Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon MäckIntaier » Mo 20. Aug 2018, 11:41

zollagent hat geschrieben:(20 Aug 2018, 12:33)

Intellektualität ist in diesen Kreisen recht selten. Meist beschränkt sich das auf das Rezitieren der Aussagen irgendwelcher angeblich völlig unangreifbarer Experten.


Wenn man den Anteil "Intellektualität" in der Gesamtbevölkerung mit etwa 3-4 % ansetzt, wird man überhaupt wenig Kreise finden, in denen sie ins Gewicht fällt. Wäre die Intellektualität in den Kreisen, von denen hier die Rede ist, stärker vertreten, würden im Weltanschauungsfalle unmittelbar die Ressentiments gegen Intellektualität in Rechnung gestellt. Das ist ja auch gute Gerichtspraxis - dass im Zweifel alles gegen einen verwendet werden kann.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Paperbackwriter » Mo 20. Aug 2018, 11:43

Tomaner hat geschrieben:(20 Aug 2018, 12:21)

Was einfach nicht stimmt und eine klare Lüge darstellt. Niemand wird, wenn er ein Problem mit kriminellen Flüchtlinge hat, als rechtsextem dargestellt. Damit unterstellst du ja, alle Linken wären für kriminelle Flüchtlinge, was eine bodenlose schamlose Frechheit darstellt. Der feine und klare Unterschied liegt in der Rechtstaatlichkeit! Unsere Gesetze und das GG bestimmt, wer kriminell ist und nicht Vorurteile und Wilkürrecht von Rechtsknallern. Aber nenne doch nur mal einen einzigen Fall, wo jemand als rechtsextrem eingestuft worden sein soll, weil er ausschließlich ein Problem nit kriminellen Flüchtlingen hat.

Ich selbst bin wohl politisch links ausgerichtet, und hätte bestimmt kein Problem damit, gäbe es Bierdeckel, kein Bier für Stalinisten.
Das es Unterschiede zwischen Rechtskonservativen/ Rechtsliberalen und Nazis gibt ist mir vollkommen klar, nur innerhalb einer AfD gibt es keine klare Trennung dazu. Dann vertreten Rechtskonservativen/ Rechtsliberalen eine bestimmte politische Gruppe innerhalb des Volkes, aber wohl kaum die Interessen von Arbeitnehmern. Das heißt, wenn man sich da einordnet, muß man klar sagen, warum man für was steht und nicht so tun, als würden sie eine Mehrheit des deutschen Volkes vertreten. Auch Arbeitgeber steht das Recht zu, ihre Interessen zu vertreten und niemand hat ein Problem damit, nur wenn sie so tun als würden sie die alleinige Interessen aller Arbeitnehmer vertreten, wird es eben peinlich. Es wäre so, als würde die Raucherlobby die Nichtraucher mit vertreten.


Das GG bestimmt nicht, wer kriminell ist. Das findet die Polizei heraus und die Staatsanwaltschaft vermerkt in der Anklageschrift, was dem Angeklagten vorgeworfen wird. Falls es soweit kommt.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Alexyessin » Mo 20. Aug 2018, 11:59

Paperbackwriter hat geschrieben:(20 Aug 2018, 12:37)

Ein sachlicher Beitrag fällt bei dir unter Pöbelei? Was verstehst Du denn unter Pöbeln?


Das ist typisch linkes Verhalten. Wer nicht die Meinung der Linken vertritt ist ein Nazi.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Alexyessin » Mo 20. Aug 2018, 12:01

Paperbackwriter hat geschrieben:(20 Aug 2018, 12:43)

Das GG bestimmt nicht, wer kriminell ist. Das findet die Polizei heraus und die Staatsanwaltschaft vermerkt in der Anklageschrift, was dem Angeklagten vorgeworfen wird. Falls es soweit kommt.


Die Polizei im Sinne der Exekutive verfolgt Straftatbestände und ermittelt. Diese jedoch werden von den Gesetzen herausgefiltert, welche sich auf dem Boden des GG befinden.
Ergo - das GG ist die Grundlage für die jeweilige Kriminalität. Gar nicht so schwer, was?
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Paperbackwriter » Mo 20. Aug 2018, 12:09

Alexyessin hat geschrieben:(20 Aug 2018, 13:01)

Die Polizei im Sinne der Exekutive verfolgt Straftatbestände und ermittelt. Diese jedoch werden von den Gesetzen herausgefiltert, welche sich auf dem Boden des GG befinden.
Ergo - das GG ist die Grundlage für die jeweilige Kriminalität. Gar nicht so schwer, was?


Mmh, nö. Du liegst falsch. Die StPO ist die Grundlage für jeweilige Kriminalität. Gar nicht schwer,was?
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon zollagent » Mo 20. Aug 2018, 12:18

Julian hat geschrieben:(19 Aug 2018, 23:22)

SPD und Grüne sind sich mal wieder nicht zu schade, mit der SED-Nachfolgepartei gemeinsame Sache zu machen und tun ganz so, als habe die AfD, und nicht etwa die Linkspartei, die ja rechtsidentisch mit der SED ist, in ihrer Geschichte eine Diktatur zu verantworten.

...


Wenn man die AfD machen ließe, wie es ein immer größerer Anteil ihrer Mitläufer will, hätten wir die dritte Diktatur in Deutschland innerhalb eines Jahrhunderts mitzuverantworten. Da halten wir die Bubis doch lieber in ihrer Motzecke. Und können unseren Kindern sagen "Wir haben nicht zugesehen und geschwiegen".
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Alexyessin » Mo 20. Aug 2018, 12:21

Paperbackwriter hat geschrieben:(20 Aug 2018, 13:09)

Mmh, nö. Du liegst falsch. Die StPO ist die Grundlage für jeweilige Kriminalität. Gar nicht schwer,was?


Die Strafprozessordnung basiert auf was? Dem Evangelium nach Johannes, der neuesten Ausgabe der Jungen Freiheit oder dem GG?

Nachtrag:

Die Grundlage für jede Kriminalität ist erstmal das kriminelle Handeln der Person ;)
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon zollagent » Mo 20. Aug 2018, 12:23

Kiwikopf hat geschrieben:(19 Aug 2018, 23:31)

Da bietet eine AfD inhaltlich fern von der Migrationspolitik so unendlich viel Angriffsfläche und man kommt nicht über unangemessene Auschwitz - und Faschistenvergleiche hinaus.

An der Sache zu argumentieren kommt scheinbar bei jedem aus der Mode. So wird das nichts. Die FDP scheint es wenigstens im Ansatz verstanden zu haben.

Wenn ein Autoraser menschengefährdend durch Wohngebiete rast, schaut man schon zuerst auf die durch diese Handlung möglichen Folgen und regt sich nicht erst mal darüber auf, daß er Felgen ohne ABE montiert hat. :D
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon zollagent » Mo 20. Aug 2018, 12:24

Paperbackwriter hat geschrieben:(20 Aug 2018, 01:08)

Aufgrund des Wahlerfolges der AfD scheint eine gewisse Angst umzugehen. Kein Wunder, bei dem was sich GroKo so alles erlaubt. Mir ist es eigentlich wurscht, aber wenn ich feststelle, dass es eine Verweigerungshaltung ohne Begründung gibt, dann werde ich aufmerksam. Wer die Linken wählt, sollte eigentlich wissen, dass es sich um die Nachfolgepartei der SED handelt. Das muss man nicht näher erläutern.

Wer die Geschichte kennt, der weiß, wovor man da Angst hat.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon MäckIntaier » Mo 20. Aug 2018, 12:25

Paperbackwriter hat geschrieben:(20 Aug 2018, 13:09)

Mmh, nö. Du liegst falsch. Die StPO ist die Grundlage für jeweilige Kriminalität. Gar nicht schwer,was?


Sie meinen sicher das StGB. Die Straprozessordnung ist Grundlage für die Gerichtsverfahren, das Strafgesetzbuch für Straftatbestände.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Paperbackwriter » Mo 20. Aug 2018, 12:30

MäckIntaier hat geschrieben:(20 Aug 2018, 13:25)

Sie meinen sicher das StGB. Die Straprozessordnung ist Grundlage für die Gerichtsverfahren, das Strafgesetzbuch für Straftatbestände.


Jau, hab mich vertan. Danke für die Richtigstellung. :)
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Alexyessin » Mo 20. Aug 2018, 12:31

Paperbackwriter hat geschrieben:(20 Aug 2018, 13:30)

Jau, hab mich vertan. Danke für die Richtigstellung. :)


Ändert nichts daran, das auch das STGB auf dem GG basiert ;)
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Paperbackwriter » Mo 20. Aug 2018, 12:35

Alexyessin hat geschrieben:(20 Aug 2018, 13:21)

Die Strafprozessordnung basiert auf was? Dem Evangelium nach Johannes, der neuesten Ausgabe der Jungen Freiheit oder dem GG?

Nachtrag:

Die Grundlage für jede Kriminalität ist erstmal das kriminelle Handeln der Person ;)


Ähm, Du liegst immer noch falsch.
Das Grundgesetz (GG) ist die Verfassung für die Bundesrepublik Deutschland. Es wurde vom Parlamentarischen Rat, dessen Mitglieder von den Landesparlamenten gewählt worden waren, am 8. Mai 1949 beschlossen und von den Alliierten genehmigt. Es setzt sich aus einer Präambel, den Grundrechten und einem organisatorischen Teil zusammen. Im Grundgesetz sind die wesentlichen staatlichen System- und Werteentscheidungen festgelegt. Es steht im Rang über allen anderen deutschen Rechtsnormen


Quelle = Bundestag.

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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Paperbackwriter » Mo 20. Aug 2018, 12:36

Alexyessin hat geschrieben:(20 Aug 2018, 13:31)

Ändert nichts daran, das auch das STGB auf dem GG basiert ;)


Nein, tut es nicht. ;)
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Alexyessin » Mo 20. Aug 2018, 12:38

Paperbackwriter hat geschrieben:(20 Aug 2018, 13:36)

Nein, tut es nicht. ;)

Es steht im Rang über allen anderen deutschen Rechtsnormen


Dein Posting. :)
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Alexyessin » Mo 20. Aug 2018, 12:39

Paperbackwriter hat geschrieben:(20 Aug 2018, 13:35)

Ähm, Du liegst immer noch falsch.
[/color]
Quelle = Bundestag.


Es steht im Rang über allen anderen deutschen Rechtsnormen
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Julian » Mo 20. Aug 2018, 12:43

Alexyessin hat geschrieben:(20 Aug 2018, 12:15)

Im Gegensatz zu dir sehe ich viel Pragmatismus in Deutschland. Gerade das hat nämlich die Politik der Regierungen bisher immer geleitet. Das Absolute, das ist in der Opposition und an den Rändern zu finden.


Nein. Die CDU betreibt inzwischen die gleiche Politik wie die Grünen ("Refugees welcome"). Daran ist nichts pragmatisch. Es ist eine völlig verrückte Politik, unter deren Folgen noch unsere Enkel werden leiden müssen. Man lässt nicht einfach so Millionen kulturfremder Menschen ins Land, ausgerechnet aus Regionen, in denen Gewalttätigkeit an der Tagesordnung ist und bei viel zu vielen Menschen auch der Hass auf den Westen grassiert. Das kann man mit einiger Berechtigung völlig verrückt und gesellschaftlich suizidal nennen.

Selbst, wenn man dieses primäre Handeln akzeptierte, so muss ein Politiker doch auch die indirekten Folgen seines Handelns berücksichtigen. Es war doch vorauszusehen, dass große Teile der Deutschen mit dieser Politik nicht einverstanden sein würden, und dass eine eine kleinere Anzahl tatsächlich in den Rechtsextremismus getrieben würde. Und so blühen nun im Netz der Hass und die Verschwörungstheorien. Einem weisen, vorausdenkenden Politiker wäre so etwas nicht passiert.

Alexyessin hat geschrieben:(20 Aug 2018, 12:15)
Julian, und hier begehst du wieder einen deiner Lieblingsfehler. Du zeichnest die Ereignisse von 2015 über und wunderst dich dann, das dir der moderate Weg nicht abgenommen wird.
Ich frage mich schon, warum du dies alle paar Tage lang machst.


Was soll ich daran überzeichnet haben? Die Zuwanderung von Millionen von Menschen soll keine besondere Sache sein, nicht der Rede wert? Der Kontrollverlust des Staates, und das in einem Staat, der für seine penible Bürokratie bekannt ist, soll nicht berichtenswert sein? Hast du wenigstens die Terroranschläge mitbekommen, die Europa erschüttert haben? Zählst du das auch zu den Ereignissen von 2015, die ich überzeichnet habe?

Versetze dich doch einmal zurück ins Jahr 2015: Die Flüchtlingspolitik wurde nicht nur von ihren Gegnern, sondern auch ihren Befürwortern, als etwas Großes empfunden, als eine schicksalhafte Entscheidung. Auch im Ausland wurde das so wahrgenommen. Das jetzt kleinreden zu wollen, wird die Leute nicht überzeugen.

Auch die demographischen Auswirkungen der Flüchtlingspolitik sind phänomenal, nicht zuletzt durch die Alters- und Geschlechtsstruktur der Zuwanderer. Irgendwann wird man sich die Frage stellen müssen: Wer soll diesen Staat eigentlich noch tragen? Wie viele junge Männer, die loyal zu Deutschland sind, werden wir noch aufbieten können? Und wie wird ihr Zahlenverhältnis zu jenen sein, die nicht so loyal zu Deutschland sind, sondern beispielsweise den Koran über das Grundgesetz stellen?

Alexyessin hat geschrieben:(20 Aug 2018, 12:15)
Rechts von Merkel? Oder rechts der CDU. Rechts der CDU gibt es seit jeher ein paar unbedeutende Kleinparteien ( Zentrum, PBC ) oder die Extreme Rechte. Und das schließt sich die AfD nunmal an. Da ist nichts Rechtsliberales, dafür haben wir in unserem Land die Freien Demokraten und die besetzen dieses Spektrum gut.


Es wäre Aufgabe der CDU gewesen, das konservative Spektrum in seiner ganzen Breite abzudecken. Das ist aber mit Leuten wie Merkel, Laschet und Günther nicht zu machen. Von daher ist es normal, dass sich rechts der CDU eine neue Partei etabliert. Das wird so lange gutgehen, bis die neue CDU die rechten Stimmen durch linke ersetzen kann. Ich befürchte aber, dass man sich verrechnet hat, denn nun könnte die CDU zwischen AfD auf der rechten und den Grünen auf der linken Seite zerrieben werden.

Von der SPD ist ohnehin nicht mehr viel übrig, denn gestandene Arbeiter dürften eher AfD wählen und Lehrer dürften eher die Grünen cool finden.

Alexyessin hat geschrieben:(20 Aug 2018, 12:15)
Obwohl ich nicht gerade für Offene Grenzen bekannt bin, frage ich mich schon, wie du beim Gedanken "No Borders" auf Linksradikalität kommst. Und nein, es wundert mich nicht - alleine schon bei deinen Beiträgen - das es rechtsextreme Gedanken gibt, die dies ausnützen. Denn deine Pseudoanalyse in oben genannten Zitat ist halt auch wieder klassisch absolut.


Wer setzt sich denn vehement dafür ein, dass die Grenzen nicht geschützt und quasi jeder, der will, hierher kommen und Sozialleistungen beanspruchen darf? Das sind nun einmal Linksextreme - auch hier im Forum gibt's davon einige - an denen sich Merkel offenbar ein Vorbild genommen hat.

Einige Linke haben freilich inzwischen erkannt, dass ein Sozialstaat nur mit Grenzen möglich ist, wobei dann einige Linke lieber Grenzen haben wollen (z.B. Wagenknecht & Co.), und einige andere Linke lieber den Sozialstaat zurückstutzen wollen (z.B. der Berufs-Sohn und Multimillionär Augstein).

Dich habe ich im übrigen immer für einen Befürworter offener Grenzen gehalten; du erschienst mir als ein typischer Unterstützer der Merkelschen Hippie-Politik. Korrigiere mich, wenn ich falsch liege; dann müssten wir aber auch über Zurückweisungen an der Grenze sprechen und über Artikel 16a GG, aus dem hervorgeht, dass schätzungsweise 99% der Flüchtlinge der letzten Jahre keinen Rechtsanspruch auf Asyl in Deutschland hatten.


Alexyessin hat geschrieben:(20 Aug 2018, 12:15)
Ich weiß gar nicht, warum du schon wieder überzeichnen musst.


Siehe oben. Vielleicht liest du ausländische Zeitungen, um mal wieder eingenordet zu werden und zu erfahren, was normal ist und was nicht.

Alexyessin hat geschrieben:(20 Aug 2018, 12:15)
Sicherlich ist die CDU für Konservative immer noch wählbar. Diese ganze Ablehnung gegen das politische Versagen von Bund und Ländern im Sommer 2015 ist verständlich, aber den Schritt zu machen eine rechtsextreme Partei zu wählen ist nicht konservativ sondern im bestefalle Leichtsinnig.


Was soll denn an der CDU-Politik noch konservativ sein? Ich erkenne daran nichts Konservatives mehr. Viele ehemalige CDU-Wähler werden wohl gar nicht mehr wählen, andere werden Protest wählen, und einige andere werden mit Überzeugung AfD wählen. Eine rechtsextreme Partei (wie die NPD) werden glücklicherweise nur wenige wählen.

Alexyessin hat geschrieben:(20 Aug 2018, 12:15)
Nein, die AfD hat den Schritt zu den Rechtsextremen bereits mit dem Putsch von Petry übernommen, das sind Fakten Julian. Petry hat sich mit den Höckes, Poggenburgs usw. verbündet um dann Lucke und die verbleibende Reste der kritischen Konservativen zu entfernen.


Was sollen denn daran Fakten sein? Das sind Meinungen! Ich erkenne im AfD-Programm nichts Rechtsextremes. Es gibt einige Personen, die rechtsextrem eingeordnet werden könnten, diese sind aber (bisher?) eine Minderheit. Neonazis habe ich in der AfD bisher nicht gesehen. Ich gestehe aber gerne zu, dass auch ich mir Sorgen über die Entwicklung mache.

Alexyessin hat geschrieben:(20 Aug 2018, 12:15)
Fighting Fire with Fire - ist auch nur bei einem Waldbrand vernünftig. Ansonsten nicht.


Wenn es so weiter geht und sich die Grünen auf der einen und die AfD auf der anderen Seite weiter radikalisieren, könnte es aber genau darauf hinauslaufen.

Aber das wusste Merkel ja, oder etwa nicht? Oder könnte es sein, dass diese Frau nicht weiter als um die nächste Straßenecke denkt und viel von Taktik, aber nichts von Strategie weiß? Auch das würde in die deutsche Tradition passen.

Tja, hätte man eben Maß gehalten, dann hätte man weder Probleme mit den Flüchtlingen noch mit Rechtsextremismus. Es hätte so einfach sein können.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Kritikaster » Mo 20. Aug 2018, 12:45

Senexx hat geschrieben:(19 Aug 2018, 23:03)

Ja, er darf mitdiskutieren. Mehr aber nicht.

Da ich annehme, dass Du auf die Frage einer Beteiligung am Zustandekommen konkreter Entscheidungen abhebst: Klar darf er als Inhaber auch der deutschen Staatsbürgerschaft genau das gleiche wie Du und ich. Er besitzt dieselben Rechte - oder auch Beschränkungen - wie alle Deutschen. Nichts besonderes also.

Eine andere Frage ist natürlich, ob einem das gefällt. ;)
Der am höchsten entwickelte Sinn ist der Unsinn. (Peter E. Schumacher)
Wo der Sinn aufhört, beginnt der Wahnsinn. (Erhard Horst Bellermann)
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon MäckIntaier » Mo 20. Aug 2018, 12:47

Alexyessin hat geschrieben:(20 Aug 2018, 13:38)

Dein Posting. :)


Was ist Ihr Punkt in diesem "Streit"? Dass Gesetze keine Bestimmungen enthalten dürfen, die gegen das Grundgesetz verstoßen, ist wohl allen bekannt, ebenso sein Rang über den Rechtsnormen. Es ist also beispielsweise klar, dass im StGB kein Straftatbestand mit der Todesstrafe bedroht werden darf. Aber worauf wollen Sie hinaus?
Zuletzt geändert von MäckIntaier am Mo 20. Aug 2018, 13:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Paperbackwriter » Mo 20. Aug 2018, 13:05

MäckIntaier hat geschrieben:(20 Aug 2018, 13:47)

Was ist Ihr Punkt in diesem "Streit"? Dass Gesetze keine Bestimmungen enthalten dürfen, die gegen das Grundgesetz verstoßen, ist wohl allen bekannt, ebenso sein Rang über den Rechtsnormen. Es ist also beispielsweise klar, dass im StGB kein Straftatbestand mit der Todesstrafe bedroht werden darf. Aber woraus wollen Sie hinaus?

Das würde ich auch gerne wissen. :)

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