Bundesweite CSU

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Würdest Du die CSU wählen?

Ja (ich wohne in Bayern)
6
23%
Ja (ich wohne nicht in Bayern)
7
27%
Nein (ich wohne in Bayern)
4
15%
Nein (ich wohne nicht in Bayern)
9
35%
 
Abstimmungen insgesamt: 26
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aleph
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon aleph » Mo 21. Mär 2016, 14:45

relativ hat geschrieben:(21 Mar 2016, 12:47)

Jo das wäre gut, dann wäre die CSU auch in Bayern Geschichte. :D


Nicht schlecht, in Bayern hat die AFD kaum eine Chance, eine nennenswerte Bedeutung zu erhalten. Diese Position ist eben schon besetzt :D
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pikant
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon pikant » Mo 21. Mär 2016, 16:13

warum nicht?
eine weitere Partei rechts der CDU - zersplittert dieses Lager und ansonsten ist da nicht viel.
HugoBettauer

Re: Bundesweite CSU

Beitragvon HugoBettauer » Mo 21. Mär 2016, 19:12

Man kann bereits heute außerhalb Bayerns CSU-Mitglied sein. Wenn ich mich recht erinnere, ist in irgendeinem Dorf bei Frankfurt sogar ein CSU-Bürgermeister.
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frems
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon frems » Sa 2. Apr 2016, 18:05

Laut einer Insa-Umfrage (Zeitraum: 18.3.-21.3.) für die "Bild" könnte die CSU bundesweit große Erfolge einfahren. Würde die CSU - rein theoretisch - auch außerhalb Bayerns antreten, käme sie auf annähernd so viel Zustimmung wie die Schwesternpartei CDU.

Die CSU würde laut der Umfrage im restlichen Bundesgebiet viele Wähler aus dem Lager der Nicht-Wähler rekrutieren. So würde fast jeder fünfte Nichtwähler der bundesweiten CSU seine Stimme geben.

In der Umfrage erreicht die CDU 23,5 Prozent, die CSU 19 Prozent.

http://www.welt.de/politik/article15391 ... ieten.html
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rain353
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Bundesweite CSU - Aufstand gegen Merkel?

Beitragvon rain353 » Mo 20. Aug 2018, 02:25

Könnte es nach der vermutlich sehr wahrscheinlichen schlechten Wahlergebnissen in Bayern und in Hessen zum Aufstand gegen Merkel kommen(insbesondere aus der CSU)...
Die CSU und die Hessen-CDU - Basis und viele Funktionäre haben eins : beide sind sehr konservative konservative Landesverbände..

Würde es denn dazu kommen, dass die CSU Führung dazu gezwungen wird notfalls bundesweit anzutreten bzw. die Fraktionsgemeinschaft aufzukündigen, da sicher viele die Schuld an Merkel sehen werden?
Die CSU wäre sich sogar der Unterstützung der Sachsen-CDU sicher, die komplett zur CSU übertreten würden...
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Re: Bundesweite CSU - Aufstand gegen Merkel?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 20. Aug 2018, 06:54

rain353 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 03:25)

Könnte es nach der vermutlich sehr wahrscheinlichen schlechten Wahlergebnissen in Bayern und in Hessen zum Aufstand gegen Merkel kommen(insbesondere aus der CSU)...
Die CSU und die Hessen-CDU - Basis und viele Funktionäre haben eins : beide sind sehr konservative konservative Landesverbände..

Würde es denn dazu kommen, dass die CSU Führung dazu gezwungen wird notfalls bundesweit anzutreten bzw. die Fraktionsgemeinschaft aufzukündigen, da sicher viele die Schuld an Merkel sehen werden?
Die CSU wäre sich sogar der Unterstützung der Sachsen-CDU sicher, die komplett zur CSU übertreten würden...

Bundesweite CSU gibts schon. Nennt sich "DSU", wählt keine Sau.

Die CSU ist aus einer Schwäche heraus noch viel weniger geeignet, bundesweit anzutreten als aus einer Stärke heraus. Die erste Bundestagswahl nach so einer Trennung - und die käme, wenn sie "wegen Merkel" den Bruch machte, umgehend - wäre finanziell, organisatorisch und repräsentativ ein schwer zu vertragender Schlag für die CSU. Die CDU würde darunter leiden, aber die CSU wäre existenziell gefährdet. Das weiß auch der organisationsunfähige Zirkel alter Opas in Hessen, der vielleicht einmal eine Delegiertenversammlung kippen kann, wenn die Mehrheit sowieso knapp war, aber niemals im Stande wäre, eine aus sich selbst kampagnenfähige Partei zu tragen. Man darf auch nicht unterschätzen, wieviele CSU-Mitglieder durch den aktuellen Söderkurs verärgert sind, wieviele Menschen grundsätzlich die Union als ihr Zuhause ansehen, aber eben die CSU nicht.

Das geht schon mit weiten Teilen der Jungen Union los, selbst wenn diese bis auf weiteres beiden Parteien verbunden bliebe oder keiner von beiden.
Insbesondere bei der Sachsen-CDU machst du dir aber etwas vor. Deren aktueller Vorturner ist gerade um ein stabiles Bild bemüht.
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Re: Bundesweite CSU - Aufstand gegen Merkel?

Beitragvon Teeernte » Mo 20. Aug 2018, 07:52

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(20 Aug 2018, 07:54)

Bundesweite CSU gibts schon. Nennt sich "DSU", wählt keine Sau..


Die AfD ist ein identisches Gebilde.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Bundesweite CSU - Aufstand gegen Merkel?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 20. Aug 2018, 08:19

Teeernte hat geschrieben:(20 Aug 2018, 08:52)

Die AfD ist ein identisches Gebilde.

Die AfD ist eher sowas wie die Republikaner - Eine Partei, die damit ringt, wieviel NS sie öffentlich zugeben möchte.
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Re: Bundesweite CSU - Aufstand gegen Merkel?

Beitragvon Dampflok94 » Mo 20. Aug 2018, 09:37

rain353 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 03:25)

Könnte es nach der vermutlich sehr wahrscheinlichen schlechten Wahlergebnissen in Bayern und in Hessen zum Aufstand gegen Merkel kommen(insbesondere aus der CSU)...
Die CSU und die Hessen-CDU - Basis und viele Funktionäre haben eins : beide sind sehr konservative konservative Landesverbände..

Würde es denn dazu kommen, dass die CSU Führung dazu gezwungen wird notfalls bundesweit anzutreten bzw. die Fraktionsgemeinschaft aufzukündigen, da sicher viele die Schuld an Merkel sehen werden?
Die CSU wäre sich sogar der Unterstützung der Sachsen-CDU sicher, die komplett zur CSU übertreten würden...

Nach einer verlorenen LTW hätte die CSU erst mal genug damit zu tun eine neue Regierung auf die Beine zu stellen. Und da eine Koalition mit der AfD praktisch auszuschließen ist, wird der Koalitionspartner wohl links von ihr stehen. Dann gleichzeitig einen massiven Rechtsruck zu vollziehen, denn nur dann macht eine bundesweite CSU Sinn, würde eine Koalition von vornherein schwer belasten.
Aber die wichtigere Frage wäre, ob die CSU wirklich so dumm wäre anzunehmen, die Niederlage hätte an Merkel gelegen. Und nicht etwa an den eigenen Fehlern. Das ist möglich aber ich halte das nicht für sehr wahrscheinlich.
Last but not least: Daß ein CDU-Landesverband komplett übertreten würde halte ich für absurd. Es mag sein, daß in Sachsen besonders viele Mitglieder diesen Schritt vollziehen würden. Aber mehr auch nicht.
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Re: Bundesweite CSU - Aufstand gegen Merkel?

Beitragvon Teeernte » Mo 20. Aug 2018, 09:41

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(20 Aug 2018, 09:19)

Die AfD ist eher sowas wie die Republikaner - Eine Partei, die damit ringt, wieviel NS sie öffentlich zugeben möchte.


Nun das ist das derzeitige IST. Die Gründung ....Bildung ist von Bayern unterstützt. ...ich mag das bayrische "Freibier" bei der AfD hier auch nicht...
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Re: Bundesweite CSU - Aufstand gegen Merkel?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 20. Aug 2018, 09:57

Dampflok94 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 10:37)

Nach einer verlorenen LTW hätte die CSU erst mal genug damit zu tun eine neue Regierung auf die Beine zu stellen. Und da eine Koalition mit der AfD praktisch auszuschließen ist, wird der Koalitionspartner wohl links von ihr stehen. Dann gleichzeitig einen massiven Rechtsruck zu vollziehen, denn nur dann macht eine bundesweite CSU Sinn, würde eine Koalition von vornherein schwer belasten.

Das ist ein wichtiger innerbayrischer Punkt. Sich gleichzeitig eine Bundestagswahl mit zusätzlicher innerbayrischer CDU-Konkurrenz und dem Kraftakt Parteiausdehnung anzulachen, ist geradezu selbstmörderisch.

Last but not least: Daß ein CDU-Landesverband komplett übertreten würde halte ich für absurd. Es mag sein, daß in Sachsen besonders viele Mitglieder diesen Schritt vollziehen würden. Aber mehr auch nicht.

Der Austritt eines Landesverbandes aus einer Partei ist organisationsrechtlich nicht vorgesehen. Mitglieder sind in erster Linie Mitglieder der Partei. Sie können allenfalls demonstrativ beschließen und bewerben, kollektiv in eine - zunächst rechtsformlose - neue Entität oder in eine bestehende Partei überzugehen. Das ist aber am Ende eine Sammlung von Einzelentscheidungen der Mitglieder. Geld, Organisationsmateriale etc können nicht mitgenommen werden, übrigens auch keine Mitgliederlisten.
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Re: Bundesweite CSU - Aufstand gegen Merkel?

Beitragvon Dampflok94 » Mo 20. Aug 2018, 10:18

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(20 Aug 2018, 10:57)
Der Austritt eines Landesverbandes aus einer Partei ist organisationsrechtlich nicht vorgesehen. Mitglieder sind in erster Linie Mitglieder der Partei. Sie können allenfalls demonstrativ beschließen und bewerben, kollektiv in eine - zunächst rechtsformlose - neue Entität oder in eine bestehende Partei überzugehen. Das ist aber am Ende eine Sammlung von Einzelentscheidungen der Mitglieder. Geld, Organisationsmateriale etc können nicht mitgenommen werden, übrigens auch keine Mitgliederlisten.

Völlig korrekt. Am unangenehmsten wäre es natürlich, wenn viele Mandatsträger, sei es auf Landes- oder Kommunalebene, diesen Schritt vollziehen würden. Weil dann die Mandate verloren gingen.
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Re: Bundesweite CSU - Aufstand gegen Merkel?

Beitragvon Ein Terraner » Mo 20. Aug 2018, 10:21

Thema Bundesweite CSU, sind denn schon wieder 4 Wochen rum?
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Re: Bundesweite CSU - Aufstand gegen Merkel?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 20. Aug 2018, 10:24

Dampflok94 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 11:18)

Völlig korrekt. Am unangenehmsten wäre es natürlich, wenn viele Mandatsträger, sei es auf Landes- oder Kommunalebene, diesen Schritt vollziehen würden. Weil dann die Mandate verloren gingen.

Gerade die beiden Spaltungen der AfD und die Geschehnisse um die damals aufstrebende LINKE bzw PIRATEN lassen mich vermuten, dass Mandatsträger einer etablierten Partei extrem konservativ mit ihrem einkommensbestimmenden Mandat umgehen. Da wechselt meist, wer ohnehin schmale Aussicht auf Wiederwahl hatte oder sich ein eventuelles Scheitern einfach leisten kann. Auf Kommunalebene alles eine Nummer kleiner und etwas relativiert, aber nicht sehr.

Wir dürfen nicht vergessen, dass in weiten Teilen unseres Landes "CSU" und "Bayern" ganz reflexhafte, wenig faktenorientierte Abwehrhaltungen selbst bei Konservativen hervorbringen. Einige der höheren Funktionsträger dieser Partei sind habituell nun mal Schießbudenfiguren für nichtbayrische Deutsche. Das weiß auch, wer selbst diese Vorbehalte nicht gänzlich teilt.
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Re: Bundesweite CSU - Aufstand gegen Merkel?

Beitragvon rain353 » Mo 20. Aug 2018, 15:47

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(20 Aug 2018, 07:54)

Bundesweite CSU gibts schon. Nennt sich "DSU", wählt keine Sau.

Die CSU ist aus einer Schwäche heraus noch viel weniger geeignet, bundesweit anzutreten als aus einer Stärke heraus. Die erste Bundestagswahl nach so einer Trennung - und die käme, wenn sie "wegen Merkel" den Bruch machte, umgehend - wäre finanziell, organisatorisch und repräsentativ ein schwer zu vertragender Schlag für die CSU. Die CDU würde darunter leiden, aber die CSU wäre existenziell gefährdet. Das weiß auch der organisationsunfähige Zirkel alter Opas in Hessen, der vielleicht einmal eine Delegiertenversammlung kippen kann, wenn die Mehrheit sowieso knapp war, aber niemals im Stande wäre, eine aus sich selbst kampagnenfähige Partei zu tragen. Man darf auch nicht unterschätzen, wieviele CSU-Mitglieder durch den aktuellen Söderkurs verärgert sind, wieviele Menschen grundsätzlich die Union als ihr Zuhause ansehen, aber eben die CSU nicht.

Das geht schon mit weiten Teilen der Jungen Union los, selbst wenn diese bis auf weiteres beiden Parteien verbunden bliebe oder keiner von beiden.
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Der DSU fehlen aber die Strukturen. Und die CSU weiß. dass, wenn sie bundesweite Neuwahlen provoziert, vorher die Merkel sowieso weggeputscht wird,als nochmal zu kandidieren..
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Re: Bundesweite CSU - Aufstand gegen Merkel?

Beitragvon rain353 » Mo 20. Aug 2018, 15:49

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(20 Aug 2018, 10:57)

Das ist ein wichtiger innerbayrischer Punkt. Sich gleichzeitig eine Bundestagswahl mit zusätzlicher innerbayrischer CDU-Konkurrenz und dem Kraftakt Parteiausdehnung anzulachen, ist geradezu selbstmörderisch.


Der Austritt eines Landesverbandes aus einer Partei ist organisationsrechtlich nicht vorgesehen. Mitglieder sind in erster Linie Mitglieder der Partei. Sie können allenfalls demonstrativ beschließen und bewerben, kollektiv in eine - zunächst rechtsformlose - neue Entität oder in eine bestehende Partei überzugehen. Das ist aber am Ende eine Sammlung von Einzelentscheidungen der Mitglieder. Geld, Organisationsmateriale etc können nicht mitgenommen werden, übrigens auch keine Mitgliederlisten.


Die führenden Personen der Sachsen CDU würden dann halt austreten und der CSU beitreten
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Re: Bundesweite CSU - Aufstand gegen Merkel?

Beitragvon rain353 » Mo 20. Aug 2018, 15:50

Dampflok94 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 10:37)

Nach einer verlorenen LTW hätte die CSU erst mal genug damit zu tun eine neue Regierung auf die Beine zu stellen. Und da eine Koalition mit der AfD praktisch auszuschließen ist, wird der Koalitionspartner wohl links von ihr stehen. Dann gleichzeitig einen massiven Rechtsruck zu vollziehen, denn nur dann macht eine bundesweite CSU Sinn, würde eine Koalition von vornherein schwer belasten.
Aber die wichtigere Frage wäre, ob die CSU wirklich so dumm wäre anzunehmen, die Niederlage hätte an Merkel gelegen. Und nicht etwa an den eigenen Fehlern. Das ist möglich aber ich halte das nicht für sehr wahrscheinlich.
Last but not least: Daß ein CDU-Landesverband komplett übertreten würde halte ich für absurd. Es mag sein, daß in Sachsen besonders viele Mitglieder diesen Schritt vollziehen würden. Aber mehr auch nicht.


Die CSU hat ja nur ein Landesverband, wenn die dann noch eine Koalition mit der SPD oder sogar noch den Grünen machen nimmt kein Bayer mehr die für Ernst.... Nicht mal als konservative Kraft.
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Re: Bundesweite CSU - Aufstand gegen Merkel?

Beitragvon rain353 » Mo 20. Aug 2018, 15:53

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(20 Aug 2018, 07:54)

Bundesweite CSU gibts schon. Nennt sich "DSU", wählt keine Sau.

Die CSU ist aus einer Schwäche heraus noch viel weniger geeignet, bundesweit anzutreten als aus einer Stärke heraus. Die erste Bundestagswahl nach so einer Trennung - und die käme, wenn sie "wegen Merkel" den Bruch machte, umgehend - wäre finanziell, organisatorisch und repräsentativ ein schwer zu vertragender Schlag für die CSU. Die CDU würde darunter leiden, aber die CSU wäre existenziell gefährdet. Das weiß auch der organisationsunfähige Zirkel alter Opas in Hessen, der vielleicht einmal eine Delegiertenversammlung kippen kann, wenn die Mehrheit sowieso knapp war, aber niemals im Stande wäre, eine aus sich selbst kampagnenfähige Partei zu tragen. Man darf auch nicht unterschätzen, wieviele CSU-Mitglieder durch den aktuellen Söderkurs verärgert sind, wieviele Menschen grundsätzlich die Union als ihr Zuhause ansehen, aber eben die CSU nicht.

Das geht schon mit weiten Teilen der Jungen Union los, selbst wenn diese bis auf weiteres beiden Parteien verbunden bliebe oder keiner von beiden.
Insbesondere bei der Sachsen-CDU machst du dir aber etwas vor. Deren aktueller Vorturner ist gerade um ein stabiles Bild bemüht.


Also denkst du auch, dass die CSU zusammen mit vielen von der Hessen CDU und Sachsen CDU Merkel richtig Dampf im Kessel machen beim Parteitag bzw. schon direkt nach den Wahlen??
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Re: Bundesweite CSU - Aufstand gegen Merkel?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 20. Aug 2018, 16:03

rain353 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 16:49)

Die führenden Personen der Sachsen CDU würden dann halt austreten und der CSU beitreten

Ich sehe in der aktuellen Führung der CDU Sachsen niemanden, der sich auf diese Weise polternd in die Rente begeben will.
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Re: Bundesweite CSU - Aufstand gegen Merkel?

Beitragvon rain353 » Mo 20. Aug 2018, 16:14

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(20 Aug 2018, 17:03)

Ich sehe in der aktuellen Führung der CDU Sachsen niemanden, der sich auf diese Weise polternd in die Rente begeben will.


Damit meinte ich soll ja der Druck auf Merkel erhöht werden.. Die Sachsen-CDU steht ja auf der Seite der CSU.. Könnten die nicht nach den 2 vergeigten Wahlen Merkel die Schuld daran geben, bzw. sich die Wut der CSU Basis
gegen Söder und dann sogar gegen Merkel richten??

Für die Demütigung brauchen die nämlich Sündenböcke und für viele ist Söders plötzlicher Sinneswandel von seiner harten Haltung zur Flüchtlingspolitik zu offensichtlich...

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