zu gehen? Und möglichst keine solche Partei wie die AfD.

Ganz einfach. Ab und zu mal den Wahlkreis besuchen und zuhören. Die AfD wird auch in Zukunft nicht mehr als 15 % der Stimmen erhalten. Die etablierten hätten nach der BTW eigentlich in Klausur gehen müssen. Aber sie machen weiter wie bisher. Es wird nicht abgeschoben und es gibt immer mehr No-Go - Areas in großen Städten. Durch die Untätigkeit der Politik konnte sich der rechte Extremismus ausbreiten und wie schon richtig festgestellt ist das ein europaweites Problem. Die rechten punkten, weil die anderen nichts machen. Es ist eigentlich ganz einfach.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mi 10. Okt 2018, 14:24

Wolverine hat geschrieben:(10 Oct 2018, 15:16)

Hättest du vielleicht ein Zitat, um deinen "leisen " Vorwurf zu konkretisieren? Wenn die AfD heute die Positionen besetzt, die früher einmal die CSU bedient hat, so sollte man die Schuld nicht bei mir oder der AfD suchen. Mal abgesehen davon, dass ich die AfD so ablehne wie jede andere Partei auch. Ich sehe bestimmte Sachverhalte kritisch. Das äußere ich auch. Denn wir leben ja angeblich in einer Demokratie in der die Meinungsfreiheit durch Artikel 5 GG gewährleistet ist. Wenn andere Parteien diese Kritik nicht annehmen und sich dann aber negativ darüber äußern, wenn die AfD solche Themen aufgreift, dann finde ich das ein bisschen merkwürdig. Das eigentliche Problem in Deutschland ist nämlich dergestalt, dass die AfD mit den Themen Erfolg hat, die für die etablierten Parteien unwichtig sind, aber wenn auch einem kleinen Teil der deutschen Bevölkerung eine Stimme verleiht. Wäre alles in Ordnung und hätten die etablierten Parteien eine Lösung für bestimmte Probleme, gäbe es für die AfD nichts zu holen. Der Einzug der AfD war nur möglich, weil die Politik machtversessen und machtvergessen einfach bestimmte Probleme ignoriert hat. Nur deshalb gibt es jetzt eine AfD im Bundestag und das liegt einzig und allein in der Verantwortung der jetzigen und somit ehemaligen GroKo.


Die AfD hat ein einziges Thema: Die Flüchtlingsfrage. Sie kann weder was Konstruktives zur Rentenpolitik noch zur Arbeitsmarkt- oder Gesundheitspolitik sagen. Siehe das peinliche ZDF-Sommerinterview mit Gauland. Die Partei ist eine einzige große (reaktionäre) Luftblase. Entzöge man ihr noch das Flüchtlingsthema, wäre sie längst weg vom Fenster. Man bewahre uns davor, dass diese Leute in wirklich wichtigen Fragen eines Tages mal mitbestimmen können.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon relativ » Mi 10. Okt 2018, 14:30

Selina hat geschrieben:(10 Oct 2018, 15:24)

Die AfD hat ein einziges Thema: Die Flüchtlingsfrage. Sie kann weder was Konstruktives zur Rentenpolitik noch zur Arbeitsmarkt- oder Gesundheitspolitik sagen. Siehe das peinliche ZDF-Sommerinterview mit Gauland. Die Partei ist eine einzige große (reaktionäre) Luftblase. Entzöge man ihr noch das Flüchtlingsthema, wäre sie längst weg vom Fenster. Man bewahre uns davor, dass diese Leute in wirklich wichtigen Fragen eines Tages mal mitbestimmen können.

Vorallem und darauf sollte man m.M. auch immer hinweisen, bei dem Personal was zur Zeit bei der AFD das Sagen hat und das ist nunmal ziemlich viel braune Soße
. Das da bei der AfD mal irgenwo ein Regionalpolitiker auftaucht, der auch mal etwas Gescheites äußert, geschenkt. ;)
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mi 10. Okt 2018, 14:32

relativ hat geschrieben:(10 Oct 2018, 15:30)

Vorallem und darauf sollte man m.M. auch immer hinweisen, bei dem Personal was zur Zeit bei der AFD das Sagen hat und das ist nunmal ziemlich viel braune Soße
. Das da bei der AfD mal irgenwo ein Regionalpolitiker auftaucht, der auch mal etwas Gescheites äußert, geschenkt. ;)


Solange die ohne Not und Seit an Seit mit Rechtsextremisten durch die Lande ziehen - im wörtlichen und übertragenen Sinne - ist diese Partei nicht wählbar, weil nicht demokratisch.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mi 10. Okt 2018, 14:32

Selina hat geschrieben:(10 Oct 2018, 15:24)

Die AfD hat ein einziges Thema: Die Flüchtlingsfrage. Sie kann weder was Konstruktives zur Rentenpolitik noch zur Arbeitsmarkt- oder Gesundheitspolitik sagen. Siehe das peinliche ZDF-Sommerinterview mit Gauland. Die Partei ist eine einzige große (reaktionäre) Luftblase. Entzöge man ihr noch das Flüchtlingsthema, wäre sie längst weg vom Fenster. Man bewahre uns davor, dass diese Leute in wirklich wichtigen Fragen eines Tages mal mitbestimmen können.


Nein, ich verfolge mit Interesse die Debatten im Bundestag, wenn sich der restliche Haufen immer so künstlich empört, wenn die AfD z.B. die Sprache auf die Verstöße der Bundesregierung gegen die "No bail out" - Vereinbarungen bringt. Sie rügen das vorauseilende Verbeugen vor dem türkischen Präsidenten und viele andere Sachen. Und die Ertappten bellen immer ziemlich laut. Endlich ist mal wieder Stimmung im Bundestag und einigen jungen Politikern hat dieses Erscheinungsphänomen auch schon genutzt. Es wird endlich wieder debattiert und nicht nur abgenickt.

Für diesen müden Haufen selbstverliebter Egomanen ist die AfD das richtige Mittel.

P.S. Was konstruktives zur Rentenpolitik oder zum Arbeitsmarkt kann auch keine andere Partei vorzeigen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mi 10. Okt 2018, 14:35

Selina hat geschrieben:(10 Oct 2018, 15:32)

Solange die ohne Not und Seit an Seit mit Rechtsextremisten durch die Lande ziehen - im wörtlichen und übertragenen Sinne - ist diese Partei nicht wählbar, weil nicht demokratisch.


Es gibt keine Vorschrift die verlangt, dass eine zum BT zugelassene Partei demokratisch sein muss. Dieses Phänomen der undemokratischen Verpflichtung bei der Verabschiedung schwieriger Vorhaben kann man auch bei anderen Parteien beobachten. Zu Kohls Zeiten nannte man die CDU auch "Kanzlerwahlverein."
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mi 10. Okt 2018, 14:42

Wolverine hat geschrieben:(10 Oct 2018, 15:35)

Es gibt keine Vorschrift die verlangt, dass eine zum BT zugelassene Partei demokratisch sein muss. Dieses Phänomen der undemokratischen Verpflichtung bei der Verabschiedung schwieriger Vorhaben kann man auch bei anderen Parteien beobachten. Zu Kohls Zeiten nannte man die CDU auch "Kanzlerwahlverein."


Ich weiß das alles und schrieb ja selbst dutzendfach, dass die undemokratische AfD auf Demokratie-Ticket in die Parlamente gelangt ist. Und damit haben wir nun zu leben. Ich könnte es nur einfach nicht mit meinem Gewissen und mit meinem Geschichtswissen vereinbaren, so wie du einen Laden ständig zu verteidigen, in dem das Vokabular aus NSDAP-Zeiten (leicht modifiziert) wiederverwendet wird. Und wie die Worte, so das Denken.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mi 10. Okt 2018, 14:56

Selina hat geschrieben:(10 Oct 2018, 15:42)

Ich weiß das alles und schrieb ja selbst dutzendfach, dass die undemokratische AfD auf Demokratie-Ticket in die Parlamente gelangt ist. Und damit haben wir nun zu leben. Ich könnte es nur einfach nicht mit meinem Gewissen und mit meinem Geschichtswissen vereinbaren, so wie du einen Laden ständig zu verteidigen, in dem das Vokabular aus NSDAP-Zeiten (leicht modifiziert) wiederverwendet wird. Und wie die Worte, so das Denken.


Es ist doch ganz einfach. Respektiere einfach die Demokratie und erkenne Wahlergebnisse an. Mache ich auch. Funktioniert. Dieses Vokabular haben auch schon etablierte Parteien verwendet, so ist es ja nun nicht. Wenn Seehofer die Flüchtlingspolitik kritisiert mault ja auch keiner.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 10. Okt 2018, 15:29

Selina hat geschrieben:(10 Oct 2018, 07:16)

Genau. Siehe mein Posting vom Montag. Das mit Lehrer Lämpel ist auch hübsch :D

Zitat:

von Selina » Mo 8. Okt 2018, 22:58
Das Denunzianten-Portal der AfD soll nach Hamburg nun auch in Berlin, Niedersachsen und neuerdings (wie es heute zu hören war) auch in Sachsen eingeführt werden. Neben knallhartem Widerstand gibt es auch humorvolle Reaktionen auf diesen Unsinn.

Zitat:

Harsche Kritik allerdings widerfährt nun der AfD in der Hansestadt. Aus der Schulbehörde heißt es, durch die Internetplattform würden Kinder zu Denunzianten gemacht, und die Lehrergewerkschaft GEW vergleicht die Aktion mit Vorgehensweisen, die in Stalinismus und Nationalsozialismus gebräuchlich waren.

Das Kontaktformular werde rege genutzt, behauptet die AfD. Allerdings, so ist von anderer Seite zu erfahren, auch zum Vergackeiern der Partei. Da »meldet« jemand, dass im Mathematik-Unterricht arabische Ziffern verwendet werden statt keltischer Runen. Eine Mutter prangert »Lehrer Lämpel« an, weil er ihre Söhne Max und Moritz schlecht behandele, und ein anderes Elternteil beklagt: Die Tochter sitze links neben ihrem Klassennachbarn. Es sei deshalb zu befürchten, das sich das auf die politische Einstellung auswirkt. Die AfD möge doch bitte etwas gegen das Links-Sitzen unternehmen und auch dagegen, so fordert ein Vater, dass »der Achmed« immer von seinem Sohn abschreibt. :D


https://www.neues-deutschland.de/artike ... lehrt.html

Humoristischer Widerstand ist ja ganz nett, aber ich finde, der Spitzeldienst geht eindeutig zu weit.
Eltern, Lehrkörper und SMV sollten sich gegen sowas verwahren.
Nötigenfalls ist ein Wachdienst zu engagieren, der dann V-Schüler rekrutiert. ;)
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Selina » Mi 10. Okt 2018, 15:31

DarkLightbringer hat geschrieben:(10 Oct 2018, 16:29)

Humoristischer Widerstand ist ja ganz nett, aber ich finde, der Spitzeldienst geht eindeutig zu weit.
Eltern, Lehrkörper und SMV sollten sich gegen sowas verwahren.
Nötigenfalls ist ein Wachdienst zu engagieren, der dann V-Schüler rekrutiert. ;)


Ja klar geht der zu weit. Das ist das Letzte.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon JJazzGold » Mi 10. Okt 2018, 16:33

DarkLightbringer hat geschrieben:(10 Oct 2018, 16:29)

Humoristischer Widerstand ist ja ganz nett, aber ich finde, der Spitzeldienst geht eindeutig zu weit.
Eltern, Lehrkörper und SMV sollten sich gegen sowas verwahren.
Nötigenfalls ist ein Wachdienst zu engagieren, der dann V-Schüler rekrutiert. ;)


Diese AfD Aktion eignet sich doch hervorragend, Schülern in Geschichte das NSDAP geförderte Denunziantentum und die Institution STASI der SED zu vermitteln. Wenn Schüler dabei eine AfD Schnittstelle erkennen, haben sie begriffen.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Selina » Mi 10. Okt 2018, 16:38

JJazzGold hat geschrieben:(10 Oct 2018, 17:33)

Diese AfD Aktion eignet sich doch hervorragend, Schülern in Geschichte das NSDAP geförderte Denunziantentum und die Institution STASI der SED zu vermitteln. Wenn Schüler dabei eine AfD Schnittstelle erkennen, haben sie begriffen.


Wobei ich damals als Schülerin nie aufgefordert worden bin, einen kritischen Lehrer irgendwohin zu melden. Und soweit ich weiß, meine Klassenkameraden wurden dazu ebenfalls nicht aufgefordert. Hat auch keiner gemacht. Und kritische Lehrer gabs zuhauf, auch kritische Schüler. Da haben wir uns dann eher verbrüdert mit denen. Ja, ich weiß schon, was die Stasi für ein Haufen war, aber diese Art von Schüler-Lehrer-Denunziantentum gabs nicht.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon jack000 » Mi 10. Okt 2018, 16:40

Grüne als AfD-Wahlhelfer:
Lindner wirft Grünen „Wahlkampfhilfe für AfD“ vor

Die Einstufung der Maghreb-Staaten Tunesien, Marokko und Algerien als sichere Herkunftsländer droht an der Blockade der Grünen im Bundesrat zu scheitern. Für FDP-Chef Lindner ist das eine „unverantwortliche ideologische Positionierung“.

FDP-Chef Christian Lindner wirft den Grünen vor, das Geschäft der AfD zu betreiben, weil sie gegen die Einstufung der Maghreb-Staaten als sichere Herkunftsländer von Asylbewerbern sind. „Die Grünen sind hier reine Gesinnungsethiker und nehmen in Kauf, Wahlkampfhilfe für die AfD zu machen“, sagte Lindner am Dienstag in Berlin. „Ich halte das für eine unverantwortliche ideologische Positionierung, leider gedeckt von CDU und CSU.“

Das Bundeskabinett hat bereits im Juli beschlossen, die Maghreb-Staaten Tunesien, Marokko und Algerien als sichere Herkunftsländer einzustufen. Die Zustimmung des Bundestags und der Bundesländer steht aber noch aus. Die FDP drängt hier auf Fortschritte. Über Asylanträge von Menschen aus sogenannten sicheren Herkunftsländern kann schneller entschieden werden, ihre Chancen auf Schutz sind geringer. Da die Grünen aber Gruppen wie Journalisten oder Homosexuelle dort gefährdet sehen, lehnen sie die Änderung ab.

Die Union schone die Grünen vor den Landtagswahlen in Bayern und Hessen, sagte Lindner. Daher könne es dazu kommen, dass der abgeschobene mutmaßliche Ex-Leibwächter Osama Bin Ladens, Sami A., aus Tunesien nach Deutschland zurückgebracht werden müsse. Dafür verantwortlich seien die Grünen, „gedeckt von CDU und CSU“. „Denn Gerichte würden anders urteilen wenn Tunesien etwa ein sicheres Herkunftsland wäre“, sagte Lindner.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... D-vor.html
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"

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