Ist unsere Demokratie in Gefahr?

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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon Fliege » Sa 2. Jun 2018, 17:21

Wird eine Politik gemacht, die dem Bürger nicht passt (massiv seit Euro-Rettung und Migranten-Rettung), wird dem, der diese Politik macht, zunehmend weniger vertraut.
Wird eine Politik gemacht, die dem Bürger passt (siehe Österreich, Italien, vielleicht bald Schweden), wird dem, der diese Politik macht, wieder zunehmend mehr vertraut.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein.
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Der Neandertaler
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon Der Neandertaler » Sa 2. Jun 2018, 17:45

Hallo Polibu.
Polibu hat geschrieben:Guck in die Schweiz. Dann weisst du was Demokratie ist.

Das ist doch Quatsch, was Du schreibst! Das Schweizer Modell ist ein Teil von Demokratie! Was vielleicht anzustreben ist, aber wohl nur bedingt anzuwenden ist. Demokratie ist alles, wobei der Bürger ... der Wähler letztendlich (mit)bestimmt, wer ihn vertritt.

Außerdem bezweifele ich, ob ein Schweizer Modell - gedacht für ein 8,5 Mill. Volk, auf ein 80 Mill. Staat sinnvoll übertragbar ist?
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon Polibu » Sa 2. Jun 2018, 17:48

Der Neandertaler hat geschrieben:(02 Jun 2018, 18:45)

Hallo Polibu.
Das ist doch Quatsch, as Du schreibst! Das Schweizer Modell ... ein Teil von Demokratie! Was vielleicht anzustreben ist, aber wohl nur bedingt anzuwenden ist. Demokratie ist alles, wobei der Bürger ... der Wähler letztendlich (mit)bestimmt, wer ihn vertritt.

Außerdem bezweifele ich, ob ein Schweizer Modell - gedacht für ein 8,5 Mill. Volk, auf ein 80 Mill. Staat sinnvoll übertragbar ist?


In der Schweiz darf das Volk über Volksentscheide mitbestimmen. In Deutschland darf der Wähler alle 4 Jahre so tun als könne er etwas beeinflussen. Die Wahlversprechen werden sowieso gebrochen und beeinflussen kann der Bürger nach der Wahl auch nichts mehr. Das Model in der Schweiz ist definitiv besser.
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon PeterK » Sa 2. Jun 2018, 17:59

Polibu hat geschrieben:(02 Jun 2018, 18:48)
Das Model in der Schweiz ist definitiv besser.

Über Models in der Schweiz kann ich nichts sagen. Die deutsche Verfassung ist aber - da bin ich "Patriot" - eine der besten auf dem Globus.
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon Der Neandertaler » Sa 2. Jun 2018, 18:10

Polibu hat geschrieben:In der Schweiz darf das Volk über Volksentscheide mitbestimmen. In Deutschland darf der Wähler alle 4 Jahre so tun als könne er etwas beeinflussen.
Polibu hat geschrieben:Die Wahlversprechen werden sowieso gebrochen und beeinflussen kann der Bürger nach der Wahl auch nichts mehr. Das Model in der Schweiz ist definitiv besser.
Jeder Bürger kann in und mit einer Bürgerinnitiative Bedenken anbringen ... kann ein Bürgerbegehren und Bürgerentscheide herbeiführen - was wohl auf Bundesebene auch gerne jeder machen würde ... mitreden. Aber dort, wo Politik jeden wohl mehr betrifft - auf Kommunaler- und Länderebene, ... dort geschieht es leider recht selten.
Direkte Demokratie heißt eben nicht nur, mitreden und (mit)entscheiden, wenn es jeden persönlich betrifft. Direkte Demokratie ... Politik ansich heißt auch, mitreden und (mit)entscheiden, wenn es um die Belange der Allgemeinheit geht - wenn es also nicht nur um persönliche Belange geht.
Polibu hat geschrieben:Die Wahlversprechen werden sowieso gebrochen und beeinflussen kann der Bürger nach der Wahl auch nichts mehr. Das Model in der Schweiz ist definitiv besser.
Erstens müssen die Wahlversprechen gebrochen werden - das beinhaltet nunmal Demokratie: Kompromisse! Zweitens: wenn jeder alle seine Wahlversprechen einhalten (muß), ... wie teuer soll das dann alles werden?
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon Der Neandertaler » Sa 2. Jun 2018, 18:29

Tom Bombadil hat geschrieben:Wenn du meinst, dass das eine sinnvolle Gegenstrategie wäre, dann sei das so, ich glaube jedoch nicht, dass das funktionieren würde.
Tom, es kann in der Tat keine Strategie ... keine sinnvolle Strategie sein, sich auf's Bewehrte zurückzuziehen, dem Vertrauen zu schenken und sonst weiter nichts zu tun ... außer zu hoffen, daß alles gut wird.
    STIMMT!
Aber seltsamerweise scheint es auch in Deiner Welt nur Schwarz oder Weis zu geben? Daß vergangenheitlich etwas gut funktioniert hat, heißt nicht, daß es für alle Zeiten so bleiben muß. Kritik an etwas zu bekommen, darf aber auch nicht heißen, daß dies Kritisierte nun abgeschafft und komplett neu erschaffen werden muß.
    Anpassen und Verbesserung heißt das Zauberwort!
Dazu muß aber erstmal analysiert werden, warum diese Kritik geäußert wird?
    ... warum nicht mehr funktioniert, was bislang mehr oder weniger gut funktioniert hat?
Selbstverständlich muß Kritik ... berechtigt und konstruktiv geäußerte Kritik berücksichtigt werden, ... und genauso selbstverständlich sollte sein, daß auf Fehler, die erkannt worden sind, ... daß auf sie eingegangen werden soll und muß. Aber ... was soll das ganze Gerede von ...
    "Ist unsere Demokratie in Gefahr?"
Dies bildet nur Angst, wo keine ist!
    ... zumindest nicht zu sein braucht.
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon jack000 » Sa 2. Jun 2018, 18:40

Schnödes Beamtendeutsch war gestern: Die Polizei geht neue Wege, um Aufmerksamkeit zu erregen. Zumindest im Internet. Das zeigt das Protokoll einer Diebstahlsanzeige aus Winterhude, die eine unerwartete Wendung nahm.

olizeimeldungen sollen, in erster Linie, einen Sachverhalt wiedergeben. Was wann wem und wo passiert ist, ohne ausschmückendes Beiwerk. So war es jedenfalls bisher. Doch in Zeiten von sozialen Netzwerken ist auch die Polizei darauf angewiesen, ihre Fangemeinde durch besondere Leckerbissen bei Laune zu halten und stetig zu vergrößern. Und so hat es das Protokoll einer ganz speziellen Anzeigenerstattung am Donnerstag ins Netz geschafft.

Am Freitagabend vergangener Woche war demnach ein 19-Jähriger auf dem Polizeikommissariat 33 in Winterhude vorstellig geworden. Und hatte die Beamtin, bei der er eine Anzeige aufgeben wollte, so nachhaltig verdattert, dass diese die Geschichte einer Kollegin erzählte – die das Ganze nachträglich dokumentiert hat.

Doch lesen Sie selbst, was die Polizei Hamburg dazu geschrieben hat.

Polizistin: Schönen guten Abend, was kann ich für Sie tun?

Besucher: Ich möchte eine Anzeige erstatten!

Polizistin: Dann nehmen Sie gern Platz und erzählen mir was passiert ist.


Besucher: Ich war vorhin am U-Bahnhof und wurde von einem Mann aus einer Personengruppe heraus angesprochen. Anschließend war mein Baggy weg.

Polizistin: Was war weg?

Besucher: Mein Baggy.

Polizistin: Was ist das?



Besucher: Na ein Beutel.

Polizistin: Okay, was für ein Beutel?

Besucher: Na so ein Beutel halt.

Polizistin: Gut, was war denn in dem Beutel drin?

Besucher: Drogen natürlich.

Genau in diesem Moment erschien nun dieser skeptisch fragende Gesichtsausdruck unserer Kollegin, den wir gerne mit euch geteilt hätten. Dieser verweilte natürlich nur für einen kurzen Moment in ihrem Gesicht, bis es professionell weiterging und der Anzeigenerstatter als Beschuldigter in einem Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes rechtlich belehrt wurde.

Anzeige

Nichtsdestotrotz war der Beschuldigte gewillt, das Geschehene genauer zu erläutern und man widmete sich dem Inhalt des Beutels.

Polizistin: Was genau war denn in dem Beutel?

Besucher: Gras.

Polizistin: Okay, Marihuana. Noch was?

Besucher: Ja, etwas Koks.

Polizistin: Aha. Noch mehr?

Besucher: Ein bisschen Ecstasy.

Polizistin: Alles klar. War‘s das?


Besucher: Nee, einige Benzos waren da auch noch drin.

Polizistin: Bitte was?

Besucher: Benzos!

Polizistin: Ach so, Benzodiazepine – verschreibungspflichtige Medikamente. Wie viele denn?

Besucher: Einige.

Polizistin: Und noch mehr?

Anzeige

Besucher: Das war‘s.

Nach der Anzeigenaufnahme gab es für den Mann auch gleich zwei Aktenzeichen zum Mitnehmen: Jenes der von ihm erstatteten Diebstahlsanzeige und auch das Aktenzeichen wegen des Verdachts des Besitzes von illegalen Betäubungsmitteln gegen ihn selbst.

Ob es weise Voraussicht war, dass unsere Kollegin den Mann mit einem „Auf Wiedersehen“ verabschiedete ..?

So weit die Mitteilung der Polizei Hamburg, die mit einer gezeichneten Frau mit fragendem Gesichtsausdruck illustriert war. Und um sich vollends die Aufmerksamkeit der jungen Leserschaft zu sichern – der Beitrag wurde bis Donnerstagnachmittag allein 1210 geliked und 238 Mal geteilt –, lautete die an eine bekannte Model-Castingshow erinnernde Überschrift: „Leider haben wir heute kein Foto für euch“.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/ ... ainer.html
Mal schauen was gleich passiert. Die übliche Reihenfolge wäre:
- Mit der Quelle stimmt was nicht
- Das war doch alles ganz anders
- Wir haben dies und das falsch gemacht
- Es sterben 3500 Menschen pro Jahr auf Autobahnen
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon Europa2050 » Sa 2. Jun 2018, 19:16

Polibu hat geschrieben:(02 Jun 2018, 18:48)

In der Schweiz darf das Volk über Volksentscheide mitbestimmen. In Deutschland darf der Wähler alle 4 Jahre so tun als könne er etwas beeinflussen. Die Wahlversprechen werden sowieso gebrochen und beeinflussen kann der Bürger nach der Wahl auch nichts mehr. Das Model in der Schweiz ist definitiv besser.


Dir ist aber schon der Begriff „Konkordanzdemokratie“ bekannt.
Wenn nicht solltest Du den mal googeln.

Der damit verbundenen geringeren Bedeutung der Nationalratswahlen wurde durch das Instrument der Volksabstimmungen Rechnung getragen.

D.h. wenn es schon keinen Politikwechsel durch die Nationalratswahlen gibt, gibt es eben Referenden, die in Politik umgewandelt werden. Was gelegentlich dazu führt, dass die Schweiz zwischen direkter Demokratie und völkerrechtlich abgeschlossenen Verträgen rumeiern muss.

Muss man nicht wissen, kann man aber (wenn’s mir nicht ein Schweizer erklärt hätte, wüsste ich es auch nicht).
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
Leute zu hassen, denen Du nie begegnet bist.
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon Tom Bombadil » So 3. Jun 2018, 10:21

Ein weiterer aktueller Artikel:
Staat überfordert: Justiz überlastet, Polizei frustriert, Bürger ohne Vertrauen
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 83142.html

Ich bin mittlerweile wirkllich fassungslos, wie schnell und wie rapide dieser Vorgang vor sich ging und wie tief einige Institutionen schon heruntergefahren worden sind. Wären wir in Griechenland, mit unendlich hohen Schulden und geringen Steuereinnahmen, dann könnte ich das alles ja verstehen, aber wir sind in Deutschland, Jahr für Jahr werden neue Steuerrekorde vermeldet und trotzdem bröckelt und bröselt der Staat an allen Ecken und Enden. Wo verschwindet das viele Geld? In Target/2?
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon Kai » Fr 8. Jun 2018, 06:22

Hallo,
das mit der Demokratie in unserem Land ist so eine Sache für sich. Wie erklärt man es den Bürgern, das ein Bundestagsabgeordneter abgewählt wurde und kurze Zeit später sächsischer Ministerpräsident wurde? Das ist ein Problem für die Glaubwürdigkeit der Demokratie( Volksherrschaft), welches nicht unterschätzt werden darf. Viele Bürger fühlen sich regelrecht verarscht. Nichts gegen den Mann persönlich, aber das hätte nun wirklich nicht sein müssen.
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon Odin1506 » Fr 8. Jun 2018, 06:47

PeterK hat geschrieben:(02 Jun 2018, 18:59)

Über Models in der Schweiz kann ich nichts sagen. Die deutsche Verfassung ist aber - da bin ich "Patriot" - eine der besten auf dem Globus.


Ist ja gut und schön, aber der Artikel 19 Absatz 1 gehört gestrichen.
Und Art. 2 Abs. 2 der 2. Satz sollte abgeändert werden, von: Die Freiheit der Person ist unverletzlich in Die Freiheit des Menschen ist unverletzlich, solange wie die Person sich an die Gesetze hält. Das macht den letzten Satz im Art.2 Abs.2 überflüssig.
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon DagDag » Fr 8. Jun 2018, 06:49

Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Jun 2018, 11:21)

Ein weiterer aktueller Artikel:
Staat überfordert: Justiz überlastet, Polizei frustriert, Bürger ohne Vertrauen
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 83142.html

Ich bin mittlerweile wirkllich fassungslos, wie schnell und wie rapide dieser Vorgang vor sich ging und wie tief einige Institutionen schon heruntergefahren worden sind. Wären wir in Griechenland, mit unendlich hohen Schulden und geringen Steuereinnahmen, dann könnte ich das alles ja verstehen, aber wir sind in Deutschland, Jahr für Jahr werden neue Steuerrekorde vermeldet und trotzdem bröckelt und bröselt der Staat an allen Ecken und Enden. Wo verschwindet das viele Geld? In Target/2?

Wenn man in einem unbezahlbarem Luxus lebt, sind das die Folgen. irgendwo muß ....Spam
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon nyan cat » Fr 8. Jun 2018, 07:11

Tom Bombadil hat geschrieben:Was kann man gegen das schwindende Vertrauen der Bürger tun?

Fake-News und rechte Hetze aus den sozialen Netzen verbannen. Die einfachen Leute "informieren" sich lieber mittels Facebook und Co bei ihresgleichen, als durch die Presse, der immer etwas Elitäres anhaftet. In dieser Echokammer vervielfältigt sich Unsinn und Verschwörungsmist ziemlich schnell.

Hinweis: das meine ich ernst. Kein Spam.
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon Senexx » Fr 8. Jun 2018, 07:12

nyan cat hat geschrieben:(08 Jun 2018, 08:11)

Fake-News und rechte Hetze aus den sozialen Netzen verbannen.

Was ist mit linker Hetze?
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon Kritikaster » Fr 8. Jun 2018, 07:13

nyan cat hat geschrieben:(08 Jun 2018, 08:11)

Fake-News und rechte Hetze aus den sozialen Netzen verbannen. .

Ich würde das nicht auf rechts beschränken wollen.
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon nyan cat » Fr 8. Jun 2018, 07:14

Senexx hat geschrieben:(08 Jun 2018, 08:12)

Was ist mit linker Hetze?

Gegen wen hetzen Linke? Gegen Kapitalismus und so? Das ist doch harmlos.
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon nyan cat » Fr 8. Jun 2018, 07:16

Kritikaster hat geschrieben:(08 Jun 2018, 08:13)

Ich würde das nicht auf rechts beschränken wollen.


Naja, unter "rechts" verstehe ich auch rassistisch, islamfeindlich, judenfeindlich, homophob, usw.
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon Kritikaster » Fr 8. Jun 2018, 07:17

nyan cat hat geschrieben:(08 Jun 2018, 08:14)

Gegen wen hetzen Linke? Gegen Kapitalismus und so? Das ist doch harmlos.

Es ist doch vollkommen egal, wer welche Hetze betreibt und welcher Gruppierung solche Drecksschreiber zuzuordnen sein mögen: Hetze hat im Netz nichts zu suchen!
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon nyan cat » Fr 8. Jun 2018, 07:22

Kritikaster hat geschrieben:(08 Jun 2018, 08:17)

Es ist doch vollkommen egal, wer welche Hetze betreibt und welcher Gruppierung solche Drecksschreiber zuzuordnen sein mögen: Hetze hat im Netz nichts zu suchen!


Ich finde dass aggressive Aussagen von Linken (speziell Antifa) sogar die Demokratie unterstützen. Sie wenden sich meistens genau gegen jene, die unsere Gesellschaft zerstören wollen.
Siehe: https://www.tagesspiegel.de/berlin/chao ... 82378.html
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Re: Ist unsere Demokratie in Gefahr?

Beitragvon Keoma » Fr 8. Jun 2018, 07:23

Kritikaster hat geschrieben:(08 Jun 2018, 08:17)

Es ist doch vollkommen egal, wer welche Hetze betreibt und welcher Gruppierung solche Drecksschreiber zuzuordnen sein mögen: Hetze hat im Netz nichts zu suchen!


Wir man schon deshalb schwer durchsetzen können, weil jeder etwas anderes unter Hetze versteht.
Sieht man ja hier im Forum.
Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein.

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