Neue Partei "Alternative für Deutschland"

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frems
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Re: Neue Partei "Alternative für Deutschland"

Beitragvon frems » Mo 18. Mär 2013, 05:01

MG-42 » Mo 18. Mär 2013, 04:34 hat geschrieben:Ich hab auch niemals behauptet das die AfD Erklaerung fuer die Euro Krise alternativlos ist, ich als ehemaliger BWLer stimme ihr jedoch inhaltlich zu. Es scheint mir doch eher so das du der verbohrte bist, der die ESM Krise und die Konsequenzen nicht überdenken willst. Alles aus Solidarität?

Du meidest also die Inhalte und stellst lieber personenbezogene Unterstellungen auf. Hätten wir das geklärt. Gute Nacht.
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Re: Neue Partei "Alternative für Deutschland"

Beitragvon MG-42 » Mo 18. Mär 2013, 05:01

frems » So 17. Mär 2013, 22:01 hat geschrieben:Du meidest also die Inhalte und stellst lieber personenbezogene Unterstellungen auf. Hätten wir das geklärt. Gute Nacht.


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Re: Alternative für Deutschland

Beitragvon d'Artagnan » Mo 18. Mär 2013, 17:37

frems » Mo 18. Mär 2013, 03:18 hat geschrieben:Mag sein, daß einzelne Umfragen sowas damals ergeben haben. Heute sieht es -- selbst während der Krise -- noch anders aus: Auch wenn 52 Prozent der Befragten an die Festigkeit der Euro-Währung glauben, wünscht sich jeder Dritte hierzulande die D-Mark zurück.
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/art ... rueck.html

Der Euro hat sich als stabile Währung bewährt, gegen die auch die D-Mark nicht ankommt. Die weiteren Vorteile liegen ja auf der Hand und sind oft genug erklärt worden.

Selbst wenn (angeblich noch) "52 Prozent" der Deutschen dem Euros vertrauen sollten, wäre das für die Euro-Politiker wohl alles andere als ein Glanzzeugnis.
Zu DM-Zeiten dürften weit über 90% der Bundesbürger Vertrauen in ihre Währung gehabt haben..


Wie TNS Emnid ermittelte sind 65% der Deutschen der Meinung ihnen gehe es mit dem Euro schlechter als ohne ihm. Genausoviele sind der Meinung, ein Beibehalten der DM wäre besser für sie gewesen...
Diese Fakten wurden bei Maybritt Illner präsentiert. Im ZDF, dessen "Objektivität" in der Eurofrage man schon daran erkennt, dass sie diese Werte als "zunehmende Europafeindlichkeit" der Deutschen annoncierten.
"Europafeindlich" nicht "Eurofeindlich"...
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So wie früher jegliche Kritik am Führungsstil des DDR-Präsidiums als "Verrat am Sozialismus" abqualifiziert wurde, versucht man hier jegliche Kritik am eurokratischen Währungspfusch als "europafeindlich" zu diffamieren.
Aber auch hier wird man eines Tages an der Wirklichkeit scheitern.
Nur blöd, dass wir dann alle die Leidtragenden sein werden...
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Re: Alternative für Deutschland

Beitragvon frems » Mo 18. Mär 2013, 18:12

d'Artagnan » Mo 18. Mär 2013, 17:37 hat geschrieben:Selbst wenn (angeblich noch) "52 Prozent" der Deutschen dem Euros vertrauen sollten, wäre das für die Euro-Politiker wohl alles andere als ein Glanzzeugnis.
Zu DM-Zeiten dürften weit über 90% der Bundesbürger Vertrauen in ihre Währung gehabt haben..

Und welcher Währung trauerten die anderen 10% nach? Daß die D-Mark psychologisch gewisse Pluspunkte hatte, da viele sie mit dem Wirtschaftswunder verbanden und weniger mit einer höheren Inflation, streitet ja keiner ab. Ist ja auch schon oft genug diskutiert worden.

Diese Fakten wurden bei Maybritt Illner präsentiert. Im ZDF, dessen "Objektivität" in der Eurofrage man schon daran erkennt, dass sie diese Werte als "zunehmende Europafeindlichkeit" der Deutschen annoncierten.
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Ich sag ja, diese AfD sollte sich das Thema Rundfunk auf die Fahne schreiben. Scheinbar bewegt das viele Menschen, daß sie kaum ein Thema ohne entsprechende Verweise angehen können. Nur geht's darum nicht. Wenn ein Wort einer Person in einer Sendung nun plötzlich über allen Inhalten steht, dann sieht es wohl weniger rosig aus.

Aber auch hier wird man eines Tages an der Wirklichkeit scheitern.
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Na, welches System steht denn diesmal am Abgrund? Ich find solche Glaskugelargumente ja immer sehr amüsant. Man denke nur an die zahlreichen Prophezeiungen der letzten fünf Jahre. Da kam jeder auf seine Kosten. :)
Zuletzt geändert von frems am Mo 18. Mär 2013, 18:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Alternative für Deutschland

Beitragvon Dark Angel » Di 19. Mär 2013, 09:19

alternativ87 » So 17. Mär 2013, 18:48 hat geschrieben:
Gesetzgebungshoheit & Finanzhoheit

Sage nur Sicherungsverwahrung von Sexualstraftätern (Gesetzgebungshoheit) und der ESM (Finanzhoheit)

Wer lesen kann ist klar im Vorteil Herr Dark Angel

Seit wann haben wir denn unsere Finanzhoheit an die EU abgegeben?
Bestimmt die EU etwa wie Deutschland seinen Staatshaushalt finanziert, welche und wieviel Steuern in Deutschland erhoben werden und welche Ausgaben Deutschland wie bestreitet (Finazierung Bildung, Forschung/Entwicklung etc)?
Das wäre mir aber ganz neu.
Bestimmt die EU etwa welche Gesetze in Deutschland erlassen werden?
Wäre mir auch neu.
Also, welche nationalen Hoheitsrechte hat Deutschland an die EU abgegeben?
Übrigens gehört Deutschland zu den Gründungsmitgliedern der EU, in den fünfziger Jahren - damals noch EWG genannt.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Neue Partei "Alternative für Deutschland"

Beitragvon HugoBettauer » So 7. Apr 2013, 22:29

Officer Barbrady » Sa 2. Mär 2013, 18:58 hat geschrieben:
Was meint ihr, hätte diese Partei Chancen, in den nächsten Deutschen Bundestag gewählt zu werden?


Nein, eher nicht.
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Daylight

Re: Alternative für Deutschland

Beitragvon Daylight » So 7. Apr 2013, 23:30

d'Artagnan » Mo 18. Mär 2013, 18:37 hat geschrieben:Selbst wenn (angeblich noch) "52 Prozent" der Deutschen dem Euros vertrauen sollten, wäre das für die Euro-Politiker wohl alles andere als ein Glanzzeugnis.
Zu DM-Zeiten dürften weit über 90% der Bundesbürger Vertrauen in ihre Währung gehabt haben..


Wie TNS Emnid ermittelte sind 65% der Deutschen der Meinung ihnen gehe es mit dem Euro schlechter als ohne ihm. Genausoviele sind der Meinung, ein Beibehalten der DM wäre besser für sie gewesen...
Diese Fakten wurden bei Maybritt Illner präsentiert. Im ZDF, dessen "Objektivität" in der Eurofrage man schon daran erkennt, dass sie diese Werte als "zunehmende Europafeindlichkeit" der Deutschen annoncierten.
"Europafeindlich" nicht "Eurofeindlich"...
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So wie früher jegliche Kritik am Führungsstil des DDR-Präsidiums als "Verrat am Sozialismus" abqualifiziert wurde, versucht man hier jegliche Kritik am eurokratischen Währungspfusch als "europafeindlich" zu diffamieren.
Aber auch hier wird man eines Tages an der Wirklichkeit scheitern.
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Die Mehrheit verfügt weder über das notwendige Fachwissen, noch über ein fundiertes Interesse, sich diese volkswirtschaftlichen Zusammenhänge alternativ autodidaktisch zu erwerben, um solche Gegenstände beurteilen zu können. Die EU-Währungsunion ist ein derartig komplexes Konstrukt, eingebettet in ein globales Finanzsystem, dass ich nicht glaube, dass es auch nur einen einzigen Menschen gäbe, der dieses System in seiner Gänze noch vollständig versteht oder gar erfassen könnte.

Die niedrigste Stufe des Wissenstandes entspricht demjenigen der Bevölkerungsmassen der Länder und Staaten, ohne jedwedes volkswirtschaftliches Grundwissen. Und über jene Mehrheiten reden wir hier. Ich selbst zähle in dieser Hinsicht sicherlich auch nicht zum Fachbereich, aber involviert und berührt. Und ich bin mir zumindest darin sicher und bewusst, dass ein Euro-Referendum in dieser Richtung, ginge es negativ (contra-Euro) aus, für unser Land eine wahre unübersehbare Katastrophe auslösen würde. Wir leben vom Export in erster Linie, von Knowhow und Wissen und einer hohen Reputation auch, nicht von natürlichen Ressourcen. Würden unsere Produkte und Dienstleistungen von heute auf morgen extrem teurer, wär die wirtschaftliche Katastrophe wie eine Lawine an den Märkten innerhalb von 48 Stunden spätestens im Rollen…
Zuletzt geändert von Daylight am Mo 8. Apr 2013, 00:16, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Neue Partei "Alternative für Deutschland"

Beitragvon d'Artagnan » Mo 8. Apr 2013, 11:10

Daylight hat geschrieben:Die niedrigste Stufe des Wissenstandes entspricht demjenigen der Bevölkerungsmassen der Länder und Staaten, ohne jedwedes volkswirtschaftliches Grundwissen.

Ja, genau das denkt er, der typische Eurozist*. Genau dieses verächtliche Meinung gegenüber dem "Wahlpöbel" sollte man jedem Wähler vor Augen führen, bevor er bei einer Bundestags- oder Europawahl zur Wahlurne schreitet. :dead:
Dabei übersieht der Eurozist natürlich geflissentlich, dass man, um bspw. 2008 Zypern in den Euroraum zu lassen, ein an volkswirtschaftlicher Inkompetenz nicht zu übertreffendes Rindvieh gewesen sein musste.
=>
Die niedrigste Stufe des volkswirtschaftlichen Wissenstandes demonstrieren eher die durch und durch mit Goldman-Sachs Männern korrumpierten Schuldenländerregierungen und die EU-"Elite".


Und über jene Mehrheiten reden wir hier. Ich selbst zähle in dieser Hinsicht sicherlich auch nicht zum Fachbereich, aber involviert und berührt. Und ich bin mir zumindest darin sicher und bewusst, dass ein Euro-Referendum in dieser Richtung, ginge es negativ (contra-Euro) aus, für unser Land eine wahre unübersehbare Katastrophe auslösen würde. Wir leben vom Export in erster Linie, von Knowhow und Wissen und einer hohen Reputation auch, nicht von natürlichen Ressourcen. Würden unsere Produkte und Dienstleistungen von heute auf morgen extrem teurer, wär die wirtschaftliche Katastrophe wie eine Lawine an den Märkten innerhalb von 48 Stunden spätestens im Rollen…

AfD-Gründer Lucke ist VWL-Professor, das ist schon mehr als nur "involviert und berührt"...
Aber man muss sicher kein Professor sein, um zu verstehen was "Exportüberschuss" wirklich bedeutet - und was selbiges unserer Volkswirtschaft langfristig nutzt: Nämlich wenig bis gar nix!!
(Lediglich die Großbanken durften sich freuen, schließlich wurde -bis zum Fall Zypern- ihr Kreditausfallrisiko gänzlich vom Steuerbürger getragen.)

Ein "am 1. Tag nach dem Wahlsieg steigen wir aus"-Holzhammer fordert niemand. Es gibt auch sanftere Möglichkeiten der Rückabwicklung.
Selbst wenn diese Umstellung am Anfang teuer ist - langfristig ist eine Währung eines Verbunds von Ländern vergleichbarer Wirtschaftsleistungen ("Nordeuro") deutlich günstiger als das Beibehalten des Völkerhass erzeugenden Goldman Sachs - B€reicherungskonstrukts und - was noch viel wichtiger ist- hilft den Europäischen Frieden zurückzugewinnen.
Rettet nicht den Euro, rettet Europa!!
___
*Eurozist: Befürworter des Euros in seiner derzeitigen Form.
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Re: Neue Partei "Alternative für Deutschland"

Beitragvon HugoBettauer » Mo 8. Apr 2013, 17:16

Ich denke nicht, dass diese AfD-Geschichte mehr als eine Episode wird. In der nächsten Staffel erinnert sich keiner mehr an die. Aber eins ist klar: Ob Einzug oder nicht, die Politik machen andere.
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Re: Neue Partei "Alternative für Deutschland"

Beitragvon Officer Barbrady » Mo 8. Apr 2013, 17:24

SoleSurvivor » Mo 8. Apr 2013, 17:16 hat geschrieben:Ich denke nicht, dass diese AfD-Geschichte mehr als eine Episode wird. In der nächsten Staffel erinnert sich keiner mehr an die. Aber eins ist klar: Ob Einzug oder nicht, die Politik machen andere.


Politische Bewegungen werden entweder Teil des mainstreams (und verändern ihn damit), oder sie verschwinden. Welchen weg die AfD gehen wird, wird man sehen...

Ich hab mich jedenfalls entschieden denen eine Chance zu geben und mich in deren Unterstützerliste eingetragen (nebenbei noch schöne Spende überwiese, ist's mir wert..). Erreichen kann man in der Politik nur etwas, wenn man sich organisiert.
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Re: Neue Partei "Alternative für Deutschland"

Beitragvon Blickwinkel » Mo 8. Apr 2013, 18:03

Officer Barbrady » Mo 8. Apr 2013, 18:24 hat geschrieben:
Politische Bewegungen werden entweder Teil des mainstreams (und verändern ihn damit), oder sie verschwinden. Welchen weg die AfD gehen wird, wird man sehen...

Ich hab mich jedenfalls entschieden denen eine Chance zu geben und mich in deren Unterstützerliste eingetragen (nebenbei noch schöne Spende überwiese, ist's mir wert..). Erreichen kann man in der Politik nur etwas, wenn man sich organisiert.


Sie werden verschwinden, sobald die Eurokrise nicht mehr aktuell ist. Genauso erging es den Piraten, sobald ein Thema aufkommt, wozu sie keine Meinung haben, dann wird es eng. Außerdem zeigt sich die Politik als sehr anpassungsfähig (Atomausstieg, Abschaffung der Wehrpflicht unter der CDU!), die CSU greift schon die antieuropäische Stimmung auf, insofern fischt hier die CSU schon Stimmen ab.

Aktuell scheint es auch so zu sein, dass die AfD ein Altersproblem hat, denn vorwiegend ältere Herren sind dort zu finden. Damit repräsentieren sie nur einen kleinen Teil der dt. Bevölkerung wieder. Der Hauptknackpunkt ist aber ihr stark auf den Euro und die Europapolitik ausgerichtetes Wahlprogramm. Das ist für alte DM-Freunde ein besondere Sache, aber für viele Bürger ist es eher ein nerviges Randthema und da es Deutschland momentan noch gut geht, gibt es zuwenig Menschen, die eine solche Protestpartei wählen würden.
Nichts ist in der Regel unsozialer als der sogenannte Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung absinken läßt. (Ludwig Erhard)
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Re: Neue Partei "Alternative für Deutschland"

Beitragvon Fadamo » Mo 8. Apr 2013, 18:17

Officer Barbrady » Sa 2. Mär 2013, 18:58 hat geschrieben:
Was meint ihr, hätte diese Partei Chancen, in den nächsten Deutschen Bundestag gewählt zu werden?



Ich gebe jede partei eine chance.
Nur nicht die alteingesessenen.
Die verhöckern deutschland noch ganz.
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Re: Neue Partei "Alternative für Deutschland"

Beitragvon Officer Barbrady » Mo 8. Apr 2013, 18:29

Blickwinkel » Mo 8. Apr 2013, 18:03 hat geschrieben:
Sie werden verschwinden, sobald die Eurokrise nicht mehr aktuell ist....


Also ich denke die Eurokrise bleibt so lange aktuell bis die grundsätzlichen Kontruktionsmängel des Euros nicht beseitigt sind, heißt solange keine Politik- und Transferunion in Europa etabliert ist. Und da rechne ich noch mit einiger Gegnerschaft, nicht nur in Deutschland. Aber sicher, das Trägheitselement beim Wähler sich in Dinge zu fügen, die er/sie für unvermeidbar/alternativlos hält sollte man stets mit einkalkulieren.
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Re: Neue Partei "Alternative für Deutschland"

Beitragvon frems » Mo 8. Apr 2013, 18:34

Officer Barbrady » Mo 8. Apr 2013, 19:29 hat geschrieben:
Also ich denke die Eurokrise bleibt so lange aktuell bis die grundsätzlichen Kontruktionsmängel des Euros nicht beseitigt sind, heißt solange keine Politik- und Transferunion in Europa etabliert ist. Und da rechne ich noch mit einiger Gegnerschaft, nicht nur in Deutschland. Aber sicher, das Trägheitselement beim Wähler sich in Dinge zu fügen, die er/sie für unvermeidbar/alternativlos hält sollte man stets mit einkalkulieren.

Naja, je höher die Bildung, desto weniger anfällig ist man für solche Fingerschnipp-Lösungen. Man sollte auch nicht annehmen, daß die "Währungsfrage" für jeden Wähler am wichtigsten ist. Manche haben ihre Interessen beispielsweise in der Sozial-, Familien- oder Umweltpolitik und entscheiden danach.
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Re: Neue Partei "Alternative für Deutschland"

Beitragvon Officer Barbrady » Mo 8. Apr 2013, 18:39

frems » Mo 8. Apr 2013, 18:34 hat geschrieben:Naja, je höher die Bildung, desto weniger anfällig ist man für solche Fingerschnipp-Lösungen. Man sollte auch nicht annehmen, daß die "Währungsfrage" für jeden Wähler am wichtigsten ist.[b] Manche haben ihre Interessen beispielsweise in der Sozial-, Familien- oder Umweltpolitik und entscheiden danach.[/b]


Ja, das ist richtig, dass das letztlich alles miteinander zusammenhängt ist nicht jedem ersichtlich...

Anwesende natürlich ausgeschlossen. :D
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Re: Neue Partei "Alternative für Deutschland"

Beitragvon frems » Mo 8. Apr 2013, 18:43

Officer Barbrady » Mo 8. Apr 2013, 19:39 hat geschrieben:
Ja, das ist richtig, dass das letztlich alles miteinander zusammenhängt ist nicht jedem ersichtlich...

Anwesende natürlich ausgeschlossen. :D

Ändert wenig an den Prioritäten des einzelnen Wählers.
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Re: Neue Partei "Alternative für Deutschland"

Beitragvon HugoBettauer » Mo 8. Apr 2013, 20:10

Officer Barbrady » Mo 8. Apr 2013, 18:29 hat geschrieben:Also ich denke die Eurokrise bleibt so lange aktuell bis die grundsätzlichen Kontruktionsmängel des Euros nicht beseitigt sind

Der Euro hat keine Probleme. Nur einzelne Staaten haben Probleme. Die wenigsten davon haben auch Euro.
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Re: Neue Partei "Alternative für Deutschland"

Beitragvon Officer Barbrady » Mo 8. Apr 2013, 22:01

SoleSurvivor » Mo 8. Apr 2013, 20:10 hat geschrieben:Der Euro hat keine Probleme. Nur einzelne Staaten haben Probleme. Die wenigsten davon haben auch Euro.


Jaja, ruhe sanft...
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Re: Neue Partei "Alternative für Deutschland"

Beitragvon d'Artagnan » Mo 8. Apr 2013, 23:36

SoleSurvivor hat geschrieben:Der Euro hat keine Probleme. Nur einzelne Staaten haben Probleme. Die wenigsten davon haben auch Euro.

:p So ist es, Genossen!
Kaum der Rede wert, diese bisherigen und absehbaren "einzelnen Staaten" mit ihren Finanzierungs- hrm -malheurchen.

Portugal,
Irland,
Italien,
Griechenland,
Spanien,
Zypern,
Slowenien,
Malta,
Frankreich,
Belgien


Geradezu lachhaft wenige Staaten, Genossen!
Immerhin haben wir finanzpolitisch stabile Mitgliedstaaten wie
Finnland,
die Niederlande,
Estland
und Luxemburg
an unserer Seite, mit deren enormen Wirtschaftsleistung den obigen Krisenländern sicher bald aus der Krise geholfen werden kann. Nur Defätisten und reaktionär-bourbonische Musketiere würden daran zweifeln! Glaubt diesen Füchsen keine Silbe!
Ah, nicht zu vergessen: Auch das glückliche Österreich fechtet ja an unserer Seite. Eine zweifach bewährte Schicksalsbruderschaft, welche ja stets souveräne Krisenbewältigung mit anschließendem Endsieg bedeutete...
;)

P.S.: Es gibt noch ein Trumpf-As im Euro-Ärmel: Die Slowakei!
Zuletzt geändert von d'Artagnan am Mo 8. Apr 2013, 23:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neue Partei "Alternative für Deutschland"

Beitragvon HugoBettauer » Di 9. Apr 2013, 08:56

Es wird sogar noch besser. Lettland und Litauen stehen an der Tür und klopfen an.
Deutschland war noch nie so stark wie heute.
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