Militärisches Engagement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

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Cat with a whip
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Militärisches Engagement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon Cat with a whip » Mo 25. Jan 2016, 13:51

Die Überschrift ist ein Faktum, sieht man die letzten Anschläge in der Türkei oder in Baghdad. Dem Bürger wird indes glauben gemacht militärisches Engagement gegen den IS würde mehr Sicherheit bedeuten.

Nun muß man lesen:
Die europäische Polizeibehörde sieht eine wachsende Gefahr für Terroranschlägen der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" in Europa.

http://www.tagesspiegel.de/politik/terr ... 75346.html

Man kann das so verstehen dass vermehrt Terroranschläge als Vergeltungsaktionen zu erwarten sind. Dann hätte also die Politik das Gegenteil bewirkt. Dann sind die kommenden Terroropfer die Folge einer gescheiterten Politik.

Welche Politik sollten die Bürger für eine effizientere Antiterrorpolitik wählen? Politiker die mehr Waffenexporte für irgendwelche Kriesgparteien wollen und Politiker, die Bomben auf von Zivilisten bewohnte Gegenden werfen hatte wir ja schon gewählt. Das hat uns nix geholfen. Was kann der Bürger noch aus dem Angebot wählen?
Zuletzt geändert von Cat with a whip am Mo 25. Jan 2016, 16:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon Platon » Mo 25. Jan 2016, 13:59

Da Terroranschläge im Westen für den IS mittlerweile eine Prestige-Sache ist, kann man überhaupt nichts gegen die Terrorgefahr tun, außer Sicherheitsmaßnahmen durchführen um es den Leuten zu erschweren, die Taten durchzuführen. Der Kampf gegen den IS war notwendig um die weitere Destabilisierung des Nahöstlichen Staatensystems zu verhindern. Ansonsten hätte der IS nämlich keine Selbstmordattentäter sondern Gouverneure in die umliegenden Regionen geschickt.
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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon Joker » Mo 25. Jan 2016, 13:59

Cat with a whip hat geschrieben:(25 Jan 2016, 13:51)

Die Überschrift ist ein Faktum, sieht man die letzten Anschläge in der Türkei oder in Baghdad. Dem Bürger wird indes glauben gemacht militärisches Engagement gegen den IS würde mehr Sicherheit bedeuten.

Nun muß man lesen:

http://www.tagesspiegel.de/politik/terr ... 75346.html

Man kann das so verstehen dass vermehrt Terroranschläge als Vergeltungsaktionen zu erwarten sind. Dann hätte also die Politik das Gegenteil bewirkt. Dann sind die kommenden Terroropfer die Folge einer gescheiterten Politik.

Welche Politik sollten die Bürger für eine effizientere Antiterrorpolitik wählen? Politiker die mehr Waffenexporte für irgendwelche Kriesgparteien wollen und Politiker, die Bomben auf von Zivilisten bewohnte Gegenden werfen hatte wir ja schon gewählt. Das hat uns nix geholfen. Was kann der Bürger noch aus dem Angebot wählen?

Wundert jetzt nicht das du Islamischen Terror in Europa als Vergeltungsaktion siehst.
Bisher war das auch immer so das der von Muslimen ausgeht welche wir Europäer blöderweise als Gäste willkommen hießen.
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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon John Galt » Mo 25. Jan 2016, 14:05

Die Tornados haben keinerlei militärischen Effekt, die können ja nicht mal fliegen, wenn Wind weht oder bei Dunkelheit. Durch die Beteiligung hat man sich aber bei der IS-Propaganda beliebt gemacht und es dauert nicht lange, bis es auch bei uns knallt.

Wenn es dann in Deutschland oder Europa knallt, erhöht man einfach das militärische Enagement und dann knallt es weiter....

Europa muss ganz einfach die Grenzen dichtmachen, sich nicht von der Gefühlsduselei verleiten lassen und den Arabern auf die Finger klopfen. Die müssen die Angelegenheit lösen, nicht nur militärisch, sondern auch alle andere Folgen tragen.
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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon Quatschki » Mo 25. Jan 2016, 14:17

John Galt hat geschrieben:(25 Jan 2016, 14:05)
Europa muss ganz einfach die Grenzen dichtmachen, sich nicht von der Gefühlsduselei verleiten lassen und den Arabern auf die Finger klopfen. Die müssen die Angelegenheit lösen, nicht nur militärisch, sondern auch alle andere Folgen tragen.

Man muß zur islamischen Welt eine Form der klaren Abgrenzung finden wie früher gegenüber dem Kommunismus.
Gegenseitige Abschottung als Voraussetzung für friedliche Koexistenz,
wo keiner dem anderen vorwerfen kann, dass der sich einmischen und seine Werte und Kultur kaputtmachen würde,
sondern ein Wettlauf der Systeme, wo die Araber ihre Autos, Handys und Sturmgewehre selbst herstellen lernen, und die anderen lernen, vom Öl unabhängig zu werden.
50 Jahre später kann man dann Bilanz ziehen.
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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon Provokateur » Mo 25. Jan 2016, 14:19

Cat with a whip hat geschrieben:Welche Politik sollten die Bürger für eine effizientere Antiterrorpolitik wählen? Politiker die mehr Waffenexporte für irgendwelche Kriesgparteien wollen und Politiker, die Bomben auf von Zivilisten bewohnte Gegenden werfen hatte wir ja schon gewählt. Das hat uns nix geholfen. Was kann der Bürger noch aus dem Angebot wählen?


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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon zollagent » Mo 25. Jan 2016, 14:22

Quatschki hat geschrieben:(25 Jan 2016, 14:17)

Man muß zur islamischen Welt eine Form der klaren Abgrenzung finden wie früher gegenüber dem Kommunismus.
Gegenseitige Abschottung als Voraussetzung für friedliche Koexistenz,
wo keiner dem anderen vorwerfen kann, dass der sich einmischen und seine Werte und Kultur kaputtmachen würde,
sondern ein Wettlauf der Systeme, wo die Araber ihre Autos, Handys und Sturmgewehre selbst herstellen lernen, und die anderen lernen, vom Öl unabhängig zu werden.
50 Jahre später kann man dann Bilanz ziehen.

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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 25. Jan 2016, 14:28

Cat with a whip hat geschrieben:(25 Jan 2016, 13:51)

Was kann der Bürger noch aus dem Angebot wählen?

5 Punkteplan:
1. Sich aus allen Krisengebieten weltweit zurück ziehen.
2. Jegliche Unterstützung einstellen, keine Waffen, kein Geld, keine Nahrung, nichts mehr.
3. Grenzen dichtmachen und notfalls militärisch verteidigen.
4. Sämtliche Flüchtlinge und Asylbewerber einsammeln und solange internieren, bis sie in ihre Heimat abgeschoben werden können.
5. Sämtliche Islamisten im Inland auf Schritt und Tritt überwachen, sie für kleinste Vergehen festnehmen, verurteilen, inhaftieren und schnellstmöglich abschieben. Deutsche Islamisten bekommen immer die Höchststrafe und bleiben bis zum letzten Tag in Haft.

Das wird natürlich auch keine Terroranschläge verhindern, aber die Gefahr deutlich minimieren.
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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon Cat with a whip » Mo 25. Jan 2016, 15:18

Joker hat geschrieben:(25 Jan 2016, 13:59)

Wundert jetzt nicht das du Islamischen Terror in Europa als Vergeltungsaktion siehst.


Die "Vergeltung" wird derzeit auch in den Politik-Feuilletons (z.B. bei Phoenix) so diskutiert und wurde auch von den Terroristen verlautbart. Es ist schlicht ein Anerkennung der Realität. Ob sie uns gefällt oder nicht steht auf einem anderen Blatt.

Meinen Sie wir wären besser beraten wenn wir die Realität verleugnen?
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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon Provokateur » Mo 25. Jan 2016, 15:21

Der IS braucht den Terror und eine dadurch ausgelöste Anti-Flüchtlings-Stimmung. Denn unsere Willkommenskultur passt so ganz und gar nicht in sein Bild der weltweiten Unterdrückung der Muslime. Warum sollten die Muslime auch ins Kalifat strömen, wenn sie doch hier besser behandelt werden, ohne Sharia leben können und keine Bomben auf den Kopf bekommen?
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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon Quatschki » Mo 25. Jan 2016, 15:40

zollagent hat geschrieben:(25 Jan 2016, 14:22)

Boah, mit Verlaub, was für ein Unsinn. Abschottung befördert Feindbilder. Rezepte aus der Vergangenheit bewirken in der Gegenwart nur, daß das Essen anbrennt. Wie auch immer, dieses Rezept ist untauglich.

Mit Nordkorea klappt es wunderbar
Wenn man die Situation beherrschbar halten will, braucht man klare Fronten!
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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon Peddargh » Mo 25. Jan 2016, 15:53

Tom Bombadil hat geschrieben:(25 Jan 2016, 14:28)

5 Punkteplan:
1. Sich aus allen Krisengebieten weltweit zurück ziehen.
2. Jegliche Unterstützung einstellen, keine Waffen, kein Geld, keine Nahrung, nichts mehr.

OK, drastische Maßnahmen, aber ich sehe deinen Punkt.
Auch ich könnte mir vorstellen, dass dies Bevölkerungen helfen
könnte aus ihrem Mittelalter herauszukommen.
Tom Bombadil hat geschrieben:(25 Jan 2016, 14:28)3. Grenzen dichtmachen und notfalls militärisch verteidigen.
Noch ein wenig drastischer, aber wohl Konsequenz der vorangegangenen Punkte.
Wäre zu überlegen ob dies auch weniger martialisch ginge... knifflig.
Tom Bombadil hat geschrieben:(25 Jan 2016, 14:28)4. Sämtliche Flüchtlinge und Asylbewerber einsammeln und solange internieren, bis sie in ihre Heimat abgeschoben werden können.
5. Sämtliche Islamisten im Inland auf Schritt und Tritt überwachen, sie für kleinste Vergehen festnehmen, verurteilen, inhaftieren und schnellstmöglich abschieben. Deutsche Islamisten bekommen immer die Höchststrafe und bleiben bis zum letzten Tag in Haft.

Hier wird es mir dann doch zu radikal!
Kannst du das auf straffällige Asylanten, Flüchtlinge begrenzen?
Mit dem Wort "internieren" wäre ich in diesem Zusammenhang auch vorsichtiger.

Tom Bombadil hat geschrieben:(25 Jan 2016, 14:28)Das wird natürlich auch keine Terroranschläge verhindern, aber die Gefahr deutlich minimieren.
Wohlmöglich...
Zwingend dabei aber: Aufhören diese Länder unsererseits zu terrorisieren.
Mit Waffenlieferungen, wirtschaftlicher Ausbeutung, kriegerischen Maßnahmen, etc..
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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon Cat with a whip » Mo 25. Jan 2016, 16:23

Platon hat geschrieben:(25 Jan 2016, 13:59)

Da Terroranschläge im Westen für den IS mittlerweile eine Prestige-Sache ist, kann man überhaupt nichts gegen die Terrorgefahr tun, außer Sicherheitsmaßnahmen durchführen um es den Leuten zu erschweren, die Taten durchzuführen.


Das wichtigste dürfte es aktuell sein den Bürgern ein Sicherheitsgefühl zu geben um weitere Hysterie zu verhindern. Real kann aber meiner Meinung nach nichts getan werden was die Sicherheit erhöht. Das wird viele verunsichern, daher sollte man dies auch so nicht kommunizieren.
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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon Cat with a whip » Mo 25. Jan 2016, 16:31

Tom Bombadil hat geschrieben:(25 Jan 2016, 14:28)

5 Punkteplan:
1. Sich aus allen Krisengebieten weltweit zurück ziehen.
2. Jegliche Unterstützung einstellen, keine Waffen, kein Geld, keine Nahrung, nichts mehr.
3. Grenzen dichtmachen und notfalls militärisch verteidigen.
4. Sämtliche Flüchtlinge und Asylbewerber einsammeln und solange internieren, bis sie in ihre Heimat abgeschoben werden können.
5. Sämtliche Islamisten im Inland auf Schritt und Tritt überwachen, sie für kleinste Vergehen festnehmen, verurteilen, inhaftieren und schnellstmöglich abschieben. Deutsche Islamisten bekommen immer die Höchststrafe und bleiben bis zum letzten Tag in Haft.

Das wird natürlich auch keine Terroranschläge verhindern, aber die Gefahr deutlich minimieren.


Das kann aber ewig dauern bis das wirkt, vielleicht sollte man doch parallel mit einem großen Militär-Kontingent unter UN-Mandatierung in die islamistischen Krisenländer einmarschieren und diese unter UN-Verwaltung stellen.
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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon Platon » Mo 25. Jan 2016, 16:35

Das ist doch alles Quatsch. Es ist nach wie vor wahrscheinlicher vom Blitz erschlagen zu werden, als Opfer von Terroristen zu werden.
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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 25. Jan 2016, 16:38

@Peddargh: sind wir mit dem IS inkl. allen anderen Islamisten im Krieg? Das Wort "Vergeltungsschläge" deutet es an. Dann sehe ich meine 5 Punkte als nicht zu radikal an. Von den über 1 Million Flüchtlingen des letzten Jahren haben 75% keine Papiere vorgelegt, wir wissen nicht, wer sie sind, wir wissen nicht, woher sie kommen und im Krieg muss der Schutz des eigenen Territoriums und der Zivilbevölkerung Vorrang haben. Internierung ist natürlich eine sehr harte Maßnahme, aber sie ist ja zeitlich beschränkt und es soll den Menschen währenddessen an nichts fehlen, es spricht auch nichts dagegen, dass sie sich zeitweise und unter Aufsicht außerhalb des Internierungslagers aufhalten dürfen, zB. um Freizeitbeschäftigungen nachzugehen.
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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 25. Jan 2016, 16:39

Cat with a whip hat geschrieben:(25 Jan 2016, 16:31)

Das kann aber ewig dauern bis das wirkt, vielleicht sollte man doch parallel mit einem großen Militär-Kontingent unter UN-Mandatierung in die islamistischen Krisenländer einmarschieren und diese unter UN-Verwaltung stellen.

Wäre sicher eine alternative Lösung, dann muss man es aber ganz anders anstellen als in Afghanistan und im Irak.
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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon Cat with a whip » Mo 25. Jan 2016, 16:42

Platon hat geschrieben:(25 Jan 2016, 16:35)

Das ist doch alles Quatsch. Es ist nach wie vor wahrscheinlicher vom Blitz erschlagen zu werden, als Opfer von Terroristen zu werden.


Oder im Straßenverkehr zu sterben, oder in einem deutschen Krankenhaus aufgrund der Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen zu sterben. Oder an Armut, denn Arme sterben hierzulande früher als Reiche. Aber das ist ja nicht so wichtig denn mit Terrorgefahr kann man sich als Politiker wichtig machen.
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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon zollagent » Mo 25. Jan 2016, 23:53

Quatschki hat geschrieben:(25 Jan 2016, 15:40)

Mit Nordkorea klappt es wunderbar
Wenn man die Situation beherrschbar halten will, braucht man klare Fronten!
Eine Alternative wäre so ein Krieg-Frieden, wie ihn Israel schon seit 60 Jahren lebt. Aber selbst dazu braucht es eine kompromisslose Wehrbereitschaft

Tut es das? Was für ein Quatsch. Nordkorea will sich selbst abschotten. Der IS hat als Endziel die Islamisierung der Welt nach seinem Gusto. Deswegen würde es "mit ihm nicht klappen".
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Re: Militärisches Engegement gegen IS hat Terrorgefahr nicht gesenkt

Beitragvon Peddargh » Di 26. Jan 2016, 00:25

Tom Bombadil hat geschrieben:(25 Jan 2016, 16:38)@Peddargh: sind wir mit dem IS inkl. allen anderen Islamisten im Krieg? Das Wort "Vergeltungsschläge" deutet es an.
Im Augenblick kann ich nicht sagen welcher Duktus vorherrscht. Denke aber das der deutsche Tornadomüll über Syrien keine Fragen offenläßt.
Tom Bombadil hat geschrieben:(25 Jan 2016, 16:38)Dann sehe ich meine 5 Punkte als nicht zu radikal an. Von den über 1 Million Flüchtlingen des letzten Jahren haben 75% keine Papiere vorgelegt, wir wissen nicht, wer sie sind, wir wissen nicht, woher sie kommen und im Krieg muss der Schutz des eigenen Territoriums und der Zivilbevölkerung Vorrang haben.
Krieg also? Mit denen die davor fliehen? Slay them all!
Tom Bombadil hat geschrieben:(25 Jan 2016, 16:38)Internierung ist natürlich eine sehr harte Maßnahme, aber sie ist ja zeitlich beschränkt und es soll den Menschen währenddessen an nichts fehlen, es spricht auch nichts dagegen, dass sie sich zeitweise und unter Aufsicht außerhalb des Internierungslagers aufhalten dürfen, zB. um Freizeitbeschäftigungen nachzugehen.
Es hat "Geschmäckle", näch? Nach über 800 Angriffen 2015 auf Flüchtlingsheime mit Brandsätzen auch ein "geröstetes"... you know?
Aber ich bin damit einverstanden, die Flüchtlinge zeitlich begrenzt aufzunehmen,
auch wenn das heißt, das ein oder andere Arschloch damit zu beglücken,
um sie dann in ihre Heimatländer zurückzuschicken.
Nur sehe ich kaum Bestrebungen die Ursachen zu bekämpfen, ganz im Gegenteil.
Das bereitet mir Kopfzerbrechen und Angst.
Angst vor nur allzu bekanntem!
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