Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

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unity in diversity
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon unity in diversity » Sa 9. Dez 2017, 11:59

JJazzGold hat geschrieben:(09 Dec 2017, 11:22)

Fällt die Schulz SPD nun um, oder nicht?

Der Grinsemartin ist so unglaubwürdig und er weiß das sogar.
Deshalb erstarrt sein Lächeln in jedem direkten Kontakt zur Grimasse und er lacht, ohne genau zu wissen, warum.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon CaptainJack » Sa 9. Dez 2017, 12:29

yogi61 hat geschrieben:(09 Dec 2017, 10:23)

Jo, ich sagte ja, dass Lindner der neue Held der AFD Wähler ist. :)
... und der FDP-Wähler, der echten. Aber auch bald wieder der, die endlich mal ihren Grips einschalten.
Egal, eines ist aber für mich sicher, die SPD wird über kurz oder lang den Sozialisten Frankreichs und Hollands folgen. Nichts gegen die EU, aber wenn man so wahnhaft (und das innerhalb so kurzer Zeit .. 2025) sein eigenes Land von der Bildfläche stoßen will, dann wird man die Grenzen schnell erkennen.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon JJazzGold » Sa 9. Dez 2017, 12:30

unity in diversity hat geschrieben:(09 Dec 2017, 11:59)

Der Grinsemartin ist so unglaubwürdig und er weiß das sogar.
Deshalb erstarrt sein Lächeln in jedem direkten Kontakt zur Grimasse und er lacht, ohne genau zu wissen, warum.


Je länger ich Schulz beobachte, desto mehr verstärkt sich mein Eindruck, dass er nicht so recht weiß, wohin er mit seiner SPD will und wenn er es dann mal weiß, dann ist unklar ob die SPD Basis auch dorthin will.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon think twice » Sa 9. Dez 2017, 12:36

JJazzGold hat geschrieben:(09 Dec 2017, 12:30)

Je länger ich Schulz beobachte, desto mehr verstärkt sich mein Eindruck, dass er nicht so recht weiß, wohin er mit seiner SPD will und wenn er es dann mal weiß, dann ist unklar ob die SPD Basis auch dorthin will.

Er hat sich die Situation auch nicht ausgesucht. Es war dein Schätzchen Linder, der erst jubiliert hat: "Hurra, wir machen Regierung" und dann gekniffen hat, weil nicht alles nach seinem Willen ging.

Wenn ich noch Mitglied bei der SPD wäre, wüsste ich auch nicht, wie ich stimmen sollte. Einerseits muss jemand Verantwortung übernehmen, andererseits hat es der SPD nur geschadet, wenn sie das getan hat.
Auf jeden Fall ist es unfair, der SPD den Schwarzen Peter zuzuschieben, weil andere ne grosse Klappe und nichts dahinter haben.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon JJazzGold » Sa 9. Dez 2017, 12:39

think twice hat geschrieben:(09 Dec 2017, 12:36)

Er hat sich die Situation auch nicht ausgesucht. Es war dein Schätzchen Linder, der erst jubiliert hat: "Hurra, wir machen Regierung" und dann gekniffen hat, weil nicht alles nach seinem Willen ging.

Wenn ich noch Mitglied bei der SPD wäre, wüsste ich auch nicht, wie ich stimmen sollte. Einerseits muss jemand Verantwortung übernehmen, andererseits hat es der SPD nur geschadet, wenn sie das getan hat.
Auf jeden Fall ist es unfair, der SPD den Schwarzen Peter zuzuschieben, weil andere ne grosse Klappe und nichts dahinter haben.


Lindner hat, ebenso wie ich, ein eigenes Schätzchen.

Ob die SPD kneift, ist bis dato unbestimmt. Was sie der großen Klappe von Schulz zu verdanken hat.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Rabauke » Sa 9. Dez 2017, 22:12

JJazzGold hat geschrieben:(09 Dec 2017, 12:39)

Lindner hat, ebenso wie ich, ein eigenes Schätzchen.

Ob die SPD kneift, ist bis dato unbestimmt. Was sie der großen Klappe von Schulz zu verdanken hat.


SCheuen wir mal ob Schulz Ei.. in der Hose hat und seinen Kurs der auf dem SPD PARTEITAG vor der WAHL von der Parteispitze und der Parteibasis festgelegt wurde beibehält oder lieber wieder, wie schon seit 150 Jahren viele SPD Funktionäre vor ihm,die SPD ins nächste Fettnäpfchen steigen läßt....... mal sehen aber ich denke die Gier nach Posten wird hier wieder obsiegen! :thumbup:
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Agesilaos Megas » So 10. Dez 2017, 02:25

Misterfritz hat geschrieben:(05 Dec 2017, 16:58)

Die SPD-Basis ist mehrheitlich gegen GroKo, die Anhänger/Wähler der SPD auch. Wie sollte die SPD denen eine GroKo erklären?


Hab Nachsicht. Es wurde in den letzten Tagen viel zu hysterisch berichtet. Das "öffentliche" Narrativ ist ein wenig verzerrt, teilweise wenig analytisch-objektiv. Einen Tag vor dem Parteitag verkündet der Spiegel, dass Schulz der Totengräber der SD sei, gleichzeitig widmet er dem Scholz mehrere Seiten; auch Gabriel tauchte überraschend oft als strahlender Macher auf, usw. - es kam dann doch alles anders (der Spiegel hätte es ja laut Civey besser wissen müssen). Nicht das erste Mal, dass die Außenperspektive Schulz und seine Bedeutung für die Partei unterschätzt. Der Wunsch war Vater der Artikel und Kolumnen. Und jetzt geht es eben in eine neue Runde: Das klare Nein fehlt, und schon wird die Groko an die Wand geschrieben, das, obgleich ja auch das klare Ja fehlt. Der Kurs sei richtungs- und führungslos, obgleich noch nichts angepackt worden ist oder die Motive erkannt worden sind. Jamaika wurde ja auch so entschieden ausgemalt, die Leitmedien bliesen stolz in die Siegestrompeten - das "Westdeutsche Wohlfühlbürgertum" erwähnte nur Augstein. Es kommen daher viele Leute zu dem Eindruck, eine Groko komme, die Sozis seien umgefallen. Es ist damit auch zu einer Frage des Vertrauens geworden: Uns sitzt ja 2013 noch im Rücken. Und ferner: Wer nicht zur SPD gehört, interessiert sich ja auch nicht für das langweilige Parteiengeschehen, sondern liest mal schnell eher die epitomierte Fassung. Es scheint, als treten in dieser Turbulenz Mythen, Verwirrung und Wünsche zu eng zusammen. Die deutschen Medien haben halt so ihre Probleme mit der Analyse der internen Parteienpolitik. Der AfD wurde oftmals schon das Zerwürfnis angedichtet (umso stärker ging sie dann hervor); eine Reflexion der internen Verhältnisse der CDU fehlt gänzlich. Ich denke, wir werden noch einige Überraschungen erleben, und die Medien werden uns nicht von der Pflicht befreien, uns selbst ein persönliches Bild der Dinge machen zu müssen.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Agesilaos Megas » So 10. Dez 2017, 02:51

think twice hat geschrieben:(05 Dec 2017, 19:57)

56% sind nun nicht so eine grosse Mehrheit, dass man von politischem Selbstmord sprechen kann.
Ich verstehe auch garnicht, warum so viele so wild auf die Opposition sind. Die SPD ist zur Wahl angetreten, um zu regieren. Das sie das nicht allein tun wuerde, müsste dem letzten Trottel klar gewesen sein. Warum jetzt Opposition?


Noch weniger sind 27,9 eine Mehrheit, weshalb es fraglich ist, warum das Modell gewählt werden sollte, das 70% nicht zusagt. Und willst Du Dir auch wirklich zumuten, zu wissen, warum jeder Einzelne die SPD gewählt hat? Auch bezweifle ich, dass die vielen Neumitglieder um Angela Merkels letzter Kanzlerschaft willen eingetreten sind. Veränderung oder Stabilität, das ist der Grundkonflikt. Jeder nimmt eine Seite ein und wirft dem anderen Böses vor - ich will Dir übrigens nichts vorwerfen, ich stimme Deinen Argumenten ja teilweise zu: Ja, es ist richtig, dass die SPD regieren soll, Opposition ist scheiße, aber zum Verpartnern gehören mindestens Zwei, und ich sehe da ein großes rautenförmiges Problem - das könnte ja mal in einem eigenen Strang aufgearbeitet werden.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon jorikke » So 10. Dez 2017, 17:02

Agesilaos Megas hat geschrieben:(10 Dec 2017, 02:25)

Hab Nachsicht. Es wurde in den letzten Tagen viel zu hysterisch berichtet. Das "öffentliche" Narrativ ist ein wenig verzerrt, teilweise wenig analytisch-objektiv. Einen Tag vor dem Parteitag verkündet der Spiegel, dass Schulz der Totengräber der SD sei, gleichzeitig widmet er dem Scholz mehrere Seiten; auch Gabriel tauchte überraschend oft als strahlender Macher auf, usw. - es kam dann doch alles anders (der Spiegel hätte es ja laut Civey besser wissen müssen). Nicht das erste Mal, dass die Außenperspektive Schulz und seine Bedeutung für die Partei unterschätzt. Der Wunsch war Vater der Artikel und Kolumnen. Und jetzt geht es eben in eine neue Runde: Das klare Nein fehlt, und schon wird die Groko an die Wand geschrieben, das, obgleich ja auch das klare Ja fehlt. Der Kurs sei richtungs- und führungslos, obgleich noch nichts angepackt worden ist oder die Motive erkannt worden sind. Jamaika wurde ja auch so entschieden ausgemalt, die Leitmedien bliesen stolz in die Siegestrompeten - das "Westdeutsche Wohlfühlbürgertum" erwähnte nur Augstein. Es kommen daher viele Leute zu dem Eindruck, eine Groko komme, die Sozis seien umgefallen. Es ist damit auch zu einer Frage des Vertrauens geworden: Uns sitzt ja 2013 noch im Rücken. Und ferner: Wer nicht zur SPD gehört, interessiert sich ja auch nicht für das langweilige Parteiengeschehen, sondern liest mal schnell eher die epitomierte Fassung. Es scheint, als treten in dieser Turbulenz Mythen, Verwirrung und Wünsche zu eng zusammen. Die deutschen Medien haben halt so ihre Probleme mit der Analyse der internen Parteienpolitik. Der AfD wurde oftmals schon das Zerwürfnis angedichtet (umso stärker ging sie dann hervor); eine Reflexion der internen Verhältnisse der CDU fehlt gänzlich. Ich denke, wir werden noch einige Überraschungen erleben, und die Medien werden uns nicht von der Pflicht befreien, uns selbst ein persönliches Bild der Dinge machen zu müssen.


Es ist klar, eine Presse die tagtäglich ihre Organe füllen muss, kommt zwangsläufig ins Schleudern, wenn ein klarer Kurs, ein klares Ziel nicht vorgegeben wird. Zwangsläufig ist man auf Mutmaßungen angewiesen, die dann, je nach Couleur ausgeschmückt werden.
Dabei kommt zwangsläufig wenig Konkretes raus. Die Einen schreiben halt so, die Anderen so.
Das den Medien anzulasten ist billig.
Bei starken SPD Vorsitzenden ( Schumacher, Brandt, Schmidt und Schröder ) wusste man wohin der Karren laufen sollte. Man konnte sich dafür begeistern oder dagegen anschreiben. Im Nebel tappte keiner rum.
Von Schulz wissen wir lediglich, er will erst mal mit der CDU reden, ausloten und dann feststellen ob er das dann seiner Partei vorlegen darf.
Wenn er dann mögen täte, werden sie ihm sagen ob er sich trauen darf.
Eine große Führungspersönlichkeit.
Irgendwie erinnert er mich immer an catweazle, diesem Schrat aus den 80. Jahren, der immer irgendwo verwirrt aus dem Unterholz auftauchte.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Agesilaos Megas » So 10. Dez 2017, 18:57

jorikke hat geschrieben:(10 Dec 2017, 17:02)

Es ist klar, eine Presse die tagtäglich ihre Organe füllen muss, kommt zwangsläufig ins Schleudern, wenn ein klarer Kurs, ein klares Ziel nicht vorgegeben wird. Zwangsläufig ist man auf Mutmaßungen angewiesen, die dann, je nach Couleur ausgeschmückt werden.
Dabei kommt zwangsläufig wenig Konkretes raus. Die Einen schreiben halt so, die Anderen so.
Das den Medien anzulasten ist billig.
Bei starken SPD Vorsitzenden ( Schumacher, Brandt, Schmidt und Schröder ) wusste man wohin der Karren laufen sollte. Man konnte sich dafür begeistern oder dagegen anschreiben. Im Nebel tappte keiner rum.
Von Schulz wissen wir lediglich, er will erst mal mit der CDU reden, ausloten und dann feststellen ob er das dann seiner Partei vorlegen darf.
Wenn er dann mögen täte, werden sie ihm sagen ob er sich trauen darf.
Eine große Führungspersönlichkeit.
Irgendwie erinnert er mich immer an catweazle, diesem Schrat aus den 80. Jahren, der immer irgendwo verwirrt aus dem Unterholz auftauchte.


Ich laste den Leitmedien nicht an, nicht zu wissen, was Sache sei; Schulz lastet übrigens den Medien die Misere auch nicht an, wie er jüngst sagte. Ich habe aber hier dezidiert darauf verwiesen, dass Analyse, Meinung, Wünsche und Spekulation schon im Vorfeld des Parteitages verschwommen sind. Ein Meinungsmedium kann das machen. Jemand jedoch, der eine politische Analyse anbieten will, entledigt sich dabei derselben, und sollte das auch so implementieren. Dass die Analysen und die Tendenz der Artikel des Spiegel völlig konträr zu den Ergebnissen des Parteitages waren, zeigt schon, inwieweit sich ein Medium seines kühlen Profils entledigen kann, wenn es Mission oder Affekt vor Fakten stellt. Übrigens ist es ja keine Schande, dem Nichtwissen Raum zu geben, das erhebt ja wenigstens über den Zweifel einer Mission oder eines Affektes. Und auch bei Deinem Beitrag verfließt da einiges. Wir fangen bei einer Medienkritik an, und es endet in einer Meinung über "Führungspersönlichkeiten". Die Schuld-Debatte mag ich nicht führen. Ein bisschen zu deutsch. Ich weiß aber wenigstens, dass Du hier subjektiv bist. Das liegt in der Form eines Forums: Für Dich ist eine "Führungspersönlichkeit", die man an Männern messen kann, die andere Generationen wiederum nicht mehr zum Maßstab nehmen (oder vllt. gar nicht mehr kennen). Ich könnte eine solche Kategorie beurteilen, aber dann käme ich ebenfalls von meiner ursprünglichen Beobachtung ab, die, bitte, nicht einfach mit "billig" abgetan werden kann. Da machst Du es Dir m.E. ein wenig zu einfach.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon jorikke » So 10. Dez 2017, 20:06

Agesilaos Megas hat geschrieben:(10 Dec 2017, 18:57)

Ich laste den Leitmedien nicht an, nicht zu wissen, was Sache sei; Schulz lastet übrigens den Medien die Misere auch nicht an, wie er jüngst sagte. Ich habe aber hier dezidiert darauf verwiesen, dass Analyse, Meinung, Wünsche und Spekulation schon im Vorfeld des Parteitages verschwommen sind. Ein Meinungsmedium kann das machen. Jemand jedoch, der eine politische Analyse anbieten will, entledigt sich dabei derselben, und sollte das auch so implementieren. Dass die Analysen und die Tendenz der Artikel des Spiegel völlig konträr zu den Ergebnissen des Parteitages waren, zeigt schon, inwieweit sich ein Medium seines kühlen Profils entledigen kann, wenn es Mission oder Affekt vor Fakten stellt. Übrigens ist es ja keine Schande, dem Nichtwissen Raum zu geben, das erhebt ja wenigstens über den Zweifel einer Mission oder eines Affektes. Und auch bei Deinem Beitrag verfließt da einiges. Wir fangen bei einer Medienkritik an, und es endet in einer Meinung über "Führungspersönlichkeiten". Die Schuld-Debatte mag ich nicht führen. Ein bisschen zu deutsch. Ich weiß aber wenigstens, dass Du hier subjektiv bist. Das liegt in der Form eines Forums: Für Dich ist eine "Führungspersönlichkeit", die man an Männern messen kann, die andere Generationen wiederum nicht mehr zum Maßstab nehmen (oder vllt. gar nicht mehr kennen). Ich könnte eine solche Kategorie beurteilen, aber dann käme ich ebenfalls von meiner ursprünglichen Beobachtung ab, die, bitte, nicht einfach mit "billig" abgetan werden kann. Da machst Du es Dir m.E. ein wenig zu einfach.


Du irrlichterst ein wenig durch den Text.
Beim Thema Führung ging es mir bei den Genannten um Vorsitzende der SDP, die unter Führung das Vorgeben eigener Ideen verstanden und diese vertraten.
Sie traten dies selbstbewusst und nahmen die Mitglieder mit, indem sie Stärke demonstrierten.
Persönlichkeiten, die so etwas auszeichnet, muss man heute nicht unbedingt mehr kennen, ihr Handeln ist aus ihrer Wirkungszeit heraus zu beurteilen.
"Führungspersönlichkeiten an Männern messen..." ist wohl etwas überholt. Wie unser bekanntes Beispiel der anderen Partei zeigt, es funktioniert unabhängig vom Geschlecht.
Eine Partei, die ihren Vorsitzenden mit 100% wählt, kann nicht verlangen das er sich bei jeder Entscheidung wieder "demokratisch" legitimieren soll.
Diese Verunsicherung und der ständige Versuch Verantwortung möglichst breit zu verteilen wird - außerhalb der SPD noch stärker - als Schwäche wahrgenommen.
So kann man beim Wähler nicht punkten.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Agesilaos Megas » So 10. Dez 2017, 21:04

jorikke hat geschrieben:(10 Dec 2017, 20:06)

Du irrlichterst ein wenig durch den Text.
Beim Thema Führung ging es mir bei den Genannten um Vorsitzende der SDP, die unter Führung das Vorgeben eigener Ideen verstanden und diese vertraten.
Sie traten dies selbstbewusst und nahmen die Mitglieder mit, indem sie Stärke demonstrierten.
Persönlichkeiten, die so etwas auszeichnet, muss man heute nicht unbedingt mehr kennen, ihr Handeln ist aus ihrer Wirkungszeit heraus zu beurteilen.
"Führungspersönlichkeiten an Männern messen..." ist wohl etwas überholt. Wie unser bekanntes Beispiel der anderen Partei zeigt, es funktioniert unabhängig vom Geschlecht.
Eine Partei, die ihren Vorsitzenden mit 100% wählt, kann nicht verlangen das er sich bei jeder Entscheidung wieder "demokratisch" legitimieren soll.
Diese Verunsicherung und der ständige Versuch Verantwortung möglichst breit zu verteilen wird - außerhalb der SPD noch stärker - als Schwäche wahrgenommen.
So kann man beim Wähler nicht punkten.


Du kannst Dir gern noch einmal Zeit nehmen, meine beiden Beiträge sorgfältig durchzulesen; bereits schon einmal ist darauf verwiesen worden, dass ich Ausführungen über die Leitmedien angestellt habe; andernfalls fürchte ich, dass wir uns in diesem seltsamen "große Männer/Frauen"-Sermon verlieren wie die Medien in parteiinternen Analysen. Was für Dich ein großer Sozi ist, und ob dieser dann überhaupt noch in unsere SPD passt, mag man gesondert behandeln.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon JJazzGold » So 10. Dez 2017, 21:49

Agesilaos Megas hat geschrieben:(10 Dec 2017, 21:04)

Du kannst Dir gern noch einmal Zeit nehmen, meine beiden Beiträge sorgfältig durchzulesen; bereits schon einmal ist darauf verwiesen worden, dass ich Ausführungen über die Leitmedien angestellt habe; andernfalls fürchte ich, dass wir uns in diesem seltsamen "große Männer/Frauen"-Sermon verlieren wie die Medien in parteiinternen Analysen. Was für Dich ein großer Sozi ist, und ob dieser dann überhaupt noch in unsere SPD passt, mag man gesondert behandeln.


Ausser Schröder sind alle verstorben.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon jorikke » So 10. Dez 2017, 22:55

Agesilaos Megas hat geschrieben:(10 Dec 2017, 21:04)

Du kannst Dir gern noch einmal Zeit nehmen, meine beiden Beiträge sorgfältig durchzulesen; bereits schon einmal ist darauf verwiesen worden, dass ich Ausführungen über die Leitmedien angestellt habe; andernfalls fürchte ich, dass wir uns in diesem seltsamen "große Männer/Frauen"-Sermon verlieren wie die Medien in parteiinternen Analysen. Was für Dich ein großer Sozi ist, und ob dieser dann überhaupt noch in unsere SPD passt, mag man gesondert behandeln.


Du hast recht mit der Feststellung, die Artikel der Leitmedien seien nicht erhellend und kontrovers.
Ich habe versucht darzulegen, dies sei das Resultat der in der SPD vorherrschenden Verwirrung und Führungsschwäche.
Da du offensichtlich nicht auf diese Gedanken reagieren willst, ist unser "Austausch" an dieser Stelle beendet.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Agesilaos Megas » Mo 11. Dez 2017, 07:23

jorikke hat geschrieben:(10 Dec 2017, 22:55)

Du hast recht mit der Feststellung, die Artikel der Leitmedien seien nicht erhellend und kontrovers.
Ich habe versucht darzulegen, dies sei das Resultat der in der SPD vorherrschenden Verwirrung und Führungsschwäche.
Da du offensichtlich nicht auf diese Gedanken reagieren willst, ist unser "Austausch" an dieser Stelle beendet.


Okay, ich wiederhole gern nochmals meinen Kritikpunkt - die Medien als passiver Rezeptor der Politik: unrealistisch. Massen- und Leitmedien tragen zur Meinungsbildung bei - nicht nur in Antwort auf Ereignisse. Sie setzen agenda, personalisieren, skandalisieren, emotionalisieren, inszenieren. Wäre dem nicht so, dann hätte man doch die eigene Civey ernster nehmen können. Und da halt Medienkompetenz kein Steckenpferd der Menschen ist, meinen einige auch, es herrsche Chaos und Verwirrung - weil eventuell die Quellen, die ihnen das tisch- und mundfertig servieren, andere sind als die, die z.B. in Parteiarbeit involviert sind. Ich habe kein Chaos angetroffen. Martin wurde wiedergewählt, das hat mich nicht wirklich überrascht. Er hat beide Flügel zusammengehalten. Die Seeheimer sind klein wie die Jusos laut sind. Und wir haben 2013 in Erinnerung. Keiner vertraut der Union wirklich (eine schwere pol. Hypothek für Merkel). Der Druck von außen stärkte auch den inneren Zusammenhalt. Das waren auch bisher keine Funktionärsgeheimnisse. Es überrascht eher jemanden, der Martin halt nur von negativen Meldungen á la "Schulz-Zug abgefahren" etc. kennt und die Sozialdemokraten nur auf Grokos beschränkt. Warum aber große Blätter, denen all diese Infos zugänglich sind, im kritischen Moment irren, zeugt doch eher von der Verunsicherung auf einer höheren Ebene. Und das betrifft die Parteienberichterstattung auch generell. Man kann ja den Spieß umdrehen, und aus der Unkenntnis des Parteilebens eine Verwirrung innerhalb der Medien konkludieren - das aber wäre ja ein Eingeständnis verringerter Professionalität. Das wiederum wäre auch nicht so undenkbar: Ich wiederhole noch einmal gern das Verhältnis von Medien und AfD; keine Partei stärkten mediale Agendas mehr. Die Medien werden auch ganz orientierungslos im Parteileben der CDU herumstochern - schon jetzt wird herumgespahnt.
Noch eins hintendran: Ob Martin führungsschwach wird, wird sich erst jetzt zeigen, wo es konkret wird. Aber moderne Medien haben keine Geduld, da jede Minute Profit verspricht. Die Folgen könnten ziemlich fatal sein...
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon JJazzGold » Mo 11. Dez 2017, 08:29

Agesilaos Megas hat geschrieben:(11 Dec 2017, 07:23)

Okay, ich wiederhole gern nochmals meinen Kritikpunkt - die Medien als passiver Rezeptor der Politik: unrealistisch. Massen- und Leitmedien tragen zur Meinungsbildung bei - nicht nur in Antwort auf Ereignisse. Sie setzen agenda, personalisieren, skandalisieren, emotionalisieren, inszenieren. Wäre dem nicht so, dann hätte man doch die eigene Civey ernster nehmen können. Und da halt Medienkompetenz kein Steckenpferd der Menschen ist, meinen einige auch, es herrsche Chaos und Verwirrung - weil eventuell die Quellen, die ihnen das tisch- und mundfertig servieren, andere sind als die, die z.B. in Parteiarbeit involviert sind. Ich habe kein Chaos angetroffen. Martin wurde wiedergewählt, das hat mich nicht wirklich überrascht. Er hat beide Flügel zusammengehalten. Die Seeheimer sind klein wie die Jusos laut sind. Und wir haben 2013 in Erinnerung. Keiner vertraut der Union wirklich (eine schwere pol. Hypothek für Merkel). Der Druck von außen stärkte auch den inneren Zusammenhalt. Das waren auch bisher keine Funktionärsgeheimnisse. Es überrascht eher jemanden, der Martin halt nur von negativen Meldungen á la "Schulz-Zug abgefahren" etc. kennt und die Sozialdemokraten nur auf Grokos beschränkt. Warum aber große Blätter, denen all diese Infos zugänglich sind, im kritischen Moment irren, zeugt doch eher von der Verunsicherung auf einer höheren Ebene. Und das betrifft die Parteienberichterstattung auch generell. Man kann ja den Spieß umdrehen, und aus der Unkenntnis des Parteilebens eine Verwirrung innerhalb der Medien konkludieren - das aber wäre ja ein Eingeständnis verringerter Professionalität. Das wiederum wäre auch nicht so undenkbar: Ich wiederhole noch einmal gern das Verhältnis von Medien und AfD; keine Partei stärkten mediale Agendas mehr. Die Medien werden auch ganz orientierungslos im Parteileben der CDU herumstochern - schon jetzt wird herumgespahnt.
Noch eins hintendran: Ob Martin führungsschwach wird, wird sich erst jetzt zeigen, wo es konkret wird. Aber moderne Medien haben keine Geduld, da jede Minute Profit verspricht. Die Folgen könnten ziemlich fatal sein...


Wie sollen Ihrer Meinung nach Medien reagieren, wenn in der SPD auf der einen Seite Gesprächsvorbereitungen zu einer eventuellen Neuauflage GroKo laufen, während Klingenbeil bereits mit Wahlkampfvorbereitungen für Neuwahlen laufen?

Da fragen sich nicht nur Medien, sondern auch der wählende Bürger, “ ja wohin laufen sie denn nun und mit wem?“
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Agesilaos Megas » Mo 11. Dez 2017, 09:10

JJazzGold hat geschrieben:(11 Dec 2017, 08:29)

Wie sollen Ihrer Meinung nach Medien reagieren, wenn in der SPD auf der einen Seite Gesprächsvorbereitungen zu einer eventuellen Neuauflage GroKo laufen, während Klingenbeil bereits mit Wahlkampfvorbereitungen für Neuwahlen laufen?

Da fragen sich nicht nur Medien, sondern auch der wählende Bürger, “ ja wohin laufen sie denn nun und mit wem?“


Ich wiederhole, erneut, erneut, erneut: Medien reagieren nicht. Sie inszenieren. Meinungsmedien können das. Aber wer die Analyse beansprucht, sollte auch analysieren. Und wenn Du Deine eigenen Zeilen liest, merkst Du ja schon, dass Deine letzte Frage mit dem, was Du ja bisher nur weißt, schon chronologisch nicht übereinstimmt. Die zeitlich-inhaltliche Differenz ist emotional aufgebläht, inszeniert, nicht faktisch, vom Newsticker und der Konfusion, in der sich eine Gesellschaft befindet, getrieben, ohne Geduld. Wohin es gehen soll, steht noch nicht fest, es wird vorbereitet. Am Ende entscheiden eh wir. Und dass Neuwahlen organisatorisch vorbereitet werden, falls Merkel unregierbar ist, ist ja nun eine wichtige Sache, zumal Du ja auch schon weißt, dass wir eine Groko mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ablehnen könnten. Ich werde es tun. Wie dem auch sei: Entscheidungen sind nicht gefällt. Wie kann also schon von einem Umfallen die Rede sein? Natürlich nur, wenn inszeniert, nicht analysiert wird. Mit demselben Sendungsbewusstsein, ich wiederhole es hier noch einmal, wurde die AfD schon mehrmals totgeschrieben, bis sie dann - unglücklicherweise - immer wieder hervorkam und noch lauter "Lügenpresse" skandieren konnte. Mehr Entschleunigung täte uns allen mal gut.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon JJazzGold » Mo 11. Dez 2017, 09:48

Agesilaos Megas hat geschrieben:(11 Dec 2017, 09:10)

Ich wiederhole, erneut, erneut, erneut: Medien reagieren nicht. Sie inszenieren. Meinungsmedien können das. Aber wer die Analyse beansprucht, sollte auch analysieren. Und wenn Du Deine eigenen Zeilen liest, merkst Du ja schon, dass Deine letzte Frage mit dem, was Du ja bisher nur weißt, schon chronologisch nicht übereinstimmt. Die zeitlich-inhaltliche Differenz ist emotional aufgebläht, inszeniert, nicht faktisch, vom Newsticker und der Konfusion, in der sich eine Gesellschaft befindet, getrieben, ohne Geduld. Wohin es gehen soll, steht noch nicht fest, es wird vorbereitet. Am Ende entscheiden eh wir. Und dass Neuwahlen organisatorisch vorbereitet werden, falls Merkel unregierbar ist, ist ja nun eine wichtige Sache, zumal Du ja auch schon weißt, dass wir eine Groko mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ablehnen könnten. Ich werde es tun. Wie dem auch sei: Entscheidungen sind nicht gefällt. Wie kann also schon von einem Umfallen die Rede sein? Natürlich nur, wenn inszeniert, nicht analysiert wird. Mit demselben Sendungsbewusstsein, ich wiederhole es hier noch einmal, wurde die AfD schon mehrmals totgeschrieben, bis sie dann - unglücklicherweise - immer wieder hervorkam und noch lauter "Lügenpresse" skandieren konnte. Mehr Entschleunigung täte uns allen mal gut.


Meine Frage rekrutiert sich aus dem SPD Parteitag.
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon Agesilaos Megas » Mo 11. Dez 2017, 14:26

JJazzGold hat geschrieben:(11 Dec 2017, 09:48)

Meine Frage rekrutiert sich aus dem SPD Parteitag.
Den konnte man live verfolgen.


Dort hat sich auch kein anderer Beschluss (Beschl. Nr. 1) abgezeichnet, der über o.g. Punkt schon hinausgegangen wäre...
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Re: Wie soll Schulz jetzt handeln (Scheitern Jamaika)

Beitragvon JJazzGold » Mo 11. Dez 2017, 14:48

Agesilaos Megas hat geschrieben:(11 Dec 2017, 14:26)

Dort hat sich auch kein anderer Beschluss (Beschl. Nr. 1) abgezeichnet, der über o.g. Punkt schon hinausgegangen wäre...


Ein gewisses Schwanken hat sich abgezeichnet, weshalb ich konstatierte:

Je länger ich Schulz beobachte, desto mehr verstärkt sich mein Eindruck, dass er nicht so recht weiß, wohin er mit seiner SPD will und wenn er es dann mal weiß, dann ist unklar ob die SPD Basis auch dorthin will.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
Alexander Freiherr von Humboldt

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