http://www.fr-online.de/top_news/177769 ... rzbau.htmlGorleben ein Schwarzbau? Das zu behaupten, ist starker Tobak. Denn 1,5 Milliarden Euro sind bereits in dem niedersächsischen Salzstock versenkt worden, der in den Augen der Stromkonzern-Bosse und der Atomfans von Union und FDP gut dafür geeignet ist, das deutsche Endlager für den stark strahlenden Nuklearmüll zu werden. 1,5 Milliarden, die von den Konten von Eon, RWE, Vattenfall und ENBW stammen. Das heißt letzten Endes: von den Stromkunden. Von uns allen.
Schwarzbauten müssen, wenn es sich um normale Bauherren handelt, abgerissen werden. Im Fall von Gorleben hieße das: den Schacht im Salzstock zukippen, 1,5 Milliarden abschreiben und noch mal ganz von vorn mit der Endlagersuche anfangen -- aber diesmal anders, als dies in den 1970er und 80er Jahren in Niedersachsen geschah. Und diesmal müsste die Suche ergebnisoffen sein, rein an wissenschaftlichen Kriterien orientiert und von breiter Bürgerbeteiligung begleitet. Das würde noch mal eine Stange Geld kosten und den ganzen Prozess um ein Jahrzehnt zurückwerfen. Es böte aber die einzige Chance, den jahrzehntealten Atomkonflikt zu befrieden.dazu auch jürgen trittin bei kerner :
http://www.jbk.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0 ... .html?dr=1trittin hat bei kerner gesagt, das gorleben das wohl teuerste erkundungsprojekt der ganzen welt ist.
aus einem einfachen grund :
es ging nicht ums erkunden, sondern von vorneherein darum ein endlager zu bauen, ohne die erforderlichen genehmigungen. der prozeß war also niemals ergebnisoffen.
daran beteiligt war auch unsere heutige kanzlerin angela merkel.
bakunicus