Demokratie in Deutschland 2018

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Bielefeld09
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Re: Demokratie in Deutschland 2018

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 12. Feb 2018, 00:50

Cat with a whip hat geschrieben:Das T klemmt.
DarkLightbringer hat geschrieben:(12 Feb 2018, 00:27)

Welcher Widerstand, jener der Bier-Revoluzzer? Doch, doch, er soll ja den Vormärz beeinflußt haben.

Nein, keine Vergangenheit.
Looser.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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DarkLightbringer
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Re: Demokratie in Deutschland 2018

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 12. Feb 2018, 00:58

Bielefeld09 hat geschrieben:(12 Feb 2018, 00:50)

Nein, keine Vergangenheit.
Looser.

Ohne Vormärz kein Spätherbst.
Poser.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Bielefeld09
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Re: Demokratie in Deutschland 2018

Beitragvon Bielefeld09 » Mo 12. Feb 2018, 01:09

DarkLightbringer hat geschrieben:(12 Feb 2018, 00:58)

Ohne Vormärz kein Spätherbst.
Poser.

Cooler Typ der bist.
Nun Freiheit.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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schelm
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Re: Demokratie in Deutschland 2018

Beitragvon schelm » Di 13. Feb 2018, 12:01

KarlRanseier
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Re: Demokratie in Deutschland 2018

Beitragvon KarlRanseier » So 25. Feb 2018, 16:48

Bielefeld09 hat geschrieben:(11 Feb 2018, 18:59)

Nach 5 Monaten der verzweifelten Suche vieler Parteien
nach der Macht,
nachdem ein mögliches Machtpapier ( Koalitionsvereinbarung ) gezeichnet wird,
wird alles wieder durch alle Parteien infrage gestellt.
Sollte man nicht den Parteien eine Mediation zugute kommen lassen,
um ihnen nochmal zu verdeutlichen,
welche Verantwortung sie für Deutschland tragen?
Oder anders gefragt:
Sie (die Parteien ) sind gewählt um Regierungsverantwortung zu übernehmen.
Warum tun sie es nicht?



Parteien denken auch an sich selbst. Wer mit Merkel regiert, der bekommt die Quittung. Irgendwie schafft es diese Frau immer wieder, den Ärger über die Folgen ihrer Politik auf den jeweiligen Koalitionspartner umzuleiten, in diesem Punkt kann man ihr eine gewisse Genialität wirklich nicht absprechen.

Langfristig wollen sie alle an die Regierung, denn Opposition lohnt sich finanziell nicht wirklich. Die Hoteliers hätten nicht an die FDP gespendet, wenn sie nicht geglaubt hätten, dass sich dieser Kauf recht schnell rentiert. Die Versicherungen hätten weniger freigiebig in die SPD investiert, wenn sie nicht geglaubt hätten, dass der GerHartz den Lafontaine absägen und den Sozialstaat abwracken würde, um den Versicherungsunternehmen Kunden rüberwachsen zu lassen, selbstverständlich nebst Bestandsgarantien und milliardenschweren jährlichen Subventionen...

Die Einen wollen die Versicherungen beschenken, Andere die Rüstungsindustrie, wieder Andere die Hoteliers usw. Für den systemunrelevanten arbeitenden Pöbel ist es relativ egal, wer regiert, auch wenn vielleicht eine Partei propagiert, für den Fall ausreichender Mittel und nach Beschenkung ihrer Klientel das Kindergeld um ein paar Cent anheben zu wollen...
Wir fordern VOLKSFAHRRÄDER!
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Ger9374
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Re: Demokratie in Deutschland 2018

Beitragvon Ger9374 » So 25. Feb 2018, 17:03

Der Pöbel ist für die Altparteien nur Stimmvieh.
Parteien die ihre Hauptaufgabe sehen Deutsche Steuergelder an alle zu verteilen die an unseren Grenzen lungern. Diesen illegalen Grenzübertritt
legitimieren, und fördern haben moralisch kein Anrecht mehr für sich in Anspruch zu nehmen Volksvertreter zu sein. Haben sie doch bewusst
ihr Land zum Schlaraffenland für kriminelle und arbeitsscheue Nordafrikaner gemacht.
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Re: Demokratie in Deutschland 2018

Beitragvon Polibu » So 25. Feb 2018, 17:08

KarlRanseier hat geschrieben:(25 Feb 2018, 16:48)

Parteien denken auch an sich selbst. Wer mit Merkel regiert, der bekommt die Quittung. Irgendwie schafft es diese Frau immer wieder, den Ärger über die Folgen ihrer Politik auf den jeweiligen Koalitionspartner umzuleiten, in diesem Punkt kann man ihr eine gewisse Genialität wirklich nicht absprechen.

Langfristig wollen sie alle an die Regierung, denn Opposition lohnt sich finanziell nicht wirklich. Die Hoteliers hätten nicht an die FDP gespendet, wenn sie nicht geglaubt hätten, dass sich dieser Kauf recht schnell rentiert. Die Versicherungen hätten weniger freigiebig in die SPD investiert, wenn sie nicht geglaubt hätten, dass der GerHartz den Lafontaine absägen und den Sozialstaat abwracken würde, um den Versicherungsunternehmen Kunden rüberwachsen zu lassen, selbstverständlich nebst Bestandsgarantien und milliardenschweren jährlichen Subventionen...

Die Einen wollen die Versicherungen beschenken, Andere die Rüstungsindustrie, wieder Andere die Hoteliers usw. Für den systemunrelevanten arbeitenden Pöbel ist es relativ egal, wer regiert, auch wenn vielleicht eine Partei propagiert, für den Fall ausreichender Mittel und nach Beschenkung ihrer Klientel das Kindergeld um ein paar Cent anheben zu wollen...


Den Mittelstand hast du mal eben ausgeblendet oder wie? Für den ist es nämlich längst nicht egal wer regiert. Der Mittelstand wird immer mehr ausgenommen. Mittlerweile reduzieren sogar viele aus der Mitte ihr Arbeitspensum, weil sie kein Bock haben den Spitzensteuersatz zu zahlen. Das ist besonders fatal, weil das die klugen Köpfe und die Leistungsträger sind. Da wird sehr viel an Knowhow einfach verschenkt, weil der Staat keine Grenzen kennt.
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Re: Demokratie in Deutschland 2018

Beitragvon KarlRanseier » So 25. Feb 2018, 17:11

Ger9374 hat geschrieben:(25 Feb 2018, 17:03)

Der Pöbel ist für die Altparteien nur Stimmvieh.
Parteien die ihre Hauptaufgabe sehen Deutsche Steuergelder an alle zu verteilen die an unseren Grenzen lungern. Diesen illegalen Grenzübertritt
legitimieren, und fördern haben moralisch kein Anrecht mehr für sich in Anspruch zu nehmen Volksvertreter zu sein. Haben sie doch bewusst
ihr Land zum Schlaraffenland für kriminelle und arbeitsscheue Nordafrikaner gemacht.



Parteien, die ihre Hauptaufgabe darin sehen, Sündenböcke zu suchen, denen sie die Schuld für die Folgen der Reformen GerHartz des Ungetönten in die Schuhe schieben, sind allerdings noch vielfach erbärmlicher, insbesondere dann, wenn sie dafür verbal auch noch ständig Anleihen bei den Nazis nehmen müssen und wieder gegen eine religiöse Minderheit hetzen.
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Re: Demokratie in Deutschland 2018

Beitragvon KarlRanseier » So 25. Feb 2018, 18:02

Polibu hat geschrieben:(25 Feb 2018, 17:08)

Den Mittelstand hast du mal eben ausgeblendet oder wie? Für den ist es nämlich längst nicht egal wer regiert. Der Mittelstand wird immer mehr ausgenommen. Mittlerweile reduzieren sogar viele aus der Mitte ihr Arbeitspensum, weil sie kein Bock haben den Spitzensteuersatz zu zahlen. Das ist besonders fatal, weil das die klugen Köpfe und die Leistungsträger sind. Da wird sehr viel an Knowhow einfach verschenkt, weil der Staat keine Grenzen kennt.



Naja, in Belgien ist die Abgabenlast viel höher als in Deutschland. Du darfst jetzt 3x raten, wieso trotzdem kein Belgier hierzulande arbeiten will...
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Re: Demokratie in Deutschland 2018

Beitragvon Polibu » So 25. Feb 2018, 18:03

KarlRanseier hat geschrieben:(25 Feb 2018, 18:02)

Naja, in Belgien ist die Abgabenlast viel höher als in Deutschland. Du darfst jetzt 3x raten, wieso trotzdem kein Belgier hierzulande arbeiten will...


Was in Belgien läuft interessiert mich nicht. Mich interessiert Deutschland.
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Re: Demokratie in Deutschland 2018

Beitragvon KarlRanseier » So 25. Feb 2018, 18:36

Polibu hat geschrieben:(25 Feb 2018, 18:03)

Was in Belgien läuft interessiert mich nicht. Mich interessiert Deutschland.



Mag sein, aber es zeigt doch deutlich, dass die Welt nicht so einfach ist, wie sie Rechte und Marktextreme ständig zeichnen.
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Re: Demokratie in Deutschland 2018

Beitragvon Bielefeld09 » Do 1. Mär 2018, 22:02

KarlRanseier hat geschrieben:(25 Feb 2018, 16:48)

Parteien denken auch an sich selbst. Wer mit Merkel regiert, der bekommt die Quittung. Irgendwie schafft es diese Frau immer wieder, den Ärger über die Folgen ihrer Politik auf den jeweiligen Koalitionspartner umzuleiten, in diesem Punkt kann man ihr eine gewisse Genialität wirklich nicht absprechen.

Langfristig wollen sie alle an die Regierung, denn Opposition lohnt sich finanziell nicht wirklich. Die Hoteliers hätten nicht an die FDP gespendet, wenn sie nicht geglaubt hätten, dass sich dieser Kauf recht schnell rentiert. Die Versicherungen hätten weniger freigiebig in die SPD investiert, wenn sie nicht geglaubt hätten, dass der GerHartz den Lafontaine absägen und den Sozialstaat abwracken würde, um den Versicherungsunternehmen Kunden rüberwachsen zu lassen, selbstverständlich nebst Bestandsgarantien und milliardenschweren jährlichen Subventionen...

Die Einen wollen die Versicherungen beschenken, Andere die Rüstungsindustrie, wieder Andere die Hoteliers usw. Für den systemunrelevanten arbeitenden Pöbel ist es relativ egal, wer regiert, auch wenn vielleicht eine Partei propagiert, für den Fall ausreichender Mittel und nach Beschenkung ihrer Klientel das Kindergeld um ein paar Cent anheben zu wollen...

Parteien dürfen auch an sich denken.
Aber sie sind Teil der Demokratie 2018 in Deutschland.
Bürger wählen mit ihrer Stimme Parteien,
die Regierungsverantwortung übernehmen sollen.
Was soll das, das nach der Wahl durch den Bürger,
die Parteimitglieder darüber entscheiden,
ob sie das Bürgervotum ernstnehmen oder Bock auf Opposition haben?
Nehmen Parteien das Wahlrecht der Bürger nicht mehr ernst?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Demokratie in Deutschland 2018

Beitragvon firlefanz11 » Fr 2. Mär 2018, 13:49

Wie leben in einer Demokratur. Das Wahlvieh darf zwar wählen aber letztendlich diktiert Mutti was gemacht wird. ;-)
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: Demokratie in Deutschland 2018

Beitragvon Dampflok94 » Sa 3. Mär 2018, 18:03

Bielefeld09 hat geschrieben:(01 Mar 2018, 22:02)
Was soll das, das nach der Wahl durch den Bürger,
die Parteimitglieder darüber entscheiden,
ob sie das Bürgervotum ernstnehmen oder Bock auf Opposition haben?
Nehmen Parteien das Wahlrecht der Bürger nicht mehr ernst?

Die CDU hat einen Parteitag darüber entscheiden lassen. Nimmt das den Bürger mehr oder weniger ernst?
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Demokratie in Deutschland 2018

Beitragvon Bielefeld09 » So 4. Mär 2018, 11:13

Dampflok94 hat geschrieben:(03 Mar 2018, 18:03)

Die CDU hat einen Parteitag darüber entscheiden lassen. Nimmt das den Bürger mehr oder weniger ernst?

Ein guter Einwand. Danke.
Vielleicht muss man sich daran gewöhnen,
das die Zeiten der absoluten Mehrheiten vorbei sind
und die Regierungsbildungen eben länger dauern.
Auch haben die vergangenen "regierungslosen " Monate gezeigt,
das alles weiterläuft.
Demkratie ist eben alles andere als einfach.
Nur manchmal schneller, wäre wünschenswert. :thumbup:
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Demokratie in Deutschland 2018

Beitragvon imp » So 4. Mär 2018, 21:45

Dieses Regieren ist auch ein Stück weit Fiktion. Es werden manche Entscheidungen nicht abhängig davon getroffen, wer gerade neben der Kanzlerin sitzen darf. Manche sagen sogar, viele. Das hält nicht an, bloß weil sich alle eine Runde zieren.
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Teeernte
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Re: Demokratie in Deutschland 2018

Beitragvon Teeernte » Mo 5. Mär 2018, 00:18

Bielefeld09 hat geschrieben:(01 Mar 2018, 22:02)

Parteien dürfen auch an sich denken.
Aber sie sind Teil der Demokratie 2018 in Deutschland.
Bürger wählen mit ihrer Stimme Parteien,
die Regierungsverantwortung übernehmen sollen.
Was soll das, das nach der Wahl durch den Bürger,
die Parteimitglieder darüber entscheiden,
ob sie das Bürgervotum ernstnehmen oder Bock auf Opposition haben?
Nehmen Parteien das Wahlrecht der Bürger nicht mehr ernst?



Die Theatralität der Politik in der Mediendemokratie

In der Mediengesellschaft bedient sich Politik zu ihrer Selbstdarstellung in immer stärkerem Maße theatraler Inszenierungsformen. Theatralität ist sowohl auf der Seite der Mediendiskurse über die Politik wie auf der Seite der politischen Selbstdarstellung ein Grundprinzip politischer Kommunikation geworden.

Diese vom Fernsehen provozierte Politik entspricht einer Rückkehr zur höfischen Öffentlichkeit (...) Von den Politikern verlangt der Fernsehauftritt zudem vor allem darstellerische Qualitäten, die in keinem notwendigen Zusammenhang zu politischen Leistungen stehen, aber über den politischen Erfolg entscheiden.


....das ist der Teil "Spiele"... SPD ....und das Retardierende Moment .... (im 4. AKT...)

Das retardierende Moment (frz. retarder „verzögern“) bezeichnet eine Szene im Handlungsverlauf eines Dramas, die nach dem Höhe- und Wendepunkt das Ende der dramatischen Handlung hinauszögert, indem sie kurzzeitig einen anderen Ausgang als erwartet möglich oder wahrscheinlich macht. Dadurch steigt die Spannung vor dem unweigerlichen Ende erneut an.



Kommen wir nun zum 5., ... dem letzten Akt des Dramas.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D

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