Chavismus verendet

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Cat with a whip
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon Cat with a whip » Mi 16. Mär 2016, 17:30

Es ist doch klar dass unter Chavez die Wirtschaft zu sehr auf Öl ausgerichtet wurde. Die umliegenden Länder hatten ihre Wirtschaft diversifiziert und wurden durch die Depression weniger erfasst.

Zumindest nicht so schnell, denn die Nachrichten aus Brasilien sind derzeit wenig froh.
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prime-pippo
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon prime-pippo » So 20. Mär 2016, 17:17

Fazer hat geschrieben:(08 Mar 2016, 23:13)

Demokratie und Sozialismus ist einfach ein Widerspruch in sich. Demokratie bedeutet Freiheit, und damit auch wirtschaftliche Freiheit. Wirtschaftliche Freiheit, Privateigentum an Produktionsmitteln - das ist aber im Sozialismus gerade nicht gewollt. Der reale Sozialismus ging auch immer damit einher, "GRundbedarf" wie Wohnung, Energie, Brot, etc. staatlich anbieten zu wollen. Das hat sich immer als ineffizient herausgestellt und zu Knappheiten geführt. Gut gemeint ist nicht gut gemacht. Wer es mit Freiheit ernst meint, der muss eine Marktwirtschaft zulassen. Innerhalb so eines Systems kann und muss man dann einen gewissen Ausgleich schaffen, wie wir es heute in D machen - aber mehr an STaateingriffen wird nur die Gesellschaft und die Menschen ärmer machen.



Letztlich ist Kernelement von Sozialismus und Kommunismus die Gütergemeinschaft, also das Gemeinschaftseigentum an den Produktionsmitteln. Nun sei dahingestellt, ob es Gemeinschaftseigentum in dieser Form geben kann, aber dieses Ideal hat Demokratie zur notwendigen Bedingung!
Insofern ist Sozialismus in seiner eigentlichen Form ohne Demokratie nicht denkbar.
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon Fazer » So 20. Mär 2016, 22:08

prime-pippo hat geschrieben:(20 Mar 2016, 17:17)

Letztlich ist Kernelement von Sozialismus und Kommunismus die Gütergemeinschaft, also das Gemeinschaftseigentum an den Produktionsmitteln. Nun sei dahingestellt, ob es Gemeinschaftseigentum in dieser Form geben kann, aber dieses Ideal hat Demokratie zur notwendigen Bedingung!
Insofern ist Sozialismus in seiner eigentlichen Form ohne Demokratie nicht denkbar.


Was du beschreibst habe ich nur einmal funktionieren sehen: im Kibbuz in Israel.
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon Fazer » So 20. Mär 2016, 22:11

Cat with a whip hat geschrieben:(16 Mar 2016, 17:30)

Es ist doch klar dass unter Chavez die Wirtschaft zu sehr auf Öl ausgerichtet wurde. Die umliegenden Länder hatten ihre Wirtschaft diversifiziert und wurden durch die Depression weniger erfasst.

Zumindest nicht so schnell, denn die Nachrichten aus Brasilien sind derzeit wenig froh.


Ausrichtung auf Öl indem man dann alle ausländischen Firmen enteignet oder verjagt? Das war wohl die falsche Weise sich auf Äl zu konzentrieren.
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon Nomen Nescio » Mo 21. Mär 2016, 11:35

Fazer hat geschrieben:(20 Mar 2016, 22:08)

Was du beschreibst habe ich nur einmal funktionieren sehen: im Kibbuz in Israel.

vor vielen jahren schon habe ich gelesen, daß das kibutzkonzept auch mißlungen war. die großeltern waren es sehr getreu; bei den kindern war es schon la la, und bei den enkeln eigentlich nicht mehr.
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon Kirchgessner » Mo 21. Mär 2016, 11:39

prime-pippo hat geschrieben:(20 Mar 2016, 17:17)

Letztlich ist Kernelement von Sozialismus und Kommunismus die Gütergemeinschaft, also das Gemeinschaftseigentum an den Produktionsmitteln. Nun sei dahingestellt, ob es Gemeinschaftseigentum in dieser Form geben kann, aber dieses Ideal hat Demokratie zur notwendigen Bedingung!
Insofern ist Sozialismus in seiner eigentlichen Form ohne Demokratie nicht denkbar.

Gemeinschaftseigentum ist gegen die menschliche Natur und verträgt sich deshalb nicht mit Demokratie, sondern erzeugt Kontrolle, Zwang und Unterdrückung.
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon Svi Back » Mo 21. Mär 2016, 11:45

prime-pippo hat geschrieben:(20 Mar 2016, 17:17)
Insofern ist Sozialismus in seiner eigentlichen Form ohne Demokratie nicht denkbar.


Komisch ist dann, dass Sozialisten a la Chaves die Demokratie als erstes abschaffen.
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon Fuerst_48 » Mo 21. Mär 2016, 11:54

Svi Back hat geschrieben:(21 Mar 2016, 11:45)

Komisch ist dann, dass Sozialisten a la Chaves die Demokratie als erstes abschaffen.

Das ist die geistige Nachbarschaft zum Kommunismus... :D :D :cool: :cool:
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon HugoBettauer » Mo 21. Mär 2016, 19:29

Svi Back hat geschrieben:(21 Mar 2016, 11:45)

Komisch ist dann, dass Sozialisten a la Chaves die Demokratie als erstes abschaffen.

Der nun gerade nicht - schließlich wurden sie auch ganz normal abgewählt, nachdem Putsch und dergleichen gegen sie gescheitert sind.
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon prime-pippo » Di 22. Mär 2016, 10:29

Kirchgessner hat geschrieben:(21 Mar 2016, 11:39)

Gemeinschaftseigentum ist gegen die menschliche Natur und verträgt sich deshalb nicht mit Demokratie, sondern erzeugt Kontrolle, Zwang und Unterdrückung.


Wenn es sowas wie Gemeinschaftseigentum geben kann, dann nur in einer Demokratie. Autokratie schließt per Definition Gemeinschaftseigentum aus.....
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon Cat with a whip » Fr 1. Apr 2016, 02:06

Fazer hat geschrieben:(20 Mar 2016, 22:11)

Ausrichtung auf Öl indem man dann alle ausländischen Firmen enteignet oder verjagt?

Nein. Das Grundproblem ist alleine die enome Abhängigkeit vom Erdölexport, die ja in den letzten Jahrezehnten immer weiter zunahm und auch unter Chavez zunahm. Das ist riskant, da wenn nun dieser eine Rohstoff im Preis verfällt oder die Abnahme sinkt, werden die Einnahmen durch den Export sinken und damit die Fähigkeit Import von Waren zu finanzieren von denen die Inlandswirtschaft abhängig ist. -> Inflation, Mangelwirtschaft.

Übrigens, ausländischen Firmen wurden auch nicht verjagt oder ganz enteignet. Vielmehr wurde es parlamentarisch legitimiert, dass an Unternehmen welche Bodenschätze gewinnen, der Staat größter Kapitaleigner wird. Im Kern blieben auch diese Wirtschaftsbereiche freilich kapitalistisch und weiterhin ausländische Firmen im Land. Aber wie gesagt, das war ja nicht das Kernrproblem. Chavez hatte mit der teilverstaatlichung vermutlich etwas die soziale Not im Land gelindert, aber letztlich das Problem Venezuelas nicht gelöst.
Zuletzt geändert von Cat with a whip am Fr 1. Apr 2016, 02:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon Cat with a whip » Fr 1. Apr 2016, 02:41

yogi61 hat geschrieben:(07 Dec 2015, 17:05)

Man wird sehen müssen, ob die Opposition da jetzt an einem Strang zieht oder nicht. Ein wenig Glück gehört natürlich auch dazu, vielleicht steigt der Ölpreis ja wieder. Wenn das alles nichts hilft, gibt es ja immer noch das Militär.


Bis in die siebziger Jahre florierte das Land. Denn was nützen die zwar sprudelnden Quellen der enormen Ressourcen, wenn die Öleinnahmen nicht mit den Preisen mithalten?

Man muß sich nur den sinkenden weltweiten Verbrauch bei Öl ansehen. Da müssen die Preise schon enorm steigen, was sie aber derzeit nicht tun. Im Februar war zu lesen dass die Saudis in Devisenknappheit kommen. Das könnte etwas die Situation für Venezuela lindern. Ne Rettung wird es nicht geben. Auf Sicht wird der gigantische Ölreichtum des Landes ein Fluch bleiben.

Achja, Chavez hatte mal Anfang der 90er Jahre geputscht und versucht Venezuelas Abhängigkeit vom Öl zu mildern. Davor gab es unter der neoliberalen Austeritätspolitik des korrupten Sozialdemokraten Carlos Andrés Pérez Hungerrevolten und Aufstände im Land.
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon Ruwais » Do 7. Apr 2016, 22:30

Weltweit sinkender Verbrauch? Da wäre ich mir jetzt aber nicht so sicher. Der Ölpreisverfall ist lediglich auf die Förderung mittels Fracking in den USA, und auf das damit einhergehende Überangebot zurückzuführen. Der weltweite Verbrauch nimmt weiterhin zu.
http://www.oekosystem-erde.de/html/peak_oil.html
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon Cat with a whip » Fr 8. Apr 2016, 00:29

Danke für die Rückmeldung, ich hatte es doch tatsächlich falsch formuliert, so wie ich es genau nicht wollte.
Mit war bewusst, der Verbraucht steigt. Eigentlich wollte ich schreiben dass jedoch die Rate des Anstiegs über die letzten Jahrzehnte sinkt. Die Kurve flachte sich ab. Und das mit einhergehenden Überangebot im internationalen Preiskampf.

Der große Knick im weltweiten Verbrauch war die Folge des Ölpreisschock, in dessen Verlauf auch der Ölpreis verfiel. Und da begann auch die Krise der Wirtschaft Venezuelas, an der es auch heute noch krankt:
http://www.worldwatch.org/global-fossil ... ion-surges

In jüngster Zeit während Chavez' Regierungszeit gab es ein kurzfristigen Boom beim Ölpreis. Mit kurzen Einbruch während Finanz-/Wirtschaftskrise 2007 und damals tatsächlich rückläufigen Weltverbrauch:
http://greenecon.net/2010-update-on-oil ... omics.html

Dieser Knick im Verbrauch wurde seit der letzten Krise zwar wieder aufgeholt, jedoch bleibt der Anstieg der weltweiten Förderrate immer noch weit hinter dem der Boomjahre vor dem Ölpreisschock der 70er zurück. Dazu der aktuelle Preiskampf ums billige Öl über das Angebot.
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon frems » So 17. Apr 2016, 13:52

Vor einem Linksputsch?
Der sozialistische Präsident Venezuelas bricht die Verfassung. Er kämpft gegen die neue Parlamentsmehrheit.

Kaum jemand kommt durch, die Nationalversammlung ist belagert. "Chávez lebt!", skandieren Hunderte Menschen vor dem Parlament in Caracas, der Hauptstadt Venezuelas. Sie tragen rote T-Shirts und Kappen, trommeln und singen. "Da, ein Gringo!", schreit eine Frau in ein Megafon, ein Ausländer! "Nieder mit den Imperialisten! Nieder mit der Konterrevolution!", ruft die Menge. Männer bauen sich bedrohlich vor dem Journalisten aus dem Ausland auf. Ein Kommandant der Streitkräfte bahnt ihm schließlich einen Weg ins Parlament.

http://www.zeit.de/2016/15/venezuela-so ... las-maduro

Paradiesische Verhältnisse.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon Fazer » So 17. Apr 2016, 23:05

frems hat geschrieben:(17 Apr 2016, 14:52)

http://www.zeit.de/2016/15/venezuela-so ... las-maduro

Paradiesische Verhältnisse.


Linke Regierungen palavern ja immer von "Konterrevolution" wenn die Bevölkerung ihren sozialistischen Kurs abwählt. Die aktuelle Entwicklung ist insoweit in keiner Weise überraschend. Und die Linke in Deutschland wird dem am Ende noch applaudieren, weil ja Kuba doch gezeigt hat, dass eine sozialistische REgierung so gut für das Volk sei ...
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon Cat with a whip » Do 21. Apr 2016, 10:04

Die Venezolaner haben vermutlich noch eine gute Erinnerung an die neoliberale Geschichte des im floridianischen Exil verendeten Verbrechers Charlos Pérez, unter dem die Oligarchen das Land herunterwirtschafteten, Gesundheit und Bildung privatisierten und das Bankensysten aufgrund einer liberalen Wirtschaftspolitik, fehlender Bankenaufsicht und dem kollabierenden Ölpreis zusammenbrach (Bailout mit 30% des BSP) oder der mal Schätzungen zufolge in Unruhen vom Militär bis zu 3000 Zivilisten ermorden lies.
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon zollagent » Do 21. Apr 2016, 11:27

Die Erinnerung an das wirtschaftliche Chaos der Chavez-Zeit dürfte frischer sein.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Kirchgessner

Re: Chavismus verendet

Beitragvon Kirchgessner » So 1. Mai 2016, 11:51

Das Licht geht aus.

Der Sozialismus in Venezuela hat seine Blütestadium erreicht: Hunger, Elend. Nix mehr zu beißen. Arbeit praktisch eingestellt.

Möge das eine Lehre für alle Träumer und Phantasten sein.

Schuld sind natürlich die Kapitalisten.

Adelante compañeros! Hasta la victoria siempre!
Fazer
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Re: Chavismus verendet

Beitragvon Fazer » So 1. Mai 2016, 20:37

zollagent hat geschrieben:(21 Apr 2016, 12:27)

Die Erinnerung an das wirtschaftliche Chaos der Chavez-Zeit dürfte frischer sein.


Wenn die Sozialisten in Venezuela nicht das Militär zuhilfe rufen um eine angebliche "Konterrevolution" zu verhindern, wird Maduro bald weg sein. Die Probleme sind aber mittlerweile so schwerwiegend, dass auch eine neue Regierung wohl den Bankrott nicht umgehen wird können.
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