Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon Muninn » Mi 13. Mär 2013, 15:48

pikant » Mi 13. Mär 2013, 15:33 hat geschrieben:
plumpe Parteiwerbung!
kommen mal Inhalte ausser gegen Euro?

wie steht die Partei zur Homo-Ehe?
wie steht die Partei zu Auslandseinsaetzen der Bundeswehr?
wie steht die Partei zum Laenderfinanzausgleich?

Antworten bitte


Die Homoehe ist irrelevant!
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frems
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon frems » Mi 13. Mär 2013, 15:49

profracking » Mi 13. Mär 2013, 15:39 hat geschrieben:Moderator, ich empfehle, sich mit den Hintergründen der WfD zu beschäftigen sowie deren Sprecher und derzeit politisch hervorragenden Köpfen zu googeln/youtuben. Das dürfte allerdings eine ganze Weile dauern. Diese Zeitverschwendung kann ich Ihnen nicht ersparen, bei mir laufen täglich nebenbei Videos von derartigen Personen auf meinem Laptop.

Das freut mich für Dich.

Ich würde solche typischen Allgemeinplätze und Verleumdungstheorien aus dem Moderatoren-Umfeld einer von einem SPD-Mitglied geführten Vereins zur Sicherung der Freien Rede selbstverständlich erwarten. Es ist ja nichts neues, dass SPD-Mitglieder die politische Konkurrenz verunglimpfen und nach rechts rücken, damit die eigene "Kompetenz" in Eurofragen nicht so deutlich zum Vorschein treten muss.

Wieso Du Dich von SPD-Mitgliedern verfolgt fühlst, weiß ich nicht. Ich verwies nur auf die Vorgängerpartei BFB, der Starbatty, Schachtschneider etc. bereits anhingen und die entsprechend eingestuft wurde. Tut mir leid, wenn Du das noch nicht wußtest: http://de.wikipedia.org/wiki/Bund_freie ... eutschland

Gerne mal den Punkt "Politische Einordnung" betrachten. Und auch sagte ich, daß sie heute wohl nicht mehr Aussagen wie "Deutsche, wollt Ihr ewig zahlen?" am Holocaust-Mahnmal treffen würden oder vor der "Ausländerschwemme" lauthals warnen.

Gerade in Sachen SPD und Lobbyfreundschaften kann man auf das Haarwunder Gerhard Schröder, den berühmten Genossen der Bosse und Anhänger des blütenreinen Demokraten Putin, auf Peerlusconi und sein Versagen im Falle der WestLB, der Hypo Real Estate
oder den 25.000-Euro-Reden vor gewissen Stadtwerken sowie dem Alt-Schuldenkanzler Helmut Schmidt verweisen, der bekanntlich mit Giscard d'Estaing den Euro ausheckte und als Erfinder der Staatsverschuldungspolitik Deutschlands in die Geschichte einziehen dürfte.

Und der Verweis auf Stadtwerke und Schröder helfen diesem Spaßverein nun dabei, daß sie gar kein Programm haben? Wohl kaum. Da mußt Du Dich schon etwas mehr anstrengen, falls das möglich ist. Interessant ist ja der Punkt Europapolitik, wo man die EU populistisch auf Glühbirnen und Gurken reduziert. Wer auf sowas reinfällt, hat es wohl nicht besser verdient. Daß deren Kompetenz dort schon aufhört, kann ich mir kaum vorstellen.

Also bleibt's bei einem "Wir wollen aus dem Euro raus und der Rest bleibt beim Alten". Sehr revolutionär. Nicht einmal die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist im Parteienprogramm, obwohl es derzeit so bequem und einfach wäre, damit auf Stimmenfang zu gehen. :|
Zuletzt geändert von frems am Mi 13. Mär 2013, 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon pikant » Mi 13. Mär 2013, 15:50

Muninn » Mi 13. Mär 2013, 15:48 hat geschrieben:
Die Homoehe ist irrelevant!


sind Sie ein Parteisprecher dieser neuen Partei?
ansonsten ist das nur spam
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon profracking » Mi 13. Mär 2013, 15:58

pikant » Mi 13. Mär 2013, 15:33 ...plumpe Parteiwerbung!


Ich bewerbe keine Partei, ich verweise auf eine (Wahl)Alternative, die offenbar unter den hier im Forum vorhandenen Postenden schon richtige (linke?) Hyperventilationen auszulösen scheint. So viel Angst vor der bürgerlich-liberalen Mittelschicht in Deutschland, Jungs?

In exakt diesem Forum hier liest man an jeder Ecke Wut über die politisch-verkrusteten Verhältnisse in Deutschland und die darüber gedeckte Kampagnenjournalistik der meisten parteilich gesteuerten Presseorgane und des staatl. TV/Radios. Und jetzt kommt Euch eine bürgerliche Alternative quer und es passt Euch wieder nicht?

Etwa Angst, dass Euch die Bürgerlichen die politische Show stehlen könnten? Nun .... jep, das könnte durchaus passieren. Immerhin stellt meine Generation der 50+ Jährigen die absolute Bevölkerungsmehrheit an der Wahlurne. Und wir sind sauer und wir schließen uns jetzt konsequent zusammen.

kommen mal Inhalte ausser gegen Euro?


Es gäbe da ein Wahlprogramm, was man lesen könnte: https://www.alternativefuer.de/programm.html
Zugegebenermaßen ist es noch nicht sonderlich komplex. Aber unter uns: welches Wahlprogramm der SPD oder der CDU hat denn schon jemals eine Koalitionsverhandlung überstanden, egal, wie umfangreich es war?

wie steht die Partei zur Homo-Ehe?


Bisher steht dazu nichts drin. Was mich als 0815-Familienvater viel mehr interessiert (also nicht ich kriege die Kinder, aber es sind bekanntlich Familien, die die lieben Blagen gerne aufziehen) sind Programminhalte wie jener hier: Deutschland hat zu wenig Kinder. Renten- und Krankenversicherung stehen deshalb auf tönernen Füßen. Deutschland muss kinder- und mütterfreundlicher werden.
Wenn Schwule/Lesben den Job auch können sollten, nun, warum nicht? Wer hindert sie daran? Lesben nutzen jetzt schon häufig Samenbanken und so manches Schwulenpäärchen nutzt in den USA offiziell eine Leihmutter und adoptiert dann.

wie steht die Partei zu Auslandseinsaetzen der Bundeswehr?


Ich sehe derzeit auch keine explizite Position dazu im Parteiprogramm. Jedoch findet sich bei "Europapolitik" der Passus: Wir wollen in Freundschaft und guter Nachbarschaft zusammenleben. Ist das hinlänglich friedlich genug für Sie?

Meine persönliche Meinung ist: die Bundeswehr gehört raus aus Afghanistan und unsere Jungs/Mädels nach Hause geholt. Und wer als Bürger mal einen Soldaten/Soldatin in Uniform auf den Bus warten sieht, hält gefälligst an und fragt, ob er/sie irgendwohin mitgenommen werden will. Und dann fahren Sie die Person gefälligst dorthin und zwar umsonst, weil nicht Sie für die eigene Demokratie Geist und Haut riskieren, sondern diese Leute. Und beim Aussteigen rufen Sie noch freundlich "Viel Glück und immer eine Handbreit Wasser unter'm Kiel, liebe(r) Mitbürger/-in!" hinterher!

wie steht die Partei zum Laenderfinanzausgleich?


Dazu sehe ich nichts im Parteiprogramm stehen. Meine persönliche Meinung ist, dass der entsprechende Vertrag noch läuft. Und wen er ausläuft, helfen wir mal den armen, aber angeblich sexy seienden Berlinern, Hamburgern oder Rheinland-Pfälzern dabei, wie man preiswert privat Flughäfen, Opernhäuser oder Rennbahnen betreibt, ohne dabei mit dem Schaufelradlader Steuergelder im Millionen- bis Millardenmaßstab zu verbrennen. Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad zeigen ja in ihrer bei Youtube sofort auffindbaren Europasafari (Teil 1 bis 4), wo man in Deutschland und Europa kräftig Steuern sparen kann.

Mich persönlich hat dieser Punkt "ENERGIEPOLITIK" der WfD elektrisiert, der da lautet: "Wir fordern ein nachhaltiges Energiekonzept für bezahlbare Energie. Es ist unzumutbar, dass die Bevölkerung mit drastisch steigenden Preisen für die kopf- und konzeptionslose Politik der Bundesregierung büßen muss." Ich vermute, dies wird so manchem Lobbyisten-Klimaastrologen in Deutschland die bisher munter per Steuern geschmierten Häärchen zu Berge stehen lassen.
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon profracking » Mi 13. Mär 2013, 15:59

[quote="[url=http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=1883234#p1883234]pikant » Mi 13. Mär 2013, 15:50 ....
sind Sie ein Parteisprecher dieser neuen Partei?[/quote]

nein, aber ich bin ein Sympathisant der WfD und verfolge ihre Entstehung über's Netz seit 2 Jahren.

ansonsten ist das nur spam


Nö....
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon Muninn » Mi 13. Mär 2013, 16:00

pikant » Mi 13. Mär 2013, 15:50 hat geschrieben:
sind Sie ein Parteisprecher dieser neuen Partei?
ansonsten ist das nur spam



Wozu die Homoehe?

Ich verlange von einer Partei, dass sich sich gegen die EU Junta stellt und an einer Revision von Versailles 2.0 arbeitet. Dazu ist es natürlich unerlässlich das wir aus dem Euro austreten und wieder einer richtige Währung einführen. Der Euro ist das Unglück der Europäer und hat nur Elend und Zwietracht über die Völker Europas gebracht.

Wenn diese Partei noch gegen Tempolimits ist und für die Rückabwicklungen von Umweltzonen eintritt kommen wir vielleicht ins Geschäft.
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon profracking » Mi 13. Mär 2013, 16:12

frems » Mi 13. Mär 2013, 15:49 ...
Wieso Du Dich von SPD-Mitgliedern verfolgt fühlst, weiß ich nicht.


Fühle ich mich nicht. Ich halte es nur in einem Politikforum, dass von einem SPD-Mitglied mit geschaffen worden ist, für naiv, anzunehmen, dass hier wirklich das einzige Ziel die "Freie Rede" ist. Für Freie Rede ist die deutsche Sozialdemokratie und die deutsche Linke bekanntlich noch nie sonderlich berühmt gewesen. Vielmehr war sie schon seit dem Kaiserreich dafür bekannt, sich immer nur am liebsten selbst reden zu hören.

Gerne mal den Punkt "Politische Einordnung" betrachten. Und auch sagte ich, daß sie heute wohl nicht mehr Aussagen wie "Deutsche, wollt Ihr ewig zahlen?" am Holocaust-Mahnmal treffen würden oder vor der "Ausländerschwemme" lauthals warnen.


Es ist schon erheiternd, das Abspulen der 0815-Verleumdungsargumente von Linken zu sehen. Ihr seid wirklich total vorhersagbar im Verhalten. Hätte ich ja nie gedacht.

Und der Verweis auf Stadtwerke und Schröder helfen diesem Spaßverein nun dabei, daß sie gar kein Programm haben?


Nö, dem WfD nutzt es sicherlich wenig, denn die SPD hat sich mit Peerlusconi ja schon ausreichend selbst ins Knie geschossen. Der letzte Knaller war ja die Äußerung des ehemaligen Bundespopp-Beauftragten der SPD, Gabriel, der eine Anti-Lobby-Kampagne der Partei ausrief und - was bei mir Lachanfälle auslöste - dabei den Genossen der Bosse und Northern-Stream/Ostsee-Pipeline-Lobbyisten Gerhard Schröder, das Haarwunder von der Hannover Connection, der bekanntlich den Ex-BP Wulff bei sich einziehen ließ - als loderndes Beispiel pries. Wenn da nicht mal längst die geistige Sicherung des einfachsten politischen Realitätsbezugs durchgebrannt ist, weiß ich's auch nicht mehr. Sie etwa?

Da mußt Du Dich schon etwas mehr anstrengen, falls das möglich ist.


Im Gegenteil, ich sitze hier vor dem PC und lache mich kaputt. Kaum setze ich 2 Postings in einen neuen Thread zur WfD ab, schon stürmt ein halbes Dutzend virtueller Linker/Rechter ins Thema und beballert mich, zieht den Traffic hoch und versucht krampfhaft, das Thema zu zerhacken. Sie ja auch.....

Also bleibt's bei einem "Wir wollen aus dem Euro raus und der Rest bleibt beim Alten". Sehr revolutionär


Im Vergleich zu allem, was die Merkelianer-Peerlusconi's zu bieten haben (wenn man mal die bereits versagt habenden Röslerianer, Westerwellianer, Trittin'ianer oder Wagenknecht'ler außen vor läßt), würde ich da von einer echten WAHL-Alternative sprechen.

Ich weiß, SPD- und Linken-Kollektivisten gefällt so was nicht. Aber unter uns: doch, so das kommt jetzt in Mode europaweit. Die alte Masche, bürgerlich-konservative als Neonazis zu verunglimpfen, wird diesmal nicht funkionieren. Diesmal kommt der Widerstand nicht aus der Fascho-Szene von rechts und tarnt sich nicht als Bürgerliche. Diesmal kommt der Widerstand von konservativ-liberalen Bürgern, Hausfrauen, kleinen Gewerbetreibenden, Studenten und anderen und diesmal läuft es von der Mitte aus nach oben, mein Lieber.

Das wird keine Wunderwelle werden, aber es wird vermutlich so laufen wie in Austria. Wenn alles gut und ehrlich funktioniert, kommt eine 5%+ Partei in den Bundestag und eine 10%+ Partei in das EU-Parlament. Und dann kann sich das Merkel-Peerlusconi mal überlegen, ob es noch über 50% verfügt und eine große Bürgerbelügungs-Koalition bilden kann.

Nicht vergessen, die Österreicher wählen auch im September und die Bayern auch.... >;-)
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon sportsgeist » Mi 13. Mär 2013, 16:17

Muninn » Mi 13. Mär 2013, 16:46 hat geschrieben:-Wir fordern eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes. Deutschland braucht den Euro nicht. Anderen Ländern schadet der Euro.

-Wir fordern die Wiedereinführung nationaler Währungen oder die Schaffung kleinerer und stabilerer Währungsverbünde. Die Wiedereinführung der DM darf kein Tabu sein.

-Wir fordern eine Änderung der Europäischen Verträge, um jedem Staat ein Ausscheiden aus dem Euro zu ermöglichen. Jedes Volk muss demokratisch über seine Währung entscheiden dürfen.


https://www.alternativefuer.de/
Das hört sich alles sehr vernünftig an. :thumbup:

... darf man dann auch endlich darueber abstimmen, h-4 auf null zu setzen ... ??!
.
hab dann naemlich keine lust mit meinen steuergeldern und hart verdienten pesetos 6, 7 oder 8 mio. arbeitslose durchzufuettern, weil einige vollknaller auf die idee kommen, D in den wirtschaftlichen selbstmord zu treiben ...
Zitat: Stehen Intelligenz und Schulnoten in irgendeinem direkten proportionalen Zusammenhang ... Nein ... Warum? ... Ich bin das lebende Gegenbeispiel
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon profracking » Mi 13. Mär 2013, 16:20

Muninn » Mi 13. Mär 2013, 16:00 ..... Wozu die Homoehe?


Das sollten Sie am besten Alice Schwarzer und den Deutschen Verband des Lesbierinnen fragen.

Ich verlange von einer Partei, dass sich sich gegen die EU Junta stellt


Eine Junta haben wir nicht. Argentinien hatte vor dem Falklandkrieg mit England in den 1980igern eine durch Putsch an die Macht gekommene Militär-Junta. Die EU-Komission ist demgegenüber ein nicht demokratisch kontrolliertes Gremium von nicht durch das Volk gewählten Bürokraten. Die Begrifflichkeit "Eurokratur" oder "Beamtokratur" oder "EuDSSR" träfe die Zustände eher. Politisch korrekt ist jedoch die Bezeichnung des EU-Parlamentes, die von Hendryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad in der Europasafari Teil 1 einem FDP-MdEU im Interview entlockt wurde. Beim EU-Parlament handelt es sich um ein Protokollparlament, in dem man die Reden zu den Akten gibt und nur 90 Sekunden Redezeit hat. Man könnte auch Martin Schulz/SPD, EU-Parlamentspräsident, zitieren, der da meinte, dass die EU, würde sie heute der EU beitreten wollen, wegen eines ausgeprägten Demokratiedefizites nicht aufgenommen werden könnte. Das sagt ja mehr als genug, nicht?

Und genau deshalb zielt die WfD direkt auf den Austritt aus dem EURO und der Rückkehr zu einem souveränen Staat, der höflich und nett mit seinen Nachbarn kooperiert. Denn wir sind weder linke noch rechte Kollektivisten, sondern anständige Bürger, die keinem auf den Schlips treten wollen, aber sich auch nicht auf den Schlips treten lassen. Punkt!

und an einer Revision von Versailles 2.0 arbeitet.


Ihre rechten Träumereien müssen Sie leider wahltechnisch bei der Bundesnachrichtendienst-Partei-Deutschlands (NPD) ausleben. Da dürfen Sie dann allerdings auf enorme Wahlergebnisse wie in Niedersachsen (0,2%) freuen.
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon profracking » Mi 13. Mär 2013, 16:26

sportsgeist » Mi 13. Mär 2013, 16:17 ....... darf man dann auch endlich darueber abstimmen, h-4 auf null zu setzen ... ??!


Ich schätze, wir werden zuvorderst noch mal als Volk über unsere eigene Verfassung abzustimmen haben. Wir haben nämlich alle das Recht seit 1949, exakt dies nach der Wiedervereinigung tun zu dürfen. Nur hat uns das Kohl-Schröder-Merkel-Peerlusconi bisher schlicht verweigert.

Ich bin der Auffassung, wir machen einen nationalen Konvent und besprechen mal noch ein wenig die Verfassung. Dabei sollten wir noch ein wenig US-Verfassung in unser Grundgesetz hineinstreuen - z.B. ein betonhartes freies Rederecht oder die Regelung, dass der Staat sich komplett aus der Religion herauszuhalten hat und vice versa. Und dass Sprüche wie "Artikel soundso garantiert folgende Rechte. Näheres regelt ein Bundesgesetz" um den 2. Satz erleichtert werden. Wenn etwas in der Verfassung steht, steht es dort solange, bis 2/3tel aller Wahlberechtigten was anderes beschließen. Und ohne Quorum von 66% geht da gar nichts.

hab dann naemlich keine lust mit meinen steuergeldern und hart verdienten pesetos 6, 7 oder 8 mio. arbeitslose durchzufuettern, weil einige vollknaller auf die idee kommen, D in den wirtschaftlichen selbstmord zu treiben ...


Im Parteiprogramm steht explizit: "Wir fordern, Volksabstimmungen über grundlegende gesellschaftliche Fragen zuzulassen. Eklatante Fehlentscheidungen unserer Volksvertreter müssen korrigiert werden können. Das gilt insbesondere für die Abtretung wichtiger Befugnisse an die EU."
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon sportsgeist » Mi 13. Mär 2013, 16:28

profracking » Mi 13. Mär 2013, 17:26 hat geschrieben:
Ich schätze, wir werden zuvorderst noch mal als Volk über unsere eigene Verfassung abzustimmen haben. Wir haben nämlich alle das Recht seit 1949, exakt dies nach der Wiedervereinigung tun zu dürfen. Nur hat uns das Kohl-Schröder-Merkel-Peerlusconi bisher schlicht verweigert.

Ich bin der Auffassung, wir machen einen nationalen Konvent und besprechen mal noch ein wenig die Verfassung. Dabei sollten wir noch ein wenig US-Verfassung in unser Grundgesetz hineinstreuen - z.B. ein betonhartes freies Rederecht oder die Regelung, dass der Staat sich komplett aus der Religion herauszuhalten hat und vice versa. Und dass Sprüche wie "Artikel soundso garantiert folgende Rechte. Näheres regelt ein Bundesgesetz" um den 2. Satz erleichtert werden. Wenn etwas in der Verfassung steht, steht es dort solange, bis 2/3tel aller Wahlberechtigten was anderes beschließen. Und ohne Quorum von 66% geht da gar nichts.



Im Parteiprogramm steht explizit: "Wir fordern, Volksabstimmungen über grundlegende gesellschaftliche Fragen zuzulassen. Eklatante Fehlentscheidungen unserer Volksvertreter müssen korrigiert werden können. Das gilt insbesondere für die Abtretung wichtiger Befugnisse an die EU."

... ich sehe hier in diesem strang nur eine eklatante fehlentscheidung ... und die heisst "zurueck zur DM ..."
.
gut, dass wir kluegere realpolitiker haben ...
Zitat: Stehen Intelligenz und Schulnoten in irgendeinem direkten proportionalen Zusammenhang ... Nein ... Warum? ... Ich bin das lebende Gegenbeispiel
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon Muninn » Mi 13. Mär 2013, 16:36

sportsgeist » Mi 13. Mär 2013, 16:28 hat geschrieben:... ich sehe hier in diesem strang nur eine eklatante fehlentscheidung ... und die heisst "zurueck zur DM ..."
.
gut, dass wir kluegere realpolitiker haben ...



Deutschland hat nie vom Euro profitiert!

Wenn dies so wäre dann hätte es nach der Einführung dieser Fremdwährung einen Wirtschaftsboom geben müssen. Dies war aber nie der Fall.
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon profracking » Mi 13. Mär 2013, 16:40

nichtkorrekt » Mi 13. Mär 2013, 15:35 hat geschrieben:Scheinen viele Akademiker in dieser Partei zu sein, ich schätze die Nazikeule wird hier erstmal nicht ziehen, dann vielleicht besser totschschweigen.


Man sieht bereits eine klare Trennung der Berichterstattung binnen 48 h. Die stramme deutsche Heuchel-Linke, merkelianerisch-andienend, wie es solche Kreise gerne sind, kreischt sofort erwartungsgemäß "Nazi, Holocaust", während HR und ARD nur die üblichen getricksten Verleumdungsberichte lancieren und indirekt über linke/grüne "Experten" Gefälligkeitsäußerungen lancieren. Ansonsten ist der Blätterwald entweder neutral oder leicht positiv gestimmt.

Ich schätze, die Kampagnenjournalisten der GEZ-abhängigen Sender holen sich gerade bei den Pressesprechern der CDU und SPD, deren Chefs bekanntlich die Aufsichtsräte der Sender und die Programmdirektorenebene mit Parteisoldaten besetzen und die weitestgehende Kontrolle über die Sendeinhalte ausüben, die grobe anti-WfD-Linie ab.

Vermutlich wird erstmal die Nazi-Keule gezogen, dann wird nach Verschwörungstheoretikern (PdV) innerhalb der WfD gesucht, dann wird man krampfhaft einzelne Akteure (Starbatty, usw.) zu attackieren trachten oder - sobald man bei der WfD den Fehler begehen sollte, Prof. Schachtschneider oder Prof. Hankel auf den politischen Schild zu heben - mit Youtube-Videos zu arbeiten, wo beide neben bekannten FPÖ-Granden wie HC Strache zu erkenenn sind (aka Nazi-Vorwurf).

Wenn die Presseabteilung der WfD Hirn hat, und da würde ich mal aus dem Stand die Frauke Petry nicht unterschätzen, dann dreht man dort jedesmal den Presseheuchlern der Kampagnenjournalie das anti-Euro-Gespräch im Mund herum und stellt kritische Gegenfragen an die Journalie. Z.B., warum sie nicht über die explodierenden Targetsalden der Bundesbank berichten, oder wieso sie sich im Kanzleramt die Presse-Granden der großen dt. Tageszeitungen von Merkel haben de fakto zensieren lassen? So denn die angebliche 4. Gewalt im Staate geblieben sei? Und dass man es als WfD wohl genau so mache wie Grillo/Italien und der verlogenen Pressemeute erst gar keine Interviews gewähren würde, sondern selbst eigene Äußerungen und Berichte veröffentlichen würde.

Ich finde es vernünftig, dass sich die Partei erstmal nur gegen den Euro positioniert.


Sie sollten das bisherige Programmkonzept mal lesen -> https://www.alternativefuer.de/programm.html
Dann würden Sie bemerken, dass das nicht der Fall ist. Es ist deutlich breiter angelegt und bietet auch die Möglichkeit, u.a. gegen
die explodierenden Strompreise zu protestieren.

Im Gegensatz zu den Heuchel-Piraten, die eine Protestpartei der scharfen Linken in Deutschland waren und von Verdi, Greenpeace, Attac, Pax Christi sowie harten Linksgruppen der dt. Uni-AST'en-Landschaft übernommen wurden (von einzelnen Nazi-Braunsocken und esoterischen Dummköpfen in der Bewegung nicht zu reden), ist dieser Ansatz jetzt einer aus der Mitte der Bevölkerung.

Das sind WIR, die etwas zu verlieren haben. Es sind WIR, die die Schnauze von Merkelianern und Peerlusconis voll haben. Es sind WIR, die die Steuern für den verdammten Laden bezahlen müssen und es sind WIR, die nicht länger bereit sind, die Ausbildung und die Zukunft unserer Kinder/Enkel auf dem Altar der Inkompetenz eines Merkel-Peerlusconi-Haufens opfern zu lassen!
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon sportsgeist » Mi 13. Mär 2013, 16:50

Muninn » Mi 13. Mär 2013, 17:36 hat geschrieben:

Deutschland hat nie vom Euro profitiert!

Wenn dies so wäre dann hätte es nach der Einführung dieser Fremdwährung einen Wirtschaftsboom geben müssen. Dies war aber nie der Fall.

... so so, und deswegen vervielfaeltigen sich meine geflogenen meilen pro jahr auf astronomische weise und die auf dem globus verbrachten tage und naechte, und nicht nur die meinigen ...

guck mal unter dem begriff 'export' auf google nach ...
da findest du die fantastische zahl von einer billion euro ...
in worten EINE BILLION ...

und die vergleichst du mal mit der zahl von 1998, also mit der vor der euroeinfuehrung ...
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon profracking » Mi 13. Mär 2013, 16:51

sportsgeist » Mi 13. Mär 2013, 16:28 ... ich sehe hier in diesem strang nur eine eklatante fehlentscheidung ... und die heisst "zurueck zur DM ..."


Die D-Mark kommt so oder so auf Sie zu. Denn wer glaubt, dass der Euro eine stabile Währung sei, muss sein Absacken gegenüber Gold oder Nischenwährungen wie dem kolumbianischen Peso oder dem Thai Baht zur Kenntnis nehmen.

Ihre Haltung kann ich zwar verstehen, weil sie Angst haben. Aber ich habe die D-Mark noch vor Schmidt'chens Kanzlerschaft erlebt. Sie war betonhart und ich weiß noch, wieviele Lutscher ich als 6jähriger für 10 Pfennig im Tante-Emma-Laden bekommen konnte. Hätte ich beispielsweise 1983 meine damalige kleine Erbschaft in 20 Goldunzen angelegt und bis heute behalten, wären aus 4000 alten D-Mark heute 27.000 Euro geworden. Da das Gold selbst gar nicht werthaltiger wurde, sondern sein Preis nur entlang der Inflationsrate gestiegen ist (weil das bei Gold schon immer so war), ist heute eine D-Mark etwa 6,75 Euro wert und eben keine 1,9885 Euro, wie es 1997/2000 als Kurs eingeführt wurde.
Sie können sich gerne einreden, Inflation spielte für Sie keine Rolle. Aber sie tut es doch. Und wenn ihre Papierwährung künstlich inflationiert wird, verlieren Sie im Alter ALLES, was sie sich über 40 Jahre angespart haben, weil die Inflation (eine blütenreine Steuer des Staates!) es ihnen raubt.

Und genau das muss beendet werden, denn genau das verarmt weite Teile unserer Gesellschaft, lässt die Armen noch ärmer werden und die Mittelschicht in die Armut rutschen. So geht das nicht weiter!

Deshalb gehört IMHO die D-Mark als konkurrierende Zweitwährung in Deutschland eingeführt und im Staatsbereich (Steuern, etc.) als primäres Zahlungsmittel bewertet. Es gehört eine politisch absolut unabhängige D-Mark-Zentralbank (DMZB) mit einem Inflationsmaximum von 2% und totalem Ankaufsverbot von Staatsanleihen implementiert. Der Finanzminister darf strafbewehrt keine Staatsanleihen oberhalb 1% am BIP emittieren, so dass der DMZB ein maximaler Arbeitsspielraum von 1% Inflation bleibt, um per Zins und Bankenzwangseinlagen das Gleichgewicht zwischen Waren/Dienstleistungen und Geldmenge zu sichern.
In dem Moment bricht der Euro binnen Monaten zusammen und niemand verpflichtet die Bundesrepublik Deutschland, von ihr in Euro geschuldete Staatsanleihen 1:1 in D-Mark umzutauschen. Wir erlassen im Gegenzug unseren Nachbarn alle Targetsaldenkredite, stunden oder verlängern (oder canceln) die Rückzahlung der Euro-Kredite, sichern die bei uns dadurch resultierende D-Mark-Deflation durch kurzfristigen Nachdruck von D-Mark (bis sich der Staub gelegt hat) und werden dann - wie immer nach einem Krieg (und das Euro-Desaster IST EIN WÄHRUNGSKRIEG gewesen, auch wenn das jeder gerne ausblendet!) - die Ärmel hochkrempeln, unser Hirn einschalten und mit unseren Nachbarn auf gleicher Augenhöhe handeln, wie es sich unter anständigen Demokraten und europäischen Nachbarn gehört.

Punkt.
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon Bukowski » Mi 13. Mär 2013, 16:53

frems » Mi 13. Mär 2013, 15:11 hat geschrieben:In diesen Kreisen kann man noch ganz gut Bücher verkaufen. Es ist ein überschaubarer, aber sicherer Markt. Nur so als Tipp für Dich. :)


:mad:
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon ThorsHamar » Mi 13. Mär 2013, 17:00

profracking » Mi 13. Mär 2013, 16:51 hat geschrieben:
Die D-Mark kommt so oder so auf Sie zu. Denn wer glaubt, dass der Euro eine stabile Währung sei, muss sein Absacken gegenüber Gold oder Nischenwährungen wie dem kolumbianischen Peso oder dem Thai Baht zur Kenntnis nehmen.

Ihre Haltung kann ich zwar verstehen, weil sie Angst haben. Aber ich habe die D-Mark noch vor Schmidt'chens Kanzlerschaft erlebt. Sie war betonhart und ich weiß noch, wieviele Lutscher ich als 6jähriger für 10 Pfennig im Tante-Emma-Laden bekommen konnte. Hätte ich beispielsweise 1983 meine damalige kleine Erbschaft in 20 Goldunzen angelegt und bis heute behalten, wären aus 4000 alten D-Mark heute 27.000 Euro geworden. Da das Gold selbst gar nicht werthaltiger wurde, sondern sein Preis nur entlang der Inflationsrate gestiegen ist (weil das bei Gold schon immer so war), ist heute eine D-Mark etwa 6,75 Euro wert und eben keine 1,9885 Euro, wie es 1997/2000 als Kurs eingeführt wurde.
Sie können sich gerne einreden, Inflation spielte für Sie keine Rolle. Aber sie tut es doch. Und wenn ihre Papierwährung künstlich inflationiert wird, verlieren Sie im Alter ALLES, was sie sich über 40 Jahre angespart haben, weil die Inflation (eine blütenreine Steuer des Staates!) es ihnen raubt.

Und genau das muss beendet werden, denn genau das verarmt weite Teile unserer Gesellschaft, lässt die Armen noch ärmer werden und die Mittelschicht in die Armut rutschen. So geht das nicht weiter!

Deshalb gehört IMHO die D-Mark als konkurrierende Zweitwährung in Deutschland eingeführt und im Staatsbereich (Steuern, etc.) als primäres Zahlungsmittel bewertet. Es gehört eine politisch absolut unabhängige D-Mark-Zentralbank (DMZB) mit einem Inflationsmaximum von 2% und totalem Ankaufsverbot von Staatsanleihen implementiert. Der Finanzminister darf strafbewehrt keine Staatsanleihen oberhalb 1% am BIP emittieren, so dass der DMZB ein maximaler Arbeitsspielraum von 1% Inflation bleibt, um per Zins und Bankenzwangseinlagen das Gleichgewicht zwischen Waren/Dienstleistungen und Geldmenge zu sichern.
In dem Moment bricht der Euro binnen Monaten zusammen und niemand verpflichtet die Bundesrepublik Deutschland, von ihr in Euro geschuldete Staatsanleihen 1:1 in D-Mark umzutauschen. Wir erlassen im Gegenzug unseren Nachbarn alle Targetsaldenkredite, stunden oder verlängern (oder canceln) die Rückzahlung der Euro-Kredite, sichern die bei uns dadurch resultierende D-Mark-Deflation durch kurzfristigen Nachdruck von D-Mark (bis sich der Staub gelegt hat) und werden dann - wie immer nach einem Krieg (und das Euro-Desaster IST EIN WÄHRUNGSKRIEG gewesen, auch wenn das jeder gerne ausblendet!) - die Ärmel hochkrempeln, unser Hirn einschalten und mit unseren Nachbarn auf gleicher Augenhöhe handeln, wie es sich unter anständigen Demokraten und europäischen Nachbarn gehört.

Punkt.


Das klingt in meinen Augen sehr plausibel, bis auf einem wichtigen Punkt: "Es gehört eine politisch absolut unabhängige D-Mark-Zentralbank ... implementiert. "
Das ist imho praktisch per se unmöglich.
Unpolitisch im Sinne von a- lobbyistisch ist unmöglich im Rahmen der ökonomisch - politischen Realitäten Deutschlands.
Unpolitisch im Sinne von a -politischer Parteinahme ist paradox im Rahmen der ( eben genau ) politischen Aufgabe, das Land zu retten.
Hast Du eine andere Idee?
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon sportsgeist » Mi 13. Mär 2013, 17:02

profracking » Mi 13. Mär 2013, 17:51 hat geschrieben:
Die D-Mark kommt so oder so auf Sie zu. Denn wer glaubt, dass der Euro eine stabile Währung sei, muss sein Absacken gegenüber Gold oder Nischenwährungen wie dem kolumbianischen Peso oder dem Thai Baht zur Kenntnis nehmen.

Ihre Haltung kann ich zwar verstehen, weil sie Angst haben. Aber ich habe die D-Mark noch vor Schmidt'chens Kanzlerschaft erlebt. Sie war betonhart und ich weiß noch, wieviele Lutscher ich als 6jähriger für 10 Pfennig im Tante-Emma-Laden bekommen konnte. Hätte ich beispielsweise 1983 meine damalige kleine Erbschaft in 20 Goldunzen angelegt und bis heute behalten, wären aus 4000 alten D-Mark heute 27.000 Euro geworden. Da das Gold selbst gar nicht werthaltiger wurde, sondern sein Preis nur entlang der Inflationsrate gestiegen ist (weil das bei Gold schon immer so war), ist heute eine D-Mark etwa 6,75 Euro wert und eben keine 1,9885 Euro, wie es 1997/2000 als Kurs eingeführt wurde.
Sie können sich gerne einreden, Inflation spielte für Sie keine Rolle. Aber sie tut es doch. Und wenn ihre Papierwährung künstlich inflationiert wird, verlieren Sie im Alter ALLES, was sie sich über 40 Jahre angespart haben, weil die Inflation (eine blütenreine Steuer des Staates!) es ihnen raubt.

Und genau das muss beendet werden, denn genau das verarmt weite Teile unserer Gesellschaft, lässt die Armen noch ärmer werden und die Mittelschicht in die Armut rutschen. So geht das nicht weiter!

Deshalb gehört IMHO die D-Mark als konkurrierende Zweitwährung in Deutschland eingeführt und im Staatsbereich (Steuern, etc.) als primäres Zahlungsmittel bewertet. Es gehört eine politisch absolut unabhängige D-Mark-Zentralbank (DMZB) mit einem Inflationsmaximum von 2% und totalem Ankaufsverbot von Staatsanleihen implementiert. Der Finanzminister darf strafbewehrt keine Staatsanleihen oberhalb 1% am BIP emittieren, so dass der DMZB ein maximaler Arbeitsspielraum von 1% Inflation bleibt, um per Zins und Bankenzwangseinlagen das Gleichgewicht zwischen Waren/Dienstleistungen und Geldmenge zu sichern.
In dem Moment bricht der Euro binnen Monaten zusammen und niemand verpflichtet die Bundesrepublik Deutschland, von ihr in Euro geschuldete Staatsanleihen 1:1 in D-Mark umzutauschen. Wir erlassen im Gegenzug unseren Nachbarn alle Targetsaldenkredite, stunden oder verlängern (oder canceln) die Rückzahlung der Euro-Kredite, sichern die bei uns dadurch resultierende D-Mark-Deflation durch kurzfristigen Nachdruck von D-Mark (bis sich der Staub gelegt hat) und werden dann - wie immer nach einem Krieg (und das Euro-Desaster IST EIN WÄHRUNGSKRIEG gewesen, auch wenn das jeder gerne ausblendet!) - die Ärmel hochkrempeln, unser Hirn einschalten und mit unseren Nachbarn auf gleicher Augenhöhe handeln, wie es sich unter anständigen Demokraten und europäischen Nachbarn gehört.

Punkt.

schoen, dass wir feststellen auf die ungefaehr gleiche lebenserfahrung zurueckzublicken ...
besser, man kann sich vielleicht 1 lutscher weniger leisten, wobei ich schon alleine diese behauptung stark anzweifle, als bald gar keinen mehr, weil 6-8 mio. arbeitslos sind ...

wie hirnverbrannt muss man sein, den einzigen 'bodenschatz' den deutschland hat, verspielen zu wollen ...
und das voellig ohne not und mit voller absicht ...
selbstmord durch schuss ins eigene knie direkt in den eigenen hinterkopf ... :rolleyes:

waere ja ungefaehr so, als wuerde saudi arabien sein oel an irgendwen verschenken und selbst in die beduinenzelte zuruekkehren ...
Zitat: Stehen Intelligenz und Schulnoten in irgendeinem direkten proportionalen Zusammenhang ... Nein ... Warum? ... Ich bin das lebende Gegenbeispiel
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon profracking » Mi 13. Mär 2013, 17:04

Deutschland hat nie vom Euro profitiert!


Richtig. Hat es in der Tat nicht. Für uns war die Währung stets zu weich, für den Rest viel zu hart. Prof. Sinn erläuterte das in extensio in diversen Vorträgen -> http://www.youtube.com/watch?v=VKfcj2sE8rE

Wenn dies so wäre dann hätte es nach der Einführung dieser Fremdwährung einen Wirtschaftsboom geben müssen. Dies war aber nie der Fall.


Absolut korrekt. Der Grund war simpel. Im Euro-Südbereich wurden billige Kredite zu vergleichsweise höheren Zinsen aufgenommen, das dt. Spargeld floß renditegetrieben dort hin, die Wirtschaft wuchs auf Kredit und der Export der BRD kam in Schwung. Dabei kam der rein verschuldungsgetriebene Gewinn bei den Arbeitnehmern in der BRD nicht an, sondern landete im Banken- und Großunternehmenssektor, weil Patin Merkel und Genosse der Bosse Schröder nicht rechnen wollten und sich offenbar einen Dreck um die Bürger des eigenen Landes kümmerten. Und genau dafür gehört der Patin der politische Stuhl vor die Tür gestellt.

Ein Kritiker der obigen Position meinte: guck mal unter dem begriff 'export' auf google nach ...
da findest du die fantastische zahl von einer billion euro ...
in worten EINE BILLION ...


Ja, tatsächlich gingen die deutschen Exporte in die Eurozone sukzessive zurück auf eine Rate, die nur noch etwa 40% am gesamtdeutschen Exportvolumen umfasste. Der Rest ging raus aus der Eurozone, u.a. in den ebenfalls munter schuldengetrieben inflationierende Fernost-Aufschwung. Genau deshalb profitierte ja auch die BRD eben nicht von dieser Inflationsblase, weil wir lediglich die eigene Bevölkerung erarmten, um die Exporte zu subventionieren, in dem wir (primär in der Eurozone) die Spargroschen in den Süden fließen und dort verballern ließen. Seit der Eurokrise 2009 kam das schreckhafte Geld zu uns zurück, weil es hier sicherer investiert werden kann. Deshalb blieben die Kreditzinsen deutlich niedriger wegen einer schlichten Geldschwemme, die zusätzlich durch massive Gelddruckorgien der EZB und indirekt auch der FED und der japan. Notenbank angefeuert wurden. Zudem drückte panisch in die Euro-Zone fliehendes Dollar-/Euro-Desivengeld aus Exportüberschüssen Chinas oder des Öl-Scheich-Arabismus nach Europa und suchte sich krampfhafte Anlagemöglichkeiten, bevor es inflationär verdampfte. Das trieb die Aktien, Gold-/Silberpreise, die Immobilienpreise und die Rohstoffspekulation auf neue Höhenflüge. Man konnte das an der Zapfsäule oder an den Milch-/Eier- oder Soja-Preisen direkt in Deutschland bewundern.

Eben weil beständig die politisch verballhornte keynesianische Gelddruckpolitik des Bernaky/FED auch von Draghi/EZB (aber auch in London, Tokyo und Peking) durchgezogen wurde, stolperten wir von einer Liquiditätsblase in die nächste. Dabei verloren alle Leitwährungen nacheinander massiv an Wert, die Bevölkerungen beginnen zu verarmen trotz scheinbar steigender Einkommen, weil die Preise schlicht schneller steigen als die Warenproduktion.

und die vergleichst du mal mit der zahl von 1998, also mit der vor der euroeinfuehrung ...


Und genau das sollten Sie auch mal tun, dann würden Sie nämlich merken, wie wenig ihr Geld noch wert ist. Ein Tipp: nehmen Sie mal den Preis einer Silber-Unze im Jahr 2005 in Euro und sehen Sie nach, wieviel Liter Superbenzin sie damals von dem Geld hätten kaufen können. Dann sehen Sie nach, was (wenn sie damals die Silber-Unze behalten hätten) sie heute beim Verkauf der Unze an der Tankstelle an Benzin tanken könnten. Kleiner Tipp: 2005 waren das etwa 7 Liter, heute 14 Liter.

Noch Fragen, Hauser?
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon sportsgeist » Mi 13. Mär 2013, 17:12

profracking » Mi 13. Mär 2013, 18:04 hat geschrieben:
Richtig. Hat es in der Tat nicht. Für uns war die Währung stets zu weich, für den Rest viel zu hart. Prof. Sinn erläuterte das in extensio in diversen Vorträgen -> http://www.youtube.com/watch?v=VKfcj2sE8rE



Absolut korrekt. Der Grund war simpel. Im Euro-Südbereich wurden billige Kredite zu vergleichsweise höheren Zinsen aufgenommen, das dt. Spargeld floß renditegetrieben dort hin, die Wirtschaft wuchs auf Kredit und der Export der BRD kam in Schwung. Dabei kam der rein verschuldungsgetriebene Gewinn bei den Arbeitnehmern in der BRD nicht an, sondern landete im Banken- und Großunternehmenssektor, weil Patin Merkel und Genosse der Bosse Schröder nicht rechnen wollten und sich offenbar einen Dreck um die Bürger des eigenen Landes kümmerten. Und genau dafür gehört der Patin der politische Stuhl vor die Tür gestellt.



Ja, tatsächlich gingen die deutschen Exporte in die Eurozone sukzessive zurück auf eine Rate, die nur noch etwa 40% am gesamtdeutschen Exportvolumen umfasste. Der Rest ging raus aus der Eurozone, u.a. in den ebenfalls munter schuldengetrieben inflationierende Fernost-Aufschwung. Genau deshalb profitierte ja auch die BRD eben nicht von dieser Inflationsblase, weil wir lediglich die eigene Bevölkerung erarmten, um die Exporte zu subventionieren, in dem wir (primär in der Eurozone) die Spargroschen in den Süden fließen und dort verballern ließen. Seit der Eurokrise 2009 kam das schreckhafte Geld zu uns zurück, weil es hier sicherer investiert werden kann. Deshalb blieben die Kreditzinsen deutlich niedriger wegen einer schlichten Geldschwemme, die zusätzlich durch massive Gelddruckorgien der EZB und indirekt auch der FED und der japan. Notenbank angefeuert wurden. Zudem drückte panisch in die Euro-Zone fliehendes Dollar-/Euro-Desivengeld aus Exportüberschüssen Chinas oder des Öl-Scheich-Arabismus nach Europa und suchte sich krampfhafte Anlagemöglichkeiten, bevor es inflationär verdampfte. Das trieb die Aktien, Gold-/Silberpreise, die Immobilienpreise und die Rohstoffspekulation auf neue Höhenflüge. Man konnte das an der Zapfsäule oder an den Milch-/Eier- oder Soja-Preisen direkt in Deutschland bewundern.

Eben weil beständig die politisch verballhornte keynesianische Gelddruckpolitik des Bernaky/FED auch von Draghi/EZB (aber auch in London, Tokyo und Peking) durchgezogen wurde, stolperten wir von einer Liquiditätsblase in die nächste. Dabei verloren alle Leitwährungen nacheinander massiv an Wert, die Bevölkerungen beginnen zu verarmen trotz scheinbar steigender Einkommen, weil die Preise schlicht schneller steigen als die Warenproduktion.



Und genau das sollten Sie auch mal tun, dann würden Sie nämlich merken, wie wenig ihr Geld noch wert ist. Ein Tipp: nehmen Sie mal den Preis einer Silber-Unze im Jahr 2005 in Euro und sehen Sie nach, wieviel Liter Superbenzin sie damals von dem Geld hätten kaufen können. Dann sehen Sie nach, was (wenn sie damals die Silber-Unze behalten hätten) sie heute beim Verkauf der Unze an der Tankstelle an Benzin tanken könnten. Kleiner Tipp: 2005 waren das etwa 7 Liter, heute 14 Liter.

Noch Fragen, Hauser?

ja kinzle ...
.
ich nehme naemlich den preis eines fluges nach london, oder gar bangkok zum beispiel und komme dort auf solche zahlen wie:
800 DM flugpreis nach london ...
oder 3.ooo DM nach bangkok ...

heute zahle ich max. 200 euro nach london
und 700-900 euro nach bangkok

nach fragen ... hauser ??!

oder rechnen wir den liter superbenzin mal in arbeitsminuten um ...
zu DM zeiten ... etwa 10 minuten pro liter
zu euro zeiten ... etwa 8 minuten pro liter
Zitat: Stehen Intelligenz und Schulnoten in irgendeinem direkten proportionalen Zusammenhang ... Nein ... Warum? ... Ich bin das lebende Gegenbeispiel

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