Neues aus der Parallelgesellschaft

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Wasteland
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Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon Wasteland » Mi 17. Dez 2014, 00:39

Dies hier soll der Strang sein für Beispiele von Parallelgesellschaften aus aller Welt und allen Ereignissen die mit diesen zusammenhängen...

Es wird ja gemeinhin immer behauptet, das nur bestimmte Einwanderer sich abgrenzen und es dies anderswo nicht gäbe und nur bei uns immer wieder Forderungen gestellt werden oder der Unwille da ist sich zu integrieren. Dieser Strang soll dazu dienen mit dieser irrigen Annahme aufzuräumen.

In China, in Guangzhou gibt es z.B. eine afrikanische Parallelgesellschaft.

Beim Verlassen der U-Bahnstation Xiaobei im Herzen von Chinas drittgrößter Stadt wähnt man sich in Lagos, Yaoundé oder Accra. Bunt gekleidete afrikanische Frauen stöbern in den Waren der Straßenhändler, die Luft riecht nach gebackenen Süßkartoffeln und den Abgasen der Mopeds, die sich durch die engen Gassen drängeln.


http://www.zeit.de/politik/ausland/2014 ... -guangzhou
A "Little Africa" in Southern China
Guangzhou is home to a burgeoning African population. Can it handle the influx?


http://thediplomat.com/2013/08/a-little ... ern-china/

Die grösste Sikh-Gemeinde der Welt ausserhalb Indiens lebt in Grossbritannien. Etwa 300.000 Menschen.
Die Sikhs die im Polizeidienst tätig sind fordern kugelsichere Turbane, um nicht mehr gefährdet zu sein als andere Polizisten. Sie dürfen im Dienst Turbane tragen.

Großbritannien: Sikh-Polizisten fordern kugelsichere Turbane
Sie wollen nicht wegen ihres Glaubens diskriminiert werden: Britische Polizisten aus der Religionsgemeinschaft der Sikh haben die Regierung von Gordon Brown um die Entwicklung kugelsicherer Turbane gebeten.


http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 23656.html

New Yorks Little Odessa:

Zu den größten Missverständnissen im Englischunterricht an deutschen Schulen gehört das Bild von New York als „Melting Pot“. Die Metropole an der Ostküste der USA zieht zwar seit Jahrhunderten Einwanderer aus aller Welt an. Doch die verschmelzen nicht, sondern bleiben oft unter sich. New York ist kein Schmelztiegel, sondern ein Mosaik.
Ein buntes Steinchen findet sich am Südzipfel Brooklyns, wo die Subway-Linien B und Q auf einer stählernen Trasse über der Brighton Beach Avenue donnern. Darunter schleppen alte Menschen ihre Einkäufe nach Hause. Sie laufen langsam. Nicht weil die Tüten schwer sind, und nicht weil es Winter wird.

Nein, in Brighton Beach verläuft das ganze Leben langsamer. Von der üblichen New Yorker Hektik ist hier nichts zu spüren. Mit der Subway dauert es fast eine Stunde bis ins Zentrum, weshalb die Menschen aus „Little Odessa“ nicht allzu oft da hingehen.

Es ist auch diese Abgeschlossenheit vom Rest der Stadt, die sich die Betrüger zunutze gemacht haben, die im Zentrum des Skandals um Entschädigungszahlungen an Holocaustopfer stehen. Sie schalteten Anzeigen in russischsprachigen Zeitungen. Meist waren es Juden aus Osteuropa, die sich daraufhin meldeten.


http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ ... 89046.html

Über Mexikaner in den USA

Migranten im Einwanderungsland USA – ein Blick hinter die Kulissen

Sie haben nicht genügend Integrationsbereitschaft.
Sie ziehen sich häufig in ihre eigene Umgebung zurück.
Sie haben ein sehr patriarchalisch-konservativ geprägtes Bild der Frauenrolle.
Sie haben oft eine geringe Schulbildung.


http://www.swr.de/blog/einwanderungslan ... -kulissen/
Zuletzt geändert von Wasteland am Mi 17. Dez 2014, 15:55, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon Wasteland » Mi 17. Dez 2014, 00:47

Russen in Israel:

Israels russische Revolution
Die neue Elite des Judenstaates bricht alle möglichen Tabus des Zionismus. Einwanderer aus dem alten Sowjetreich wollen genießen statt beten. Sie wollen Russisch als Amtssprache. Bei den Wahlen am 17. Mai streben sie nach Macht


http://www.zeit.de/1999/19/199919.russen.neu_.xml

Parlamentswahl: Russische Israelis hoffen auf den starken Mann
Sie haben eigene Geschäfte, Theater, Parteien, Medien: Mehr als eine Millionen Israelis leben in einer russischen Parallelwelt - die Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion. Ihr ultrarechter Kandidat Avigdor Lieberman könnte bei der Wahl zur Knesset zum Königsmacher werden.

Kaviar, Räucherfisch, Gewürzgurken, Kräuterquark: Manche Vorlieben ändern sich nie, vor allem wenn es ums Essen geht. Bis auf den Bürgersteig stehen die Kunden des georgischen Feinkostladens "Tiblisi" im israelischen Aschdod Schlange. Wenn sie an der Reihe sind, bestellen sie auf Russisch. Einmal Makrele, dazu importierten Käse, eine Handvoll vom "Bialtischka"-Konfekt: Produkte, die nach der alten Heimat schmecken.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/p ... 06136.html
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon palulu » Mi 17. Dez 2014, 01:54

Ein kulturelles Ghetto stellen auch die Bosporusdeutsche dar. Sie benutzen immer noch Vokabel wie Mohammedanerischer, wie ich höchstpersönlich hörte. :|
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon Wasteland » Mi 17. Dez 2014, 15:54

palulu » Mi 17. Dez 2014, 02:54 hat geschrieben:Ein kulturelles Ghetto stellen auch die Bosporusdeutsche dar. Sie benutzen immer noch Vokabel wie Mohammedanerischer, wie ich höchstpersönlich hörte. :|


Wen meinst du mit Bosporus-Deutsche?
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon zollagent » Mi 17. Dez 2014, 15:59

Wasteland » Mi 17. Dez 2014, 15:54 hat geschrieben:
Wen meinst du mit Bosporus-Deutsche?

Das ist eine Untergruppe der Beutegermanen! :D
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon Wasteland » Mi 17. Dez 2014, 16:07

Deutsche in Brasilien sind auch ein gutes Beispiel:

Deutsche Parallelgesellschaft

Als schwer integrierbar erwiesen sich die Menschen, die im 19. und 20. Jahrhundert in den Süden Brasiliens ausgewandert waren. Mehr als 100 Jahre lang verweigerten sie sich einer Anpassung, hielten an der eigenen Sprache fest, bewahrten ihre Traditionen und ihre Kultur. Schließlich wurden ihre Schulen geschlossen, die Zeitungen verboten, die Sprache unterdrückt und eine völlige Anpassung erzwungen. Erst viele Jahre später war eine Rückbesinnung auf die alten Traditionen wieder möglich. Seit 1983 feiern sie jedes Jahr ihr Oktoberfest.


http://www.berliner-mieterverein.de/mag ... 050626.htm
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon Marie-Luise » Mi 17. Dez 2014, 17:39

Aus dem Eingangsbeitrag der ZEIT über Afrikaner in Guangzhou:

>Die Zuwanderer leiden aber auch unter der Polizeiwillkür. Wer beispielsweise ohne gültiges Visum erwischt wird, muss mitunter monatelang in Haft verbringen, bis er die Überziehungsgebühr bezahlen kann.<

Da wird eine Gesetzesübertretung als Polizeiwillkür bezeichnet.

Typisch links/anarchistisch.
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon Wasteland » Mi 17. Dez 2014, 17:47

Marie-Luise » Mi 17. Dez 2014, 18:39 hat geschrieben:Aus dem Eingangsbeitrag der ZEIT über Afrikaner in Guangzhou:

>Die Zuwanderer leiden aber auch unter der Polizeiwillkür. Wer beispielsweise ohne gültiges Visum erwischt wird, muss mitunter monatelang in Haft verbringen, bis er die Überziehungsgebühr bezahlen kann.<

Da wird eine Gesetzesübertretung als Polizeiwillkür bezeichnet.

Typisch links/anarchistisch.


Die Zeit ist also anarchistisch, aha...

Das die chinesische Polizei nicht gerade für ihre Rechtstaatlichkeit bekannt ist und Korruption in China grassiert, muss ich wohl nicht gross ausführen.
Auch wenn jemand kein Visum hat kann man mit ihm nicht machen was man will. In China ist das eben anders.
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon Joker » Mi 17. Dez 2014, 18:56

Wasteland » Mi 17. Dez 2014, 16:07 hat geschrieben:Deutsche in Brasilien sind auch ein gutes Beispiel:

Deutsche Parallelgesellschaft



http://www.berliner-mieterverein.de/mag ... 050626.htm

Steht doch in deiner quelle.
Der Terror der Deutschen ,tausende Kilometer entfernt waren die Ursache der Ablehnung der Deutschen in Brasilien.
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon Cat with a whip » Mi 17. Dez 2014, 19:26

Parallelgesellschaften sind weltweit der Normalfall. Nur hinterwäldlerische Ziegenficker raffen das nicht.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon Wasteland » Mi 17. Dez 2014, 19:27

Joker » Mi 17. Dez 2014, 19:56 hat geschrieben:Steht doch in deiner quelle.
Der Terror der Deutschen ,tausende Kilometer entfernt waren die Ursache der Ablehnung der Deutschen in Brasilien.


Das ging vorher schon los. Die Deutschen wollten sich nicht integrieren, blieben unter sich und hielten an ihren Bräuchen fest.
Klingt irgendwie bekannt.
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon JJazzGold » Mi 17. Dez 2014, 19:36

Wasteland » Mi 17. Dez 2014, 00:39 hat geschrieben:Dies hier soll der Strang sein für Beispiele von Parallelgesellschaften aus aller Welt und allen Ereignissen die mit diesen zusammenhängen...

Es wird ja gemeinhin immer behauptet, das nur bestimmte Einwanderer sich abgrenzen und es dies anderswo nicht gäbe und nur bei uns immer wieder Forderungen gestellt werden oder der Unwille da ist sich zu integrieren. Dieser Strang soll dazu dienen mit dieser irrigen Annahme aufzuräumen.

In China, in Guangzhou gibt es z.B. eine afrikanische Parallelgesellschaft.



http://www.zeit.de/politik/ausland/2014 ... -guangzhou
A "Little Africa" in Southern China


http://thediplomat.com/2013/08/a-little ... ern-china/

Die grösste Sikh-Gemeinde der Welt ausserhalb Indiens lebt in Grossbritannien. Etwa 300.000 Menschen.
Die Sikhs die im Polizeidienst tätig sind fordern kugelsichere Turbane, um nicht mehr gefährdet zu sein als andere Polizisten. Sie dürfen im Dienst Turbane tragen.

Großbritannien: Sikh-Polizisten fordern kugelsichere Turbane


http://www.spiegel.de/panorama/gesellsc ... 23656.html

New Yorks Little Odessa:



http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ ... 89046.html

Über Mexikaner in den USA

Migranten im Einwanderungsland USA – ein Blick hinter die Kulissen



http://www.swr.de/blog/einwanderungslan ... -kulissen/



Als Parallelgesellschaft in den USA betrachte ich auch die Amishen.
God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs.
Dinosaurs eat man. Woman inherits the earth.
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon Joker » Mi 17. Dez 2014, 20:39

Wasteland » Mi 17. Dez 2014, 19:27 hat geschrieben:
Das ging vorher schon los. Die Deutschen wollten sich nicht integrieren, blieben unter sich und hielten an ihren Bräuchen fest.
Klingt irgendwie bekannt.

Nö ,das steht da nicht.
Da steht nur das sie es anfangs schwer hatten im damalig noch unentschlossenen Urwald des Brasilianischen Dschungels.

Letztendlich ,heute haben sie es aber doch geschafft und das ohne Asylleistungen
Zuletzt geändert von Joker am Mi 17. Dez 2014, 20:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon Marie-Luise » Mi 17. Dez 2014, 20:43

Joker » Mi 17. Dez 2014, 20:39

Nö ,das steht da nicht.
Da steht nur das sie es anfangs schwer hatten im damalig noch unentschlossenen Urwald des Brasilianischen Dschungels.


Heutzutage gibt es Sozialhilfe (Hartz IV) etc., etwas was den Deutschen in anderen Ländern nicht zuteil wurde.

Mein Vater floh mit Bruder und dessen Familie 1939 aus den U.S.A., wo sie 13 Jahre gelebt hatten, weil dort der Hass auf Deutschland und Deutsche in den U.S.A. zu stark wurde. Sie kamen praktisch mit dem letzten Schiff hier an.
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon Joker » Mi 17. Dez 2014, 20:46

Marie-Luise » Mi 17. Dez 2014, 20:43 hat geschrieben:
Heutzutage gibt es Sozialhilfe (Hartz IV) etc., etwas was den Deutschen in anderen Ländern nicht zuteil wurde.

Mein Vater floh mit Bruder und dessen Familie 1939 aus den U.S.A., wo sie 13 Jahre gelebt hatten, weil dort der Hass auf Deutschland und Deutsche in den U.S.A. zu stark wurde. Sie kamen praktisch mit dem letzten Schiff hier an.

Laber kein Blödsinn.
Wanderten mit Machtergreifung Hitlers mehr Deutsche in die Staaten aus als welche nach Deutschland zurück kamen.
Marie-Luise

Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon Marie-Luise » Mi 17. Dez 2014, 20:49

Joker » Mi 17. Dez 2014, 20:46

Laber kein Blödsinn.
Wanderten mit Machtergreifung Hitlers mehr Deutsche in die Staaten aus als welche nach Deutschland zurück kamen.


Warum sollte ich Blödsinn labern? Es ist nunmal eine Tatsache.

Die Deutschen, die in die U.S.A. auswanderten zu der Zeit waren Verfolgte aus Deutschland.

Mein Vater, Bruder und Familie lebten dort von 1923 bis 1939.

Wie es den Japanern erging, ist Dir bestimmt bekannt.
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon Wasteland » Mi 17. Dez 2014, 20:51

Joker » Mi 17. Dez 2014, 21:39 hat geschrieben:Nö ,das steht da nicht.
Da steht nur das sie es anfangs schwer hatten im damalig noch unentschlossenen Urwald des Brasilianischen Dschungels.

Letztendlich ,heute haben sie es aber doch geschafft und das ohne Asylleistungen


Der Druck auf die Deutschen sich anzupassen erreichte vor dem 2. Weltkrieg seinen Höhepunkt.
Sie hatten sich bis dahin nicht integriert, sondern separiert.


Parallel zum Eintritt Brasiliens in den Ersten Weltkrieg auf Seiten der Alliierten ging eine erste Welle des Nationalismus durch das Land. Es wurde verlangt, die portugiesische Sprache zu erlernen, Druckschriften in deutscher Sprache wurden verboten, deutsche Vereinigungen aufgelöst und deutsche Schulen geschlossen. Nach dem Krieg normalisierte sich die Lage wieder, es musste lediglich in allen Schulen Portugiesisch gelehrt werden. 1924 gab es bereits wieder 14 deutschsprachige Zeitungen.


Das Erfolgsrezept ist aber auch in Brasilien: Keine Assimilation. Und so können die Deutschen dort auch heute wieder ihre Wurzeln zelebrieren.
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon Wasteland » Mi 17. Dez 2014, 20:53

JJazzGold » Mi 17. Dez 2014, 20:36 hat geschrieben:

Als Parallelgesellschaft in den USA betrachte ich auch die Amishen.


Ja, solche Sekten gibt es ja zahlreich in den USA...Komisches Volk, aber warum nicht, ist ihr Recht.
Die einzigen die ich nicht ausstehen kann sind die Irren von der Westboro Baptist Church.

http://de.wikipedia.org/wiki/Westboro_Baptist_Church
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon Joker » Mi 17. Dez 2014, 21:00

Marie-Luise » Mi 17. Dez 2014, 20:49 hat geschrieben:
Warum sollte ich Blödsinn labern? Es ist nunmal eine Tatsache.

Die Deutschen, die in die U.S.A. auswanderten zu der Zeit waren Verfolgte aus Deutschland.

Mein Vater, Bruder und Familie lebten dort von 1923 bis 1939.

Wie es den Japanern erging, ist Dir bestimmt bekannt.

Dein Vater ist 1923 in die Staaten ausgewandert ?

Wow ,bist du Alt.
Das hätte mein Opa nicht geschafft.

Bezweifle aber immer noch das nach 16 Jahren Leben in den Staaten als Deutscher der sich nun in keinster Weise von der breiten Masse der Bevölkerung unterschied eine Auswanderung wegen Verfolgung nötig war.
Die Deutschen stellten damals schon die breite Masse der Bevölkerung die mit Machtergreifung Hitlers eher noch wuchs.
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Re: Neues aus der Parallelgesellschaft

Beitragvon Joker » Mi 17. Dez 2014, 21:02

Wasteland » Mi 17. Dez 2014, 20:51 hat geschrieben:
Der Druck auf die Deutschen sich anzupassen erreichte vor dem 2. Weltkrieg seinen Höhepunkt.
Sie hatten sich bis dahin nicht integriert, sondern separiert.




Das Erfolgsrezept ist aber auch in Brasilien: Keine Assimilation. Und so können die Deutschen dort auch heute wieder ihre Wurzeln zelebrieren.

Oktoberfeste war ich auch schon in gesamt King County Seattle.

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