Sachsen und Rechtsextremismus

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schokoschendrezki
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 17. Sep 2018, 13:23

Quatschki hat geschrieben:(17 Sep 2018, 09:05)
Es geht um das emotionale Gefühl der Fremdbestimmtheit und dessen realen Kern.
Wenn man dem entgegen treten will, kann man den landsmannschaftlichen Proporz nicht ignorieren.

"Landsmannschaft" ist ein Begriff aus der Welt der studentischen Verbindungen. Unglücklicherweise aktuell im Aufwind aber glücklicherweise immer noch eine ignorierbare gesellschaftliche Randerscheinung.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon zollagent » Mo 17. Sep 2018, 13:28

Quatschki hat geschrieben:(16 Sep 2018, 18:12)

Regeln die dazu führen, dass Intensivverbrechern wie diesem Nidal R. in Berlin wie Königen gehuldigt wird.
2000 Teilnehmer auf der Beerdigung dieses Mafiabosses. Alles Leute, die durch ihre Teilnahme ihre Loyalität gegenüber dem organisierten Verbrechen zeigen (müssen) und von denen kein einziger nach normalen Maßstäben rechtschaffen ist. Die aber jedem Monat mit Sozialmillionen gepampert werden!
Wer braucht solche Regeln??
Das ganze Justizwesen stinkt vom Kopfe her und richtet dieses Land zugrunde. Mehr noch als es die gewählten Politiker tun!

Ja, eine "Durchgriffsjustiz" würde Autoritätsgläubigen besser passen. Natürlich nur bei "den Anderen". :D :D :D
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Quatschki
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Quatschki » Mo 17. Sep 2018, 13:50

schokoschendrezki hat geschrieben:(17 Sep 2018, 14:23)

"Landsmannschaft" ist ein Begriff aus der Welt der studentischen Verbindungen. Unglücklicherweise aktuell im Aufwind aber glücklicherweise immer noch eine ignorierbare gesellschaftliche Randerscheinung.

Landsmannschaft ist zunächst mal eine Ableitung aus dem Wort Landsmann.
Und "landsmannschaftlicher Proporz" ist eine im politischen Sprachgebracuh übliche Bezeichnung für regionale Ausgewogenheit bei der Zusammensetzung von politischen Organen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Quatschki » Mo 17. Sep 2018, 14:01

zollagent hat geschrieben:(17 Sep 2018, 14:28)

Ja, eine "Durchgriffsjustiz" würde Autoritätsgläubigen besser passen. Natürlich nur bei "den Anderen". :D :D :D

Bei allen Kriminellen.
Aber was ist denn die Alternative?
Entkriminalisierung von Drogenhandel? Sozialbetrug? Landfriedensbruch?
Strafverfolgung nur bei Deutschen, weil die pflegeleichter sind, ordentliche Papiere und einen festen Wohnsitz haben? Und pfändbares Einkommen?
Während Strafverfolgung bei den Anderen nur immer noch mehr Kosten verursacht?
Oder die Clans wissen, wo Richter und Staatsanwälte wohnen und deren Kinder zur Schule gehen?
Was haben wir davon, Deutschland in eine Land zu verwandeln, in dem dem Verbrecher gut und gerne leben?
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon zollagent » Mo 17. Sep 2018, 14:10

omegaunion hat geschrieben:(17 Sep 2018, 06:07)

Das Problem der Ausländerkriminalität leugnet aber jenseits der AfD längst kein ernstzunehmender Insider der Materie mehr.
Das per se falsch oder schlecht ist nur weil die AfD es äußert, den Punkt haben wir aber längst hinter uns.
Es kommt darauf an ob die Botschaft richtig oder falsch ist, nicht ob Ihnen das Gesicht des Boten passt.

Es sei denn, der Bote will mit seiner Nachricht eine eigene Botschaft vermitteln, für die eben die Meldung hinreichend sein könnte. Der Eindruck, der hier verkauft werden soll, ist einfach der "Auslander sind potentielle Kriminelle und deswegen dürfen wir keine Flüchtlinge/Migranten/Asylbewerber mehr ins Land lassen". Also die alte Botschaft, die die NPD schon zu Zeiten der Balkankriege mit "das Boot ist voll" verkündete.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon zollagent » Mo 17. Sep 2018, 14:13

Quatschki hat geschrieben:(17 Sep 2018, 09:05)

Es geht um das emotionale Gefühl der Fremdbestimmtheit und dessen realen Kern.
Wenn man dem entgegen treten will, kann man den landsmannschaftlichen Proporz nicht ignorieren.
Die Sachsen haben das jahrzehntelang geduldet, so lange es eine Interessenübereinstimmung in den strategischen politischen Zielen gab. Seit 2015 gibt es einen Dissenz zwischen den Heimatbefürwortern und den westdeutschen Multikultiapologethen, die den demographischen Rückgang mit wahlloser unkontrollierter Einwanderung auffüllen wollen. Letztere betreiben nun dieses Sachsen-Bashing auf allen Kanälen und behandeln das Land wie ein Reichsprotektorat.
So wie sie es auch über die EU mit Ungarn machen.
Und vor diesem Hintergrund rückt die Frage, wer hier eigentlich noch wessen Interessen vertritt, zunehmend in den Vordergrund.
Mit geistiger Mauer hat das nichts zu tun. Die geistige Mauer wird von jenen errichtet, die meinen, nach Gutsherrenart über die Menschen hinweg regieren zu können.

Da fühlt sich jemand fremd im eigenen Land. Eine self-fulfilling prophecy der Rechtsdraußen. Und ganz ohne Flüchtlinge.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon zollagent » Mo 17. Sep 2018, 14:20

Quatschki hat geschrieben:(17 Sep 2018, 15:01)

Bei allen Kriminellen.
Aber was ist denn die Alternative?
Entkriminalisierung von Drogenhandel? Sozialbetrug? Landfriedensbruch?
Strafverfolgung nur bei Deutschen, weil die pflegeleichter sind, ordentliche Papiere und einen festen Wohnsitz haben? Und pfändbares Einkommen?
Während Strafverfolgung bei den Anderen nur immer noch mehr Kosten verursacht?
Oder die Clans wissen, wo Richter und Staatsanwälte wohnen und deren Kinder zur Schule gehen?
Was haben wir davon, Deutschland in eine Land zu verwandeln, in dem dem Verbrecher gut und gerne leben?

So, so, "bei allen". Die ständigen Relativierungen, die man hier (nicht nur) seit den Ereignissen in Chemnitz lesen darf, sagen aber etwas Anderes. Glaub mir, EURE Rechtsvorstellungen braucht Deutschland ganz sicher nicht!
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Raesfelder » Mo 17. Sep 2018, 16:17

Quatschki hat geschrieben:(17 Sep 2018, 15:01)

Bei allen Kriminellen.
Aber was ist denn die Alternative?
Entkriminalisierung von Drogenhandel? Sozialbetrug? Landfriedensbruch?
Strafverfolgung nur bei Deutschen, weil die pflegeleichter sind, ordentliche Papiere und einen festen Wohnsitz haben? Und pfändbares Einkommen?
Während Strafverfolgung bei den Anderen nur immer noch mehr Kosten verursacht?
Oder die Clans wissen, wo Richter und Staatsanwälte wohnen und deren Kinder zur Schule gehen?
Was haben wir davon, Deutschland in eine Land zu verwandeln, in dem dem Verbrecher gut und gerne leben?


Es ist eine nicht zu leugnende Tatsache, unkontrollierten Migration bringt jede Menge gesellschaftliche Probleme, die klipp und klar von Herrn Quatschki skizziert worden sind. Verantwortlich für die zunehmende gesellschaftliche Spaltung und die prekäre Sicherheitslage in Deutschland ist Frau Merkel. Bei den bundesdeutschen Journalisten gibt es nur eine kleine Minderheit, die den Mut aufbringen und die Politik der offenen Grenzen kritisch hinterfragen. Daß Problem sind ja nicht die Zuwanderer aus Ost- und Südeuropa, aus China, Korea oder Vietnam, sondern die Menschen aus dem islamischen Kulturraum. Eine multikulturelle Gesellschaft kann nur dann halbwegs funktionieren, wenn die Integration klappt. Und gerade bei Muslimen habe ich da meine Zweifel. Frankreich sollte doch ein warnendes Beispiel sein.
Wer Befürworter des Euro vertraut, der kann auch den Würger von Boston um eine Halsmassage bitten.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mo 17. Sep 2018, 16:41

Betrachter hat geschrieben:(17 Sep 2018, 12:44)

Wenn Kriminalität "generell zu verfolgen" ist, muss man fragen, wer legt in welchem Interesse fest, was kriminell ist.
Keine Gegensätze zwischem deinem Privatinteresse und Staatsinteressen?


Also, was kriminell ist und was nicht und was eine Straftat ist und was nicht, dafür gibts klare gesetzliche Richtlinien im Strafgesetzbuch und in den Behörden. Das hat nix mit irgendwelchen Deutungen zu tun. Umso schlimmer, dass die Rechtsradikalen das Thema so für ihre Zwecke instrumentalisieren.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Betrachter » Mo 17. Sep 2018, 17:12

Selina hat geschrieben:(17 Sep 2018, 17:41)

Also, was kriminell ist und was nicht und was eine Straftat ist und was nicht, dafür gibts klare gesetzliche Richtlinien im Strafgesetzbuch und in den Behörden. Das hat nix mit irgendwelchen Deutungen zu tun. Umso schlimmer, dass die Rechtsradikalen das Thema so für ihre Zwecke instrumentalisieren.


Nochmal: gibt es keine Gegensätze zwischen Staatsinteressen und deinen Privatinteressen? Verstehst du die Frage? Magst du Hartz- Gesetze?
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Realist2014 » Mo 17. Sep 2018, 17:15

Betrachter hat geschrieben:(17 Sep 2018, 18:12)

Nochmal: gibt es keine Gegensätze zwischen Staatsinteressen und deinen Privatinteressen? Verstehst du die Frage? Magst du Hartz- Gesetze?


Bei den HartzIV Gesetzen geht es um Privatinteressen gegen Privatinteressen..
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mo 17. Sep 2018, 17:22

Betrachter hat geschrieben:(17 Sep 2018, 18:12)

Nochmal: gibt es keine Gegensätze zwischen Staatsinteressen und deinen Privatinteressen? Verstehst du die Frage? Magst du Hartz- Gesetze?


Sorry, aber was hat das Ganze mit Kriminalität der Flüchtlinge zu tun, die angeblich laut Rechtsradikalen in Fallzahlen höher als die der Deutschen sein soll?
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Betrachter » Mo 17. Sep 2018, 17:38

Selina hat geschrieben:(17 Sep 2018, 18:22)

Sorry, aber was hat das Ganze mit Kriminalität der Flüchtlinge zu tun, die angeblich laut Rechtsradikalen in Fallzahlen höher als die der Deutschen sein soll?


Es geht um den Begriff der Kriminalität. Der inländische Bürger macht sich zum moralischen Blockwart des Staates, wenn er die- in einigen Bereichen tatsächlich hohe- Kriminalität von Flüchtlingen zur Basis seines Rassismus nimmt. Ohne sich jemals gefragt zu haben, was Kriminalität- der Bruch von Gesetzen, die nicht der Bürger, sondern die Staatsgewalt durchsetzt- überhaupt bedeutet. Schlimm soll es sein, Gesetze zu brechen. Ohne nach den Interessen zu fragen, welche der Staat gegen Bürger vertritt- gegen In- wie Ausländer.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Fliege » Mo 17. Sep 2018, 18:24

Milady de Winter hat geschrieben:(16 Sep 2018, 23:12)
Kapitulation zur Kenntnis genommen.

Ich nehme die Kapitulation der weiteren Person ebenfalls zur Kenntnis.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon McKnee » Mo 17. Sep 2018, 20:26

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(17 Sep 2018, 09:30)



Ich bin mir nicht sicher, ob es schlichtweg Unvermögen oder bewußte Provokation ist, dass du Unwahrheiten in meine Worte interpretierst. Ich gehe einfach nur exemplarisch auf das ein, was ich nicht gesagt, du aber daraus gemacht hast.

Ich würde gern verstehen, wie du darauf kommst, dass Verbrechen daher rühren, dass jemand lieber nicht deutsch spricht.


Diesen Schwachsinn habe ich so nicht geäußert, nicht einmal mit viel Interpretation.

Ich halte es mal wie du, lies nach was ich sagte, aber unterstell mir nicht, was du dir in deinem Hirn zurecht legst.

Noch mal inhaltlich.

Wer nicht schuldig ist, ist unschuldig.


Du kennst dich im Strafrecht mal so gar nicht aus. Dazu kommt, dass nur eine PKS unseriös wäre, die suggeriert, dass jeder erfasste Tatverdächtige ein Verurteilter ist.

Verfahren können allerdings wegen Geringfügigkeit, Absehen von vErfolgung unter Auflagen und Weisungen usw. eingestellt/beendet werden. Unschuldig geht dann anders. Nicht vorbestraft, da wird dann ein Schuh draus.

Es werden nicht Bevölkerungsgruppen kriminell sondern Täter. Es ist beispielsweise nicht sinnvoll, "Maßnahmen" an "die Gruppe der Afghanen" zu richten, wenn ein einzelner Afghane sich beispielsweise gewalttätig mit einem anderen Mitbürger auseinandergesetzt hat. Die Gruppe der Straftäter ist die einzige Gruppe, mit der die Auseinandersetzung lohnt, wenn es um Straftaten geht. Leider zerfällt auch diese in lauter Einzelpersonen mit einzelnen Umständen, Motivationen, Problemlagen.


Ja, ganz bestimmt. Natürlich werden Ermittlungen nur gegen Personen gerichtet. Die PKS ist aber auch ein Maßstab für politische und kriminalpolitische Entscheidungen. In diesem Zusammenhang können solche Informationen auch "Maßnahmen" zr Folge haben, die nicht auf dem Sektor der Strafverfolgung liegen. Es können aber auch taktische Maßnahmen daraus abgeleitet werden, wenn es z.B. um Schwerpunktsetzung geht.
Zuletzt geändert von McKnee am Mi 19. Sep 2018, 05:09, insgesamt 1-mal geändert.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon McKnee » Mo 17. Sep 2018, 20:27

Kritikaster hat geschrieben:(17 Sep 2018, 09:46)

Es bedarf doch wohl keiner weiteren Erklärung, dass die Schuldfrage im Rahmen des rechtsstaatlichen Verfahrensweges festgestellt wird. Ausnahmslos! Da dürfen Befindlichkeiten Dritter keine Rolle spielen (vor denen ich selbst übrigens auch nicht gefeit bin ;) ).

Das übrige hat Sole.survivor@web.de zu der Frage bereits zutreffend geschrieben, Stichwort "Glatteis".


Ich habe explizit auf seine Behauptungen geantwortet.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon imp » Mo 17. Sep 2018, 20:48

McKnee hat geschrieben:(17 Sep 2018, 21:26)
Dazu kommt, dass nur eine PKS unseriös wäre, die suggeriert, dass jeder erfasste Tatverdächtige ein Verurteilter ist.

Jemanden als irgendetwas anderes als unschuldig zu führen, wäre unseriös. Nachdem du schon mit deiner eigenwilligen Interpretation der Aufgaben eines politischen Beamten gescheitert bist, würde mich schon interessieren, auf welcher Grundlage du jemanden als etwas anderes denn unschuldig führen wolltest. Schließlich wird niemand ein von den Behörden nicht weiter verfolgtes Verfahren zur Hauptverhandlung zwingen wollen, nur um dort zu zeigen, dass man nicht verurteilt wird.

Zur angeblich so hohen Straffälligkeit von Ausländern gab es in den letzten Tagen bereits genug Erwiderung durch andere. Den Weg, die Statistik kaputtzureparieren, um darauf aufbauend "Maßnahmen" zu begründen, wird man indessen eher nicht gehen wollen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Fliege » Mo 17. Sep 2018, 23:02

Selina hat geschrieben:(17 Sep 2018, 23:57)
Und wenn die abgeschoben sind, was ist dann? Die verüben ihre Straftaten dann in der Heimat.

So gefällt es mir. :-)
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon KarlRanseier » Mo 17. Sep 2018, 23:10

Quatschki hat geschrieben:(17 Sep 2018, 21:57)

Nicht laut Rechtsradikalen, sondern laut Aussage des Ministerpräsidenten und laut Antwort des Freistaates auf eine kleine Anfrage von AfD-Abgeordneten

24.000 Asylbewerber in Sachsen
1.165 Zuwanderer sind polizeilich erfasst als MITA (Mehrfach Intensivtäter Asylbewerber), davon sitzen 152 in Haft
Eine saubere Quote!
Selbst mit der Einschränkung
denn 1.165 von 50.000 statt 1.165 von 24.000 macht es nicht viel besser, zumal wenn unter der Gesamtzahl Frauen und Kinder sind!
Der Anteil Krimineller unter diesen männlichen "Schutzsuchenden" ist einfach absurd hoch.




So ein Käse! Mit Statistik kann man jeden Scheiß beweisen, sofern die Konsumenten wenig kritisch sind.

Da wird also eine Statistik erstellt, die die Kriminalitätsrate bezogen auf die Herkunft der Täter erfasst. Entscheidende Faktoren wie Geschlecht und Alter bleiben unberücksichtigt. Geht's noch blöder? :?:

Man könnte auch Statistiken erstellen, die die Regenwahrscheinlichkeit abhängig vom Wochentag erfassen. Und wenn's montags häufiger regnet als dienstags, dann schaffen wir die Montage ab! :thumbup: :thumbup: :thumbup:

Wusstest Du übrigens, dass Menschen mit lackierten Fingernägeln viel seltener gewalttätig sind als andere? Sollten wir für alle Menschen eine Pflicht einführen, sich die Fingernägel zu lackieren? :?:

Der Erfolg der AfD basiert zu großen Teilen auf der Bildungsmisere in diesem Lande. Zuerst kommt ein Sarrazin daher und rechnet uns vor, wieviele Muslime in 100 Jahren in Deutschland leben werden, und das nicht mittels einer Glaskugel oder mittels Astrologie, sondern völlig schwachsinnig mittels der Statistik!! :rolleyes: Und dann kommen unsere braunen Kameraden daher und rechnen uns vor, dass "Ausländer" krimineller sind als Deutsche. Naja, wer weiß, vielleicht wurde der Pegida-Bachmann ja auch nur zum Drogendealer, weil er als Ausländer in Südafrika lebte?? Vielleicht kam da die Ursache nach den Folgen??

Armes Deutschland, wie verblödet bist du?

Es ist ja bekannt, dass Schlaufone Hirn fressen. Aber dass es so schnell geht, hätte seibst ich nicht für möglich gehalten. :(
Zuletzt geändert von KarlRanseier am Mo 17. Sep 2018, 23:14, insgesamt 1-mal geändert.
Troh.Klaus
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Troh.Klaus » Mo 17. Sep 2018, 23:13

Quatschki hat geschrieben:(17 Sep 2018, 21:57)
24.000 Asylbewerber in Sachsen
1.165 Zuwanderer sind polizeilich erfasst als MITA (Mehrfach Intensivtäter Asylbewerber), davon sitzen 152 in Haft
Eine saubere Quote!
Selbst mit der Einschränkung
denn 1.165 von 50.000 statt 1.165 von 24.000 macht es nicht viel besser, zumal wenn unter der Gesamtzahl Frauen und Kinder sind!
Der Anteil Krimineller unter diesen männlichen "Schutzsuchenden" ist einfach absurd hoch.

Es gibt in ganz Sachsen nur 24.000 Asylbewerber. Echt jetzt?
Wo sind denn die ganzen anderen Millionen geblieben, die seit 2015 das christliche Abendland überrennen?

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