Warum ich Demokratie hasse

Moderator: Moderatoren Forum 2

Letzter_Hippie
Beiträge: 232
Registriert: Mi 19. Sep 2018, 22:00

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Letzter_Hippie » Do 4. Okt 2018, 09:38

relativ hat geschrieben:(04 Oct 2018, 09:17)
Glaubst du denn ohne den Rest der welt ginge es Deutschland besser? Ist Deutschland groß genug sich selber genug zu sein? Haben wir die Recourcen um uns eigenständig und unabhängig abzunabeln von allem, auch nicht erwünschten Fremden einflüssen?


Europa ist groß genug. Europa in seiner Vielfalt und in seinen Gemeinsamkeiten, muss lernen sich selbst als Ganzes zu verstehen. Das klappt mit der EU nicht besonders gut (auch wenn die Intentionen wahrscheinlich gut waren), aber wenn man daraus nun ein Eurafrabien macht (wie es dieser CoM andenkt und die Globalisten es wollen), dann klappt es überhaupt nicht mehr.

Die Rückkehr von Flüchtlingen in die Heimat ist immer 1 Wahl sogar für die meisten Flüchtlinge selber, daher braucht man diesbezüglich darauf auch gar nicht gesondert hinzuweisen.


Doch, darauf muss man hinweisen, denn das sehen alle maßgeblichen Parteien völlig anders!
Denen geht es darum, globalistische Konzepte zu betreiben, oder Wählerstimmen zu importieren, oder wasweissichsonst - und deshalb ging es von anfang an nur um Integration und nie um Rückkehr, und deswegen wird gebilligt, dass der größte Teil der "Flüchtlinge" noch nichtmal Flüchtlinge sind, und deswgen wusste man von anfang an dass sie nicht wieder heimgehen sollen (siehe Schäuble).
Blessed be!
From the branches of Death's tree
The fruit is finally falling down
And the Harvester is free
-- Selim Lemouchi
Letzter_Hippie
Beiträge: 232
Registriert: Mi 19. Sep 2018, 22:00

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Letzter_Hippie » Do 4. Okt 2018, 09:42

zollagent hat geschrieben:(04 Oct 2018, 10:07)

Gerade als Hippie müßtest du wissen, daß Menschen aufgrund ihrer Herkunft keineswegs "wichtiger" sind als andere.


Was ich "wissen müsste", überläßt Du bitte mir.
Dass die Afrikaner -für mich- wichtiger sind, ergibt sich daraus, dass es dort ein paar Probleme gibt, zB eine Bevölkerungsexplosion, die dieser Kontinent kaum ernähren kann.
Blessed be!
From the branches of Death's tree
The fruit is finally falling down
And the Harvester is free
-- Selim Lemouchi
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 24027
Registriert: Di 17. Jul 2012, 09:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon relativ » Do 4. Okt 2018, 09:54

Letzter_Hippie hat geschrieben:(04 Oct 2018, 10:25)

Ich hab eher den Eindruck, mit der "Schwäche" hast Du einen sehr interessanten Punkt getroffen. Ich würde da noch das Wort "Dekadenz" dazutun, und anmerken, dass in Kulturen, in denen "Männlichkeit" an der Anzahl Kinder gemessen wird, Führungsstärke einen höheren Stellenwert besitzt als in einer vergeistigten Kultur.
Die armen Ländern gibt es wichtigere Gründe warum eine Familie groß ist bzw. sein sollte, als die angebliche Männlichkeitsbezeugung. Evtl. gilt dies noch bei einigen urvölklichen Stämmen, die abseits von der Zivilisation leben. Da haben das überleben der Familie (Kinderarbeit) Kindersterblichkeit und fehlende Aufklärung bzw. Verhütungsmittel ein wesentlich höheren Anteil.



Was erwartest Du? Als ich in der Türkei gearbeitet hab (das war in 1999), haben mir die Kollegen dort ganz unverblümt gesagt: wir haben unseren Bodensatz zu euch geschickt.
Dass dann der Bodensatz sich angesprochen fühlt zu reagieren, braucht doch nicht wundern. Der ursächliche Fehler ist, dass man wohl wusste, dass man da eine türkische Parallelgesellschaft erschafft, aber die Sozen in ihrer Gier meinten, dass ihnen das ohne Belang ist wenn es nur Wählerstimmen generiert.

Sorry aber wir haben damals keine anderen Arbeiter gewollt. Es ging darum die Arbeitslücken zu schließen die wachsende Montanindustrie erzeugte. In dem Abwerbeabkommen waren qualifizierte und teurere Arbeiter gar nicht gefragt. Mal abgesehen davon, daß die Türkei natürlich auch kein interesse daran hatte ihre quallifizierten Arbeiter zu verlieren. Daher fand die Abwerbung Hauptsächlich bei der damals in der Türkei vernachlässigten Landbevölkerung statt.
Das war kein Fehler noch war es ungewollt, sondern auch ein Entgegenkommen an der Nato Partner Türkei.
Das der von dir so benannte "Bodensatz" hier heimisch wurde, lag auch daran, daß sich die Eltern für ihre Kinder hier bessere Bildungschancen erhofften.
Da wo sich viele kulturell und sprachlich gleichgesinnte Menschen in einer Mehrheitsgesellschaft ansiedeln gibt es temopär immer "Parallelgesellschaften", daß sieht man überall auf dieser Welt.
Diese fangen erst dann sich aufzulösen, wenn diese Menschen in der Mehrheitsgesellschaft aufgenommen werden.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Letzter_Hippie
Beiträge: 232
Registriert: Mi 19. Sep 2018, 22:00

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Letzter_Hippie » Do 4. Okt 2018, 10:08

relativ hat geschrieben:(04 Oct 2018, 10:54)

Die armen Ländern gibt es wichtigere Gründe warum eine Familie groß ist bzw. sein sollte, als die angebliche Männlichkeitsbezeugung. Evtl. gilt dies noch bei einigen urvölklichen Stämmen, die abseits von der Zivilisation leben. Da haben das überleben der Familie (Kinderarbeit) Kindersterblichkeit und fehlende Aufklärung bzw. Verhütungsmittel ein wesentlich höheren Anteil.


Andersrum wird ein Schuh draus. In indigenen Stammeskulturen geht es um den Fortbestand des Stammes. Erst in den patriarchalen monotheistischen Kulturen kommt der Männlichkeitswahn auf.

Das der von dir so benannte "Bodensatz" hier heimisch wurde, lag auch daran, daß sich die Eltern für ihre Kinder hier bessere Bildungschancen erhofften.


Bitte nicht lügen (auch nicht mit Betonung). Das ist nicht von mir so benannt, sondern von türkischen Kollegen in der Türkei. Auf Lügenbasis braucht man nicht diskutieren.
Blessed be!
From the branches of Death's tree
The fruit is finally falling down
And the Harvester is free
-- Selim Lemouchi
Tomaner
Beiträge: 5698
Registriert: Mo 9. Feb 2015, 09:56

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Tomaner » Do 4. Okt 2018, 10:09

Letzter_Hippie hat geschrieben:(03 Oct 2018, 23:23)

Scheinbar mehr als 16 Millionen Deutsche, die nichts mit Wehrsportgruppen zu tun haben, aber die offenbar ihre Heimat lieben, sind mir tatsächlich lieber als Linke, die ihre Heimat, ihre Wurzeln, ihre Ahnen und ihre Vergangenheit ablehnen und deswegen meinen, kein Mensch hätte ein Recht auf Heimatliebe.

und was ist die Heimat? Deutschland innerhalb heutiger Grenzen oder denen von 1932? Sollte jemand vielleicht sich als Europäer fühlen und Europa als eine Heimat empfinden, wird er von dir abgelehnt? Wenn dann Frankfurter Hooligans Stuttgarter auf die Fresse hauen, ist dann deren Heimat nur Frankfurt?
Wer definiert was heimat ist und vor allem was Heimatliebe sein darf? Du unterstells pauschal Linken sie würden ihre Heimat nicht lieben, ohne aber zu sagen was genau Heimat ist und vor allem nimmst du in Anspruch allein vorzugeben, was Heimatliebe ist und was nicht. Grüne etwa, die die Umwelt schützen wollen und ihre Heimat in einer lebenswerten Zustand auch für ihre Enkel überlassen wollen, sprichst du Heimatliebe ab. Rechte die auf Braunkohle setzen, die keine Grenzwerte für Abgase setzen wollen, die Seen und Flüsse beschmutzen lieben aber nach dir ihre Heimat? Reduzierst du Heimatliebe mit reinen Rassismus, also nur wer gegen ausländer ist, ist für Heimat? Wer alles für Menschen macht, sowie für lebenswerte Umwelt, für soziale Gerechtigkeit steht und auf Basis der Menschenrechte handelt, ist gegen Heimat? Waren die Nazis, die Deutschland in Schutt und Asche gelegt haben die größeren Heimatverleibten, als heutige Grüne?

oder geht es dir um etwas ganz anderes, einen Angriff auf fleisige Arbeitnehmer? Denn diese stehen einen Kapitalismus gegenüber, der nichts anderes macht, als sie gegeneinander auszuspielen. Um aber eine Gegengewicht zum Kapital zu haben, haben Arbeitnehmer nur ein Mittel, gegenseitige Soldarität. Vor allem bei globalen Kapitalismus internationale Solidarität. Umgekehrt als benutzen Recht Heimatliebe dazu, um fürs Kapital Arbeitnehmer gegenseitig auszuspielen um ihnen ihre Rechte zu nehmen, ihre Verdienstabsicherungen usw, was ja exakt auch zur Feindseligkeit gegenüber Gewerkschaften passt.

Wer gibt die das Recht dich hinzustellen, nur 16 Millionen Deutsche lieben ihre Heimat, während 70 Millionen sie dann wohl hassen?
Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 24027
Registriert: Di 17. Jul 2012, 09:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon relativ » Do 4. Okt 2018, 10:14

Letzter_Hippie hat geschrieben:(04 Oct 2018, 11:08)

Andersrum wird ein Schuh draus. In indigenen Stammeskulturen geht es um den Fortbestand des Stammes. Erst in den patriarchalen monotheistischen Kulturen kommt der Männlichkeitswahn auf.

Käre mich mal bitte mit konkreten Beispielen und Ländern auf.



Bitte nicht lügen (auch nicht mit Betonung). Das ist nicht von mir so benannt, sondern von türkischen Kollegen in der Türkei. Auf Lügenbasis braucht man nicht diskutieren.

Naja, sollte man deine Geschichte von deinem Kollegen glauben, hättest du diesen Begriff bei deiner Argumentation ja nicht übernehmen brauchen . Also Spiel mir bitte nicht die Unschuld vom Lande vor.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Tomaner
Beiträge: 5698
Registriert: Mo 9. Feb 2015, 09:56

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Tomaner » Do 4. Okt 2018, 10:15

Tomaner hat geschrieben:(04 Oct 2018, 11:09)

und was ist die Heimat? Deutschland innerhalb heutiger Grenzen oder denen von 1932? Sollte jemand vielleicht sich als Europäer fühlen und Europa als eine Heimat empfinden, wird er von dir abgelehnt? Wenn dann Frankfurter Hooligans Stuttgarter auf die Fresse hauen, ist dann deren Heimat nur Frankfurt?
Wer definiert was heimat ist und vor allem was Heimatliebe sein darf? Du unterstells pauschal Linken sie würden ihre Heimat nicht lieben, ohne aber zu sagen was genau Heimat ist und vor allem nimmst du in Anspruch allein vorzugeben, was Heimatliebe ist und was nicht. Grüne etwa, die die Umwelt schützen wollen und ihre Heimat in einer lebenswerten Zustand auch für ihre Enkel überlassen wollen, sprichst du Heimatliebe ab. Rechte die auf Braunkohle setzen, die keine Grenzwerte für Abgase setzen wollen, die Seen und Flüsse beschmutzen lieben aber nach dir ihre Heimat? Reduzierst du Heimatliebe mit reinen Rassismus, also nur wer gegen ausländer ist, ist für Heimat? Wer alles für Menschen macht, sowie für lebenswerte Umwelt, für soziale Gerechtigkeit steht und auf Basis der Menschenrechte handelt, ist gegen Heimat? Waren die Nazis, die Deutschland in Schutt und Asche gelegt haben die größeren Heimatverleibten, als heutige Grüne?

oder geht es dir um etwas ganz anderes, einen Angriff auf fleisige Arbeitnehmer? Denn diese stehen einen Kapitalismus gegenüber, der nichts anderes macht, als sie gegeneinander auszuspielen. Um aber eine Gegengewicht zum Kapital zu haben, haben Arbeitnehmer nur ein Mittel, gegenseitige Soldarität. Vor allem bei globalen Kapitalismus internationale Solidarität. Umgekehrt als benutzen Recht Heimatliebe dazu, um fürs Kapital Arbeitnehmer gegenseitig auszuspielen um ihnen ihre Rechte zu nehmen, ihre Verdienstabsicherungen usw, was ja exakt auch zur Feindseligkeit gegenüber Gewerkschaften passt.

Wer gibt die das Recht dich hinzustellen, nur 16 Millionen Deutsche lieben ihre Heimat, während 70 Millionen sie dann wohl hassen?

Dazu noch eine Zusatzfrage. Es gibt ja rechte Gruppen, die Sachsen selbstständig machen wollen, also aus Deutschland herauslösen. Sind das dann auch Heimatliebende, wenn sie Deutschland ablehnen und nur für Sachsen stehen? Was wäre dann mit Grüne die das ablehen, weil sie für ganzes Deutschland stehen? Heimathasser weil sie für ganz Deutschland und nicht für Sachsen stehen?
Tomaner
Beiträge: 5698
Registriert: Mo 9. Feb 2015, 09:56

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Tomaner » Do 4. Okt 2018, 10:23

Tomaner hat geschrieben:(04 Oct 2018, 11:09)

und was ist die Heimat? Deutschland innerhalb heutiger Grenzen oder denen von 1932? Sollte jemand vielleicht sich als Europäer fühlen und Europa als eine Heimat empfinden, wird er von dir abgelehnt? Wenn dann Frankfurter Hooligans Stuttgarter auf die Fresse hauen, ist dann deren Heimat nur Frankfurt?
Wer definiert was heimat ist und vor allem was Heimatliebe sein darf? Du unterstells pauschal Linken sie würden ihre Heimat nicht lieben, ohne aber zu sagen was genau Heimat ist und vor allem nimmst du in Anspruch allein vorzugeben, was Heimatliebe ist und was nicht. Grüne etwa, die die Umwelt schützen wollen und ihre Heimat in einer lebenswerten Zustand auch für ihre Enkel überlassen wollen, sprichst du Heimatliebe ab. Rechte die auf Braunkohle setzen, die keine Grenzwerte für Abgase setzen wollen, die Seen und Flüsse beschmutzen lieben aber nach dir ihre Heimat? Reduzierst du Heimatliebe mit reinen Rassismus, also nur wer gegen ausländer ist, ist für Heimat? Wer alles für Menschen macht, sowie für lebenswerte Umwelt, für soziale Gerechtigkeit steht und auf Basis der Menschenrechte handelt, ist gegen Heimat? Waren die Nazis, die Deutschland in Schutt und Asche gelegt haben die größeren Heimatverleibten, als heutige Grüne?

oder geht es dir um etwas ganz anderes, einen Angriff auf fleisige Arbeitnehmer? Denn diese stehen einen Kapitalismus gegenüber, der nichts anderes macht, als sie gegeneinander auszuspielen. Um aber eine Gegengewicht zum Kapital zu haben, haben Arbeitnehmer nur ein Mittel, gegenseitige Soldarität. Vor allem bei globalen Kapitalismus internationale Solidarität. Umgekehrt als benutzen Recht Heimatliebe dazu, um fürs Kapital Arbeitnehmer gegenseitig auszuspielen um ihnen ihre Rechte zu nehmen, ihre Verdienstabsicherungen usw, was ja exakt auch zur Feindseligkeit gegenüber Gewerkschaften passt.

Wer gibt die das Recht dich hinzustellen, nur 16 Millionen Deutsche lieben ihre Heimat, während 70 Millionen sie dann wohl hassen?

In diesen Zusammenhang noch eine Zusatzfrage: Wenn nach Zerfall des osmanischen Reiches Engländer und Franzosen Länder mit Grenzen am Reisbrett gezogen haben, ist das dann Heimatliebe wenn ich dann nur zu dem Land stehen darf, was andere vorgegeben haben? Also muß ein Heimatliebender Iraner sagen, Iran den Iranern? Oder muß eine Heimatliebender Iraner für Großpersien stehen?
Benutzeravatar
TheManFromDownUnder
Beiträge: 1307
Registriert: Do 8. Feb 2018, 04:54
Wohnort: Queensland Australien

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon TheManFromDownUnder » Do 4. Okt 2018, 10:47

Letzter_Hippie hat geschrieben:(04 Oct 2018, 10:25)




Was erwartest Du? Als ich in der Türkei gearbeitet hab (das war in 1999), haben mir die Kollegen dort ganz unverblümt gesagt: wir haben unseren Bodensatz zu euch geschickt.
Dass dann der Bodensatz sich angesprochen fühlt zu reagieren, braucht doch nicht wundern. Der ursächliche Fehler ist, dass man wohl wusste, dass man da eine türkische Parallelgesellschaft erschafft, aber die Sozen in ihrer Gier meinten, dass ihnen das ohne Belang ist wenn es nur Wählerstimmen generiert.


Und nur weil dir deine Arbeitskollegen dir das sagten nahmst du es fuer bare Muenze? Vielleicht schaetzten sie es nicht das ihre Landleute ihr Glueck im Ausland suchten oder sie wollten dich einfach ein bisschen auf die Schippe nehmen. War eher so das die deutsche Industrie dringend Arbeiter brauchte fuer Arbeiten fuer die sich Deutsche zu schade waren oder fuer die es nicht genug deutsche Arbeiter gab.

Und was ist deine Loesung in 2018? Tuerken raus? voelkische Reinigung? Aktion Lebensraum fuer Deutsche? Klingt irgendwie bekannt?
Support the Australian Republican Movement
Benutzeravatar
roadrunner
Beiträge: 267
Registriert: Mo 13. Aug 2018, 14:33

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon roadrunner » Do 4. Okt 2018, 10:56

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(04 Oct 2018, 09:12)

Warst du ueberrascht? Nicht wegen der Reaktion deiner Firma sondern mit dem Angebot der HK Firma. Das kommt in Asien schon vor aber seltener heutzutage.

Mir hat niemand in Asien jemals ein unlauteres Angebot gemacht. Allerdings war ich nicht im Einkauf sondern Verkauf & Vertrieb.

Das Angebot hat mich nicht überrascht, sondern die mehr als merkwürdige Reaktion des zuständigen Vorstandsmitglieds :cool:
Es ist schlimm, wenn Sachkundige keine Entscheidungsbefugnis und Entscheidungsbefugte keine Sachkunde haben!
Benutzeravatar
Großer Adler
Beiträge: 163
Registriert: Fr 24. Aug 2018, 10:29

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Großer Adler » Do 4. Okt 2018, 11:15

relativ hat geschrieben:(04 Oct 2018, 09:25)

Kann du mir das gefettete mal erkläern? Was meinst du damit?


Meine Erfahrungen habe ich aus den Auslandseinsätzen in Afghanistan gesammelt. Damals hatte ich noch angenommen etwas positives für die Menscheit beizutragen, was mir erst, nachdem ich nach 13 Jahren die BW verlassen habe, mehr bewusst wurde, was wir dort eigentlich anrichten. Die Mehrheit der Afghanen sehen die Nato, im Rahmen der ISAF-Mission als Besatzer an und sehnen sich nach der Zeit als alles noch verhältnismäßig stabil war. Ja, der Russe hatte nachdem sie in Afghanistan gekämpft hatten, viel Rückhalt und Anerkennung aus der afghanischen Bevölkerung gewonnen. Was aber aus demokratischer Sicht nicht sein durfte. Also hat man zusammen mit Saudi Arabien sich überlegt, wie man verhindern kann, dass die Russen den Misserfolg ernten. Nach dem Motto: Russland soll ein "Sowjetnam" erleben, wie es die USA erleben mussten. Also nahm man an, dass der Geruilliakampf auch in Afghanistan eine bewährte Methode sein könnte. Was sich später so bestätigte. Die USA, ein demokratisches Land, ließ dann das Talibannetzwerk, unter Führung Bin Ladens und enger Zusammensrbeit des saudischen Königs, gründen. Sie wurden mit Waffen versorgt und sollten Afghanistan stürzen. So musste die USA nicht ihre eigenen Truppen verheizen, konnte sich im Hintergrund halten und ein internationaler Konflikt konnte so vermieden werden. Heute ist das Land dadurch tief gespalten und die Unzufriedenheit in der dortigen Bevölkerung spürbar. Vor allem Gegenüber den USA.

Wir kämpfen in Afghanistan gegen eine Gruppierung die wir selbst ins leben gerufen haben. Wir und die Nato unterstützen und befürworten diese Methoden bis heute. Kein Wort aus den demokratischen Reihen zur Reuebekenntnis. Das wir bis heute solche Methoden anwenden, entweder moderate Rebellen für die sogenannte Demokratie zu rekrutieren oder ein rein auf Vermutung basierenden Vergeltungsschlag gegen die sogenannten Feinde der Demokratie zu verüben. Das ist nicht die Demokratie mit der ich mich identifizieren möchte.

Der Westen missbraucht die Demokratie für eigene Interessen (Erweiterung, Ökonomie). Er muss ständig im Konkurenzkampf stehen. Er tötet, bombardiert, destabilisiert und unterdrückt, ebenso wir es in anderen autoritären Ländern der Fall ist. Die Demokratie agiert als einzige Staatsform hinterlistig und unverhältnismäßig. Er versucht strategisch die Schuld auf andere zu lenken.

Heil Demokratie
Benutzeravatar
roadrunner
Beiträge: 267
Registriert: Mo 13. Aug 2018, 14:33

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon roadrunner » Do 4. Okt 2018, 11:31

Letzter_Hippie hat geschrieben:(04 Oct 2018, 10:38)

Europa ist groß genug. Europa in seiner Vielfalt und in seinen Gemeinsamkeiten, muss lernen sich selbst als Ganzes zu verstehen. Das klappt mit der EU nicht besonders gut (auch wenn die Intentionen wahrscheinlich gut waren), aber wenn man daraus nun ein Eurafrabien macht (wie es dieser CoM andenkt und die Globalisten es wollen), dann klappt es überhaupt nicht mehr.



Doch, darauf muss man hinweisen, denn das sehen alle maßgeblichen Parteien völlig anders!
Denen geht es darum, globalistische Konzepte zu betreiben, oder Wählerstimmen zu importieren, oder wasweissichsonst - und deshalb ging es von anfang an nur um Integration und nie um Rückkehr, und deswegen wird gebilligt, dass der größte Teil der "Flüchtlinge" noch nichtmal Flüchtlinge sind, und deswgen wusste man von anfang an dass sie nicht wieder heimgehen sollen (siehe Schäuble).

Ich darf hier einige Ansichten ergänzen und auch vertiefen. Als unsere Wirtschaft in den 60zigern dringend Arbeitskräfte brauchte, die der deutsche Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung hatte, kamen zuerst die Italiener (vor allem aus Süditalien) mit ihren Jahrhunderte alten Traditionen und Erziehung (sagen wir mal "eigene Gesellschaftsformen"), dann kamen die Griechen, alle hatten aber im Grundsatz europäische Wurzeln, wenn auch die Gesellschaftsformen nicht gerade deckungsgleich waren. Dann kamen nicht Türken, sondern in absoluter Mehrheit Kurden aus kleinen Ortschaften in Ostanatolien mit einer völlig anderen Erziehung bezüglich sozialem Verhalten. Für alle aber galt, wir riefen Arbeitskräfte und es kamen Menschen mit Vorstellungen, Ansichten, Wünschen und Hoffnungen. Unsere PolitkerInnen hatten keinerlei Vorbereitungen getroffen und oberflächliche Integrationsbemühungen mussten versagen. Was bei den europäischen Arbeitern noch irgendwie überspielt wurde, ging bei den Kurden völlig daneben.

Landleben in Anatolien – Besuch in Tepeköy
Blog Post | Juni 2014 von Anatolien Magazin
Es ist ein angenehmer Tag Ende September 2003 und ich fahre mit Ahmet in das abgelegene Dorf Tepeköy, etwa 50 Kilometer Landstraße entfernt von der zentralanatolischen Stadt Konya. Er möchte die Weberinnen besuchen, die im Auftrag seines Vaters dort traditionelle, anatolische Flachgewebe (Kilim) in Handarbeit herstellen.

Der Weg geht zunächst vorbei am Stausee Altın Apa, dann über eine einsame Piste immer höher durch die anatolische Landschaft. Unterwegs treffen wir am Wegrand auf ein kleines Bauerngehöft. Frauen sitzen an einem Brunnen und waschen schwatzend die Wäsche, Schafe und Ziegen laufen über die Straße.
Ein großer, finster dreinblickender Hund hält uns in Schach, als wir aussteigen, um den Bauern und seine Söhne zu begrüßen. Etwas misstrauisch, ein Gewehr über der Schulter, das Gesicht gezeichnet vom rauhen Leben hier draußen, tritt er uns entgegen. Die Frauen dürften nicht fotografiert werden, signalisiert er mir, zeigt sich jedoch freundlich, als ich mich für seine Tiere interessiere. Schließlich werden wir noch zum Tee eingeladen. Wir lehnen höflich ab, denn wir müssen weiter. Während wir an Zuckerrüben-Feldern vorbeifahren, kommen uns auf der Straße ein Mann und seine Frau auf Eseln entgegen. Plötzlich ist auch noch die Straße blockiert, weil eine Kuhherde sich ihren Weg bahnt (...) Schließlich erreichen wir das Dorf Tepeköy, was übersetzt etwa Berggipfel-Dorf bedeutet. Der Ort befindet sich auf zwei Hängen, etwas geschützt unterhalb der Gipfel gelegen. Trotz der Elektrizitätsleitungen, Satellitenschüsseln und ein paar wenigen Traktoren und Lastwagen, fühlt man sich an diesem abgelegenen Ort sofort in eine andere Zeit versetzt. Um das Dorf herum wird in mühsamer landwirtschaftlicher Arbeit auf den Feldern dem Boden etwas abgetrotzt, wie Zuckerrüben, Kartoffeln, Tomaten und Melonen.Im Dorf scheint die Zeit still zu stehen, die Menschen leben in einfachen Häusern aus Stein und Lehm, Hühner laufen über die Straße, Frauen hocken zusammen auf dem Boden und sieben Mehl, Kinder spielen in den staubigen Gassen. Gleich mehrere Moscheen dienen dem religiösen Leben. Im Ort ist gerade ein kleiner Lastwagen angekommen, aus dem ein Mann allerlei nützliche Haushaltsdinge verkauft. Im Winter, so erzählt einer, ist die Straße oft tagelang nicht passierbar, das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten(...)"
Es ist schlimm, wenn Sachkundige keine Entscheidungsbefugnis und Entscheidungsbefugte keine Sachkunde haben!
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 54262
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon zollagent » Do 4. Okt 2018, 11:50

Großer Adler hat geschrieben:(04 Oct 2018, 12:15)

Meine Erfahrungen habe ich aus den Auslandseinsätzen in Afghanistan gesammelt. Damals hatte ich noch angenommen etwas positives für die Menscheit beizutragen, was mir erst, nachdem ich nach 13 Jahren die BW verlassen habe, mehr bewusst wurde, was wir dort eigentlich anrichten. Die Mehrheit der Afghanen sehen die Nato, im Rahmen der ISAF-Mission als Besatzer an und sehnen sich nach der Zeit als alles noch verhältnismäßig stabil war. Ja, der Russe hatte nachdem sie in Afghanistan gekämpft hatten, viel Rückhalt und Anerkennung aus der afghanischen Bevölkerung gewonnen. Was aber aus demokratischer Sicht nicht sein durfte. Also hat man zusammen mit Saudi Arabien sich überlegt, wie man verhindern kann, dass die Russen den Misserfolg ernten. Nach dem Motto: Russland soll ein "Sowjetnam" erleben, wie es die USA erleben mussten. Also nahm man an, dass der Geruilliakampf auch in Afghanistan eine bewährte Methode sein könnte. Was sich später so bestätigte. Die USA, ein demokratisches Land, ließ dann das Talibannetzwerk, unter Führung Bin Ladens und enger Zusammensrbeit des saudischen Königs, gründen. Sie wurden mit Waffen versorgt und sollten Afghanistan stürzen. So musste die USA nicht ihre eigenen Truppen verheizen, konnte sich im Hintergrund halten und ein internationaler Konflikt konnte so vermieden werden. Heute ist das Land dadurch tief gespalten und die Unzufriedenheit in der dortigen Bevölkerung spürbar. Vor allem Gegenüber den USA.

Wir kämpfen in Afghanistan gegen eine Gruppierung die wir selbst ins leben gerufen haben. Wir und die Nato unterstützen und befürworten diese Methoden bis heute. Kein Wort aus den demokratischen Reihen zur Reuebekenntnis. Das wir bis heute solche Methoden anwenden, entweder moderate Rebellen für die sogenannte Demokratie zu rekrutieren oder ein rein auf Vermutung basierenden Vergeltungsschlag gegen die sogenannten Feinde der Demokratie zu verüben. Das ist nicht die Demokratie mit der ich mich identifizieren möchte.

Der Westen missbraucht die Demokratie für eigene Interessen (Erweiterung, Ökonomie). Er muss ständig im Konkurenzkampf stehen. Er tötet, bombardiert, destabilisiert und unterdrückt, ebenso wir es in anderen autoritären Ländern der Fall ist. Die Demokratie agiert als einzige Staatsform hinterlistig und unverhältnismäßig. Er versucht strategisch die Schuld auf andere zu lenken.

Heil Demokratie

Das Märchen von der "Gründung der Taliban durch die USA" ist offenbar in manchen Kreisen nicht auszurotten. Ebensowenig die "führende Rolle Bin Ladens". Der hat nichts weiter als eine Art Vermittlungsstation für Religionskämpfer betrieben. Aber wie will das jemand, der als Soldat nach Afghanistan geschickt wurde, und offenbar keinen Einblick in die strategischen Planungen hatte, wissen? Du weißt ja nicht mal, daß es eine UN-Mission war, in deren Rahmen die Bundeswehr dort tätig wurde. Und zwar nicht nur zum "Brunnenbohren". Zumindest das könntest du wissen, wenn du es denn wissen wolltest.
Benutzeravatar
roadrunner
Beiträge: 267
Registriert: Mo 13. Aug 2018, 14:33

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon roadrunner » Do 4. Okt 2018, 11:55

Großer Adler hat geschrieben:(04 Oct 2018, 12:15)

Meine Erfahrungen habe ich aus den Auslandseinsätzen in Afghanistan gesammelt. Damals hatte ich noch angenommen etwas positives für die Menscheit beizutragen, was mir erst, nachdem ich nach 13 Jahren die BW verlassen habe, mehr bewusst wurde, was wir dort eigentlich anrichten. Die Mehrheit der Afghanen sehen die Nato, im Rahmen der ISAF-Mission als Besatzer an und sehnen sich nach der Zeit als alles noch verhältnismäßig stabil war. Ja, der Russe hatte nachdem sie in Afghanistan gekämpft hatten, viel Rückhalt und Anerkennung aus der afghanischen Bevölkerung gewonnen. Was aber aus demokratischer Sicht nicht sein durfte. Also hat man zusammen mit Saudi Arabien sich überlegt, wie man verhindern kann, dass die Russen den Misserfolg ernten. Nach dem Motto: Russland soll ein "Sowjetnam" erleben, wie es die USA erleben mussten. Also nahm man an, dass der Geruilliakampf auch in Afghanistan eine bewährte Methode sein könnte. Was sich später so bestätigte. Die USA, ein demokratisches Land, ließ dann das Talibannetzwerk, unter Führung Bin Ladens und enger Zusammensrbeit des saudischen Königs, gründen. Sie wurden mit Waffen versorgt und sollten Afghanistan stürzen. So musste die USA nicht ihre eigenen Truppen verheizen, konnte sich im Hintergrund halten und ein internationaler Konflikt konnte so vermieden werden. Heute ist das Land dadurch tief gespalten und die Unzufriedenheit in der dortigen Bevölkerung spürbar. Vor allem Gegenüber den USA.

Wir kämpfen in Afghanistan gegen eine Gruppierung die wir selbst ins leben gerufen haben. Wir und die Nato unterstützen und befürworten diese Methoden bis heute. Kein Wort aus den demokratischen Reihen zur Reuebekenntnis. Das wir bis heute solche Methoden anwenden, entweder moderate Rebellen für die sogenannte Demokratie zu rekrutieren oder ein rein auf Vermutung basierenden Vergeltungsschlag gegen die sogenannten Feinde der Demokratie zu verüben. Das ist nicht die Demokratie mit der ich mich identifizieren möchte.

Der Westen missbraucht die Demokratie für eigene Interessen (Erweiterung, Ökonomie). Er muss ständig im Konkurenzkampf stehen. Er tötet, bombardiert, destabilisiert und unterdrückt, ebenso wir es in anderen autoritären Ländern der Fall ist. Die Demokratie agiert als einzige Staatsform hinterlistig und unverhältnismäßig. Er versucht strategisch die Schuld auf andere zu lenken.

Heil Demokratie


Deine Erfahrungen sind deckungsgleich mit denen meiner Freunde. Auch einige von Ihnen waren in Afghanistan im Einsatz und haben bestätigt, dass die Taliban bei ihrem Kampf gegen die UDSSR von den Amerikanern mit hochmodernen Waffen beliefert und ausgebildet wurden, die dann später gegen die Amerikaner und deren Verbündete eingesetzt wurden. Wie sagte einer meiner Freunde: "Zum Glück wurden nur US-Hubschrauber mit der Stinger runtergeholt!"
Das alles hat aber nichts mit Demokratie zu tun, sondern mit der unseligen Hegemonialpolitik der USA und dem blinden Gehorsam der "demokratischen Trabantenstaaten". Aber auch ohne Demokratie wäre das Ergebnis deckungsgleich, denn Macht korrumpiert und ist durch nichts zu ersetzen, als durch noch mehr Macht, egal ob demokratisch oder sonstwie erreicht.
Es ist schlimm, wenn Sachkundige keine Entscheidungsbefugnis und Entscheidungsbefugte keine Sachkunde haben!
Benutzeravatar
Alexyessin
Vorstand
Beiträge: 70136
Registriert: Do 17. Nov 2011, 22:16
Benutzertitel: Blutgrätsche
Wohnort: wo´s Herzal is

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Alexyessin » Do 4. Okt 2018, 12:06

roadrunner hat geschrieben:(04 Oct 2018, 12:55)

Deine Erfahrungen sind deckungsgleich mit denen meiner Freunde. Auch einige von Ihnen waren in Afghanistan im Einsatz und haben bestätigt, dass die Taliban bei ihrem Kampf gegen die UDSSR von den Amerikanern mit hochmodernen Waffen beliefert und ausgebildet wurden, die dann später gegen die Amerikaner und deren Verbündete eingesetzt wurden. Wie sagte einer meiner Freunde: "Zum Glück wurden nur US-Hubschrauber mit der Stinger runtergeholt!"


Die Taliban und die Mudschaheddin sind nicht deckungsgleich. Warum diese Lügengeschichte sich hartnäckig hält ist wohl dem klassischen Antiamerikanismus zu zuordnen. Typisch.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
Mia glangt das i woas das i kennt wenn i woin dadat
Benutzeravatar
Großer Adler
Beiträge: 163
Registriert: Fr 24. Aug 2018, 10:29

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Großer Adler » Do 4. Okt 2018, 12:19

zollagent hat geschrieben:(04 Oct 2018, 12:50)

Das Märchen von der "Gründung der Taliban durch die USA" ist offenbar in manchen Kreisen nicht auszurotten. Ebensowenig die "führende Rolle Bin Ladens". Der hat nichts weiter als eine Art Vermittlungsstation für Religionskämpfer betrieben. Aber wie will das jemand, der als Soldat nach Afghanistan geschickt wurde, und offenbar keinen Einblick in die strategischen Planungen hatte, wissen? Du weißt ja nicht mal, daß es eine UN-Mission war, in deren Rahmen die Bundeswehr dort tätig wurde. Und zwar nicht nur zum "Brunnenbohren". Zumindest das könntest du wissen, wenn du es denn wissen wolltest.


Die Gründung der Taliban durch die CIA ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Damals 2009 war es noch geheim und wurde uns durch den BND vermittelt. Der ISAF Einsatz ist eine Nato-Mission, sie wurde durch das erst verspätete UN-Mandat aktiviert. Die USA sind ja 2001 ohne UN-Mandat dort einmarschiert, wie du ja sicher weist.

Ich rate dir, dich mehr damit auseinanderzusetzen. Die Wahrheit tut manchmal weh, sehr weh. Vor allem dann, wenn du feststellen musst, dass die Ideologie der Humanität und der Demokratie nur im Schein existiert.
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 54262
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon zollagent » Do 4. Okt 2018, 13:10

Großer Adler hat geschrieben:(04 Oct 2018, 13:19)

Die Gründung der Taliban durch die CIA ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Damals 2009 war es noch geheim und wurde uns durch den BND vermittelt. Der ISAF Einsatz ist eine Nato-Mission, sie wurde durch das erst verspätete UN-Mandat aktiviert. Die USA sind ja 2001 ohne UN-Mandat dort einmarschiert, wie du ja sicher weist.

Ich rate dir, dich mehr damit auseinanderzusetzen. Die Wahrheit tut manchmal weh, sehr weh. Vor allem dann, wenn du feststellen musst, dass die Ideologie der Humanität und der Demokratie nur im Schein existiert.

Ja, die Wahrheit tut weh, vor allem denen, die sie gerne verdrehen möchten. Die Taliban waren Religionsschüler der Paschtunen und brauchten nicht "gegründet" zu werden. Bitte informieren und dann wiederkommen. Darfst auch Schmerzsalbe für die wehtuende Wahrheit verwenden.
Benutzeravatar
Großer Adler
Beiträge: 163
Registriert: Fr 24. Aug 2018, 10:29

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Großer Adler » Do 4. Okt 2018, 13:14

Großer Adler hat geschrieben:(04 Oct 2018, 13:19)

Die Gründung der Taliban durch die CIA ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Damals 2009 war es noch geheim und wurde uns durch den BND vermittelt. Der ISAF Einsatz ist eine Nato-Mission, sie wurde durch das erst verspätete UN-Mandat aktiviert. Die USA sind ja 2001 ohne UN-Mandat dort einmarschiert, wie du ja sicher weist.

Ich rate dir, dich mehr damit auseinanderzusetzen. Die Wahrheit tut manchmal weh, sehr weh. Vor allem dann, wenn du feststellen musst, dass die Ideologie der Humanität und der Demokratie nur im Schein existiert.


https://de.m.wikipedia.org/wiki/Operation_Cyclone
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 54262
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 11:21

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon zollagent » Do 4. Okt 2018, 13:18


Den Unterschied zwischen Mudjaheddin und Taliban nicht wirklich mitbekommen?
Benutzeravatar
Großer Adler
Beiträge: 163
Registriert: Fr 24. Aug 2018, 10:29

Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Großer Adler » Do 4. Okt 2018, 13:36

zollagent hat geschrieben:(04 Oct 2018, 14:18)

Den Unterschied zwischen Mudjaheddin und Taliban nicht wirklich mitbekommen?


Wer waren denn die geflüchteten, die sich in Pakistan Unterschlupf suchten? Wo sind die Mudjaheddin heute noch aktiv? Welche Rolle spielte Pakistan damals. Von wo aus organisieren, rekrutieren sich die Taliban noch heute?

Zurück zu „2. Innenpolitik - Verfassung“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste