"Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

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Teekanne
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Teekanne » Di 20. Mär 2018, 12:37

sunny.crockett hat geschrieben:(20 Mar 2018, 12:25)

Ok, erstmal ich mit negativen Einflüssen:

- getrennte Badetage für Musliminnen
- Einschränkungen der Frauenrechte
- Zwangsheirat und Kinderheirat
- schlechtere innere Sicherheit (erkennbar an Betonbarrieren)
- Radikalisierungen (schon mehr als 10.000 Salafisten)
- Genitalvertümmelungen (News von heute https://www.focus.de/regional/muenchen/ ... 38652.html )
- Parallelgesellschaften
- schlechtere Gesamtbildung

Solche Sachen zu kritisieren, ist laut dir Volksverhetzung.

Du wolltest erstmal von mir Argumente. Jetzt erwarte ich aber auch von dir Fakten, was sich mit dem Islam verbessert.

Es geht darum das du von allen schreibst und das ist Volksverhetzung. Ich kenne viele Muslime, aber keinen einzigen der dieser Version hinterherrennt.
An Parallelgesellschaften sind nicht nur die "Anderen" schuld. Auch die, die sich selbst als "Götter" sehen. Da sind Christen ganz stark drin.
Bildung kann jedes Volk, unseres verdummt gerade in alte Zeiten. Liegt aber nicht am Islam.
Momentan gibt es lediglich ein paar "Christen" die sich dem mörderischem Teil des Islam angleichen.
Ehrlich gesagt kann ich diesen Unterschied schon gar nicht mehr erkennen.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon pikant » Di 20. Mär 2018, 12:47

sunny.crockett hat geschrieben:(20 Mar 2018, 12:25)

Ok, erstmal ich mit negativen Einflüssen:

- getrennte Badetage für Musliminnen
- Einschränkungen der Frauenrechte
- Zwangsheirat und Kinderheirat
- schlechtere innere Sicherheit (erkennbar an Betonbarrieren)
- Radikalisierungen (schon mehr als 10.000 Salafisten)
- Genitalvertümmelungen (News von heute https://www.focus.de/regional/muenchen/ ... 38652.html )
- Parallelgesellschaften
- schlechtere Gesamtbildung

Solche Sachen zu kritisieren, ist laut dir Volksverhetzung.



ich war gestern bei einer Muslimin, die sich gleichberechtigt fuehlt, nicht Zwangsgeheiratet hat und eine gute Gesamtbildung aufweist und ja die geht regelmaessig in eine Moschee um zu beten.
von Parallelgesellschaft bei dieser Frau auch null die Rede.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Bleibtreu » Di 20. Mär 2018, 12:49

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(20 Mar 2018, 11:17)

So ist es Wahabismus die streng fundamentalistische Auslegung des Koran

Nicht nur die der Wahabis, auch die Salafs, die sich ebenfalls an der strengsten sunnitischen Madhab, den Hanbaliten anlehnen. Beide Denominationen sind nur die Spitze des EisBerges. Es lohnt sich ein tieferer Blick in die 4 sunnitischen Madahib [RechtsSchulen]. Was sind die Inhalte, wie gross sind die Unterschiede der 4 sunnitischen Madahib? Alle 4 sunnitischen RechtsSchulen sind konservativ bis erzkonservativ.

Oder nehmen wir die beruehmte al-Azhar an deren Interpretationen, Aussagen und Fatwas [RechtsGutachten] sich alle sunnitischen RechtsSchulen orientieren. Was von dieser Institution kommt, hat einen maechtigen Einfluss innerhalb des sunnitischen Islam. Die al-Azhar spiegelt den MainStream des sunnitischen Islam wieder. Denken wir daran, der Anteil der Sunniten macht gegenwärtig ca. 85-88% aller Muslime aus! Beispiel Apostasie, Abfall vom Glauben - die al-Azhar hat dazu die Ansicht: „Alles Lob gebührt Gott, dem Herrn der Welten. Segen und Friede sei mit dem Siegel der Propheten, unserem Herrn Muhammad, seiner Familie und allen seinen Gefährten. Hiermit erteilen wir Auskunft: Da er vom Islam abgefallen ist, wird er zur Reue aufgefordert. Zeigt er keine Reue, wird er islamrechtlich getötet. Was seine Kinder betrifft, so sind sie minderjährige Muslime. Nach ihrer Volljährigkeit, wenn sie im Islam verbleiben, sind sie Muslime. Verlassen sie den Islam, werden sie zur Reue aufgefordert. Zeigen sie keine Reue, werden sie getötet.
Und Gott der Allerhöchste weiß es am besten.
:dead:

DER Islam, egal in welcher Schattierung [Madhab/Denomination], ist mehrheitlich konservativ bis erzkonservativ und damit NICHT mit den europaeischen Werten vereinbar! Es ist nur ein ScheinArgument und TaschenspielerTrick, wenn immer wieder darauf herumgeritten wird, es gaebe nicht DEN Islam. Entscheidend ist die HauptStroemung, der MainStream. Dass es ein paar liberale Freaks gibt [Beispiel EuroIslam] ist schoen, aber bisher leider nicht entscheidend! Dass all diese Reformer und Kritiker unter PersonenSchutz stehen und ihr Leben bedroht ist, ist ein weiteres AlarmSignal, aus welcher Richtung der Wind weht.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon pikant » Di 20. Mär 2018, 12:53

Bundespraesident Steinmeier hat sich nun auch in die Debatte eingeschaltet und die Aussage seines Vorgaengers Wulff als richtig bezeichnet.
Laut Steinmeier duerfen wir uns von der Botschaft von Wulff nicht verabschieden und Muslime sind nachweislich ein Teil von Deutschland.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Billie Holiday » Di 20. Mär 2018, 13:03

pikant hat geschrieben:(20 Mar 2018, 12:47)

ich war gestern bei einer Muslimin, die sich gleichberechtigt fuehlt, nicht Zwangsgeheiratet hat und eine gute Gesamtbildung aufweist und ja die geht regelmaessig in eine Moschee um zu beten.
von Parallelgesellschaft bei dieser Frau auch null die Rede.


Deine Bekannte ist DER Beweis, dass alles prima ist. :)
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon pikant » Di 20. Mär 2018, 13:07

Billie Holiday hat geschrieben:(20 Mar 2018, 13:03)

Deine Bekannte ist DER Beweis, dass alles prima ist. :)


nee, aber der Beweis, dass man nicht pauschalisieren sollte.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon garfield336 » Di 20. Mär 2018, 13:16

pikant hat geschrieben:(20 Mar 2018, 13:07)

nee, aber der Beweis, dass man nicht pauschalisieren sollte.


Wir haben sogar eine schwarzhäutige eingeheiratete Muslimin aus Senegal in der Familie. Bis aufs gemeinsame Grillfest klappt das Zusammenleben ganz gut.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Woppadaq » Di 20. Mär 2018, 13:18

Roady66 hat geschrieben:(20 Mar 2018, 13:11)

Ist doch scheizzegal ob homogen oder nicht homogen.

Es ist Quark der islamischen Idee Einfluss in Richtung einer autoritären unemanzipierten, illiberale Gesellschaft geben zu wollen.


Wo wird das denn getan? Wo sind die islamistischen Parteien?

Wir haben 250 Jahre Kampf gegen autoritäre sGehabe, Unemazipiertheit geistige, sexuelle und persönliche Unterdrückung hinter uns. Wie doof muss man sein einer Idee ohne Substanz für heute und hier deie Stange zu halten.


Keine Ahnung. Warum gehen Leute heutzutage noch in die kirche?
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon pikant » Di 20. Mär 2018, 13:20

garfield336 hat geschrieben:(20 Mar 2018, 13:16)

Wir haben sogar eine schwarzhäutige eingeheiratete Muslimin aus Senegal in der Familie. Bis aufs gemeinsame Grillfest klappt das Zusammenleben ganz gut.


bei mir im Haus wohnt eine Familie aus Marokko - alles Muslime - und ja die Frau ohne Kopftuch, sie isst aber kein Schweinefleisch ;) und arbeitet bei einer Bank.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Woppadaq » Di 20. Mär 2018, 13:24

Roady66 hat geschrieben:(20 Mar 2018, 13:14)

Aber die Weltanschauungen hier , die so was wollen, sind POLITISCH. Denen kannst per Wahl die A- Karte zeigen.


Naja, wer redet denn hier ständig vom POLITISCHEN Islam? Und wieso soll das Christentum im Vergleich dazu unpolitisch sein?

Das religiöse eingefärbte Weltsicht verordnen haben wir hinter uns.


Wofür steht dann das C bei der CDU?
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 20. Mär 2018, 13:26

@Roady66

Quelle ? - nun ja ich selbst - meine persönlichen Erfahrungen in verschiedene Ländern die auf unterschiedliche Weise fester Bestandteil des Islam sind. Entsprechende Schulungen vor den Ausreisen - Interesse an dieser Religion - vermutlich habe ich mich dafür schon detailliert interessiert bevor, als einige hier wenig bis nichts damit anfangen konnten ? Auch vor dem WEB konnte man sich da schon umfassend weiterbilden. Der Vorteil heute ist, alle Suren können sowohl im arabischen Original (nicht ich) gelesen werden oder aber in Übersetzungen die es jedem ermöglichen den Sinn solcher Anweisungen zu verstehen und den Zusammenhang herzustellen.

Ein gravierender "Nachteil" aus Sicht aller, die gerne die wahren Absichten verschleiern möchten. Es ist heute ein leichtes über den Inhalt gewisser Suren die eigentliche Absicht auch vor ansonsten unkundigem Publikum darzustellen. Das es dabei zur allgemeinen Verwirrung auch gröbste Widersprüche gibt - "Gott" gelegentlich seine Anweisungen revidieren musste - ein typisches Beispiel wie sehr es da doch "menschelt" - macht das Thema nicht eben zum wohlverstanden Allgemeingut.

Bedauerlich - einer der wohl gemeinsten Methoden - ist die Verunsicherung von Menschen dieser Religion, wenn man menschliche Nähe - gar Freundschaft durch entsprechende Weisungen hintertreibt, die wie alles integraler Bestandteil der Gebote und Vorschriften sind. Ich kann mich nicht beklagen auf der persönlich menschlichen Schiene. Leider bringt das die Menschen "auf der anderen Seite" in klaren Widerspruch zu ihrer Religion. Fiesere Methoden Menschen gegeneinander aufzustacheln gibt es wohl kaum.

Wer der abwiegelten These Glauben schenkt, das sei nur alles längst überkommener historischer Kram - vergleichbar mit dem blutrünstigen "Alten Testament" (das zu seiner Zeit sehr real war) , hat nun wirklich nichts verstanden. Dagegen weiß ich inzwischen was ich von jenen zu halten haben, die auf dieser "Schiene" zu argumentieren pflegen. Auch muss ich mich nicht auf obskure "christliche Werte" berufen. Mir genügt eine humane liberaler Weltanschauung, wo religiöse Überlegungen reine Privatangelegenheit sind.

Ob der hiesige Versuch geeignet ist den gesamten Umfang dieses ganz allmählichen Einsickern einer unerwünschten Religion - die unerwünscht ist weil sie ist was sie ist - weil sie unsere "westliche Kultur" in Gänze in Frage stellt und wir eigentlich mit dem was existiert bislang wohl den "besten Staat machen" der jemals in diesen Ländern etabliert wurde, ist mindestens zweifelhaft....

Was F angeht - gerade noch gelesen - dort sind die Zahlen deutlich höher, aber wegen der "französischen Staatsbürgerschafts- und Antidiskriminierungsgesetzen offizielle Befragungen zur ethnischen und religiösen Zugehörigkeit unzulässig sind." nicht klar erfassbar. F ist eher ein Beispiel dafür was passiert, wenn aus der (bei uns noch zahlenmäßig unscheinbaren) Diaspora ein zahlenmäßig größerer Anteil der Bevölkerung wird und damit die demokratischen "Werkzeuge" zur Abschaffung der Demokratie ihren erklärten Feinden in die Hände fallen. Jeder noch so kleine Kompromiss ist eigentlich ein Sieg...
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon pikant » Di 20. Mär 2018, 13:28

Woppadaq hat geschrieben:(20 Mar 2018, 13:20)

Inwiefern ist "konservativ bis erzkonservativ" nicht mit europäischen Werten vereinbar? Was ist mit den konservativen bis erzkonservativen christlichen Parteien in Europa?


ich sehe auch das Christentum konservativ bis erzkonservativ und natuerlich ist das Christentum mit unseren europaeischen Werten vereinbar.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon sunny.crockett » Di 20. Mär 2018, 13:29

Teekanne hat geschrieben:(20 Mar 2018, 12:37)

Es geht darum das du von allen schreibst und das ist Volksverhetzung. Ich kenne viele Muslime, aber keinen einzigen der dieser Version hinterherrennt.
An Parallelgesellschaften sind nicht nur die "Anderen" schuld. Auch die, die sich selbst als "Götter" sehen. Da sind Christen ganz stark drin.
Bildung kann jedes Volk, unseres verdummt gerade in alte Zeiten. Liegt aber nicht am Islam.
Momentan gibt es lediglich ein paar "Christen" die sich dem mörderischem Teil des Islam angleichen.
Ehrlich gesagt kann ich diesen Unterschied schon gar nicht mehr erkennen.


Wo habe ich von "Allen" geprochen? Ich sagte, es gibt Parallelgesellschaften, da hast du "alle" hineininterpretiert. Ich sprach von 10.000 Salafisten, da hat du "alle" hineininterpretiert. Ich sprach von den 800 Genitalverstümmelungen (bundesweit dann wohl einge Tausend), da hast du "alle" hineininterpretiert. Aber sind viele Tausend Körperverletzungen an Frauen durch Beschneidung nicht eine Schande für Deutschland. Ups, darf ich nicht sagen, ist ja Volksverhetzung, bitte Verschweigen!

Und an Parallelgesellschaften sind zwar viele Schuld, aber zum absolut größten Teil eben die Integrationsverweigerer. Du willst ja nicht sagen, dass mit Integrationskursen, Betreuern, ehrenamtlichen Helfern usw. nicht genug getan wird? Was soll da noch investiert werden?

Achja, wie zu erwarten war, hast du kein einziges Argument, was der Islam (damit ist die Ideologie und nicht die Menschen gemeint) bei uns im Lande verbessern kann. Liegt daran, dass es da eben nichts gibt.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Bleibtreu » Di 20. Mär 2018, 13:33

pikant hat geschrieben:(20 Mar 2018, 13:28)

ich sehe auch das Christentum konservativ bis erzkonservativ und natuerlich ist das Christentum mit unseren europaeischen Werten vereinbar.

Wenn Blinde ueber Farben reden! :D Noch so ein Unfug - das Christentum ist in Europa weder mehrheitlich orthodox, noch ultraorthodox. Welche Christen in Europa halten sich denn heute noch streng an die [alten!] Regeln ihrer Denomination? Envangelikale, Zeugis und ein paar voellig verwirrte Katholen. Das war es dann auch schon. :p
Zuletzt geändert von Bleibtreu am Di 20. Mär 2018, 13:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Marmelada » Di 20. Mär 2018, 13:35

pikant hat geschrieben:(20 Mar 2018, 13:28)

ich sehe auch das Christentum konservativ bis erzkonservativ und natuerlich ist das Christentum mit unseren europaeischen Werten vereinbar.
Das Christentum reicht auch von Käßmann bis Klu-Klux-Klan. Nur käme niemand auf die Idee, letztere zu den einzig wahren Repräsentanten des Christentums zu erklären, wie man es beim IS macht.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon pikant » Di 20. Mär 2018, 13:37

Bleibtreu hat geschrieben:(20 Mar 2018, 13:33)

Wenn Blinde ueber Farben reden! :D Noch so ein Unfug - das Christentum ist in Europa weder mehrheitlich orthodox, noch ultraorthodox. Welche Christen in Europa halten sich denn heute noch streng an die Regeln ihrer Denomination? Envangelikale, Zeugis und ein paar voellig verwirrte Katholen. Das war es dann auch schon. :p


ich sehe das Christentum konservativ bis erzkonservativ - Wenn Sie das anders sehen, dann gut, aber bitte hoeren sie mit ihrem persoenlichem Spam auf, denn das ist keiner Diskussion zutraeglich - Danke!
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon pikant » Di 20. Mär 2018, 13:42

Marmelada hat geschrieben:(20 Mar 2018, 13:35)

Das Christentum reicht auch von Käßmann bis Klu-Klux-Klan. Nur käme niemand auf die Idee, letztere zu den einzig wahren Repräsentanten des Christentums zu erklären, wie man es beim IS macht.


ich verstehe ueberhaupt nicht, wie man es negieren kann, dass der Islam ein Teil von Deutschland ist, wie es ja auch das Christentum ist - da ein grosser Teil und ja auch ein kleiner Teil ist das Judentum.
Das gehoert auch zu Deutschland und ja auch die Atheisten sind ein Teil von Deutschland.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Woppadaq » Di 20. Mär 2018, 13:43

Bleibtreu hat geschrieben:(20 Mar 2018, 13:33)

Wenn Blinde ueber Farben reden! :D Noch so ein Unfug - das Christentum ist in Europa weder mehrheitlich orthodox, noch ultraorthodox. Welche Christen in Europa halten sich denn heute noch streng an die [alten!] Regeln ihrer Denomination? Envangelikale, Zeugis und ein paar voellig verwirrte Katholen. Das war es dann auch schon. :p


Ich geb ehrlich zu, dass ich keine Ahnung habe, wieviele das bei den Christen wie auch bei den Moslems tun. Ich hab sehr oft mit Moslems zu tun, aber nicht mit solchen.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Bleibtreu » Di 20. Mär 2018, 13:51

pikant hat geschrieben:(20 Mar 2018, 13:43)

und ich bleibe dabei, dass der Islam wie das Christen-und Judentum mit den europaeischen Werten vereinbar ist

Zur Erinnerung: Hier geht es um den Islam. Warum ich anderer Ansicht ueber den Islam bin habe ich bereits ausfuehrlich in vielen Beitraegen erklaert. Da kommen wir halt nicht beieinander, ausser uns zu wiederholen.

und ja 70% der Fransosen lehnen eine Steuer auf Halalprodukte ab! auch da bin ich bei der Mehrheit der Fransosen - ja!


Lehne ich auch ab und ist ein weiterer Hammer: Was hat die Besteuerung von HalalProdukten in Frankreich mit islamischer Theologie zu tun? DAS ist doch kein Argument zu Thema! :D
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Woppadaq » Di 20. Mär 2018, 14:06

sunny.crockett hat geschrieben:(20 Mar 2018, 13:45)

Aber jede Religionsrichtung im Islam hat das Ziel, die anderen zu Unterdrücken oder so gar zu vernichten. Das ist im Ausland so, wie es auch in Deutschland ein Ziel ist. Deshalb ist es egal, ob es eine homogene oder keine homogene Masse ist. Die jeweils Stärkste Islam-Richtung will Macht erlangen.


Ich weiss nicht, wen du mit "die anderen" meinst. Dass es unter den Religionen und Weltanschauungen quasi ein Konkurrenzkampf gibt, ist nichts neues. Wenn du tatsächlich glaubst, dass man als Moslem unbedingt alle Ungläubigen meint töten zu müssen, dann erklär mir mal, wie die 9% Christen in einem Land wie Malaysia mit 61% Moslems und Islam als offizielle Hauptreligion überleben können. In Indonesien sind es sogar über 80%, gut 200 Millionen Moslems, davon aber nur 100 000 Schiiten, also weniger als Christen (26 Millionen). Trotzdem leben die friedlich nebeneinander.

Die Frage ist, wie dieser Einfluss erreicht wird. Das macht eigentlich nur der Islam mit Gewalt und Krieg und gewaltsamer Auslöschung anderer Anschauungen. So können auch 100% erreicht werden. Andere Religionen gehen da auf gesellschaftlicher Linie, können damit aber nie annähernd 100% erreichen.


Nur mal eine Frage: diejenigen, die in Afghanistan gegen die Taliban kämpfen, wobei die USA und die NATO nur unterstützend sind, ist die Nordallianz. Welche Religion hat die? Welche Religion haben die Kurden, die gegen den IS kämpfen?

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