Kann ich die Politik ändern?

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Philipp_Müller
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Re: Kann ich die Politik ändern?

Beitragvon Philipp_Müller » So 26. Aug 2012, 20:46

jorikke » So 26. Aug 2012, 18:46 hat geschrieben:
Das hast du gut erkannt. Ein System von innen heraus mit systemimmanenten Mitteln zu verändern, ist fast unmöglich.
Es geht nur durch äußere Einflüsse.
Hab ich gestern schon geschrieben, irgendein Schafskopf hat verstanden ich wollte damit göttliche Wirkungen in´s Spiel bringen.
Quatsch.
Äußere Einflüsse auf einen Staat, die Veränderungen hervorrufen können sind z.B. Naturkatastrophen, techn.Umwälzungen, Kriege oder auch Revolutionen.
Du hälst Revolutionen für einen Weg - wie schreibst du? - zu einer sauberen, gerechteren und bürgerfreundlichen Gesellschaft.
Revolutionen hat es ja nun schon viele gegeben. Da verfügen wir über einen reichhaltigen Erfahrungsschatz.
Bevor wir nun anfangen, nur mal so zur Erinnerung, nenn doch mal zwei/drei, die zu einer sauberen, gerechteren usw. Welt geführt haben.
Nun kuck nicht so doof, fang an.


Ok, dann hab ich dich falsch verstanden. Ich dachte, du meintest, äußere Einflüsse im Sinne von Einflüssen, die außerhalb der Gesellschaft stehen, und da kommen (neben den Naturkatastrophen, da gebe ich dir Recht), nunmal nur übernatürliche Kräfte in Frage. Technische Umwälzungen, Kriege und Revolutionen sind alles Dinge, die von innerhalb der Gesellschaft, von den Menschen kommen, in Wechselwirkung zueinander stehen, sich gegenseitig bedingen und ausschließen.
Wenn du sagst, man kann das System selbst nicht "von innen heraus" ändern, dann stimme ich dir natürlich zu. Eine solche Veränderung kommt entweder von außen (wenn z.B. ein Land einem anderen sein System aufzwingt, so geschehen unzählige Male in der sog. "Dritten Welt"), oder von unten, eben durch eine Revolution.
Revolutionen hat es immer wieder gegeben, und zwar immer dann, wenn die bestehenden Eigentums- und politischen Machtverhältnisse nicht mehr mit der realen ökonomischen Entwicklung zu vereinbaren waren. So z.B. in Frankreich 1789, oder in Russland 1917.
adamendres

Re: Kann ich die Politik ändern?

Beitragvon adamendres » Mo 27. Aug 2012, 10:38

Hallo Miteinander,

danke für Ihre Antworten. Ich kann nichts ändern und wenn die Masse es nicht will, den günstigen Strom, dann will sie es eben nicht und verharrt im Dornröschenschlaf.

Hat man eine dezentrale Energieversorgung mit Millionen von Kleinanlagen, besteht kein Transportwegproblem. Der Strom nimmt nun mal den kürzesten Weg zum Verbraucher und das ist der Strom den die Solaranlagen auf das eigene Dach produzieren. Dabei spielt es gar keine Rolle wo der Zähler montiert ist.

Ob Eigenverbrauch oder Volleinspeisung es wird immer zuerst der Strom verbracht den die eigenen Anlagen produzieren. Es kommt kein Atomstrom mehr an. Der Generator zum Beispiel des Atomkraftwerkes wird weniger belastet, dass bedeutet dass weniger Strom verkauft werden kann, weil durch den Generator weniger Strom fließt. Dem Generator fällt die Last weg. Die Induktion wirkt immer ihrer Ursache entgegen.

Die Atomlobby sagt die Photovoltaikanlagen belasten das Netz und man muss die Anlagen runterregeln. Das wird dann auch geglaubt und unterwirft sich freiwillig den politischen Vorgaben, weil mann das denken durch den Propagandakonsum verlernt.

Im Bewustsein der Masse ist auch die Doktrin verankert, dass ich nur dann was tue, wenn ich vom Staat Geld bekomme. Hauptsache ich habe einen BMW oder Merzedes? "Energiewende verteuert Strom um bis zu 30 Prozent" steht heute in der Tagesschau. Wenn nun die Millionen und aber Millionen Haushalte nicht begreifen können, dass jetzt die Möglichkeit besteht, den eigenen lautlosen von der Sonne angetriebenen Stromgenerator auf das Dach zu montieren, dann ist es gut so, das Strom teuer wird um aus den Dornröschenschlaf zu erwachen.

Was hilft den dann noch eine Revolution, wenn wir zu den Sklaven des Systems geworden sind? Sei es durch den ESM Vertrag oder durch mein Europa der Kanzlerin. Das System revolutionieren kann man jetzt. Mann muss es nur wollen und nicht alles nachplappern was die Machthaber vorgeben. Ich bin für Europa. Die Propaganda der Euro-Putschisten klebt immer am Euro und Europa.

Warum nicht gleich Klartext? ich will “Imperium Europeanum" oder “Ich will einen Euro-Zentralstaat.” ?

Viele Grüße

Adam
Zuletzt geändert von adamendres am Mo 27. Aug 2012, 10:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kann ich die Politik ändern?

Beitragvon ThorsHamar » Mo 27. Aug 2012, 10:45

adamendres » So 26. Aug 2012, 04:35 hat geschrieben:Hallo Miteinander,

die Politik bestimmt was wir zu tun haben. Zur Zeit sollen wir den "Euro retten", wobei die Rettung der Banken gemeint ist, die sich verzockt haben. Ich will aber den Euro nicht retten und keine Zwangsanleihe aufnehmen.

Kann ich Einfluss auf die Politk ausüber? Kann ich ein Gestz ändern? Ich habe derzeit ein Versuchsprojekt auf laufen um dies zu testen. Ich suche nach einer Bestätigung. Sie wollen bestimmt auch mal eine Bestätigung, ob Sie Einfluss auf die Poltk nehmen können? Danke für Ihre Hilfe!

Hier der Link zu meinem Versuchsprojekt:

http://www.avaaz.org/de/petition/Photov ... ictbb&pv=1

Herzlich Dank,

Adam


Was, bitte, genau ist an avaaz.org "dein Versuchsprojekt" ?
"Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst."
Voltaire,
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Re: Kann ich die Politik ändern?

Beitragvon Cerberus » Mo 27. Aug 2012, 11:12

adamendres » Mo 27. Aug 2012, 10:38 hat geschrieben:Hallo Miteinander,

danke für Ihre Antworten. Ich kann nichts ändern und wenn die Masse es nicht will, den günstigen Strom, dann will sie es eben nicht und verharrt im Dornröschenschlaf.

Hat man eine dezentrale Energieversorgung mit Millionen von Kleinanlagen, besteht kein Transportwegproblem. Der Strom nimmt nun mal den kürzesten Weg zum Verbraucher und das ist der Strom den die Solaranlagen auf das eigene Dach produzieren. Dabei spielt es gar keine Rolle wo der Zähler montiert ist.

Ob Eigenverbrauch oder Volleinspeisung es wird immer zuerst der Strom verbracht den die eigenen Anlagen produzieren. Es kommt kein Atomstrom mehr an. Der Generator zum Beispiel des Atomkraftwerkes wird weniger belastet, dass bedeutet dass weniger Strom verkauft werden kann, weil durch den Generator weniger Strom fließt. Dem Generator fällt die Last weg. Die Induktion wirkt immer ihrer Ursache entgegen.

Die Atomlobby sagt die Photovoltaikanlagen belasten das Netz und man muss die Anlagen runterregeln. Das wird dann auch geglaubt und unterwirft sich freiwillig den politischen Vorgaben, weil mann das denken durch den Propagandakonsum verlernt.

Im Bewustsein der Masse ist auch die Doktrin verankert, dass ich nur dann was tue, wenn ich vom Staat Geld bekomme. Hauptsache ich habe einen BMW oder Merzedes? "Energiewende verteuert Strom um bis zu 30 Prozent" steht heute in der Tagesschau. Wenn nun die Millionen und aber Millionen Haushalte nicht begreifen können, dass jetzt die Möglichkeit besteht, den eigenen lautlosen von der Sonne angetriebenen Stromgenerator auf das Dach zu montieren, dann ist es gut so, das Strom teuer wird um aus den Dornröschenschlaf zu erwachen.

Was hilft den dann noch eine Revolution, wenn wir zu den Sklaven des Systems geworden sind? Sei es durch den ESM Vertrag oder durch mein Europa der Kanzlerin. Das System revolutionieren kann man jetzt. Mann muss es nur wollen und nicht alles nachplappern was die Machthaber vorgeben. Ich bin für Europa. Die Propaganda der Euro-Putschisten klebt immer am Euro und Europa.

Warum nicht gleich Klartext? ich will “Imperium Europeanum" oder “Ich will einen Euro-Zentralstaat.” ?

Viele Grüße

Adam


So wie Sie sich über das Volk wundern, so wundere ich mich über Sie. Beantworten Sie mir meine Frage die ich hatte, oder fahren Sie in den Harz. Ihr Gejammer jedenfalls muss ich mir nicht geben.
Dirk Müller zum Thema Ukraine/Krim: https://www.youtube.com/watch?v=K_YWdaQhRU4
adamendres

Re: Kann ich die Politik ändern?

Beitragvon adamendres » Mo 27. Aug 2012, 12:04

Cerberus » So 26. Aug 2012, 19:01 hat geschrieben:@ adamendres,

Ich sage Ihnen mal was ich denke: Ich denke nicht, dass Sie Erfolg haben werden, weiß zudem auch nicht, ob ich dieses Vorhaben überhaupt begrüßenswert finde. Dass es jedoch nichts bringen kann (unter unseren "politischen Bedingungen"), sollte auf der Hand liegen. Schließlich sind "die" ja nicht so dumm, als dass "die" nicht wüssten, dass Strom aus solchen Anlagen (vermutlich) der Umweltverträglichste überhaupt ist und es zudem nur logisch wäre, wenn der jeweils benötigte Strom vor Ort produziert und verbraucht würde. Nur dann kann man - bis auf die Herstellung der Anlagen - keinen Profit mehr einfahren, die Menschen nicht mehr regelmäßig (ohne Wenn und Aber), im großen Stil, abkassieren. Nun, zeigen Sie mir einen Spitzenpolitiker in "Verantwortung", der nicht von Lobbyisten gekauft ist, nicht tut was ihm angeordnet wird und ich glaube an Ihren Erfolg. :rolleyes:

Aber an Sie wollte ich noch eine Frage stellen: Wie denken Sie, sollen die Ärmeren daran Teilhaben? Die können sich weder Haus noch diese Anlagen kaufen.... die bleiben dann übrig, in miesen Wohnanlagen, die dann den Stromkonzernen auch noch die Verluste, die durch die Selsbstversorger eingebrockt werden, begleichen müssen, oder wie? Andere, Nicht-Hauseigentümer, dürfen dann dem Vermieter (mit Solaranlagen) dem seine Solaranlagen abbezahlen, oder? Und wer setzt dann fest, wie viel die dem Vermieter, dem neuen, alleinigen Strom-Monopolisten, zu berappen haben?

Also vielleicht haben Sie ja das große Aha-Erlebnis für mich in Petto, das dem Ganzen diesen leicht feudalen Geruch (der nicht viel besser riecht, als was man heute zu schnüffeln bekommt), entzieht?`


@Cerberus

Warum sind die Armen arm und die Reichen reich? Ich habe das System dazu nicht erschaffen. Ich gehöre übrigens nicht zu den Reichen! Es ist auch nicht meine Aufgabe mich um die Armen, ..., und Mieter zu kümmern. Ich war auch mal vor 25 Jahre Mieter und habe mich zum richtigen Zeitpunkt entschieden nicht den Vermierter reich zu machen. Es gilt auch für die Armen. Helfe dir selbst, dann hilft dir Gott! Ein Mieter muss zwagsläufig nicht arm sein. Reicht Ihnen die Antwort?

Nicht-Hauseigentümer, können vom Vermieter die Dachfäche mieten und selber eine Solaranlage aufbauen. Wo liegt das Problem? Es können sich auch mehrere Mieter an so einem Projekt beteiligen. Beide Parteien müssen es nur wollen. So einfach ist alles! Ich haben zum Beispiel die Dachfäche kostenlos an Nicht-Hauseigentümer die Photovoltaikanlage zur Verfügung gestellt. Wenn die Anlage abbezahlt ist, bekomme ich auch kostenlosen Strom.

Selbst wenn ich mit der Petition durchkommen würde und das Gesetz ändern könnte, würde ich davon nichts haben.

Viele Grüße

Adam
Zuletzt geändert von adamendres am Mi 29. Aug 2012, 06:04, insgesamt 2-mal geändert.
adamendres

Re: Kann ich die Politik ändern?

Beitragvon adamendres » Mi 29. Aug 2012, 05:58

Nicht-Hauseigentümer, dürfen dann dem Vermieter (mit Solaranlagen) dem seine Solaranlagen abbezahlen, oder? Und wer setzt dann fest, wie viel die dem Vermieter, dem neuen, alleinigen Strom-Monopolisten, zu berappen haben?
Nicht-Hauseigentümer, können auch Dachfächen mieten und selber eine Solaranlage aufbauen. Wo liegt das Problem? Es können sich auch mehrere Nicht-Hauseigentümer an einem Projekt beteiligen. Beide Parteien, Mieter und Vermieter müssen es nur wollen. So einfach ist alles! Warum wollen Sie den alles per Gesetz regeln? Völlig sinnlos. Sie brauchen nur den richtigen Geschäftspartner und diesen müssen Sie eben selber finden.

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