Was ist die Mitte der Gesellschaft in unserem Staat?

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Skeptiker
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Re: Was ist die Mitte der Gesellschaft in unserem Staat?

Beitragvon Skeptiker » Mi 1. Aug 2018, 21:08

Wäre es nicht effektiver ihr regelt das unter euch? Ist aber nur so ein Gedanke ... :?
Uffzach
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Re: Was ist die Mitte der Gesellschaft in unserem Staat?

Beitragvon Uffzach » Mi 1. Aug 2018, 21:26

Bielefeld09 hat geschrieben:(01 Aug 2018, 21:37)

Ach was!
Ich habe was überlesen?
Dann würde ich aber gerne deine Meinung zur Mitte der Gesellschaft
und deren Werte hier gerne lesen.
Ich freue mich auf die positive Diskussion!


Du scheinst nicht verstanden zu haben, dass du disqualifiziert bist.
Für die Freiheit des sprachlichen Ausdrucks !
Macht ist Macht über die Sprache der anderen. Fürchtet euch nicht, denn Bezeichner sind a priori bedeutungsleere Zeichenfolgen. :cool:
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Bielefeld09
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Re: Was ist die Mitte der Gesellschaft in unserem Staat?

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 1. Aug 2018, 21:52

Uffzach hat geschrieben:(01 Aug 2018, 22:26)

Du scheinst nicht verstanden zu haben, dass du disqualifiziert bist.

Und warum antwortest du noch?
Ist Nachtreten nicht auch eine grosse Leistung!
Ist ausgrenzen nicht genial zum spalten einer Nation!
Ist das Teil der Mitte deiner Gesellschaft?
Ist das ein weiterer positiver Grundwert?
Das sind doch meine Fragen zur Mitte.!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Was ist die Mitte der Gesellschaft in unserem Staat?

Beitragvon Uffzach » Mi 1. Aug 2018, 21:55

Bielefeld09 hat geschrieben:(01 Aug 2018, 22:52)

Und warum antwortest du noch?


Ich bevorzuge Klarstellung bis der Groschen bei meinem Gegenüber fällt.
Für die Freiheit des sprachlichen Ausdrucks !
Macht ist Macht über die Sprache der anderen. Fürchtet euch nicht, denn Bezeichner sind a priori bedeutungsleere Zeichenfolgen. :cool:
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Bielefeld09
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Re: Was ist die Mitte der Gesellschaft in unserem Staat?

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 1. Aug 2018, 22:14

Uffzach hat geschrieben:(01 Aug 2018, 22:55)

Ich bevorzuge Klarstellung bis der Groschen bei meinem Gegenüber fällt.

Ich habe nun alles zugelassen!
Und ja: Du darfst mich beleidigen,
nur weil ich nach der Mitte gefragt habe.
Ich werde aber auch diese Frage auch morgen stellen.
Wo ist dein Problem?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Was ist die Mitte der Gesellschaft in unserem Staat?

Beitragvon Uffzach » Mi 1. Aug 2018, 22:21

Bielefeld09 hat geschrieben:(01 Aug 2018, 23:14)

Wo ist dein Problem?


Ich habe kein Problem mit Leuten deinesgleichen.
Für die Freiheit des sprachlichen Ausdrucks !
Macht ist Macht über die Sprache der anderen. Fürchtet euch nicht, denn Bezeichner sind a priori bedeutungsleere Zeichenfolgen. :cool:
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Bielefeld09
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Re: Was ist die Mitte der Gesellschaft in unserem Staat?

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 1. Aug 2018, 22:38

Uffzach hat geschrieben:(01 Aug 2018, 23:21)

Ich habe kein Problem mit Leuten deinesgleichen.

Das glaube ich dir gerne!
Und ich glaube dir gerne, das du keine Probleme mit meinesgleichen hast!
Und hast du noch positive Grundwerte der Mitte?
Das war doch das Them hier!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Was ist die Mitte der Gesellschaft in unserem Staat?

Beitragvon schokoschendrezki » Do 2. Aug 2018, 08:17

Die "Mitte der Gesellschaft" und die "Politische Mitte" ist erstmal mal zweierlei. Auch wenn beides sicher einiges miteinander zu tun hat.

Rein begrifflich bezeichnet "Mitte" den Ort eines irgendwie Ganzen, der in irgendeiner Art eine möglichst gleiche oder auch genau gleiche Entfernung zu allen Randpunkten hat. Das heißt, diese ominöse Mitte definiert sich durch das, was sie eben nicht ist. Wie es in ein einem guten Artikel zum Thema heißt. ("Der Sehnsuchtsort, den es nicht gibt: Die deutschen Leitmedien fürchten um die gesellschaftliche Mitte: Sie rücke nach rechts, erodiere gar. Was die Mitte ist, weiß niemand.", http://www.taz.de/!5258816/)

Hinter dieser sehr häufigen Bezugnahme auf irgendeine "Mitte" stehe die Sehnsucht nach einem homogenen Gesellschaftskern. Den es jedoch so gar nicht gibt. Und die ständige Möglichkeit, sich von Extremismen abzusetzen. "Rassismus, der aus der Mitte kommt, wird als „legitime Angst“ deklariert, die man ernst nehmen müsse".

Wie wärs mit einer umgekehrten positiven Sicht: Einer Mindestmenge von Übereinkünften. Dafür bietet sich naheliegenderweise die Verfassung an. Der Zusammenhalt und das Funktionieren der Gesellschaft wird nicht von einer ominösen "Mitte" gewährleistet sondern von denen, die sich zur Verfassung bekennen. Die dann aber auch einen politischen Bias in irgendeiner Richtung aufweisen können, ohne dass ihnen irgendein Extremismus vorgeworfen wird. "Mitte" ist nicht nur langweilig sondern in vielen Fällen auch ohne Potenzial und Wirkung.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt
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Selina
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Re: Was ist die Mitte der Gesellschaft in unserem Staat?

Beitragvon Selina » Do 2. Aug 2018, 11:15

schokoschendrezki hat geschrieben:(02 Aug 2018, 09:17)

Die "Mitte der Gesellschaft" und die "Politische Mitte" ist erstmal mal zweierlei. Auch wenn beides sicher einiges miteinander zu tun hat.

Rein begrifflich bezeichnet "Mitte" den Ort eines irgendwie Ganzen, der in irgendeiner Art eine möglichst gleiche oder auch genau gleiche Entfernung zu allen Randpunkten hat. Das heißt, diese ominöse Mitte definiert sich durch das, was sie eben nicht ist. Wie es in ein einem guten Artikel zum Thema heißt. ("Der Sehnsuchtsort, den es nicht gibt: Die deutschen Leitmedien fürchten um die gesellschaftliche Mitte: Sie rücke nach rechts, erodiere gar. Was die Mitte ist, weiß niemand.", http://www.taz.de/!5258816/)

Hinter dieser sehr häufigen Bezugnahme auf irgendeine "Mitte" stehe die Sehnsucht nach einem homogenen Gesellschaftskern. Den es jedoch so gar nicht gibt. Und die ständige Möglichkeit, sich von Extremismen abzusetzen. "Rassismus, der aus der Mitte kommt, wird als „legitime Angst“ deklariert, die man ernst nehmen müsse".

Wie wärs mit einer umgekehrten positiven Sicht: Einer Mindestmenge von Übereinkünften. Dafür bietet sich naheliegenderweise die Verfassung an. Der Zusammenhalt und das Funktionieren der Gesellschaft wird nicht von einer ominösen "Mitte" gewährleistet sondern von denen, die sich zur Verfassung bekennen. Die dann aber auch einen politischen Bias in irgendeiner Richtung aufweisen können, ohne dass ihnen irgendein Extremismus vorgeworfen wird. "Mitte" ist nicht nur langweilig sondern in vielen Fällen auch ohne Potenzial und Wirkung.


Genau. Siehe die Studie der Leipziger Uni von 2016 mit dem Titel "Die enthemmte Mitte" zu autoritären und rechtsextremen
Einstellungen in Deutschland. Gehört zur Mitte-Studien-Reihe der Uni, die es seit etlichen Jahren regelmäßig gibt und die natürlich ziemlich umstritten ist. Je nachdem, wer da draufschaut. Ein paar Erhebungen und ein paar Antworten auf spezielle Fragen zeigen aber schon recht deutlich, wohin die Reise der "Mitte" in den letzten Jahren gegangen ist. Wenn die Studie alle zwei Jahre rauskommt, wäre dieses Jahr wieder eine fällig.

Zitat:

Seit dem Beginn der Flüchtlingskrise brodelt es in Deutschland. Wie rechtsextrem ist die Republik? Und was geht in den Köpfen der Menschen vor? Eine neue Studie liefert beunruhigende Antworten.

Forscher der Universität Leipzig gehen seit 2002 der Frage nach, wie weit rechte Einstellungen in der Gesellschaft verbreitet sind. Alle zwei Jahre machen sie in Kooperation mit politischen Stiftungen groß angelegte repräsentative Umfragen. Auch in diesem Jahr tourten die Interviewer durch deutsche Wohnzimmer und befragten bundesweit 2420 Menschen. Der Titel der aktuellen Studie: "Die enthemmte Mitte". Die Befunde geben zu denken.


Die Hälfte der Deutschen fühlt sich "durch die vielen Muslime (...) manchmal wie ein Fremder im eigenen Land". Gut 41 Prozent meinen, Muslimen sollte die Zuwanderung nach Deutschland gleich ganz verboten werden. Fast 60 Prozent der Bürger sind der Ansicht, die meisten Asylbewerber hätten in ihrer Heimat nicht wirklich Verfolgung zu befürchten. Und knapp 81 Prozent finden: "Bei der Prüfung von Asylanträgen sollte der Staat nicht großzügig sein."

Auch gegen Sinti und Roma richten sich ausgeprägte Aggressionen. Sie neigten zur Kriminalität, meinen 58,5 Prozent der Deutschen. Und etwa die Hälfte der Bevölkerung ist der Ansicht, Sinti und Roma sollten aus den Innenstädten verbannt werden. Schwule und Lesben sind ebenfalls Zielscheibe solcher Abwertungen.

Diese Ressentiments gegen einzelne gesellschaftliche Gruppen haben deutlich zugenommen in den vergangenen Jahren. Zugleich bewegen sich "klassische" rechtsextreme Einstellungen auf gleichbleibendem Niveau - wie Judenhass, Überfremdungsängste, Führerfantasien oder ein verharmlosender Blick auf die NS-Vergangenheit.


https://www.zeit.de/news/2016-06/15/ges ... n-15161410

https://www.uni-leipzig.de/pressedaten/ ... 0c0426.pdf

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