Großer konventioneller Krieg heutzutage

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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 23. Jan 2017, 11:32

Audi hat geschrieben:(22 Jan 2017, 20:01)

Der Lada vesta ist schon ein Auto mit mmi Touch usw. Kommt jetzt auf den deutschen Markt. Das Ding ist doch, dass Russland in Luftraum usw die Nase vorn hat. Panzertechnik ist die Nase auch vorne. Was soll den an der EU Armee moderner sein???? Tornado? Die LKWs? Marschflugkörper? Was? Tpz Fuchs? Fakt ist, Russland kann eine Armee sofort mobilisieren
Bei der EU sehe ich es schwarz


Nun ja. Die Wirklichkeit bei Lada ist daß der schwedische Manager der Lada gehen mußte weil er Lada wirklich modernisiert hat und auch weiter modernisieren wollte. Der moderne Lada hat allerlei Renault Teile an Bord. Das ist das ganze Geheimnis.

....und nun darfst du dir ausmalen wie es bei der russischen Armee aussieht. In die Ukraine mußte man schon Fallschirmjäger entsenden (alles Urlauber...lol). Was hat man sonst noch? Ach ja. Wehrpflichtige. Und der T-80 als Hauptkampfpanzer. Hat auch schon etliche Jahre auf dem Buckel. Genau wie die vielen T-64/T-70 im Bestand. Du solltest die Russen nicht überschätzen. Sie haben einfach keine industrielle Basis mehr. Der neue T-14 ist auch nicht auf russischem Mist gewachsen. Er wurde von westlichen Firmen entwickelt. Aber jetzt wo die westliche Hilfe fehlt und man den Panzer mit eigener Technik nachbauen müßte wird es schwierig. 20 Prototypen hat man. 100 sind bestellt. Sollten mal 3200 werden.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 23. Jan 2017, 11:35

Nomen Nescio hat geschrieben:(23 Jan 2017, 07:43)

oder aber china denkt »wenn zwei hunden sich streiten um ein bein...« vllt denkt china »jetzt kann ich teile von siberien einverleiben«.
motivierung »die armen chinesen dort werden unterdrückt«. und auf »alte karten« sieht man dann daß es früher zum kaiserreich gehörte.


Tja. Die Chinesen könnten ja in kleinen Gruppen zu 1-2 Millionen unbemerkt einsickern und schwuppdiwupp ist Sibirien chinesisch.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Audi » Mo 23. Jan 2017, 12:18

Alter Stubentiger hat geschrieben:(23 Jan 2017, 11:32)

Nun ja. Die Wirklichkeit bei Lada ist daß der schwedische Manager der Lada gehen mußte weil er Lada wirklich modernisiert hat und auch weiter modernisieren wollte. Der moderne Lada hat allerlei Renault Teile an Bord. Das ist das ganze Geheimnis.

....und nun darfst du dir ausmalen wie es bei der russischen Armee aussieht. In die Ukraine mußte man schon Fallschirmjäger entsenden (alles Urlauber...lol). Was hat man sonst noch? Ach ja. Wehrpflichtige. Und der T-80 als Hauptkampfpanzer. Hat auch schon etliche Jahre auf dem Buckel. Genau wie die vielen T-64/T-70 im Bestand. Du solltest die Russen nicht überschätzen. Sie haben einfach keine industrielle Basis mehr. Der neue T-14 ist auch nicht auf russischem Mist gewachsen. Er wurde von westlichen Firmen entwickelt. Aber jetzt wo die westliche Hilfe fehlt und man den Panzer mit eigener Technik nachbauen müßte wird es schwierig. 20 Prototypen hat man. 100 sind bestellt. Sollten mal 3200 werden.


Russland hatte (Stand; Januar 2016) mindestens 350 T-90/K und T-90A im aktiven Dienst (weitere 200 sind in Reserve bzw. konserviert)[14]. Weitere 300 T-72B sollten auf den Standard des T-90 nachgerüstet werden. Russland plant, in den nächsten Jahren insgesamt 1000 bis 1200 T-90 zu beschaffen
Wie viele Einsatzbereite Leos hat denn die BW?

450 T-80BW, T-80U, T-80UM/1 und T-80UD im aktiven Dienst, sowie weitere 3000 T-80 eingelagert, Stand: Januar 2016

Mindestens 1300 Т-72B/А (weitere 7000 Т-72/А/B in Reserve bzw. konserviert)[77] und 1000 Т-72B3[78], im September 2016.
Russische Marineinfanterie – 50 Т-72B und 200 Т-72B3, im Januar 2016.

Wiki

Alleine T-90 Versionen hat man weit aus mehr als die BW.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 23. Jan 2017, 14:55

Audi hat geschrieben:(23 Jan 2017, 12:18)

Russland hatte (Stand; Januar 2016) mindestens 350 T-90/K und T-90A im aktiven Dienst (weitere 200 sind in Reserve bzw. konserviert)[14]. Weitere 300 T-72B sollten auf den Standard des T-90 nachgerüstet werden. Russland plant, in den nächsten Jahren insgesamt 1000 bis 1200 T-90 zu beschaffen
Wie viele Einsatzbereite Leos hat denn die BW?

450 T-80BW, T-80U, T-80UM/1 und T-80UD im aktiven Dienst, sowie weitere 3000 T-80 eingelagert, Stand: Januar 2016

Mindestens 1300 Т-72B/А (weitere 7000 Т-72/А/B in Reserve bzw. konserviert)[77] und 1000 Т-72B3[78], im September 2016.
Russische Marineinfanterie – 50 Т-72B und 200 Т-72B3, im Januar 2016.

Wiki

Alleine T-90 Versionen hat man weit aus mehr als die BW.


Sicher. Die rote Armee hatte auch 12.000 T-26 im Jahre 1941. Auf dem Papier schon durch die schiere Masse unbesiegbar.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Audi » Mo 23. Jan 2017, 22:57

Alter Stubentiger hat geschrieben:(23 Jan 2017, 14:55)

Sicher. Die rote Armee hatte auch 12.000 T-26 im Jahre 1941. Auf dem Papier schon durch die schiere Masse unbesiegbar.

Nur ist ein T-80 kein Zahnloser Tiger
Genau so wenig wie der Т-72B3 oder gar der T-90 mit den Modifikationen. Kannst es drehen und wenden wie du willst. Russland kann aus dem Stand mehr mobilisieren und hat auf dem Boden mehr Feuerkraft
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Cobra9 » Mo 23. Jan 2017, 23:12

Audi hat geschrieben:(23 Jan 2017, 22:57)

Nur ist ein T-80 kein Zahnloser Tiger
Genau so wenig wie der Т-72B3 oder gar der T-90 mit den Modifikationen. Kannst es drehen und wenden wie du willst. Russland kann aus dem Stand mehr mobilisieren und hat auf dem Boden mehr Feuerkraft


Du kannst nur umrüsten mit Bauteilen aus dem Westen oh Experte, die fehlen aber mittlerweile. Auswirkungen sind in realen Zahlen deutlich. Russland hat drastische Probleme bei seinen Programmen. Nur zugeben wird es das nicht. Viel Elektrotechnik kommt auch bei beim T72B3 aus westlichen Ländern. Über Umwege kann man Mindermengen kaufen. Das war es.

Viel Rauch, wenig Substanz in Russland. Thales wurde zurückgepfiffen von Frankreich. Ohne Bauteile von Thales nix Lizenziertes Produzieren

https://euobserver.com/investigations/129953

Nur ein kleines Beispiel
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Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Audi » Mo 23. Jan 2017, 23:19

Cobra9 hat geschrieben:(23 Jan 2017, 23:12)

Du kannst nur umrüsten mit Bauteilen aus dem Westen oh Experte, die fehlen aber mittlerweile. Auswirkungen sind in realen Zahlen deutlich. Russland hat drastische Probleme bei seinen Programmen. Nur zugeben wird es das nicht. Viel Elektrotechnik kommt auch bei beim T72B3 aus westlichen Ländern. Über Umwege kann man Mindermengen kaufen. Das war es.

Viel Rauch, wenig Substanz in Russland

Mehr Substanz als bei der Bundeswehr mit deren Besenstielen :D
Meine Güte, als ob Russland nicht auf heimische Produktion setzen könnte. Es wird zwar teurer am Anfang, dennoch machbar. Als ob die dort in Höhlen leben
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Selina » Mo 23. Jan 2017, 23:26

Was mich an der Diskussion stört, ist das Herbeireden eines Krieges, als ob es sich manche regelrecht wünschen. Was wir aber brauchen, sind Verhandlungen, ist das Zurückholen von Russland an die internationalen Verhandlungstische. Nur das bewahrt uns alle vor Schlimmerem. Schon die Sache mit den so genannten "konventionellen Kriegen" (Thread-Titel) ist eine abenteuerliche Debatte. Kriege, in die Großmächte verwickelt sind, werden niemals nur konventionell bleiben bzw. geführt werden. Das Ganze läuft immer auf das atomare Auslöschen der Menschheit hinaus. So etwas kann man also nicht so locker diskutieren, als handele es sich um ein Fußballspiel. Im Gegenteil: Das Ganze muss verhindert werden.
Zuletzt geändert von Selina am Mo 23. Jan 2017, 23:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Misterfritz » Mo 23. Jan 2017, 23:28

Audi hat geschrieben:(23 Jan 2017, 23:19)

Mehr Substanz als bei der Bundeswehr mit deren Besenstielen :D
Meine Güte, als ob Russland nicht auf heimische Produktion setzen könnte. Es wird zwar teurer am Anfang, dennoch machbar. Als ob die dort in Höhlen leben
Nur würde Russland nicht nur mit der Bundeswehr zu tun haben, wenn es denn tatsächlich auf die Idee käme, nach Deutschland einzumarschieren - oder wollten sie die Panzer über Deutschland abwerfen? :D
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Audi » Mo 23. Jan 2017, 23:31

Misterfritz hat geschrieben:(23 Jan 2017, 23:28)

Nur würde Russland nicht nur mit der Bundeswehr zu tun haben, wenn es denn tatsächlich auf die Idee käme, nach Deutschland einzumarschieren - oder wollten sie die Panzer über Deutschland abwerfen? :D

Na erst kommen die mächtigen Balten, Rumänen, Polen und Tschechen....
Das Thema ist eh absurd, da Russland die NATO nicht angreifen wird. Und ich nehme Deutschland als Beispiel weil Tschechien oder Polen nicht so wirklich ein Vergleich wert sind
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Cobra9 » Mo 23. Jan 2017, 23:49

Audi hat geschrieben:(23 Jan 2017, 23:19)

Mehr Substanz als bei der Bundeswehr mit deren Besenstielen :D
Meine Güte, als ob Russland nicht auf heimische Produktion setzen könnte. Es wird zwar teurer am Anfang, dennoch machbar. Als ob die dort in Höhlen leben


Au fein erzähl mal welche russ. Firma eigene Feurleit Syteme frei von westlichen Bauteilen verwendet bei den Panzer Upgragdes. Und zwar komplett made in Russland. Gibt es nicht. Was für Russland zum langfristigen Problem wird.

Russland ist auf Importe angewiesen, eigene Entwicklung wird Jahre dauern und fraglich ob Russland das hinkriegt. Auch da brauchst Technik, welche Russland zukaufen konnte. Ich weiss Russland schnippt mit dem Finger und schreit Wähhhj...böser Westen.

Russland ist schon lange Tech Importeur geworden. Ansonsten bitte nenn mir die Russ. Feuerleitanlage usw. frei von westlichen Bauteilen in den aktuellen Programmen. Beim T90,80 usw. ist Russland auf westliche Bauteile angewiesen. Da kannst Du gerne ausweichen wollte mit aber aber fie Bundeswehr.

Zeigt nur Du flüchtest vor Argumenten. Bundeswehr, Rüstungsindustrie hat keine Probleme was den Bezug von Bauteilen betrifft bei Uns. Finanzieren ist das Thema. By the Way....Russland hat genug ähnliche Skandale im Rüstungsbereich. Nur darf ja nicht berichtet werden. Aber der Klassiker......T50 SU PAK. Hunderte Maschinen angekündigt, aktuell mit Glück 42. Armata....hunderte Panzer versprochen, wenn es mal 320 gibt in den nächsten Jahrzehnten ist es viel.

Real Zahlen sind die Wirklichkeit.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Cobra9 » Di 24. Jan 2017, 00:01

Audi hat geschrieben:(23 Jan 2017, 23:31)

Na erst kommen die mächtigen Balten, Rumänen, Polen und Tschechen....
Das Thema ist eh absurd, da Russland die NATO nicht angreifen wird. Und ich nehme Deutschland als Beispiel weil Tschechien oder Polen nicht so wirklich ein Vergleich wert sind


Bitte ? Polen hat Streitkräfte die Russland richtig auf den Wecker gehen könnten. Bis Ende 2020 bsp. rund 212 F16 moder. BLOCK. Mig29 mod. dito 52.
Su22 werden 1 zu 1 ersetzt. F18 ,im Gespräch. Oder weitere F16.

Polen hat Streitkräfte die in Verbindung mit der NATO ein Schlüssel Punkt sind in Osteuropa. Dazu gibt Polen viel Geld für mod. Streitkräfte aus. Aber da Du ja so auf die BW fixiert bist. Mehr Geld, Budgets für Auslandseinsätze kommen bald separat. Bedeutet mer Möglichkeiten. Oh wird ca. 5/6 Jahre dauern bis das real Wirkung ingesamt zeigt. Aber man reagiert. Gut nicht wie Russland das lieber Panzer statt Kliniken hat und HIV kein Problem ist )

Man sieht eben Prioritäten
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Darkfire » Di 24. Jan 2017, 04:40

Audi hat geschrieben:(23 Jan 2017, 23:31)

Na erst kommen die mächtigen Balten, Rumänen, Polen und Tschechen....
Das Thema ist eh absurd, da Russland die NATO nicht angreifen wird. Und ich nehme Deutschland als Beispiel weil Tschechien oder Polen nicht so wirklich ein Vergleich wert sind


Die Frage ist warum du so versessen drauf bist wie stark doch die russische Armee ist, wenn man gleichzeitig behauptet der Westen wolle Krieg.
Standen hier nicht schon alle europäischen Armeen bereit um sofort nach Clintons Wahl mit ihr an der Spitze in Russland einzumarschieren ?
Man merkt bei einigen derer die nicht genannt werden wollen wie sie Putins Panzer bewundern und von der Schlagkraft der Russischen Armee träumen.
Das passt irgendwie so gar nicht zu dem Bild das dann verbreitet wird wenn wieder darum geht zu zeigen wie kriegsgeil doch der Westen ist.
Ein Westen der im Glaube jetzt würde der Friede ausbrechen einen grossteil seiner Armee weggespart hat.
Man hätte nicht mal aufrüsten müssen, es hätte schon gereicht damals Russland vollends in die Pleite rauschen zu lassen.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 24. Jan 2017, 08:55

Audi hat geschrieben:(23 Jan 2017, 22:57)

Nur ist ein T-80 kein Zahnloser Tiger
Genau so wenig wie der Т-72B3 oder gar der T-90 mit den Modifikationen. Kannst es drehen und wenden wie du willst. Russland kann aus dem Stand mehr mobilisieren und hat auf dem Boden mehr Feuerkraft
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Reine Theorie. Fraglich ob die überhaupt genug Profis für die Besatzung und Wartung haben.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 24. Jan 2017, 09:01

Audi hat geschrieben:(23 Jan 2017, 23:19)

Mehr Substanz als bei der Bundeswehr mit deren Besenstielen :D
Meine Güte, als ob Russland nicht auf heimische Produktion setzen könnte. Es wird zwar teurer am Anfang, dennoch machbar. Als ob die dort in Höhlen leben


Nochmal: Es gibt quasi keine Industrie mehr in Russland. Und die militärischen Monopolbetriebe sind noch voll im sozialistischen Modus. Man stützt sich heute noch auf Entwicklungen aus der UDSSR.
Wirklich gefährlich sind die Cyberwar Fähigkeiten der Russen. Aber nicht die konventionelle Rüstung.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon unity in diversity » Di 24. Jan 2017, 10:29

Selina hat geschrieben:(23 Jan 2017, 23:26)

Was mich an der Diskussion stört, ist das Herbeireden eines Krieges, als ob es sich manche regelrecht wünschen. Was wir aber brauchen, sind Verhandlungen, ist das Zurückholen von Russland an die internationalen Verhandlungstische. Nur das bewahrt uns alle vor Schlimmerem. Schon die Sache mit den so genannten "konventionellen Kriegen" (Thread-Titel) ist eine abenteuerliche Debatte. Kriege, in die Großmächte verwickelt sind, werden niemals nur konventionell bleiben bzw. geführt werden. Das Ganze läuft immer auf das atomare Auslöschen der Menschheit hinaus. So etwas kann man also nicht so locker diskutieren, als handele es sich um ein Fußballspiel. Im Gegenteil: Das Ganze muss verhindert werden.

Wirtschafts- Währungs- und Handelskriege bergen Eskalationsrisiken.
Von daher könnte Europa von 2 Seiten angegriffen werden.
Genau genommen Deutschland, von mehreren Seiten, weil dieses Land in Europa viel Vertrauen verloren hat und sich die Enttäuschten und Neider neuen Allianzen zuwenden. Zum Beispiel das nuklearbestückte Frankreich.
Bereits kleine Fehler können genügen, Deutschland ziemlich einmütig zum Schurkenstaat zu erklären.
Germany first, wäre solch ein Reinfall, nachdem man speziell Südeuropa industriell abgerüstet hat. Der Euro war dabei nur Mittel zum Zweck, wie Trump richtig eingeschätzt hat.
Die Wiedereinführung der deutschen Mark, wäre als kopflose Flucht nach vorn, eindeutig als casus belli zu werten.
Es geht Trump um die weltweite Neuaufteilung von Hightechindustriestandorten, das ist der Kern seiner neuen amerika first Doktrin.
Augenmaß und Fingerspitzengefühl wären jetzt, von deutscher Seite, angebracht und keinesfalls Überheblichkeit und Arroganz, weil der nachtragende Showmaster aus den USA so etwas, in jedem Falle, besser kann.
Die Mitglieder der Atlantikbrücke, wirken mit ihrer altbackenen Anbiederei peinlich, weil sie immer noch nicht einsehen wollen, daß ihr interventionistischer US-Arbeitgeber abhanden gekommen ist.
Die werden sich kaum an die neuen Gegebenheiten anpassen können.
Petry, Höcke, Gauland usw. können auch nicht wirklich empfohlen werden.
Hat die EU noch unkompromittiertes Personal im Köcher?
Nicht um die Kastanien für Deutschland aus dem Feuer zu holen, sondern für eine, ihrem Wesen nach, geschmeidige und friedliche EU.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon garfield336 » Di 24. Jan 2017, 11:19

Die Frage ist was heisst konventionneller Krieg?

Für mich ist das ein krieg zwischen 2 grossen Armeen, der alle Resourcen die sie haben reinwerfen, also auch A-Waffen.

booom boom boom, fertig.
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Ger9374 » Di 24. Jan 2017, 11:24

garfield336 hat geschrieben:(24 Jan 2017, 11:19)

Die Frage ist was heisst konventionneller Krieg?

Für mich ist das ein krieg zwischen 2 grossen Armeen, der alle Resourcen die sie haben reinwerfen, also auch A-Waffen.

booom boom boom, fertig.



Konventioneller Krieg ist ohne Atomwaffen
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon Ger9374 » Di 24. Jan 2017, 11:25

Ger9374 hat geschrieben:(24 Jan 2017, 11:24)

Konventioneller Krieg ist ohne Atomwaffen

Hat auch mit der Größe der Armeen nichts zu tun
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
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Re: Großer konventioneller Krieg heutzutage

Beitragvon garfield336 » Di 24. Jan 2017, 11:45

Ger9374 hat geschrieben:(24 Jan 2017, 11:24)

Konventioneller Krieg ist ohne Atomwaffen


Dann ist die Frage idiotisch. Wenn man welche hat benutzt man sie auch.

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