Sachsen und Rechtsextremismus

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Cobra9
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Cobra9 » So 9. Sep 2018, 09:35

Zum Abkühlen erstmal zu
Leben ist das was passiert, während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Cobra9 » Mo 10. Sep 2018, 16:52

Mod

Ich wäre sehr erfreut wenn die Nutzungsbedingungen
eingehalten werden
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holymoly
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon holymoly » Mo 10. Sep 2018, 18:06

zollagent hat geschrieben:(09 Sep 2018, 10:31)

Vor allem der Menschenhass der Nazis ist passiert. Genau deswegen haben die sich doch da versammelt. Dein Versuch der Denunziation des Opfers geht daneben.

Menschenhassende Nazis haben sich zur Jagd getroffen?
Offiziell war es ein Trauermarsch und Kundgebung/Demo.
Hast du da andere Informationen??
Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen

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KarlRanseier
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon KarlRanseier » Mo 10. Sep 2018, 18:10

Hier ist endlich mal ein Lied FÜR den rechtsbraunversifften Freistaat:

https://www.youtube.com/watch?v=OzB7SKJIwhM

Und wer noch einmal behauptet, in Sachsen gäbe es Nazis, der gehört sofort zur "Achse des Bösen". Nazis in Sachsen nennt man "besorgte Bürger", so viel Zeit muss schon sein!

Schon vor Jahren war Sachsen der braune Schandfleck:
https://www.youtube.com/watch?v=6-3oaGFHdfw
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imp
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon imp » Mo 10. Sep 2018, 18:15

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Sep 2018, 19:10)

Hier ist endlich mal ein Lied FÜR den rechtsbraunversifften Freistaat:

https://www.youtube.com/watch?v=OzB7SKJIwhM

Und wer noch einmal behauptet, in Sachsen gäbe es Nazis, der gehört sofort zur "Achse des Bösen". Nazis in Sachsen nennt man "besorgte Bürger", so viel Zeit muss schon sein!

Schon vor Jahren war Sachsen der braune Schandfleck:
https://www.youtube.com/watch?v=6-3oaGFHdfw

Klar gibt es ein Naziproblem. Nicht bloß in Sachsen, aber da erkennbar sehr.
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Selina
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mo 10. Sep 2018, 18:41

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Sep 2018, 19:10)

Hier ist endlich mal ein Lied FÜR den rechtsbraunversifften Freistaat:

https://www.youtube.com/watch?v=OzB7SKJIwhM

Und wer noch einmal behauptet, in Sachsen gäbe es Nazis, der gehört sofort zur "Achse des Bösen". Nazis in Sachsen nennt man "besorgte Bürger", so viel Zeit muss schon sein!

Schon vor Jahren war Sachsen der braune Schandfleck:
https://www.youtube.com/watch?v=6-3oaGFHdfw


Peinlich peinlich. Obwohl ich die überhebliche Böhmermann-Art überhaupt nicht mag. Da gibts bessere Satire. Außerdem kenne ich paar Sachsen, die weder "besorgte Bürger" noch Nazis sind und die viel Mutterwitz haben. Gerade, wenn man mal die diversen Gegendemos und Konzerte besucht, die gerade immer mal stattfinden, kann man viele nette, humorvolle und intelligente Sachsen treffen. Nicht gewusst? ;)
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Teeernte » Mo 10. Sep 2018, 18:47

Selina hat geschrieben:(10 Sep 2018, 19:41)

Peinlich peinlich..... Da gibts bessere Satire.


Beide Zeugen der Menschenjagd....Schauspieler der gleichen Theatergruppe (Cemmnitz..) ??

Huch... https://www.oliverjanich.de/wahnsinn-be ... atergruppe
Zuletzt geändert von Teeernte am Mo 10. Sep 2018, 18:48, insgesamt 1-mal geändert.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 10. Sep 2018, 19:06

Null-Toleranz-Politik - Ermittler durchsuchten Räume von "Pro Chemnitz".
Davor gab es schon eine Wohnungsdurchsuchung in Bremen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 27436.html
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon imp » Mo 10. Sep 2018, 19:11

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Sep 2018, 20:04)

Ich halte es für einen Denkfehler, Schuldenfreiheit bei einem Land als Gütesiegel zu betrachten. Viel wichtiger ist es, dass es genügend Schulen, Lehrer, Bibliotheken, Infrastruktur und auch Freizeiteinrichtungen gibt. Aber das ist ein anderes Thema...

Das Thema lautet Sachsen und Rechtsextremismus. Sachsen im Allgemeinen jammern nicht in dem Maß wie du es darstellst. Der rechte Rand tut das. Sachsen ist wirtschaftlich recht solide, die Kommunalstruktur ist an moderne Zeiten angepasst, der Schuldenstand gering. Man soll Sachsen an sich nicht mit problematischen Gruppen gleichsetzen. Man soll diese Gruppen auch nicht kleinreden. Es bringt nichts, jetzt die Gleichung Sachsen = rechter Rand aufzumachen. Das ist auf mehrere Weise falsch.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Selina » Mo 10. Sep 2018, 19:14

Es gibt genauso wenig die Sachsen, wie es nicht die Hessen, die Rheinländer oder die Bayern gibt. Überall hats A.löcher, liebenswerte Leute und weniger liebenswerte, dumme und kluge, aggressive und friedliche, originelle und weniger originelle Leute ;)
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 10. Sep 2018, 19:15

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Sep 2018, 20:04)

Ich halte es für einen Denkfehler, Schuldenfreiheit bei einem Land als Gütesiegel zu betrachten. Viel wichtiger ist es, dass es genügend Schulen, Lehrer, Bibliotheken, Infrastruktur und auch Freizeiteinrichtungen gibt. Aber das ist ein anderes Thema...

Das ist schon das Thema, zum Modell des "starken Staates" gehört die soziale Kompetenz.
Das ist weitaus wichtiger als sich auf Galgenhumor zu begrenzen, auf Sachsen-Bashing, Gelsenkirchen- oder Schweden-Bashing.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon KarlRanseier » Mo 10. Sep 2018, 19:27

Selina hat geschrieben:(10 Sep 2018, 20:14)

Es gibt genauso wenig die Sachsen, wie es nicht die Hessen, die Rheinländer oder die Bayern gibt. Überall hats A.löcher, liebenswerte Leute und weniger liebenswerte, dumme und kluge, aggressive und friedliche, originelle und weniger originelle Leute ;)



Fakt ist aber auch, dass es in Sachsen pro Einwohner VIELFACH MEHR Nazis gibt als in allen Ländern, ohne deren Hilfe der Freistaat gar nicht die Mittel hätte, um seine Pegidisten durchzufüttern.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon sunny.crockett » Mo 10. Sep 2018, 19:33

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Sep 2018, 20:04)

Ich halte es für einen Denkfehler, Schuldenfreiheit bei einem Land als Gütesiegel zu betrachten. Viel wichtiger ist es, dass es genügend Schulen, Lehrer, Bibliotheken, Infrastruktur und auch Freizeiteinrichtungen gibt. Aber das ist ein anderes Thema...


Wie immer liegst du völlig falsch, dir geht es nur um stumpfsinniges Bashing

Für deine Bildung:
https://www.insm-bildungsmonitor.de/

Und jetzt sag mal gaaanz laut, an welcher Stelle Sachsen da steht.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Skeptiker » Mo 10. Sep 2018, 20:38

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Sep 2018, 20:35)
Warum stellt eigentlich kein Mensch die Frage, wieso es in Sachsen so extrem viele Frustrierte gibt? Warum suchen sie Sündenböcke? Sie haben doch ihre Bananen bekommen. Und sie bekommen Entwicklungshilfe von Menschen, die weniger erfolglos sind. Was wollen sie noch? Mehr Bananen? :?:

Solche Sprüche reißen und dann darüber wundern, dass in Sachsen die AfD immer stärker wird … :rolleyes:
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon KarlRanseier » Mo 10. Sep 2018, 20:40

DarkLightbringer hat geschrieben:(10 Sep 2018, 21:31)

In Mattstedt hätte es sogar rund 1.500 mehr Neonazis gegeben als das Dorf überhaupt Einwohner hat - sofern die Veranstaltung wie geplant durchgeführt worden wäre.
Gegen Vorurteile lässt sich schlecht argumentieren.


Kretschmer bemüht sich um Differenzierung. Und das ist nicht ganz so einfach, wenn man direkt mit Bürgern spricht.
Da moniert beispielsweise jemand, im Park X floriere der Drogenhandel und man könne abends dort nicht mehr hin. Was würdest du denn da antworten - wollt ihr Bananen ?



Ich würde zuerst überprüfen, ob es den Park X überhaupt gibt, oder ob die Person vielleicht FakeNews verbreitet oder auf FakeNews hereingefallen ist, was ja in Zeiten von Fressenbuch wahrlich keine Seltenheit ist.

Gibt es den Park nicht, würde ich der Person einen Volkshochschulkurs in Sachen Medienkompetenz anbieten.

Anderenfalls würde ich mal die Polizei dort vorbeischauen lassen, auch wenn das natürlich die Gefahr birgt, dass nicht mehr genügend Polizisten verfügbar sind, um die Presse zu behindern oder so extrem schwere Straftaten wie Beleidigung jeweils und immer sofort an Ort und Stelle aufklären zu können. Man kann halt nicht alles haben und muss immer Prioritäten setzen.
Zuletzt geändert von KarlRanseier am Mo 10. Sep 2018, 20:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon imp » Mo 10. Sep 2018, 20:40

sunny.crockett hat geschrieben:(10 Sep 2018, 21:33)

Wen du den Zeit-Artikel genau lesen würdest, dann bemerkst du sicher, dass nur ein Beispiel eines Singles aus Sachsen beispielhaft dargestellt wird, um den "Frauenmangel" in GANZ Ostdeutschland zu zeigen.

Das ist das Format einer Reportage.

Vielleicht hat man bei der Zeit nicht ganz aufgepasst und ein Beispiel aus dem Bundesland genommen, in dem es laut offizieller Statistik mehr Frauen als Männer gibt.

Nein. Das Problem ist, dass Frauen über 40 kaum Kinder machen und für die Paarungsbedürfnisse der jüngeren Männer auch nur fallweise in Frage kommen. So steht es ja auch drin:

Sachsen ist für diese Entwicklung ein gutes Beispiel. Zwar leben hier insgesamt mehr Frauen als Männer. Betrachtet man hingegen nur die Altersgruppe der 18- bis 30-Jährigen, die über die Zukunft der Region entscheiden, verändert sich das Bild. Auf 100 Männer kommen dann durchschnittlich nur noch knapp 91 Frauen, heißt es im aktuellen Landesentwicklungsbericht. Auf dem Land ist der Männerüberschuss oft noch extremer.

Hätte man lesen können. Warum liest du nicht?

Demnach müsste das Defizit an Frauen in anderen ostdeutschen Ländern noch krasser ausfallen

In der Tat ist das Defizit an jungen Frauen in den anderen AfD-Stammländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg ebenfalls bedenklich.

Übrigens ist die Begründung, Frauen wandern wegen der Karriere ab, für Sachsen wohl auch nicht so angebracht. Sachsen hat im Osten die wenigsten Probleme mit der wirtschaftlichen Lage

Das ist ambivalent. Die Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten sind in den sächsischen Zweigbetrieben, die sich auf wenige Ortschaften konzentrieren, besser als im Rest Sachsens - sie sind aber deutlich unter dem, was im restlichen Bundesgebiet allgemein möglich ist. Wer einmal von Kötzschenbroda wegzieht, dem ist Leipzig auch nicht mehr viel besser als Nürnberg.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon sunny.crockett » Mo 10. Sep 2018, 20:43

KarlRanseier hat geschrieben:(10 Sep 2018, 21:21)

Ändert aber alles nichts daran, dass es in Sachsen wohl mehr Rechtsextreme und vollkommen Gestörte gibt, die sich freuen, wenn ausländische Kinder von der Polizei in den Schwitzkasten genommen werden, als z.B. in Bayern oder NRW, obwohl Sachsen viel weniger Einwohner hat.


Naja, könnte es sein, dass es dort mehr Leute gibt, die sich nicht auf offener Straße mit dem Messer abstechen lassen wollen ? Vielleicht hat man damit in NRW, BaWü oder Berlin weniger ein Problem.

Möge sich der Herr Ministerpräsident, wenn er mal gerade nicht relativiert und verharmlost, Gedanken darüber machen, warum das so ist. Ständig zu betonen, dass nicht alle Chemnitzer und nicht alle Sachsen Nazis und "Ausländer-raus"-Schreier sind, bringt herzlich wenig, das ist auch so bekannt.


Mach doch mal einen Vorschlag, was der MP seinen Bürgern sagen soll? Vielleicht ein Jahr vor den Wahlen ALLE Sachsen als Nazis zu bezeichnen? Was würdest du denn als MP machen, um Ruhe ins Land zu bringen?
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 10. Sep 2018, 20:43

Raul71 hat geschrieben:(10 Sep 2018, 21:31)

Danke. Wie ich da aber gelesen habe, werden die dem rechten bzw. rechtspopulistischen Bereich zugeordnet. Ich kann da absolut nichts von Nazis lesen.

Die Begriffe "völkisch, rassistisch" sind synonym zu verstehen, ebenso wie "rechtsextreme Personen".
Manches wird kontrovers diskutiert, steht da, aber auch:
Gegen mehrere Pegida-Organisatoren und Redner sind Strafverfahren anhängig bzw. Verurteilungen erfolgt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pegida

Um Klosterschüler scheint es sich nicht gerade zu handeln.
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon zollagent » Mo 10. Sep 2018, 20:44

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(10 Sep 2018, 20:11)

Das Thema lautet Sachsen und Rechtsextremismus. Sachsen im Allgemeinen jammern nicht in dem Maß wie du es darstellst. Der rechte Rand tut das. Sachsen ist wirtschaftlich recht solide, die Kommunalstruktur ist an moderne Zeiten angepasst, der Schuldenstand gering. Man soll Sachsen an sich nicht mit problematischen Gruppen gleichsetzen. Man soll diese Gruppen auch nicht kleinreden. Es bringt nichts, jetzt die Gleichung Sachsen = rechter Rand aufzumachen. Das ist auf mehrere Weise falsch.

Leider ist es aber auch nicht wegzureden, daß gerade in Sachsen diese Gruppen besonders wahrnehmbar sind. Und offensichtlich auch viel Zulauf haben. Daß sie das öffentliche Leben nicht allein bestimmen, ist gut, aber es taugt nicht zur Relativierung der von diesen rechtsradikalen Gruppen betriebenen Hetze.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Sachsen und Rechtsextremismus

Beitragvon Raul71 » Mo 10. Sep 2018, 20:54

DarkLightbringer hat geschrieben:(10 Sep 2018, 21:43)

Die Begriffe "völkisch, rassistisch" sind synonym zu verstehen, ebenso wie "rechtsextreme Personen".
Manches wird kontrovers diskutiert, steht da, aber auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Pegida

Um Klosterschüler scheint es sich nicht gerade zu handeln.

Gegen mehrere Pegida-Organisatoren und Redner sind Strafverfahren anhängig bzw. Verurteilungen erfolgt.


Ich habe von den mit spazierenden Leuten geschrieben. Von Nazis las ich allerdings weiter nichts. Klosterschüler mit Nazis in Verbindung zu bringen, ist irgendwie genial.
Zuletzt geändert von Raul71 am Mo 10. Sep 2018, 21:03, insgesamt 1-mal geändert.

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