Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

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politiklöwin

Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon politiklöwin » Sa 25. Nov 2017, 12:19

Hi, warum steht denn die SPD jetzt als Sündenbock da? Angela Merkel bzw. die CDU, Grüne und vor allem die FDP sind für das Scheitern von Jamaika versntwortlich. Schulz kann doch nichts dafür, dass das gescheitert ist.
Es ist verständlich, dass er in die Opposition wollte, nachdem die SPD nach der GroKo so viele Stimmen verloren hatte. "Ideenstaubsauger Merkel", wie Schulz sagte.

Was soll er denn sonst machen? Und jetzt kommt Druck von allen Seiten und die Jusos sprechen sich klar GEGEN die GroKo aus, aber der Bundespräsident Steinmeier will keine Neuwahlen, sondern eine GroKo.
Würde Schulz nachgeben, würde er bei den Jusos große Unbeliebtheit einkassieren und gegenüber anderen als Unglaubwürdig dastehen, da er innerhalb von 2 Monaten von "Nie wieder GroKo" zu "wieder GroKo" wechseln würde.
Würde er in der Opposition bleiben, wäre er Schuld an dem Scheitern der Regierung und würde als bockiges Kleinkind dastehn.

Was soll er denn machen, wenn alles nicht passt? Und warum ist er jetzt plötzlich Schuld an allem?
Woppadaq
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Woppadaq » Sa 25. Nov 2017, 12:28

Es gibt in der SPD eine ganze Reihe von Leuten, die von der Teilhabe an der Regierung profitiert haben. so wahnsinnig erfreut sind die nicht darüber, dass Schulz sich verweigert. Er handelt programmatisch betrachtet durchaus richtig, aber die SPD ist nicht unbedingt als Partei bekannt, die sich der Verantwortung verweigert.

Ja, das ist eine Zwickmühle. Alle, ausser der FDP, der AfD und der Linken, haben die Wahl zwischen Pest und Cholera.
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Teeernte
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Teeernte » Sa 25. Nov 2017, 12:40

politiklöwin hat geschrieben:(25 Nov 2017, 12:19)

Hi, warum steht denn die SPD jetzt als Sündenbock da? Angela Merkel bzw. die CDU, Grüne und vor allem die FDP sind für das Scheitern von Jamaika versntwortlich. Schulz kann doch nichts dafür, dass das gescheitert ist.
Es ist verständlich, dass er in die Opposition wollte, nachdem die SPD nach der GroKo so viele Stimmen verloren hatte. "Ideenstaubsauger Merkel", wie Schulz sagte.

Was soll er denn sonst machen? Und jetzt kommt Druck von allen Seiten und die Jusos sprechen sich klar GEGEN die GroKo aus, aber der Bundespräsident Steinmeier will keine Neuwahlen, sondern eine GroKo.
Würde Schulz nachgeben, würde er bei den Jusos große Unbeliebtheit einkassieren und gegenüber anderen als Unglaubwürdig dastehen, da er innerhalb von 2 Monaten von "Nie wieder GroKo" zu "wieder GroKo" wechseln würde.
Würde er in der Opposition bleiben, wäre er Schuld an dem Scheitern der Regierung und würde als bockiges Kleinkind dastehn.

Was soll er denn machen, wenn alles nicht passt? Und warum ist er jetzt plötzlich Schuld an allem?


Er hat sich keine "TÜR" offen gelassen - wie es ein guter POLITIKER gemacht hätte....(hätte hätte ....Fahrradkette)

zB.>>> Eine Groko - kommt nur unter deutlicher Führung der SPD (Abschaffung der Agenda 2010 ) in Frage... :D :D :D

Wil er nun Grösse zeigen - bleibt Ihm nur ein RÜCKTRITT.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Woppadaq » Sa 25. Nov 2017, 14:21

Teeernte hat geschrieben:(25 Nov 2017, 12:40)

Wil er nun Grösse zeigen - bleibt Ihm nur ein RÜCKTRITT.


Ja, klaro, Grösse zeigen für euch nur Leute, die zurücktreten und sich der Verantwortung entziehen. Hab schon verstanden.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Teeernte » Sa 25. Nov 2017, 14:47

Woppadaq hat geschrieben:(25 Nov 2017, 14:21)

Ja, klaro, Grösse zeigen für euch nur Leute, die zurücktreten und sich der Verantwortung entziehen. Hab schon verstanden.


"Begrüßen wir Martin Schulz, Parteivorsitzender der größten Oppositionspartei des Bundestages"


:D :D :D

Schulz hört sich das an, bevor er wieder die Bühne entert und antwortet und dabei einzelne Protestierende direkt ins Visier nimmt: "Ach, nimm doch den Arm runter! Ich habe das doch gesehen, 'Keine GroKo', klar. Oder ist das Sport?" Die Schilder habe er alle gesehen, "die digitalen wie auch die handgemalten", er habe es kapiert. Politik aber sei "ein dynamischer Prozess, die bleibt ja nicht stehen". Wenn der Bundespräsident das Parlament nicht auflöse, "tja, was soll ich denn da sagen? Soll ich mich hinstellen und sagen, Du kannst mich mal?"
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 80253.html

"Genossen und Genossinnen, die Probleme sind gelöst!" Er werde das Programm mitnehmen, und wenn "die Merkel" das unterschreibe, dann "haben wir die GroKo. Aber seid vorsichtig!" Wenn "die Merkel" sämtliche SPD-Positionen unterschreibe, dann sei "der ganze Bundeskongress umsonst" gewesen.


Ähmmmmm......rollt er nach links....rollt er nach rechts...



kann ich den noch mal sehen ?
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Ebiker » Sa 25. Nov 2017, 15:15

politiklöwin hat geschrieben:(25 Nov 2017, 12:19)


Was soll er denn sonst machen? Und jetzt kommt Druck von allen Seiten und die Jusos sprechen sich klar GEGEN die GroKo aus, aber der Bundespräsident Steinmeier will keine Neuwahlen, sondern eine GroKo.


Wozu haben wir gewählt wenn jetzt gemacht wird was dieer Grüßaugust will ? Die SPD macht sich immer unglaubwürdiger.
Eines Tages werden Millionen Menschen die südliche Hemisphäre verlassen, um in der nördlichen Hemisphäre einzufallen. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Kindern bevölkern.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Troh.Klaus » Sa 25. Nov 2017, 18:57

Und was genau hat sich "der Wähler" denn jetzt gewählt?
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Trutznachtigall » Sa 25. Nov 2017, 19:04

Was gab Merkel Anfang Oktober auf dem Deutschlandtag der Jungen Union von sich?
Sie machte deutlich, dass es für sie zu einem Jamaika-Bündnis keine Alternative gebe.
"Es ist offenkundig, dass die SPD auf Bundesebene auf absehbare Zeit nicht regierungsfähig ist. Wir sollten deshalb keine weiteren Gedanken darauf verschwenden."

Mit dieser Kanzlerin kann die SPD keine Koalition eingehen, wenn sie auch nur einen letzten Rest von Selbstachtung hat.
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Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott. (Friedrich Schiller)
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon schelm » Sa 25. Nov 2017, 19:15

Ebiker hat geschrieben:(25 Nov 2017, 15:15)

Wozu haben wir gewählt wenn jetzt gemacht wird was dieer Grüßaugust will ? Die SPD macht sich immer unglaubwürdiger.

Den hat die Meisterin der Ränkespiele prophylaktisch plaziert für den Fall der zu erwartenden Unwilligkeit der SPD für eine weitere GroKo. Nun steht der Grüßaugust im Zugzwang sich bei seiner Gönnerin zu revanchieren und von der Gallionsfigur zum Entscheider zu mutieren. Arme Demokratie.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Troh.Klaus » Sa 25. Nov 2017, 19:26

Na, die SPD muss doch nicht mitspielen. Schon ist die arme Demokratie gerettet.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 25. Nov 2017, 19:38

Schulz macht alles richtig.
Er hat am Wahlabend gesagt:
Keine GroKo mit uns.
Jamaika hat verhandelt und ist an der FDP gescheitert.
FDP hat mangels Masse sich aus der Verantwortung gezogen.
Nun ist aber eine Regierungskrise entstanden.
Und nun soll die SPD neu verhandeln.
Wie einfach ist das,
jetzt eigene Themen in einer Groko voranzubringen!
Nun macht doch endlich mal!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Dampflok94 » Sa 25. Nov 2017, 20:17

Jetzt die GroKo (ist das überhaupt noch eine?) zu verweigern, bevor auch nur im Ansatz klar ist, was das inhaltlich bedeuten würde, hielte ich für wenig zielführend. Die SPD sollte schauen, was sie durchsetzen kann. Wenn die Parteiführung meint, das reicht, dann würde die Basis das letzte Wort haben.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 25. Nov 2017, 22:01

Dampflok94 hat geschrieben:(25 Nov 2017, 20:17)

Jetzt die GroKo (ist das überhaupt noch eine?) zu verweigern, bevor auch nur im Ansatz klar ist, was das inhaltlich bedeuten würde, hielte ich für wenig zielführend. Die SPD sollte schauen, was sie durchsetzen kann. Wenn die Parteiführung meint, das reicht, dann würde die Basis das letzte Wort haben.

Die SPD soll doch endlich mal klare Ziele definieren.
Soll ich helfen?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Niklas » Sa 25. Nov 2017, 22:24

Wie soll Schulz jetzt handeln

Er soll unbedingt Erfolge erzielen. Wie Schröder. Sonst bekommt er keinen guten Job bei Putin.
"Selbst die Verlogenheit ist verkommen. Sie trat früher professioneller auf." -- Bruno Jonas, 2007
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 25. Nov 2017, 22:30

Niklas hat geschrieben:(25 Nov 2017, 22:24)

Wie soll Schulz jetzt handeln

Er soll unbedingt Erfolge erzielen. Wie Schröder. Sonst bekommt er keinen guten Job bei Putin.

Warum nerven solche Beiträge einfach nur?
Weil sie so geistreich sind?
Nee, die Antwort würde dich beleidigen.
Wer will denn sowas?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Niklas » Sa 25. Nov 2017, 23:10

Bielefeld09 hat geschrieben:(25 Nov 2017, 22:30)

Warum nerven solche Beiträge einfach nur?

Klar, es ist für eine gepflegte Gesellschaft selbstverliebter Pseudophilosophen unangenehm, wenn jemand kommt und zu verstehen gibt, dass sie leeres Stroh dreschen.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Woppadaq » So 26. Nov 2017, 00:13

Niklas hat geschrieben:(25 Nov 2017, 23:10)

Klar, es ist für eine gepflegte Gesellschaft selbstverliebter Pseudophilosophen unangenehm, wenn jemand kommt und zu verstehen gibt, dass sie leeres Stroh dreschen.


Naja, wer hier leeres Stroh drescht, ist schon ein bisschen Ansichtssache. Du musst dir diese Diskussionen ja nicht antun, wenn du nichts sinnvolles dazu beisteuern kannst.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon DarkLightbringer » So 26. Nov 2017, 01:02

politiklöwin hat geschrieben:(25 Nov 2017, 12:19)

Hi, warum steht denn die SPD jetzt als Sündenbock da? Angela Merkel bzw. die CDU, Grüne und vor allem die FDP sind für das Scheitern von Jamaika versntwortlich. Schulz kann doch nichts dafür, dass das gescheitert ist.
Es ist verständlich, dass er in die Opposition wollte, nachdem die SPD nach der GroKo so viele Stimmen verloren hatte. "Ideenstaubsauger Merkel", wie Schulz sagte.

Was soll er denn sonst machen? Und jetzt kommt Druck von allen Seiten und die Jusos sprechen sich klar GEGEN die GroKo aus, aber der Bundespräsident Steinmeier will keine Neuwahlen, sondern eine GroKo.
Würde Schulz nachgeben, würde er bei den Jusos große Unbeliebtheit einkassieren und gegenüber anderen als Unglaubwürdig dastehen, da er innerhalb von 2 Monaten von "Nie wieder GroKo" zu "wieder GroKo" wechseln würde.
Würde er in der Opposition bleiben, wäre er Schuld an dem Scheitern der Regierung und würde als bockiges Kleinkind dastehn.

Was soll er denn machen, wenn alles nicht passt? Und warum ist er jetzt plötzlich Schuld an allem?

Deutschland sucht eine Regierung. Und wenn alle alles ausschließen, kann das nichts werden. Es genügt nicht, auf Dritte zu verweisen, um sich der Verantwortung zu entziehen. Man muss auch kein Staubsauger sein, um Ideen zu haben.

Was nicht passt, wird eben passend gemacht. Die SPD hat doch wichtige Anliegen, so etwa der Einsatz für mehr Gerechtigkeit für Arbeitnehmer und Familien. Olaf Scholz hat ein Papier publiziert, in dem die Erneuerung umrissen wird. Darüber wird man doch zumindest mal sprechen können.
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[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Dampflok94 » So 26. Nov 2017, 07:45

Bielefeld09 hat geschrieben:(25 Nov 2017, 22:01)

Die SPD soll doch endlich mal klare Ziele definieren.
Soll ich helfen?

Ich glaube, die werden deine Hilfe nicht benötigen ;)

Abgesehen davon, würdest Du nur deine Ideen einbringen, was denn die Ziele sein sollten. Die SPD ist aber immer noch eine große Partei mit einer entsprechend großen Anzahl von politischen Wünschen, die sich teils gegenseitig ausschließen.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon neo1968 » So 26. Nov 2017, 08:09

politiklöwin hat geschrieben:(25 Nov 2017, 12:19)

Hi, warum steht denn die SPD jetzt als Sündenbock da? Angela Merkel bzw. die CDU, Grüne und vor allem die FDP sind für das Scheitern von Jamaika versntwortlich. Schulz kann doch nichts dafür, dass das gescheitert ist.
Es ist verständlich, dass er in die Opposition wollte, nachdem die SPD nach der GroKo so viele Stimmen verloren hatte. "Ideenstaubsauger Merkel", wie Schulz sagte.

Was soll er denn sonst machen? Und jetzt kommt Druck von allen Seiten und die Jusos sprechen sich klar GEGEN die GroKo aus, aber der Bundespräsident Steinmeier will keine Neuwahlen, sondern eine GroKo.
Würde Schulz nachgeben, würde er bei den Jusos große Unbeliebtheit einkassieren und gegenüber anderen als Unglaubwürdig dastehen, da er innerhalb von 2 Monaten von "Nie wieder GroKo" zu "wieder GroKo" wechseln würde.
Würde er in der Opposition bleiben, wäre er Schuld an dem Scheitern der Regierung und würde als bockiges Kleinkind dastehn.

Was soll er denn machen, wenn alles nicht passt? Und warum ist er jetzt plötzlich Schuld an allem?


Frau Merkel hat die SPD in den Zeiten der Groko immer weiter marginalisiert
Also wenn ich der Schulz wäre , dann wäre Bedingung 1 für Verhandlungen, dass Frau Merkel sich zurückzieht.

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