"Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Adam Smith » So 18. Mär 2018, 19:25

think twice hat geschrieben:(18 Mar 2018, 19:02)

Ich verstehe nicht, dass der Vorsitzende einer unbedeutenden, regionalen , nicht gwaehlten Kleinpartei ueberhaupt zu einem bundesdeutschen Minister mutieren kann. :(

Wieso ist die CSU unbedeutend? Und wieso glaubst du, dass die in Bayern keiner wählt?
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zollagent
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon zollagent » So 18. Mär 2018, 19:27

H2O hat geschrieben:(18 Mar 2018, 19:08)

Vorsicht, Vorsicht... eben haben wir noch genau diese Presseorgane genüßlich von der Kanzlerinnendämmerung reden gehört, und nun "Powerplay"? Erst einmal sehen, wie die CSU ihren Wahlkampf abschließt. Man stelle sich vor, die CSU schafft wieder die absolute Mehrheit. Die Kanzlerin hätte besser erklären sollen, was der Innenminister damit ansprechen will.

Wieso muß die Kanzlerin erklären, was einer der Minister von sich gibt? Das sollte der doch besser selber machen.
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NMA
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon NMA » So 18. Mär 2018, 19:30

think twice hat geschrieben:(18 Mar 2018, 18:47)

So, wie du dich hier präsentierst, sind sie wahrscheinlich froh, wenn ihre (Eziehungs)massnahme bei dir beendet ist.


Ich kann mir kaum vorstellen, dass es irgendwo auch nur einen einzigen Immigranten, egal ob aus Syrien oder Paraguay, gibt, der nicht froh ist, wenn der IK vorbei ist. Aber das hat nichts mit mir zu tun.
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think twice
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon think twice » So 18. Mär 2018, 19:33

NMA hat geschrieben:(18 Mar 2018, 19:30)

Ich kann mir kaum vorstellen, dass es irgendwo auch nur einen einzigen Immigranten, egal ob aus Syrien oder Paraguay, gibt, der nicht froh ist, wenn der IK vorbei ist. Aber das hat nichts mit mir zu tun.

Komisch, ich kenne nur welche, die sehr stolz sind, den Integrationskurs besuchen zu können. Ist immerhin der Nachweis, dass sie sich zu Recht in Deutschland aufhalten. integrationskurse werden ja nur Flüchtlingen mit Bleibeperspektive bewilligt.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon NMA » So 18. Mär 2018, 19:37

think twice hat geschrieben:(18 Mar 2018, 19:33)

Komisch, ich kenne nur welche, die sehr stolz sind, den Integrationskurs besuchen zu können. Ist immerhin der Nachweis, dass sie sich zu Recht in Deutschland aufhalten. integrationskurse werden ja nur Flüchtlingen mit Bleibeperspektive bewilligt.


Das Eine schließt das Andere nicht aus und
stolz werden sie zurecht, wenn sie ihn geschafft haben! Nicht die verpflichtende Teilnahme, sondern das Bestehen ist Voraussetzung für alles weitere.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Marmelada » So 18. Mär 2018, 22:33

H2O hat geschrieben:(18 Mar 2018, 19:08)

Vorsicht, Vorsicht... eben haben wir noch genau diese Presseorgane genüßlich von der Kanzlerinnendämmerung reden gehört, und nun "Powerplay"? Erst einmal sehen, wie die CSU ihren Wahlkampf abschließt. Man stelle sich vor, die CSU schafft wieder die absolute Mehrheit. Die Kanzlerin hätte besser erklären sollen, was der Innenminister damit ansprechen will.
Das hat er doch selbst versucht, man muss nur den Link aus dem Eröffnungsbeitrag anklicken.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 96891.html
„Die bei uns lebenden Muslime gehören aber selbstverständlich zu Deutschland“, fügte Seehofer hinzu. Dies bedeute jedoch nicht, „dass wir deswegen aus falscher Rücksichtnahme unsere landestypischen Traditionen und Gebräuche aufgeben“.
Leider erklärt Seehofer nicht, welche landestypischen Traditionen und Gebräuche er aus falscher Rücksichtnahme aufgegeben hat. Wenn er darauf hinaus will, Kraft seines Bundesheimatmuseums eine Weißwurstzutzelpflicht einzuführen, kann er das ganz schnell wieder vergessen. Wahrscheinlicher ist, dass er im Rahmen des bayrischen Wahlkampfes Ängste schüren/reaktiveren und abgewanderte CSU-Wähler der AfD wieder entreißen will.

Seehofer kündigte an, wieder Islamkonferenzen einberufen zu wollen, um die Probleme der Integration von Muslimen in Deutschland zu diskutieren. Die Islamkonferenz sei ihm wichtig. „Wir müssen uns mit den muslimischen Verbänden an einen Tisch setzen und den Dialog suchen und da wo nötig noch ausbauen“, sagte Seehofer. Muslime müssten „mit uns leben, nicht neben oder gegen uns“. Um dies zu erreichen, seien gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme erforderlich. „Das erreicht man nur, wenn man miteinander spricht.“
Das ist der Teil, wo Seehofer sozusagen als Vertreter der linksgrünversifften Groko spricht. Das ist bezüglich des bayrischen Wahlkampfes einigermaßen riskant, potenzielle Wähler könnten mitbekommen, was er über den platten Eröffnungsspruch hinaus gesagt hat, also speziell diesen letzten Teil. Das mit den aufgegebenen Traditionen und Gebräuchen ist für den Wahlkampf natürlich spitze.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon H2O » So 18. Mär 2018, 22:53

Marmelada hat geschrieben:(18 Mar 2018, 22:33)

Das hat er doch selbst versucht, man muss nur den Link aus dem Eröffnungsbeitrag anklicken.

Dann ist die Kanzlerin aber ziemlich dämlich in die Diskussion eingestiegen. Sie hätte ja auch genau so abmildern können anstatt Widerspruch zu äußern. Freunde werden die beiden in diesem Leben nicht mehr!

...


Leider erklärt Seehofer nicht, welche landestypischen Traditionen und Gebräuche er aus falscher Rücksichtnahme aufgegeben hat. Wenn er darauf hinaus will, Kraft seines Bundesheimatmuseums eine Weißwurstzutzelpflicht einzuführen, kann er das ganz schnell wieder vergessen. Wahrscheinlicher ist, dass er im Rahmen des bayrischen Wahlkampfes Ängste schüren/reaktiveren und abgewanderte CSU-Wähler der AfD wieder entreißen will.

Ja, ich kann mir vorstellen, daß er für Kreuze in Schulen und Amtsgebäuden kämpft, oder für gemeinsamen Sport- und Schwimmunterricht, oder Schullandheime und Schulkantinen. Klar, da hätte er doch sagen können, wo ihn der Schuh drückt. Da gibt es schon einiges, worüber sich Normalverbraucher ärgern können. Ich verstehe auch nicht, warum diese Zeitung ihn so aufbrummen läßt. Nachfragen kostet doch nichts!
...
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Marmelada » So 18. Mär 2018, 23:05

H2O hat geschrieben:(18 Mar 2018, 22:53)

Dann ist die Kanzlerin aber ziemlich dämlich in die Diskussion eingestiegen. Sie hätte ja auch genau so abmildern können anstatt Widerspruch zu äußern. Freunde werden die beiden in diesem Leben nicht mehr!
Die traut sich wirklich was, einem Seehofer zu widersprechen! :eek: Der Vorteil: Sie muss zur Strafpredigt nicht mehr nach Bayern reisen, das Heimatmuseum ist jetzt gleich nebenan.

Ja, ich kann mir vorstellen, daß er für Kreuze in Schulen und Amtsgebäuden kämpft,
Hoffentlich. Fehlende Kreuze in Schulen und Amtsgebäuden sind das brennende Problem dieser Zeit! Ich selbst habe sehr darunter gelitten, dass während meiner gesamten Schullaufbahn, die in Ba-Wü stattfand, niemals irgendwo ein Kreuz angebracht war. :( Dass der Moslem schuld daran war, ist mir allerdings neu. Vielen Dank für diese hilfreiche Information.

oder für gemeinsamen Sport- und Schwimmunterricht, oder Schullandheime und Schulkantinen. Klar, da hätte er doch sagen können, wo ihn der Schuh drückt. Da gibt es schon einiges, worüber sich Normalverbraucher ärgern können. Ich verstehe auch nicht, warum diese Zeitung ihn so aufbrummen läßt. Nachfragen kostet doch nichts!
Dass all diese Einrichtungen derzeit separiert sind, war mich auch nicht bekannt. Die Informationen sprudeln nur so.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon H2O » So 18. Mär 2018, 23:13

Marmelada hat geschrieben:(18 Mar 2018, 23:05)

Die traut sich wirklich was, einem Seehofer zu widersprechen! :eek: Der Vorteil: Sie muss zur Strafpredigt nicht mehr nach Bayern reisen, das Heimatmuseum ist jetzt gleich nebenan.

Hoffentlich. Fehlende Kreuze in Schulen und Amtsgebäuden sind das brennende Problem dieser Zeit! Ich selbst habe sehr darunter gelitten, dass während meiner gesamten Schullaufbahn, die in Ba-Wü stattfand, niemals irgendwo ein Kreuz angebracht war. :( Dass der Moslem schuld daran war, ist mir allerdings neu. Vielen Dank für diese hilfreiche Information.

Man spürt diesen Mangel doch gleich! Also wird er abgestellt!
Dass all diese Einrichtungen derzeit separiert sind, war mich auch nicht bekannt. Die Informationen sprudeln nur so.

Anträge auf Befreiung können lästig sein. Sonderwünsche können lästig sein und Geld kosten. Einfach nachfragen... vielleicht kommt dann mehr? Ich hoffe doch, daß da auch Inhalte kommen.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » So 18. Mär 2018, 23:52

Marmelada hat geschrieben:(18 Mar 2018, 23:05)

Die traut sich wirklich was, einem Seehofer zu widersprechen! :eek: Der Vorteil: Sie muss zur Strafpredigt nicht mehr nach Bayern reisen, das Heimatmuseum ist jetzt gleich nebenan.
.
das geht doch ned, dass ne frau superhorst widerspricht! bei uns zuhause hätte sie gleich links und rechts ein paar backpfeifen bekommen. nur mit der flachen hand natürlich, so wies erlaubt is...- :p
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mo 19. Mär 2018, 02:10

Ich finde beide Seiten der Diskussion haben gute Punkte.

Integration die irgendwann zur Assimilierung sind die Voraussetzung fuer eine Eingliederung von Einwanderen. Ansonsten entstehen Parallelgesellschaften. Menschen ohne starke religioesen Zugehoerigkeiten und aus einer plurallistischen offenen Gesellschaft integrieren sich leichter als Menschen fuer die Religion zentral im taeglichen Leben ist, deren gesellschaftlicher Kern in der Familie, der Sippe und dem Klan liegt anstatt in der weiteren Gesellschaft viel schwerer.

Australien ist ein Eiwanderungsland und wir kommen fast alle wo anders her.

Es ist bei uns klar zu bemerken, das Einwanderer aus allen Teilen Europas, Nord und Suedamerika zum ueberwiegenden Teil voll eingegliedert sind. Ebenfalls Asiaten. Bei Moslemen aus dem Mittlereren, Osten und Afghanistan ist das nur bedingt der Fall und sie formten und formen Parallelgesellschaften in den Vororten der Grosstaedten. Lehnen oft das Gesetz des Landes ab, dulden keine Inter Aktion mit Menschen auserhalb ihres Herkunftskreises (zB Liebesverhaeltnisse) und bleiben fuer sich. Braucht Sohnemann eine Frau dann muss oft die Cousine aus dem Heimatdorf her oder Toechterlein macht Urlaub und kommt mit Mann verheiratet zurueck. Das sind Tatsachen.

Diese Lebensweise gehoert weder zu Deutschland und auch nicht zu Australien oder irgendeinem anderen Land mit einer pluralistischen Gesellschaft und da diese Lebensweise durch den Islam gepraegt ist, gehoert der Islam nicht zu unseren Gesellschaft wenn so praktiziert.

Muss man es so deutlich sagen? Vielleicht nicht unbedingt. Das geht nicht in Zeiten der politische Korrektheit ueberwacht in den sozialen Medien von linksgruenen, cafe latte schluerfenden, pseudointellektuellen Gesinnungsnazis.

Und hier ist das Problem. Wuerden diese do-gooders nicht staendig agieren mit Forderungen Weihnachten in Lichterfest umzuwandeln, Ostern in Fruehlingsfest, wie hier Merry Christmas in Seasons Greetings, JC am Kreuz aus oeffentlichen Gebaueden zu verbannen aber die Burka als Kulturgut betrachten und Sharia als legitimes Parallelgesetz zu sehen, dann haette der Seehofer mit seiner Parole weniger Zulauf von "Rechts" oder einfach von Leuten, die von den politisch korrekten Do-Goodern die Schnauze voll haben. Je mehr jemand an geliebten traditionellen Festen und kulturellen Werten wie Weihnachten herumbastelt um so mehr stellt sich denen eine berechtigte Empoerung und Wut entgegen.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Ger9374 » Mo 19. Mär 2018, 02:25

So ist es, finger weg von unseren werten.
Integration oder schüss.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon think twice » Mo 19. Mär 2018, 06:30

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(19 Mar 2018, 02:10)

Muss man es so deutlich sagen? Vielleicht nicht unbedingt. Das geht nicht in Zeiten der politische Korrektheit ueberwacht in den sozialen Medien von linksgruenen, cafe latte schluerfenden, pseudointellektuellen Gesinnungsnazis.

.

Wer von linksgrünen, Café latte schluerfenden Gesinnungsnazis und good-users faselt, der zeigt erstmal ganz deutlich seine eigene Gesinnung. Der fantasiert wie die Ossis auch von muslimischen, nicht integrierten Parallelgesellschaften in der Nachbarschaft, obwohl der Bevölkerungsanteil an Muslimen in Ostdeutschland wie in Australien gerade mal 1,9 % betraegt. Wahrscheinlich befürwortet er auch die Flüchtlingspolitik seiner glorreichen, neuen Heimat, bei der Flüchtlinge unter erbärmlichen Umständen jahrelang ohne Asylverfahren auf abgeschiedenen Inseln ohne jegliche Infrastruktur dahinvegetieren müssen.

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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Marmelada » Mo 19. Mär 2018, 09:25

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(19 Mar 2018, 02:10)
...

Und hier ist das Problem. Wuerden diese do-gooders nicht staendig agieren mit Forderungen Weihnachten in Lichterfest umzuwandeln, Ostern in Fruehlingsfest, wie hier Merry Christmas in Seasons Greetings,
Wer genau stellt diese Forderungen? Bitte etwas konkreter als "linksgruenen, cafe latte schluerfenden, pseudointellektuellen Gesinnungsnazis".

am Kreuz aus oeffentlichen Gebaueden zu verbannen
Ich bin Jahrgang 74 und habe meinen Lebtag noch kein Kreuz in einem öffentlichen Gebäude hängen sehen. Folglich kann auch keines verbannt werden. Und ich lassse mir von euch nicht weismachen, irgendwelche linksgrün versifften Gesinnungsnazis hätten die Verbannung knapp vor meiner Zeit durchgesetzt - in Baden-Württemberg. :rolleyes: Erzählt das euren Friseuren.

aber die Burka als Kulturgut betrachten und Sharia als legitimes Parallelgesetz zu sehen,
Natürlich. Auch hier dürften keine konkreteren Angaben zu erwarten sein.

dann haette der Seehofer mit seiner Parole weniger Zulauf von "Rechts" oder einfach von Leuten, die von den politisch korrekten Do-Goodern die Schnauze voll haben. Je mehr jemand an geliebten traditionellen Festen und kulturellen Werten wie Weihnachten herumbastelt um so mehr stellt sich denen eine berechtigte Empoerung und Wut entgegen.
Der Seehofer hat seine Parole genauso schwammig formuliert, dass -ich bediene mich mal deiner Rhetorik- rechtsreaktionäre, Bierhumpen stemmende, volkszornige Gesinnungsnazis in Wallung geraten.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon NMA » Mo 19. Mär 2018, 09:37

think twice hat geschrieben:(19 Mar 2018, 06:30)

(...)

An euren Worten erkennt man euch immer!


Für so ein unsachliches Geschwafel wie von dem ist mir die Zeit zu schade. Alles Leute mit einem bedauerlich-gefährlich kurzen Horizont. Angst ist ein schlechter Ratgeber.
Das ganze ist kein Spaziergang, aber anstatt den Teufel an die Wand zu malen, Hass zu schüren und ständig offenbaren, dass man Schiss vor ein paar Muslimen im Land hat,
könnte man auch mal konstruktiv arbeiten. 97% der Leute sind zu allem bereit, sie brauchen nur Sprachkenntnisse, Arbeit und eine Richtschnur, aber es gibt eben immer 3 % Spinner, die für die Schlagzeilen sorgen.
Aber das auch Muslime in Damaskus Weihnachten mitfeiern (mitgefeiert haben) und dass dort Kirchenglocken exakt genauso selbstverständlich sind wie Muezzine, daran denken viele nicht,
oder wollen es nicht wahrhaben. Im Grunde scheint mir der Durchschnittsdamaszene weltoffener zu sein als der Durchschnittsberliner ... ich fürchte manchmal, in unseren Reihen kursieren mehr
und schlimmere Vorurteile als dort.
Prinzipiell und früher. Was 7 Jahre Krieg mit einem Volk machen, ... tja, ich weiß nicht.

Und ein Problem ist ja, dass nicht nur Damaszener kommen, sondern auch Schafbauern aus dem wilden Kurdistan, die vielleicht 6 Jahre Schulbildung haben und jetzt hier klarkommen müssen.
Einfach ist das nicht, aber diese Leute deswegen schlecht oder von oben herab zu behandeln, ist weder angemessen noch intelligent. Hier schwadronieren einige deutsche Kulturverarmer, deren
Schulbildung augenscheinlich auch auf nicht mehr als gerade mal 6 Jahre kommt.

Ich mache für diese Leute auch jobcoaching und ich kann sagen: Das läuft schon. Voraussetzung dafür ist nur, dass man nicht rumschisselt, sondern den Leuten Orientierung gibt. Damit meine ich
jetzt nicht Kulturchauvinusmus und traditionelle "Werte", sondern einen Unterbau, der sich verwerten lässt, wie z. B., dass hier Religion für alle Seiten eher ein dritt- bis viertrangiges Thema ist,
das Anstand und Leistungsbereitschaft viel mehr zählen.
Zuletzt geändert von NMA am Mo 19. Mär 2018, 09:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon NMA » Mo 19. Mär 2018, 09:40

Mensch, als wäre es irgendwie von Belang, ob ein Kreuz im Raum hängt oder nicht :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

Deutsch müssen die können, darum geht es. Und 97 % dieser Leute wollen das auch so. Bei Leuten, die mutwillig nicht mitspielen, reicht meistens schon, ein Telefonat mit dem jobcenter anzudrohen, das ruft zur Räson. Meistens.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mo 19. Mär 2018, 10:32

think twice hat geschrieben:(19 Mar 2018, 06:30)

Wer von linksgrünen, Café latte schluerfenden Gesinnungsnazis und good-users faselt, der zeigt erstmal ganz deutlich seine eigene Gesinnung. Der fantasiert wie die Ossis auch von muslimischen, nicht integrierten Parallelgesellschaften in der Nachbarschaft, obwohl der Bevölkerungsanteil an Muslimen in Ostdeutschland wie in Australien gerade mal 1,9 % betraegt. Wahrscheinlich befürwortet er auch die Flüchtlingspolitik seiner glorreichen, neuen Heimat, bei der Flüchtlinge unter erbärmlichen Umständen jahrelang ohne Asylverfahren auf abgeschiedenen Inseln ohne jegliche Infrastruktur dahinvegetieren müssen.

An euren Worten erkennt man euch immer!


Es ist erstaunlich wenn die sich getreten fuehlen heulen sie auf und schwingen die Nazi Keule.

Wie waere es erstmal auf das Posting und Fakten einzugehen???

Ich habe in Sydney 25 Jahre gelebt und es gibt diese Parallelgesellschaften. Lakemba, Bankstown, Punchbowl usw. Ich habe moslemische Freunde (sekulaer) und die sehen das gleiche Problem. Und gehe in benachbarte europaeische laender. Belgien, Frankrein, England und dann erzaehle mal wieso zB Molenbeek keine Parallelgesellschaft ist. Ahhhhh ich kenne die Antwort. Man hat die armen Menschen dazu getrieben, man hat sie nicht anerkannt, man hat die nicht gekuschelt! What a lot of Bull shit!

Nun zu euch do-gooding cafe latte oder was auch immer tickles your fancy. Ich lebte und arbeitetete 4 Jahre in Malaysia, einem mehrheitlich moslemischen Land und niemand dort kam auf die Idee das Weihnachten oder Ostern als Licherfest und Fruehlingsfest bezeichnet werden sollten. Iach arbeitete in Middle East inkl Saudi. Da gab es keine politisch korrekten do-gooders nur das Recht des landes! Sharia!

Und last not least zu deiner Bias uninformierten Worten bezueglich der australischen Fluechtlingspolitik.

Sie stoppte die illegalen Boote! Zig Tausende Menschen ertranken! Das ist vorueber. Menschenschmuggler machen keine Geschaefte mehr. Niemand vegetiert in den Off-Shore Untrkuenften, jeder hat die Moeglichkeit entweder nach Hause zu gehen oder in ein anderes Land umgesiedelt zu werden. Die autralische Regierung hat Abkommen diesbezueglich mit einigen Laendern.

Australien nimmt nach wie vor anerkannte Fluechtlinge auf. Syrien, Sued Sudan usw! Und das erfolgreich und integriert! Hier ist jeder Willkommen der die Gesellschaft und das land bereichert.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon zollagent » Mo 19. Mär 2018, 10:36

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(19 Mar 2018, 02:10)
....

Und hier ist das Problem. Wuerden diese do-gooders nicht staendig agieren mit Forderungen Weihnachten in Lichterfest umzuwandeln, Ostern in Fruehlingsfest, wie hier Merry Christmas in Seasons Greetings, JC am Kreuz aus oeffentlichen Gebaueden zu verbannen aber die Burka als Kulturgut betrachten und Sharia als legitimes Parallelgesetz zu sehen, dann haette der Seehofer mit seiner Parole weniger Zulauf von "Rechts" oder einfach von Leuten, die von den politisch korrekten Do-Goodern die Schnauze voll haben. Je mehr jemand an geliebten traditionellen Festen und kulturellen Werten wie Weihnachten herumbastelt um so mehr stellt sich denen eine berechtigte Empoerung und Wut entgegen.

Nichts davon habe ich in meinem Umkreis gesehen. Nur die dämlichen Sprüche von AfD'lern auf Facebook, die sich gegen solche eingebildeten Ansprüche wenden. Aber da kämpfen die wohl gegen die Reiter im eigenen Kopf.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon zollagent » Mo 19. Mär 2018, 10:37

Ger9374 hat geschrieben:(19 Mar 2018, 02:25)

So ist es, finger weg von unseren werten.
Integration oder schüss.

Was sind sie denn, die Werte, die du so verteidigst? Bisher konnte ich nur wenige Gemeinsamkeiten feststellen.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Adam Smith » Mo 19. Mär 2018, 10:38

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(19 Mar 2018, 02:10)

Ich finde beide Seiten der Diskussion haben gute Punkte.

Integration die irgendwann zur Assimilierung sind die Voraussetzung fuer eine Eingliederung von Einwanderen. Ansonsten entstehen Parallelgesellschaften. Menschen ohne starke religioesen Zugehoerigkeiten und aus einer plurallistischen offenen Gesellschaft integrieren sich leichter als Menschen fuer die Religion zentral im taeglichen Leben ist, deren gesellschaftlicher Kern in der Familie, der Sippe und dem Klan liegt anstatt in der weiteren Gesellschaft viel schwerer.

Australien ist ein Eiwanderungsland und wir kommen fast alle wo anders her.

Es ist bei uns klar zu bemerken, das Einwanderer aus allen Teilen Europas, Nord und Suedamerika zum ueberwiegenden Teil voll eingegliedert sind. Ebenfalls Asiaten. Bei Moslemen aus dem Mittlereren, Osten und Afghanistan ist das nur bedingt der Fall und sie formten und formen Parallelgesellschaften in den Vororten der Grosstaedten. Lehnen oft das Gesetz des Landes ab, dulden keine Inter Aktion mit Menschen auserhalb ihres Herkunftskreises (zB Liebesverhaeltnisse) und bleiben fuer sich. Braucht Sohnemann eine Frau dann muss oft die Cousine aus dem Heimatdorf her oder Toechterlein macht Urlaub und kommt mit Mann verheiratet zurueck. Das sind Tatsachen.

Diese Lebensweise gehoert weder zu Deutschland und auch nicht zu Australien oder irgendeinem anderen Land mit einer pluralistischen Gesellschaft und da diese Lebensweise durch den Islam gepraegt ist, gehoert der Islam nicht zu unseren Gesellschaft wenn so praktiziert.

Muss man es so deutlich sagen? Vielleicht nicht unbedingt. Das geht nicht in Zeiten der politische Korrektheit ueberwacht in den sozialen Medien von linksgruenen, cafe latte schluerfenden, pseudointellektuellen Gesinnungsnazis.

Und hier ist das Problem. Wuerden diese do-gooders nicht staendig agieren mit Forderungen Weihnachten in Lichterfest umzuwandeln, Ostern in Fruehlingsfest, wie hier Merry Christmas in Seasons Greetings, JC am Kreuz aus oeffentlichen Gebaueden zu verbannen aber die Burka als Kulturgut betrachten und Sharia als legitimes Parallelgesetz zu sehen, dann haette der Seehofer mit seiner Parole weniger Zulauf von "Rechts" oder einfach von Leuten, die von den politisch korrekten Do-Goodern die Schnauze voll haben. Je mehr jemand an geliebten traditionellen Festen und kulturellen Werten wie Weihnachten herumbastelt um so mehr stellt sich denen eine berechtigte Empoerung und Wut entgegen.

Australien ist in Bezug auf Wohlstand und Kriminalität vergleichbar mit Kanada.

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