Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

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zollagent
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon zollagent » Sa 19. Mai 2018, 10:29

Wähler hat geschrieben:(19 May 2018, 11:25)

Über Änderungen des deutschen Asylrechtes kann man sicherlich reden - Stichwort Einwanderungsgesetz. Die Kostenfrage mag intransparent erscheinen, gelogen wird meiner Ansicht nach aber nicht. Ohne minimales Vertrauen ist sachliche Argumentation leider nur schwer möglich.

Asyl und Einwanderung in den gleichen Topf zu werfen, bedient nur die Vorhaben der Rechten. Asyl war schon in den frühen Jahren der Bundesrepublik ein Dorn im Auge dieser Klientel (wer erinnert sich noch an die These "Das Boot ist voll"?). Und es ist es bis heute. Wo kämen wir denn hin, wenn Deutschland auf einmal menschlich handeln würde? Wir hätten einen Aufstand der menschenfeindlichen Zwerge. Uuups, das haben wir ja, und zwar Beides. :D
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Julian
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon Julian » Sa 19. Mai 2018, 10:33

Wähler hat geschrieben:(19 May 2018, 10:56)

Deine Rechnung verstehe ich nicht. Die einmalig zusätzlich 14,5 Milliarden beziehen sich auf den gesamten Zeitraum von 2018 bis 2021. Die 8 Milliarden kommen zusätzlich vom Bund in diesem Zeitraum. Fehlen also 6,5 Milliarden insgesamt und pro Jahr etwa 2 Milliarden, die die Kommunen für den Lebensunterhalt der Flüchtlinge ausgeben - siehe Kostenblöcke in dem Artikel. Die 20 Milliarden für 2016 kommen vom Bund weiterhin als Grundbetrag pro Jahr auch für Vermeidung von Fluchtursachen. Du scheinst mir da Zeiträume, Kostenblöcke und Kostenträger wild zu vermischen. Wundert mich in diesem Thread allerdings überhaupt nicht. ;)


Das liegt daran, dass alles getan wird, die Kosten zu verschleiern. Bund, Länder, Kommunen und Behörden machen bewusst unvollständige Angaben und verschweigen entscheidende Fakten. Dazu beitragen mag auch, dass sie selber gar nicht wissen, wie ihre Ausgabenstruktur ist. Ja, man weiß ja nicht einmal, wie viele Flüchtlinge hier sind und durchgefüttert werden müssen.

Man kann eigentlich nur selbst von unten rechnen - also: wieviel kostet die Versorgung eines Flüchtlings pro Jahr?

Dabei gibt es aber zwei Probleme: Die Gesamtzahl der Flüchtlinge ist unbekannt, insbesondere vermute ich, dass die nachziehenden Familienangehörigen nicht berücksichtigt werden, wie auch diejenigen, die nur geduldet werden. Das sieht man ja schon daran, dass die Zahl der Asylbewerber, die 2017 neu einreisten, mit ca. 180.000 angegeben werden; dabei sind es doch ca. 300.000 mit den Familiennachzüglern.

Das zweite Problem sind die indirekten Kosten. So besteht die Hauptbeschäftigung deutscher Verwaltungsgerichte in der Bewältigung einer Klageflut gegen Asylbescheide. Dies muss alles finanziert werden, d.h. die Gerichtskosten und auch die Anwaltskosten, denn die Asylbewerber selbst zahlen in der Regel sicher nichts für den ganzen Aufwand. Dazu kommen die Kosten für die Kriminalität (Beseitigung von Sachbeschädigungen, Krankenhausaufenthalte und Verdienstausfall durch Körperverletzungen, Gerichtskosten, Anwaltskosten, Gefängsniskosten, erhöhte Sicherheitsvorkehrungen). Ein weiterer Punkt wären die Kosten für die Krankenversicherung der Flüchtlinge, da diese ja häufig mit chronischen Erkrankungen (wie z.B. schweren psychischen Störungen) einreisen. Manche sollen ja auch nur einreisen, um ihre Gesundheit sanieren zu lassen, dazu gab es erst kürzlich den Bericht eines Arztes aus Bayern.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon DagDag » Sa 19. Mai 2018, 10:36

Julian hat geschrieben:(19 May 2018, 11:33)

Das liegt daran, dass alles getan wird, die Kosten zu verschleiern. Bund, Länder, Kommunen und Behörden machen bewusst unvollständige Angaben und verschweigen entscheidende Fakten. Dazu beitragen mag auch, dass sie selber gar nicht wissen, wie ihre Ausgabenstruktur ist. Ja, man weiß ja nicht einmal, wie viele Flüchtlinge hier sind und durchgefüttert werden müssen.

Man kann eigentlich nur selbst von unten rechnen - also: wieviel kostet die Versorgung eines Flüchtlings pro Jahr?

Dabei gibt es aber zwei Probleme: Die Gesamtzahl der Flüchtlinge ist unbekannt, insbesondere vermute ich, dass die nachziehenden Familienangehörigen nicht berücksichtigt werden, wie auch diejenigen, die nur geduldet werden. Das sieht man ja schon daran, dass die Zahl der Asylbewerber, die 2017 neu einreisten, mit ca. 180.000 angegeben werden; dabei sind es doch ca. 300.000 mit den Familiennachzüglern.

Das zweite Problem sind die indirekten Kosten. So besteht die Hauptbeschäftigung deutscher Verwaltungsgerichte in der Bewältigung einer Klageflut gegen Asylbescheide. Dies muss alles finanziert werden, d.h. die Gerichtskosten und auch die Anwaltskosten, denn die Asylbewerber selbst zahlen in der Regel sicher nichts für den ganzen Aufwand. Dazu kommen die Kosten für die Kriminalität (Beseitigung von Sachbeschädigungen, Krankenhausaufenthalte und Verdienstausfall durch Körperverletzungen, Gerichtskosten, Anwaltskosten, Gefängsniskosten, erhöhte Sicherheitsvorkehrungen). Ein weiterer Punkt wären die Kosten für die Krankenversicherung der Flüchtlinge, da diese ja häufig mit chronischen Erkrankungen (wie z.B. schweren psychischen Störungen) einreisen. Manche sollen ja auch nur einreisen, um ihre Gesundheit sanieren zu lassen, dazu gab es erst kürzlich den Bericht eines Arztes aus Bayern.

Die Zahl der Flüchtlinge ist bekannt, sonst könnten sie keine Hilfen beziehen. Wer seinen Text so beginnt, denuziert sich selbst.
Der Rest sind auch nur verkappte Verdrehereien, Hr. von AfD.
Zuletzt geändert von DagDag am Sa 19. Mai 2018, 10:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon zollagent » Sa 19. Mai 2018, 10:36

Julian hat geschrieben:(19 May 2018, 11:33)

Das liegt daran, dass alles getan wird, die Kosten zu verschleiern. Bund, Länder, Kommunen und Behörden machen bewusst unvollständige Angaben und verschweigen entscheidende Fakten. Dazu beitragen mag auch, dass sie selber gar nicht wissen, wie ihre Ausgabenstruktur ist. Ja, man weiß ja nicht einmal, wie viele Flüchtlinge hier sind und durchgefüttert werden müssen.

Man kann eigentlich nur selbst von unten rechnen - also: wieviel kostet die Versorgung eines Flüchtlings pro Jahr?

Dabei gibt es aber zwei Probleme: Die Gesamtzahl der Flüchtlinge ist unbekannt, insbesondere vermute ich, dass die nachziehenden Familienangehörigen nicht berücksichtigt werden, wie auch diejenigen, die nur geduldet werden. Das sieht man ja schon daran, dass die Zahl der Asylbewerber, die 2017 neu einreisten, mit ca. 180.000 angegeben werden; dabei sind es doch ca. 300.000 mit den Familiennachzüglern.

Das zweite Problem sind die indirekten Kosten. So besteht die Hauptbeschäftigung deutscher Verwaltungsgerichte in der Bewältigung einer Klageflut gegen Asylbescheide. Dies muss alles finanziert werden, d.h. die Gerichtskosten und auch die Anwaltskosten, denn die Asylbewerber selbst zahlen in der Regel sicher nichts für den ganzen Aufwand. Dazu kommen die Kosten für die Kriminalität (Beseitigung von Sachbeschädigungen, Krankenhausaufenthalte und Verdienstausfall durch Körperverletzungen, Gerichtskosten, Anwaltskosten, Gefängsniskosten, erhöhte Sicherheitsvorkehrungen). Ein weiterer Punkt wären die Kosten für die Krankenversicherung der Flüchtlinge, da diese ja häufig mit chronischen Erkrankungen (wie z.B. schweren psychischen Störungen) einreisen. Manche sollen ja auch nur einreisen, um ihre Gesundheit sanieren zu lassen, dazu gab es erst kürzlich den Bericht eines Arztes aus Bayern.

Wie üblich, wenn die Informationen nicht passen, sind sie manipuliert oder verschleiert. Garniert mit ein paar Schauergeschichten, schon ist das braune Weltbild komplett.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon Senexx » Sa 19. Mai 2018, 10:46

Wähler hat geschrieben:(19 May 2018, 11:25)

Über Änderungen des deutschen Asylrechtes kann man sicherlich reden - Stichwort Einwanderungsgesetz. Die Kostenfrage mag intransparent erscheinen, gelogen wird meiner Ansicht nach aber nicht. Ohne minimales Vertrauen ist sachliche Argumentation leider nur schwer möglich.

Asylrecht und Einwanderung sind zwei verschiedene Paar Schuh. Das Asylrecht wird derzeit als Hintertür für Einwanderung missbraucht.

In erster Linie muss man das Asylrecht so modifizieren, dass das nicht mehr möglich ist. Vorschläge dazu gab es ja schon von verschiedenen Seiten.

Einwanderung muss dem Prinzip folgen: Was stiftet für uns den höchsten Nutzen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Programmierer relativ knapp sind. Ich kenne Firmen, die rekrutieren aus dem Maghreb, weil der Markt ansonsten leergefegt ist. Sie investieren auch in die Ausbildung der Mitarbeiter, finanzieren Deutschkurse.

Aus Sicht der abgebenden Länder ist das im Übrigen problematisch. Es erfolgt eine Art Brain-Drain.
Hinweis aus gegebenen Anlass: Ich verwende niemals "copy paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon Senexx » Sa 19. Mai 2018, 10:48

Julian hat geschrieben:(19 May 2018, 11:33)

Das liegt daran, dass alles getan wird, die Kosten zu verschleiern. Bund, Länder, Kommunen und Behörden machen bewusst unvollständige Angaben und verschweigen entscheidende Fakten. Dazu beitragen mag auch, dass sie selber gar nicht wissen, wie ihre Ausgabenstruktur ist. Ja, man weiß ja nicht einmal, wie viele Flüchtlinge hier sind und durchgefüttert werden müssen.

Es sitzt ja nun die AfD im Bundestag. Sie hätte - als Parlamentsfraktion - die Möglichkeit, zur Aufklärung beizutragen. Bisher scheint sie mir hier schwer zu versagen.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon Julian » Sa 19. Mai 2018, 10:50

Wähler hat geschrieben:(19 May 2018, 11:25)

Über Änderungen des deutschen Asylrechtes kann man sicherlich reden - Stichwort Einwanderungsgesetz. Die Kostenfrage mag intransparent erscheinen, gelogen wird meiner Ansicht nach aber nicht. Ohne minimales Vertrauen ist sachliche Argumentation leider nur schwer möglich.


Seriöse ausländische Medien sehen das ähnlich wie ich, einschließlich der Motivationslage für die Intransparenz gegenüber den Bürgern und Steuerzahlern. Wir sollen absichtlich im Unklaren gehalten werden, um den Elefanten im Raum nicht in seiner Größe erkennen zu können.

Empört seien die besorgten Bürger vor allem, weil sie keine Antwort auf drängende Fragen bekämen: Wie viele Migranten aus fremden Kulturen wird Deutschland noch aufnehmen? Wie steht es um die (Nicht-)Integration der insgesamt rund 1,7 Millionen Menschen, die seit 2014 einen Antrag auf Asyl gestellt haben? Was kostet die offiziell ausgerufene «Willkommenskultur», und wer bezahlt dafür? Man fühlt sich an den Elefanten erinnert, der für jeden sichtbar im Raum steht, den aber niemand ansprechen will.

Labyrinth von Statistiken und Zuständigkeiten

Das gelingt auch deshalb, weil dieser Elefant zwar im Raum steht, aber nicht in voller Grösse in Erscheinung tritt. Die Flüchtlingskosten werden auf viele Etats verteilt. Wer bei der Berliner Regierung nach der Gesamtsumme fragt, wird in ein Labyrinth von Statistiken und Zuständigkeiten geschickt. Nur die eine entscheidende Zahl gibt es nicht: die aller Aufwendungen für einen klar definierten Personenkreis. Für ein Land, das sonst jede Schraube zählt, ist das nur mit der Angst vor dem Bürger zu erklären. Der Bochumer Verwaltungswissenschafter Jörg Bogumil hat zudem ein «eklatantes Kompetenz- und Organisationsversagen» ausgemacht.

Wer bei der Berliner Regierung nach der Gesamtsumme der Flüchtlingslosten fragt, wird in ein Labyrinth von Statistiken und Zuständigkeiten geschickt.

Es handelt sich schliesslich nicht um Kleinigkeiten, sondern um gewaltige Etatposten. Allein der Bund will von 2016 bis 2020 zur Versorgung der Flüchtlinge 93,6 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Da die Bundesländer klagen, allenfalls die Hälfte der Kosten erstattet zu bekommen, wären also jährlich zwischen 30 und 40 Milliarden zu veranschlagen. Unklar bleibt, ob dabei die zusätzlichen Ausgaben für 180 000 neue Kindergartenplätze, 2400 zusätzliche Grundschulen und die zugesagten 15 000 Polizisten eingerechnet sind.

Allein die Verwaltungsgerichte fordern 2000 weitere Richter, um die Asyl-Klagewelle zu bewältigen, die sich seit 2015 auf 200 000 Widerspruchsverfahren vervierfacht hat. Das Robert-Koch-Institut wiederum weist auf eine drastische Zunahme gefährlicher Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder Aids hin, die mit den Flüchtlingen ins Land gekommen sind.

https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/d ... ld.1316333

Ich verstehe nicht, warum nicht diejenigen Leute, die für die Aufnahme dieser Leute waren und immer noch sind, freiwillig die Rechnung bezahlen. Sie ist ja ihrer Meinung nicht sehr hoch (obwohl in der Höhe nicht bekannt, aber egal), und die Flüchtlinge werden ihrer Meinung nach sehr schnell in den Arbeitsmarkt integriert. Auch die Kosten für Gesundheit und Kriminalität sind ihrer, nicht meiner Meinung nach vernachlässigbar.

Dann könnten sich die Flüchtlingsbefürworter auch in ihrem guten Gewissen suhlen. Warum also müssen kritische, böse Leute wie ich gezwungen werden, das mit zu finanzieren?
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon DagDag » Sa 19. Mai 2018, 10:51

Senexx hat geschrieben:(19 May 2018, 11:48)

Es sitzt ja nun die AfD im Bundestag. Sie hätte - als Parlamentsfraktion - die Möglichkeit, zur Aufklärung beizutragen. Bisher scheint sie mir hier schwer zu versagen.

Mit Fakenews ist die Wahrheit eben nicht zu begründen. Daran wird diese Partei auch scheitern.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon zollagent » Sa 19. Mai 2018, 10:52

Senexx hat geschrieben:(19 May 2018, 11:46)

Asylrecht und Einwanderung sind zwei verschiedene Paar Schuh. Das Asylrecht wird derzeit als Hintertür für Einwanderung missbraucht.

In erster Linie muss man das Asylrecht so modifizieren, dass das nicht mehr möglich ist. Vorschläge dazu gab es ja schon von verschiedenen Seiten.

Einwanderung muss dem Prinzip folgen: Was stiftet für uns den höchsten Nutzen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Programmierer relativ knapp sind. Ich kenne Firmen, die rekrutieren aus dem Maghreb, weil der Markt ansonsten leergefegt ist. Sie investieren auch in die Ausbildung der Mitarbeiter, finanzieren Deutschkurse.

Aus Sicht der abgebenden Länder ist das im Übrigen problematisch. Es erfolgt eine Art Brain-Drain.

Wieder der übliche Schmonz. Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen, "mißbrauchen" das Asylrecht zur Einwanderung ins Land, wo Milch und Honig fließen. Kann man wirklich so dumm sein und solchen Unfug als gegeben annehmen? Und wie können angeblich "dumme und unqualifizierte" Menschen einen "Brain Drain" darstellen? Das Zusammenmixen der diversen Thesen aus der rechten Ecke ergibt einen sich selbst widersprechenden Thesenmix. Und wie stehen denn die Chancen von Asylanten auf Einbürgerung?
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon Julian » Sa 19. Mai 2018, 10:53

zollagent hat geschrieben:(19 May 2018, 11:36)

Wie üblich, wenn die Informationen nicht passen, sind sie manipuliert oder verschleiert. Garniert mit ein paar Schauergeschichten, schon ist das braune Weltbild komplett.


Statt hier abstrakt herumzudiffamieren, komme bitte doch konkret auf meine Argumente und Beispiele zurück und beschreibe, was du daran für falsch hältst und warum.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon jack000 » Sa 19. Mai 2018, 10:54

zollagent hat geschrieben:(19 May 2018, 11:25)

Großer, Flüchtlinge sind kein "Geschäft".

Und warum gab es denn dann dieses Gequatsche mit dem “Die sind wertvoller als Gold“ oder Die zahlen mal unsere Renten“ und der ganze andere Quatsch?
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon zollagent » Sa 19. Mai 2018, 10:54

Julian hat geschrieben:(19 May 2018, 11:50)

Seriöse ausländische Medien sehen das ähnlich wie ich, einschließlich der Motivationslage für die Intransparenz gegenüber den Bürgern und Steuerzahlern. Wir sollen absichtlich im Unklaren gehalten werden, um den Elefanten im Raum nicht in seiner Größe erkennen zu können.


https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/d ... ld.1316333

Ich verstehe nicht, warum nicht diejenigen Leute, die für die Aufnahme dieser Leute waren und immer noch sind, freiwillig die Rechnung bezahlen. Sie ist ja ihrer Meinung nicht sehr hoch (obwohl in der Höhe nicht bekannt, aber egal), und die Flüchtlinge werden ihrer Meinung nach sehr schnell in den Arbeitsmarkt integriert. Auch die Kosten für Gesundheit und Kriminalität sind ihrer, nicht meiner Meinung nach vernachlässigbar.

Dann könnten sich die Flüchtlingsbefürworter auch in ihrem guten Gewissen suhlen. Warum also müssen kritische, böse Leute wie ich gezwungen werden, das mit zu finanzieren?

Weil du zum Club gehörst. Du kannst auch auswandern, dann mußt du nicht mehr. Oder dir Mehrheiten suchen. Diese Suche war bisher vergeblich.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon zollagent » Sa 19. Mai 2018, 10:57

jack000 hat geschrieben:(19 May 2018, 11:54)

Und warum gab es denn dann dieses Gequatsche mit dem “Die sind wertvoller als Gold“ oder Die zahlen mal unsere Renten“ und der ganze andere Quatsch?

Von mir? Dummchen, das mußt du die fragen, die solche Dinge gesagt haben. Ich bin für meine Aussagen verantwortlich. Figuren wie du wollen die Flüchtlinge ja auch als "Geschäft" sehen, wo käme sonst, übrigens auch von dir, das Gerede von der "Asylindustrie" her? Menschlichkeit ist ja nicht dein Geschäft, Jack Scrooge. :D :D
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon Senexx » Sa 19. Mai 2018, 10:59

Julian hat geschrieben:(19 May 2018, 11:53)

Statt hier abstrakt herumzudiffamieren, komme bitte doch konkret auf meine Argumente und Beispiele zurück und beschreibe, was du daran für falsch hältst und warum.



Dieses Thema wird von linken und gutmenschlichen Schreihhälsen generell ideologisch überfrachtet, die Diskussion bewusst zerfasert. Ziel ist es, eine sachliche Diskussion zu verhindern. Deshalb können Sie lange auf ernsthafte Argumente warten.

Hier in diesem Strang sind sie schon wieder fleißig dabei, das Thema so lange zuzumüllen, bis es zur Unkenntlichkeit verstümmelt ist und dann wieder im Papierkorb landet.

Sollten Sie an einer weiteren Diskussion interessiert sein, kann ich Ihnen nur raten, den Schredderern möglichst aus dem Weg zu gehen, und nur gezielt und punktuell zu antworten.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon zollagent » Sa 19. Mai 2018, 11:04

Julian hat geschrieben:(19 May 2018, 11:53)

Statt hier abstrakt herumzudiffamieren, komme bitte doch konkret auf meine Argumente und Beispiele zurück und beschreibe, was du daran für falsch hältst und warum.

Dein ganzer Beitrag ist Unfug³. Du hast weder Argumente, noch Beispiele. Du hast ein paar unbelegte Behauptungen. Mit solchem Mist kann man nicht ernst genommen werden, Julian. Argumente und Beispiele, die dafür taugen, sind handfest, sind nachprüfbar, mit ein paar Latrinenparolen aus der rechten Ecke kannst du nicht punkten. Geh mal davon aus, daß man deine Aussagen durchaus überprüft. Und dann kommt man zu dem Schluß "Mene Mene Tekel Upharsin". Gewogen und zu leicht befunden. Hass, Abneigung und Mißgunst sind nun mal etwas, was ich nicht diskutiere, sondern verwerfe.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon Julian » Sa 19. Mai 2018, 11:05

Die erste Frage, die man hier beantworten müsste:

Wie viele "Flüchtlinge" befinden sich in Deutschland? Wer gehört zu dieser Personengruppe? Asylbewerber, anerkannte Asylanten, subsidiär Schutzberechtigte, Kriegsflüchtlinge im Rahmen von Kontingenten, Familienmitglieder, die im Rahmen der Familienzusammenführung gekommen sind, Geduldete?

Wie viele davon sind in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, wie viele leben teilweise oder vollständig von staatlicher Unterstützung im weitesten Sinne? Welcher Zeitraum soll denn überhaupt einbezogen werden? Alle Personen seit 2015?

Solange man diese Frage nicht beantworten kann, kann man auch nicht über die Gesamtkosten sprechen. Und leider fürchte ich, dass die Behörden diese Zahl entweder selbst nicht kennen oder nicht transparent und offen kommunizieren.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon zollagent » Sa 19. Mai 2018, 11:06

Senexx hat geschrieben:(19 May 2018, 11:59)

Dieses Thema wird von linken und gutmenschlichen Schreihhälsen generell ideologisch überfrachtet, die Diskussion bewusst zerfasert. Ziel ist es, eine sachliche Diskussion zu verhindern. Deshalb können Sie lange auf ernsthafte Argumente warten.

Hier in diesem Strang sind sie schon wieder fleißig dabei, das Thema so lange zuzumüllen, bis es zur Unkenntlichkeit verstümmelt ist und dann wieder im Papierkorb landet.

Sollten Sie an einer weiteren Diskussion interessiert sein, kann ich Ihnen nur raten, den Schredderern möglichst aus dem Weg zu gehen, und nur gezielt und punktuell zu antworten.

Großer, auch für dich gilt, was ich Julian im Vorbeitrag geschrieben habe. Eine Sachliche Diskussion kann Neid, Mißgunst und Menschenhass nicht zur Grundlage haben. Das könnt Ihr im Thing beim Lagerfeuer tun. Da seid Ihr unter Euch.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon Julian » Sa 19. Mai 2018, 11:08

zollagent hat geschrieben:(19 May 2018, 12:04)

Dein ganzer Beitrag ist Unfug³. Du hast weder Argumente, noch Beispiele. Du hast ein paar unbelegte Behauptungen. Mit solchem Mist kann man nicht ernst genommen werden, Julian. Argumente und Beispiele, die dafür taugen, sind handfest, sind nachprüfbar, mit ein paar Latrinenparolen aus der rechten Ecke kannst du nicht punkten. Geh mal davon aus, daß man deine Aussagen durchaus überprüft. Und dann kommt man zu dem Schluß "Mene Mene Tekel Upharsin". Gewogen und zu leicht befunden. Hass, Abneigung und Mißgunst sind nun mal etwas, was ich nicht diskutiere, sondern verwerfe.


Warum diskutierst du dann hier überhaupt mit, wenn du eine vorgefasste Meinung hast und nicht erreichbar für Argumente bist?

Denn du willst ja wohl nicht ernsthaft behaupten, dass meine Aussagen nicht überprüfbar und stichhaltig wären, wie z.B. die Zahlen zu den Asylantragstellern 2017 und dem Familiennachzug 2017, sowie die völlige Überlastung deutscher Verwaltungsgerichte mit Asylklagen.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon zollagent » Sa 19. Mai 2018, 11:09

Julian hat geschrieben:(19 May 2018, 12:05)

Die erste Frage, die man hier beantworten müsste:

Wie viele "Flüchtlinge" befinden sich in Deutschland? Wer gehört zu dieser Personengruppe? Asylbewerber, anerkannte Asylanten, subsidiär Schutzberechtigte, Kriegsflüchtlinge im Rahmen von Kontingenten, Familienmitglieder, die im Rahmen der Familienzusammenführung gekommen sind, Geduldete?

Wie viele davon sind in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, wie viele leben teilweise oder vollständig von staatlicher Unterstützung im weitesten Sinne? Welcher Zeitraum soll denn überhaupt einbezogen werden? Alle Personen seit 2015?

Solange man diese Frage nicht beantworten kann, kann man auch nicht über die Gesamtkosten sprechen. Und leider fürchte ich, dass die Behörden diese Zahl entweder selbst nicht kennen oder nicht transparent und offen kommunizieren.

Ich denke, hier wirst du geholfen.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon zollagent » Sa 19. Mai 2018, 11:10

Julian hat geschrieben:(19 May 2018, 12:08)

Warum diskutierst du dann hier überhaupt mit, wenn du eine vorgefasste Meinung hast und nicht erreichbar für Argumente bist?

Denn du willst ja wohl nicht ernsthaft behaupten, dass meine Aussagen nicht überprüfbar und stichhaltig wären, wie z.B. die Zahlen zu den Asylantragstellern 2017 und dem Familiennachzug 2017, sowie die völlige Überlastung deutscher Verwaltungsgerichte mit Asylklagen.

Großer, für Argumente bin ich durchaus zugänglich. Du hast halt Keine. Ich verweise nochmal auf meinen Link aus dem Vorbeitrag.
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