Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

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Was sollen die Behörden tun?

Die Frauen zurück nach Deutschland holen
6
14%
Die Frauen in dem Lager verschimmeln lassen
38
86%
 
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Teeernte
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon Teeernte » Fr 3. Aug 2018, 22:10

Uffzach hat geschrieben:(03 Aug 2018, 22:28)

Nun, in einer Volksgemeinschaft gäbe es das - wobei Glauben nicht notwendigerweise dazugehört, aber stattdessen Zuversicht. Glauben wird ja nicht ohne Grund als "Opium des Volkes" bezeichnet. Ein Volk einer Volksgemeinschaft braucht kein Opium, weil es die Kraft aus sich selbst schöpft und diese eine unendliche Ressource ist.

Wobei wenn hier von "deutsche IS-Frauen" die Rede ist, stellt sich die Frage, ob das Deutsch-Sein vielleicht nicht doch nur formeller Natur ist. Denn, was sollte eine deutsche Frau bewegen können einen derart absurden und wesensfremden Weg zu wählen?


Die haben nicht erfasst...., dass es bei denen die guten Sachen erst nach dem Tode gibt...
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zollagent
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon zollagent » Sa 4. Aug 2018, 07:49

Uffzach hat geschrieben:(03 Aug 2018, 22:28)

Nun, in einer Volksgemeinschaft gäbe es das - wobei Glauben nicht notwendigerweise dazugehört, aber stattdessen Zuversicht. Glauben wird ja nicht ohne Grund als "Opium des Volkes" bezeichnet. Ein Volk einer Volksgemeinschaft braucht kein Opium, weil es die Kraft aus sich selbst schöpft und diese eine unendliche Ressource ist.

Wobei wenn hier von "deutsche IS-Frauen" die Rede ist, stellt sich die Frage, ob das Deutsch-Sein vielleicht nicht doch nur formeller Natur ist. Denn, was sollte eine deutsche Frau bewegen können einen derart absurden und wesensfremden Weg zu wählen?

Bei Goebbels abgeschrieben? :D :D :D :D
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Milady de Winter
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon Milady de Winter » Sa 4. Aug 2018, 09:00

Ich könnte mir gut vorstellen, dass es unter den Befürwortern einer Rückholung auch Personen gibt, die - würde es sich um Bundeswehrsoldatinnen in Gefangenschaft handeln - mit "tja, Berufsrisiko" argumentieren würden...
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon jellobiafra » Sa 4. Aug 2018, 15:48

Ich sehe hier durchaus Parallelen zu Beate Zschäpe. Die Frauen haben sich einer Terrororganisation angeschlossen, deren Verbrechen sie genau kannten. Sie haben diese logistisch unterstützt, indem sie den Kämpfern den Haushalt führten, aber anders als Beate waren sie am Tatort anwesend (Sie haben Hinrichtungen besucht). Die Verbrechen des IS übertrafen die der NSU um das viel tausendfache, sowohl an Opferzahl als auch an Bestialität. Die Schuld der IS-Frauen ist deshalb schlimmer zu bewerten als die der Zschäpe. Zumindest moralisch.
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon Polibu » Sa 4. Aug 2018, 19:26

jack000 hat geschrieben:(02 Aug 2018, 13:27)

https://www.welt.de/politik/deutschland ... holen.html

Die haben die Straftaten im Ausland gemacht und somit ist es völlig legitim, dass die auch im Irak im Knast sitzen. Was die Kinder betrifft so muss dafür natürlich eine Lösung gefunden werden. Aber der Rest soll erstmal im irakischen Knast schmoren!

Das Problem ist, dass die wohl nach dem Knast nach Deutschland abgeschoben werden und wir haben die wieder am Hals. Da denen hier ja nicht der Prozess gemacht werden kann, werden es freie Bürger sein. Nur weiß man nicht, bei wem der Matsch noch im Kopf ist und es besteht die Gefahr das die genau so weiter machen. Daher müssen die dann kostenaufwendig beobachtet werden :dead:


Ganz frisch im Kopf können die Terrorweiber ja nicht sein. Deshalb empfiehlt es sich die Damen für immer wegzusperren, wenn sie Deutschland jemals wieder betreten sollen. Solche gestörten Individuen darf man doch nicht mehr auf die Menschheit los lassen.
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon Sofawolf » Mo 6. Aug 2018, 11:05

Ich kann zwar in der Umfrage keine der beiden Auswahlmöglichkeiten ankreuzen, aber ich finde, vor allem diese Frauen haben Deutschland und alles, wofür das moderne Deutschland wertemäßig steht, im Stich gelassen.

Deshalb sollen sie nicht in den Lagern "verschimmeln", wie die Umfrage sagt, sondern in dem "Land ihrer Wahl" (also dort) zur Rechenschaft gezogen werden und wenn sie frei gesprochen werden, können sie ja wieder zu uns kommen.
Du hast niemals weniger Einfluss, als du dir nimmst.
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon Michonne » So 12. Aug 2018, 18:02

jellobiafra hat geschrieben:(04 Aug 2018, 16:48)

Ich sehe hier durchaus Parallelen zu Beate Zschäpe. Die Frauen haben sich einer Terrororganisation angeschlossen, deren Verbrechen sie genau kannten. Sie haben diese logistisch unterstützt, indem sie den Kämpfern den Haushalt führten, aber anders als Beate waren sie am Tatort anwesend (Sie haben Hinrichtungen besucht). Die Verbrechen des IS übertrafen die der NSU um das viel tausendfache, sowohl an Opferzahl als auch an Bestialität. Die Schuld der IS-Frauen ist deshalb schlimmer zu bewerten als die der Zschäpe. Zumindest moralisch.


Richtig, genauso sehe ich das auch. Mein Mitleid hält sich da in Grenzen.
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon imp » Mo 13. Aug 2018, 07:33

Welfenprinz hat geschrieben:(02 Aug 2018, 16:33)

Warum ist es in der deutschen Gesellschaft überhaupt möglich,dass jemand,der hier aufgewachsen ist, zu einer Organisation wie dem IS geht?

Persönliche Freiheit gepaart mit gesellschaftlichem Desinteresse. Es ist nicht verboten, zu verreisen. Es ist auch nicht verboten, sich Stück für Stück radikalen und gewalttätigen Programmen anzunähern und sie sich zueigen zu machen. Teilweise ist es freilich verboten, für solche zu werben. Die folgenden Taten sind ebenso verboten, so der Nachweis gelingt auch strafbewehrt. Aber hier greift das Desinteresse.
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jack000
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon jack000 » Mo 13. Aug 2018, 09:50

Immer wenn man denkt:"absurder geht es nicht mehr":
BKA evakuierte zwei gefährliche IS-Frauen aus dem Irak – Einreisesperre für deutsche Ermittler

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins FOCUS Ende April zwei verdächtige deutsche Kämpferinnen der Terror-Miliz IS aus dem Gefängnis im nordirakischen Erbil befreit und nach Frankfurt/Main geflogen. Dort mussten die beiden Frauen aufgrund ihrer Gefährlichkeit rund um die Uhr überwacht werden. Ein Haftbefehl des Bundesgerichtshofs lag zum diesem Zeitpunkt nicht vor.

Der Vorgang hat laut FOCUS zu einem diplomatischen Zerwürfnis geführt, da die Zentralregierung in Bagdad über die Rückholaktion der beiden deutschen Frauen nicht informiert wurde und sich überrumpelt fühlt.

Staatsschutzbeamte des BKA bekommen seit diesem Vorfall kein Visum mehr. In der Vergangenheit durften sie einreisen, um im Auftrag der Karlsruher Bundesanwaltschaft IS-Angehörige aus Deutschland zu vernehmen.

Bei den beiden Frauen handelt es sich um Top-Gefährderinnen
In einer scharfen Protestnote an das Auswärtige Amt in Berlin wiesen die Iraker daraufhin, dass gegen eine der vom BKA befreiten Frauen in Bagdad strafrechtliche Ermittlungen anhängig seien. Sabine Ulrike Sch., 31, aus dem baden-württembergischen Rastatt soll in sozialen Netzwerken ein Selbstmordattentat angekündigt und Fotos von gekreuzigten Menschen veröffentlicht haben. Auch ihre Gefährtin Sibel H.,30, aus dem hessischen Offenbach gilt in Deutschland als Top-Gefährderin.

Nach irakischen Angaben gegenüber der Bundesregierung sollen die BKA-Leute in ihren Visa-Anträgen falsche Angaben gemacht haben, um ihren eigentlichen Plan zu verheimlichen. „Die ganze BKA-Aktion war dumm und dreist“, sagte ein hoher Beamter des Auswärtigen Amts zu FOCUS. „Und dann haben sie sich auch noch erwischen lassen...“ Nach FOCUS-Informationen hatte das Auswärtige Amt die BKA-Leute nach Erbil geschickt.

Gegen Sabine Sch. erging erst Ende Juli, drei Monate nach ihrer Befreiung aus dem Gefängnis in Erbil, Haftbefehl wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung.

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 94789.html
Das BKA begeht Straftaten in einem anderen Land um dort Verbrecherinnen aus den Gefängnissen zu holen :dead: :dead: :dead:
=> Die waren an einem Ort wo die nun mal hingehören, nämlich irakische Gefängnisse! Welchem kranken Hirn ist nur eingefallen die da raus zu holen???
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Paccon
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon Paccon » Mo 13. Aug 2018, 11:49

Welche Institutionen im Irak gibt es denn überhaupt nach, wer kann denn da protestieren dagegen?
Da sollte man doch im Irak froh sein, dass wieder zwei außer Landes sind. Da wird sich darüber aufgeregt, dass jemand anderer die Probleme löst.
Und dann gibt es da jemanden der das Problem löst, der sich durch "illegale" Mittels selbst Probleme schaffen möchte;)
Wer in der Geschichte ist jetzt Gewinner und Verlierer bzw. welches Problem wurde dabei gelöst und wie viele neue Probleme sind dabei entstanden?
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jack000
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon jack000 » Do 29. Nov 2018, 10:15

Regierung dreht mal wieder durch:
Bundesregierung überlegt, deutsche IS-Anhänger zurückzuholen

Laut einem Bericht prüft die Bundesregierung, deutsche IS-Anhänger aus Syrien zurückzuholen. Mindestens 35 von ihnen befinden sich in Gefangenschaft syrischer Kurden. Darunter sollen 15 Kinder sein.

Die Bundesregierung prüft laut einem Zeitungsbericht, deutsche IS-Anhänger mithilfe des Roten Kreuzes und syrischer Kurden nach Deutschland zurückzuholen. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf die Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine Anfrage der Linken. „Die Bundesregierung prüft alle Optionen hinsichtlich einer möglichen Rückkehr deutscher Staatsangehöriger nach Deutschland sorgfältig“, zitieren die Zeitungen aus dieser Antwort.

Demnach ermittelt der Generalbundesanwalt derzeit gegen 14 Deutsche in Syrien, die der Mitgliedschaft bei der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) beschuldigt sind, darunter 13 Männer und eine Frau. Laut dem Bericht sind derzeit mindestens 35 mutmaßliche deutsche IS-Anhänger in Gefangenschaft der Kurden in Syrien, darunter zehn Männer, zehn Frauen und 15 Kinder.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... UC-exgQj-g

Sie vor Ort verschimmeln zu lassen ist die beste Lösung. Hier in Deutschland würden sie nur Kosten verursachen (Seien es H4 oder Gefängniskosten)!
=> Sie haben ihre Extremdummheit und Ablehnung an den deutschen Staat mehr als bewiesen, somit sollten wir mit denen auch nichts mehr zu tun haben.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon Quatschki » Do 29. Nov 2018, 10:53

Außerdem sind doch die Kurden unsere Freunde. Oder nicht?
Otto.F.
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon Otto.F. » Do 29. Nov 2018, 11:02

jack000 hat geschrieben:(29 Nov 2018, 10:15)

Regierung dreht mal wieder durch:

https://www.welt.de/politik/deutschland ... UC-exgQj-g

Sie vor Ort verschimmeln zu lassen ist die beste Lösung. Hier in Deutschland würden sie nur Kosten verursachen (Seien es H4 oder Gefängniskosten)!
=> Sie haben ihre Extremdummheit und Ablehnung an den deutschen Staat mehr als bewiesen, somit sollten wir mit denen auch nichts mehr zu tun haben.

Und warum sollte der Irak für deutsche Verbrecher zahlen? Hieße ja in Ihrer Logik, das keine IS Anhänger die momentan in Deutschland sind, auch nicht mehr in ihre Herkunftsländer zurück müssen.
Tomaner
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon Tomaner » Do 29. Nov 2018, 11:25

jack000 hat geschrieben:(29 Nov 2018, 10:15)

Regierung dreht mal wieder durch:

https://www.welt.de/politik/deutschland ... UC-exgQj-g

Sie vor Ort verschimmeln zu lassen ist die beste Lösung. Hier in Deutschland würden sie nur Kosten verursachen (Seien es H4 oder Gefängniskosten)!
=> Sie haben ihre Extremdummheit und Ablehnung an den deutschen Staat mehr als bewiesen, somit sollten wir mit denen auch nichts mehr zu tun haben.

Kinder verschimmeln lassen, die dafür überhaupt keine Verantwortung zu tragen haben, ist merkwürdige Rechtsauffassung. Es schließt sich die Frage an, es gibt auch Rechte und Neonazis, die Rechtsstaat ablehnen. Sollten die im Ausland aus welchen Gründen auch immer in Haft geraden, lassen wir die auch verschimmelen?

Gefangene in der Hitlerzeit verloren alle Rechte und waren einer Willkür der Gestapo ausgesetzt. In einer Demokratie gibt es schon mal keine Sippenhaft (Kinder) und verlieren auch auch, waren die Verbrechen noch so schwer, nicht alle Rechte! So sind sie immer noch deutsche Staatsbürger ob es einen gefällt oder nicht. Auch sonstige Schwerverbecher verursachen Kosten und rechtfertigen nach demokratischer Auffassung und europäischen Werten, deshalb keine Totesstrafe. Vielleicht solltest du mal deine Aussage selbst überprüfen, in wie weit du mit einem Rechtsstaat konform liegst? Sollte dies schon der Fall sein, wo zieht man dann genau die Grenze, mit vorhandenen Rechten die Deutschland deutschen Staatsbürgern gewährt?
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon Tom Bombadil » Do 29. Nov 2018, 11:31

Die Weiber für lange Zeit in den Knast sperren, wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, die Kinder kommen ins Heim oder zu Pflegefamilien, wo sie wertvolle Mitglieder der Gesellschaft werden können, ohne Indoktrination mit einer geisteskranken und menschenhassenden Ideologie.
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon Misterfritz » Do 29. Nov 2018, 22:05

Tom Bombadil hat geschrieben:(29 Nov 2018, 11:31)

Die Weiber für lange Zeit in den Knast sperren, wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, die Kinder kommen ins Heim oder zu Pflegefamilien, wo sie wertvolle Mitglieder der Gesellschaft werden können, ohne Indoktrination mit einer geisteskranken und menschenhassenden Ideologie.
Konsequent zu Ende gedacht: Man lasse die Frauen dort und hole die Kinder zurück.
Ist aber trotzdem weder menschlich noch rechtlich durchführbar oder gar gut (gemacht).
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon Tom Bombadil » Do 29. Nov 2018, 22:36

Nee, wir müssen unsere Staatsbürger schon zurücknehmen, sofern sie noch die deutsche Staatsbürgerschaft haben. Ich würde sie aber nicht aktiv zurück holen, nur auf Verlangen der Kurden.
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon yogi61 » Fr 30. Nov 2018, 11:30

JunkerPhil hat geschrieben:(30 Nov 2018, 10:51)

Wenn die Weiber sich erstmal hier in Deutschland beruhigt hätten, würden sich viele von ihnen wohl bald wieder dem IS anschließen. So ist es mit den Bösewichten. Wenn es um sie selbst geht singen sie ein Loblied auf die Menschenwürde, aber wenn ihnen wieder langweilig wird wollen sie am liebsten die Menschenwürde aus dem Grundgesetz austilgen ! Natürlich muss man in diesem Falle auch noch im Hinterkopf behalten, dass diese Frauen den Bürgern der Demokratie durch ihre Mitgliedschaft beim IS das Recht auf Leben abgesprochen haben, während diese nun von den Bürgern der Demokratie verlangen ihr Leben zu schützen.


Es bringt ja nichts, diese Frauen alle über einen Kamm zu scheren. Viele waren einfach nur blöd und politisch leicht zu indoktrinieren
Two unique places, one heart
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon jellobiafra » Sa 1. Dez 2018, 20:11

yogi61 hat geschrieben:(30 Nov 2018, 11:30)

Es bringt ja nichts, diese Frauen alle über einen Kamm zu scheren. Viele waren einfach nur blöd und politisch leicht zu indoktrinieren


Welche Rolle hat das gespielt bei der RAF oder bei der NSU.
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Re: Deutsche IS-Frauen in Syrien fühlen sich im Stich gelassen

Beitragvon Europa2050 » So 2. Dez 2018, 07:34

yogi61 hat geschrieben:(30 Nov 2018, 11:30)

Es bringt ja nichts, diese Frauen alle über einen Kamm zu scheren. Viele waren einfach nur blöd und politisch leicht zu indoktrinieren


Das ist eine komplexe Geschichte.

Auf der einen Seite stehen die Pflichten des deutschen Staates gegenüber seinen Staatsbürgern. Und die Tatsache - auch gelernt aus den Erfahrungen von DR und DDR - dass kein Deutscher gegen seinen Willen in das Ausland abgeschoben oder ausgebürgert werden darf.

Auf der anderen Seite handelt es sich nicht um zufällig hineingeschlitterte Ortsansässige, sondern um Menschrn, die ihrem Weltbild und ihrem Menschenbild gefolgt sind. Aus der Geschichte kennen wir aber, dass Menschen diese Weltbilder ganz innendrin nie ändern, Deutsche nach dem WK1 seien ein Beispiel und auch nach WK2 waren es wohl die unendlichen Greuel der Shoa, die bei den Meisten Deutschen zu einem Bröckeln des Weltbildes führten, nicht der verlorene Krieg oder der NS im Allgemeinen.

Nun hat der IS einen Krieg verloren, zuletzt gegen die gesammte Welt, von Russland und den USA beginnend über fast alle regionalen Player. Ich glaube nicht, dass das für Menschen, die das Welt- und Menschenbild des IS - insbesondere ob der verbreiteten Märtyrerverehrung - teilen, ein Grund ist, davon wirklich abzuschwören. Und bei den Kindern - anerkennen, dass das, was Mama oder Papa gemacht hat, Obersch... war. Sehr vielen wird das nicht gelingen.

Da ist mehr Fassade als ernste Umkehr.

Dessen müssen wir gewahr sein. Und doch ist es das Recht eines jeden Einzelnen, eine Individuelle Chance zur Wiedereingliederung zu bekommen. Sonst versagen wir an unserem Anspruch.

Aber Vorsicht ist die Mutter der Pozellankiste.
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
Leute zu hassen, denen Du nie begegnet bist.

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