Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

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Teeernte
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Teeernte » Sa 5. Aug 2017, 15:36

Schnitter hat geschrieben:(05 Aug 2017, 16:18)

1) Das hat nichts mit meinem Post zu tun. Warum bist du nicht in der Lage sinnverfolgend an Diskussionen teilzunehmen ?

2) In Libyen wurde bereits unter Ghaddafi gefoltert. Da ist nun wirklich nichts neues dran.


1a Ansichtssache, 1b ich ja...Du ?

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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Senexx » Sa 5. Aug 2017, 15:39

Schnitter hat geschrieben:(05 Aug 2017, 16:28)

Hier noch ein Bericht zum Thema:

https://www.welt.de/politik/deutschland ... nisse.html


Es wird ja immer krasser. Jetzt werden selbst die Praktiken der kriminellen Schlepperbanden als Beleg verwendet.
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Schnitter » Sa 5. Aug 2017, 15:40

Senexx hat geschrieben:(05 Aug 2017, 16:36)

Ich muss einer solchen Ärztin kein Wort glauben....


Ach..... :D
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Schnitter » Sa 5. Aug 2017, 15:44

Senexx hat geschrieben:(05 Aug 2017, 16:39)

Es wird ja immer krasser. Jetzt werden selbst die Praktiken der kriminellen Schlepperbanden als Beleg verwendet.


Es gibt noch viel mehr Berichte über Folterung von Flüchtlingen in Libyen:

Es sind schätzungsweise 20.000 Migranten in libyschen Gefängnissen inhaftiert. Sie leben dort unter ganz unterschiedlichen Bedingungen. Einige sind in regulären Gefängnissen, zu denen Hilfsorganisationen und auch wir Zugang haben. Wir können dort zumindest eine Grundversorgung leisten, bringen Decken, Hygieneartikel – eben die Grundausstattung, damit die Menschen überleben können. Die meisten aber sitzen in Foltergefängnissen fest. Sie haben sehr wenig oder kein Essen, werden geschlagen und gefoltert, es gibt keinerlei hygienische Standards, Frauen und Männer werden zusammen auf kleinstem Raum gehalten. Das sind unmenschliche Zustände.


http://www.zeit.de/politik/ausland/2017 ... aerkte-iom

Sprich: Würden NGOs Flüchtlinge zurück nach Libyen bringen wäre das zutiefst asozial. Die Menschen zu retten und ans italienische Festland zu bringen ist aus humanistischer Sicht alternativlos.
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Schnitter » Sa 5. Aug 2017, 15:45

Teeernte hat geschrieben:(05 Aug 2017, 16:36)

1a Ansichtssache, 1b ich ja...Du ?

2 .Mindestens- Überall wo Sharia im Einsatz ist... ISLAM Staatsreligion ist.


Ich verstehe dein Gestammel leider nicht.
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Senexx » So 6. Aug 2017, 12:13

Nach dem die "Ärzte ohne Grenzen" die Unterzeichnung des Verhaltenskodex ablehnen, der ihnen eine Zusammenarbeit mit den Schleppern verbietet, haben die italienischen Behörden heute verhindert, dass ein Schiff dieser Organisation mit 137 Flüchtlingen den Hafen von Lampedusa anläuft. Stattdessen wurden die illegalen Immigranten mit zwei Booten der Küstenwache an Land gebracht.

Es ist gut, wenn die Schiffe "ÄoG" keine Häfen mehr anlaufen dürfen. Dann geht ihnen schnell die Luft aus.

"ÄoG" hat inzwischen mitgeteilt, dass man morgen versuchen werde, den Hafen von Catania anzulaufen, um Wartungsarbeiten durchzuführen. Wir sind gespannt, ob die Behörden das zulassen.
Zuletzt geändert von Senexx am So 6. Aug 2017, 12:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Cat with a whip » So 6. Aug 2017, 15:13

Schnitter hat geschrieben:(05 Aug 2017, 16:28)

Hier noch ein Bericht zum Thema:

https://www.welt.de/politik/deutschland ... nisse.html


Interessant, kann man ja schon mal auszugsweise zitieren.

Das Auswärtige Amt die Lage in den Flüchtlingslagern des Landes ungewöhnlich scharf kritisiert. Die deutsche Botschaft in Nigers Hauptstadt Niamey berichtet in einer sogenannten Diplomatischen Korrespondenz (intern: „Drahtbericht“) an das Bundeskanzleramt und mehrere Ministerien von „allerschwersten, systematischen Menschenrechtsverletzungen in Libyen“. Das berichtet die „Welt am Sonntag“ mit Bezug auf das Schreiben, das der Zeitung vorliegt. Wörtlich heißt es demnach: „Authentische Handy-Fotos und -videos belegen die KZ-ähnlichen Verhältnisse in den sogenannten Privatgefängnissen.“

In solchen „Privatgefängnissen“ würden Schlepper ausreisewillige Migranten häufig gefangen halten. „Exekutionen nicht zahlungsfähiger Migranten, Folter, Vergewaltigungen, Erpressungen sowie Aussetzungen in der Wüste sind dort an der Tagesordnung“, heißt es in dem Bericht. „Augenzeugen sprachen von exakt fünf Erschießungen wöchentlich in einem Gefängnis - mit Ankündigung und jeweils freitags, um Raum für Neuankömmlinge zu schaffen, d.h. den menschlichen ,Durchsatz’ und damit den Profit der Betreiber zu erhöhen“, heißt es laut „Welt am Sonntag“ in dem Bericht der Botschaft in Niamey weiter.


Schliesslich müsste man ja auch einen Bericht deutscher Botschaften einer "linksgrün versifften" Republik als Lüge abtun um das ganze als wohl eine große Verschwörung gegen den kleinen deutschen Neonazi zu deuten, um ihn, der auch so schon längst weiß was Flüngtlinge erleben, mit Horrormärchen zu erweichen. Da werden schonmal schnell pauschal Funktionsträger die Zugang zu Informationen aus erster Hand haben als "Berufslüger" beschimpft, deren Schilderungen vom Leid der Flüchtlinge und ihnen als Opfer nicht so nahtlos in sein verächtlichmachendes propagandistische Flüchtlingsbild des des kriminellen Schmarotzers passen.
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Ebiker » So 6. Aug 2017, 15:27

Und du meinst diese Zustände hören auf wenn wir nur möglichst viele Migranten nach Europa holen ? Das Gegenteil ist der Fall, je geringer die Chancen sind desto eher hört der Zustrom auf. Die Hilfsorganisationen machen sich mitschuldig da sie den Migrationsdruck anheizen.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Quatschki » So 6. Aug 2017, 15:36

Wie gesagt:
Es gibt keine Verortungen, keine räumliche und zeitliche Zuordnung, es gibt keine Erläuterung, was unter "häufig" oder "systematisch" zu verstehen ist. Nur schwammiges Geschwurbel, das an Gefühle statt an den Verstand appelliert
Und dubiose Handy-Fotos und -videos, die keiner außer denen, die davon erzählen, je gesehen hat (falls überhaupt), werden nicht dadurch authentisch, dass man sie authentisch nennt,
sondern indem eine Untersuchungskommission Aussagen und Beweise sammelt, verifiziert und bewertet

Das einzige was hier "systematisch" ist, ist die Gräuelpropaganda und einseitige Berichterstattung.
Denn wenn es so schlimm wäre, würde sich kein Migrant freiwillig nach Libyen begeben oder sie würden sich zumindest auch bewaffnen und zu Gangs zusammenschließen.
Und wenn solche Leute nach Europa kommen, dann herzlichen Glückwunsch!
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 7. Aug 2017, 12:35

aha, bei bild sah ich ein foto.. »angeblich« werden hier flüchtlinge von einem motorboot auf einem schlauchboot umgeladen.
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 7. Aug 2017, 13:15

spam und reaktionen darauf entfernt. ich bitte euch eure worte mit mehr sorgfalt zu wählen. begriffe wie »berufslügner« oder »braune ... (was denn auch)« sind nicht erwünscht.

NN, mod
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Keoma » Mo 7. Aug 2017, 13:43

Also, ich habe von "MSF" immer viel gehalten, wir spenden auch regelmäßig.
Allerdings halte ich die Seenotrettung eigentlich nicht für die Kernkompetenz.
Und die Weigerung zur Zusammenarbeit mit den Italienern ist auch seltsam.
Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon jack000 » Mo 7. Aug 2017, 17:43

Die italienischen Behörden haben erneut dem Schiff einer Hilfsorganisation mit Flüchtlingen an Bord die Einfahrt in einen Hafen verweigert.

Laut örtlichen Medien handelt es sich um ein Schiff der niederländischen Organisation "Boat Refugee Foundation", das vor Malta festsitzt. In der vergangenen Woche war vor Lampedusa ein Schiff einer deutschen Hilfsorganisation blockiert worden. Die italienischen Behörden verlangen von privaten Seenotrettern, dass sie einen Verhaltenskodex unterschreiben. Mehrere Organisationen lehnen dies ab.

http://www.deutschlandfunk.de/italien-r ... _id=777592
Sehr gut, bzw. endlich! Es darf mit diesen Verbrechern (Schleppergehilfen) keine Kooperation geben! Das mit dem Verhaltenskodex ist eine gute Idee ...
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

"allzu häufig paart sich im Gemüte, Dämlichkeit mit Herzensgüte" (Wilhelm Busch)
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Unité 1 » Mo 7. Aug 2017, 19:43

Keoma hat geschrieben:(07 Aug 2017, 14:43)
Und die Weigerung zur Zusammenarbeit mit den Italienern ist auch seltsam.

Wesentlich für Ärzte ohne Grenzen ist, dass der Verhaltenskodex den humanitären Prinzipien widerspricht, die der Grundstein für unsere Arbeit sind. Wir können bewaffnete Polizisten nicht an Bord unseres Schiffes lassen – ebenso wenig wie wir bewaffneter Polizei, Militär oder anderen Konfliktparteien Zugang zu unseren medizinischen Einrichtungen und Krankenhäusern weltweit gewähren. Waffen müssen in all unseren Projekten in 70 Ländern vor Zutritt abgegeben werden.
...
Zudem kann der Kodex so interpretiert werden, dass unsere Teams verpflichtet sind, sich aktiv an Strafverfolgungs- und Ermittlungsmaßnahmen zu beteiligen, die außerhalb des Bereichs unserer medizinisch-humanitären Aufgabe liegen. Dies könnte unsere Neutralität ernsthaft beeinträchtigen und daher auch unsere Fähigkeit, an anderen Orten Zugang zu Menschen in Not zu erlangen.
...
Wenn das Umsteigen von Geretteten von einem Rettungsschiff auf ein anderes nicht mehr erlaubt ist, werden weniger Schiffe vor Ort sein können, um Leben zu retten.

https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/code ... mittelmeer

So seltsam klingt das nicht in meinen Ohren.

jack000 hat geschrieben:Es darf mit diesen Verbrechern (Schleppergehilfen) keine Kooperation geben! SPAM entfernt
Das beinhaltete eine Kooperation, Schwerstdenker jack000.

NN, mod
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Cat with a whip » Mo 7. Aug 2017, 22:05

NGO-Boot wurde vor Tunesien gestoppt. So richtig kommen die auf ihrer Odysse im Mittelmeer nicht Fahrt.

http://www.tagesspiegel.de/politik/flue ... 57414.html
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Quatschki » Mo 7. Aug 2017, 23:20

Jetzt heißen die Schleppermafiosi schon "Fischer"
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Senexx » Mo 7. Aug 2017, 23:32

Cat with a whip hat geschrieben:(07 Aug 2017, 23:05)

NGO-Boot wurde vor Tunesien gestoppt. So richtig kommen die auf ihrer Odysse im Mittelmeer nicht Fahrt.

http://www.tagesspiegel.de/politik/flue ... 57414.html

Wundert nicht. Die gut vernetzten Schlepperorganisationen und ihre Helfershelfer lassen sich das Geschäft so schnell nicht kaputtmachen.
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Teeernte » Di 8. Aug 2017, 10:03

Kurz zuvor hatten die ersten Flüchtlingsrettungs-NGOs einen Verhaltenskodex unterschrieben, der sie unter anderem verpflichtet, auch bewaffnete Polizisten an Bord zu akzeptieren, sich der afrikanischen Küste nicht stark zu nähern und aufgenommene Boat People nicht von größeren Schiffen weitertransportieren zu lassen - das womöglich stärkste Mittel, die Zahl aufgenommener Migranten zu reduzieren. Zeitgleich gingen sizilianische Staatsanwälte gegen die deutschen Flüchtlingshelfer von "Jugend rettet" vor. Ihr Schiff Juventa ist beschlagnahmt, die Ermittlungen wegen Förderung illegaler Migration laufen.

Mit Abhörprotokollen und Fotos, teils von verdeckten Ermittlern aufgenommen, wollen die Ankläger beweisen, dass "Jugend rettet" ihre Schützlinge nicht gerettet hätten, so der zuständige Staatsanwalt, sondern von ihren Schleppern "entgegengenommen". Den Verhaltenskodex hatten die jungen Leute aus Brandenburg zuvor nicht unterschreiben wollen. Was am vergangenen Freitag dann prompt eine weitere NGO tat: „Die Sache mit 'Jugend Rettet' zeigt, dass die Geschichte für Retter unangenehm zu werden beginnt“, sagte der Sprecher von "Sea Eye" der Katholischen Nachrichtenagentur zur Begründung.


Mal sehen wieviel Knast das gibt...

Die Polizei veröffentlichte nun Fotos von Juni dieses Jahres. Diese sollen zeigen, wie die Organisation keine Menschen in Seenot rettet, sondern Migranten direkt von Schlepperbooten übernimmt – und die leeren Boote gar zurück in libysche Häfen bringt.


fotos >>> http://www.bento.de/today/schiff-juvent ... r-1563955/
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Cat with a whip » Fr 11. Aug 2017, 15:27

Nachdem RechtsPOPOlisten und Rechtsextremisten die unhaltbare Legende der diffamierenden Lüge der Schlepperhelfer verbreiteten, ist nun das Schiff der Neonazi-NGO, die sog. Idenditären, selbst manövrierungsunfähig.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/m ... 62516.html
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Re: Arbeiten NGOs Hand in Hand mit Schleppern?

Beitragvon Yossarian » Fr 11. Aug 2017, 16:35

Cat with a whip hat geschrieben:(11 Aug 2017, 16:27)

Nachdem RechtsPOPOlisten und Rechtsextremisten die unhaltbare Legende der diffamierenden Lüge der Schlepperhelfer verbreiteten, ist nun das Schiff der Neonazi-NGO, die sog. Idenditären, selbst manövrierungsunfähig.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/m ... 62516.html


Klingt nach Fake news ala den 20 Flüchtlingen die in Zypern Asyl beantragt haben sollten aus der Mannschaft.
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.

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