Warum ich Demokratie hasse

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roadrunner

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon roadrunner » Do 4. Okt 2018, 13:42

Alexyessin hat geschrieben:(04 Oct 2018, 13:06)

Die Taliban und die Mudschaheddin sind nicht deckungsgleich. Warum diese Lügengeschichte sich hartnäckig hält ist wohl dem klassischen Antiamerikanismus zu zuordnen. Typisch.


Das ist korrekt, wird aber heute "in einen Topf" geworfen. Die Mudschaheddin waren Guerillagruppierungen, die ab Ende der siebziger Jahre gegen die sowjetischen Truppen den "Asymmetrischen Krieg" führten, aber auch untereinander verfeindet waren. Sie gab und gibt es nicht nur in Afghanistan, sondern auch im Iran.
Die Taliban hingegen traten erst Mitte der 90ziger Jahre nach außen in Erscheinung. Es handelt sich hierbei um Milizen, die von Schülern bzw. Studenten gebildet werden (aber auch von Flüchtlingen aus Afghanistan), die in Pakistan "ausgebildet" wurden. Das Ausbildungsmaterial stammt in erheblichem Umfang aus den USA. Es sind Bücher, die mit verfälschten Koranversen, Darstellungen von brutaler Gewalt und islamistisch verfälschten Lehren bereits Schulkindern die Lehre vom Dschihad indoktrinieren.
Das Ergebnis heute ist u.a. der IS, danke CIA.
Die Taliban sind nicht die Nachfolgeorganisation der Mudschaheddin, aber sie sind heute das Sammelbecken für alle Kämpfer in Afghanistan, die gegen die von der USA geführten Koalition den Dschihad führen. Es sind ja nicht nur die Taliban, sondern noch weitere Gruppierungen, die diesen Kampf führen.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon zollagent » Do 4. Okt 2018, 13:46

Großer Adler hat geschrieben:(04 Oct 2018, 14:36)

Wer waren denn die geflüchteten, die sich in Pakistan Unterschlupf suchten? Wo sind die Mudjaheddin heute noch aktiv? Welche Rolle spielte Pakistan damals. Von wo aus organisieren, rekrutieren sich die Taliban noch heute?

Ach, als "Ortskundiger" mußt du solche Fragen stellen? Deine Fragen haben mit der hier wohl geklärten Entstehungsgeschichte der Taliban wenig zu tun. Und mit deinen Sagen noch weniger.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon relativ » Do 4. Okt 2018, 13:50

Großer Adler hat geschrieben:(04 Oct 2018, 12:15)

Meine Erfahrungen habe ich aus den Auslandseinsätzen in Afghanistan gesammelt. Damals hatte ich noch angenommen etwas positives für die Menscheit beizutragen, was mir erst, nachdem ich nach 13 Jahren die BW verlassen habe, mehr bewusst wurde, was wir dort eigentlich anrichten. Die Mehrheit der Afghanen sehen die Nato, im Rahmen der ISAF-Mission als Besatzer an und sehnen sich nach der Zeit als alles noch verhältnismäßig stabil war.

Da ich auch in Afghanistan war und viele Afghanische Bekannte habe kann ich dies so nicht bestätigen. Was die Mehrheit allerdings ablehnt, sind militärische Aktionen die Augenscheinlich keine Sicherheit bringen, darum sehen mittlerweil2 auch viele Afghanen die ein wenig Bildung haben diesen Einsatz eher kritisch, wissen aber auch, daß dieses Land ohne diesen Einsatz wieder in der Hand der Taliban und Warlords wäre. Bis 2003 ist die Arbeit der BW dort unten sehr positiv zur kenntnis genommen von jedem Afghanen mit dem ich gesprochen habe und auch in meinen Beobachtungen hat die BW dort sehr gute Arbeit verrichtet, dies hat sich erst etwas geändert als sich die Sicherheitslage zunehmend verschlechert hat und aktive Kampftruppen der BW zum Einsatz kamen.


Ja, der Russe hatte nachdem sie in Afghanistan gekämpft hatten, viel Rückhalt und Anerkennung aus der afghanischen Bevölkerung gewonnen.
Woher hast du dieses Ammenmärchen?

Was aber aus demokratischer Sicht nicht sein durfte. Also hat man zusammen mit Saudi Arabien sich überlegt, wie man verhindern kann, dass die Russen den Misserfolg ernten. Nach dem Motto: Russland soll ein "Sowjetnam" erleben, wie es die USA erleben mussten.
Mal unabhängig davon was für ein Mist die USA da mit den islamisten veranstaltet hat, die UdSSR, war auf "bitten" der sozialistischen Regierung in Afghanistan. Für die meisten Afghanen war die UdSSR eine Besatzungsmacht.


Also nahm man an, dass der Geruilliakampf auch in Afghanistan eine bewährte Methode sein könnte. Was sich später so bestätigte. Die USA, ein demokratisches Land, ließ dann das Talibannetzwerk, unter Führung Bin Ladens und enger Zusammensrbeit des saudischen Königs, gründen.
Die Taliban haben nix mit der USA zu tun, die sind ein pakistanisches Baby. Bin Laden kam mit anderen Islamisten nach Afghanistan um gegen die Russen zu kämpfen. Waffen und Geld bekamen sie Größstenteils von der CIA.
Sie wurden mit Waffen versorgt und sollten Afghanistan stürzen. So musste die USA nicht ihre eigenen Truppen verheizen, konnte sich im Hintergrund halten und ein internationaler Konflikt konnte so vermieden werden. Heute ist das Land dadurch tief gespalten und die Unzufriedenheit in der dortigen Bevölkerung spürbar. Vor allem Gegenüber den USA.
Das war kalter Krieg, da sind sehr viele Dinge sehr falsch gelaufen mit denen wir noch heutzutage zu tun haben.
Wir kämpfen in Afghanistan gegen eine Gruppierung die wir selbst ins leben gerufen haben. Wir und die Nato unterstützen und befürworten diese Methoden bis heute. Kein Wort aus den demokratischen Reihen zur Reuebekenntnis. Das wir bis heute solche Methoden anwenden, entweder moderate Rebellen für die sogenannte Demokratie zu rekrutieren oder ein rein auf Vermutung basierenden Vergeltungsschlag gegen die sogenannten Feinde der Demokratie zu verüben. Das ist nicht die Demokratie mit der ich mich identifizieren möchte.
Das sind bekannte Fakten und sie wurden werde auch thematisiert.
Natürlich haben sie nachräglich meist keine Konsequenzen die du dir evtl. wünschst.
Häufig ist es aber auch eben "nur" der Plan der schief geht, weil man sich etwas anderes erwartet hat. Das ist dann so wie mit jeden "guten" Plan der schief geht, man weiss es häufig erst danach.
Das machen und das einräumen von Fehlern gehört zur Demokratie, wenn man dies nicht hören will, hört man natürlich auch nix. Das einräumen von, oder der öffentliche Diskurs über, Fehler passiert in welchem praktizierten System sonst noch?

Der Westen missbraucht die Demokratie für eigene Interessen (Erweiterung, Ökonomie). Er muss ständig im Konkurenzkampf stehen. Er tötet, bombardiert, destabilisiert und unterdrückt, ebenso wir es in anderen autoritären Ländern der Fall ist. Die Demokratie agiert als einzige Staatsform hinterlistig und unverhältnismäßig. Er versucht strategisch die Schuld auf andere zu lenken.
Naja Interessen verfolgen alle Statten egal welcher Couleur, was du aber mit missbrauchen meinst solltest du näher erklären. Ausserdem solltest du nicht soviel kritische Themen durcheinander schmeißen, die nix miteinander zu tun haben.


Heil Demokratie
Heil Dummheit , oder wie.... :?:
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Vongole » Do 4. Okt 2018, 14:14

Als Gründe, die Demokratie zu hassen, finden sich auf den letzten Seiten:
Die angeworbenen Arbeitsmigranten aus Italien, Griechenland, Türkei, die Überbevölkerung in Afrika, die Taliban in Afghanistan, Hass auf "den Westen" (was ist eigentlich "der Westen"?),
und, wenn ich es richtig verstanden habe, die unbefriedigende Arbeitssituation des Strangerstellers.
Könnte mir bitte mal jemand erklären, was sich bezüglich dieses ganzen Konglomerats in einer anderen Staatsform ändern würde, und welche wäre das?
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Alexyessin » Do 4. Okt 2018, 14:14

roadrunner hat geschrieben:(04 Oct 2018, 14:42)

Das ist korrekt, wird aber heute "in einen Topf" geworfen. Die Mudschaheddin waren Guerillagruppierungen, die ab Ende der siebziger Jahre gegen die sowjetischen Truppen den "Asymmetrischen Krieg" führten, aber auch untereinander verfeindet waren. Sie gab und gibt es nicht nur in Afghanistan, sondern auch im Iran.
Die Taliban hingegen traten erst Mitte der 90ziger Jahre nach außen in Erscheinung. Es handelt sich hierbei um Milizen, die von Schülern bzw. Studenten gebildet werden (aber auch von Flüchtlingen aus Afghanistan), die in Pakistan "ausgebildet" wurden. Das Ausbildungsmaterial stammt in erheblichem Umfang aus den USA. Es sind Bücher, die mit verfälschten Koranversen, Darstellungen von brutaler Gewalt und islamistisch verfälschten Lehren bereits Schulkindern die Lehre vom Dschihad indoktrinieren.
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Alter ist das ein Geschwurbel.
Die Taliban sind Paschtunen, welche sich aus den in Pakistan lebenden Paschtunen und den Flüchtlingen dort rekrutiert haben.
Bezüglich des Ausbildungsmaterials hast du sicherlich eine seriöse Quelle, oder?
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon think twice » Do 4. Okt 2018, 14:57

Ist mir auch neu, dass "Globetrotter" anstatt weltoffen und tolerant zu kleingeistigen Rechten werden.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon zollagent » Do 4. Okt 2018, 14:58

Alexyessin hat geschrieben:(04 Oct 2018, 15:14)

Alter ist das ein Geschwurbel.
Die Taliban sind Paschtunen, welche sich aus den in Pakistan lebenden Paschtunen und den Flüchtlingen dort rekrutiert haben.
Bezüglich des Ausbildungsmaterials hast du sicherlich eine seriöse Quelle, oder?

Al Kaida! :D :D :D
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon roadrunner » Do 4. Okt 2018, 15:22

[quote="Alexyessin"](04 Oct 2018, 15:14)
Alter ist das ein Geschwurbel.
Die Taliban sind Paschtunen, welche sich aus den in Pakistan lebenden Paschtunen und den Flüchtlingen dort rekrutiert haben.
Bezüglich des Ausbildungsmaterials hast du sicherlich eine seriöse Quelle, oder?[/quote

Meine Quellen sind vielfältiger Natur, aber hier eine Quelle für Dich junger Freund :)
https://de.wikipedia.org/wiki/Mudschahed
Mudschahedin in Afghanistan
Als Mudschahedin bezeichneten sich die verschiedenen Guerilla-Gruppierungen, die von 1979 bis 1989 in Afghanistan gegen die sowjetischen Truppen und die von ihnen gestützte kommunistische Regierung (Sowjetische Intervention in Afghanistan) kämpften. Sie erhielten finanzielle und materielle Unterstützung vor allem von den Vereinigten Staaten, Pakistan und Saudi-Arabien. Die Waffenlieferungen und die Ausbildung vieler Kämpfer wurden vor allem vom US-amerikanischen Geheimdienst CIA und dem pakistanischen Geheimdienst ISI organisiert. Die CIA investierte, in Zusammenarbeit mit dem Maktab al-Chadamāt, im Rahmen der verdeckten Operation Operation Cyclone mehrere Milliarden US-Dollar in die islamistischen Aufständischen. Nach dem Abzug der sowjetischen Truppen 1989 kam es zum Bürgerkrieg zwischen den verschiedenen Mudschahedin-Gruppierungen.
Um den Widerstand gegen die sowjetische Besatzung in Afghanistan anzuspornen, hatten die USA unter anderem mehrere Millionen Dollar in gewaltverherrlichende Lehrbücher investiert. Mittels dieser Bücher, die mit Gewaltdarstellungen, islamistischen Lehren und aus dem Zusammenhang gerissenen Koranversen gefüllt waren, wurde den afghanischen Schulkindern die Lehre vom Dschihad (Heiliger Krieg) nahegebracht.[2] Diese Bücher wurden ebenfalls in Lagern für afghanische Flüchtlinge in Pakistan im Unterricht eingesetzt. Auch die Taliban verwendeten die von den USA produzierten Bücher. Um die Bücher mit ihrer Ideologie des Bilderverbots in Einklang zu bringen, wurden die menschlichen Gesichter darin herausgeschnitten.[2]..."

Was nun mein "Geschwurbel" betrifft rate ich Dir einfach, Dich nicht nur oberflächlich mit der Materie zu beschäftigen, sondern alle Aspekte seriös zu hinterfragen, um dann struktuiert zu diskutieren.
Gegründet wurde die Taliban-Bewegung Anfang der 90ziger Jahre von paschtunisch-afghanischen Flüchtlingen in Pakistan, wo sie heute noch ihr Rückzugsgebiet hat.
Afghanen sind Namensgeber des Staates und so lautet der alte Name der Volksgruppe der Paschtunen, die sich in 2 große und 1 kleine Untergruppe unterteilen, nämlich die Ghilzai im Osten und die Durani im Süden und Westen, sowie die Nomadengruppe der Kutschi. Ihr Bevölkerungsanteil liegt bei etwas über 40%.
Mit knapp 30% die zweitgrößte Gruppe des Landes sind die Bewohner mit persischem Ursprung und persischer Sprache, die Tadschiken mit sunnitischem Glauben.
Hazara bilden knapp 10% der Bevölkerung, sprechen ebenfalls persisch, werden aber wegen ihres schiitischen Glaubens verfolgt.
Knapp 10% der Bevölkerung bilden die Usbeken.
der Rest der Bevölkerung bildet eine Vielzahl ethnischer Gruppen.
Mittlerweile rekrutieren die Taliban ihren Nachwuchs aus allen Bevölkerungsgruppen, sogar konvertierte Hazara.

Aber was hat das alles mit "Warum ich Demokratie hasse" zu tun? :cool:
Zuletzt geändert von roadrunner am Do 4. Okt 2018, 15:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Alexyessin » Do 4. Okt 2018, 15:26

roadrunner hat geschrieben:(04 Oct 2018, 16:22)


Meine Quellen sind vielfältiger Natur, aber hier eine Quelle für Dich junger Freund :)
https://de.wikipedia.org/wiki/Mudschahed

Was nun mein "Geschwurbel" betrifft rate ich Dir einfach, Dich nicht nur oberflächlich mit der Materie zu beschäftigen, sondern alle Aspekte seriös zu hinterfragen, um dann struktuiert zu diskutieren.
Gegründet wurde die Taliban-Bewegung Anfang der 90ziger Jahre von paschtunisch-afghanischen Flüchtlingen in Pakistan, wo sie heute noch ihr Rückzugsgebiet hat.
Afghanen sind Namensgeber des Staates und so lautet der alte Name der Volksgruppe der Paschtunen, die sich in 2 große und 1 kleine Untergruppe unterteilen, nämlich die Ghilzai im Osten und die Durani im Süden und Westen, sowie die Nomadengruppe der Kutschi. Ihr Bevölkerungsanteil liegt bei etwas über 40%.
Mit knapp 30% die zweitgrößte Gruppe des Landes sind die Bewohner mit persischem Ursprung und persischer Sprache, die Tadschiken mit sunnitischem Glauben.
Hazara bilden knapp 10% der Bevölkerung, sprechen ebenfalls persisch, werden aber wegen ihres schiitischen Glaubens verfolgt.
Knapp 10% der Bevölkerung bilden die Usbeken.
der Rest der Bevölkerung bildet eine Vielzahl ethnischer Gruppen.
Mittlerweile rekrutieren die Taliban ihren Nachwuchs aus allen Bevölkerungsgruppen, sogar konvertierte Hazara :cool:


Wo kann ich das mit den gefälschten Koran / CiA nachlesen? Wo kann ich das mit den HAzara nachlesen. Komm schon. Nicht nur schwurbeln oder bekanntest mit Behauptungen verbinden.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon roadrunner » Do 4. Okt 2018, 15:40

Alexyessin hat geschrieben:(04 Oct 2018, 16:26)

Wo kann ich das mit den gefälschten Koran / CiA nachlesen? Wo kann ich das mit den HAzara nachlesen. Komm schon. Nicht nur schwurbeln oder bekanntest mit Behauptungen verbinden.

Das ist das Problem mit Querlesern, sie überlesen oft wichtige Infos
Alexyessin hat geschrieben:https://de.wikipedia.org/wiki/Mudschahed
. Ich habe Dir den Link geschickt, aber hier nochmals https://de.wikipedia.org/wiki/Mudschahed
Du musst selbstverständlich alles lesen :D
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Großer Adler » Do 4. Okt 2018, 16:06

zollagent hat geschrieben:(04 Oct 2018, 14:46)

Ach, als "Ortskundiger" mußt du solche Fragen stellen? Deine Fragen haben mit der hier wohl geklärten Entstehungsgeschichte der Taliban wenig zu tun. Und mit deinen Sagen noch weniger.


Ich kenne die Antworten, im Gegensatz zu dir. Die damals noch einflußreichen Mudjaheddin sind mittlerweile zu großen Teilen zu den Taliban gewechselt und quasi zur fast ausgerotteten Minderheit geschrumpft. Aus Erfahrung weiß ich, dass sie keine wesentliche Rolle mehr in AFG spielen. Anschläge werden Ausschließlich nur noch von den Taliban verübt, al Kaida ist ja nicht mehr Existent.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Großer Adler » Do 4. Okt 2018, 16:55

relativ hat geschrieben:(04 Oct 2018, 14:50)

Da ich auch in Afghanistan war und viele Afghanische Bekannte habe kann ich dies so nicht bestätigen. Was die Mehrheit allerdings ablehnt, sind militärische Aktionen die Augenscheinlich keine Sicherheit bringen, darum sehen mittlerweil2 auch viele Afghanen die ein wenig Bildung haben diesen Einsatz eher kritisch, wissen aber auch, daß dieses Land ohne diesen Einsatz wieder in der Hand der Taliban und Warlords wäre. Bis 2003 ist die Arbeit der BW dort unten sehr positiv zur kenntnis genommen von jedem Afghanen mit dem ich gesprochen habe und auch in meinen Beobachtungen hat die BW dort sehr gute Arbeit verrichtet, dies hat sich erst etwas geändert als sich die Sicherheitslage zunehmend verschlechert hat und aktive Kampftruppen der BW zum Einsatz kamen.


Woher hast du dieses Ammenmärchen?

Mal unabhängig davon was für ein Mist die USA da mit den islamisten veranstaltet hat, die UdSSR, war auf "bitten" der sozialistischen Regierung in Afghanistan. Für die meisten Afghanen war die UdSSR eine Besatzungsmacht.


Die Taliban haben nix mit der USA zu tun, die sind ein pakistanisches Baby. Bin Laden kam mit anderen Islamisten nach Afghanistan um gegen die Russen zu kämpfen. Waffen und Geld bekamen sie Größstenteils von der CIA.
Das war kalter Krieg, da sind sehr viele Dinge sehr falsch gelaufen mit denen wir noch heutzutage zu tun haben.
Das sind bekannte Fakten und sie wurden werde auch thematisiert.
Natürlich haben sie nachräglich meist keine Konsequenzen die du dir evtl. wünschst.
Häufig ist es aber auch eben "nur" der Plan der schief geht, weil man sich etwas anderes erwartet hat. Das ist dann so wie mit jeden "guten" Plan der schief geht, man weiss es häufig erst danach.
Das machen und das einräumen von Fehlern gehört zur Demokratie, wenn man dies nicht hören will, hört man natürlich auch nix. Das einräumen von, oder der öffentliche Diskurs über, Fehler passiert in welchem praktizierten System sonst noch?

Naja Interessen verfolgen alle Statten egal welcher Couleur, was du aber mit missbrauchen meinst solltest du näher erklären. Ausserdem solltest du nicht soviel kritische Themen durcheinander schmeißen, die nix miteinander zu tun haben.


Heil Dummheit , oder wie.... :?:


Unsere Fahrzeuge wurden regelmäßig mit Steinen und alles was rumlag beworfen. Besonders in Kabul war es nahezu täglich der Fall. Hinzu kamen die symbolischen Stinkefinger. Es gab aber auch Afghanen, die uns sehr dankbar über unsere Präsenz waren. Damals war es noch unsere Deutschlandfahne an den Fahrzeugen zur Kennzeichnung, die uns vor Anschlägen bewahrt haben. Heute besitzt Deutschland die gleiche Stellung wie das verhasste Amerika.

Ich kenne Afghanen, die sich zu Zeiten der Sowjetbesatzung sicherer und wohler fühlten, als heute.

Die USA hatten ganz sicher mit den Taliban zu tun. Dass Pakistan islamistisch-nationalistische Schulbücher, gedruckt von der CIA, nutzte ist unbestritten.

Wieso wurde unmittelbar nach 911 das Talibanregime gestürzt, wo doch Bin Laden absolut garnichts mit den Taliban verbindete, da er ja der Al Kaida angehörte?

Was die Demokratie angeht, wollte ich nur darauf hinweisen, dass sie weder besser noch schlechter ist, wie andere Staatsformen. Im Grunde sind alle Mist, aber die Demokratie ist leider aber Wahr, das harmlosere faschistische Übel.
Zuletzt geändert von Großer Adler am Do 4. Okt 2018, 16:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Alexyessin » Do 4. Okt 2018, 16:57

roadrunner hat geschrieben:(04 Oct 2018, 16:40)

Das ist das Problem mit Querlesern, sie überlesen oft wichtige Infos. Ich habe Dir den Link geschickt, aber hier nochmals https://de.wikipedia.org/wiki/Mudschahed
Du musst selbstverständlich alles lesen :D


Nein, ich hab sogar die Primärquelle dazu gelesen, doch deine Behauptung lässt sich da nicht nachlesen.
Und was ist jetzt mit den Taliban der Hazara?
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon roadrunner » Do 4. Okt 2018, 18:11

Alexyessin hat geschrieben:(04 Oct 2018, 17:57)

Nein, ich hab sogar die Primärquelle dazu gelesen, doch deine Behauptung lässt sich da nicht nachlesen.
Und was ist jetzt mit den Taliban der Hazara?

Meiner Tochter habe ich zuletzt vor über 30 Jahren vorgelesen und ich werde nicht mehr damit anfangen. :cool:
Nicht alle Hazara sind schiitischen Glaubens, ein Teil ist bereits seit etlichen x-Jahrzehnten sunnitischen Glaubens. Was nun meine erste Bezugsquelle betrifft, so kommt die aus einem Bericht eines hohen Offiziers der Bundeswehr. In diesem Bericht geht es u.a. um die ständige Personalrotation der deutschen Soldaten zwischen Camp Pamir (Hauptquartier der 20. Division) und Masar-i-Sharif (deutsches Feldlager), damit die Augenwischerei der "mobilen Beratung" dokumentiert werden kann. Was nun die gegnerischen Milizen (u.a. die Taliban), sowie den immer stärker werdenden Machtapparat des IS angeht, zitiert er aus einem Bericht von John Nicholson, aus dem u.a. die mögliche Zusammensetzung des Gegners einigermaßen hervorgeht.

Aber noch einmal, dass hat nichts mit "Warum ich Demokratie hasse" zu tun. Auch als Vorstand solltest Du Dich an die Spielregeln halten. Mit meeep meeeep verabschiedet sich der roadrunner aus dem Thema
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon zollagent » Do 4. Okt 2018, 18:24

Großer Adler hat geschrieben:(04 Oct 2018, 17:55)
...

Wieso wurde unmittelbar nach 911 das Talibanregime gestürzt, wo doch Bin Laden absolut garnichts mit den Taliban verbindete, da er ja der Al Kaida angehörte?

....

Was die beiden verband, war die Zusammenarbeit. Nachdem Bin Laden aus Somalia verschwinden mußte, boten ihm die Taliban, die zu dem Zeitpunkt Afghanistan beherrschten, Unterkunft, Trainingslager und logistische Unterstützung. Auch das muß jemand, der in Afghanistan eingesetzt war, wissen.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Großer Adler » Do 4. Okt 2018, 19:56

zollagent hat geschrieben:(04 Oct 2018, 19:24)

Was die beiden verband, war die Zusammenarbeit. Nachdem Bin Laden aus Somalia verschwinden mußte, boten ihm die Taliban, die zu dem Zeitpunkt Afghanistan beherrschten, Unterkunft, Trainingslager und logistische Unterstützung. Auch das muß jemand, der in Afghanistan eingesetzt war, wissen.


Bin Laden > Somalia 》 Quelle?

Die BND-Unterweisung an unsere Truppe ist ja mittlerweile schon 6 Jahre her, aber soweit ich weiß, wurde Bin Laden, nachdem er von der CIA ausgebildet wurde, unter den Fittichen des saudischen Königs mit paar hundert Milizen ausgestattet, und mit kleineren Terrorspielchen im persischem Raum beauftragt worden.
Er sah sich schon damals als ein großer islamistischer Anführer und selbst Saudi Arabien war ihm noch zu Liberal, was die Religion "Islam" angeht. Bin Ladens Vision war schon immer das Mekka-Arabien zu stürzen und dort den Dschihad auszurufen.

Somalia muss, wenn dann weit vorher gewesen sein. Scheinbar nicht wirklich relevant, es erwähnen zu müssen.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Letzter_Hippie » Do 4. Okt 2018, 20:41

Tomaner hat geschrieben:(04 Oct 2018, 11:09)
und was ist die Heimat?


Das ist das Problem. Ich hab oft mit Leuten diskutiert die vermutlich so ähnlich ticken wie Du, und die wissen das tatsächlich nicht! Können mit dem Begriff nix anfangen. Und ich hab keine Ahnung warum.

Deutschland innerhalb heutiger Grenzen oder denen von 1932?


Damit hat es nix zu tun. Staaten und Grenzen sind ne andere Geschichte, dazu gibts dieses hübsche Bonmot: "Every national border in Europe marks the place where two gangs of bandits got too exhausted to kill each other anymore and signed a treaty. Patriotism is the delusion that one of these gangs of bandits is better than all the others." (Darfst selber suchen wo das her ist.)

Sollte jemand vielleicht sich als Europäer fühlen und Europa als eine Heimat empfinden, wird er von dir abgelehnt?


Ich fühle mich als Europäer! Ja, das Ding skaliert! Meine Mutter hat mir erzählt, in ihrer Jugend, da gabs Leute, die haben Heimweh gekriegt, wenn sie so weit gelaufen sind dass sie den Kirchturm vom Dorf nicht mehr gesehen haben. Das ist die kleinste Skalierung. Und dann kann man hochskalieren - und irgendwann ist Europa die Skala, und irgendwann ist auch die Erde die Skala (wenn wir irgendwann ernstlich ins Weltall reisen, dann wird man ganz sicher Heimweh nach der Erde fühlen), und dann kann man sich als "citizen of the world" bezeichnen.
Das ist Wertschätzung, und daraus folgend der Wunsch, die Heimat heil und intakt zu bewahren.

Das groteske ist dann aber: wenn wir sagen, wir haben den Wunsch, den Planet heil und intakt zu bewahren - dann ist das völlig in Ordnung und niemand wird widersprechen. Wenn wir aber sagen, wir wollen unser Heimatländle heil und intakt bewahren, dann ist das offenbar böse und nazi. Wenn wir sagen, unsere Heimatliebe macht sich daran fest, wo unsere Muttersprache gesprochen wird, dann ist das auch böse und nazi. Wenn wir dann auf die ganz kleine Skala runtergehen, und sagen, unser Dorf soll schöner werden - dann ist es wahrscheinlich wieder akzeptabel.
Und das ist für mich völlig hirnlos, weil es ist durchweg immer dasselbe Motiv.

Wer definiert was heimat ist und vor allem was Heimatliebe sein darf?


Wer definiert was Liebe ist und ob du deine Freundin lieben darfst? Da brauchts niemand der das definiert, weil wenn du das nicht selber spürst, dann liebst du nicht. So einfach.

Du unterstells pauschal Linken sie würden ihre Heimat nicht lieben, ohne aber zu sagen was genau Heimat ist und vor allem nimmst du in Anspruch allein vorzugeben, was Heimatliebe ist und was nicht.


Ich muss das nicht sagen - wenn mans nicht selber spürt, dann fehlt da was. Und wenn ich mit Linken gesprochen hab, dann haben die steif und fest behauptet, dass es das nicht gibt, und dass man sich egal wo auf der Erde immer genauso zuhause fühlt.
Dann frag ich mich aber, wieso hier im Supermarkt (guter, großer Supermarkt) die Polen sehr gern das polnische Zeug kaufen, die Russen das russische, die Türken das türkische? Die empfinden komischerweise Heimatliebe - mit denen braucht man das gar nicht mal diskutieren, da ist das selbstverständlich - im Gegensatz zu den Linken.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Letzter_Hippie » Do 4. Okt 2018, 20:58

relativ hat geschrieben:(04 Oct 2018, 11:14)

Käre mich mal bitte mit konkreten Beispielen und Ländern auf.


Über was? Dass animistische tribal cultures meist Fruchtbarkeitskulte waren, wo es um den Erhalt des Stammes ging, und Kinder und Ernte gleichermaßen als Segen aufgefasst? Dass sich mit der Seßhaftwerdung ein Polytheismus entwickelt hat, und dass wir erst seit sehr kurzer Zeit (~3000 Jahre) nunmehr einen Monotheismus mit einem maskulinen Obermacker haben, und auch das nur in dem Raum, die von Ägypten (wegen Echn-Aton) beeinflusst ist? Sorry, das ist Allgemeinbildung.

Naja, sollte man deine Geschichte von deinem Kollegen glauben, hättest du diesen Begriff bei deiner Argumentation ja nicht übernehmen brauchen . Also Spiel mir bitte nicht die Unschuld vom Lande vor.


Deine Anmaßungen interessieren mich nicht. Wenn Du was nicht glauben willst, dann genügt ein "das glaube ich nicht"; es gibt da keine Notwendigkeit, beleidigend zu werden. (Mit einem "das glaube ich nicht" hättest Du Dich freilich lächerlich gemacht, weil jeder weiss, dass als Gastarbeiter Leute vom Land ganz hinten in Anatolien, also "Hinterwäldler" angeworben wurden. Deine Argumentationsnöte sind aber nicht mein Problem.)
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Letzter_Hippie » Do 4. Okt 2018, 21:09

Tomaner hat geschrieben:(04 Oct 2018, 11:15)

Dazu noch eine Zusatzfrage. Es gibt ja rechte Gruppen, die Sachsen selbstständig machen wollen, also aus Deutschland herauslösen. Sind das dann auch Heimatliebende, wenn sie Deutschland ablehnen und nur für Sachsen stehen? Was wäre dann mit Grüne die das ablehen, weil sie für ganzes Deutschland stehen? Heimathasser weil sie für ganz Deutschland und nicht für Sachsen stehen?


Und was ist mit den Bayern (und mit Tirol)? Selbstverständlich ist Ludovicus Rex Bavariae mein König! Der wusste was er von Euch politischen Streithanseln zu halten hat (nämlich nichts) und was wirklich bedeutsam ist (und das ist ihm zum Verhängnis geworden).
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Letzter_Hippie » Do 4. Okt 2018, 21:13

Tomaner hat geschrieben:(04 Oct 2018, 11:23)

In diesen Zusammenhang noch eine Zusatzfrage: Wenn nach Zerfall des osmanischen Reiches Engländer und Franzosen Länder mit Grenzen am Reisbrett gezogen haben, ist das dann Heimatliebe wenn ich dann nur zu dem Land stehen darf, was andere vorgegeben haben? Also muß ein Heimatliebender Iraner sagen, Iran den Iranern? Oder muß eine Heimatliebender Iraner für Großpersien stehen?


Wieso, bist Du jetzt auf einmal Araber?
Der m.W. einzige, der das von sich sagen durfte -und berechtigt!- war T.E.Lawrence.
Blessed be!
From the branches of Death's tree
The fruit is finally falling down
And the Harvester is free
-- Selim Lemouchi

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