Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

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Soll wieder ein Pflichtdienst in der Bundesrepublik eingeführt werden?

Umfrage endete am Fr 30. Mär 2018, 18:26

JA - Wehr- und Wehrersatzdienst
23
25%
JA - NUR Wehrdienst
0
Keine Stimmen
JA - NUR Sozialdienst
5
5%
NEIN - keine Dienstverpflichtung
30
32%
Pflichtdienst NUR für Männer
2
2%
Pflichtdienst NUR für Frauen
2
2%
Pflichtdienst für ALLE
31
33%
 
Abstimmungen insgesamt: 93
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Milady de Winter
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon Milady de Winter » Mo 5. Mär 2018, 19:50

Ihr dreht Euch im Kreis.
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 5. Mär 2018, 19:52

Was soll eigentlich dieser Schwachsinn, Provokateur andauenrd Probleme mit seinem Selbstwertgefühl andichten zu wollen? Kannst du nicht sachlich diskutieren?
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon Provokateur » Mo 5. Mär 2018, 19:57

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(05 Mar 2018, 19:48)
deine Einstellung wird mit diesem Post klar


Lesen im Zusammenhang. Das war mein Workaround, um bei der gegenwärtigen Gesetzeslage eine allgemeine Dienstpflicht hinzubekommen.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mo 5. Mär 2018, 20:01

Provokateur hat geschrieben:(05 Mar 2018, 19:57)

Lesen im Zusammenhang. Das war mein Workaround, um bei der gegenwärtigen Gesetzeslage eine allgemeine Dienstpflicht hinzubekommen.


Der letztendlich deiner Einstellung entspricht.
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon Provokateur » Mo 5. Mär 2018, 20:09

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(05 Mar 2018, 20:01)

Der letztendlich deiner Einstellung entspricht.


Nein, die Dienstpflicht entspricht meiner Einstellung. Der Workaround würde ja nur nötig, wenn der politische Wille da wäre, aber keine verfassungsändernde Mehrheit.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon unity in diversity » Di 6. Mär 2018, 01:19

Milady de Winter hat geschrieben:(05 Mar 2018, 19:50)

Ihr dreht Euch im Kreis.

Wenn man jeden Jahrgang 12-18 Monate umsonst arbeiten läßt, verbessern sich die Patriotismuswerte.
Abschlußappell:
https://www.welt.de/img/politik/mobile1 ... in-jpg.jpg

Wer ist euer Vater?
Das Vaterland.

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Was wollt ihr gerne sein?
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Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon Kleinlok » Di 6. Mär 2018, 09:53

Kritikaster hat geschrieben:(05 Mar 2018, 16:27)

Ein einfaches Gesetz hat die grundgesetzliche Vorgabe nicht aufgehoben und kann deswegen ebenso leicht wieder rückgängig gemacht werden.


Formaljuristisch mag deine Aussage zutreffen,
politisch sehe ich da keine guten Aussichten für die Einführung eines Pflichtjahrs.
Das finde ich gut so.
Dieser Staat ist reich genugum gesellschaftlich nütliche Arbeit zu bezahlen
bzw.kann diejenigen, die das dicke Geld haben zur Bezhalung dieser Arbeit heranziehen.
Eine kollektive Versklavung via Pflichtdienst braucht es nicht.´´
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon frems » Di 6. Mär 2018, 15:13

DarkLightbringer hat geschrieben:(01 Mar 2018, 16:48)
Wenn 60 % der Bevölkerung dieser Generation entsprechen, dann ja. Diese Generation hat auch ein Stück Lebenserfahrung.

Man kann etwas über Jahrzehnte verkehrt machen. Und entscheidender ist vermutlich die Sozialisierung. Die 60% wurden ja auch schon zum Thema "Arbeitsdienst für Arbeitslose" genannt, weshalb ich mich mal selbst zitiere:
frems hat geschrieben:(06 Mar 2018, 15:09)

Ist die Frage, ob es deshalb auch gut sein soll. Das Problem sah man ja beim Volksentscheid über die Wehrpflicht in Österreich. Ich selbst bin ein großer Freund der direkten Demokratie und war selbst beim Bund, aber das Ergebnis und die Debatte fand ich dort sehr abscheulich aus mehreren Gründen.

1. Die, die betroffen sind, dürfen in der Regel gar nicht abstimmen, sofern sie nicht gerade 18 wurden und man sie noch nicht einzog. Da redet man also von einem winzigen Prozentsatz in der Bevölkerung. Sprich, die Männer und Frauen, die über die Zukunft der Jungs entschieden (die teilweise noch gar nicht geboren sind), waren längst aus dem Thema raus
2. Die Argumente der Befürworter waren abenteuerlich und hatten mit der Idee des Wehrdienstes (Wehrfähigkeit des Landes, öffentliche Kontrolle durch "Bürger in Uniform" statt einen Staat im Staate zu haben) nichts zu tun. Das lief dann ab im Sinne von "Meine Militärzeit war Mist und sinnlos, aber es wäre ungerecht, wenn die jungen Männer heute nicht mehr müssen", "Meinem Mann hat's auch nicht geschadet und aus ihm wurde ein vernünftiger Kerl", "Dann fällt doch auch der Zivildienst weg und meine Pflege könnte teurer werden" etc.
3. Durch die Ja/Nein-Abstimmung waren Kompromisse (z.B. Reduzierung der sechsmonatigen Wehrdienstzeit auf eine dreimonatige Grundausbildung, sodass sich Betriebe und Universitäten darauf einstellen können, wenn im Sommer zwischen Matura und ihnen drei Monate "Unterbrechung" sind, aber niemand später ausgebildet werden muss) gar nicht möglich
4. Durch die hohe Symbolik der direkten Demokratie traut sich auch niemand an das Thema ran, egal ob Abschaffung oder Reform (s. 3.)

Klar, nun geht's hier um Arbeitslose, aber warum sollte man sie verdonnern? Sie machen ja auch nur einen kleinen Teil in der Bevölkerung aus und man könnte ihre Zeit sicherlich sinnvoller investieren als nur der Arbeit wegen irgendwelche ABM zu beschaffen. Als billige Hilfskräfte für staatliche Jobs, für die es gar keinen Bedarf gibt, erscheint das etwas sinnfrei.

Das Ganze erinnert mich irgendwie an diesen Artikel:
Natürlich sehen die vorherigen Generationen darin einen Affront, nämlich auch eine Geringschätzung ihrer eigenen Lebensentwürfe. Natürlich schwingt in jeder Verächtlichkeit der schiere Neid mit auf eine Generation, die offenbar nicht so umfassend auf das schale Versprechen "Karriere" hereinfällt. Womit im 20. Jahrhundert nichts anderes gemeint war, als Lebenszeit gegen Geld und Macht einzutauschen.

Diese verdammte Jugend will Spaß bei der Arbeit, und wir mussten noch mit blutigen Schwielen buckeln und jeden Tag 30 Kilometer zur Arbeit und zurück laufen. Barfuß. Beide Wege bergauf.

In Deutschland, dem Land der Ersatzreligion Arbeit, ist diese Abkehr von der Karrierefixierung nichts weniger als ein Schisma, also das Abfallen einer ganzen Generation vom Urglauben. Aber vielleicht hat der Haltungswandel der Jugend zur Arbeit die Entwicklung der Arbeit bloß vorweggenommen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/zuku ... 89590.html

Hauptsache buckeln. Sinn und Zweck der Tätigkeit wird überbewertet. Bloß nicht hinterfragen. Ora et labora.
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 12. Mär 2018, 02:04

Weltregierung hat geschrieben:(04 Mar 2018, 22:32)

Dass kaum jemand freiwillig bei der Bundeswehr für einen Hungerlohn dienen möchte, ist nun wirklich nicht verwunderlich, und ist sicher kein Anlass, junge Menschen wieder zum Wehrdienst zu verpflichten. Das hat offenbar sogar vdL begriffen.

Klar, der Sold wäre nicht der Anlass, eher der Gedanke der Friedenssicherung bzw. Friedenserzwingung. Das lässt sich nicht allein auf ein ökonomisiertes Denken begründen.
Trotzdem sind Kost und Logis frei, Bekleidung und Wäsche wird gestellt, es fallen auch keine Strom- oder Wasserkosten für die Unterkunft an. Der Sold ist vom Prinzip her reines Taschengeld.
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 12. Mär 2018, 02:50

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(04 Mar 2018, 09:23)

Da muss man jetzt schon mal ein bisschen die Kirche im Dorf lassen. Nochmal zur Erläuterung. Der Vorschlag der hier gemacht wird, geht ja eindeutig über das hinaus, was unser GG im Augenblick zulässt. Nämlich junge Männer zum Wehrdienst zu verpflichten. Das hat auch nachvollziehbare Gründe aufgrund dieser nachvollziehbaren Gründe, ist der Wehrdienst eine Ausnahme in Art. 4 EMRK, der grundsätzlich Zwangsarbeit verbietet. Und ein Ersatzdienst fällt nur dann darunter, wenn Wehrdienst aus Gewissengründen verweigert werden kann. Da stehen natürlich auch die von dir genannten Bürgerpflichten (die es ja auch überall gibt).

Was hier als Modell gefordert wird, geht ja über den Wehrdienst hinaus. Gefordert wird ja als Modell ein allgemeiner Pflichtdienst, der seine Begründung eben nicht mehr in einem möglichen Verteidigungsfall hat. Und die Begründung die man hier dafür liest, ist durchwegs eine erzieherische. Also der Wunsch, jungen Erwachsenen im Alter von mindestens 18 Jahren aber auch älter ... also 20 oder 25 Jahre noch zwangsweise eine Erfahrung zukommen zu lassen, die nach Meinung einiger hier zur Persönlichkeitsbildung beiträgt. Eine andere Begründung gibt es nicht.
Das ganze ist dann natürlich auch vollkommen losgelöst, von einer grundsätzlichen Tauglichkeit zum Militärdienst. In der Musterung wird dann nur noch festgestellt zu was man tauglich ist. Wenn's für den Wehrdienst nicht reicht oder den Dienst beim THW oder Dienst im Krankenhaus, fürs Akteneinsortieren in den Amtsstuben der Polizei und des Finanzamtes reicht es aus. Und das Ganze am Besten noch 18 Monate, also eineinhalb Jahre.
Das ist Zwangsarbeit und zwar richtige. Aber auch dafür gibt es natürlich eine Lösung. Man erklärt diesen Pflichtdienst einfach zu einer allgemeinen Bürgerpflicht, schon ist es keine Zwangsarbeit mehr. So einfach ist das. Man stellt 18 Monate Zwangsarbeit auf eine Stufe damit, dass man vielleicht irgendwann mal zum Schöffen berufen wird oder mal einen Sonntag als Wahlhelfer tätig sein muss. Aber auch hier ... das nächste Problem ... es heißt ja Bürgerpflicht. Als Ausländer bleibt man da natürlich auch außen vor.

Man könnte natürlich sagen, Allgemeine Wehrpflicht wird wieder eingeführt und alles andere gilt als Ersatzdienst und muss formal begründet werden. Damit dürften etwaige, juristische Fallstricke zu umgehen sein. Im Endeffekt läuft es jedoch auf eine Pflicht hinaus, auf einen verbindlichen Dienst.

Die EMK, Artikel 4, Absatz 3, Buchstabe d, legt fest, dass eine übliche Bürgerpflicht eben keine Sklaverei oder Zwangsarbeit darstellt.

Der Ausdruck von der erzieherischen Wirkung erscheint mir sehr abstrakt, gleichwohl gewisse staatsphilosophische Aspekte natürlich nicht ganz von der Hand zu weisen sind. Im Grunde ist ja jeder Erfahrung erzieherisch, auch Schule, Ausbildung, Studium, Führerschein oder Freizeitbeschäftigung. Wenn man so will, ist der Gedanke von ökonomischer Opportunität mindestens ebenso anerzogen wie jeder dazu konkurrierende Gedanke.
Konkreter ist vielleicht, dass das Verhältnis von Bürger und Gemeinwesen ein gegenseitiges ist, es beruht nicht auf der Deus Machina. Für den antiken Spartaner war der persönliche Ruhm entscheidend, Perikles ergänzte diese Vorstellung mit dem Modell des kollektiven Ruhmes, auf das Wohl Athens bezogen.
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon Weltregierung » Mo 12. Mär 2018, 10:52

DarkLightbringer hat geschrieben:(12 Mar 2018, 02:04)

Klar, der Sold wäre nicht der Anlass, eher der Gedanke der Friedenssicherung bzw. Friedenserzwingung. Das lässt sich nicht allein auf ein ökonomisiertes Denken begründen.
Trotzdem sind Kost und Logis frei, Bekleidung und Wäsche wird gestellt, es fallen auch keine Strom- oder Wasserkosten für die Unterkunft an. Der Sold ist vom Prinzip her reines Taschengeld.


Dass ich als Zwangsdienstbeglückter nicht auch noch selber für Kost und Logis aufkommen muss, ist irgendwo selbstverständlich. Das ist keine Entschuldigung für unterirdische Bezahlung.
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einmal quer durch die Wüste und das Meer
uns will hier keiner haben, doch man darf jawohl noch sagen: ohne eure Waffen wären wir garnicht hier
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mo 12. Mär 2018, 11:06

DarkLightbringer hat geschrieben:(12 Mar 2018, 02:04)

Klar, der Sold wäre nicht der Anlass, eher der Gedanke der Friedenssicherung bzw. Friedenserzwingung. Das lässt sich nicht allein auf ein ökonomisiertes Denken begründen.
Trotzdem sind Kost und Logis frei, Bekleidung und Wäsche wird gestellt, es fallen auch keine Strom- oder Wasserkosten für die Unterkunft an. Der Sold ist vom Prinzip her reines Taschengeld.


Ehrlich gesagt wuerde ich als Zwangsrekrutierter dazu sagen: Fuck it :mad: Wenn man meine Dienste fuer sogenannte Friedenssicherungs usw haben will dann muss entsprechend geloehnt werden. Warum soll ich ein Jahr oder mehr opfern wo ich locker mit meiner Ausbildung Euro 150000 verdienen kann mich mit einem Taschengeld zufrieden geben. Nicht erwaehnend eine Unterbrechung in der Karriere.

Fuck die Kost und Logis und Kleidung. Man lebt besser, isst besser und kleidet sich besser auserhalb einer Zwangsarmee.

Ich empfand meine Dienstzeit (lange ist es her) als eine Qual, eine Zeitverschwendung und eine Einschraenkung meiner Freiehit. Vom finanziellen Verlust ganz geschwiegen. So was tut man jungen Frauen und Maennern nicht an
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 12. Mär 2018, 14:09

Weltregierung hat geschrieben:(12 Mar 2018, 10:52)

Dass ich als Zwangsdienstbeglückter nicht auch noch selber für Kost und Logis aufkommen muss, ist irgendwo selbstverständlich. Das ist keine Entschuldigung für unterirdische Bezahlung.

Was heißt unterirdisch, ein Zeitsoldat hat mehr übrig als ein Busfahrer. Und ist so gut wie kündigungssicher.
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon becksham » Mo 12. Mär 2018, 14:27

DarkLightbringer hat geschrieben:(12 Mar 2018, 14:09)

Was heißt unterirdisch, ein Zeitsoldat hat mehr übrig als ein Busfahrer. Und ist so gut wie kündigungssicher.

Ein Zeitsoldat ist kein Zwangsdienstbeglückter, sondern beglückt sich freiwillig.
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 12. Mär 2018, 14:38

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(12 Mar 2018, 11:06)

Ehrlich gesagt wuerde ich als Zwangsrekrutierter dazu sagen: Fuck it :mad: Wenn man meine Dienste fuer sogenannte Friedenssicherungs usw haben will dann muss entsprechend geloehnt werden. Warum soll ich ein Jahr oder mehr opfern wo ich locker mit meiner Ausbildung Euro 150000 verdienen kann mich mit einem Taschengeld zufrieden geben. Nicht erwaehnend eine Unterbrechung in der Karriere.

Fuck die Kost und Logis und Kleidung. Man lebt besser, isst besser und kleidet sich besser auserhalb einer Zwangsarmee.

Ich empfand meine Dienstzeit (lange ist es her) als eine Qual, eine Zeitverschwendung und eine Einschraenkung meiner Freiehit. Vom finanziellen Verlust ganz geschwiegen. So was tut man jungen Frauen und Maennern nicht an

Ja, gut, bei einem solchen Verdienst könnte man auch eine zusätzliche Jahressteuer von 3.750 Euro ansetzen und dem Militär Wirtschaftsunternehmen zubilligen, damit es am Markt konkurrieren kann. Und wer die Steuer natural ableisten will, kann das tun.
;)
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 12. Mär 2018, 14:39

becksham hat geschrieben:(12 Mar 2018, 14:27)

Ein Zeitsoldat ist kein Zwangsdienstbeglückter, sondern beglückt sich freiwillig.

Der Busfahrer auch, während der "zwangsbeglückte" Schulpflichtige ebenfalls nur Taschengeld erhält - und das nicht mal vom Staat.
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon Kunigunde » Mo 12. Mär 2018, 20:57

Jeder Jugendliche sollte nach der Schule mindestens ein Jahr lang einen gemeinnützigen Dienst absolvieren - ohne Ausnahme.
Vielleicht kommt diese lost generation dann mal in die Lage, von ihrem Smartphone aufzublicken.
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon Weltregierung » Mo 12. Mär 2018, 22:35

DarkLightbringer hat geschrieben:(12 Mar 2018, 14:09)

Was heißt unterirdisch, ein Zeitsoldat hat mehr übrig als ein Busfahrer. Und ist so gut wie kündigungssicher.


Wehrdienstleistende sind keine Zeitsoldaten.
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 12. Mär 2018, 22:39

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(12 Mar 2018, 11:06)

Ehrlich gesagt wuerde ich als Zwangsrekrutierter dazu sagen: Fuck it :mad: Wenn man meine Dienste fuer sogenannte Friedenssicherungs usw haben will dann muss entsprechend geloehnt werden. Warum soll ich ein Jahr oder mehr opfern wo ich locker mit meiner Ausbildung Euro 150000 verdienen kann mich mit einem Taschengeld zufrieden geben. Nicht erwaehnend eine Unterbrechung in der Karriere.

Fuck die Kost und Logis und Kleidung. Man lebt besser, isst besser und kleidet sich besser auserhalb einer Zwangsarmee.

Ich empfand meine Dienstzeit (lange ist es her) als eine Qual, eine Zeitverschwendung und eine Einschraenkung meiner Freiehit. Vom finanziellen Verlust ganz geschwiegen. So was tut man jungen Frauen und Maennern nicht an

Welchen Verteidigungswert soll denn so ein unzufriedenes Aufgebot haben? Von dem Geld könnte man besser ein paar Drohnenschrauber anstellen.
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Re: Umfrage: Mehrheit für Pflichtdienst in Deutschland?

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 12. Mär 2018, 22:41

Weltregierung hat geschrieben:(12 Mar 2018, 22:35)

Wehrdienstleistende sind keine Zeitsoldaten.

Im gewöhnlichen, kommerziellen Bereich verdient der Lehrling auch deutlich weniger als der Geselle.
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