"Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

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Senexx
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"Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Senexx » Fr 16. Mär 2018, 04:39

Mit diesen Worten führte sich Horst Seehofer gestern in sein Amt ein.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 96891.html

Er sagte, Deutschland sei durch das Christentum geprägt. Was damals Christian Wulff gesagt hat, sei falsch gewesen.

Muslime seien aber Teil Deutschlands, und man müsse mit ihnen reden und sie zur Integration bringen.

Ich finde, das ist ein guter Start. Und lässt hoffen, dass die Geistesverwirrung, die die bisherige öffentliche Debatte kennzeichnen, t ein Ende findet, oder wenigstens etwas eingedämmt wird.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon ps1 » Fr 16. Mär 2018, 04:50

Das Christentum ist schlimm. Von mir aus können sie den Islam verdammen, aber dann bitte auch das Christentum.

Wortwahl entschärft, Moses, Mod
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Orbiter1
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Orbiter1 » Fr 16. Mär 2018, 06:22

Das im Threadtitel fehlende Wort „zu“ stiftet Verwirrung. Die von Seehofer angekündigte Fortsetzung der Islamkonferenz mit den bisherigen Teilnehmern wird in Sachen Integration nichts bringen. Die ist bisher an dieser Aufgabe gescheitert und war kontraproduktiv.

stimmt, werd ich ändern, Moses, Mod
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Billie Holiday » Fr 16. Mär 2018, 07:40

ps1 hat geschrieben:(16 Mar 2018, 04:50)

Das Christentum ist schlimm. Von mir aus können sie den Islam verdammen, aber dann bitte auch das Christentum.


Die letzten Hexenverbrennungen fanden vor ca. 300 Jahren statt, das Christentum bildet heutzutage für Andersgläubige oder Atheisten keine Gefahr mehr, man hat sich weiterentwickelt. Wie konkret bist du durch das Christentum gefährdet?
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Teekanne » Fr 16. Mär 2018, 08:05

ps1 hat geschrieben:(16 Mar 2018, 04:50)

Das Christentum ist schlimmster Dreck. Von mir aus können sie den Islam verdammen, aber dann bitte auch den Christusquatsch.

Für mich ist der Glaube an irgendwas, das nie gesichtet, gehört wurde und es auch nie wird übelster Quark ohne Soße. Da ist egal ob Christentum, Judentum, Islam oder der Buddhismus.
Da ist keine Religion besser als die andere. Nur ein perfides Mittel um sich über andere zu erheben und sich abzugrenzen.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon zollagent » Fr 16. Mär 2018, 08:15

Senexx hat geschrieben:(16 Mar 2018, 04:39)

Mit diesen Worten führte sich Horst Seehofer gestern in sein Amt ein.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 96891.html

Er sagte, Deutschland sei durch das Christentum geprägt. Was damals Christian Wulff gesagt hat, sei falsch gewesen.

Muslime seien aber Teil Deutschlands, und man müsse mit ihnen reden und sie zur Integration bringen.

Ich finde, das ist ein guter Start. Und lässt hoffen, dass die Geistesverwirrung, die die bisherige öffentliche Debatte kennzeichnen, t ein Ende findet, oder wenigstens etwas eingedämmt wird.

...-was (das unterstrichene) wohl die Ängste von Muslimen, die auch noch geschürt werden von Demagogen wie Erdogan, befeuert, daß damit nicht die Eingliederung von Muslimen in die deutsche Zivilgesellschaft gemeint ist, sondern eine Assimilierung. Mag vielleicht nicht mal so gemeint sein, aber ein Mann in solcher Verantwortung sollte wissen, was er mit seiner Wortwahl anrichten kann und deshalb seine Worte bedachter wählen und nicht nach dem Bauchgefühl einer bayerischen Bierzeltgemeinde.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Roady66 » Fr 16. Mär 2018, 08:19

Teekanne hat geschrieben:(16 Mar 2018, 08:05)

Für mich ist der Glaube an irgendwas, das nie gesichtet, gehört wurde und es auch nie wird übelster Quark ohne Soße. Da ist egal ob Christentum, Judentum, Islam oder der Buddhismus.
Da ist keine Religion besser als die andere. Nur ein perfides Mittel um sich über andere zu erheben und sich abzugrenzen.


Das kann man so einfach gestrickt sehen. Muss man aber nicht. Oder so dämlich wie PS 1.

ZU Deutschland gehört der Islam nicht. Er ist in Deutschland zurecht vertreten. Die notwendige Kritik daran bitte sach- und fachgerecht
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon zollagent » Fr 16. Mär 2018, 08:20

ps1 hat geschrieben:(16 Mar 2018, 04:50)

Das Christentum ist schlimm. Von mir aus können sie den Islam verdammen, aber dann bitte auch das Christentum.

Auch hier dürftest du wohl weit daneben liegen. Das Christentum ist keineswegs "schlimmster Dreck", sondern eine Lebenshilfe für viele Menschen. Für Seehofer mit Sicherheit nicht, der vertritt keine Christlichen Werte und mir scheint auch, daß das C im Parteinamen der CSU verfehlt ist. Die Botschaft der Bergpredigt z.B. wäre ein gute Grundlage für eine funktionierende und friedliche Gemeinschaft. Leider findet man von den darin vertretenen Grundsätzen so rein gar nichts in den Worten und Taten der CSU. Und noch weniger in denen des Bierzeltpopulisten Seehofer.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 16. Mär 2018, 08:21

Billie Holiday hat geschrieben:(16 Mar 2018, 07:40)

Die letzten Hexenverbrennungen fanden vor ca. 300 Jahren statt, das Christentum bildet heutzutage für Andersgläubige oder Atheisten keine Gefahr mehr, man hat sich weiterentwickelt. Wie konkret bist du durch das Christentum gefährdet?

Das Christentum bekam durch die Aufklärung Konkurrenz, welche Europa in Jahrhunderten geprägt hat. Der Humanismus hat heute eine eigene Tradition.

Wenn man sich heute wieder Gedanken über den richtigen oder falschen Glauben macht, dann ist das ein Rückgriff in die Vormoderne.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon sunny.crockett » Fr 16. Mär 2018, 08:25

ps1 hat geschrieben:(16 Mar 2018, 04:50)

Das Christentum ist schlimm. Von mir aus können sie den Islam verdammen, aber dann bitte auch das Christentum.


aber die Feiertage wie an Weihnachten, Ostern, Pfingsten willst du schon frei haben, oder arbeitest du da? Falls du Weihnachtsgeld bekommst, wirst du das auch nicht ablehnen. Richtig?

Jeder soll seine Religion ausleben, aber keine anderen damit unter Druck setzen. Deutschland ist christlich geprägt, das ist eben so und soll auch so bleiben. Die anderen Religionen halten sich auch an die Traditionen des Landes, nur der Islam geht hier radikaler vor. Allen voran die Islamverbände, die hier auch ihren politischen Islam etablieren wollen. Und da muss man eben eingreifen, schon weil Trennung von Religion und Staat gesetztlich festgelegt ist.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Europa2050 » Fr 16. Mär 2018, 08:30

ps1 hat geschrieben:(16 Mar 2018, 04:50)

Das Christentum ist schlimmster Dreck. Von mir aus können sie den Islam verdammen, aber dann bitte auch den Christusquatsch.


Nein, Intoleranz ist „schlimmster Dreck“. Und ob die islamisch, christlich oder atheistisch gespeist ist, ist sekundär.
Nationalismus lehrt Dich,
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Kamikaze » Fr 16. Mär 2018, 08:54

Zitat aus Wikipedia: Üblicherweise wird mit der Assimilation von Einwanderern die Annahme der Sprache [...] und der Gewohnheiten und Bräuche ihres Aufnahmelandes verbunden. (Quelle)

Daran sehe ich jetzt nichts per se schlechtes.
Ich halte es für eine Modeerscheinung, dass Einzelpersonen oder auch Minderheiten überall meinen allen Anderen ihre Themen aufzwingen zu müssen.
Wir leben in einer (hoffentlich) demokratischen Gesellschaft. Da entscheidet die Mehrheit. Theoretisch.
In letzter Zeit beobachte ich aber immer öfter, dass sich bestehende Strukturen zu Gunsten von Einzelpersonen oder Kleinst-Gruppen ändern muss, um diesen keinerlei Unannehmlichkeiten zu bereiten.
Überspitzt könnte man es auch so formulieren: "Wer kein deutscher sein will, sollte nicht zum bleiben gezwungen werden, und wer nicht Teil der Gemeinschaft sein will, sollte nicht darauf bauen können, dass die Gemeinschaft ihm alles recht machen muss."

Natürlich unterstütze ich keinerlei Unterdrückung (insbesondere keine religiös motivierte), und habe grundsätzlich nichts gegen Kirchen (wobei - bitte ohne störende Glocken), Moscheen (bitte ohne störende Lautsprecher-Türme), Synagogen, Pastafari-Nudelhäuser oder ähnliches - allerdings nur, so lange es die umgebende Gesellschaft nicht fundamental stört. (Ästhetische Gesichtspunkte der entsprechenden Gebäude klammere ich hier mal aus.)
Wenn allerdings Forderungen auftauchen, wie die zwangsweise Umstellung von Restaurants auf Halal oder Koscher, oder die Ablehnung der Nationalhymne, weil sie Deutschland glorifiziert, dann habe ich da durchaus was dagegen.

Ich persönlich halte Herrn Seehofer für einen Politiker des hart rechten Spektrums (das hat er in den letzten beiden Jahren als bayerischer Ministerpräsident sehr deutlich gezeigt), der sich im Zweifel auch nicht um Gesetze kümmert, bei seinen Forderungen (z.B. die Menschenrechts- und damit Grundgesetzwidrige "Obergrenze"). Ich vertraue jedoch darauf, dass er von der "Schwesterpartei" und den übrigen Parteien soweit ausgebremst wird, dass er nicht gefährlich werden kann.
Dennoch halte ich eine derartige Stimme in der deutschen Politik für wichtig, um einen sachlichen Diskurs um die Zukunft des Landes an zu stoßen bzw. am laufen zu halten. Die AFD scheint dazu ja (glücklicherweise) nicht in der Lage zu sein.

PS: Ich bin ein Verfechter der vollständigen und unbedingten Trennung von Staat und Religion. Beides hat seine Daseinsberechtigung, aber das eine sollte (abgesehen von der Abwehr unmittelbarer Gefahren) keinen Einfluss auf das Andere nehmen dürfen. Dazu würde dann z.B. die Streichung oder Überarbeitung religiös motivierter Gesetze gehören (z.B. Kirchensteuer, freier Sonntag, Feiertage, etc.).
Wer viel kluges sagt ist klug,
wer zuhört ist weise.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon relativ » Fr 16. Mär 2018, 09:03

Teekanne hat geschrieben:(16 Mar 2018, 08:05)

Für mich ist der Glaube an irgendwas, das nie gesichtet, gehört wurde und es auch nie wird übelster Quark ohne Soße. Da ist egal ob Christentum, Judentum, Islam oder der Buddhismus.
Da ist keine Religion besser als die andere. Nur ein perfides Mittel um sich über andere zu erheben und sich abzugrenzen.

Beim Glauben und in der Religion selber geht nicht darum sich über andere Menschen zu erheben. Diese Interpretation bringen meist nur "ungläubige" in den Glauben und Religionen rein.
Und richtig keine Religion Glauben ist besser als eine Andere, da Glaube eine Privatsache ist und auch so gesehen werden sollte.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Winzer » Fr 16. Mär 2018, 09:18

Teekanne hat geschrieben:(16 Mar 2018, 08:05)

Für mich ist der Glaube an irgendwas, das nie gesichtet, gehört wurde und es auch nie wird übelster Quark ohne Soße. Da ist egal ob Christentum, Judentum, Islam oder der Buddhismus.
Da ist keine Religion besser als die andere. Nur ein perfides Mittel um sich über andere zu erheben und sich abzugrenzen.


Ich würde sogar soweit gehen, sie dient dazu Einzelpersonen Macht über das Denken und Handeln Anderer zu verleihen.

Und genau deshalb gehört aus meiner Sicht KEINE Religion zu einem Staat. Die 10 Gebote geben zwar einen recht guten Rahmen für eine friedliche Koexistenz innerhalb von Gemeinschaften ab, mehr aber auch nicht. Der Staat, bzw. die Staatsorgane müssen neutral agieren ... Justice for all

Was die Obergrenze angeht, ob gesetzeswidrig oder nicht, ist eigentlich egal, sie wird sich aus der Realpolitik zwingend ergeben müssen um den sozialen Frieden in der Gesellschaft zu bewahren bzw. wieder herzustellen. (Siehe Essener Tafel)
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relativ
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon relativ » Fr 16. Mär 2018, 09:30

Winzer hat geschrieben:(16 Mar 2018, 09:18)

Ich würde sogar soweit gehen, sie dient dazu Einzelpersonen Macht über das Denken und Handeln Anderer zu verleihen.
Sowas machen nur Menschen untereinander, also der Mensch ist der Faktor nicht die Religion, oder der Glaube
Und genau deshalb gehört aus meiner Sicht KEINE Religion zu einem Staat. Die 10 Gebote geben zwar einen recht guten Rahmen für eine friedliche Koexistenz innerhalb von Gemeinschaften ab, mehr aber auch nicht.

Glaube sollte privatsache sein, nur natürlich darf man auch nicht naiv sein und denken, wenn veile Menschen in einem Staat einen Glauben anhängen, würde dies kein Einfluss bzw. Machtfaktor sein. Ganz Natürlich ist er das.
Unsere Menschenrechte z.B. haben ihre Fundament zum großen Teil den Glauben und seinen kommunizierten Regeln zu verdanken, mit ewiger menschlicher Anarchie wäre sowas wohl kaum möglich gewesen. Die Zehn Gebote sind ein gutes Beispiel dafür.
Was die Obergrenze angeht, ob gesetzeswidrig oder nicht, ist eigentlich egal, sie wird sich aus der Realpolitik zwingend ergeben müssen um den sozialen Frieden in der Gesellschaft zu bewahren bzw. wieder herzustellen. (Siehe Essener Tafel)

Na klar kann man sich eine Obergrenze geben, wenn es z.B. keine andere bessere Lösungen auf europäischer Ebene gibt. Der mom. deal mit der Türkei und die Schließung der Balkan Route haben erstmal bewirkt, daß nicht mehr so viele zu uns kommen.
Der soziale Friede wird nicht automatisch durch Fremde zerstörrt.
Zu große und schnelle Einwanderung von Fremder Kultur kann Auslöser sein für eine schon vorhandene innere Einstellung von Bürgern, welches dann sozialen Futterneid und schon vorhandene Xenophobie kombiniert.
Zuletzt geändert von relativ am Fr 16. Mär 2018, 09:33, insgesamt 1-mal geändert.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon ps1 » Fr 16. Mär 2018, 09:30

Europa2050 hat geschrieben:(16 Mar 2018, 08:30)

Nein, Intoleranz ist „schlimmster Dreck“. Und ob die islamisch, christlich oder atheistisch gespeist ist, ist sekundär.


Ja, du hast Recht. Danke für die Berichtigung.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Europa2050 » Fr 16. Mär 2018, 09:35

ps1 hat geschrieben:(16 Mar 2018, 09:30)

Ja, du hast Recht. Danke für die Berichtigung.


Wollte nicht Besserwissern, aber das war mir als Liberalen und aufgeklärtem katholischen Christen wichtig :)

Find aber dein Statement stark, gibt es viel zu selten :thumbup:
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
Leute zu hassen, denen Du nie begegnet bist.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Roady66 » Fr 16. Mär 2018, 09:40

relativ hat geschrieben:(16 Mar 2018, 09:30)

Sowas machen nur Menschen untereinander, also der Mensch ist der Faktor nicht die Religion, oder der Glaube

Glaube sollte privatsache sein, nur natürlich darf man auch nicht naiv sein und denken, wenn veile Menschen in einem Staat einen Glauben anhängen, würde dies kein Einfluss bzw. Machtfaktor sein. Ganz Natürlich ist er das.
Unsere Menschenrechte z.B. haben ihre Fundament zum großen Teil den Glauben und seinen kommunizierten Regeln zu verdanken, mit ewiger menschlicher Anarchie wäre sowas wohl kaum möglich gewesen. Die Zehn Gebote sind ein gutes Beispiel dafür.

Na klar kann man sich eine Obergrenze geben, wenn es z.B. keine andere bessere Lösungen auf europäischer Ebene gibt. Der mom. deal mit der Türkei und die Schließung der Balkan Route haben erstmal bewirkt, daß nicht mehr so viele zu uns kommen.
Der soziale Friede wird nicht automatisch durch Fremde zerstörrt.
Zu große und schnelle Einwanderung von Fremder Kultur kann Auslöser sein für eine schon vorhandene innere Einstellung von Bürgern, welches dann sozialen Futterneid und schon vorhandene Xenophobie kombiniert.


Der letzte Absatz ist durch nichts begründet, nicht haltbar. Die behauptete Latenz in der Breite ist vor 2015 durch nichts nachgewisen. Privatansicht desgalb und dient Propagandazwecken.
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Orbiter1 » Fr 16. Mär 2018, 09:41

relativ hat geschrieben:(16 Mar 2018, 09:30)

Na klar kann man sich eine Obergrenze geben, wenn es z.B. keine andere bessere Lösungen auf europäischer Ebene gibt.
Kommt halt immer darauf an welcher Versorgungsgrad den Flüchtlingen zur Verfügung gestellt wird. Die Türkei hat bei fast gleicher Einwohnerzahl doppelt soviele Flüchtlinge aufgenommen wie Deutschland. Der Libanon (ca. 6 Mio Einwohner) hat mehr syrische Flüchtlinge aufgenommen (laut UNHCR 1 Mio) als Deutschland (ca. 82 Mio Einwohner).
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Teekanne
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Re: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland"

Beitragvon Teekanne » Fr 16. Mär 2018, 09:44

relativ hat geschrieben:(16 Mar 2018, 09:03)

Beim Glauben und in der Religion selber geht nicht darum sich über andere Menschen zu erheben. Diese Interpretation bringen meist nur "ungläubige" in den Glauben und Religionen rein.
Und richtig keine Religion Glauben ist besser als eine Andere, da Glaube eine Privatsache ist und auch so gesehen werden sollte.

Darum ja sicher die Debatte, ob ein Islam zu Deutschland gehört, wenn es doch Privatsache ist. Die Christen sind soo heilig, die Islamisten brutale Barbaren.
Für mich ist Heiligtum die größte Volksvera.....e der gesamten Menschheitsgeschichte. Es ist wie das Brauchtum, Traditionen. Es gibt Menschen die glauben aus Tradition Rotkehlchen fressen zu müssen, das sitzt so tief das sie davon nicht lassen können, wollen, müssen.
Auch der Umstand das es bald keine Vögelchen mehr geben könnte, lässt diese Leute nicht davon ab ihr aussterbendes Brauchtum fallen zu lassen, da es so oder so keinen Mehrwert hat.

So wie es ein Kampf gewesen sein mußte die Menschen davon zu überzeugen, das die Erde keine Scheibe ist. Nur war dieser Kampf um die Realität bei weitem nicht so blutig wie der Kampf um die eigene Religion.
Und auch diese ist sich nichteinmal über sich selbst einig. Warum wird jeder Afrikaner automatisch als Muslime gesehen? Es gibt viele Christen in Afrika und die sind schwarz. Doch hier wird er zum Muslimen stigmatisiert, womöglich weil Jesus auf Bildern doch immer weiß ist. Da hat ein Schwarzer keinen Platz, plötzlich macht man dann doch Unterschiede in der eigenen Auslegung seiner Religion und dessen Zugehörigkeit. Tolle zwiespätige Religion die sich nicht einmal selbst einig ist.

Dient hier der Kampf um Zugehörigkeit des Islams in Deutschland nicht doch nur der Ausgrenzung mitunter auch deutscher Staatsbürger? Was würde Gott dazu sagen oder sitzt er etwa nur in unserem Kopf :?:

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