Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

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Europa2050
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon Europa2050 » Do 19. Jul 2018, 07:44

Dieter Winter hat geschrieben:(19 Jul 2018, 08:35)

Was jetzt? Bank/Sparkasse oder Vertrauen? Die SPK sind kaum besser, als die Deutsche Bank o. ä.:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/s ... fcAlV5-ap4

Und wenn Dir VW nicht geheuer ist - na dann kauf halt einen Audi oder einen Seat, oder wie?


Deine Sparkassen- Beispiele sind:
- erstens strittig,
- zweitens (wie bei dem Fremdwährungskredit) wohl auch der Gier des Kunden geschuldet
- drittens wirst Du - egal wo - bei einer so hohen Transaktionszahl eben auch schwarze Schafe finden.

Bei den Autos ist es tatsächlich schwieriger, aber der Volkswagenkonzern (inkl. der von dir genannten Marken) ist schon eine besondere Nummer.
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
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Dieter Winter
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon Dieter Winter » Do 19. Jul 2018, 08:03

Europa2050 hat geschrieben:(19 Jul 2018, 08:44)

Deine Sparkassen- Beispiele sind:
- erstens strittig,
- zweitens (wie bei dem Fremdwährungskredit) wohl auch der Gier des Kunden geschuldet
- drittens wirst Du - egal wo - bei einer so hohen Transaktionszahl eben auch schwarze Schafe finden.


War halt das Erste, was Google ausgespuckt hat. Es gab davon definitiv mehr. Ich war z. B. dabei, als ein SPK Filialleiter meinem Vater Schiffsanteile aufschwatzen wollte. "Bombensichere Anlage!" meinte er. Auf meine Frage, ob er persönlich, also mit seinem Privatvermögen, für etwaige Verluste haften würde, reagierte er dann doch eher zurückhaltend... :D

Europa2050 hat geschrieben:(19 Jul 2018, 08:44)

Bei den Autos ist es tatsächlich schwieriger, aber der Volkswagenkonzern (inkl. der von dir genannten Marken) ist schon eine besondere Nummer.


Waren halt die 1., die aufgeflogen sind. Daimler, BMW, Porsche, Opel...sind mit ähnlichen Vorwürfen konfrontiert.
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon zollagent » Do 19. Jul 2018, 09:11

Dieter Winter hat geschrieben:(19 Jul 2018, 08:35)

Was jetzt? Bank/Sparkasse oder Vertrauen? Die SPK sind kaum besser, als die Deutsche Bank o. ä.:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/s ... fcAlV5-ap4

Und wenn Dir VW nicht geheuer ist - na dann kauf halt einen Audi oder einen Seat, oder wie?

Es könnte auch ein BMW oder Mercedes sein. Oder auch ein französisches oder italienisches Fabrikat. Der gemeinsame Markt macht's möglich. ;)
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon Katenberg » So 22. Jul 2018, 15:42

Die beste Form der Demokratie für wen? :x
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon Odin1506 » So 22. Jul 2018, 21:53

Katenberg hat geschrieben:(22 Jul 2018, 16:42)

Die beste Form der Demokratie für wen? :x


Nicht für die Menschen, maximal für Emporkömmlinge oder für Lobbyisten.
Die Bevölkerung hat doch nicht über die Arbeit der Parteien zu bestimmen, das wäre ja eine richtige Demokratie.
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon Katenberg » So 22. Jul 2018, 22:23

Odin1506 hat geschrieben:(22 Jul 2018, 22:53)

Nicht für die Menschen, maximal für Emporkömmlinge oder für Lobbyisten.
Die Bevölkerung hat doch nicht über die Arbeit der Parteien zu bestimmen, das wäre ja eine richtige Demokratie.


Sind Emporkömmlinge (also Aufsteiger) und Lobbyisten (sprich Interessenvertreter) keine Menschen?

Nun, ein Demokratrieentwurf, in dem die Bevölkerung die Arbeit der Parteien bestimmt, ist mir nicht bekannt. Wie soll man sich das vorstellen?
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon Odin1506 » So 22. Jul 2018, 23:44

Katenberg hat geschrieben:(22 Jul 2018, 23:23)

Sind Emporkömmlinge (also Aufsteiger) und Lobbyisten (sprich Interessenvertreter) keine Menschen?

Nun, ein Demokratrieentwurf, in dem die Bevölkerung die Arbeit der Parteien bestimmt, ist mir nicht bekannt. Wie soll man sich das vorstellen?


Also ich stelle es mir so vor, die direkte Demokratie in einem Land mit einer großen Bevölkerungsdichte, so wie D, kann es nicht geben. Dafür gibt es ja den Landtag und den Bundestag. Dort werden ja die Vertreter hingeschickt. Soweit so gut. Aber diese Vertreter haben den Auftrag ihre Wähler bzw ihre Bevölkerung in den jeweiligen Wahlkreisen zu vertreten. Wenn diese Vertreter aber sich nicht daran halten sollte es möglich sein diese Vertreter sofort per Mehrheitsbeschluß ihrer Wähler aus diesem Amt zu entfernen. Desweiteren sollten die Minister/Kanzler/Präsident auch vom Volk gewählt werden und nicht wie bis jetzt von ihren Parteien.
Ich könnte es noch weiter ausführen, aber ich habe jetzut keine lust mehr. Gute Nacht.
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon Katenberg » Mo 23. Jul 2018, 00:06

Odin1506 hat geschrieben:(23 Jul 2018, 00:44)

Also ich stelle es mir so vor, die direkte Demokratie in einem Land mit einer großen Bevölkerungsdichte, so wie D, kann es nicht geben. Dafür gibt es ja den Landtag und den Bundestag. Dort werden ja die Vertreter hingeschickt. Soweit so gut. Aber diese Vertreter haben den Auftrag ihre Wähler bzw ihre Bevölkerung in den jeweiligen Wahlkreisen zu vertreten. Wenn diese Vertreter aber sich nicht daran halten sollte es möglich sein diese Vertreter sofort per Mehrheitsbeschluß ihrer Wähler aus diesem Amt zu entfernen. Desweiteren sollten die Minister/Kanzler/Präsident auch vom Volk gewählt werden und nicht wie bis jetzt von ihren Parteien.
Ich könnte es noch weiter ausführen, aber ich habe jetzut keine lust mehr. Gute Nacht.


Das wäre dementsprechend ein Mehrheitswahlsystem, da dies eben nur mit konkreten Direktgewählten möglich ist. Der Auftrag bezieht sich aber auf das ledigliche Vertreten, es gibt keine thematische Bindung und es kann sie in repräsentativen Systemen auch nicht geben. Im Mehrheitswahlsystem kann auch nicht die Mehrheit der Wähler im Wahlkreis entscheidend sein, das Resultat wäre permanenter Wahlkampf, da zentrale Wahlen zu einem Termin nicht mehr möglich wären. Kanzler und Minister direkt zu wählen, macht ebenfalls keinen Sinn. Eine Direktwahl des Regenten gibt es nur im Präsidialsystem, doch auch hier muss der Präsident seine Minister bestimmen können.
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon zollagent » Mo 23. Jul 2018, 08:58

Odin1506 hat geschrieben:(23 Jul 2018, 00:44)

Also ich stelle es mir so vor, die direkte Demokratie in einem Land mit einer großen Bevölkerungsdichte, so wie D, kann es nicht geben. Dafür gibt es ja den Landtag und den Bundestag. Dort werden ja die Vertreter hingeschickt. Soweit so gut. Aber diese Vertreter haben den Auftrag ihre Wähler bzw ihre Bevölkerung in den jeweiligen Wahlkreisen zu vertreten. Wenn diese Vertreter aber sich nicht daran halten sollte es möglich sein diese Vertreter sofort per Mehrheitsbeschluß ihrer Wähler aus diesem Amt zu entfernen. Desweiteren sollten die Minister/Kanzler/Präsident auch vom Volk gewählt werden und nicht wie bis jetzt von ihren Parteien.
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Das wäre genau die Herrschaft des Boulevards, der Abhängigkeit von Augenblicksstimmungen, die Populisten gerne in Anspruch nehmen und würde jede langfristige Politik verhindern.
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon schokoschendrezki » Di 21. Aug 2018, 08:00

zollagent hat geschrieben:(23 Jul 2018, 09:58)

Das wäre genau die Herrschaft des Boulevards, der Abhängigkeit von Augenblicksstimmungen, die Populisten gerne in Anspruch nehmen und würde jede langfristige Politik verhindern.


Das sicher auch. Aber nicht nur. Ich habe mir bislang noch nicht vorstellen können, in welchem Maße Agenturen über in der Regel von anonymen Spendern lancierte Gelder Abstimmungen, Wahlen usw. beeinflussen. Das gilt insbesondere für den Einzug der AfD in den Bundestag über den "Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten", hinter der die Schweizer PR-Agentur "Goal" steht und hinter der Finanziers stehen, die bis heute unbekannt sind. Das wurde aber in diesem Forum glaube ich bereits diskutiert. Das gilt vor allem aber auch für den Brexit. Ein dubioser Geschäftsmann namens Arron Banks verschickte mit 12 Millionen Pfund die größte politische Einzel-Spende in der Geschichte UKs, um eine "Volks"-Abstimmung zu manipulieren. Dazu kommt das Geschäft mit Personendaten durch "soziale" Netzwerke. Alle Einzelheiten in:
Populistische Stimmungsmacher und ihre Schattenspender: Dunkelkammern der Demokratie
Die Alternative zur repäsentativen, parlamentarischen Demokratie auf der Basis eines Parteiensystems besteht darin, dass man sich zunehmend politische Entwicklungen kaufen kann. Und der Brexit ist nicht irgendeine irrelevante Entscheidung sondern betrifft letztlich ganz Europa. Das Parteiensystem muss erhalten bleiben aber auch ergänzt werden durch absolut strenge Regeln bezüglich der Parteienfinanzierung von außen. Sie müsste eigentlich komplett abgeschafft und verboten werden.
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon MäckIntaier » Di 21. Aug 2018, 08:06

schokoschendrezki hat geschrieben:(21 Aug 2018, 09:00)

Das Parteiensystem muss erhalten bleiben aber auch ergänzt werden durch absolut strenge Regeln bezüglich der Parteienfinanzierung von außen. Sie müsste eigentlich komplett abgeschafft und verboten werden.


In dem Augenblick fließen die Gelder direkt an die Bewerber und ihre Wahlkampfteams, und hier ist Transparenz noch schlechter zu bekommen.
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon schokoschendrezki » Di 21. Aug 2018, 15:16

MäckIntaier hat geschrieben:(21 Aug 2018, 09:06)

In dem Augenblick fließen die Gelder direkt an die Bewerber und ihre Wahlkampfteams, und hier ist Transparenz noch schlechter zu bekommen.

Das mag schon sein. Ein Totalverbot wird sich nicht machen lassen. Aber sowohl Bewerber als auch Teams müssen das Geld ja auch für Kampagnen ausgeben. Sonst ist es politisch wirkungslos. Und zumindest ungefähr kann man die offiziell abgegebenen Finanzierungsnachweise mit den Kosten für solche Aktionen vergleichen und Diskrepanzen feststellen. Und man kann - wie in UK - Parteienfinanzierung aus dem Ausland grundsätzlich verbieten. Im Falle AfD/Schweizer Goal-AG war es ja gerade eine gigantische Plakataktion und die Herausgabe einer Extrablatt-Zeitung, die stutzig machte.
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon Uffzach » Di 21. Aug 2018, 22:01

schokoschendrezki hat geschrieben:(21 Aug 2018, 09:00)
...Das Parteiensystem muss erhalten bleiben....


Das Parteiensystem muss untergehen. Dabei ist es gar nicht erforderlich den Untergang von außen aktiv zu betreiben, weil das Parteiensystem an sich selbst stirbt. Den Menschen wird die Absurdität des Parteiensystem mehr und mehr bewußt. Sie müssen nur die politischen Debatten zwischen den Parteien mit wachem Geist verfolgen und das Versagen der Politik registrieren bei Problemen, die zwar auftreten, die aber bei zukunftsorientiertem politischen Handeln gar nicht auftreten müssten.
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon Polibu » Di 21. Aug 2018, 22:03

Uffzach hat geschrieben:(21 Aug 2018, 23:01)

Das Parteiensystem muss untergehen. Dabei ist es gar nicht erforderlich den Untergang von außen aktiv zu betreiben, weil das Parteiensystem an sich selbst stirbt. Den Menschen wird die Absurdität des Parteiensystem mehr und mehr bewußt. Sie müssen nur die politischen Debatten zwischen den Parteien mit wachem Geist verfolgen und das Versagen der Politik registrieren bei Problemen, die zwar auftreten, die aber bei zukunftsorientiertem politischen Handeln gar nicht auftreten müssten.



Und was favorisierst du stattdessen?
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon Uffzach » Di 21. Aug 2018, 22:07

Polibu hat geschrieben:(21 Aug 2018, 23:03)

Und was favorisierst du stattdessen?


Rationalität.
Polibu

Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon Polibu » Di 21. Aug 2018, 22:10

Uffzach hat geschrieben:(21 Aug 2018, 23:07)

Rationalität.



Und wie würde sich diese äußern?
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon imp » Di 21. Aug 2018, 22:13

schokoschendrezki hat geschrieben:(21 Aug 2018, 16:16)

Das mag schon sein. Ein Totalverbot wird sich nicht machen lassen. Aber sowohl Bewerber als auch Teams müssen das Geld ja auch für Kampagnen ausgeben. Sonst ist es politisch wirkungslos. Und zumindest ungefähr kann man die offiziell abgegebenen Finanzierungsnachweise mit den Kosten für solche Aktionen vergleichen und Diskrepanzen feststellen. Und man kann - wie in UK - Parteienfinanzierung aus dem Ausland grundsätzlich verbieten. Im Falle AfD/Schweizer Goal-AG war es ja gerade eine gigantische Plakataktion und die Herausgabe einer Extrablatt-Zeitung, die stutzig machte.

Ausländer dürfen pro Jahr max. 1000 Euro an eine Partei zuwenden.
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon Uffzach » Di 21. Aug 2018, 22:15

Polibu hat geschrieben:(21 Aug 2018, 23:10)

Und wie würde sich diese äußern?


Rationalität ist angewandte Vernunft. Zielsetzungen bedingen die notwendigen Maßnahmen.
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon zollagent » Mi 22. Aug 2018, 12:44

Uffzach hat geschrieben:(21 Aug 2018, 23:15)

Rationalität ist angewandte Vernunft. Zielsetzungen bedingen die notwendigen Maßnahmen.

Lauter Binsenweisheiten. Ist das alles, was du zu bieten hast? Worthülsen ohne Inhalt?
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Re: Ist ein Parteiensystem die beste Form der Demokratie?

Beitragvon MäckIntaier » Mi 22. Aug 2018, 13:59

zollagent hat geschrieben:(22 Aug 2018, 13:44)

Lauter Binsenweisheiten. Ist das alles, was du zu bieten hast? Worthülsen ohne Inhalt?


Vom begnadeten Spötter Georg Christoph Lichtenberg stammt der Satz "Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen, und es klingt hohl, ist denn das allemal im Buch?"

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