Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

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jack000
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon jack000 » Sa 19. Mai 2018, 09:40

zollagent hat geschrieben:(19 May 2018, 10:36)

Tja, warum wohl? Sollen sie doch alle verrecken, wenn möglich, woanders. Doch, das ist auch eine Sichtweise. Allerdings eine höchst primitive.

Und mal wieder die Kehrtwende:
- Die wollen doch gar nicht alle zu uns
und dann:
- Sollen die denn halt woanders verrecken
=> Diese Spielchen sind doch so einfach durchschaubar (Dazu eine entsprechende Rhetorik: Fassbomben, Folterkeller, verrecken, etc...). Kennen wir doch alles hier schon diese rhetorischen Methoden
Deutschland 2017: "Bevor ich loslege, würde ich gerne noch wissen, ob es für Sie in Ordnung ist, dass ich als weibliche Person hier sitze und auch Ihre Dolmetscherin weiblich ist."
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon Wähler » Sa 19. Mai 2018, 09:41

jack000 hat geschrieben:(19 May 2018, 10:37)
Willst du mir jetzt erzählen das mit den 21 Mrd sei vollständig?

Wo kann gespart werden? Die 21 Milliarden sind weitgehend vollständig:
https://presse-augsburg.de/presse/kommu ... unserioes/
Allgäuer Zeitung 26. Januar 2018 Flüchtlingskosten
"Der kommunale Spitzenverband bezieht sich damit vor allem auf die Flüchtlingskosten, die zum großen Teil von den Kreisen und kreisfreien Städten zu tragen sind. In einer Aufstellung der für die Kommunen relevanten Kostenpunkte im Sondierungspapier kommt der Landkreistag allein für die Flüchtlingskosten auf eine Summe von 14,5 Milliarden Euro. CDU, CSU und SPD veranschlagten dafür dagegen nur acht Milliarden Euro. Die Flüchtlingskosten wurden in dem von CDU, CSU und SPD vereinbarten Sondierungspapier nicht gesondert ausgewiesen, sondern verbergen sich unter den "prioritären Ausgaben" hinter dem Punkt "Fortsetzung kommunale Programme". In den Jahren bis 2021, so heißt es im Kapitel über die Finanzen, werde die Finanzierung der Kosten für Länder und Kommunen mit "weiteren acht Milliarden Euro" sichergestellt."
Im zitierten Artikel werden die einzelnen Kostenblöcke recht genau beschrieben. Es geht wohl um 2 Milliarden zusätzliche Kosten - Flüchtlingsgesamtkosten bundesweit 20 Milliarden in 2016 - pro Jahr bis 2021, die die Kommunen aus eigener Tasche aufbringen müssten.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon jack000 » Sa 19. Mai 2018, 09:41

DagDag hat geschrieben:(19 May 2018, 10:39)

Damit diese Menschen nicht kommen müßten will man ja auch nichts tun. Nur ohne diese Menschen, hätten wir auch unsere Luxusgüter nicht, die nicht selten aus diesen Ländern stammen.
Aber das ist für Rechtsknaller schon wieder außerhalb des Denkvermögens.

Welches Luxusgut habe ich aus einem der Top10 Herkunftsländer?
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon DagDag » Sa 19. Mai 2018, 09:43

jack000 hat geschrieben:(19 May 2018, 10:41)

Welches Luxusgut habe ich aus einem der Top10 Herkunftsländer?

Denkmal an die Inhalte deines Smartphone, Laptops, PC etc.

P.s. allein mit in Deutschland angebautem Getreide etc. können wir unsere Viehaltung nicht betreiben. Wo wird wohl in Massen zugekauft? In den teuren USA etwa?
Zuletzt geändert von DagDag am Sa 19. Mai 2018, 09:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon zollagent » Sa 19. Mai 2018, 09:44

jack000 hat geschrieben:(19 May 2018, 10:40)

Und mal wieder die Kehrtwende:
- Die wollen doch gar nicht alle zu uns
und dann:
- Sollen die denn halt woanders verrecken
=> Diese Spielchen sind doch so einfach durchschaubar (Dazu eine entsprechende Rhetorik: Fassbomben, Folterkeller, verrecken, etc...). Kennen wir doch alles hier schon diese rhetorischen Methoden

Ich sehe, du kennst die Vorgehensweisen deiner Verbündeten, deren blutiges Handwerk du gerne erleichtern würdest, recht gut.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon jack000 » Sa 19. Mai 2018, 09:45

Wähler hat geschrieben:(19 May 2018, 10:41)

Wo kann gespart werden? Die 21 Milliarden sind weitgehend vollständig:
https://presse-augsburg.de/presse/kommu ... unserioes/
Allgäuer Zeitung 26. Januar 2018 Flüchtlingskosten
"Der kommunale Spitzenverband bezieht sich damit vor allem auf die Flüchtlingskosten, die zum großen Teil von den Kreisen und kreisfreien Städten zu tragen sind. In einer Aufstellung der für die Kommunen relevanten Kostenpunkte im Sondierungspapier kommt der Landkreistag allein für die Flüchtlingskosten auf eine Summe von 14,5 Milliarden Euro. CDU, CSU und SPD veranschlagten dafür dagegen nur acht Milliarden Euro. Die Flüchtlingskosten wurden in dem von CDU, CSU und SPD vereinbarten Sondierungspapier nicht gesondert ausgewiesen, sondern verbergen sich unter den "prioritären Ausgaben" hinter dem Punkt "Fortsetzung kommunale Programme". In den Jahren bis 2021, so heißt es im Kapitel über die Finanzen, werde die Finanzierung der Kosten für Länder und Kommunen mit "weiteren acht Milliarden Euro" sichergestellt."
Im zitierten Artikel werden die einzelnen Kostenblöcke recht genau beschrieben. Es geht wohl um 2 Milliarden zusätzliche Kosten - Flüchtlingsgesamtkosten bundesweit 20 Milliarden in 2016 - pro Jahr bis 2021, die die Kommunen aus eigener Tasche aufbringen müssten.

Das sind aber nicht die vom BUND. Scheint aber zufällig die selbe Summe zu sein. Also sind wir bei 42 Mrd.€ / Jahr - 14 Mrd. Aufwendungen für die Vermeidungen von Fluchtursachen:
= 28 Mrd.€ / Jahr! (Ca. 4 mal S21 Pro Jahr)
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon zollagent » Sa 19. Mai 2018, 09:46

Schnitter hat geschrieben:(19 May 2018, 10:37)

Merkel ist gewählte Kanzlerin einer repräsentativen Demokratie.

Genau das ist doch das Problem dieser Figuren.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon zollagent » Sa 19. Mai 2018, 09:47

jack000 hat geschrieben:(19 May 2018, 10:45)

Das sind aber nicht die vom BUND. Scheint aber zufällig die selbe Summe zu sein. Also sind wir bei 42 Mrd.€ / Jahr - 14 Mrd. Aufwendungen für die Vermeidungen von Fluchtursachen:
= 28 Mrd.€ / Jahr! (Ca. 4 mal S21 Pro Jahr)

Nun, mir erscheint solch für Menschen angelegtes Geld doch wesentlich nutzbringender zu sein als rausgeworfenes Geld für eine riesige Mißplanung.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon Wähler » Sa 19. Mai 2018, 09:56

Wähler hat geschrieben:(19 May 2018, 10:41)
Wo kann gespart werden? Die 21 Milliarden sind weitgehend vollständig:
https://presse-augsburg.de/presse/kommu ... unserioes/
Allgäuer Zeitung 26. Januar 2018 Flüchtlingskosten
"Der kommunale Spitzenverband bezieht sich damit vor allem auf die Flüchtlingskosten, die zum großen Teil von den Kreisen und kreisfreien Städten zu tragen sind. In einer Aufstellung der für die Kommunen relevanten Kostenpunkte im Sondierungspapier kommt der Landkreistag allein für die Flüchtlingskosten auf eine Summe von 14,5 Milliarden Euro. CDU, CSU und SPD veranschlagten dafür dagegen nur acht Milliarden Euro. Die Flüchtlingskosten wurden in dem von CDU, CSU und SPD vereinbarten Sondierungspapier nicht gesondert ausgewiesen, sondern verbergen sich unter den "prioritären Ausgaben" hinter dem Punkt "Fortsetzung kommunale Programme". In den Jahren bis 2021, so heißt es im Kapitel über die Finanzen, werde die Finanzierung der Kosten für Länder und Kommunen mit "weiteren acht Milliarden Euro" sichergestellt."
Im zitierten Artikel werden die einzelnen Kostenblöcke recht genau beschrieben. Es geht wohl um 2 Milliarden zusätzliche Kosten - Flüchtlingsgesamtkosten bundesweit 20 Milliarden in 2016 - pro Jahr bis 2021, die die Kommunen aus eigener Tasche aufbringen müssten.

jack000 hat geschrieben:(19 May 2018, 10:45)
Das sind aber nicht die vom BUND. Scheint aber zufällig die selbe Summe zu sein. Also sind wir bei 42 Mrd.€ / Jahr - 14 Mrd. Aufwendungen für die Vermeidungen von Fluchtursachen:
= 28 Mrd.€ / Jahr! (Ca. 4 mal S21 Pro Jahr)

Deine Rechnung verstehe ich nicht. Die einmalig zusätzlich 14,5 Milliarden beziehen sich auf den gesamten Zeitraum von 2018 bis 2021. Die 8 Milliarden kommen zusätzlich vom Bund in diesem Zeitraum. Fehlen also 6,5 Milliarden insgesamt und pro Jahr etwa 2 Milliarden, die die Kommunen für den Lebensunterhalt der Flüchtlinge ausgeben - siehe Kostenblöcke in dem Artikel. Die 20 Milliarden für 2016 kommen vom Bund weiterhin als Grundbetrag pro Jahr auch für Vermeidung von Fluchtursachen. Du scheinst mir da Zeiträume, Kostenblöcke und Kostenträger wild zu vermischen. Wundert mich in diesem Thread allerdings überhaupt nicht. ;)
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon jack000 » Sa 19. Mai 2018, 10:06

zollagent hat geschrieben:(19 May 2018, 10:44)

Ich sehe, du kennst die Vorgehensweisen deiner Verbündeten, deren blutiges Handwerk du gerne erleichtern würdest, recht gut.

Und schon sind wir beim nächsten Thema... wir waren doch bei "Die wollen nicht alle zu uns".
=> Was passiert also wenn die Schleusen offen sind und bleiben?
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon zollagent » Sa 19. Mai 2018, 10:07

jack000 hat geschrieben:(19 May 2018, 11:06)

Und schon sind wir beim nächsten Thema... wir waren doch bei "Die wollen nicht alle zu uns".
=> Was passiert also wenn die Schleusen offen sind und bleiben?

Flüchten dann unsere Unmenschen? :D :D
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon DagDag » Sa 19. Mai 2018, 10:08

jack000 hat geschrieben:(19 May 2018, 11:06)

Und schon sind wir beim nächsten Thema... wir waren doch bei "Die wollen nicht alle zu uns".
=> Was passiert also wenn die Schleusen offen sind und bleiben?

Es gibt keine offenen Schleusen.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon Uffzach » Sa 19. Mai 2018, 10:12

jack000 hat geschrieben:(19 May 2018, 11:06)
=> Was passiert also wenn die Schleusen offen sind und bleiben?

Dann werden wir schneller siegen. :cool:
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon zollagent » Sa 19. Mai 2018, 10:14

Wähler hat geschrieben:(19 May 2018, 10:56)

Deine Rechnung verstehe ich nicht. Die einmalig zusätzlich 14,5 Milliarden beziehen sich auf den gesamten Zeitraum von 2018 bis 2021. Die 8 Milliarden kommen zusätzlich vom Bund in diesem Zeitraum. Fehlen also 6,5 Milliarden insgesamt und pro Jahr etwa 2 Milliarden, die die Kommunen für den Lebensunterhalt der Flüchtlinge ausgeben - siehe Kostenblöcke in dem Artikel. Die 20 Milliarden für 2016 kommen vom Bund weiterhin als Grundbetrag pro Jahr auch für Vermeidung von Fluchtursachen. Du scheinst mir da Zeiträume, Kostenblöcke und Kostenträger wild zu vermischen. Wundert mich in diesem Thread allerdings überhaupt nicht. ;)

Diesen Herrn geht es nicht um Zahlen, deren Dimensionen sie ohnehin nicht verstehen. Es geht ihnen um Angstmacherei, damit sie ihre verwerflichen Ansichten durchdrücken können.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon Julian » Sa 19. Mai 2018, 10:19

Wähler hat geschrieben:(19 May 2018, 10:29)

Wie wäre es denn einmal mit konkreten Vorschlägen, wo bei Flüchtlingen in Deutschland Kosten eingespart werden könnten. Eine andere Möglichkeit wäre, durch Gesetzesänderungen Abschiebungen zu erleichtern. Die Materie scheint aber den meisten Populisten so komplex zu sein, dass da nichts kommt. ;)



Natürlich geht es zunächst einmal um Fehler in der Vergangenheit, die von der Regierung und ihren Anhängern hier im Forum immer noch nicht zugegeben werden. Hätte man die Grenzen geschützt, hätte man viel Geld sparen können und viele Verbrechen verhindert.

Wenn die Leute einmal hier sind, ist es extrem schwierig, sie wieder loszuwerden - umso mehr, als die Grenze nach wie vor sperrangelweit offen ist und jeder der wenigen Abgeschobenen ja einfach zurückkommen und erneut Asyl beantragen kann.

Von daher wäre mein Ziel zunächst das Eingeständnis, dass man einen Fehler gemacht hat, indem man die Grenzen ungeschützt ließ, und natürlich eine Entschuldigung, dass man diejenigen, die das kritisierten, in die rechtsextreme Ecke gestellt hat.

Nur ein solcher Erkenntnisprozess könnte dann zu konkreten Änderungen führen, die da wären
- Grenzschutz und konsequente Zurückweisung illegaler Einreisewilliger aus sicheren Drittländern wie im Grundgesetz und Asylgesetz festgeschrieben, dann
- systematische Beseitigung von Abschiebehindernissen in Zusammenarbeit mit Behörden, Polizei und Justiz,
- Beseitigung von Anreizen (kein Bargeld an Asylbewerber),
- Internierung aller Straftäter unter den Flüchtlingen, die damit ihr Asylrecht in Deutschland verwirkt haben,
- Verträge über die Rückführung von Flüchtlingen mit Herkunfts- oder auch Drittländern, dabei Arbeiten mit Zuckerbrot (Entwicklungshilfe, Bestechungsgelder) und Peitsche (Entzug der Entwicklungshilfe, Verschlechterung der Handelsbedingungen)
- und schließlich sollte man Klagemöglichkeiten gegen Asylentscheidungen einschränken.

Dass man so intransparent mit den Kosten umgeht, zeigt mir, dass hier gelogen wird, und zwar in einem Maße, dass mir übel wird. Ich ertrage diese Lügerei einfach nicht.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon Wähler » Sa 19. Mai 2018, 10:21

Wähler hat geschrieben:(19 May 2018, 10:56)
Deine Rechnung verstehe ich nicht. Die einmalig zusätzlich 14,5 Milliarden beziehen sich auf den gesamten Zeitraum von 2018 bis 2021. Die 8 Milliarden kommen zusätzlich vom Bund in diesem Zeitraum. Fehlen also 6,5 Milliarden insgesamt und pro Jahr etwa 2 Milliarden, die die Kommunen für den Lebensunterhalt der Flüchtlinge ausgeben - siehe Kostenblöcke in dem Artikel. Die 20 Milliarden für 2016 kommen vom Bund weiterhin als Grundbetrag pro Jahr auch für Vermeidung von Fluchtursachen. Du scheinst mir da Zeiträume, Kostenblöcke und Kostenträger wild zu vermischen. Wundert mich in diesem Thread allerdings überhaupt nicht. ;)

zollagent hat geschrieben:(19 May 2018, 11:14)
Diesen Herrn geht es nicht um Zahlen, deren Dimensionen sie ohnehin nicht verstehen. Es geht ihnen um Angstmacherei, damit sie ihre verwerflichen Ansichten durchdrücken können.

Leider funktioniert Populismus so. Da hilft nur standhaftes Fakten Checking. ;)
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon Senexx » Sa 19. Mai 2018, 10:23

Zuschussgeschäft Massenimmigration

Bernd Raffelhüschenn hat schon 2016 gewarnt: Jeder Flüchtling kostet 450.000 Euro

https://www.focus.de/finanzen/videos/if ... 27945.html

Hans Werner Sinn hielt das sogar noch für zu optimistisch

Hans-Werner Sinn bezweifelt, dass der Flüchtlingszustrom Deutschland wirtschaftlich helfen kann. Vor allem wegen ihrer geringen Qualifikationen würden die Zuwanderer den Staat vielmehr gigantische Summen kosten, warnte der scheidende Ifo-Chef bei einer Rede in München.

Die Berechnung des Freiburger Finanzwissenschaftlers Bernd Raffelhüschen, der pro Flüchtling Kosten von 450.000 Euro errechnet hat, hält Sinn noch für optimistisch. Denn Raffelhüschens Zahlen würden nur dann gelten, wenn die Asylbewerber so schnell in den Arbeitsmarkt integriert werden können wie frühere Einwanderer.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon Wähler » Sa 19. Mai 2018, 10:25

Julian hat geschrieben:(19 May 2018, 11:19)
Nur ein solcher Erkenntnisprozess könnte dann zu konkreten Änderungen führen, die da wären
- Grenzschutz und konsequente Zurückweisung illegaler Einreisewilliger aus sicheren Drittländern wie im Grundgesetz und Asylgesetz festgeschrieben, dann
- systematische Beseitigung von Abschiebehindernissen in Zusammenarbeit mit Behörden, Polizei und Justiz,
- Beseitigung von Anreizen (kein Bargeld an Asylbewerber),
- Internierung aller Straftäter unter den Flüchtlingen, die damit ihr Asylrecht in Deutschland verwirkt haben,
- Verträge über die Rückführung von Flüchtlingen mit Herkunfts- oder auch Drittländern, dabei Arbeiten mit Zuckerbrot (Entwicklungshilfe, Bestechungsgelder) und Peitsche (Entzug der Entwicklungshilfe, Verschlechterung der Handelsbedingungen)
- und schließlich sollte man Klagemöglichkeiten gegen Asylentscheidungen einschränken.
Dass man so intransparent mit den Kosten umgeht, zeigt mir, dass hier gelogen wird, und zwar in einem Maße, dass mir übel wird. Ich ertrage diese Lügerei einfach nicht.

Über Änderungen des deutschen Asylrechtes kann man sicherlich reden - Stichwort Einwanderungsgesetz. Die Kostenfrage mag intransparent erscheinen, gelogen wird meiner Ansicht nach aber nicht. Ohne minimales Vertrauen ist sachliche Argumentation leider nur schwer möglich.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon zollagent » Sa 19. Mai 2018, 10:25

Senexx hat geschrieben:(19 May 2018, 11:23)

Zuschussgeschäft Massenimmigration

Bernd Raffelhüschenn hat schon 2016 gewarnt: Jeder Flüchtling kostet 450.000 Euro

https://www.focus.de/finanzen/videos/if ... 27945.html

Hans Werner Sinn hielt das sogar noch für zu optimistisch

Großer, Flüchtlinge sind kein "Geschäft". Wenn du mal erwachsen bist, und selbständig zu denken gelernt hast, wirst du das auch erkennen. Wenn nicht, geh zu Herrn Sinn in den Kindergarten und streit dich mit ihm um Förmchen.
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Re: Die sozialen und finanziellen Kosten der Immigration

Beitragvon DagDag » Sa 19. Mai 2018, 10:29

Wähler hat geschrieben:(19 May 2018, 11:25)

Über Änderungen des deutschen Asylrechtes kann man sicherlich reden - Stichwort Einwanderungsgesetz. Die Kostenfrage mag intransparent erscheinen, gelogen wird meiner Ansicht nach aber nicht. Ohne minimales Vertrauen ist sachliche Argumentation leider nur schwer möglich.

Mit dem Lügen war wohl gemeint, das er sich selbst nicht erträgt. ;)

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