Sachsen und Rechtsextremismus

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relativ
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon relativ » Mo 24. Sep 2018, 09:17

DarkLightbringer hat geschrieben:(24 Sep 2018, 01:04)

Aktuell gab es einen "sächsischen" Aufmarsch in Dortmund.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... ation.html

Das bestätigt nochmals, dass der Rechtsextremismus räumlich nicht gebunden ist.

Ohoh ganz schlimme 80 Knallköpfe, die in der Nordstadt ihre alte Wirkungsstädte haben.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon relativ » Mo 24. Sep 2018, 09:21

DarkLightbringer hat geschrieben:(24 Sep 2018, 02:02)

Um die These zu untermauern, dass der Extremismus nicht auf Sachsen beschränkt ist.

Also wenn du die Relation nehmen möchtest.
In Sachsen schafft mann es innerhalb weniger Stunden ca. tausend Rechtsknaller zu mobilisieren. In Dortmund waren es ganze 80, wer mag darf natürlich Vergleiche treffen. :x
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon McKnee » Mo 24. Sep 2018, 09:30

relativ hat geschrieben:(24 Sep 2018, 10:17)

Ohoh ganz schlimme 80 Knallköpfe, die in der Nordstadt ihre alte Wirkungsstädte haben.


Westen, es war im Westen. Früher traf sich die Borussenfront im Osten und besoff sich, bis man das spitz bekam und in den Medien das deutsche Zentrum des Rechtsextremismus heraufbeschworen wurde. Nachdem man so viel aufmerksamkeit bekam, wanderete man zur Dorstfelder Brücke und als man dort die Zelte abbrechen musste, direkt nach Dorstfeld.

Es ist schon scheiße, wenn sich in einer ehemaligen Arbeiterstadt das braune Volk einnistet, aber den MEdien sei dank, wurde Dortmund so attraktiv, dass sich selbst führende Recht in Deutschland berufen fühlten, sich in Dortmund anzusiedeln.

Die Szene ist ja so etabliert, dass man bei den Kommunalwahlen ein Zugpferd wie SS-Siggi braucht, um gewählt zu werden. Der dann - vorgeplant - auf seinen Sitz verzichtet und an seinen rechten Kumpel weiter reicht. Die Rechten spielen dann ab und zu ihre Spielchen, damit man sie nicht ganz vergißt. Sie wussten offensichtlich um die Einsätze im Hambacher Forst und darum, dass am Vortag der Demo eine große Polizeiaktion lief, die es leider nicht in die Medien geschafft hat. Sie wussten also auch, dass die Polizei auf dem Zahlfleisch geht. Eine Demo für Sonntag wurde kurzfristig abgesagt ... weil es zu ihren Spielchen gehört.

PS
nein, ich verharmlose das Problem nicht, aber es wird seit Jahrzehnten dagegen angegangen, auch wenn es man einer anders sieht.
Zuletzt geändert von McKnee am Mo 24. Sep 2018, 09:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon relativ » Mo 24. Sep 2018, 09:35

McKnee hat geschrieben:(24 Sep 2018, 10:30)

Westen, es war im Westen. Früher traf sich die Borussenfront im Osten und besoff sich, bis man das spitz bekam und in den Medien das deutsche Zentrum des Rechtsextremismus herausbeschworen wurde. Nachdem man so viel aufmerksamkeit bekam, wanderete man zur Dorstfelder Brücke und als man dort die Zelte abbrechen musste, direkt nach Dorstfeld.

Es ist schon scheiße, wenn sich in einer ehemaligen Arbeiterstadt das braune Volk einnistet, aber den MEdien sei dank, wurde Dortmund so attraktiv, dass sich selbst führende Recht in Deutschland berufen fühlten, sich in Dortmund anzusiedeln.

Die Szene ist ja so etabliert, dass man bei den Kommunalwahlen ein Zugpferd wie SS-Siggi braucht, um gewählt zu werden. Der dann - vorgeplant - auf seinen Sitz verzichtet und an seinen rechten Kumpel weiter reicht. Die Rechten spielen dann ab und zu ihre Spielchen, damit man sie nicht ganz vergißt. Sie wussten offensichtlich um die Einsätze im Hambacher Forst und darum, dass am Vortag der Demo eine große Polizeiaktion lief, die es leider nicht in die Medien geschafft hat. Sie wussten also auch, dass die Polizei auf dem Zahlfleisch geht. Eine Demo für Sonntag wurde kurzfristig abgesagt ... weil es zu ihren Spielchen gehört.

PS
nein, ich verharmlose das Problem nicht, aber es wird seit Jahrzehnten dagegen angegangen, auch wenn es man einer anders sieht.

Es gab im Ruhrgebiet schon immer eine rechte Szene auch z.B. in Bo- Wattenscheid gabs die mal, soweit ich mich erinnere.
Aber die kann man m.M. nicht mit der Bewegung und der Akzeptanz der rechten Szene in Teilen von Ostdeutschland vergleichen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon McKnee » Mo 24. Sep 2018, 09:40

relativ hat geschrieben:(24 Sep 2018, 10:35)

Es gab im Ruhrgebiet schon immer eine rechte Szene auch z.B. in Bo- Wattenscheid gabs die mal, soweit ich mich erinnere.
Aber die kann man m.M. nicht mit der Bewegung und der Akzeptanz der rechten Szene in Teilen von Ostdeutschland vergleichen.


Es gibt sie überall im Ruhrgebiet. Allein schon wegen der ganzen Fußballvereine findet man dort einigen Nährboden. Aber man soll es nicht noch fördern, indem man es interessant und größer macht, als es ist. Es wird viel dagegen unternommen, Parteien und Vereine verboten, aber so lange sie sich in den Grenzen bewegen, sind allen die Hände gebunden. Da sind Medien und Gesellschaft mit Aufklärung gefordert, nicht mit Pranger und Schlagzeilen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon ThorsHamar » Mo 24. Sep 2018, 10:45

relativ hat geschrieben:(24 Sep 2018, 10:16)

Wie sieht denn diesbezüglich deine Mengenlehre aus?
Pauschalen Hass, Misstrauen wegen der wenigen Ausländer, auf Ausländer?


Sorry, aber es ist doch völliger Quatsch, aus Gründen der Menge etwas grundsätzlich nicht in einen Beurteilungskatalog aufnehmen zu wollen!
Denk doch mal nach, bitte! Damit würde man ja jede Prävention verhindern ....
Zuletzt geändert von ThorsHamar am Mo 24. Sep 2018, 10:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon ThorsHamar » Mo 24. Sep 2018, 10:59

relativ hat geschrieben:(24 Sep 2018, 10:35)

Es gab im Ruhrgebiet schon immer eine rechte Szene auch z.B. in Bo- Wattenscheid gabs die mal, soweit ich mich erinnere.
Aber die kann man m.M. nicht mit der Bewegung und der Akzeptanz der rechten Szene in Teilen von Ostdeutschland vergleichen.


Natürlich kann man das vergleichen! Mach es doch mal ...
Dann wirst Du sehen, dass es grundsätzlich keine Akzeptanz der rechten Szene in Ostdeutschland gibt und "in Teilen" sich die Akzeptanz zum Westen kaum unterscheidet.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon relativ » Mo 24. Sep 2018, 13:07

ThorsHamar hat geschrieben:(24 Sep 2018, 11:59)

Natürlich kann man das vergleichen! Mach es doch mal ...
Dann wirst Du sehen, dass es grundsätzlich keine Akzeptanz der rechten Szene in Ostdeutschland gibt und "in Teilen" sich die Akzeptanz zum Westen kaum unterscheidet.

Doch sogar sehr, denn im Westen sind eben noch sehr viele Antisemiten unter den Rechten, wobei ich die Rechten im Osten eher als Xenophob aka, Islamophob bezeichnen würde, samt deren geistige Mitläufer die sich selber nicht für Rechtsknaller halten.
So ähnlich geht der Unterschied z.B. auch bei den Linken, da hast du im Westen noch viele dieser unbeirrten und unbelehrbaren Altkommunisten bei den Linken.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon relativ » Mo 24. Sep 2018, 13:12

ThorsHamar hat geschrieben:(24 Sep 2018, 11:45)

Sorry, aber es ist doch völliger Quatsch, aus Gründen der Menge etwas grundsätzlich nicht in einen Beurteilungskatalog aufnehmen zu wollen!
Denk doch mal nach, bitte! Damit würde man ja jede Prävention verhindern ....

Nur ist die kritische Menge ja gar nicht erreicht, sondern es reichen schon 1-2 Vorfälle um das xenophobe Herz zum Pulsieren zu bringen. Auch die immer wieder gleichen pauschalen Aussagen über Flüchtlinge ect. lassen einfach nur eine Vermutung zu nämlich, daß die meisten Bürger im Osten kein, kaum oder nur wenig Kontakte mit ausländischen (gerade muslimischen) Bürgern/Flüchtlingen haben, nehmen wir evtl. mal den monatlichen Dönerbesuch raus.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mo 24. Sep 2018, 13:22

DarkLightbringer hat geschrieben:(24 Sep 2018, 01:04)

Aktuell gab es einen "sächsischen" Aufmarsch in Dortmund.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... ation.html

Das bestätigt nochmals, dass der Rechtsextremismus räumlich nicht gebunden ist.

Das war er nie. Im Osten des Landes tritt er deutlicher zutage, aber wie Schäuble schon richtig sagt, die Verantwortlichen für viele Aktionen kommen aus dem Westen. Ich lehne jede Form von Extremismus ab. Ob links, rechts oder islamisch. Gewalt war noch nie eine Lösung. Es macht mir allerdings jetzt doch langsam Sorge, dass die AfD die SPD locker überholt hat. Die SPD zerfällt ganz offen in die Bedeutungslosigkeit. Nach diesem Theater um Maaßen kein Wunder.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon ThorsHamar » Mo 24. Sep 2018, 13:52

relativ hat geschrieben:(24 Sep 2018, 14:07)

Doch sogar sehr, denn im Westen sind eben noch sehr viele Antisemiten unter den Rechten, wobei ich die Rechten im Osten eher als Xenophob aka, Islamophob bezeichnen würde, samt deren geistige Mitläufer die sich selber nicht für Rechtsknaller halten.
So ähnlich geht der Unterschied z.B. auch bei den Linken, da hast du im Westen noch viele dieser unbeirrten und unbelehrbaren Altkommunisten bei den Linken.


Ja, sehe ich ähnlich. Aber darum ging es gerade nicht.
Meine Behauptung, nach wie vor, ist, dass ein vernünftiger Vergleich ergibt, dass es grundsätzlich keine Akzeptanz der rechten Szene in Ostdeutschland gibt und "in Teilen" sich die Akzeptanz zum Westen kaum unterscheidet.
Deine Antwort ist imho zutreffend, passt aber nicht zu meinem Posting. :cool:
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon ThorsHamar » Mo 24. Sep 2018, 14:00

relativ hat geschrieben:(24 Sep 2018, 14:12)

Nur ist die kritische Menge ja gar nicht erreicht, sondern es reichen schon 1-2 Vorfälle um das xenophobe Herz zum Pulsieren zu bringen. ..


Ich würde Tötungen mit einem Messer nicht lapidar als Vorfälle abtun.
Und die Vorsicht gegenüber und die Abneigung gegen Mord und Mörder, die einer ziemlich eng gefassten Gruppe zugehörig sind, ist keine Xenophobie.
Der NSU hat in vielen Jahren zahlenmässig praktisch so wenig gemordet, dass jeder Kriminalfilm darüber langweilig wäre.
Aber die Intentionen haben eine Reaktion hervorgerufen, und zwar obwohl kaum jemand mit dieser Gruppe in Berührung kam!

Auch die immer wieder gleichen pauschalen Aussagen über Flüchtlinge ect. lassen einfach nur eine Vermutung zu nämlich, daß die meisten Bürger im Osten kein, kaum oder nur wenig Kontakte mit ausländischen (gerade muslimischen) Bürgern/Flüchtlingen haben, nehmen wir evtl. mal den monatlichen Dönerbesuch raus.


Deine Aussage ist tatsächlich an Pauschalität nicht zu übertreffen. DA würde ich an Deiner Stelle mal anfangen, Deine Position mehr Richtung Realität zu verlagern.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 24. Sep 2018, 14:03

relativ hat geschrieben:(24 Sep 2018, 14:12)

Nur ist die kritische Menge ja gar nicht erreicht, sondern es reichen schon 1-2 Vorfälle um das xenophobe Herz zum Pulsieren zu bringen. Auch die immer wieder gleichen pauschalen Aussagen über Flüchtlinge ect. lassen einfach nur eine Vermutung zu nämlich, daß die meisten Bürger im Osten kein, kaum oder nur wenig Kontakte mit ausländischen (gerade muslimischen) Bürgern/Flüchtlingen haben, nehmen wir evtl. mal den monatlichen Dönerbesuch raus.

Man muss da differenzieren. In etlichen Städten auch im Osten sieht der Bürger mehr Ausländer in der Woche als im bayrischen Speckgürtel-Städtchen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon ThorsHamar » Mo 24. Sep 2018, 14:06

Wolverine hat geschrieben:(24 Sep 2018, 14:22)

Das war er nie. Im Osten des Landes tritt er deutlicher zutage, aber wie Schäuble schon richtig sagt, die Verantwortlichen für viele Aktionen kommen aus dem Westen. Ich lehne jede Form von Extremismus ab. Ob links, rechts oder islamisch. Gewalt war noch nie eine Lösung. Es macht mir allerdings jetzt doch langsam Sorge, dass die AfD die SPD locker überholt hat. Die SPD zerfällt ganz offen in die Bedeutungslosigkeit. Nach diesem Theater um Maaßen kein Wunder.


Hätte ich ja nie gedacht, dass ich Dir mal ( fast ) vorbehaltlos zustimmen kann. Nicht ganz vorbehaltlos deshalb, weil bei Dir " Gewalt war noch nie eine Lösung" eine mindestens halbherzige Phrase ist, wie ich in anderen Unter-Foren lesen kann.
Ansonsten: Wer hat Dich denn wieder aus Deiner Gruft gelassen??? Hat man ein paar Deiner Doppelaccounts gesperrt? :cool: ( Ich erwarte keine Antwort, musste bloss mal raus. )
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Tomaner » Mo 24. Sep 2018, 14:13

Wolverine hat geschrieben:(24 Sep 2018, 14:22)

Das war er nie. Im Osten des Landes tritt er deutlicher zutage, aber wie Schäuble schon richtig sagt, die Verantwortlichen für viele Aktionen kommen aus dem Westen. Ich lehne jede Form von Extremismus ab. Ob links, rechts oder islamisch. Gewalt war noch nie eine Lösung. Es macht mir allerdings jetzt doch langsam Sorge, dass die AfD die SPD locker überholt hat. Die SPD zerfällt ganz offen in die Bedeutungslosigkeit. Nach diesem Theater um Maaßen kein Wunder.

Ich wusste gar nicht das Seehofer bei der SPD ist, denn der ist für Theater verantwortlich.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mo 24. Sep 2018, 14:51

Tomaner hat geschrieben:(24 Sep 2018, 15:13)

Ich wusste gar nicht das Seehofer bei der SPD ist, denn der ist für Theater verantwortlich.


Um Seehofer geht es gar nicht. Nahles hatte ja alles abgenickt.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mo 24. Sep 2018, 14:59

ThorsHamar hat geschrieben:(24 Sep 2018, 15:06)

Hätte ich ja nie gedacht, dass ich Dir mal ( fast ) vorbehaltlos zustimmen kann. Nicht ganz vorbehaltlos deshalb, weil bei Dir " Gewalt war noch nie eine Lösung" eine mindestens halbherzige Phrase ist, wie ich in anderen Unter-Foren lesen kann.
Ansonsten: Wer hat Dich denn wieder aus Deiner Gruft gelassen??? Hat man ein paar Deiner Doppelaccounts gesperrt? :cool: ( Ich erwarte keine Antwort, musste bloss mal raus. )


Ich hatte mein Passwort vergessen. Deshalb konnte ich mich nicht wieder anmelden. Dann habe ich die Meldung, dass es so ist, anstatt an den Vorstand über den Kontakt geschickt, weshalb es wohl nicht ankam. Dieses Mal habe ich aber direkt auf den Umstand des vergessenen Passwortes hingewiesen. Ich hatte nie ein paar Doppelaccounts. Da niemand auf meine - selbstverschuldet, weil an den falschen Adressaten geschickt- Fragen beantworten konnte, habe ich mich gestern angemeldet und direkt auf den Umstand hingewiesen. Dann hat der Moderator Yogi sich der Sache angenommen und seitdem bin ich wieder am Start. ;)

Nicht zu vergessen die Hilfe des Vorstandes 3xschwarzer Kater, der mir die Möglichkeit einräumte ein neues Passwort anzulegen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon ThorsHamar » Mo 24. Sep 2018, 15:29

Wolverine hat geschrieben:(24 Sep 2018, 15:59)

Ich hatte mein Passwort vergessen. Deshalb konnte ich mich nicht wieder anmelden. Dann habe ich die Meldung, dass es so ist, anstatt an den Vorstand über den Kontakt geschickt, weshalb es wohl nicht ankam. Dieses Mal habe ich aber direkt auf den Umstand des vergessenen Passwortes hingewiesen. Ich hatte nie ein paar Doppelaccounts. Da niemand auf meine - selbstverschuldet, weil an den falschen Adressaten geschickt- Fragen beantworten konnte, habe ich mich gestern angemeldet und direkt auf den Umstand hingewiesen. Dann hat der Moderator Yogi sich der Sache angenommen und seitdem bin ich wieder am Start. ;)

Nicht zu vergessen die Hilfe des Vorstandes 3xschwarzer Kater, der mir die Möglichkeit einräumte ein neues Passwort anzulegen.


aha... na dann, welcome back :cool:
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Wolverine » Mo 24. Sep 2018, 15:57

ThorsHamar hat geschrieben:(24 Sep 2018, 16:29)

aha... na dann, welcome back :cool:


Jau, auf ein gutes Gelingen. ;)
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 24. Sep 2018, 16:08

McKnee hat geschrieben:(24 Sep 2018, 07:25)

Seit wann beschäftigst du dich mit dem Thema?

Das Thema Chemnitz ? Seit den Vorfällen.

Es gibt - im Gegensatz zum Linksextremismus - eine statistische Erfassung rechtsexremistischer Kriminalität.
Ich hätte - obwohl mich genau diese Forderung regelmäßig ankotzt - eine Quelle für die mehreren hundert Morde pro Jahr, die - wie du hier ganz offensichtlich suggerieren willst - aus rechtsextremistischen Motiven begangen werden. Ach, das geht ja nicht, es gibt ja keine rassenhygienische Filterung.
Wie kommst du auf so eine Zahl und zu so einer Behauptung?

Glaube, die Quelle habe ich schon mal irgendwo erwähnt, aber ist ja nicht deine Schuld.

Siehe hier: https://de.statista.com/statistik/daten ... seit-1987/

2000: 497 Morde
2010: 324 Morde
2015: 296 Morde
2017: 405 Morde.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]

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