Großer konventioneller Krieg heutzutage

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Quatschki
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Quatschki » Di 17. Jan 2017, 20:36

garfield336 hat geschrieben:(17 Jan 2017, 17:23)

Oder wie im Osten der Ukraine tatsächlich geschehen.

Es gibt viele Beispiele.
- Falklandkrieg - Hier hat Argentinien die Entschlossenheit der Briten offensichtlich unterschätzt
- 1.Golfkrieg - auch Saddam hat sich bei der Besetzung Kuweits verkalkuliert
- Die türkische Besetzung Nordzyperns 1974 als Reaktion auf den progriechischen Putsch in Nikosia ist so ähnlich wie die russische Besetzung der Krim 2014, als Maßnahme zum Schutz der Lamdsleute halbwegs völkerrechtlich legitimiert, und führte zu einem "eingefrorenen" Konflikt mit durch die UNO bewachter Demarkationslinie
- der georgische Angriff auf Südossetien zur Wiedereingliederung der abtrünnigen Provinz 2008 scheiterte an der Wachsamkeit Rußlands. Hätte Georgien den Kaukasustunnel ausschalten können, bevor ihn die russischen Eingreiftruppen durchqueren, dann hätte der Plan vielleicht aufgehen können.
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Adam Smith
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Adam Smith » Di 17. Jan 2017, 20:46

Die neuen Kriege werden mit Drohnen geführt. Der Krieg der USA gegen den IS ist im Grunde der erste moderne Krieg.
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Quatschki
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Quatschki » Di 17. Jan 2017, 20:55

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(17 Jan 2017, 16:41)

schlechtes beispiel. die Westalliierten hatten nicht die geringste chance Westberlin zu halten.

Ohne allierte Garnision hätten die Kommies die Stadt mit "blauen Männchen" überrennen können, eingeflutete als Zivilisten getarnte FDJ-Aktivistentrupps, die eine linke Revolution und Aufstand inszenieren und dann Volksarmee und Sowjets als Befreier "zu Hilfe" rufen.
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H2O
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon H2O » Di 17. Jan 2017, 21:08

Adam Smith hat geschrieben:(17 Jan 2017, 20:46)

Die neuen Kriege werden mit Drohnen geführt. Der Krieg der USA gegen den IS ist im Grunde der erste moderne Krieg.


Ich bin mir gar nicht so sicher, ob die Führungsmittel für Drohnenangriffe funktionieren werden, wenn die Gegner gleichwertig leistungsfähig auf dem Gebiet der Störtechnik aufgestellt sind... Störung der Funkkommandos, der Satellitenkommunikation, GPS/Galileo/GLONASS-Signale. Nur mit Trägheitsnavigation und Abtastung der Erdoberfläche dürfte die Einsatzgenauigkeit von Drohnen
in den Keller gehen, und damit auch ihre Wirkung auf den Gegner.

Vielleicht lassen wir uns blenden dadurch, daß die Gegner sich einen asymmetrischen Kampf liefern.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon BingoBurner » Di 17. Jan 2017, 23:30

H2O hat geschrieben:(17 Jan 2017, 21:08)

Ich bin mir gar nicht so sicher, ob die Führungsmittel für Drohnenangriffe funktionieren werden, wenn die Gegner gleichwertig leistungsfähig auf dem Gebiet der Störtechnik aufgestellt sind... Störung der Funkkommandos, der Satellitenkommunikation, GPS/Galileo/GLONASS-Signale. Nur mit Trägheitsnavigation und Abtastung der Erdoberfläche dürfte die Einsatzgenauigkeit von Drohnen
in den Keller gehen, und damit auch ihre Wirkung auf den Gegner.

Vielleicht lassen wir uns blenden dadurch, daß die Gegner sich einen asymmetrischen Kampf liefern.


Sowas werden die Drohnen (welches Wort dafür) unserer Tage autonom korrigieren.
Funksignale sind da überflüssig.

Du Böse.............Boommmmmm. Ende der Diskussionen.

Vielleicht kriegt der Koran noch eine Sure hinzu wo es um Drohnen geht ?
Kommen die dann auch ins Fegefeuer ?

Aber allgemein bin ich auf das Winden der Religioten gespannt.

But wait...............Evolutionärer Algorithmus..............https://de.wikipedia.org/wiki/Evolution ... lgorithmus !
Die lernen wenn sie Fehler machen................und werden besser von alleine.

Gemessen daran bin ich z.b. ziemlich scheiße. :)



Oder auch sehr cool :



Und genau die Nummer werde ich mir geben : https://de.pinterest.com/explore/darwin-tattoo/
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Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

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H2O
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon H2O » Mi 18. Jan 2017, 01:46

BingoBurner hat geschrieben:(17 Jan 2017, 23:30)

Sowas werden die Drohnen (welches Wort dafür) unserer Tage autonom korrigieren.
Funksignale sind da überflüssig.

...


Darauf würde ich mich nicht verlassen. Ohne geeignete Sensoren läuft da gar nichts.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 18. Jan 2017, 09:59

King Kong 2006 hat geschrieben:(17 Jan 2017, 20:08)
Ich habe mich auf die Frage der konventionellen Kriegsführung in Europa bezogen. Ich sehe in der der Lehre der Kriegsführung keine große Veränderungen. Ich hatte die Verweise auf Vietnam und Co. und den Interessen z.B. Chinas maritimer Art nur eingeworfen, um zu zeigen, daß selbst gegen asymmetrisch kämpfende Gegner Industrienationen immer noch konventionell agieren (müssen).

Das mag zwar unter allen wählbaren militärischen Strategien immer noch die optimalste sein. Ändert aber nix daran, dass auch sie letztendlich zum Scheitern verurteilt ist. Es ist müßig, darüber zu diskutieren, ob man einen Waldbrand besser mit einem Eimer Wasser oder einem Handfeuerlöscher bekämpft.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Audi » Mi 18. Jan 2017, 10:41

King Kong 2006 hat geschrieben:(17 Jan 2017, 20:08)

Ich habe mich auf die Frage der konventionellen Kriegsführung in Europa bezogen. Ich sehe in der der Lehre der Kriegsführung keine große Veränderungen. Ich hatte die Verweise auf Vietnam und Co. und den Interessen z.B. Chinas maritimer Art nur eingeworfen, um zu zeigen, daß selbst gegen asymmetrisch kämpfende Gegner Industrienationen immer noch konventionell agieren (müssen).

Bei einem Krieg der NATO gegen Russland wird es immer noch darum gehen Schlüsselpunkte zu besetzen. Infrastruktur des Gegner zu schwächen oder gar zu zerstören. Das das auch mit asymmetrischer Kriegsführung einhergeht ist normal und nicht neu. Das war unter Napoleon so, bis zu den Partisanen des WWII. Das läuft gleichzeitig zu den Massenheeren, Materialschlachten und dem Erobern oder Zerstören von Zielen.

Der Fußsoldat ist mindestens so wichtig wie der Pilot. Von den vernachlässigten Leuten, wie Technikern ganz zu schweigen. Wenn wir z.B. zu einem aktuellen Kampfplatz schwenken, allerdings weg von Europa, z.B. Syrien sehen wir das auch dort in der Praxis. Der syrischen Armee unter iranischer Führung fehlte die Firepower. Die konnte weder die geschwächte syrische Armee aufbieten, noch der Iran dort in erforderlichen Maße projezieren. Deshalb wurden die Russen dazugeholt. Dann stellte sich heraus, daß ohne die Truppen auf dem Boden Russland nichts aus der Luft halten kann. Bestes Beispiel Palmyra. Als dort der Iran Brigaden für die erfolgreiche Eroberung Aleppos abzog wurde die russische Basis einfach überrannt. Bis heute. Die Lehre, eine von vielen, ist, daß ohne Firepower es mühselig ist Offensivoperationen durchzuführen. Ohne die Truppen am Boden läuft allerdings auch nichts. Das wird in Europa auch nicht anders sein.

Wer "stärker" auf dem Schlachtfeld ist, wirtschaftliche Faktoren jetzt mal beiseite lassend ist müssig. Allerdings ist die us-amerikanische Firepower erschreckend. Die können tausende Marschflugkörper abfeuern. Da kommt Russland nicht hinterher. Mein Tipp, die NATO vernichtet weitesgehend die russische Hardware im Bodenkampf, in der Luft und auf dem Wasser. Dann hörts auf. Weiteres Vordringen kann dann mit Panzerabwehrwaffen und mobiler Luftabwehr auf russischer Seite blockiert werden. Und versumpft vielleicht in der Prypjat-Sümpfen. Letztendlich stoppen dann die Atomwaffen alles weitere.

Vergiss nicht, dass Russland auch massiv Flugkörper aufrüstet und deren Träger. Flugzeuge, u Boote Schiffe. Iskander Systeme usw. Da kann Russland mit genug Spielzeug auffahren. Ein Krieg in Europa wäre nicht leicht vorher zu sagen
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Teeernte » Mi 18. Jan 2017, 14:20

H2O hat geschrieben:(18 Jan 2017, 01:46)

Darauf würde ich mich nicht verlassen. Ohne geeignete Sensoren läuft da gar nichts.


....manueller Chiptausch könnte gefährlich sein - auf gegnerischem Gebiet
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon H2O » Mi 18. Jan 2017, 17:04

Teeernte hat geschrieben:(18 Jan 2017, 14:20)

....manueller Chiptausch könnte gefährlich sein - auf gegnerischem Gebiet


Das sind die Vorzüge einer global durchgesetzten Normung. So ähnlich hatte das ein leitender Mitarbeiter der Firma Kasperski zur Abwehr von Hackerangriffen angesprochen.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon King Kong 2006 » Mi 18. Jan 2017, 19:56

Audi hat geschrieben:(18 Jan 2017, 10:41)

Vergiss nicht, dass Russland auch massiv Flugkörper aufrüstet und deren Träger. Flugzeuge, u Boote Schiffe. Iskander Systeme usw. Da kann Russland mit genug Spielzeug auffahren. Ein Krieg in Europa wäre nicht leicht vorher zu sagen


Russland hat natürlich Kampfkraft. Aber ich halte die USA/NATO im direkten Fight zur Zeit einfach unschlagbar. Vermutlich würde die US-Navy auch die chinesische Flotte und Luftwaffe total zerstören. Das wäre nur eine Frage der Zeit. Das sie dabei selbst Verluste einfährt versteht sich. Nur, das langt eben nicht. Das zur Debatte wie wichtig der Fußsoldat ist. Ich würde den USA nicht raten China zu betreten. Oder Russland. Nicht mal den Iran. ;)
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon King Kong 2006 » Mi 18. Jan 2017, 20:00

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Jan 2017, 09:59)

Das mag zwar unter allen wählbaren militärischen Strategien immer noch die optimalste sein. Ändert aber nix daran, dass auch sie letztendlich zum Scheitern verurteilt ist. Es ist müßig, darüber zu diskutieren, ob man einen Waldbrand besser mit einem Eimer Wasser oder einem Handfeuerlöscher bekämpft.


Ich würde keiner Nation raten auf das konventionelle Rüsten zu verzichten. Sie ist notwendig, auch wenn in manchen Teilen der Welt total asymmetrisch gekämpft wird. Ohne konventionelle Streitkräfte wäre auch die USA keine Supermacht mehr. Luftherrschaft oder Herrschaft über das Meer erreicht man nur durch konventionelle Rüstung und Strategie. Da helfen keine Commandos, Paramilitärs oder Atomwaffen.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Boracay » Mi 18. Jan 2017, 23:03

King Kong 2006 hat geschrieben:(18 Jan 2017, 19:56)

Russland hat natürlich Kampfkraft.


Equipment au den 50ern + die Mehrheit der Soldaten Alkoholiker. Kampfkraft?

Vermutlich würde die US-Navy auch die chinesische Flotte und Luftwaffe total zerstören.


Innerhalb von wenigen Wochen bei nahezu null eigenen Verlusten.

Fragt sich nur - wozu? Der Weltandel ist so verflochten, man schadet sich nur selbst.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Ger9374 » Do 19. Jan 2017, 05:31

Vielleicht wird es in Zukunft mehr Handelskrieg
geben. Die Konflikte nur noch über örtliche
begrenzte Militär Aktionen mehr als letztes
Mittel so zusagen ansetzt.Als Chirurgische
Eingriffe zu bezeichnen. Die Schäden die man nur aus der Ferne Viren , Internet ect. anrichten kann
sind schon heute beachtlich.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Yossarian » Do 19. Jan 2017, 06:23

Boracay hat geschrieben:(18 Jan 2017, 23:03)

Equipment au den 50ern + die Mehrheit der Soldaten Alkoholiker. Kampfkraft?



Innerhalb von wenigen Wochen bei nahezu null eigenen Verlusten.

Fragt sich nur - wozu? Der Weltandel ist so verflochten, man schadet sich nur selbst.


Das ist schlicht nicht korrekt heute mehr.
Und im Gegensatz zu uns funktioniert selbst russisches Euipement aus den "50ern" noch tadelos.
Und ist Besensteilen vorzuziehen bzw. dem vollständigen Mangel an Gerät, Personal und Munition.
Wenn ich einen Vogel sehe der wie eine Ente watschelt und wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt dann nenne ich ihn eine Ente. Und wenn der Vogel dementiert eine Ente zu sein ist es eine russische Ente.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Audi » Do 19. Jan 2017, 08:15

Boracay hat geschrieben:(18 Jan 2017, 23:03)

Equipment au den 50ern + die Mehrheit der Soldaten Alkoholiker. Kampfkraft?



Innerhalb von wenigen Wochen bei nahezu null eigenen Verlusten.

Fragt sich nur - wozu? Der Weltandel ist so verflochten, man schadet sich nur selbst.

Ach ja? T-72 T-80 t-90 in Massen. Was hat die Bw? Und bitte dieses Alkohol Problem ist in der Bundeswehr Gang und gäbe. Habe schon Soldaten beim antreten umfallen gesehen nach einer langen Nacht. Erzähl uns hier keine Märchen von alkoholisierten Russen und t-34 aus dem Weltkrieg. Bundeswehr hat Technik aus den 60ern im Dienst
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon schokoschendrezki » Do 19. Jan 2017, 10:01

King Kong 2006 hat geschrieben:(18 Jan 2017, 20:00)

Ich würde keiner Nation raten auf das konventionelle Rüsten zu verzichten. Sie ist notwendig, auch wenn in manchen Teilen der Welt total asymmetrisch gekämpft wird. Ohne konventionelle Streitkräfte wäre auch die USA keine Supermacht mehr. Luftherrschaft oder Herrschaft über das Meer erreicht man nur durch konventionelle Rüstung und Strategie. Da helfen keine Commandos, Paramilitärs oder Atomwaffen.

Konventionell gerüstet zu sein und tatsächlich eine konventionelle Militäraktion zu planen und durchzuführen ist allerdings immer noch zweierlei.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon King Kong 2006 » Do 19. Jan 2017, 16:46

schokoschendrezki hat geschrieben:(19 Jan 2017, 10:01)

Konventionell gerüstet zu sein und tatsächlich eine konventionelle Militäraktion zu planen und durchzuführen ist allerdings immer noch zweierlei.


Aber ohne ersteres, geht zweiteres gar nicht. Wenn ich das von einem Gegner weiß, kann ich ganz anderes agieren und auftreten. Konventionelle Rüstung sehe ich heutzutage primär als Offensivfähigkeit an. Also, Luftherrschaft, Seeherrschaft erringen. Das ermöglicht Invasionen und Vormärsche bzw. Angriffe auf strategisch wichtige Ziele. Militärisch, wie auch zivile. Auch die Bewahrung von einem status quo, wie die Kontrolle von wichtigen Transportwegen, gerade zur See. Wenn ich diese Fähigkeit habe, kann ich eine ganz andere Politik betreiben, gegenüber anderen Mächten und Staaten. Das ist sehr wichtig. Asymmetrisch bedeutet eher in der Defensive bestehen zu können. Also, der Vietcong gegen die USA. Der IS, Mudschaheddin, Taliban usw.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Ger9374 » Do 19. Jan 2017, 17:06

Die klassische Kriegsführung wird in Zukunft wohl die Ausnahme werden. Geht mehr Richtung chirurgische Eingriffe mit High Tech, Luftwaffe.
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon BingoBurner » So 22. Jan 2017, 01:03

H2O hat geschrieben:(18 Jan 2017, 01:46)

Darauf würde ich mich nicht verlassen. Ohne geeignete Sensoren läuft da gar nichts.


Kurz oder weitsichtig ?
Spielt aber keine Rolle. Das Stichwort war "Evolution" bzw, "Eigenständig".

Ich z.b. könnte ein Bot sein------------
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