G20 - Sinn, Unsinn und weltpolitische Bedeutung

Moderator: Moderatoren Forum 3

Benutzeravatar
Europa2050
Beiträge: 2093
Registriert: Di 4. Mär 2014, 08:38
Benutzertitel: Kein Platz für Nationalismus

Re: G20 - Sinn, Unsinn und weltpolitische Bedeutung

Beitragvon Europa2050 » Sa 8. Jul 2017, 10:24

Cat with a whip hat geschrieben:(08 Jul 2017, 10:56)

Wo ist dieser Satz auf dem G20-Gipfel gefallen? Bitte Quelle angeben da sonst kein Bezug zum G20.


Kennst Du den Unterschied zwischen einer Phrase und einem Zitat?

Aber nachdem sich ja ein paar Teilnehmer gefunden haben, den Aspekt auf Niveau zu diskutieren, passt noch eine Phrase:

"Ein bisschen Schwund ist immer ..."

Und noch eine - zugegebenermaßen kontrafaktische - Frage:
Hätte mit einem Format wie G20 zum Beispiel der WK1 verhindert werden können?
Zuletzt geändert von Europa2050 am Sa 8. Jul 2017, 10:34, insgesamt 1-mal geändert.
Denkt an 1914, denkt an 1933 ...
... und macht verdammt nochmal nicht die gleichen Fehler ... :mad2:
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 4030
Registriert: Do 29. Sep 2016, 14:33

Re: G20 - Sinn, Unsinn und weltpolitische Bedeutung

Beitragvon Selina » Sa 8. Jul 2017, 10:29

Cat with a whip hat geschrieben:(08 Jul 2017, 10:56)

Wo ist dieser Satz auf dem G20-Gipfel gefallen? Bitte Quelle angeben da sonst kein Bezug zum G20.


Der Satz "solange man miteinander redet, schießt man nicht aufeinander" hat immer eine große Bedeutung, wenn Weltmächte zu Verhandlungen zusammenkommen. Zumal die internationale Lage schon lange nicht so angespannt war wie heute. Der Satz schwebt sozusagen oben drüber über allem und muss nicht extra irgendwo so geäußert werden.
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Vorstand
Beiträge: 12770
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Lower Bavaria

Re: G20 - Sinn, Unsinn und weltpolitische Bedeutung

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Sa 8. Jul 2017, 10:34

Selina hat geschrieben:(08 Jul 2017, 11:24)

Ich bin alt genug, älter als viele hier. Und hochgerüstet wird selbstverständlich bereits wieder. Die Forderung, den Rüstungsetat auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts der jeweiligen Nato-Mitgliedsstaaten zu erhöhen, wird zwar von Sozialdemokraten immer mal wieder verbal abgeschmettert, aber vom Tisch ist sie ja wohl noch nicht. Die Nato ist weit an die russische Grenze herangerückt, was Aufrüstung auf der russischen Seite zur Folge hat. Die Amis haben schon wieder mit Südkorea ein gemeinsames Militärmanöver an der Grenze zu Nordkorea abgehalten. Statt mit Nordkorea gemeinsam mit China zu verhandeln, mit dem Ziel, dieses atomare nordkoreanische Muskelspiel endlich zu beenden. Übrigens sind das Vorschläge auch der deutschen SPD.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... bundeswehr

http://www.deutschlandfunk.de/seoul-ern ... _id=766187



ändert nichts an der Tatsache, dass wir meilenweit von dem entfernt sind, was z.B. in den 80ern passiert ist.
„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“ (Karl Valentin)
Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 26113
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 00:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: G20 - Sinn, Unsinn und weltpolitische Bedeutung

Beitragvon JJazzGold » Sa 8. Jul 2017, 10:39

Selina hat geschrieben:(08 Jul 2017, 09:24)

Es wäre ja schön, wenn wenigstens so kleine gegenseitige Denkanstöße kämen. Hab aber wenig Hoffnung und frag mich, warum man die UNO und ihre Gremien nicht wieder mehr aktiviert. Dort ist alles vorhanden für solche Treffen. Die G20 haben doch eigentlich gar keine Legitimation, über solche wichtigen Menschheitsfragen zu diskutieren. Allerdings würde ich mich schon freuen, wenn ein wenig Deeskalation der weltpolitischen Lage dabei rauskäme, denn die Weltkriegsgefahr ist gerade wieder enorm hoch. Nur dafür würde es mir schon recht sein, dass die überhaupt sowas veranstalten für drei Millionen unserer Steuergelder.


Das G20 Treffen war in seinem Ursprung als Finanz- und Wirtschaftstreffen konzipiert, da ist die UNO nicht involviert.
God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs.
Dinosaurs eat man. Woman inherits the earth.
Benutzeravatar
Cat with a whip
Beiträge: 9362
Registriert: Fr 4. Jul 2008, 20:49

Re: G20 - Sinn, Unsinn und weltpolitische Bedeutung

Beitragvon Cat with a whip » Sa 8. Jul 2017, 10:42

Skull hat geschrieben:(08 Jul 2017, 09:32)

Ich persönlich finde es durchaus sinnvoll,
das sich bestimmte Länder auf verschiedenen Plattformen immer mal wieder abstimmen.
MITeinander reden, Vertrauen schaffen oder Dinge ausloten.

Ob das G7, G 20, die arabische Liga, afrikanische Kongresse, europäische Treffen, asiatische Gipfel,
OSZE, Sicherheitskonferenzen... oder was auch immer sein mag.

In der UNO mit knapp 200 Einzelstimmen und Individualinteressen ist da weder Platz...noch Möglichkeiten.

Und natürlich kann man die Form und gerade auch den ORT solcher Treffen hinterfragen.

Aber GRUNDSÄTLICH sind solche Dinge und Gipfel sinnvoll.

Und die meisten Treffen haben keine konkrete Legitimation zu konkreten Handlungsweisen.
Wie denn auch ? DAFÜR sind die nationalen Gremien, Parlamente oder Regierungen zuständig.

mfg

Ja, die Form....
Natürlich sind Verständigungen über drängende Fragen die alle Betreffen sinnvoll. Die letzten Tage waren ja nur der zeremonielle Schlußakt der Treffen bei denen sich die Regierungschefs der Teilnehmerstaaten präsentieren und im Licht der Öffentlichkeit für die Arbeit der Unterhändler feierten. Da gab es Wochen zuvor mehrere Vorbereitungstreffen bei denen die eigentliche Arbeit lief. Übrigens an mehreren unterschiedlichen Orten. Nicht an einem, dem Ort. Ohne die Chefs. Ohne das persöndliche Erscheinen der Regierungschefs würds auch laufen. Und vermutlich veräuschloser und billiger.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 4030
Registriert: Do 29. Sep 2016, 14:33

Re: G20 - Sinn, Unsinn und weltpolitische Bedeutung

Beitragvon Selina » Sa 8. Jul 2017, 10:45

JJazzGold hat geschrieben:(08 Jul 2017, 11:39)

Das G20 Treffen war in seinem Ursprung als Finanz- und Wirtschaftstreffen konzipiert, da ist die UNO nicht involviert.


Ist mir bekannt. Inzwischen sind aber - vor allem neben der großen Tagesordnung - immer mehr politische Themen in den Fokus gerückt. Da wäre schon auch in der UNO und in ihren Spezialgremien Platz dafür. Die müssten dann allerdings wieder entsprechend aufgewertet werden.
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
Benutzeravatar
JJazzGold
Beiträge: 26113
Registriert: Mo 25. Mai 2009, 00:34
Benutzertitel: L'État, c'est moi

Re: G20 - Sinn, Unsinn und weltpolitische Bedeutung

Beitragvon JJazzGold » Sa 8. Jul 2017, 10:56

Selina hat geschrieben:(08 Jul 2017, 11:45)

Ist mir bekannt. Inzwischen sind aber - vor allem neben der großen Tagesordnung - immer mehr politische Themen in den Fokus gerückt. Da wäre schon auch in der UNO und in ihren Spezialgremien Platz dafür. Die müssten dann allerdings wieder entsprechend aufgewertet werden.


Die UNO ist ein zahnloser Tiger, der zusehends als Bettvorleger landet. Die auch noch in Finanz- und Wirtschaftsthemen zu integrieren wäre kontraproduktiv.
God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs.
Dinosaurs eat man. Woman inherits the earth.
Benutzeravatar
unity in diversity
Beiträge: 4370
Registriert: So 21. Dez 2014, 09:18
Benutzertitel: Nachtfalter
Wohnort: Falena

Re: G20 - Sinn, Unsinn und weltpolitische Bedeutung

Beitragvon unity in diversity » Sa 8. Jul 2017, 10:57

G 193 muß es heißen, damit der faulige Geruch des Elitären vergeht.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den USA)
Benutzeravatar
Cat with a whip
Beiträge: 9362
Registriert: Fr 4. Jul 2008, 20:49

Re: G20 - Sinn, Unsinn und weltpolitische Bedeutung

Beitragvon Cat with a whip » Sa 8. Jul 2017, 11:41

Selina hat geschrieben:(07 Jul 2017, 21:36)

Wohl war. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass da zu den wirklich wichtigen Weltthemen was Genaues beschlossen wird, zum Beispiel zur Fluchtursachen-Bekämpfung durch einen Stop des Waffenexports in Krisenregionen.

Das sind auch nicht die Themen des Treffens. Bei den Treffen der G20 geht zunächst um die Wirtschaftsinteressen der Teilnehmerstaaten bei denen Wirtschaftswachstum und Handel und Beschäftigung der G20 oberste Priorität bleibt. Da geht es konkret zum Beispiel um so etwas wie das für die meisten als wenig spektakulär empfundene aber reale Problem der Beseitigung der Überkapazitäten in der Stahlproduktion.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
Benutzeravatar
Ger9374
Beiträge: 1913
Registriert: Sa 19. Nov 2016, 05:39
Benutzertitel: Einigkeit,Recht und Freiheit!!

Re: G20 - Sinn, Unsinn und weltpolitische Bedeutung

Beitragvon Ger9374 » Sa 8. Jul 2017, 12:02

Weltpolitik wird vor allem auf solchen Elitären
Treffen gemacht. Nicht mehr aus der Weltpolitik
Weg denkbar. Vor allem sitzen hier die wirklich
mächtigen unter sich. Nicht wie in der UNO.
Der persönliche Kontakt der Politiker spielt dabei auch eine Rolle. Alte Hasen und neu gewählte
Staatsmänner.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
Benutzeravatar
unity in diversity
Beiträge: 4370
Registriert: So 21. Dez 2014, 09:18
Benutzertitel: Nachtfalter
Wohnort: Falena

Re: G20 - Sinn, Unsinn und weltpolitische Bedeutung

Beitragvon unity in diversity » Sa 8. Jul 2017, 12:02

Cat with a whip hat geschrieben:(08 Jul 2017, 12:41)

Das sind auch nicht die Themen des Treffens. Bei den Treffen der G20 geht zunächst um die Wirtschaftsinteressen der Teilnehmerstaaten bei denen Wirtschaftswachstum und Handel und Beschäftigung der G20 oberste Priorität bleibt. Da geht es konkret zum Beispiel um so etwas wie das für die meisten als wenig spektakulär empfundene aber reale Problem der Beseitigung der Überkapazitäten in der Stahlproduktion.

Die Stahlproduktion kann man tatsächlich zurückfahren, wenn man weniger Panzer braucht, bei denen allein im Fahrmodus ein Strudel im Tank entsteht.
Kriege kosten künftig ein Lächeln, weil es umweltfreundlicher und kostenneutral ist.
Weil keiner sicher sein kann, wer gerade in Vorhand ist.
Der Virenproduzent, oder der "Aktivirenproduzent".
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den USA)
Benutzeravatar
Cat with a whip
Beiträge: 9362
Registriert: Fr 4. Jul 2008, 20:49

Re: G20 - Sinn, Unsinn und weltpolitische Bedeutung

Beitragvon Cat with a whip » Sa 8. Jul 2017, 12:21

Es geht um Überproduktion. Selbst wenn man mehr Panzer bräuchte wärs zuviel. Hier gehts nicht um Rüstung sondern darum dass die Überproduktion Probleme beim Preis und in der Unterhaltung großer Industrieparks kostet. Und das alleine ist schon nicht mehr so prickelnd. Finden Sie sich einfach damit ab dass scheinbar weniger spektakuläre Probleme der Wirtschaft auch trotzdem enorm wichtig sind und man sie nicht durch hinzufantasieren von Randbedingungen und Reizthemen bedeutsamer machen braucht.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
Benutzeravatar
unity in diversity
Beiträge: 4370
Registriert: So 21. Dez 2014, 09:18
Benutzertitel: Nachtfalter
Wohnort: Falena

Re: G20 - Sinn, Unsinn und weltpolitische Bedeutung

Beitragvon unity in diversity » Sa 8. Jul 2017, 12:30

Cat with a whip hat geschrieben:(08 Jul 2017, 13:21)

Es geht um Überproduktion. Selbst wenn man mehr Panzer bräuchte wärs zuviel. Hier gehts nicht um Rüstung sondern darum dass die Überproduktion Probleme beim Preis und in der Unterhaltung großer Industrieparks kostet. Und das alleine ist schon nicht mehr so prickelnd. Finden Sie sich einfach damit ab dass scheinbar weniger spektakuläre Probleme der Wirtschaft auch trotzdem enorm wichtig sind und man sie nicht durch hinzufantasieren von Randbedingungen und Reizthemen bedeutsamer machen braucht.

Die Hochtechnologiestandorte sind weltweit aufgeteilt.
Wer hat, gibt nichts mehr ab.
Eine Neuaufteilung, bedeutet Krieg.
Das wollte Mum Clinton nicht kapieren, aber vielleicht hat Trump das Problem erfaßt.
Man kann es nur friedlich lösen, mit Intelligenz.
Zuletzt geändert von unity in diversity am Sa 8. Jul 2017, 12:36, insgesamt 1-mal geändert.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den USA)
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 4030
Registriert: Do 29. Sep 2016, 14:33

Re: G20 - Sinn, Unsinn und weltpolitische Bedeutung

Beitragvon Selina » Sa 8. Jul 2017, 12:34

Cat with a whip hat geschrieben:(08 Jul 2017, 12:41)

Das sind auch nicht die Themen des Treffens. Bei den Treffen der G20 geht zunächst um die Wirtschaftsinteressen der Teilnehmerstaaten bei denen Wirtschaftswachstum und Handel und Beschäftigung der G20 oberste Priorität bleibt. Da geht es konkret zum Beispiel um so etwas wie das für die meisten als wenig spektakulär empfundene aber reale Problem der Beseitigung der Überkapazitäten in der Stahlproduktion.


Es geht eben nicht nur um reine Wirtschafts- und Handelsthemen, sondern um sehr viel mehr, durchaus auch um die Flüchtlings- und die Frauenpolitik beispielsweise. Und bilaterale Gespräche, die am Rande stattfinden, sind ebenfalls hochpolitisch und brisant. Die eigentliche entscheidende Politik wird oft gerade in diesen "Randbegegnungen" besprochen. Nur darin liegt auch ein Funken Hoffnung.

Zitat:

G20-Gipfel: Über diese Themen sprechen die Teilnehmer

Traditionell geht es beim G20-Gipfel um Fragen der globalen weltwirtschaftlichen Entwicklung. Die Agenda ist entsprechend sehr breit befasst und beinhaltet zahlreiche Themengebiete.

Unter anderem wird über internationalen Handel und die Regulierung der Finanzmärkte gesprochen. Seit der Finanzkrise von 2008 arbeiten die G20-Staaten daran, das globale Finanzsystem zu stärken und die Märkte strenger zu kontrollieren. Deutschland setzt sich in diesem Zusammenhang für Maßnahmen gegen schädliche Steuerwettbewerbe ein.

Gleichzeitig will die G20 Maßnahmen für ein ausgewogenes und nachhaltiges Wachstum der Weltwirtschaft beschließen. Dazu gehören freier Handel und faire Wettbewerbsbedingungen und der Abbau von Protektionismus. Außerdem setzt sich die G20 für eine bessere Teilnahme von Frauen im Berufsleben ein. Korruption und Bestechung sollen dagegen bekämpft werden. Eng verknüpft damit sind auch die Themenbereiche Digitalisierung, die Bekämpfung von Terrorismus und der Umgang mit Migrations- und Flüchtlingsströmen.

Ferner stehen die Stichworte Klimawandel und Gesundheit auf der Tagesordnung des G20-Gipfels. Vertreter von Umweltschutz- und Hilfsorganisationen fordern von Bundeskanzlerin Merkel ein deutliches Zeichen für Klimaschutz und den Kohleausstieg. Im Bereich der Gesundheit geht es um die gemeinsame Bekämpfung gefährlicher Krankheiten und die Entwicklung von Antibiotika-Resistenzen.


https://www.merkur.de/politik/g20-gipfe ... 45629.html
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
Benutzeravatar
Cat with a whip
Beiträge: 9362
Registriert: Fr 4. Jul 2008, 20:49

Re: G20 - Sinn, Unsinn und weltpolitische Bedeutung

Beitragvon Cat with a whip » Sa 8. Jul 2017, 12:50

Gerade der Stahlmarkt innerhalb der führenden Wirtschaftsnationen ist ein hochinteressantes Thema und die Aktivitäten der Protagonisten setzten zuvor dicke Fragezeichen hinter den aktuellen Absichtsverlautbarungen der G20-Teilnehmer den Protektionismus allgemein zu verhindern. Denn just dieser alte Protektionismus in Form von Strafzöllen gegen russische und chinesische Billig-Importstähle sorgte ja für einen sehr erhofften Preisauftrieb für die Branche im ersten Halbjahr 2017. Und um eine wirklich bedeutsame Branche für den Stahlpreis zu nennen lohnt sich ein Blick auf den aktuellen Preisanstieg von 6% im Juli der einem Bauboom in China gschuldet ist.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
Thomas37

Re: G20 - Sinn, Unsinn und weltpolitische Bedeutung

Beitragvon Thomas37 » Mi 19. Jul 2017, 06:32

Grundsätzlich finde ich auch, dass es immer besser ist miteinander zu reden und Lösungen zu finden.
Allerdings frage ich mich warum man die ganzen Delegationen und Gefolge (insgesamt waren knapp 20.000 Leute zum G20 in HH) mitbringen muss?
Ich kan mir nicht vorstellen, dass die alle sooo wichtige Gespräche mit jedem geführt haben die man nicht auch woanders hätte klären können...

Zurück zu „3. Außenpolitik - Aus aller Welt“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast