Großer konventioneller Krieg heutzutage

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BingoBurner
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon BingoBurner » So 22. Jan 2017, 02:29

BingoBurner hat geschrieben:(22 Jan 2017, 01:03)

Kurz oder weitsichtig ?
Spielt aber keine Rolle. Das Stichwort war "Evolution" bzw, "Eigenständig".

Ich z.b. könnte ein Bot sein------------


Oder hier noch mal Evolution .......kühn und mathematisch erklärt :


Und das spielt auch in der autonomen Kriegtführung eine Rolle.
Blockiere mich nicht..........muahhhhhhhh.......

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Nomen Nescio
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Nomen Nescio » So 22. Jan 2017, 04:10

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Jan 2017, 09:59)

Das mag zwar unter allen wählbaren militärischen Strategien immer noch die optimalste sein. Ändert aber nix daran, dass auch sie letztendlich zum Scheitern verurteilt ist. Es ist müßig, darüber zu diskutieren, ob man einen Waldbrand besser mit einem Eimer Wasser oder einem Handfeuerlöscher bekämpft.

bis es einen gibt der - à la AH - sagt das nach 100 jahre auch keiner mehr was weiß von den armenischen holocaust. und evt sogar B-waffen benützt. haben tun sie es. :eek:
nur die angst für gegenmaßnahmen (wie bei atomairen bomben) zäumt sie. aber verrückte terroristen ...
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Cobra9 » So 22. Jan 2017, 07:49

Audi hat geschrieben:(18 Jan 2017, 10:41)

Vergiss nicht, dass Russland auch massiv Flugkörper aufrüstet und deren Träger. Flugzeuge, u Boote Schiffe. Iskander Systeme usw. Da kann Russland mit genug Spielzeug auffahren. Ein Krieg in Europa wäre nicht leicht vorher zu sagen



Ein konventioneller Krieg ? Wäre Russland alleine durch EU Staate schlagbar da diese mehr Luftwaffe und Marine aufbieten können. Kommen aber noch Kanada usw. dazu. Russland hat keine Verbündete im nennenswerten Umfang. Was die Wert sind sieht man am Beispiel der Ukraine. Ohne externe Hilfe wäre die Ukraine erledigt gewesen. Russland würde in einem konventionellen Krieg verlieren, wenn es sich mit EU oder NATO Staaten anlegt. Auch ohne USA, wobei mittlerweile davon auszugehen ist das sich an der NATO usw. wenig ändert. Trump erhöht lediglich den Preis für die anderen NATO Staaten, was andere US Präsidenten zu zaghaft machten. Jetzt wird es eben so sein das die NATO Staaten ihren eigenen Worten ausreichend Geld und Taten folgen lassen müssen. Dafür wird man die USA weiter an der Seite haben. Nichts weltbewegnd neues wenn man die News mal verfolgte über Jahre. Clinton, Bush, Obama predigten ewig die NATO Partner müssen mehr tun. Taten Sie nicht, das wird nun teuer. Was man aktuell gegen Russland tut ist lediglich eine Reaktion auf dessen Politik und Handlungsweise.

Prävention gegen grüne Männchen, Stolpertruppen und Präsenz. Bsp. Abfangjäger wo den russ. Maschienen sofort den Ausgang aus NATO Luftraum zeigen. Ingesamt kann Russland die NATO bei weitem nicht schlagen. Natürlich wäe so ein Krieg ein Super-Gau für alle Seiten.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon H2O » So 22. Jan 2017, 08:39

BingoBurner hat geschrieben:(22 Jan 2017, 01:03)

Kurz oder weitsichtig ?
Spielt aber keine Rolle. Das Stichwort war "Evolution" bzw, "Eigenständig".

Ich z.b. könnte ein Bot sein------------


So lange das nicht klar ist, werde ich meine Sicht der Dinge zu Ihren Behauptungen vertreten. Ohne Sinnesorgane läuft gar nichts in einer komplexen Umwelt. Mathematik kann Signale filtern und Störungen mindern. Das ist doch schon einmal ganz gut. Aber eben nicht alles!
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon BingoBurner » So 22. Jan 2017, 11:47

H2O hat geschrieben:(22 Jan 2017, 08:39)

So lange das nicht klar ist, werde ich meine Sicht der Dinge zu Ihren Behauptungen vertreten.


Ist das Ironie ? Wenn ja gefällt mir :D .

Hier auch so ein autonomes "Waffensystem" mit programmierten Abläufen :D :

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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Audi » So 22. Jan 2017, 11:56

Cobra9 hat geschrieben:(22 Jan 2017, 07:49)

Ein konventioneller Krieg ? Wäre Russland alleine durch EU Staate schlagbar da diese mehr Luftwaffe und Marine aufbieten können. Kommen aber noch Kanada usw. dazu. Russland hat keine Verbündete im nennenswerten Umfang. Was die Wert sind sieht man am Beispiel der Ukraine. Ohne externe Hilfe wäre die Ukraine erledigt gewesen. Russland würde in einem konventionellen Krieg verlieren, wenn es sich mit EU oder NATO Staaten anlegt. Auch ohne USA, wobei mittlerweile davon auszugehen ist das sich an der NATO usw. wenig ändert. Trump erhöht lediglich den Preis für die anderen NATO Staaten, was andere US Präsidenten zu zaghaft machten. Jetzt wird es eben so sein das die NATO Staaten ihren eigenen Worten ausreichend Geld und Taten folgen lassen müssen. Dafür wird man die USA weiter an der Seite haben. Nichts weltbewegnd neues wenn man die News mal verfolgte über Jahre. Clinton, Bush, Obama predigten ewig die NATO Partner müssen mehr tun. Taten Sie nicht, das wird nun teuer. Was man aktuell gegen Russland tut ist lediglich eine Reaktion auf dessen Politik und Handlungsweise.

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Für einen begrenzten Konflikt mit der EU sehe ich Russland stärker. Alleine weil Russland zig tausende Soldaten samt Technik und Munition mobilisieren kann, binnen einer kurzen Zeit. Zweifel ich bei den EU Staaten. Bei der Bw habe ich es selbst gesehen
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Ebiker » So 22. Jan 2017, 15:02

Ich kann mir die Bundeswehr überhaupt nicht in Gänze als kämpfende Truppe vorstellen. Allerdings beunruhigt micht die Tatsache das das strikte Verbot eines Angriffskrieges abgeschafft wurde.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Cobra9 » So 22. Jan 2017, 15:51

Audi hat geschrieben:(22 Jan 2017, 11:56)

Für einen begrenzten Konflikt mit der EU sehe ich Russland stärker. Alleine weil Russland zig tausende Soldaten samt Technik und Munition mobilisieren kann, binnen einer kurzen Zeit. Zweifel ich bei den EU Staaten. Bei der Bw habe ich es selbst gesehen


Es kann keinen begrenzten Konflikt geben. Dazu gibt es zuviel Abkommen, neben der NATO ebenfalls. Russland hätte es mit den Streitkräften komplett wie Polen, BRD , Italien, Frankreich, GB, Spanien, Ungarn usw. zu tun. Rechne mal die Truppenstärken aktuell zusammen, das ist eindeutig nicht gut für Russland.

Ein Krieg würde jeder Partei schaden. Russland deutlich mehr aber
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Quatschki » So 22. Jan 2017, 16:21

Cobra9 hat geschrieben:(22 Jan 2017, 15:51)
Ein Krieg würde jeder Partei schaden. Russland deutlich mehr aber

Russland ist sehr robust.
Europa kann die Ausschaltung kritischer Infrastruktur viel schlechter verkraften.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Selina » So 22. Jan 2017, 16:31

Es wird die Zeit kommen, wo man pathoslos und sachlich einsehen wird,
dass es klüger und ökonomischer ist, keine Kriege zu führen.


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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Cobra9 » So 22. Jan 2017, 16:37

Quatschki hat geschrieben:(22 Jan 2017, 16:21)

Russland ist sehr robust.
Europa kann die Ausschaltung kritischer Infrastruktur viel schlechter verkraften.


Russland ist genauso auf Technik, Infrastruktur angewiesen wie Europa. Oder brauchen MIG 29 keine Wartung oder Treibstoff usw. ?

Ein Krieg würde jeder Seite auf Jahrzehnte massiver schaden als viele andere Dinge. Wünschenswert ist ein Krieg nicht. Solange Russland keine NATO Länder angreifen wird, solange wird man kaum Krieg führen gegen Russland.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Quatschki » So 22. Jan 2017, 16:46

Wenn Strom und Heizung weg wären, und auch nicht wiederkämen?
Supermärkte und Tankstellen keine Lieferung mehr bekämen,
Geldautomaten streiken?

Als erstes würden die Pflegebedürftigen udn Medikamentenabhängigen sterben.
Am längsten überleben würden die Refugees und Nafris Dank ihrer Survival-Experiance
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Ger9374 » So 22. Jan 2017, 17:04

Ein schneller konventioneller Krieg wäre eindeutig
das Spielfeld der Russen. Die Bevölkerung dürfte
auch ein starker Rückhalt der Regierung sein.
Trotzdem halte ich das für unwahrscheinlich.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon BingoBurner » So 22. Jan 2017, 17:09

Quatschki hat geschrieben:(22 Jan 2017, 16:46)

Wenn Strom und Heizung weg wären, und auch nicht wiederkämen?
Supermärkte und Tankstellen keine Lieferung mehr bekämen,
Geldautomaten streiken?

Als erstes würden die Pflegebedürftigen udn Medikamentenabhängigen sterben.




Jedes Krankenhaus hat unabhängigen Strom für 4 Tage ? Wenn ich das richtig erinnere.
Dazu Dieselgeneratoren und Treibstoff für ? 4 Tage ?......? Plus extra Lieferverträge in einer Katastrophe.
Wasser ist eher das Problem. Zur Hygiene. Medikamente nicht.

Aber die Vorstellung das während einer OP, eine Herz/Lungenmaschine aussetzt, nur weil kein Strom da ist ist Quatsch.
Alle diese "Geräte" selbst haben einen Speicher der ohne Verzögerung sofort anläuft und das für Stunden.

Ich kann das ja mal raus suchen. Nee also im Fall aller Fälle ist die medizinische Versorgung vorbereitet.
Es sei den eine Rakete fliegt durchs Fenster.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Welfenprinz » So 22. Jan 2017, 17:34

Diese Vorstellung,dass derjenige gewinnt,der am unverweichlichsten noch das selbstüberfahrene Reh am Feuer grillen kann,ist süss.
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Alter Stubentiger » So 22. Jan 2017, 17:37

Ger9374 hat geschrieben:(22 Jan 2017, 17:04)

Ein schneller konventioneller Krieg wäre eindeutig
das Spielfeld der Russen. Die Bevölkerung dürfte
auch ein starker Rückhalt der Regierung sein.
Trotzdem halte ich das für unwahrscheinlich.


Na ja. Die russische Technik ist abseits einiger Technologievorführmodelle recht veraltet. Ich denke die kommt höchstens bis zur polnischen Grenze. Und industrielle Kapazitäten sind auch sehr begrenzt im modernen Russland. Die kriegen nicht mal den Lada auf einen technischen Stand der zeitgemäß ist.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Nomen Nescio » So 22. Jan 2017, 17:49

Alter Stubentiger hat geschrieben:(22 Jan 2017, 17:37)

Na ja. Die russische Technik ist abseits einiger Technologievorführmodelle recht veraltet. Ich denke die kommt höchstens bis zur polnischen Grenze. Und industrielle Kapazitäten sind auch sehr begrenzt im modernen Russland. Die kriegen nicht mal den Lada auf einen technischen Stand der zeitgemäß ist.

@AS: in WK II waren die shermanpanzer deutsche tiger und panther unterlegen. trotzdem wurden die letzten nach und nach ausgeschaltet. erstens gab es einen übermaß an shermans und zweiten haben die jäger sogar noch mehr erschossen.

die russen haben vermutlich viel mehr (zwar veraltete) panzer. udn soviel flugzeuge haben wir z.z. nicht mehr. die außderdem durch boden-luft raketen gefährdet sind.
gewinnen werden wir, weil wir müssen. es wird aber viel schwieriger sein als ihr denkt, fürchte ich.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Quatschki » So 22. Jan 2017, 18:00

BingoBurner hat geschrieben:(22 Jan 2017, 17:09)

Jedes Krankenhaus hat unabhängigen Strom für 4 Tage ? Wenn ich das richtig erinnere.
Dazu Dieselgeneratoren und Treibstoff für ? 4 Tage ?......? Plus extra Lieferverträge in einer Katastrophe.
Wasser ist eher das Problem. Zur Hygiene. Medikamente nicht.

Aber die Vorstellung das während einer OP, eine Herz/Lungenmaschine aussetzt, nur weil kein Strom da ist ist Quatsch.
Alle diese "Geräte" selbst haben einen Speicher der ohne Verzögerung sofort anläuft und das für Stunden.

Ich kann das ja mal raus suchen. Nee also im Fall aller Fälle ist die medizinische Versorgung vorbereitet.
Es sei den eine Rakete fliegt durchs Fenster.

4 Tage - das sind Szenarien zur Überbrückung einer Havarie oder Naturkatastrophe
Aber ein großer konventioneller Krieg ist was anderes.
Besonders, wenn er nicht regional eingegrenzt bleibt.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Nomen Nescio » So 22. Jan 2017, 18:55

BingoBurner hat geschrieben:(22 Jan 2017, 17:09)

Jedes Krankenhaus hat unabhängigen Strom für 4 Tage ? Wenn ich das richtig erinnere.
Dazu Dieselgeneratoren und Treibstoff für ? 4 Tage ?......? Plus extra Lieferverträge in einer Katastrophe.
Wasser ist eher das Problem. Zur Hygiene. Medikamente nicht.

Aber die Vorstellung das während einer OP, eine Herz/Lungenmaschine aussetzt, nur weil kein Strom da ist ist Quatsch.
Alle diese "Geräte" selbst haben einen Speicher der ohne Verzögerung sofort anläuft und das für Stunden.

Ich kann das ja mal raus suchen. Nee also im Fall aller Fälle ist die medizinische Versorgung vorbereitet.
Es sei den eine Rakete fliegt durchs Fenster.

es passierte ungefähr vor 10 tagen. ein strohmhauptverteiler in amsterdam versagte. ungefähr 450.000 menschen hatten keine elektrizität. der bahn nach amsterdam lag lahm. das metro und die s-bahn idem. krankenhäuser hatten wegen der grippe schon zusätzliche patienten. und jetzt keinen strohm. ein KH hat nur ein funktionierendes aggregat weil das andere repariert wurde.
darum fand man es zu gefählich kranken auf der IC zu lassen und operation zu tun.
kurz, es war eine komplette ravage. erst nach 2 tagen konnten die ersten 80.000 abnehmen wieder eingeschaltet werden. ob man die ursache schon weiß?? k.q.

btw liften? es kostete die feuerwehr ungefähr 8 stunden alle menschen daraus zu befreien. ein monteur kam aus dem osten des landes und brauchte ungefähr 2 stunden um das krankenhaus zu erreichen. denn die kranken mußte nach unten um nach anderen krankenhäuser transportiert zu werden. elektrische heizung, wasser, usw... es gab nichts davon.


denke also nicht zu leicht über was auf uns zu kommen würde. dann sagt 4 tage brennstoff sehr wenig. das muß mindestens für 2 wochen sein.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Ebiker » So 22. Jan 2017, 19:20

Mitte der 80er war es Lehrmeinung in der NVA das selbst ein konventioneller Krieg in Mitteleuropa nicht führbar ist da die Zerstörung z.B. der chem. Industrie oder nur des Chemielagers einer Agrargesellschaft zu unabsehbaren Verseuchungen führen würde. Von AKW ganz zu schweigen.
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