Sachsen und Rechtsextremismus

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Tomaner
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Tomaner » Mi 19. Sep 2018, 01:17

Munster hat geschrieben:(18 Sep 2018, 17:48)

Solche Szenen wie die in Chemnitz gibt es doch bei jeder 2.ten Demonstration wenn irgendwelche Linksradikalen auf Andersdenkende losgehen. Passt halt nur nicht so in das politische und mediale Konzept darüber zu berichten, wenn irgendwelche PEGIDA- oder AfD-Demonstranten zusammengeschlagen werden. Ebenso wenn irgendwelche Araber-Mobs Deutsche durch die Innenstädte hetzten, wie vor ein paar Tagen in Berlin: https://www.welt.de/vermischtes/article ... schen.html

Aufschrei? Fehlanzeige. Sind ja nur Deutsche, die kann man niederstechen, vergewaltigen und zusammenschlagen in diesem Land, aber so bald ein paar Rechtsradikale irgendwelchen Migranten 2 Meter nachsetzen ist die Aufregung riesengroß!

Was sind wir denn? Hinnehmbare Kolleteralschäden der "Willkommenskultur"? Wie alt darf mein Sohn denn werden der in diese Verhältnisse hereingeboren wurde bis er abgestochen wird? An eine staatliche Schule kann ich ihn in Berlin ja wohl kaum noch guten Gewissens schicken, wenn ich mir eine halbwegs glückliche Kindheit für ihn wünsche - es sei denn ich wohne in einem dieser teuren Szenekieze vielleicht. Und wenn er vorerst mal abgestochen ist, darf ich mir als Vater dann wie nach dem Mord in Köthen anhören, dass er sowieso gestorben wäre wegen irgendetwas?

Und komm mir nicht mit der peinlichen Kriminalitätsstatisk, von wegen so sicher wie seit 20 Jahren nicht mehr. Wenn Gewaltverbrechen, die vor wenigen Jahren noch bundesweit für Schlagzeilen gesorgt haben, heutzutage als Randnotiz abgehakt werden, brauch ich keine Statistiken um zu merken, dass hierzulande etwas schief läuft!

Wo gehen Linksradikale auf Andesdenkenden los? Was denken die Andersdenkenden so und wie gehen dann Andersdenkende auf die Leute los, sollten sie an die Macht kommen? Wer gehört für Andersdenkenden zur Volksgemeinschaft und wer nicht?
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon KarlRanseier » Mi 19. Sep 2018, 01:24

MoOderSo hat geschrieben:(18 Sep 2018, 17:54)

Dann spricht ja nichts mehr gegen eine Abschiebung. :)



Wieso? Hat er das Bild eines bekannten Hitlergrüßers in einem öffentlichen Forum verwendet? :?:
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McKnee
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon McKnee » Mi 19. Sep 2018, 05:09

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(17 Sep 2018, 21:48)

Jemanden als irgendetwas anderes als unschuldig zu führen, wäre unseriös. Nachdem du schon mit deiner eigenwilligen Interpretation der Aufgaben eines politischen Beamten gescheitert bist, würde mich schon interessieren, auf welcher Grundlage du jemanden als etwas anderes denn unschuldig führen wolltest. Schließlich wird niemand ein von den Behörden nicht weiter verfolgtes Verfahren zur Hauptverhandlung zwingen wollen, nur um dort zu zeigen, dass man nicht verurteilt wird.

Zur angeblich so hohen Straffälligkeit von Ausländern gab es in den letzten Tagen bereits genug Erwiderung durch andere. Den Weg, die Statistik kaputtzureparieren, um darauf aufbauend "Maßnahmen" zu begründen, wird man indessen eher nicht gehen wollen.



Nun, es waren Fakten, die bestätigt wurden und nicht miene Fantasien über Aufgaben politischer Beamter.

Ich hbae euch hier die Quellen und Fakten zu eurer nicht zutreffenden Aussage über Unschuld und Freispruch dargelegt. Ihr verwechselt hier einiges, weil ihr die Fakten ignoriert. Damit seid ihr der unseriöse Anteil dieser Diskussion und ich bin es müde gegen Ignoranz und Einfalt anzureden.

Ich sprach zumindest da nicht von Schuld, wo ihr von Unschuld sprecht. Nur ist die StPO auf meiner Seite. Dazu kommt, dass ihr die persönliche Schuldzuweisung und notwenige Aussage einer PKS verwechselt.

Eure Motivation besteht zumindest nicht da, euch dem Thema wirklich offen zu widmen. So what ...
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omegaunion
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon omegaunion » Mi 19. Sep 2018, 06:48

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(17 Sep 2018, 13:48)

Es wäre mir neu, dass die AfD das Problem der Ausländerkriminalität verleugnen würde. Wie soll man Ihre vorstehende Aussage
demnach potenzieren? Was meinen Sie selbst: Mit Käse hochfünf ? Oder genügt die Quadratpotenz?

Und nur am Rande: Es ging in dem Zusammenhang, auf den Sie mir antworteten, nicht um die "Leugnung von Ausländerkriminalität".
Schon gar nicht hatte ich das behauptet oder auch ansatzweise in den Raum gestellt. Also: Bitte genauer lesen und vor allem nur das, was da steht.



Und Ihr Problem scheint zu sein, dass Sie die Aussagen des "Boten" nicht im Kontext begreifen und einordnen können... oder wollen?
Und sich stattdessen in unterstellenderweise dazu versteigen, mir würde sein Gesicht nicht passen. Das ist leider gebündelter Blödsinn
und nachweislich falsch. Ich kenne den Boten weder virtuell noch real. Weiss also gar nicht, wie er aussieht... Was mir auch breit wie lang ist und war.
Mir passte seine inhaltliche Aussage und seine für mich klar ersichtliche Ausländer-Feindbildzuweisung nicht.
Besonders seine Behauptung, Sachsen hätte kein Rechtsextremismusproblem...und falls (gelegentlich) doch, wer daran schuld sei.

Ausnahmsweise erkläre ich Ihnen deshalb diesen Kontext hier nochmals, auf dessen Basis ich eine weitere Diskussion ablehnte und auch weiterhin ablehne.
Vielleicht geht ja dann ein Licht der Erkenntnis wenigstens bei Ihnen an?

Dies war der Kontext:
Es ging um die steile Behauptung des "Boten" und den gerade - in Sachen Rechtsextremismus in Sachsen - irrwitzig ignoranten Zusammenhang, den er
herstellte. Mit der AfD-üblichen, einseitigen Feindbild- und Schuldzuweisung, das Problem des in Sachsen vorgekommenen Rechtsextremismus
sei wie immer die Schuld der Ausländer. Besonders der kriminellen. Und würde man diese genauso strikt und konsequent wie Neonazis "für ihre Hitlergrüße" strafrechtlich sanktionieren,
gäbe es kein Problem mit Rechtsextremismus. Nicht im Rest der Republik. In Sachsen schon gar nicht. Weil Sachsen weder ein Rechtsextremistenproblem habe noch hatte.


Sie verlieren sich leider in 75% Ihres Textes darin, sich darüber zu beschweren dass ich eine andere Sichtweise habe als Sie.
Und Sie haben ja auch Gelegenheit ihr zu widersprechen. Dass ich Ihre Aussagen über die AfD jedoch so deute können Sie sicher mit Ihrem Verständnis von einer toleranten und offenen Meinungsfreiheit vereinbaren.
Mit dem Vorwurf, ich würde Ihren Kontext nicht verstehen können Sie sich natürlich trösten. Aber etwas nicht verstehen und etwas ablehnen sind natürlich zwei paar Schuhe, das wissen Sie auch.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon omegaunion » Mi 19. Sep 2018, 06:51

zollagent hat geschrieben:(17 Sep 2018, 15:10)

Es sei denn, der Bote will mit seiner Nachricht eine eigene Botschaft vermitteln, für die eben die Meldung hinreichend sein könnte. Der Eindruck, der hier verkauft werden soll, ist einfach der "Auslander sind potentielle Kriminelle und deswegen dürfen wir keine Flüchtlinge/Migranten/Asylbewerber mehr ins Land lassen". Also die alte Botschaft, die die NPD schon zu Zeiten der Balkankriege mit "das Boot ist voll" verkündete.


Bleiben wir mal bei der Aussage "Ausländer seien potentielle Kriminelle". Und dann sehen wir uns die Statistiken relativ zur einheimischen Bevölkerung an.
Ist die Aussage dann wirklich so weit hergeholt oder nur etwas, dass man nicht sagt?
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Tomaner » Mi 19. Sep 2018, 08:08

omegaunion hat geschrieben:(19 Sep 2018, 07:51)

Bleiben wir mal bei der Aussage "Ausländer seien potentielle Kriminelle". Und dann sehen wir uns die Statistiken relativ zur einheimischen Bevölkerung an.
Ist die Aussage dann wirklich so weit hergeholt oder nur etwas, dass man nicht sagt?

Du wirst keine spezielle Polizeistatistik finden, wo nur hier wohnende Ausländer aufgelistet sind. Denn Ausländer die durchreisen, die Fernfahrer sind, die Urlaub machen, die auf Geschäftsreise da sind, die vorübergehend in einer Firma oder für eine Firma arbeiten, osteuropäische Diebesbanden usw. sind in gleicher Statistik und belastet diese der hier wohnende. Also wenn in einem Dorf ein einziger Ausländer wohnt und eine osteuropäische Diebesbande 4 Häuser ausraubt, hat statistisch der eine dort lebende Ausländer 4 Straftaten begannen, real gar keine.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon zollagent » Mi 19. Sep 2018, 08:47

omegaunion hat geschrieben:(19 Sep 2018, 07:51)

Bleiben wir mal bei der Aussage "Ausländer seien potentielle Kriminelle". Und dann sehen wir uns die Statistiken relativ zur einheimischen Bevölkerung an.
Ist die Aussage dann wirklich so weit hergeholt oder nur etwas, dass man nicht sagt?

Ja, das ist sie. Nach wie vor gilt auch für Ausländer, daß Straftaten individuelle Taten sind und genau so individuell nachgewiesen werden müssen. Wenn man also deine Vereinfachung ansieht, dann fällt die ganz klar in die Sparte Diffamierung ohne Realitätsbezug. Genau das, was unsere Rechtsdraußen seit vielen Jahren machen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon omegaunion » Do 20. Sep 2018, 07:39

Tomaner hat geschrieben:(19 Sep 2018, 09:08)

Du wirst keine spezielle Polizeistatistik finden, wo nur hier wohnende Ausländer aufgelistet sind. Denn Ausländer die durchreisen, die Fernfahrer sind, die Urlaub machen, die auf Geschäftsreise da sind, die vorübergehend in einer Firma oder für eine Firma arbeiten, osteuropäische Diebesbanden usw. sind in gleicher Statistik und belastet diese der hier wohnende. Also wenn in einem Dorf ein einziger Ausländer wohnt und eine osteuropäische Diebesbande 4 Häuser ausraubt, hat statistisch der eine dort lebende Ausländer 4 Straftaten begannen, real gar keine.


Das beschreibt zwar den Standort der Betroffenen oder eben auch keinen Standort der Betroffenen. Aber an der Herkunft ändert sich nun mal nichts.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon omegaunion » Do 20. Sep 2018, 07:43

zollagent hat geschrieben:(19 Sep 2018, 09:47)

Ja, das ist sie. Nach wie vor gilt auch für Ausländer, daß Straftaten individuelle Taten sind und genau so individuell nachgewiesen werden müssen. Wenn man also deine Vereinfachung ansieht, dann fällt die ganz klar in die Sparte Diffamierung ohne Realitätsbezug. Genau das, was unsere Rechtsdraußen seit vielen Jahren machen.

Diffamierung stimme ich zum Teil zu. Wobei offen bleibt ob eine Diffamierung berechtigt ist oder nicht. Moralisch vertretbar ist oder nicht.
Allerdings ging es nicht darum, dass Ausländer für ihre Taten nicht belangt werden. Sondern ob es überproportional Ausländer sind die sie begehen. Nur darauf kommt es an. Natürlich ist das eine sehr einfache Sichtweise, die Frage war ja auch sehr einfach.
Daher verstehe ich auch nicht warum gewisse Personen oder Institutionen, vorwiegend aus der linken Szene, mit großem Aufwand und viel Statistikunsinn versuchen nachzuweisen, dass Ausländer genauso kriminell sind wie Deutsche.
Ich verweise hier noch mal auf die relative Höhe im Vergleich zur einheimischen Bevölkerung der Straffälligkeiten die gar nicht anzuzweifeln ist.
Was sie kritisieren ist, dass man das ausspricht. Sie unterstellen als Motiv niedere Beweggründe. Darauf kann ich leider keine Rücksicht nehmen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon MoOderSo » Do 20. Sep 2018, 13:00

Diese Woche ist mal Trauermarsch in Mönchengladbach.
Bei dem Toten, der am Mittwochabend mit zahlreichen Stichverletzungen in der Nähe vom Museum Abteiberg gefunden wurde, soll es sich um Marcel K. aus Bremen handeln, einem bekannten Hooligan. Er soll sich in der rechten Szene bewegt haben und Mitbegründer der Bewegung „Hooligans gegen Salafisten“ sein.
https://rp-online.de/nrw/staedte/moench ... d-33137475

Da haben es die Journalisten nicht sonderlich weit vom Hambi, falls es wieder unschöne Dinge zu berichten gibt.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon becksham » Do 20. Sep 2018, 15:10

MoOderSo hat geschrieben:(20 Sep 2018, 14:00)

Diese Woche ist mal Trauermarsch in Mönchengladbach.

Da haben es die Journalisten nicht sonderlich weit vom Hambi, falls es wieder unschöne Dinge zu berichten gibt.

Hm, soll sich wohl um einen Selbstmord handeln. Mag mir gar nicht vorstellen, wie verzweifelt man sein muss, um sich selbst zu erstechen. Tabletten oder so könnte ich noch verstehen, aber sich ein Messer in den eigenen Körper rammen?

https://rp-online.de/nrw/staedte/moench ... d-33137475

Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zeigt sich besorgt. Über Facebook teilt er am Morgen mit: „Es macht wir große Sorgen, wenn ich nach dieser schrecklichen Gewalttat im Netz Aufrufe lese, nach Mönchengladbach zu fahren und den Mörder zu jagen. Ich vertraue unserer Polizei, die alles daran setzen wird, die Tat schnellstmöglich aufzuklären, und auf unseren Rechtsstaat, der Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen wird. Besonnenheit ist jetzt auf allen Seiten das Gebot der Stunde.“

Na das mit dem Jagen hat sich ja hoffentlich erledigt.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon MoOderSo » Do 20. Sep 2018, 15:39

becksham hat geschrieben:(20 Sep 2018, 16:10)

Hm, soll sich wohl um einen Selbstmord handeln. Mag mir gar nicht vorstellen, wie verzweifelt man sein muss, um sich selbst zu erstechen.

Vielleicht wollte er sich nen Bypass legen. So ein dicker Typ hat doch sicher Herzprobleme gehabt.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Do 20. Sep 2018, 15:45

becksham hat geschrieben:(20 Sep 2018, 16:10)

Hm, soll sich wohl um einen Selbstmord handeln. Mag mir gar nicht vorstellen, wie verzweifelt man sein muss, um sich selbst zu erstechen. Tabletten oder so könnte ich noch verstehen, aber sich ein Messer in den eigenen Körper rammen?

https://rp-online.de/nrw/staedte/moench ... d-33137475


Na das mit dem Jagen hat sich ja hoffentlich erledigt.


Wofür oder wogegen wollen die trauernden Rechten nun demonstrieren, wenn sich der Kamerad selbst getötet hat? Und: Weiß man schon was zum Motiv? Hast du schon irgendwo was dazu gehört? Wobei ein Selbstmordmotiv ja generell nicht veröffentlicht wird, glaube ich. Aber manchmal sickert eben was durch.
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Tomaner » Do 20. Sep 2018, 17:43

omegaunion hat geschrieben:(20 Sep 2018, 08:39)

Das beschreibt zwar den Standort der Betroffenen oder eben auch keinen Standort der Betroffenen. Aber an der Herkunft ändert sich nun mal nichts.

Es geht nicht um Standort sondern Verfälschung von Statistik. Wenn Ausländer Staftaten verüben, die aber gar nicht in Deutschland leben und wohnen, diese aber den in Deutschland wohnenden Ausländern in der Statistik angekreidet werden.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Quatschki » Do 20. Sep 2018, 18:15

Tomaner hat geschrieben:(20 Sep 2018, 18:43)

Es geht nicht um Standort sondern Verfälschung von Statistik. Wenn Ausländer Staftaten verüben, die aber gar nicht in Deutschland leben und wohnen, diese aber den in Deutschland wohnenden Ausländern in der Statistik angekreidet werden.

Dafür fallen doch die Straftaten der Deutschen im Ausland raus?
Also zum Beispiel die ganzen Vergewaltigungen und Messerstechereien auf Mallorca.
(Stichwort Jan Ullrich)
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon think twice » Do 20. Sep 2018, 18:28

Quatschki hat geschrieben:(20 Sep 2018, 19:15)

Dafür fallen doch die Straftaten der Deutschen im Ausland raus?
Also zum Beispiel die ganzen Vergewaltigungen und Messerstechereien auf Mallorca.
(Stichwort Jan Ullrich)

Dafuer zählen die deutschen Opfer, die im Ausland durch Ausländer getötet werden. Ein Angehöriger will jetzt Strafanzeige gegen die AfD erstatten:
https://m.sz-online.de/sachsen/sophias- ... 15418.html
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Quatschki » Do 20. Sep 2018, 18:51

think twice hat geschrieben:(20 Sep 2018, 19:28)

Dafuer zählen die deutschen Opfer, die im Ausland durch Ausländer getötet werden. Ein Angehöriger will jetzt Strafanzeige gegen die AfD erstatten:
https://m.sz-online.de/sachsen/sophias- ... 15418.html

Ist der Rastplatz Sperbes an der A9 für dich Ausland?
Trotzdem teile ich deine Auffassung, dass dieser Fall nicht der Flüchtlingspolitik angelastet werden kann.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Quatschki » Do 20. Sep 2018, 19:10

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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon McKnee » Do 20. Sep 2018, 20:09

Tomaner hat geschrieben:(20 Sep 2018, 18:43)

Es geht nicht um Standort sondern Verfälschung von Statistik. Wenn Ausländer Staftaten verüben, die aber gar nicht in Deutschland leben und wohnen, diese aber den in Deutschland wohnenden Ausländern in der Statistik angekreidet werden.


Nichts wird wem angekreidet. Es werden Wohnort und Aufenthaltsstatus ebenfalls statistisch erfasst.

Die Statistik zählt Straftaten und Tatverdächtige in Deutschland. Was sollte es da für einen Sinn haben, nur jene zu erfassen, deren Tatverdächtige einen Wohnsitz in Deutschland haben? Wenn deutsche Auswanderer zu Besuch sind und eine Straftat begehen, wird diese auch erfasst.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon McKnee » Do 20. Sep 2018, 20:11

Quatschki hat geschrieben:(20 Sep 2018, 19:15)

Dafür fallen doch die Straftaten der Deutschen im Ausland raus?
Also zum Beispiel die ganzen Vergewaltigungen und Messerstechereien auf Mallorca.
(Stichwort Jan Ullrich)


Nein, sie werden erfasst, wenn in Deutschland das Verfahren geführt wird.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

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