Neue, linke "Sammlungsbewegung".

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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon DarkLightbringer » Di 21. Aug 2018, 17:07

Selina hat geschrieben:(21 Aug 2018, 18:02)

:thumbup: Der war gut. Die Linke auch Christian Lindner nicht :D

Und hier wieder mal was aus ner anderen Richtung:

Zitat:

Berlin. Die linke Sammlungsbewegung von Sahra Wagenknecht will keine neue Partei, sondern eine Bürgerbewegung sein. »Aufstehen« richte sich an Leute, die nicht Mitglied einer Partei werden wollen, aber sich für gesellschaftliche Themen engagieren, sagte Fabio De Masi aus dem Unterstützerkreis der Sammlungsbewegung in einem Gespräch mit »nd«.

»Da würde es ja überhaupt keinen Sinn machen, eine neue Partei zu etablieren«, so der Bundestagsabgeordnete der LINKEN. Außerdem richte sich die Sammlungsbewegung an Menschen, die in ihren Parteien für einen populären, einen sozialen Kurs streiten wollen. Man habe sich eng mit den Kampagnen von Jeremy Corbyn in Großbritannien und von Bernie Sanders in den USA darüber beraten, wie man Menschen politisch aktiviert. »Wenn wir mit 'Aufstehen' Leute in den Parteien stärken, Menschen gewinnen wie die Kampagnen um Sanders oder Corbyn, können wir auch Wahlen gewinnen.« nd

Das komplette Interview mit Fabio De Masi lesen Sie in der Dienstagsausgabe von »neues deutschland«.


https://www.neues-deutschland.de/artike ... nnlos.html

Der Bundesvorstand der Linken geht vorsichtig auf Distanz, in Form eines Orientierungspapieres.

Der geschäftsführende Parteivorstand der LINKEN hat sich kürzlich in einem Papier zur geplanten Sammlungsbewegung »Aufstehen« von Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht, ihrem Ehemann, dem saarländischen Linksfraktionsvorsitzenden Oskar Lafontaine, und anderen Politikern positioniert.
https://www.neues-deutschland.de/artike ... agenknecht

"Neues Deutschland" ist vermutlich eine gute Quelle, um Linke über die Linken zu informieren. ;)
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon Selina » Di 21. Aug 2018, 17:15

DarkLightbringer hat geschrieben:(21 Aug 2018, 18:07)

Der Bundesvorstand der Linken geht vorsichtig auf Distanz, in Form eines Orientierungspapieres.

https://www.neues-deutschland.de/artike ... agenknecht

"Neues Deutschland" ist vermutlich eine gute Quelle, um Linke über die Linken zu informieren. ;)


Kenne ich den Text über die "vorsichtige Distanz" :D Wie gesagt: Abwarten.
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon DarkLightbringer » Di 21. Aug 2018, 17:30

Selina hat geschrieben:(21 Aug 2018, 18:15)

Kenne ich den Text über die "vorsichtige Distanz" :D Wie gesagt: Abwarten.

Gut, warten wir eben auf die Revolution am 4. September - um wieviel Uhr genau kommt die ?
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon Selina » Di 21. Aug 2018, 17:35

DarkLightbringer hat geschrieben:(21 Aug 2018, 18:30)

Gut, warten wir eben auf die Revolution am 4. September - um wieviel Uhr genau kommt die ?


:D :thumbup:

Keine Ahnung. Aber mal was anderes: Ich sehe deinen Avatar nur so komisch. Als gäbe es da einen technischen Fehler. Was ist da los?
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon JJazzGold » Di 21. Aug 2018, 17:36

MäckIntaier hat geschrieben:(20 Aug 2018, 09:12)

Ihre Abneigung gegen die beiden Blöcke würde ich teilen, aber eine deutsche Neuordnung würde eher die doppelte Menge hervorbringen. Überflüssig sind ja erst die Sozialdemokraten, die sich auf die Linken, Grünen und die CDU aufteilen würden. Diese wiederum würde sich etwa in eine um den Großteil der AfD angereicherte konservative Partei und in eine aus Teilen der CSU und der SPD angereicherte Partei teilen, die Grünen erhileten einen Teil der Linken und der SPD, die Linken würden Teile der SPD und ein paar Grüne und etwas AfD (zurück)bekommen. Das sind dann vier Parteien plus evtl. eine kleine rechtsextreme, um die 5%-Hürde kämpfende Partei. Die Mehrheitsverhältnisse blieben schwierig, aber die Botschaften wären wieder unterscheidbar. Die FDP würde natürlich auch in den anderen aufgehen.



Bei einer solchen Blockkonstruktion muss ein steigender Anteil Nichtwähler in Betracht gezogen werden. Dieser lag in den USA zur letzten Wahl bei 46,9%. Zum Vergleich, der höchste Anteil Nichtwähler lag in Deutschland in 2009 bei 29,2%.
Ein Anteil von fast 50%, der sich bei keinem der Blöcke vertreten sieht, birgt die Gefahr des Einsammelns durch eine dritte Partei. Nicht in den USA, dort ist der Wähler längst daran gewöhnt, nur noch zwischen Reps und Demoscrats einflußnehmend wählen zu können, aber in Deutschland, wo der Wähler zunehmend Auswahl geboten bekommt. Wie einfach es ist, hier Unzufriedene ohne Aussicht auf Mitgestaltung einzusammeln, zeigt sich an den momentanen AfD Werten in Bund und Land.

Dies in Betracht ziehend bevorzuge ich persönlich ein breitgefächertes Angebot, auch wenn dies bedeutet, dass im Bund zwei Parteien keine Chance haben jemals mitzugestalten, so bündeln sie doch an den jeweiligen Rändern Diejenigen, die ansonsten ihren Unmut in einer geschickt populistisch ausgerichteten dritten Bewegung zu 50% sammeln würden.
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon Misterfritz » Mi 22. Aug 2018, 21:26

DarkLightbringer hat geschrieben:(21 Aug 2018, 18:30)

Gut, warten wir eben auf die Revolution am 4. September - um wieviel Uhr genau kommt die ?
Wahrscheinlich hat dann am 4. September eh' keiner Zeit. ;D
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon DarkLightbringer » Do 23. Aug 2018, 02:58

Selina hat geschrieben:(21 Aug 2018, 18:35)

:D :thumbup:

Keine Ahnung. Aber mal was anderes: Ich sehe deinen Avatar nur so komisch. Als gäbe es da einen technischen Fehler. Was ist da los?

Das sehe ich auch so. Der Fall wird untersucht.
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon DarkLightbringer » Do 23. Aug 2018, 03:04

Misterfritz hat geschrieben:(22 Aug 2018, 22:26)

Wahrscheinlich hat dann am 4. September eh' keiner Zeit. ;D

Es sollen ja anscheinend Prominente enthüllt werden. Vielleicht tritt jemand mit Maske auf und es ist der Fielmann-Chef persönlich.
Die bisherige Webpräsenz der "Bewegung" weist darauf hin.
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon Misterfritz » Do 23. Aug 2018, 12:50

DarkLightbringer hat geschrieben:(23 Aug 2018, 04:04)

Es sollen ja anscheinend Prominente enthüllt werden. Vielleicht tritt jemand mit Maske auf und es ist der Fielmann-Chef persönlich.
Die bisherige Webpräsenz der "Bewegung" weist darauf hin.
Prominente enthüllen? Sind die dann nackt? Ok, DAS wäre natürlich eine Aktion, die Aufmerksam auf sich ziehen würde. Aber, wer will schon so olle Knacker wie Lafo nackt sehen? :D
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 24. Aug 2018, 05:31

Misterfritz hat geschrieben:(23 Aug 2018, 13:50)

Prominente enthüllen? Sind die dann nackt? Ok, DAS wäre natürlich eine Aktion, die Aufmerksam auf sich ziehen würde. Aber, wer will schon so olle Knacker wie Lafo nackt sehen? :D

Es ist in erster Linie eine Medienkampagne.
Faktisch distanziert sich der Bundesvorstand der Linken vorsichtig vom dynamischen Lafontaine-Wagenknecht-Duo und umgekehrt distanzieren sich Duo-Fans vorsichtig von der Linken.

Das scheint dem Politologen recht zu geben (Autor von: "Die schwarze Republik und das Versagen der deutschen Linken", 2015), wenn er da sagt:

Wenn die Sammlungsbewegung ein leeres Gefäß wäre, das man einfach nur füllen müsste, dann wären die Chancen vermutlich besser. Aber Lafontaine und Wagenknecht sind eine schwere Hypothek für eine solche Bewegung, weil sie nicht nur Menschen anziehen, sondern auch viele abschrecken. Den Glauben daran, dass gerade sie der Magnet für eine breite Bewegung sein könnten, halte ich daher für ziemlich gewagt.

Anstatt eine neue Linke zu sammeln, dürften sie eher die alte Linkspartei weiter spalten.
https://www.zeit.de/politik/deutschland ... ettansicht
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 27. Aug 2018, 07:28

Die "Bewegung" wird es wohl am 4. September nochmal in die Medien schaffen, ansonsten ist es fast still geworden.

Auch der Freiburger Politikwissenschaftler Michael Wehner gibt "Aufstehen" keine günstige Prognose: "Eine neue Bewegung wird die Ratlosigkeit ob des AfD-Populismus nicht kurieren." Und noch weniger eine, die Wagenknecht anführt. Wehner: "Vielmehr werden die Grünen als zentraler Antipode der AfD wahrgenommen."
http://www.badische-zeitung.de/suedwest ... 95406.html

Die Badener müssen es wissen, die Revolutionstradition von 1848 ist bekannt, der sog. Heckeraufstand legendär.
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon Betrachter » Mo 27. Aug 2018, 07:32

Aufstehen und Seebrücke


„Die Seebrücken-Bewegung hegt die nationalen Tendenzen der Wagenknecht-Initiative ein, welche wiederum die Thematisierung der Klassenfrage stärkt ...“

Also wird der Unfug des Wagenknechtschen Nationalismus mit der Unbedarftheit der Seebrücke in Sachen Klassenbewusstsein „eingehegt“- interessant. Minus und minus ergeben immer ein dickes Plus- treffen sich zwei Dumme, werden beide klug, nicht wahr?

https://www.freitag.de/autoren/elsa-koe ... n-verdient
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon MäckIntaier » Mo 27. Aug 2018, 07:43

JJazzGold hat geschrieben:(21 Aug 2018, 18:36)

Bei einer solchen Blockkonstruktion muss ein steigender Anteil Nichtwähler in Betracht gezogen werden. Dieser lag in den USA zur letzten Wahl bei 46,9%. Zum Vergleich, der höchste Anteil Nichtwähler lag in Deutschland in 2009 bei 29,2%.
Ein Anteil von fast 50%, der sich bei keinem der Blöcke vertreten sieht, birgt die Gefahr des Einsammelns durch eine dritte Partei. Nicht in den USA, dort ist der Wähler längst daran gewöhnt, nur noch zwischen Reps und Demoscrats einflußnehmend wählen zu können, aber in Deutschland, wo der Wähler zunehmend Auswahl geboten bekommt. Wie einfach es ist, hier Unzufriedene ohne Aussicht auf Mitgestaltung einzusammeln, zeigt sich an den momentanen AfD Werten in Bund und Land.

Dies in Betracht ziehend bevorzuge ich persönlich ein breitgefächertes Angebot, auch wenn dies bedeutet, dass im Bund zwei Parteien keine Chance haben jemals mitzugestalten, so bündeln sie doch an den jeweiligen Rändern Diejenigen, die ansonsten ihren Unmut in einer geschickt populistisch ausgerichteten dritten Bewegung zu 50% sammeln würden.


Vier "neue" Parteien aus den aktuell sieben zu formen wäre keine Blockbildung, sondern eine Anpassung an die Gegebenheiten des 21. JH. Die ideologische Geschäftsgrundlage der beiden Großparteien ist entfallen, und vier etwa gleich starke Parteien plus vielleicht ein oder zwei kleine Parteien knapp über 5 % sind mehr Vielfalt als das, was die Bundesrepublik bis zum Auftauchen der Grünen zu bieten hatte.
Zuletzt geändert von MäckIntaier am Mo 27. Aug 2018, 08:32, insgesamt 1-mal geändert.
Aufklärung: Lieber lass‘ ich mich vom tugendhaften Misanthropen verdunkeln als vom charakterlosen Philanthropen erhellen. Demokratie ohne Common Sense? Never ever.
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 27. Aug 2018, 08:04

Betrachter hat geschrieben:(27 Aug 2018, 08:32)

Aufstehen und Seebrücke


„Die Seebrücken-Bewegung hegt die nationalen Tendenzen der Wagenknecht-Initiative ein, welche wiederum die Thematisierung der Klassenfrage stärkt ...“

Also wird der Unfug des Wagenknechtschen Nationalismus mit der Unbedarftheit der Seebrücke in Sachen Klassenbewusstsein „eingehegt“- interessant. Minus und minus ergeben immer ein dickes Plus- treffen sich zwei Dumme, werden beide klug, nicht wahr?

https://www.freitag.de/autoren/elsa-koe ... n-verdient

Interessant ist doch, was am Text gestrichen wurde.

In einem Atemzug wurde die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel mit der islamischen Radikalisierung von fünfjährigen Kindern in Zusammenhang gebracht. Der letzte Satz wurde nun gestrichen, nun heißt es nur noch: „Am Ende leiden vor allem die ohnehin Benachteiligten.“ Auch die Rede von der „Bewahrung kultureller Eigenständigkeit“ im Kontext eines „geeinten Europas souveräner Demokratien“, die für Kritik gesorgt hatte, wurde offenbar ebenfalls gestrichen.
https://www.freitag.de/autoren/elsa-koe ... n-verdient

Ob das aber tatsächlich an der Seebrücken-Bewegung liegt ? Die Umfrage-Werte der CSU sind gesunken, Seehofer übt sich bereits wieder in gemäßigten Tönen.
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon Misterfritz » Mi 29. Aug 2018, 20:40

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Aug 2018, 08:28)

Die "Bewegung" wird es wohl am 4. September nochmal in die Medien schaffen, ansonsten ist es fast still geworden.

http://www.badische-zeitung.de/suedwest ... 95406.html

Die Badener müssen es wissen, die Revolutionstradition von 1848 ist bekannt, der sog. Heckeraufstand legendär.
Aaaah, Hecker: Nordbaden, Freiburg: Südbaden ;)
Egal, ich teile die Einschätzung, dass das mit dieser Bewegung nichts wird. Nicht mal wegen Wagenknecht oder Lafontaine.
Man kann nicht eine Bewegung ausrufen, die Leute interessieren sich dafür, sind evtl. bereit, sich mitzubewegen, aber dann wird gesagt: Also, jetzt erstmal nicht, wir fangen in ein paar Monaten an. Das ist doch völlig kontraproduktiv, der anfangs geweckte Enthusiasmus wird ausgebremst, das Interesse erlahmt. Strategisch völlig bekloppt.
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon Alfo Dalphes » Mi 29. Aug 2018, 20:53

Was bedeutet schon "links"?
Die alten Kommunisten haben mir immer gefallen,
doch das ist Schnee von gestern.

Ich könnte jetzt ewig weit ausholen.
Mehr als "Schluss mit Zuwanderung"
hat Sarah auch nicht auf dem Rezept.

Und das ist zu wenig.
Viel zu wenig.
Es gibt in der Bundespolitik wichtigere Themen.

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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon firlefanz11 » Do 30. Aug 2018, 15:26

Alfo Dalphes hat geschrieben:(29 Aug 2018, 21:53)

Was bedeutet schon "links"?
Die alten Kommunisten haben mir immer gefallen,
doch das ist Schnee von gestern.

Ich könnte jetzt ewig weit ausholen.
Mehr als "Schluss mit Zuwanderung"
hat Sarah auch nicht auf dem Rezept.

Und das ist zu wenig.
Viel zu wenig.
Es gibt in der Bundespolitik wichtigere Themen.

Yours
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Dieser "Schreibstil" erinnert verblüffend an Bielefeld... :?
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon Realist2014 » Do 30. Aug 2018, 15:38

Alfo Dalphes hat geschrieben:(29 Aug 2018, 21:53)



Und das ist zu wenig.
Viel zu wenig.
Es gibt in der Bundespolitik wichtigere Themen.



welche?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon Alfo Dalphes » Do 30. Aug 2018, 16:25

Realist2014 hat geschrieben:(30 Aug 2018, 16:38)

welche?


Rentenfrage. Milliardenverteilung. Grundausbildung der Kinder. Und vor allem: WO BLEIBT DIE ZUKUNFT?
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Re: Neue, linke "Sammlungsbewegung".

Beitragvon MäckIntaier » Do 30. Aug 2018, 17:03

Vielleicht hilft der Debatte etwas Frischgedankenzufuhr vonseiten eines bekennenden Aufstehers:

https://www.zeit.de/2018/36/sammelbewegung-aufstehen-die-linke-unterstuetzung
Aufklärung: Lieber lass‘ ich mich vom tugendhaften Misanthropen verdunkeln als vom charakterlosen Philanthropen erhellen. Demokratie ohne Common Sense? Never ever.

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