Warum ich Demokratie hasse

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Bingo
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Bingo » Fr 5. Okt 2018, 10:20

Großer Adler hat geschrieben:(04 Oct 2018, 23:56)

Weil die Grünen den Frieden der Vielfalt anpreisen und ihre Gegner am liebsten ( sogar mit allen undemokratischen Mitteln) ausradiert sehen wollen. Deren Fanatismus ist so stark ausgeprägt, dass sie den Bezug zur Demokratie verloren haben. Die Grünen dind die größten Deutschlandhasser, dagegen ist die Linke liberal.


Ausradiert ?

..............................................................................

Nun, die Wortwahl spricht für sich.

...............................................................................

Deutschlandhasser ?

Ich als Grüner, kann dir versichern das ich schon lange vor dem Sommermärchen, vor 2006...die Deutschlandfahne oder den Adler auf der Brust getragen habe.

Der Grund liegt an diesen Manifest :

"Das Grundgesetz (GG) ist die Verfassung Deutschlands. Darin stehen die wichtigsten Regeln für Bürger und Staat. Kinder kommen im Grundgesetz leider (noch) nicht vor. Es wird aber darüber nachgedacht, Kinderrechte aufzuneh-men."

"
Präambel
Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,
von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.
Die Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.
I."




"Art 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Art 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Art 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis
Art 4
(1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
(2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
(3) Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis


::::::::::::::::::


Also, heule nicht rum..........

BE DEUTSCH !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Tomaner » Fr 5. Okt 2018, 11:02

Letzter_Hippie hat geschrieben:(05 Oct 2018, 01:32)

Nunja, der entscheidende Grund war wohl, dass die Grünen den Auslandseinsätzen mit zugestimmt und damit ihr Kernideal verraten haben - das Kernideal der Gewaltfreiheit, das weiter zurückreicht als es Grüne gibt. Ob ein solches Ideal realpolitisch sinnvoll ist, darüber kann man diskutieren - sicher ist jedoch, dass, wenn man erstmal anfängt seine Ideale zu verraten, dann immer mehr zur Disposition steht - und am ende geht es nur noch um die Macht, unbesehen der Mittel.

Eigentlich müssten die Grünen seitdem Geschichte sein -weil überflüssig-, aber wir haben inzwischen eine politische Kultur, wo man nicht das wählt was man will, sondern das, was übrigbleibt wenn man das unwählbare ausschliesst (wenn denn etwas übrigbleibt - ansonsten wird man zum Nichtwähler). Ich wäre dafür, das Wahlsystem entsprechend umzustellen, so dass man das ankreuzt -oder durchstreicht- was man auf keinen Fall will. Mehrheiten lassen sich damit auch feststellen, aber es wäre ehrlicher, und die Wahlbeteiligung liesse sich so bestimmt erheblich erhöhen.


Ich bezweifle ob es in England oder USA alles besser ist, wenn man im Prinzip nur Zweiparteiensystem hat. Daraus ergibt sich, entweder haben die einen oder die anderen das Sagen ohne Koalitionen eingehen zu müssen. Wir haben die Möglichkeit mehrere Parteien zu wählen, wie eben auch Grüne. Daraus ergibt sich aber, um eine Regierung stellen zu können muß man koalieren und eben Kompromisse machen. So wie du dir es vorstellst, würde jede Partei kompromisslos seine Vorstellungen durchsetzen wollen, heißt dies Deutschland wäre über Jahrzehnte Regierungsunfähig.

Fakt ist, wer Grüne deshalb angreift weil es falsch war, müßte schon mal jede Partei angreifen die damals im Bundestag gesetzen hat, da es eine fraktionslose Abstimmung war und bei allen es eine Mehrheit für Einsatz gab. Vor allem wenn es falsch war, dann ist es auch falsch das heute noch Soldaten zwischen den Fronten stehen und du müßtest für Abzug sein. Nach Abzug würden die verfeindeten Parteien auch sofort wieder aufeinander losgehen und du müßtest die Verantwortung für jeden Toten und jeder Vergewaltigung übernehmen. Auch wurden vor internationalen Gericht Personen als Kriegsverbrecher abgeurteilt, was für dich Fehlurteile waren?

Was heuchelt uns eine AfD vor, für Volksabstimmungen zu sein? Also angenommen AfD wäre an Regierung würde sie das Volk über die Entscheidungen abstimmen lassen? Was wäre dann wenn das Volk sich gegen Ideale der AfD entscheidet? Tritt dann eine AfD sofort ab, weil sie nicht gegen ihre Ideale regieren wird?

Wenn man in Verantwortung ist, hat man oft nur eine Entscheidung zwischen Pest und Colera! Als Gewerkschafter hat man auch Ideale, was ist aber wenn die Geschäftleitung sagt, entweder Streichung aller Zulagen oder wir verlagern 2000 Arbeitsplätze ins Ausland? Oder das Unternehmen kommt total in finanzielle Schieflage und Banken haben das Sagen und schicken Sanierer, der von 10000 Mitarbeitern die Hälfte entlassen will, um Unternehmen zu retten? Muss man dann als IGM Betriebsrat auf den Marktplatz gehen und die Revolution ausrufen, um seine Ideale nicht zu verraten?

Also es gab eine Abstimmung im Bundestag über Ausladseinsatz, für den es auch eine Mehrheit ohne Grüne gegeben hätte, allerdings dann mir Bruch der Regierung. Hätte es keine Mehrheit für Einsatz gegeben, muß man die Verantwortung für fortlaufende Kriegsverbrechen, Massenvergewaltigungen usw. übernehmen. Sich aber hinzustellen und mit Finger auf andere zu zeigen, ohne sich selbst zu positionieren oder anders, aber dann dafür keine Verantwortung zu übernehmen, ist blanke Heuchelei.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Großer Adler » Fr 5. Okt 2018, 16:51

Bingo hat geschrieben:(05 Oct 2018, 11:20)

Ausradiert ?

..............................................................................

Nun, die Wortwahl spricht für sich.

...............................................................................

Deutschlandhasser ?

Ich als Grüner, kann dir versichern das ich schon lange vor dem Sommermärchen, vor 2006...die Deutschlandfahne oder den Adler auf der Brust getragen habe.

Der Grund liegt an diesen Manifest :

"Das Grundgesetz (GG) ist die Verfassung Deutschlands. Darin stehen die wichtigsten Regeln für Bürger und Staat. Kinder kommen im Grundgesetz leider (noch) nicht vor. Es wird aber darüber nachgedacht, Kinderrechte aufzuneh-men."


Deutsch und Multikulti ist nicht vereinbar. Schau wo euer Wahn hinführt. Er stärkt das rechte Lager in der EU. Zu Recht.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Bingo » Fr 5. Okt 2018, 17:56

Großer Adler hat geschrieben:(05 Oct 2018, 17:51)

Deutsch und Multikulti ist nicht vereinbar. Schau wo euer Wahn hinführt. Er stärkt das rechte Lager in der EU. Zu Recht.


Ok, wo führt er den hin ?
Ok, das meine Kinder vielleicht, grüne, braune Augen haben und nicht wie ich Blaue ?

Und Wahn ?

Erzähl mal.....und wir.........ich BETONE ...WIR...gehen den ganzen Sch*** zusammen durch, Ok ?

Vorschlag Islam, arabische Kultur ?

Oder was ist eigentlich Rassismus ?...............kann ich dir sagen....diente mal dazu den eignen Genpool nach vorne zu bringen.....Abgrenzung.........

NUR..................................................................... WIR SIND KEINE AFFEN.......... MEHR

Also komm schon.........und keine Bange .............der Hulk will nicht mehr...... ist übrigens auch .............GRÜN

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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Großer Adler » Fr 5. Okt 2018, 18:24

Bingo hat geschrieben:(05 Oct 2018, 18:56)

Ok, wo führt er den hin ?
Ok, das meine Kinder vielleicht, grüne, braune Augen haben und nicht wie ich Blaue ?

Und Wahn ?

Erzähl mal.....und wir.........ich BETONE ...WIR...gehen den ganzen Sch*** zusammen durch, Ok ?

Vorschlag Islam, arabische Kultur ?

Oder was ist eigentlich Rassismus ?...............kann ich dir sagen....diente mal dazu den eignen Genpool nach vorne zu bringen.....Abgrenzung.........

NUR..................................................................... WIR SIND KEINE AFFEN.......... MEHR

Also komm schon.........und keine Bange .............der Hulk will nicht mehr...... ist übrigens auch .............GRÜN



Weil ich Multikulti nicht für Gut heiße, muss nicht gleich bedeuten, dass wir dann Rassisten sind. Aber zugegeben, zum Multikulti muss es dann auch logischerweise Rassisten geben.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Bingo » Fr 5. Okt 2018, 18:57

Großer Adler hat geschrieben:(05 Oct 2018, 19:24)

Weil ich Multikulti nicht für Gut heiße, muss nicht gleich bedeuten, dass wir dann Rassisten sind. Aber zugegeben, zum Multikulti muss es dann auch logischerweise Rassisten geben.



"Weil ich Multikulti nicht für Gut heiße"

Warum nicht ?

"dann auch logischerweise Rassisten geben"

Die Logik musst du mir mal erklären.....

Kultur ? Heimat ist es das ?

Ich sag dir mal was............................................HEIMAT IST KEIN ORT............HEIMAT...........ist ein Gefühl.

Aber komm, mehr......kennst du das hier ?

HEIMAT.....................................so mal als Vorschlag




"Die EM 2024 findet fast komplett im Westen statt. Warum nicht im Osten? Da gehört sie hin, sie gäbe ihm Stolz. Und es wäre gut für das Land. Ein utopischer Vorschlag
Ein Essay von Oliver Fritsch"


https://www.zeit.de/sport/2018-10/europ ... n-chemnitz

"Schon am 22. März 1986 wackelte die Berliner Mauer. In der DDR-Oberliga traf Lok Leipzig auf den BFC Dynamo Berlin, den Stasi-Klub. Leipzig führte 1:0, als der Schiedsrichter Bernd Stumpf in der 94. Minute einen Elfmeter für die Gäste pfiff. Wieder mal ein strittiger Elfmeter für den Dauermeister und Erich Mielkes Verein. Die Entscheidung erwies sich am Ende nicht unbedingt als falsch, doch darauf kam es nicht mehr an. Die Fußballfans der DDR hatten die jahrelangen Privilegien für den Klub aus der Hauptstadt satt. Die Zuschauenden protestierten, der TV-Reporter sagte Sachen, die er sich üblicherweise nicht erlauben durfte."


Komm wir machen wir weiter Demokratie-Hasser.......kotz dich aus......... :)

Do you wanna know who i am ?

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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Großer Adler » Fr 5. Okt 2018, 23:11

Bingo hat geschrieben:(05 Oct 2018, 19:57)

"Weil ich Multikulti nicht für Gut heiße"

Warum nicht ?

"dann auch logischerweise Rassisten geben"

Die Logik musst du mir mal erklären.....

Kultur ? Heimat ist es das ?

Ich sag dir mal was............................................HEIMAT IST KEIN ORT............HEIMAT...........ist ein Gefühl.

Aber komm, mehr......kennst du das hier ?

HEIMAT.....................................so mal als Vorschlag




"Die EM 2024 findet fast komplett im Westen statt. Warum nicht im Osten? Da gehört sie hin, sie gäbe ihm Stolz. Und es wäre gut für das Land. Ein utopischer Vorschlag
Ein Essay von Oliver Fritsch"


https://www.zeit.de/sport/2018-10/europ ... n-chemnitz

"Schon am 22. März 1986 wackelte die Berliner Mauer. In der DDR-Oberliga traf Lok Leipzig auf den BFC Dynamo Berlin, den Stasi-Klub. Leipzig führte 1:0, als der Schiedsrichter Bernd Stumpf in der 94. Minute einen Elfmeter für die Gäste pfiff. Wieder mal ein strittiger Elfmeter für den Dauermeister und Erich Mielkes Verein. Die Entscheidung erwies sich am Ende nicht unbedingt als falsch, doch darauf kam es nicht mehr an. Die Fußballfans der DDR hatten die jahrelangen Privilegien für den Klub aus der Hauptstadt satt. Die Zuschauenden protestierten, der TV-Reporter sagte Sachen, die er sich üblicherweise nicht erlauben durfte."


Komm wir machen wir weiter Demokratie-Hasser.......kotz dich aus......... :)

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Zur Vielfalt gehört nicht nur die aus eurer Sicht gute Aulsese herauszupicken, das wäre faschistoid. Rassismus ist Teil der Vielfalt. Sei Stolz drauf.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Bingo » Sa 6. Okt 2018, 00:11

Großer Adler hat geschrieben:(06 Oct 2018, 00:11)

Zur Vielfalt gehört nicht nur die aus eurer Sicht gute Aulsese herauszupicken, das wäre faschistoid. Rassismus ist Teil der Vielfalt. Sei Stolz drauf.


"Rassismus ist Teil der Vielfalt. Sei Stolz drauf."...........wenn man ein Affe ist...........hab ich schon geschrieben.

Sag mal..........Do you bleed ?



Hulk vs.Superman



Na komm schon

Warum ich Demokratie hasse...........du Adler.

Hast du gewusst das Raben intelligenter sind als ADLER............

DESWEGEN HAT ODIN AUCH ZWEI ..............ein
Pär­chen...............................................................................................




"Hugin und Munin sind in der nordischen Mythologie die beiden Raben Odins, der auch den Beinamen Hrafnáss „Rabengott“ trägt."




My Father is dead ............Lord Odin is here

Bist ziemlich un............GARMANISCH........LOL
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon zollagent » Sa 6. Okt 2018, 11:21

Großer Adler hat geschrieben:(06 Oct 2018, 00:11)

Zur Vielfalt gehört nicht nur die aus eurer Sicht gute Aulsese herauszupicken, das wäre faschistoid. Rassismus ist Teil der Vielfalt. Sei Stolz drauf.

Rassismus ist Teil der Einfalt. Mit Vielfalt hat er nichts am Hut. Genausowenig wie seine Anhänger.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 7. Okt 2018, 00:50

zollagent hat geschrieben:(06 Oct 2018, 12:21)

Rassismus ist Teil der Einfalt. Mit Vielfalt hat er nichts am Hut. Genausowenig wie seine Anhänger.


So ist es! :thumbup:
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Letzter_Hippie » Di 9. Okt 2018, 03:07

Tomaner hat geschrieben:(05 Oct 2018, 12:02)
Fakt ist, wer Grüne deshalb angreift weil es falsch war, müßte schon mal jede Partei angreifen die damals im Bundestag gesetzen hat, da es eine fraktionslose Abstimmung war und bei allen es eine Mehrheit für Einsatz gab.


Man muss niemand "angreifen", aber man muss ggfs. feststellen, dass die eigene Ethik verletzt wurde, und entsprechende Konsequenzen ziehen. (Gilt natürlich nur, falls man soetwas wie Ethik hat.)

Vor allem wenn es falsch war, dann ist es auch falsch das heute noch Soldaten zwischen den Fronten stehen und du müßtest für Abzug sein. Nach Abzug würden die verfeindeten Parteien auch sofort wieder aufeinander losgehen und du müßtest die Verantwortung für jeden Toten und jeder Vergewaltigung übernehmen.


Nein, das muss man nicht, denn verantwortlich für eine Tat ist der Täter. Ausser natürlich, man hat eine Kolonialherren-Mentalität, und hält die dort Lebenden für dumme Bimbos o.dgl., die ohne deutsche Aufpasser nicht wissen was sie tun.

Wenn man in Verantwortung ist, hat man oft nur eine Entscheidung zwischen Pest und Colera!


In solchen Fällen läuft immer etwas grundlegend falsch. Und auch wenn man den grundlegenden Fehler nicht immer beheben kann, wäre es doch wichtig, ihn zumindest klar zu benennen.

Als Gewerkschafter hat man auch Ideale, was ist aber wenn die Geschäftleitung sagt, entweder Streichung aller Zulagen oder wir verlagern 2000 Arbeitsplätze ins Ausland? Oder das Unternehmen kommt total in finanzielle Schieflage und Banken haben das Sagen und schicken Sanierer, der von 10000 Mitarbeitern die Hälfte entlassen will, um Unternehmen zu retten? Muss man dann als IGM Betriebsrat auf den Marktplatz gehen und die Revolution ausrufen, um seine Ideale nicht zu verraten?


In dem Fall wäre die grundlegende Basis, dass alle Parteien daran interessiert sein sollten, ein Unternehmen profitabel zu betreiben, und man von da aus zu einem Konsens kommen sollte. Nun gibt es aber eben Fälle, wo dieser Grundkonsens nicht gegeben ist, und dann kann auch nichts brauchbares herauskommen. Und genau da spielt dann wieder Ethik und Integrität eine Rolle (sofern vorhanden), so dass man den eigentlichen Interessenkonflikt herausarbeiten kann, anstatt sich -wie leider häufig der fall- zwecks Besitzstandswahrung auf faule Kompromisse einzulassen.

Also es gab eine Abstimmung im Bundestag über Ausladseinsatz, für den es auch eine Mehrheit ohne Grüne gegeben hätte, allerdings dann mir Bruch der Regierung. Hätte es keine Mehrheit für Einsatz gegeben, muß man die Verantwortung für fortlaufende Kriegsverbrechen, Massenvergewaltigungen usw. übernehmen. Sich aber hinzustellen und mit Finger auf andere zu zeigen, ohne sich selbst zu positionieren oder anders, aber dann dafür keine Verantwortung zu übernehmen, ist blanke Heuchelei.


Das ist genaugenommen eine Variante des Gefangenendilemmas: entweder du (Mithäftling) erschiesst einen Kameraden deiner Wahl, oder wir erschießen euch alle.
Das ist natürlich nicht lösbar, aber in so einem Kontext von Verantwortung zu reden, ist erst recht unlauter.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Tomaner » Di 9. Okt 2018, 04:26

Letzter_Hippie hat geschrieben:(09 Oct 2018, 04:07)

Man muss niemand "angreifen", aber man muss ggfs. feststellen, dass die eigene Ethik verletzt wurde, und entsprechende Konsequenzen ziehen. (Gilt natürlich nur, falls man soetwas wie Ethik hat.)



Nein, das muss man nicht, denn verantwortlich für eine Tat ist der Täter. Ausser natürlich, man hat eine Kolonialherren-Mentalität, und hält die dort Lebenden für dumme Bimbos o.dgl., die ohne deutsche Aufpasser nicht wissen was sie tun.



In solchen Fällen läuft immer etwas grundlegend falsch. Und auch wenn man den grundlegenden Fehler nicht immer beheben kann, wäre es doch wichtig, ihn zumindest klar zu benennen.



In dem Fall wäre die grundlegende Basis, dass alle Parteien daran interessiert sein sollten, ein Unternehmen profitabel zu betreiben, und man von da aus zu einem Konsens kommen sollte. Nun gibt es aber eben Fälle, wo dieser Grundkonsens nicht gegeben ist, und dann kann auch nichts brauchbares herauskommen. Und genau da spielt dann wieder Ethik und Integrität eine Rolle (sofern vorhanden), so dass man den eigentlichen Interessenkonflikt herausarbeiten kann, anstatt sich -wie leider häufig der fall- zwecks Besitzstandswahrung auf faule Kompromisse einzulassen.



Das ist genaugenommen eine Variante des Gefangenendilemmas: entweder du (Mithäftling) erschiesst einen Kameraden deiner Wahl, oder wir erschießen euch alle.
Das ist natürlich nicht lösbar, aber in so einem Kontext von Verantwortung zu reden, ist erst recht unlauter.


Klar für Taten ist immer der Täter verantwortlich. Aus der Verantwortung heraus ist aber niemand, der Hilfeleistung verweigert. Wenn jemand auf anderer Seite der Straße eine 13 Jährige vergewaltigt, kann man nicht auf seiner Seite im Straßencafe sitzen und zuschauen, weil ja der Täter der Täter ist. Im Falle des Jugoslawienkrieges mussten alle Abgeordnete nach ihren Gewissen entscheiden, auf Basis der vorhandenen informationen zu diesen Zeitpunkt.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Letzter_Hippie » Mi 10. Okt 2018, 21:33

Tomaner hat geschrieben:(09 Oct 2018, 05:26)

Klar für Taten ist immer der Täter verantwortlich. Aus der Verantwortung heraus ist aber niemand, der Hilfeleistung verweigert. Wenn jemand auf anderer Seite der Straße eine 13 Jährige vergewaltigt, kann man nicht auf seiner Seite im Straßencafe sitzen und zuschauen, weil ja der Täter der Täter ist. Im Falle des Jugoslawienkrieges mussten alle Abgeordnete nach ihren Gewissen entscheiden, auf Basis der vorhandenen informationen zu diesen Zeitpunkt.


Erstens: unterlassene Hilfeleistung im persönlichen Einflußbereich ist ein grottenschlechter Vergleich zu militärischer Aussenpolitik.
Zweitens: wenn derartige Dinge am hellichten Tag passieren, dann ist es ist inzwischen absolut anzuraten, tunlichst in Deckung zu bleiben, jedenfalls wenn man keine Einzelkämpfer-Ausbildung hat und kein Messer im Bauch haben will. Das war früher anders, ja.
Drittens: die Rede war von Afghanistan, nicht von Jugoslawien.

Aber die Grundfrage bei dem ganzen ist einfach die Entscheidung:
* bleibt man seinen Idealen treu und verliert dadurch (vorläufig) die Macht, oder
* verrät man seine Ideale (erstmal nur ein bischen), um die Macht zu erhalten?
Vordergründig könnte man variante zwei als Kompromissfähigkeit verstehen, langfristig läuft das fast immer darauf hinaus, dass salamimäßig immer mehr abgeschnitten wird, bis ausser dem Willen zur Macht nix mehr übrig ist. Und manchen reicht das ja auch.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon relativ » Do 11. Okt 2018, 10:17

Letzter_Hippie hat geschrieben:(09 Oct 2018, 04:07)

Man muss niemand "angreifen", aber man muss ggfs. feststellen, dass die eigene Ethik verletzt wurde, und entsprechende Konsequenzen ziehen. (Gilt natürlich nur, falls man soetwas wie Ethik hat.)



Nein, das muss man nicht, denn verantwortlich für eine Tat ist der Täter. Ausser natürlich, man hat eine Kolonialherren-Mentalität, und hält die dort Lebenden für dumme Bimbos o.dgl., die ohne deutsche Aufpasser nicht wissen was sie tun.



In solchen Fällen läuft immer etwas grundlegend falsch. Und auch wenn man den grundlegenden Fehler nicht immer beheben kann, wäre es doch wichtig, ihn zumindest klar zu benennen.



In dem Fall wäre die grundlegende Basis, dass alle Parteien daran interessiert sein sollten, ein Unternehmen profitabel zu betreiben, und man von da aus zu einem Konsens kommen sollte. Nun gibt es aber eben Fälle, wo dieser Grundkonsens nicht gegeben ist, und dann kann auch nichts brauchbares herauskommen. Und genau da spielt dann wieder Ethik und Integrität eine Rolle (sofern vorhanden), so dass man den eigentlichen Interessenkonflikt herausarbeiten kann, anstatt sich -wie leider häufig der fall- zwecks Besitzstandswahrung auf faule Kompromisse einzulassen.



Das ist genaugenommen eine Variante des Gefangenendilemmas: entweder du (Mithäftling) erschiesst einen Kameraden deiner Wahl, oder wir erschießen euch alle.
Das ist natürlich nicht lösbar, aber in so einem Kontext von Verantwortung zu reden, ist erst recht unlauter.

Alles schön und gut aber man sollte nie so tun als wüsste jeder Einfaltspinsel, welches denn nun der wirklich richtige Weg ist.
Da gibte es Argumente , Zahlen und die eigenen Einstellung auf welche man sich berufen kann, aber bestimmt nicht darauf, daß man jetzt weiss welcher Weg wirklich der einzig Richtige ist. Denn ist kommt eben zu häufig vor, daß eben auf den angeblich richtigen Weg auch ziemlich viele Steine liegen.
Daher ist ja Demokratie so gut weil man in ihr, will man etwas durchsetzen von dessen Richtigkeit man überzeugt ist, andere überzeugen muss, damit sie deiner Richtung folgen. Allerdings liegt der Nachteil auch auf der Hand, daß es natürlich da Platz für Manipulationen gibt, durch Menschen die gerne andere Übervorteilen, oder eine andere Ideologie folgen, bei Menschen, die sich leicht beeinflussen lassen.
Trotzdem ist die Demokratie mom. jeder anderen machbaren und bekannten System überlegen, weil dort eben jeder noch die Wahl hat, sich überzeugen zu lassen.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Letzter_Hippie » Do 11. Okt 2018, 11:19

relativ hat geschrieben:(11 Oct 2018, 11:17)

Alles schön und gut aber man sollte nie so tun als wüsste jeder Einfaltspinsel, welches denn nun der wirklich richtige Weg ist.


Das ist genau mein Punkt, und deswegen poche ich dauernd darauf, dass man analytisch hinterfragend denkt und sich auf Sachpunkte konzentriert, anstatt Aversionen zu pflegen. "Scheiss Ausländer" oder "Scheiss Nazis" - das kann jeder, und es ist niveaulos. Aber wenn man stattdessen Inhalte haben will, kluge, durchdachte Überlegungen, dann wirds dünne. Und wenn Du dann noch nach jemand suchst, der nicht von vorneherein eine erkennbare Agenda hat, sondern imstande ist einzuräumen dass er vielleicht selber nicht der Weisheit letzten Schluss verkündet, selber Zweifel und offene Fragen hat, dann kannst es schon fast ganz vergessen.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon ThorsHamar » Do 11. Okt 2018, 11:47

relativ hat geschrieben:(11 Oct 2018, 11:17)

....Allerdings liegt der Nachteil auch auf der Hand, daß es natürlich da Platz für Manipulationen gibt, durch Menschen die gerne andere Übervorteilen, oder eine andere Ideologie folgen, bei Menschen, die sich leicht beeinflussen lassen.
Trotzdem ist die Demokratie mom. jeder anderen machbaren und bekannten System überlegen, weil dort eben jeder noch die Wahl hat, sich überzeugen zu lassen.


Ich meine, dass "die Demokratie" die effizienteste Form der Gesellschaft ist, in welcher Lobbyisten aus aller Welt praktisch ungehindert die Modalitäten bestimmen, indem sie die Parteiensysteme ganz einfach korrumpieren können, das Ganze auch, systembedingt, medial begleitet ...


Das tatsächlich überlegene System gibt es in China.
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon zollagent » Do 11. Okt 2018, 14:19

ThorsHamar hat geschrieben:(11 Oct 2018, 12:47)

Ich meine, dass "die Demokratie" die effizienteste Form der Gesellschaft ist, in welcher Lobbyisten aus aller Welt praktisch ungehindert die Modalitäten bestimmen, indem sie die Parteiensysteme ganz einfach korrumpieren können, das Ganze auch, systembedingt, medial begleitet ...


Das tatsächlich überlegene System gibt es in China.

Das sehe ich nicht. Das System in China ist eines von zügelloser Repression und Rechtlosigkeit der Bürger und weitgehend freier Hand für die Unternehmer - sofern sie die Führung akzeptieren und auch beteiligen. Ähnliches hatten wir z.B. auch zu Zeiten Wilhelms II. Nur ist heute die Industrialisierung viel weiter fortgeschritten und damit einhergehend die "freie Hand" des Unternehmertums auch zu viel größeren Auswirkungen für die Umwelt führt, das kann bis zur Umbewohnbarkeit einzelner Regionen gehen. Denn es fehlt schlichtweg die Kontrolle durch die Menschen.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon ThorsHamar » Do 11. Okt 2018, 14:34

zollagent hat geschrieben:(11 Oct 2018, 15:19)

Das sehe ich nicht. Das System in China ist eines von zügelloser Repression und Rechtlosigkeit der Bürger und weitgehend freier Hand für die Unternehmer - sofern sie die Führung akzeptieren und auch beteiligen. Ähnliches hatten wir z.B. auch zu Zeiten Wilhelms II. Nur ist heute die Industrialisierung viel weiter fortgeschritten und damit einhergehend die "freie Hand" des Unternehmertums auch zu viel größeren Auswirkungen für die Umwelt führt, das kann bis zur Umbewohnbarkeit einzelner Regionen gehen. Denn es fehlt schlichtweg die Kontrolle durch die Menschen.


Eine solche Kontrolle "durch die Menschen" gibt es bei uns auch nicht! Wir dürfen gelegentlich Fehlleistungen aufdecken, mehr nicht.
Die Demokratie war schon immer ökonomischen Interessen untergeordnet und somit eine regional-kommunale Veranstaltung.
Beispiel: Eine Demokratie, die es zulassen MUSS, das Ratingagenturen den Wert des Staates festlegen dürfen, ist ein Witz!
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon Uffhausen » Do 11. Okt 2018, 20:33

ThorsHamar hat geschrieben:(11 Oct 2018, 12:47)

Ich meine, dass "die Demokratie" die effizienteste Form der Gesellschaft ist, in welcher Lobbyisten aus aller Welt praktisch ungehindert die Modalitäten bestimmen, indem sie die Parteiensysteme ganz einfach korrumpieren können, das Ganze auch, systembedingt, medial begleitet ...

Freilich ist in einer Demokratie politische Manipulation in Form von Lobbyismus möglich - aber nur weil es möglich ist, ist man in einer Demokratie nicht gezwungen, darauf einzugehen!

Ich habe heute morgen im Radio irgendwas davon gehört, dass die deutschen Autokonzerne fürchten (oder drohen?), dass, wenn die CO2-Richtlinien verschärft werden, 100 000 Arbeitsplätze gefährdet wären (oder abgebaut werden?) - DAS ist höchstwahrscheinlich Manipulation in Form von Lobbyismus! Die Wirtschaft versucht, der Regierung Politik zu diktieren.

Muss die Regierung drauf eingehen? Nein! Sie könnte entgegnen, dass dieses "Argument" (oder die Drohung?) schwachsinnig sei, weil man ja nicht will, dass weniger Auotos hergestellt werden (was einzig einen Stellenabbau logisch und folgerichtig erscheinen ließe!), sondern lediglich andere (also dass man der steigend hohen Nachfrage gerecht wird - siehe Rekordverkäufe bei VW trotz Dieselskandal)!

Die Frage ist, warum man Angst haben muss, dass unsere Politiker nicht schlau agieren wollen, um der Manipulation zu entgehen und es dem wirtschaftlichen Lobbyismus so schwer wie nur möglich macht.

Und eine weitere, fast noch wichtigere Frage ist, warum die Bürger im Falle des Falles lieber die Politik abstrafen, anstatt die Wirtschaft. Doch nicht etwa, weil dem Deutschen sein Auto heiliger ist, als seine Regierung?! Die Wirtschaft hat's begriffen und untergrabt somit unsere Demokratie - ganz offen, für jeden ersichtlich und durchschaubar. Und anstatt, dass WIR uns fragen, warum lassen WIR das zu, schimpfen wir lieber gen Berlin und geben DENEN die Schuld an ALLEM. Dummes Volk, armes Deutschland... :dead:
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zollagent
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Re: Warum ich Demokratie hasse

Beitragvon zollagent » Fr 12. Okt 2018, 09:00

Großer Adler hat geschrieben:(05 Oct 2018, 02:27)

Das mit dem Durchstreichen im sogenannten Ausschlussverfahren wäre eine gute Sache. Danke für den Hinweis, so habe ich das noch garnicht betrachtet. Vielfache Kreuze bei Wahlen sollten rechtens werden. Das wäre ein weiterer Schritt zur Demokratie.

Gibts so was Ähnliches nicht bereits in der Kommunalwahl? Stichwort Kumulieren und Panaschieren.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)

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