Rechtsruck in Brasilien?

Moderator: Moderatoren Forum 3

bennyh
Beiträge: 4537
Registriert: Sa 23. Feb 2013, 10:58
Benutzertitel: Auf ganz dünnem Eis
Wohnort: Fast gesperrt

Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon bennyh » Fr 12. Okt 2018, 15:23

Kann mir jemand erklären, wie das jüngste Wahlergebnis zu interpretieren ist? Insbesondere im Hinblick auf den relativen Erfolg von Jair Bolsonaro?
Usertreffen 2019 FTW
Danke an die Moderation für die gute Arbeit all die vielen Jahre.
Haltet euch einfach an die Nutzungsbedingungen, Leute!
Maikel
Beiträge: 191
Registriert: So 4. Jun 2017, 18:44

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon Maikel » Fr 12. Okt 2018, 17:31

bennyh hat geschrieben:(12 Oct 2018, 16:23)

Kann mir jemand erklären, wie das jüngste Wahlergebnis zu interpretieren ist? Insbesondere im Hinblick auf den relativen Erfolg von Jair Bolsonaro?

In Kurzform aus dem Gedächtnis: Die Mitte-Links-Regierungen seit etwa dem Jahr 2000 haben sich unbeliebt gemacht und sind wohl tief in Korruption verstrickt.

Dazu kommt, daß der beliebteste Kandidat der "Linken", Lula, nicht antreten konnte, da er wg. Korruption(sverdacht) im Gefängnis sitzt.

Ausführlicher gab es das in den letzten Tagen in diversen Medien-Berichten zu lesen/hören/sehen.
bennyh
Beiträge: 4537
Registriert: Sa 23. Feb 2013, 10:58
Benutzertitel: Auf ganz dünnem Eis
Wohnort: Fast gesperrt

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon bennyh » Sa 13. Okt 2018, 05:04

Maikel hat geschrieben:(12 Oct 2018, 18:31)

In Kurzform aus dem Gedächtnis: Die Mitte-Links-Regierungen seit etwa dem Jahr 2000 haben sich unbeliebt gemacht und sind wohl tief in Korruption verstrickt.

Dazu kommt, daß der beliebteste Kandidat der "Linken", Lula, nicht antreten konnte, da er wg. Korruption(sverdacht) im Gefängnis sitzt.

Ausführlicher gab es das in den letzten Tagen in diversen Medien-Berichten zu lesen/hören/sehen.

Also hat das Phänomen Bolsonaro nichts unbedingt mit der Gesellschaft Brasiliens an sich, sondern mit der Inkompetenz der linken Volksparteien zu tun?
Usertreffen 2019 FTW
Danke an die Moderation für die gute Arbeit all die vielen Jahre.
Haltet euch einfach an die Nutzungsbedingungen, Leute!
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 7857
Registriert: Do 29. Sep 2016, 14:33

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon Selina » So 28. Okt 2018, 17:36

Der Rechtsruck in Brasilien mit dem heute sicher gewählten Bolsonaro versetzt politische Gegner in Angst und Schrecken. Da kanns einem wirklich schlecht werden, was man da so lesen muss. Davon träumen ja unsere Rechtspopulisten auch:

Zitat:

Wahlen in Brasilien Angst vor der Diktatur

Jair Bolsonaro kündigt "umfassende Säuberung" an, spottet über das "Geflenne" der Kritiker - und wird mit seinem hartrechten Kurs wohl Brasiliens neuer Präsident. Unter seinen Gegnern macht sich Panik breit.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/b ... 34847.html
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
Benutzeravatar
Orbiter1
Beiträge: 2585
Registriert: Fr 23. Feb 2018, 13:25

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon Orbiter1 » Mo 29. Okt 2018, 06:13

Venezuela hat Südamerika bereits in eine schwere Flüchtlingskrise gestürzt. Selbst hier in der EU liegen im bisherigen Jahresverlauf die Flüchtlinge aus Venezuela auf Platz 4 bei den Herkunftsländern. Ich will mir gar nicht ausmalen was passiert wenn Bolsonaro seine Ankündigungen gegenüber seinen Gegnern sowie Minderheiten wahr macht und Teile der brasilianischen Bevölkerung zur Flucht zwingt. In Brasilien leben 7 mal mehr Einwohner als in Venezuela und sogar mehr als die Hälfte aller Einwohner Südamerikas.
Audi
Beiträge: 3816
Registriert: Di 22. Mär 2016, 11:57

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon Audi » Mo 29. Okt 2018, 06:33

PUTIN!.....
Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 10104
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon odiug » Mo 29. Okt 2018, 08:31

Orbiter1 hat geschrieben:(29 Oct 2018, 06:13)

Venezuela hat Südamerika bereits in eine schwere Flüchtlingskrise gestürzt. Selbst hier in der EU liegen im bisherigen Jahresverlauf die Flüchtlinge aus Venezuela auf Platz 4 bei den Herkunftsländern. Ich will mir gar nicht ausmalen was passiert wenn Bolsonaro seine Ankündigungen gegenüber seinen Gegnern sowie Minderheiten wahr macht und Teile der brasilianischen Bevölkerung zur Flucht zwingt. In Brasilien leben 7 mal mehr Einwohner als in Venezuela und sogar mehr als die Hälfte aller Einwohner Südamerikas.

Die sind doch katholisch und keine Muslime ... wo ist da das Problem :?:
Außerdem fliehen die Venezuelaner auch noch vor einem Sozialisten ... also zumindest vor einem, der sich dafür hält .
Also wenn die kommen, dann schicken wir die alle nach Dresden.
Und die Brasilianer bringen wir nach Kreuzberg.
Ist doch alles paletti :thumbup:
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Benutzeravatar
schokoschendrezki
Beiträge: 11811
Registriert: Mi 15. Sep 2010, 15:17
Benutzertitel: wurzelloser Kosmopolit
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 29. Okt 2018, 11:40

odiug hat geschrieben:(29 Oct 2018, 08:31)

Die sind doch katholisch und keine Muslime ... wo ist da das Problem :?:

Bolsonaro selbst und eine große Zahl seiner Anhänger sind keine Katholiken sondern evangelikale Neu-Pfingstler. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt, ohne den man die Veränderungen in Mittel- und Südamerika nicht versteht. Der gerade heilig gesprochene und ermordete Bischof Romero aus El Salvador steht für die katholische Kirche in Lateinamerika. Und diese ganz überwiegend auf Seite der eher verarmten Bevölkerung. Die Pfingstler stehen für den Mittelstand und auch die Besserverdienenden. Diese sehen als Konzept für ihre Wohlstandsbedrohung nicht Lösung sozialer Konflikte sondern die strikte Abgrenzung von den ELendsquartieren und radikalen Gewalteinsatz bei der Kriminalitätsbekämpfung.

Das schlimme ist die Unfähigkeit der meisten sich als irgendwie links sehenden politischen Kräfte bei der Bewältigung sozialer Probleme. Nicht nur in Südamerika.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 33209
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 29. Okt 2018, 11:45

Bolsonaro könnte Ronald Schill aus dem Slum holen.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Benutzeravatar
odiug
Moderator
Beiträge: 10104
Registriert: Di 25. Sep 2012, 06:44

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon odiug » Mo 29. Okt 2018, 11:57

schokoschendrezki hat geschrieben:(29 Oct 2018, 11:40)

Bolsonaro selbst und eine große Zahl seiner Anhänger sind keine Katholiken sondern evangelikale Neu-Pfingstler. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt, ohne den man die Veränderungen in Mittel- und Südamerika nicht versteht. Der gerade heilig gesprochene und ermordete Bischof Romero aus El Salvador steht für die katholische Kirche in Lateinamerika. Und diese ganz überwiegend auf Seite der eher verarmten Bevölkerung. Die Pfingstler stehen für den Mittelstand und auch die Besserverdienenden. Diese sehen als Konzept für ihre Wohlstandsbedrohung nicht Lösung sozialer Konflikte sondern die strikte Abgrenzung von den ELendsquartieren und radikalen Gewalteinsatz bei der Kriminalitätsbekämpfung.

Das schlimme ist die Unfähigkeit der meisten sich als irgendwie links sehenden politischen Kräfte bei der Bewältigung sozialer Probleme. Nicht nur in Südamerika.

Neu Pfingstler müssen ja nicht flüchten ... also alles gut :thumbup:
Moderatoren sind die Herren des Forums :x
Aber wir sind edel und gut, gerecht und unbestechlich und sorgen uns innig um das Wohlergehen unsrer Foristen.
Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:
Benutzeravatar
schokoschendrezki
Beiträge: 11811
Registriert: Mi 15. Sep 2010, 15:17
Benutzertitel: wurzelloser Kosmopolit
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 29. Okt 2018, 14:13

odiug hat geschrieben:(29 Oct 2018, 11:57)

Neu Pfingstler müssen ja nicht flüchten ... also alles gut :thumbup:

Taten sie aber offenbar doch.

Verständlicherweise lebt in Portugal die größte Zahl von Exil-Braslianern in Europa. Nicht nur wegen der Sprache, sondern auch, weil Portugal diese sogenannten "Goldenen Visa" anbietet. Es sind also die eindeutig Besserverdienenden Braislianer in Lissabon oder Cascais. Und die haben ebenfalls mehrheitlich Bolsonaro gewählt. Die Erfahrung einer funktionierenden europäischen Demokratie hält sie offenbar nicht davon ab.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
Benutzeravatar
Skeptiker
Beiträge: 1112
Registriert: Do 11. Jan 2018, 22:26

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon Skeptiker » Mo 29. Okt 2018, 17:41

schokoschendrezki hat geschrieben:(29 Oct 2018, 14:13)
Taten sie aber offenbar doch.

Verständlicherweise lebt in Portugal die größte Zahl von Exil-Braslianern in Europa. Nicht nur wegen der Sprache, sondern auch, weil Portugal diese sogenannten "Goldenen Visa" anbietet. Es sind also die eindeutig Besserverdienenden Braislianer in Lissabon oder Cascais. Und die haben ebenfalls mehrheitlich Bolsonaro gewählt. Die Erfahrung einer funktionierenden europäischen Demokratie hält sie offenbar nicht davon ab.

Hört sich an, als wären Brasilianer und Türken irgendwie seelenverwandt ...

Scheint die rechte Antwort auf das Gehabe linker Wohlstandsbürger zu sein gute Taten auf Kosten der Anderen zu tun oder zu fordern. Aus der sicheren Deckung heraus lässt sich die Welt prima nach radikalen ideologischen Gesichtspunkten verändern.
Benutzeravatar
Cat with a whip
Beiträge: 11332
Registriert: Fr 4. Jul 2008, 20:49

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon Cat with a whip » Mo 29. Okt 2018, 17:47

DarkLightbringer hat geschrieben:(29 Oct 2018, 11:45)

Bolsonaro könnte Ronald Schill aus dem Slum holen.


Vielleicht gewährt er ja auch irgend wann Donald Trump pol. Asyl wenn den die Russen nicht nehmen.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
Benutzeravatar
unity in diversity
Beiträge: 6728
Registriert: So 21. Dez 2014, 09:18
Benutzertitel: Nachtfalter
Wohnort: Falena

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon unity in diversity » Mi 31. Okt 2018, 23:32

Die Brasilianer haben den Wahlsieg von Bolsonaro etwas zu euphorisch gefeiert.
Er lehnt demokratische Regeln und Institutionen offen ab und paßt in die postdemokratische Ära.
Anscheinend kann man die Folgen von Industrie 4.0 nur mit diktatorischen Verhältnissen beherrschen.
Man muß diese Vorgänge beobachten, damit man weiß, was zeitversetzt auf andere Länder zukommt.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
Benutzeravatar
streicher
Beiträge: 103
Registriert: Di 13. Feb 2018, 09:07

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon streicher » Fr 2. Nov 2018, 11:53

schokoschendrezki hat geschrieben:(29 Oct 2018, 11:40)

Bolsonaro selbst und eine große Zahl seiner Anhänger sind keine Katholiken sondern evangelikale Neu-Pfingstler.
Wir werden nun wohl mitbekommen, wie sie wirklich ticken und wie viel Nächstenliebe übrigbleibt, wenn sie mal an der Macht sind. Mit Bolsonaro kündigt sich an, dass sie, zumindest teilweise, zu Verfolgern werden.
Er ist im Pakt mit der Universalkirche des Königreichs Gottes, die auch als Evangelikales Megaunternehmen bezeichnet wird.
Die Zukunft ist Geschichte.
Benutzeravatar
schokoschendrezki
Beiträge: 11811
Registriert: Mi 15. Sep 2010, 15:17
Benutzertitel: wurzelloser Kosmopolit
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon schokoschendrezki » So 4. Nov 2018, 20:40

Skeptiker hat geschrieben:(29 Oct 2018, 17:41)

Hört sich an, als wären Brasilianer und Türken irgendwie seelenverwandt ...

Scheint die rechte Antwort auf das Gehabe linker Wohlstandsbürger zu sein gute Taten auf Kosten der Anderen zu tun oder zu fordern. Aus der sicheren Deckung heraus lässt sich die Welt prima nach radikalen ideologischen Gesichtspunkten verändern.


Das ist eine Aussage aus dieser mitteleuropäischen Ideologie-Gefechtsstellung heraus, oderr? Ich kann diese Mischung aus vager Polemik, polemischer Andeutung, irgendwie auch gar nicht weiter bewerten. Ich verstehe diese Andeutungssprache irgendwie nicht. Ein Land wie Brasililen hat mit handfesten Dingen zu kämpfen. Mit Gewalt-Kriminalität, mit den Folgekosten der völlig überzognenen Sport-Großveranstaltungen. Und tatsächlich auch (wie auch in Mittelamerika) mit neureligiösen Strömungen. Reden Sie einfach Klartext.. Den auch Dumme wie ich verstehen. Und legen Sie möglichst auch Zahlen und Fakten auf den Tisch
Benutzeravatar
Cat with a whip
Beiträge: 11332
Registriert: Fr 4. Jul 2008, 20:49

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon Cat with a whip » Mo 5. Nov 2018, 20:35

Die im Regenwald lebenden Ureinwohner werden unter dem Irren Rechtsradikalen noch schneller vertrieben und ihrer Gebiete beraubt.

Die Indianerfeinde wittern politischen Rückenwind. Und das zu Recht. Denn Bolsonaro hat angekündigt, die Sonderrechte der Indigenen abzubauen. Die Verfassung garantiert ihnen bisher Selbstbestimmung zur Fortführung ihres traditionellen Lebens sowie Eigentums- und Nutzungsrechte an ihrem Land. Die Indianerreservate umfassen immerhin fast so viel Fläche wie ein Drittel Deutschlands. Nun soll an die schlimme Politik der Militärdiktatur angeknüpft werden, die man mit ihrem Ende 1985 für immer überwunden glaubte.

Keinen Zentimeter Land für die Indigenen ist das Motto. Das ist konsequent, denn die Indianer schützen ihre Wälder, die für ihr kulturelles und physisches Überleben unabdingbar sind und global sehr bedeutsam für das Klima.


http://www.fr.de/politik/meinung/kolumn ... -1613196,2
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
Benutzeravatar
streicher
Beiträge: 103
Registriert: Di 13. Feb 2018, 09:07

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon streicher » Do 8. Nov 2018, 09:58

Man hört ja praktisch nichts mehr aus Brasilien, denn die Nachrichten über die USA dominieren derzeit.

Deswegen ein Update mit Nachrichten von amerika21:

Waffengesetz in Brasilien wird früher gelockert, Angriffe auf Aktivisten

Brasilien: Parteigänger von Bolsonaro verbreiten "Feindesliste"

Bolsonaro droht mit Abbruch diplomatischer Beziehungen zu Kuba
Die Zukunft ist Geschichte.

Zurück zu „3. Außenpolitik - Aus aller Welt“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast