Sachsen und Rechtsextremismus

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omegaunion
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon omegaunion » Fr 21. Sep 2018, 05:56

Tomaner hat geschrieben:(20 Sep 2018, 18:43)

Es geht nicht um Standort sondern Verfälschung von Statistik. Wenn Ausländer Staftaten verüben, die aber gar nicht in Deutschland leben und wohnen, diese aber den in Deutschland wohnenden Ausländern in der Statistik angekreidet werden.

Und wieso sollte es dabei dann nicht um den Standort der Täter gehen. Der ist doch Teil ihrer These.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Tomaner » Fr 21. Sep 2018, 07:45

omegaunion hat geschrieben:(21 Sep 2018, 06:56)

Und wieso sollte es dabei dann nicht um den Standort der Täter gehen. Der ist doch Teil ihrer These.


Es geht um Statistik. Wenn jeder Hundertste kriminell ist, dann sind in einer Ortschaft mit 10 000 Deutschen und 1000 Ausländern schlicht erst einmal 100 Deutsche und 10 Ausländer kriminell. Würden aber eine, sagen wir mal osteuropäische Diebesbande regelmäßig die Stadt besuchen und dort 10 Häuser ausrauben und anschließend wieder heimfahren, verfälscht dies die Statistik, wenn man sie den dort wohnenden Einwohner zurechnet. Denn dann kämen auf den 1000 Ausländern 20 Straftaten. Laut Kriminalstatistik wären dann die 1000 dort lebenden Ausländer doppelt so kriminell wie die dort lebenden Deutschen, da man ja den Tausend 20 statt 10 Straftaten zurechnet. Real betrachtet sind aber die 1000 Ausländer immer noch genauso kriminell wie Deutsche, weil sie ja genausoviele Straftaten verüben wie die Deutschen. Um also bessere und damit reale Kriminalitätsstatistik zu haben, müßte man Ausländer die bei uns leben und welche die nur kurzzeitig da sind, getrennt darstellen.

Mit so einer Berechnung könnte man, würde man sie genauso wie mit Ausländer machen, würde man sie für Bayern auch feststellen, Sachsen sind krimineller wie Bayern. Denn würde man den in Bayern lebenden Sachsen zusätzlich die Straftaten von Sachsen zurechnen, die durchreisen oder mal Urlaub machen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 21. Sep 2018, 08:23

Tomaner hat geschrieben:(21 Sep 2018, 08:45)

Es geht um Statistik. Wenn jeder Hundertste kriminell ist, dann sind in einer Ortschaft mit 10 000 Deutschen und 1000 Ausländern schlicht erst einmal 100 Deutsche und 10 Ausländer kriminell. Würden aber eine, sagen wir mal osteuropäische Diebesbande regelmäßig die Stadt besuchen und dort 10 Häuser ausrauben und anschließend wieder heimfahren, verfälscht dies die Statistik, wenn man sie den dort wohnenden Einwohner zurechnet. Denn dann kämen auf den 1000 Ausländern 20 Straftaten. Laut Kriminalstatistik wären dann die 1000 dort lebenden Ausländer doppelt so kriminell wie die dort lebenden Deutschen, da man ja den Tausend 20 statt 10 Straftaten zurechnet. Real betrachtet sind aber die 1000 Ausländer immer noch genauso kriminell wie Deutsche, weil sie ja genausoviele Straftaten verüben wie die Deutschen. Um also bessere und damit reale Kriminalitätsstatistik zu haben, müßte man Ausländer die bei uns leben und welche die nur kurzzeitig da sind, getrennt darstellen.


Wenn Kriminalstatistiken kleinflächig Straftaten nach Personengruppen ausweisen würden ... vielleicht auch noch mit detaillierteren Eigenschaften wie Nationalität, Geschlecht, Alter, Religion, sexuelle Präferenz ... wäre das nix anderes als die Einführung von Lynchjustiz. Kannst Du dir ausmalen, was pasiert, wenn die Einwohner von Kleinwillershagen amtlich wissen, dass Diebstähle in Kleinwillershagen bevorzugt von rothaarigen Männern zwischen 25 und 30 und zwischen 1,65 und 1,70 verübt werden?
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon McKnee » Fr 21. Sep 2018, 09:16

schokoschendrezki hat geschrieben:(21 Sep 2018, 09:23)

Wenn Kriminalstatistiken kleinflächig Straftaten nach Personengruppen ausweisen würden ... vielleicht auch noch mit detaillierteren Eigenschaften wie Nationalität, Geschlecht, Alter, Religion, sexuelle Präferenz ... wäre das nix anderes als die Einführung von Lynchjustiz. Kannst Du dir ausmalen, was pasiert, wenn die Einwohner von Kleinwillershagen amtlich wissen, dass Diebstähle in Kleinwillershagen bevorzugt von rothaarigen Männern zwischen 25 und 30 und zwischen 1,65 und 1,70 verübt werden?


Darum gibt es offizielle und nicht offizielle Teile der PKS. Sinn und Zweck der PKS ist ja nicht, die Neugier des Volkes zu befriedigen. Sie ist vor allem ein Werkzeug der Kriminalpolitik und -taktik.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon relativ » Fr 21. Sep 2018, 09:23

schokoschendrezki hat geschrieben:(21 Sep 2018, 09:23)

Wenn Kriminalstatistiken kleinflächig Straftaten nach Personengruppen ausweisen würden ... vielleicht auch noch mit detaillierteren Eigenschaften wie Nationalität, Geschlecht, Alter, Religion, sexuelle Präferenz ... wäre das nix anderes als die Einführung von Lynchjustiz. Kannst Du dir ausmalen, was pasiert, wenn die Einwohner von Kleinwillershagen amtlich wissen, dass Diebstähle in Kleinwillershagen bevorzugt von rothaarigen Männern zwischen 25 und 30 und zwischen 1,65 und 1,70 verübt werden?

:D :thumbup:
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon ThorsHamar » Fr 21. Sep 2018, 10:36

schokoschendrezki hat geschrieben:(21 Sep 2018, 09:23)

Wenn Kriminalstatistiken kleinflächig Straftaten nach Personengruppen ausweisen würden ... vielleicht auch noch mit detaillierteren Eigenschaften wie Nationalität, Geschlecht, Alter, Religion, sexuelle Präferenz ... wäre das nix anderes als die Einführung von Lynchjustiz. Kannst Du dir ausmalen, was pasiert, wenn die Einwohner von Kleinwillershagen amtlich wissen, dass Diebstähle in Kleinwillershagen bevorzugt von rothaarigen Männern zwischen 25 und 30 und zwischen 1,65 und 1,70 verübt werden?


Die Einbruchszahlen würden drastisch zurückgehen, da die Prävention punktgenau funktioniert.
Gleichzeitig würden die "rothaarigen Männern zwischen 25 und 30 und zwischen 1,65 und 1,70 ", die mit den Einbrüchen nichts zu tun haben, offensiv um Vertrauen werben.
Die anderen "rothaarigen Männern zwischen 25 und 30 und zwischen 1,65 und 1,70" sitzen im Gefängnis und es gibt praktisch kaum noch Einbrüche und definitiv keine mehr aus dieser Ecke.
Prävention geglückt, Problem gelöst.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Alexyessin » Fr 21. Sep 2018, 11:24

McKnee hat geschrieben:(21 Sep 2018, 10:16)

Darum gibt es offizielle und nicht offizielle Teile der PKS. Sinn und Zweck der PKS ist ja nicht, die Neugier des Volkes zu befriedigen. Sie ist vor allem ein Werkzeug der Kriminalpolitik und -taktik.


Das mit dieser nicht offiziellen Teil der PKS kann ich wo nachlesen?
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon McKnee » Fr 21. Sep 2018, 11:32

Alexyessin hat geschrieben:(21 Sep 2018, 12:24)

Das mit dieser nicht offiziellen Teil der PKS kann ich wo nachlesen?


der ist ja nicht offiziell und kleinteilig
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Alexyessin » Fr 21. Sep 2018, 11:47

McKnee hat geschrieben:(21 Sep 2018, 12:32)

der ist ja nicht offiziell und kleinteilig


Dieses interessante "nicht offizielle" das dann keiner kennt.....seltsames Internetphänomen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 21. Sep 2018, 11:48

ThorsHamar hat geschrieben:(21 Sep 2018, 11:36)

Die Einbruchszahlen würden drastisch zurückgehen, da die Prävention punktgenau funktioniert.
Gleichzeitig würden die "rothaarigen Männern zwischen 25 und 30 und zwischen 1,65 und 1,70 ", die mit den Einbrüchen nichts zu tun haben, offensiv um Vertrauen werben.

:p

Auch wenn ich nicht rothaarig und nicht zwischen 25 und 30 bin: Ich hab weiß Gott was anderes zu tun und kenne vergnüglichere Beschäftigungen als trotz möglicherweise diffamierender Merkmale "offensiv um Vertrauen zu werben." Werben zu müssen um nicht irgendwann eins auf die Fresse zu bekommen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Fr 21. Sep 2018, 11:58

schokoschendrezki hat geschrieben:(21 Sep 2018, 12:48)

:p

Auch wenn ich nicht rothaarig und nicht zwischen 25 und 30 bin: Ich hab weiß Gott was anderes zu tun und kenne vergnüglichere Beschäftigungen als trotz möglicherweise diffamierender Merkmale "offensiv um Vertrauen zu werben." Werben zu müssen um nicht irgendwann eins auf die Fresse zu bekommen.


Ja, in die Richtung scheint es zu gehen. Gruselig.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon ThorsHamar » Fr 21. Sep 2018, 12:25

schokoschendrezki hat geschrieben:(21 Sep 2018, 12:48)

:p

Auch wenn ich nicht rothaarig und nicht zwischen 25 und 30 bin: Ich hab weiß Gott was anderes zu tun und kenne vergnüglichere Beschäftigungen als trotz möglicherweise diffamierender Merkmale "offensiv um Vertrauen zu werben." Werben zu müssen um nicht irgendwann eins auf die Fresse zu bekommen.


Ich habe Deine eigene Idee zu Ende gedacht, in Deinem Kontext, welchen Du jetzt einfach mal wieder verlassen hast. :cool:
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 21. Sep 2018, 12:35

ThorsHamar hat geschrieben:(21 Sep 2018, 13:25)

Ich habe Deine eigene Idee zu Ende gedacht, in Deinem Kontext, welchen Du jetzt einfach mal wieder verlassen hast. :cool:

Der ursprüngliche Konntext, die ursprüngliche Idee war, zur Erinnerung:
Tomaner hat geschrieben:Um also bessere und damit reale Kriminalitätsstatistik zu haben, müßte man Ausländer die bei uns leben und welche die nur kurzzeitig da sind, getrennt darstellen.

Mit so einer Berechnung könnte man, würde man sie genauso wie mit Ausländer machen, würde man sie für Bayern auch feststellen, Sachsen sind krimineller wie Bayern. Denn würde man den in Bayern lebenden Sachsen zusätzlich die Straftaten von Sachsen zurechnen, die durchreisen oder mal Urlaub machen.

Soll ich mal (Entschuldigung ...) etwas etwas Böses dazu sagen: Bei Google, Amazon, Facebook und co. sitzen vermutlich eine Menge Leute, die gut rechnen und programmieren können und die die statistischen Zusammenhänge von Stichproben, Ereignisunabhängigkeit, Korrelation usw. auch tatsächlich begreifen, von DIngen wie Persönlichkeitsrechten, Datenschutz, deutscher Grammatik usw. bislang aber noch nicht viel mitbekommen haben.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon ThorsHamar » Fr 21. Sep 2018, 12:44

schokoschendrezki hat geschrieben:(21 Sep 2018, 13:35)

Der ursprüngliche Konntext, die ursprüngliche Idee war, zur Erinnerung:

Soll ich mal (Entschuldigung ...) etwas etwas Böses dazu sagen: Bei Google, Amazon, Facebook und co. sitzen vermutlich eine Menge Leute, die gut rechnen und programmieren können und die die statistischen Zusammenhänge von Stichproben, Ereignisunabhängigkeit, Korrelation usw. auch tatsächlich begreifen, von DIngen wie Persönlichkeitsrechten, Datenschutz, deutscher Grammatik usw. bislang aber noch nicht viel mitbekommen haben.


ICH habe konkret beschrieben, was passieren würde, wenn , Zitat von Dir:
"Kannst Du dir ausmalen, was pasiert, wenn die Einwohner von Kleinwillershagen amtlich wissen, dass Diebstähle in Kleinwillershagen bevorzugt von rothaarigen Männern zwischen 25 und 30 und zwischen 1,65 und 1,70 verübt werden?"

Genau das passiert: "Die Einbruchszahlen würden drastisch zurückgehen, da die Prävention punktgenau funktioniert."

Sofern die Statistik tatsächlich stimmt, ist damit eine effektive Methode zur Verbrechensbekämpfung durchgeführt worden.
Zur Erinnerung: Nicht die amtliche Definition der Täter impliziert eine Statistik zu Einbrüchen, sondern praktizierte Einbrüche führen zur Statistik der Täter und somit zu einer signifikanten Gruppierung !!!!! Das ist doch der Kern der Problematik!
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 21. Sep 2018, 13:49

ThorsHamar hat geschrieben:(21 Sep 2018, 13:44)

ICH habe konkret beschrieben, was passieren würde, wenn , Zitat von Dir:
"Kannst Du dir ausmalen, was pasiert, wenn die Einwohner von Kleinwillershagen amtlich wissen, dass Diebstähle in Kleinwillershagen bevorzugt von rothaarigen Männern zwischen 25 und 30 und zwischen 1,65 und 1,70 verübt werden?"

Genau das passiert: "Die Einbruchszahlen würden drastisch zurückgehen, da die Prävention punktgenau funktioniert."


Du musst nur eins dabei berücksichtigen: In welchem Maße wäre auch selbst ein drastischer "Rückgang der Einbruchszahlen" von für mich (2017, Berlin, 240 auf 100 000 Einwohner) selbst auf die Hälfte, also von 0,0024 auf 0,0012 für ein glückliches Leben entscheidender, als wenn ich mich schon von morgen an täglich dafür verteidigen müsste, dass ich ein gänzlich undeutsches "á" im Nachnamen und auf dem Briefkasten zu stehen habe. Und man mich weithin für ein vermutliches Mitglied osteuropäischer Autodiebesbanden hält.

Ich habe mit Einbrüchen, obwohl sie im Raum Berlin relativ häufig vorkommen und obwohl man mir letztes Jahr wegen eines vergessenen Turnbeutels auf dem Autorücksitz eine Auto-Scheibe eingeschlagen hat ... vergleichsweise überhaupt kein Problem. Allein schon darüber, dass die Tagesthemen wegen einer Bundesligafußballübertragung ausfallen, könnt' ich mich wesentlch mehr aufregen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 21. Sep 2018, 14:14

Es ist relativ platt und billig, in die lange lange Reihe der Kritiker einer Sendung wie "XY ungelöst" sich einzureihen und in diesem Zusammenhang von "Menschenjagd" und "Denunziantentum" zu sprechen. Zufällig bin ich vor einigen Tagen (nach etlichen Jahren) auf eine Ausgabe dieses TV-DInosauriers gestoßen. Und war der Mischung aus Erstaunen, Faszination und Ekel erlegen. Noch immer, wie vor 35 Jahren, scheint die Choreographie einer Richtlinie zu folgen nach dem Motto: Es gab da einen ganz schlimmen Fall und unsere Techniker sind gerade mit Hochdruck dabei, einen weiteren Großrechner anzuschließen bzw. heute halt: In den Serverräumen herrscht Hochbetrieb, denn neue Kühlaggregate müssen für den aktuellen Fall in Bochum oder sonstwo hochgefahren werden ...) Halt mich fest!

Aber. Ich sage mal ganz politisch inkorrekt aber auch aus Erfahrung: Sowas gefällt den Sachsen. Die tun was!
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon McKnee » Fr 21. Sep 2018, 16:36

Alexyessin hat geschrieben:(21 Sep 2018, 12:47)
.....seltsames Internetphänomen.


nur für jene, die nicht in der realen Welt leben. Dort spielt doch die Musik.

Mich wundert, dass es dich wundert.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Alexyessin » Fr 21. Sep 2018, 16:39

McKnee hat geschrieben:(21 Sep 2018, 17:36)

nur für jene, die nicht in der realen Welt leben. Dort spielt doch die Musik.

Mich wundert, dass es dich wundert.


Ich sags mal so. Belege?
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Re: Refugee Hoarding

Beitragvon zollagent » Fr 21. Sep 2018, 16:45

ThorsHamar hat geschrieben:(18 Sep 2018, 10:02)

Der Verstand der Linksaussen steht da keineswegs besser da, denn diese Leute ignorieren ja, dass der "Fluchtweg" der "Kopfabschneider oder Diktatur-Soldateska" ebenfalls nach Deutschland führt.

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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon McKnee » Fr 21. Sep 2018, 16:52

Alexyessin hat geschrieben:(21 Sep 2018, 17:39)

Ich sags mal so. Belege?


Ich sag´s mal so. Nicht offiziell.
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