Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

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profracking
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Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon profracking » Mi 13. Mär 2013, 14:54

Am Montag, den 11.3.2012, organisierte die Alternative für Deutschland (www.alternativefuer.de aka AfD) in der Stadthalle von Bad Homburg v.d.H. einen Abend zum Thema Euro.

Eine Berichterstattung über diesen Abend erfolgte im GEZ-finanzierten und staatl. kontrollierten Hessischen Rundfunk, der klassischem und offensichtlichem Kampagnenjournalismus entsprach.
http://www.hr-online.de/website/fernseh ... artei_2119

Patrick Gensing, der für die ebenfalls GEZ-finanzierte und staatlich-politisch kontrollierte ARD einen Beitrag für die Veranstaltung verfasst hat -> http://www.tagesschau.de/inland/antieuro100.html suffliert in seinem Beitrag, dass die Anzahl von Bürgern mit Anti-Euro-Ansicht sinken würde: "Im Vorjahr lag der Anteil der Euro-Gegner noch höher." Gensing fährt bereits die zu erwartende Masche staatsnaher Propagandajournalisten, in dem er die Alternative für Deutschland (AfD) in klassischer Manier in die rechte Recke zu schieben trachtet: "Allerdings haben viele Euro-Gegner immer wieder Probleme, sich klar nach rechts abzugrenzen. In rechtsradikalen Kreisen wird AfD-Gründer und Ökonom Lucke beispielsweise derzeit gelobt". Dabei wird der typische Propagandatrick angewendet, dass - wenn über eine konservativ-liberale Position in Rechten Kreisen positiv geredet wird - allein dieses "Darüber reden" als Unterstellung für eine rechte Gesinnung verwendet wird. Interessanterweise hat Gensing seine eigenen politischen Vorurteile nicht erwähnt. So ist er als Redakteur der SPD-/linksnahen ARD-Sendung Panorama aktiv, schreibt für die vom SPD-Altkanzler Helmut Schmidt mit herausgegebene DIE ZEIT und ist Referent der Medienakademie von ARD und ZDF zum Thema „Neonazis und Internet“. Vermutlich wegen dieses BIAS bekommt Gensing wohl gerne alles, was nicht in seine eher SPD/linkslastig geprägte Wahrnehmungswelt zu passen scheint, automatisch in die "rechte Kehle" und sieht dann Rechte dort, wo keine sind.

Der Sender Blue-News TV hat jedoch eine realistischere Berichterstattung auf seinem Youtube-Kanal "Bluenews Medien" in Form eines sechsminütigen Beitrags am 12.3.2013 veröffentlicht -> http://www.youtube.com/watch?v=nN9pTc-FX40
Bereits binnen 24 Stunden wurde das Video über 1100 mal abgerufen.

Mittlerweile läuft ein 1:35-Kommentar eines N-TV-Journalisten Frank Meyer ebenfalls bei Youtube http://www.youtube.com/watch?v=LNT_Z8PrX_U der die Alternative für Deutschland bewertet. Dieser meint wörtlich: "Ich finde es gut, dass es eine Alternative gibt, denn dies ist ein Zeichen für Demokratie. Ich kann heute die CDU von der SPD von der FDP nur in Kleinigkeiten unterscheiden. Und es spielt keine Rolle, ob rot-grün oder schwarz-gelb dran ist, sondern es ist die Frage, ob die Bevölkerung (...) etwas anderes möchte."

Im deutschen Blätterwald rauscht es derzeit gewaltig. Zwei Gegenpole sind hier besonders erheiternd.

Die FAZ verfolgt die Angelegenheit aus konservativer Perspektive http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/a ... 11762.html

Die stramm-heuchlerische deutsche Linke hyperventiliert natürlich staatstragend gegenüber der AfD und setzt diese neue Partei in der Titelzeile mit dem Wort "Holocaust" gleich -> http://www.scharf-links.de/46.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=33536&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=0254647a7b
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon frems » Mi 13. Mär 2013, 15:01

Fazit: Wer sich von einer derart einfallslosen und unambitionierten Programmatik ernsthafte Impulse oder gar Verbesserungen erwartet, glaubt vermutlich auch an den Weihnachtsmann. Die AfD steht weder für ernsthafte Reformen noch gar für einen Systemwechsel, sondern vielmehr für ein „weiter so“ auf dem Weg in den enteignenden, alles regulierenden wollenden Wohlfahrtsstaat. Nur halt eben ohne Euro.

Damit beantwortet sich dann auch die Frage, wieso die strenggenommen noch gar nicht existente Neupartei ein so großes Medienecho genießt, während längst gegründete und vor allem tatsächlich liberale Jungparteien beharrlich totgeschwiegen werden: Von der AfD hat das Establishment nichts zu befürchten. Selbst wenn es der Partei gelingen sollte, in der relativ knappen Zeit bis zur Bundestagswahl in jedem Bundesland Landeslisten einzureichen und die erforderlichen Unterstützerunterschriften zu sammeln, und dann auch noch entsprechend Wählerstimmen zu erhalten (was reichlich unwahrscheinlich ist), wäre das für niemand besitzstandgefährdend. Selbst Redakteure von ARD & Co. könnten munter weiter für 9 Mrd. Euro (oder D-Mark) im Jahr vor vermeintlichen „Rechtspopulisten“ warnen – die AfD will nämlich nicht einmal die GEZ abschaffen.

http://www.antibuerokratieteam.net/2013 ... keine-ist/

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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon Bukowski » Mi 13. Mär 2013, 15:10



Hier der Parteivorsitzende Janich zusammen mit einem bekannten Herrn auf dem "Anti-Bilderbergtreffen." von Schall u. Rauch.
http://www.youtube.com/watch?v=IbVofHKW8IY
:|

http://reflexion-blog.com/?p=1055
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon profracking » Mi 13. Mär 2013, 15:11

Es gilt zu differenzieren zwischen dem Verein "Wahlalternative für Deutschland e.V." (http://www.wa2013.de) und der "Wahlalternative für Deutschland/WfD" (http://www.alternativefuer.de). Die WfD ist die politische Partei, die WA2013 versteht sich hingegen als deren Lobbyverband bzw. unterstützender Verein.

Gründer der WA2013 und Sprecher der WfD ist derzeit der Ökonom/Volkswirtschaftler Prof. Dr. Bernd Lucke von der Universität Hamburg. Lucke war 33 Jahre lang CDU-Parteimitglied und verließ die Merkelianer 2011 wegen der Eurofrage.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Lucke

Die WA2013 verfügt seit dem 25.09.2012 über einen eigenen Youtube-Kanal "wahlalternative2013"
http://www.youtube.com/user/wahlalternative2013
während die "Alternative für Deutschland/WfD" dergleichen noch nicht zu betreiben scheint.

Ein interessantes Video enthält eine Einlassung einer Person, die sich über die fragwürdige Berichterstattung öffentlich-rechtlicher Medien beklagt. Diese Person (*) meint:
"Ich bin der Meinung, dass die Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch einen großen Teil der Massenmedien schon den Charakter freier Wahlen heute (....) gefährden, weil hier ein Propagandaapparat eine einseitige Wählerbeeinflussung betreibt, weil heute der Wähler nicht mehr den Zugang zu einer vollen, ungeschminkten, umfassenden Information hat und in der Kommentierung weitestgehend einseitig beeinflusst wird."
Angesichts der deutlich tendenziösen staatlichen Berichterstattung im hess. Rundfunk und der ARD (links siehe 1. Thread-Posting)
über die AfD-Veranstaltung in Bad Homburg am 12.03.2013 im Vergleich zur im Internetsender Blue News Medien gezeigten Darstellung http://www.youtube.com/watch?v=nN9pTc-FX40 kann man diese Aussage nur bestätigt finden.

Die kleine Überraschung dabei ist: es handelt sich bei der oben zitierten Person um Franz Josef Strauß in der ARD-Sendung Monitor am 9. Oktober 1972 -> http://www.youtube.com/watch?v=G_QlSXObhK0
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon frems » Mi 13. Mär 2013, 15:11

Bukowski » Mi 13. Mär 2013, 15:10 hat geschrieben:
Hier der Parteivorsitzende Janich zusammen mit einem bekannten Herrn auf dem "Anti-Bilderbergtreffen." von Schall u. Rauch.
http://www.youtube.com/watch?v=IbVofHKW8IY
:|

http://reflexion-blog.com/?p=1055

In diesen Kreisen kann man noch ganz gut Bücher verkaufen. Es ist ein überschaubarer, aber sicherer Markt. Nur so als Tipp für Dich. :)
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon palulu » Mi 13. Mär 2013, 15:13

Mich würde interessieren, wie die Haltung der Partei zum EU-Beitritt der Türkei ist. Gibt es da was oder müssen sie sich erst noch eine Meinung bilden?
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon profracking » Mi 13. Mär 2013, 15:14

frems » Mi 13. Mär 2013, 15:01 ....
http://www.antibuerokratieteam.net/2013 ... keine-ist/
:cool:


Moderator, dieser Link war nicht besonders glücklich gewählt. Immerhin steht witzigerweise rechts auf dem Link der Spruch:
"Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz - Klaus Kinski". Es mag nicht sonderlich clever sein, auf einen Link zu verweisen, der Sprüche eines nachweislichen Kindsmissbrauchers und Inzesttreibenden als Beispiel verwendet
-> http://www.welt.de/vermischtes/article1 ... auchs.html

Aber vielleicht stört Sie dergleichen nicht wirklich. Wer weiß?
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon frems » Mi 13. Mär 2013, 15:17

profracking » Mi 13. Mär 2013, 15:14 hat geschrieben:
Moderator, dieser Link war nicht besonders glücklich gewählt. Immerhin steht witzigerweise rechts auf dem Link der Spruch:
"Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz - Klaus Kinski". Es mag nicht sonderlich clever sein, auf einen Link zu verweisen, der Sprüche eines nachweislichen Kindsmissbrauchers und Inzesttreibenden als Beispiel verwendet
-> http://www.welt.de/vermischtes/article1 ... auchs.html

Aber vielleicht stört Sie dergleichen nicht wirklich. Wer weiß?

Benutzer, daß das ein privater Blog mit Meinungen ist und kein seriöser Journalismus, ist mir bekannt. Mehr wert sind Deine Youtube-Videos aber auch nicht. Inhaltlich scheinst Du Dich mit den kritisierten Punkten auch nicht beschäftigen zu wollen. Da hilft es auch nicht von einem Kinski-Zitat auf Befürwortung von Inzest zu verweisen. Besser kann man sich kaum disqualifizieren.
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon frems » Mi 13. Mär 2013, 15:19

palulu » Mi 13. Mär 2013, 15:13 hat geschrieben:Mich würde interessieren, wie die Haltung der Partei zum EU-Beitritt der Türkei ist. Gibt es da was oder müssen sie sich erst noch eine Meinung bilden?

Wie es scheint, wollen sie den Euro in seiner jetzigen Form abschaffen und den Rest weitestgehend beim Alten belassen. Bisschen hie und da justieren, aber das war's. Die nationalistischen Töne und das Gerede vom Abendland, wie man es von Vorgängerparteien kennt, meidet man wohl diesmal lieber. Ob's hilft, wird sich im Herbst zeigen.
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon profracking » Mi 13. Mär 2013, 15:19

palulu » Mi 13. Mär 2013, 15:13 hat geschrieben:Mich würde interessieren, wie die Haltung der Partei zum EU-Beitritt der Türkei ist. Gibt es da was oder müssen sie sich erst noch eine Meinung bilden?


Das Parteiprogramm sollte man sich durchlesen unter https://www.alternativefuer.de/programm.html

In der Rubrik Europapolitik steht explizit:
wir fordern ein Europa souveräner Staaten mit einem gemeinsamen Binnenmarkt. Wir wollen in Freundschaft und guter Nachbarschaft zusammenleben.


Daraus lässt sich zwanglos ableiten, dass die AfD keine zentralistische EU mit Zwangseingliederung von Drittstaaten gegen den Willen der eigenen Bevölkerung anstrebt, sondern einen gemeinsamen Binnenmarkt von befreundeten, sourveränen Staaten, die gut nachbarschaftlich zusammenleben.

Da bekanntlich aus naheliegenden Gründen die Türkei nicht der Bundesrepublik Deutschland beitreten kann (weil dies eine Volksabstimmung u.a. in Deutschland bedürfte, die eindeutig negativ ausgehen würde), erledigt sich auf diesem eleganten Wege jede weitere Beitrittsdiskussion.

Oder hat hier jemand ernsthaft vor, zu versuchen, die Bürger der Republik davon zu überzeugen, sich der Türkei anzugliedern? ;-)
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon palulu » Mi 13. Mär 2013, 15:22

profracking » Mi 13. Mär 2013, 15:19 hat geschrieben:
Das Parteiprogramm sollte man sich durchlesen unter https://www.alternativefuer.de/programm.html

In der Rubrik Europapolitik steht explizit:
wir fordern ein Europa souveräner Staaten mit einem gemeinsamen Binnenmarkt. Wir wollen in Freundschaft und guter Nachbarschaft zusammenleben.


Daraus lässt sich zwanglos ableiten, dass die AfD keine zentralistische EU mit Zwangseingliederung von Drittstaaten gegen den Willen der eigenen Bevölkerung anstrebt, sondern einen gemeinsamen Binnenmarkt von befreundeten, sourveränen Staaten, die gut nachbarschaftlich zusammenleben.

Da bekanntlich aus naheliegenden Gründen die Türkei nicht der Bundesrepublik Deutschland beitreten kann (weil dies eine Volksabstimmung u.a. in Deutschland bedürfte, die eindeutig negativ ausgehen würde), erledigt sich auf diesem eleganten Wege jede weitere Beitrittsdiskussion.

Oder hat hier jemand ernsthaft vor, zu versuchen, die Bürger der Republik davon zu überzeugen, sich der Türkei anzugliedern? ;-)


Wie bitte?! Warum sollte die Türkei der BRD beitreten wollen? Ja, wir liegen östlich von Westdeutschland aus gesehen, aber wir sind nicht die DDR. :|
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon profracking » Mi 13. Mär 2013, 15:23

frems » Mi 13. Mär 2013, 15:17 hat geschrieben:
Benutzer, daß das ein privater Blog mit Meinungen ist und kein seriöser Journalismus, ist mir bekannt. Mehr wert sind Deine Youtube-Videos aber auch nicht. Inhaltlich scheinst Du Dich mit den kritisierten Punkten auch nicht beschäftigen zu wollen. Da hilft es auch nicht von einem Kinski-Zitat auf Befürwortung von Inzest zu verweisen. Besser kann man sich kaum disqualifizieren.


Moderator, halte Dich an Deine eigenen Nutzungsbestimmungen, bevor Du mir Vorhaltungen machst. Meine Kritik an Deinem Posting ist nach § 10 Absatz 4 der von Dir zu beachtenden eigenen Nutzungsbestimmungen absolut zulässig. Im übrigen ist, wenn man das Impressum dieses Blogs hier betrachtet, alles andere als ein Privater Blog, sondern ein von einem Verein (eines offenbar noch aktiven SPD-Mitglieds) betriebenes Talkforum. Es wäre also hilfreich, würdest Du oder die anderen Moderatoren Deine eigene Parteizugehörigkeit darlegen, anstatt den offensichtlich falschen Eindruck zu erwecken, dass dies hier "privat" sei. Besten Dank.
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon pikant » Mi 13. Mär 2013, 15:29

profracking » Mi 13. Mär 2013, 15:23 hat geschrieben:
Moderator, halte Dich an Deine eigenen Nutzungsbestimmungen, bevor Du mir Vorhaltungen machst. Meine Kritik an Deinem Posting ist nach § 10 Absatz 4 der von Dir zu beachtenden eigenen Nutzungsbestimmungen absolut zulässig. Im übrigen ist, wenn man das Impressum dieses Blogs hier betrachtet, alles andere als ein Privater Blog, sondern ein von einem Verein (eines offenbar noch aktiven SPD-Mitglieds) betriebenes Talkforum. Es wäre also hilfreich, würdest Du oder die anderen Moderatoren Deine eigene Parteizugehörigkeit darlegen, anstatt den offensichtlich falschen Eindruck zu erwecken, dass dies hier "privat" sei. Besten Dank.


diese Gegen-Partei kannste in die Tonne geben!
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon frems » Mi 13. Mär 2013, 15:29

profracking hat geschrieben:
Moderator, halte Dich an Deine eigenen Nutzungsbestimmungen, bevor Du mir Vorhaltungen machst. Meine Kritik an Deinem Posting ist nach § 10 Absatz 4 der von Dir zu beachtenden eigenen Nutzungsbestimmungen absolut zulässig. Im übrigen ist, wenn man das Impressum dieses Blogs hier betrachtet, alles andere als ein Privater Blog, sondern ein von einem Verein (eines offenbar noch aktiven SPD-Mitglieds) betriebenes Talkforum. Es wäre also hilfreich, würdest Du oder die anderen Moderatoren Deine eigene Parteizugehörigkeit darlegen, anstatt den offensichtlich falschen Eindruck zu erwecken, dass dies hier "privat" sei. Besten Dank.

Benutzer, wo halte ich mich nicht an die Nutzungsbestimmungen? Ich habe nur darauf verwiesen, daß Du Dich davor drückst, Dich Kritik an diesem Spaßverein zu stellen, obwohl Du leidenschaftlich einen Strang nach dem anderen eröffnest. So einfach ist das. Wenn Du nur einseitige Werbung sehen möchtest, bist Du hier falsch.

Zumal der Blog scheinbar ein libertärer Blog ist, den zig Menschen betreiben. Ist aber auch egal ob der Inhalte, die Du meidest. Stattdessen schaust Du, wie Du ablenken kannst. Dürfte jedem auffallen. Dein Ad-personam-Müll hilft Dir auch nicht weiter. Ich bin keiner Partei zugehörig, moderiere in diesem Unterforum nicht und beides ist auch völlig irrelevant.

Aus dem selben Link:

Auch wenn sie noch gar nicht gegründet ist, kann sich die „Alternative für Deutschland“ wohl kaum über mangelndes Medienecho beschweren: Von FAZ über BILD und Welt bis hin zum Spiegel wird über die “erste öffentliche Veranstaltung” der neuen Partei berichtet, und selbst die Staatsfunker von der ARD besorgen zusätzliche Aufmerksamkeit, indem sie ihr (wenig originell) „Rechtspopulismus“ vorwerfen.

Doch ist die „Alternative für Deutschland“ wirklich eine liberale Alternative zum allgegenwärtigen Sozialdemokratismus? Ein Blick in das Parteiprogramm bringt schnell Ernüchterung: Zwar dürfte die Forderung nach einer „geordneten Auflösung des Euro-Währungsgebietes“ vielen Wählern aus dem Herzen sprechen, ebenso wie die Ablehnung einer Transferunion oder eines „zentralisierten Europastaates“, ansonsten aber hat die AfD nicht viel zu bieten


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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon pikant » Mi 13. Mär 2013, 15:33

profracking » Mi 13. Mär 2013, 15:19 hat geschrieben:
Das Parteiprogramm sollte man sich durchlesen unter https://www.alternativefuer.de/programm.html

In der Rubrik Europapolitik steht explizit:
wir fordern ein Europa souveräner Staaten mit einem gemeinsamen Binnenmarkt. Wir wollen in Freundschaft und guter Nachbarschaft zusammenleben.



plumpe Parteiwerbung!
kommen mal Inhalte ausser gegen Euro?

wie steht die Partei zur Homo-Ehe?
wie steht die Partei zu Auslandseinsaetzen der Bundeswehr?
wie steht die Partei zum Laenderfinanzausgleich?

Antworten bitte
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon nichtkorrekt » Mi 13. Mär 2013, 15:35

Scheinen viele Akademiker in dieser Partei zu sein, ich schätze die Nazikeule wird hier erstmal nicht ziehen, dann vielleicht besser totschschweigen.

Ich finde es vernünftig, dass sich die Partei erstmal nur gegen den Euro positioniert.
Wer nicht AfD wählt, wählt Merkel.
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon Emin » Mi 13. Mär 2013, 15:35

Solange die nicht etwas präziser werden, wie sich diesen "geordneten Ausstieg" vorstellen, sind die leider nicht ernst zu nehmen.

Außerdem befinden wir uns gerade immer noch in einer weltwirtschaftlichen Rezession. In einer solchen Situation macht man keine Experimente.
"Sir, we're surrounded"
"Excellent, now we can attack in any direction"
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon profracking » Mi 13. Mär 2013, 15:39

frems » Mi 13. Mär 2013, 15:19....
Wie es scheint, wollen sie den Euro in seiner jetzigen Form abschaffen und den Rest weitestgehend beim Alten belassen. Bisschen hie und da justieren, aber das war's.


Moderator, ich empfehle, sich mit den Hintergründen der WfD zu beschäftigen sowie deren Sprecher und derzeit politisch hervorragenden Köpfen zu googeln/youtuben. Das dürfte allerdings eine ganze Weile dauern. Diese Zeitverschwendung kann ich Ihnen nicht ersparen, bei mir laufen täglich nebenbei Videos von derartigen Personen auf meinem Laptop.

Sie haben sicherlich in der polit. Diskussion verfolgen können, dass der WfD unter dem Ex-CDU-Mitglied Lucke versucht hat, die Freien Wähler zu einer EU-kritischeren Position zu bewegen -> http://www.youtube.com/watch?v=d3T_XL5Oa14. Dies gelang nicht, obwohl schon seit längerem u.a. Hans-Olaf Henkel/parteilos aber ex-FDP-Unterstützer und der Adenauer-Enkel Stephan Wehrhahn/CDU sich für die FW's in Bayern im Rahmen der Anti-Euro-Klagen-Kampagnen engagierten -> http://www.youtube.com/watch?v=d3T_XL5Oa14

Über die Position Starbatty's können Sie sich hier in Kürze informieren -> http://www.youtube.com/watch?v=7L-TutmTNec oder hier -> http://www.youtube.com/watch?v=mak_bMNH-8U, wobei es haufenweise entsprechende Youtube-Videos gibt. Einfach "Starbatty" einwerfen und zuhören.

Die in der Presse zu vernehmende Einlassung, Prof. Schachtschneider -> http://www.youtube.com/watch?v=99Q_Va8WFaA gehöre zum engeren WfD-Team, kann ich derzeit nicht bestätigt sehen. Vielmehr ist er weder im Beirat -> https://www.alternativefuer.de/beirat.html noch im Vorstand der WfD zu sehen -> https://www.alternativefuer.de/vorstand.html . Schachtschneider findet sich bisher nur auf einer Unterstützerliste zur Aquise von neuen Mitgliedern -> https://www.alternativefuer.de/pdf/Flug ... lieder.pdf

Die nationalistischen Töne und das Gerede vom Abendland, wie man es von Vorgängerparteien kennt, meidet man wohl diesmal lieber. Ob's hilft, wird sich im Herbst zeigen.


Ich würde solche typischen Allgemeinplätze und Verleumdungstheorien aus dem Moderatoren-Umfeld einer von einem SPD-Mitglied geführten Vereins zur Sicherung der Freien Rede selbstverständlich erwarten. Es ist ja nichts neues, dass SPD-Mitglieder die politische Konkurrenz verunglimpfen und nach rechts rücken, damit die eigene "Kompetenz" in Eurofragen nicht so deutlich zum Vorschein treten muss. Dergleichen Taktiken sind jedoch u.a. aus kanadischen, US-amerikanischen, britischen sowie österreichischen Wahlkämpfen von einschlägigen Kampagnenjournalisten und deren Korona hinlänglich bekannt und dürften für pfiffige konservative und liberale Geister keinerlei ernsthafte intellektuelle Bedrohung darstellen.

Gerade in Sachen SPD und Lobbyfreundschaften kann man auf das Haarwunder Gerhard Schröder, den berühmten Genossen der Bosse und Anhänger des blütenreinen Demokraten Putin, auf Peerlusconi und sein Versagen im Falle der WestLB, der Hypo Real Estate
oder den 25.000-Euro-Reden vor gewissen Stadtwerken sowie dem Alt-Schuldenkanzler Helmut Schmidt verweisen, der bekanntlich mit Giscard d'Estaing den Euro ausheckte und als Erfinder der Staatsverschuldungspolitik Deutschlands in die Geschichte einziehen dürfte.
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Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon pikant » Mi 13. Mär 2013, 15:41

Emin » Mi 13. Mär 2013, 15:35 hat geschrieben:Solange die nicht etwas präziser werden, wie sich diesen "geordneten Ausstieg" vorstellen, sind die leider nicht ernst zu nehmen.



ich verlange von einer Partei Loesungen und nicht immer dagegen und ein Punkt!
der Buerger hat mit den Piraten schlechte Erfahrungen gemacht und nun wollen wir Inhalte sehen!
Muninn

Re: Berichterstattung zur Alternative für Deutschland

Beitragvon Muninn » Mi 13. Mär 2013, 15:46

-Wir fordern eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes. Deutschland braucht den Euro nicht. Anderen Ländern schadet der Euro.

-Wir fordern die Wiedereinführung nationaler Währungen oder die Schaffung kleinerer und stabilerer Währungsverbünde. Die Wiedereinführung der DM darf kein Tabu sein.

-Wir fordern eine Änderung der Europäischen Verträge, um jedem Staat ein Ausscheiden aus dem Euro zu ermöglichen. Jedes Volk muss demokratisch über seine Währung entscheiden dürfen.


https://www.alternativefuer.de/

Das hört sich alles sehr vernünftig an. :thumbup:

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