Warum driftet Deutschland nach rechts?

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Warum driftet Deutschland nach rechts?

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BingoBurner
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon BingoBurner » Mo 18. Sep 2017, 08:46

Es gibt keinen Rechtsruck in Deutschland.

Völkisch = ok
Stolz auf die Wehrmacht= ok
Boateng als Nachbar= not ok

Siegermächte = halb ok
Medienkartell = not ok

Hefitigen Diskurs verlassen = ok
Lahmen Wahlkampf kritisiern = ok

...........naja and so on.......
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

BASTIANNNN ......... https://www.youtube.com/watch?v=n3D33s5GB4A
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Dark Angel
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Dark Angel » Mo 18. Sep 2017, 11:26

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Sep 2017, 08:35)

Das ist wiederum nur eine Analyse der Parteien- und Medienlandschaft und der öffentlich geführten Diskurse und nicht der sozialen Realität in der Bundesrepublik. Die Sarrazin-Debatte wurde durch einen SPD-Mann ausgelöst. Die traurig-berühmte "Fremdarbeiter"-Rede von LaFontaine gar durch einen heutigen "Linke"- (damals WASG-)Poltiker. Oder anders gesagt: Die links-rechts-Aufteilung der Parteien und die links-rechts-Verteilung in der Bevölkerung sind ganz offensichtlich zwei verschiedene Paar Schuhe.

Nein, das ist eine Analyse dessen, wie die Bevölkerung die Politik und die Aussagen der Politiker wahrnimmt. Es entsteht immer mehr der Eindruck, dass Sorgen, Probleme und Ängste, die sich entwickeln, nicht mehr wahrgenommen werden, dass sich nicht mit diesen beschäftigt wird und dass jeder, der diese äußert in eine bestimmte politische Ecke geschoben wird. Sorgen und Ängste werden relativiert und die Ursachen bagatellisiert.
Nein - die Links-Rechts-Aufteilung der Parteien - resultierend aus der Sitzverteilung im Parlament - und die Links-rechts-Verteilung in der Bevölkerung sind keine zwei Paar verschiedene Schuhe. Die Bevölkerung/die wahlberechtigten Bürger ist/sind der Souverän in einer Demokratie und die [Demokratie] funktioniert nur, wenn sich der Wähler auch mit den politischen Aussagen und Programmen der Parteien identifzieren kann, sich durch die jeweilige Partei auch vertreten fühlt. Genau das ist jedoch zunehmend nicht der Fall.
Typisch für diese (deine) Sichtweise ist mal wieder, die Auseinandersetzung mit dem Überbringer der Nachricht, statt mit der Nachricht selbst. Da wird geurteilt und verurteilt, ohne sich mit den vorgebrachten Argumenten auch nur ansatzweise auseinander gesetzt zu haben oder sich der Mühe unterzogen zu haben, die vorgebrachten Argumente auch argumentativ zu widerlegen. Eine sachliche Auseinandersetzung und Widerlegung von Sarrazins Argumenten ist bisher nicht erfolgt.

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Sep 2017, 08:35)]Weitaus zuverlässiger als solche soften und "gefühlten" Veränderungen ist jedoch die reale in Zahlen messbare und von niemandem angezweifelte Zunahme der Einkommens- und Vermögensungleichheit in den letzten 20 Jahren. Hier muss man eher feststellen, dass linke Parteien und Bewegungen dieses urlinke Problem klar verpasst haben, überhaupt zu thematisieren. Und genau hier breitet sich der Rechtspopulismus aus und besetzt die von Linken vernachlässigten Bereiche vehement. Sicherlich nirgendwo so offensichtlich wie derzeit in den USA.

Was soll das, bitte sehr, mit der jeweiligen politischen Einstellung zu tun haben?
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, sogar in einer Hochleistungsgesellschaft und in einer solchen werden unerschiedliche (erbrachte) Leistungen auch unterschiedlich entlohnt/entgolten. Wer keine Leistungen erbringt, kann nunmal nicht das "gleiche Stück vom Kuchen" erhalten, wie derjenige, der entsprechende Leistungen erbringt. Dass "Verlierer" (aus welchen Gründen auch immer) der Leistungsgesellschaft nicht ins Bodenlose fallen, dafür gibt es den Sozialstaat/die Solidargemeinschaft.
In einer Leistungsgesellschaft zählt allerdings auch Eigenverantwortung und die besteht in erster Linie in der Pflicht des Einzelnen, sich den veränderten und sich weiter verändernden Bedingungen zu stellen.
Die Umverteilung, wie sie von linken Parteien angestrebt wird, ist eine de facto Enteignung der Leistungsträger zugunsten derjenigen, die keine oder nur geringe Leistungen erbringen, ist der Wunsch bzw das Ziel, aus einer leistungsorientierten Gesellschaft eine egalitäre Gesellschaft zu machen, an der jeder - unabhängig seines Anteils an der erbrachten Leistung - gleiche Anteile erhält.
Apropos Sozialneid - ja der wird gelenkt und geschürt und zwar von den linken Parteien gegenüber den Leistungsträgern, die für ihre Leistungen auch entsprechend entlohnt werden und von diesen Parteien wird verschwiegen, dass es sehr wohl Konkurrenten im Sozialsystem des Staates gibt, dass es sehr wohl Konkurrenz um minderqualifizierte Arbeitsplätze und bezahlbaren Wohnraum gibt.
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Selina » Mo 18. Sep 2017, 12:12

"Leistungsträger". Ein Wort-Ungetüm, das die "fleißigen" Mittelschichtler meint. Dabei sind die echten "Leistungsträger" die, die zwei oder drei Jobs haben, um einmal leben zu können von den mageren Bezügen. Die machen nämlich die wichtige Arbeit wie Pakete- und Zeitungsaustragen, Putzen, das Gaststättengewerbe am Leben halten, Straßen instandsetzen etcpp. Und diese Leistungsträger sind unterbezahlt in diesem Staat. Die spüren eine enorme Ungleichheit in der Einkommensverteilung. Und das muss sich ändern.
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon pikant » Mo 18. Sep 2017, 12:20

odiug hat geschrieben:(18 Sep 2017, 09:24)

Das stimmt so auch nur halb.
Die CDU rückte nicht allein nach links,sondern vorher schon die SPD und jetzt auch die Grünen nach rechts.


Bei den Gruenen soll es offenbar jetzt Habeck richten und ich bin gespannt auf eine gruene Handschrift, wenn Jamaika kommen sollte.
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon pikant » Mo 18. Sep 2017, 12:41

Selina hat geschrieben:(18 Sep 2017, 13:12)

"Leistungsträger". Ein Wort-Ungetüm, das die "fleißigen" Mittelschichtler meint. Dabei sind die echten "Leistungsträger" die, die zwei oder drei Jobs haben, um einmal leben zu können von den mageren Bezügen. Die machen nämlich die wichtige Arbeit wie Pakete- und Zeitungsaustragen, Putzen, das Gaststättengewerbe am Leben halten, Straßen instandsetzen etcpp. Und diese Leistungsträger sind unterbezahlt in diesem Staat. Die spüren eine enorme Ungleichheit in der Einkommensverteilung. Und das muss sich ändern.


unter Leistungstraeger versteht doch jeder was anderes
die einen finden, dass Fussballprofis Leistungstraeger in einer Gesellschaft sind und die Andern sehen in der Krankenschwester den Leistungstraeger.

Fakt ist doch, dass Leistung unterschiedlich entlohnt wird und das wird man nie andern, denn auch auf dem Arbeitsmarkt bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis.

jeder sollte halt versuchen in unserer Gesellschaft legal das Beste fuer sich rauszuholen.
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Dark Angel » Mo 18. Sep 2017, 14:05

Selina hat geschrieben:(18 Sep 2017, 13:12)

"Leistungsträger". Ein Wort-Ungetüm, das die "fleißigen" Mittelschichtler meint. Dabei sind die echten "Leistungsträger" die, die zwei oder drei Jobs haben, um einmal leben zu können von den mageren Bezügen. Die machen nämlich die wichtige Arbeit wie Pakete- und Zeitungsaustragen, Putzen, das Gaststättengewerbe am Leben halten, Straßen instandsetzen etcpp. Und diese Leistungsträger sind unterbezahlt in diesem Staat. Die spüren eine enorme Ungleichheit in der Einkommensverteilung. Und das muss sich ändern.

Leistungsträger sind in erster Linie Steuerzahler (Nettosteuerzahler), diejenigen, die das Sozialsystem finanzieren, die entsprechende Beiträge einzahlen, die den Staatshaushalt finanzieren. Das sind die eigentlichen Leistungsträger.
Geringverdiener, Minijobinhaber sind keine Leistungsträger. Minijobber sind keine Leistungsträger, sondern Leistungsempfänger, Geringverdiener/Aufstocker sind Leistungsempfäger, weil sie nichts oder nur sehr wenig ins Sozialsystem einzahlen.
Stimmt, Leistungsträger sind die Gekniffenen, weil denen heute schon weniger als die Häfte von ihrem Bruttoverdienst bleibt, während Geringverdiener und Minijobber kaum Abzüge von ihrem Bruttoverdienst haben.
Jeder ist für seine Qualifikation und Kompetenz selbst verantwortlich und wer meint, er müsse sich nicht weiterbilden, ggf seine Ausbildung den Bedürfnissen der Gesellschaft/Wirtschaft anpassen, hat auch keinen Anspruch auf das gleiche Einkommen wie derjenige, der Zeit, Kraft und ggf auch finanzelle Mittel in seine Ausbildung/Weiterbildung investiert.
Ein Ungelernter/Angelernter kann nunmal nicht das gleiche/vergleichbare Einkommen erzielen wie ein qualifizierter Facharbeiter/Geselle oder Akademiker.
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Selina » Mo 18. Sep 2017, 15:40

Selten so viel arroganten Quatsch gelesen. Selbstverständlich gibt es tausende Menschen, die - und das sehr gut qualifiziert - Jobs nachgehen müssen, die weit unter ihrem "Niveau" liegen. Sie müssen das einfach tun, weil sie von irgendwas leben müssen. Was du da schilderst, Engelchen, ist irgendein rosaroter Wolkenkuckucksheim-Kapitalismus. Schön wärs ja, wenns Chancengleichheit und Entwicklungsmöglichkeiten für jedermann gäbe. Einfach nur ein wenig Ehrgeiz und schwups... Nee nee, so läufts nicht in diesem System. Für viele bleibt Chancengleichheit und Einkommensgerechtigkeit ein unerfüllter Traum. Schon alleine die krassen Unterschiede zwischen den Regionen in Deutschland sprechen eine eigene Sprache. Es geht auch nicht um Gleichmacherei, wie es den Linken immer vorgeworfen wird. Nein, es geht um Einkommensgerechtigkeit. Das bedeutet unter anderem auch, dass die Unterbezahlung solcher gesellschaftlich wichtigen Jobs wie etwa die in den Pflegeberufen endlich beendet werden muss.

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/s ... 66900.html
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Dark Angel » Mo 18. Sep 2017, 17:08

Selina hat geschrieben:(18 Sep 2017, 16:40)

Selten so viel arroganten Quatsch gelesen. Selbstverständlich gibt es tausende Menschen, die - und das sehr gut qualifiziert - Jobs nachgehen müssen, die weit unter ihrem "Niveau" liegen.

Tja - irgendeine Qualifikation reicht eben nicht, egal wie gut diese Qualifikation ist, man sollte schon eine Qualifikation haben, die in der Wirtschaft auch gefragt ist. Genau das haben viele noch nicht kapiert, die haben irgendeine Ausbildung, irgendein Studium absolviert und jammern dann rum, wenn sie keine Anstellung finden, weil genau diese Branche hoffnungslos überlaufen ist.

Selina hat geschrieben:(18 Sep 2017, 16:40)]Sie müssen das einfach tun, weil sie von irgendwas leben müssen. Was du da schilderst, Engelchen, ist irgendein rosaroter Wolkenkuckucksheim-Kapitalismus.

Nöö die müssen das nicht tun! Wenn man eine Ausbildung hat, die nicht nachgefragt wird, muss man halt umschulen, notfalls ein Studium in einer Fachrichtung absolvieren, die nachgefragt wird. Nennt sich Eigenverantwortung!
Ich habe ja auch mit 40 Jahren nochmal ein Studium absolviert, weil meine usprüngliche Fachrichtung/mein ursprünglicher Abschluss zu diesem Zeitpunkt nicht nachgefragt war. Statt zu jammern wie schlecht der Kapitalismus ist, habe ich mich entsprechend qualifiziert.


Selina hat geschrieben:(18 Sep 2017, 16:40)] Schön wärs ja, wenns Chancengleichheit und Entwicklungsmöglichkeiten für jedermann gäbe. Einfach nur ein wenig Ehrgeiz und schwups... Nee nee, so läufts nicht in diesem System. Für viele bleibt Chancengleichheit und Einkommensgerechtigkeit ein unerfüllter Traum.

Doch die Chancengleicheit besteht, man allerdings investieren, muss sich kümmern. Hinterher getragen und in den Schoß gelegt wird einem im Kapitalismus nix.
Und von wegen Einkommensgerechtigkeit die gibt es nicht und kann es auch nicht geben. Gerechtigkeit ist eine subjektive Idealvorstellung und Ideale sind Vollkommenheitsmuster und damit unerreichbar. Ein weiteres Problem des Begriffes "Gerechtigkeit" besteht darin, dass das was der eine als gerecht empfindet, von anderen als im höchsten Maße ungerecht empfunden wird.
Was soll das also sein "Einkommensgerechtigkeit"?

Selina hat geschrieben:(18 Sep 2017, 16:40)Schon alleine die krassen Unterschiede zwischen den Regionen in Deutschland sprechen eine eigene Sprache. Es geht auch nicht um Gleichmacherei, wie es den Linken immer vorgeworfen wird. Nein, es geht um Einkommensgerechtigkeit.

Siehe oben - was soll "Einkommensgerechtigkeit" sein? Welches Einkommen ist in welchem Bereich, in welcher Branche denn gerecht? An welchen Kriterien willst du diese Gerechtigkeit denn festmachen?

Selina hat geschrieben:(18 Sep 2017, 16:40)Das bedeutet unter anderem auch, dass die Unterbezahlung solcher gesellschaftlich wichtigen Jobs wie etwa die in den Pflegeberufen endlich beendet werden muss.

Ach - Pflegeberufe sind unterbezahlt? Wer sagt das und auf welcher Grundlage wird denn diese angebliche Unterbezahlung definiert?
Sind das nur Bauchgefühle oder hat das was mit Qualifikationskriterien, mit Kompetenz, Verantwortung etc zu tun?
Wieviel Verantwortung hat denn "einfaches" Pflegepersonal, dass die Behauptung "unterbezahlt" gerechtfertigt wäre?
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 18. Sep 2017, 18:26

Dark Angel hat geschrieben:(18 Sep 2017, 12:26)
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, sogar in einer Hochleistungsgesellschaft und in einer solchen werden unerschiedliche (erbrachte) Leistungen auch unterschiedlich entlohnt/entgolten. Wer keine Leistungen erbringt, kann nunmal nicht das "gleiche Stück vom Kuchen" erhalten, wie derjenige, der entsprechende Leistungen erbringt. Dass "Verlierer" (aus welchen Gründen auch immer) der Leistungsgesellschaft nicht ins Bodenlose fallen, dafür gibt es den Sozialstaat/die Solidargemeinschaft.
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Und du kannst dir nicht vorstellen, dass die von dir einen Absatz vorher thematisierten "Sorgen der Bevölkerung" etwas damit zu tun haben könnten, was Du nun in diesem zitierten Absatz als positiv schilderst?

Die Gleichung geht nur auf mit dem Argument, diese Sorgen der Bevölkerung würden ursächlich mit dem Zuzug von Kriegsflüchtlingen und angeblich "kulturfremden" zu tun haben. Nach dem Motto: Schafft sie fort und jeder Dummkopf wird Ingenieur oder Programmierer.
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Dark Angel » Mo 18. Sep 2017, 18:38

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Sep 2017, 19:26)

Und du kannst dir nicht vorstellen, dass die von dir einen Absatz vorher thematisierten "Sorgen der Bevölkerung" etwas damit zu tun haben könnten, was Du nun in diesem zitierten Absatz als positiv schilderst?

Vorstellen kann ich mir das sehr wohl, nur hat "vorstellen können" nicht viel mit tatsächlich zum Ausdruck gebrachten Sorgen und Ängsten zu tun.
Es wurde sich durchaus (auch) kritisch zur Einführung des Mindestlohnes geäußert und die "Sorge" zum Ausdruck gebracht, dass Unternehmen diesesn durchaus mittels Ausweitung von (geforderten, unbezahlten) Überstunden umgehen würden.

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Sep 2017, 19:26)Die Gleichung geht nur auf mit dem Argument, diese Sorgen der Bevölkerung würden ursächlich mit dem Zuzug von Kriegsflüchtlingen und angeblich "kulturfremden" zu tun haben. Nach dem Motto: Schafft sie fort und jeder Dummkopf wird Ingenieur oder Programmierer.

1. handelt es sich bei den wenigsten Zuwanderern um Kriegsflüchtlinge, sondern mehrheitlich um Wirtschaftsmigranten.

2. sind die nicht angeblich kulturfremd, sondern sie sind kulturfremd! Sie entstammen einer Kultur, die in einigen Bereichen unserer Kultur antagonistisch gegenüber steht.

3. stellt niemand derart krude Behauptungen auf, die du hier postulierst. Niemand behauptet, dass jeder Dummkopf/Schulabbrecher Ingenieur oder Programmierer werden kann. Derartiger Unsinn wurde ausschließlich über die "hochqualifizierten" Fachkräfte verbreitet, die wir durch die Zuwanderung "geschenkt" bekämen.
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon think twice » Mo 18. Sep 2017, 18:44

Dark Angel hat geschrieben:(18 Sep 2017, 19:38)



1. handelt es sich bei den wenigsten Zuwanderern um Kriegsflüchtlinge, sondern mehrheitlich um Wirtschaftsmigranten.

2. sind die nicht angeblich kulturfremd, sondern sie sind kulturfremd! Sie entstammen einer Kultur, die in einigen Bereichen unserer Kultur antagonistisch gegenüber steht.

3. stellt niemand derart krude Behauptungen auf, die du hier postulierst. Niemand behauptet, dass jeder Dummkopf/Schulabbrecher Ingenieur oder Programmierer werden kann. Derartiger Unsinn wurde ausschließlich über die "hochqualifizierten" Fachkräfte verbreitet, die wir durch die Zuwanderung "geschenkt" bekämen.

4. Kennen sich die Ossis in Sachen Fluechtlings- und Migrantenangelegenheiten am besten aus. Sie haben naemlich die meiste Erfahrung mit diesem Personenkreis.
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 18. Sep 2017, 18:51

Dark Angel hat geschrieben:(18 Sep 2017, 19:38)

Vorstellen kann ich mir das sehr wohl, nur hat "vorstellen können" nicht viel mit tatsächlich zum Ausdruck gebrachten Sorgen und Ängsten zu tun.
Es wurde sich durchaus (auch) kritisch zur Einführung des Mindestlohnes geäußert und die "Sorge" zum Ausdruck gebracht, dass Unternehmen diesesn durchaus mittels Ausweitung von (geforderten, unbezahlten) Überstunden umgehen würden.


1. handelt es sich bei den wenigsten Zuwanderern um Kriegsflüchtlinge, sondern mehrheitlich um Wirtschaftsmigranten.

2. sind die nicht angeblich kulturfremd, sondern sie sind kulturfremd! Sie entstammen einer Kultur, die in einigen Bereichen unserer Kultur antagonistisch gegenüber steht.


Der letzte Teil ist faschistische Ideologie. Ohne wenn und aber. Ich bin mir der Schwere dieses Vorwrufs durchaus bewusst. Und ebenso bereit, diesen Vorwurf sachlich und unpersönlich zu begründen.

Es fängt damit an und ist auch bereits ganz wesentlich, dass Menschen ganz grundsätzlich Individuen sind, und einer "Kulturprägung" nicht einfach wehrlos ausgesetzt sind, Sie sind primär als einzelnne Individuen anzusehen und nicht primär als Vertreter und Angehörige irgendeiner "Kultur". Es ist genau dieser Fehlschluss der primären kulturellen Geprägtheit gegenüber der Achtung des Menschen als Einzel-Idividuum, der den Kern faschistischer Ideologien ausmacht. Ohne Wenn und Aber.
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon think twice » Mo 18. Sep 2017, 18:52

Dark Angel hat geschrieben:(18 Sep 2017, 18:08)


Ach - Pflegeberufe sind unterbezahlt? Wer sagt das und auf welcher Grundlage wird denn diese angebliche Unterbezahlung definiert?
Sind das nur Bauchgefühle oder hat das was mit Qualifikationskriterien, mit Kompetenz, Verantwortung etc zu tun?
Wieviel Verantwortung hat denn "einfaches" Pflegepersonal, dass die Behauptung "unterbezahlt" gerechtfertigt wäre?

Geh doch einfach mal ins nächste Pflegeheim, begleite eine Pflegekraft einen Tag durch ihren Arbeitsalltag und lass dir anschließend ihren Arbeitsvertrag, Gehaltsabrechnung, ihre Arbeitsstundennachweise vorlegen.
Ich weiss nicht, ob du nun absolut weltfremd oder total arrogant bist.
Sei nie zu den Bescheidenen überheblich und zu den Überheblichen bescheiden.
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 18. Sep 2017, 19:08

Dark Angel hat geschrieben:(18 Sep 2017, 18:08)
Ach - Pflegeberufe sind unterbezahlt? Wer sagt das und auf welcher Grundlage wird denn diese angebliche Unterbezahlung definiert?
Sind das nur Bauchgefühle oder hat das was mit Qualifikationskriterien, mit Kompetenz, Verantwortung etc zu tun?
Wieviel Verantwortung hat denn "einfaches" Pflegepersonal, dass die Behauptung "unterbezahlt" gerechtfertigt wäre?

Auch weniger qualifiziertes Pflegepersonal in entsprechenden Heimen hat (mindestens) an den Wochenenden absolute Veranwortlichkeit gegenüber zu pflegenden Personen. Ich selbst habe bis vor kurzem mehr als ein Jahr die traurige Gelegenheit gehabt, den Alltag von Pflegestationen unmittelbar kennenzulernen. Auch die Verantwortung für hochkomplexe, tausende von Studenten betreffende und ganz erhebliche Qualifikationen erfordernde IT-Systeme würde ich nie niemals über die Verantwortlichkeit von Pflegenden auch nur für eine einzige zu pflegende Perso stellen. Keinen einzigen Tag traue ich mir zu, in deren Position zu arbeiten. Mir hat eine halbe Stunde pro Tag gereicht, um im Zusammenhang damit beinahe zum Psychopathen oder Alkoholiker zu werden. Es ist für einen normalen Menschen schlicht und einfach nicht auszuhalten.
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Soldmann » Mo 18. Sep 2017, 20:43

schokoschendrezki hat geschrieben:Die meisten AfD-Wähler waren vorher Nichtwähler und die bisherigen Wähler kommen gleichmäßig von allen etablierten Parteien.
Aber sie könnten Nichtwähler gewesen sein, weil sie die CDU als zu links nicht wählen wollten. Unbestreitbar ist doch, dass die CDU als bisher "rechteste" Partei für die Massenmigration ist. Und das sie früher dagegen war. Hier kann also die AfD ein "einmaliges Angebot" machen, das keine andere Partei hat. Die Wählerwanderung von anderen Parteien spricht meines Erachtens nicht gegen die These. Angenommen ich bin ein "rassistischer Öko". Dann konnte ich früher Grüne oder CDU wählen und heute Grüne oder AfD.

Die AfD besetzt rechte Positionen, die von der CDU freigegeben worden sind; daraus folgt nicht, dass die AfD-Wähler alle von der CDU kommen müssen.
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Soldmann » Mo 18. Sep 2017, 21:08

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Sep 2017, 19:51)

Der letzte Teil ist faschistische Ideologie. Ohne wenn und aber. Ich bin mir der Schwere dieses Vorwrufs durchaus bewusst. Und ebenso bereit, diesen Vorwurf sachlich und unpersönlich zu begründen.

Es fängt damit an und ist auch bereits ganz wesentlich, dass Menschen ganz grundsätzlich Individuen sind, und einer "Kulturprägung" nicht einfach wehrlos ausgesetzt sind, Sie sind primär als einzelnne Individuen anzusehen und nicht primär als Vertreter und Angehörige irgendeiner "Kultur". Es ist genau dieser Fehlschluss der primären kulturellen Geprägtheit gegenüber der Achtung des Menschen als Einzel-Idividuum, der den Kern faschistischer Ideologien ausmacht. Ohne Wenn und Aber.
Das ist falsch. Kern der faschistischen Ideologie sind Nation und Rasse, wobei beide Begriffe biologistisch verstanden werden. Mann ist also qua Geburt Deutscher, so wie ein "Neger" per Geburt dunkelhäutig ist.

Wenn das einzelne Individuum der ihn prägenden Kultur nicht wehrlos ausgesetzt ist, wie erklärt es sich dann, dass über 99% der im muslimischen Kulturkreis aufwachsenden Menschen selber Muslime werden? Müssten sie nicht als autonome Individuen die alte Religion ablegen und sich die aussuchen, die am Besten zu ihnen passt, spätestens wenn sie die Möglichkeit dazu haben? Dass Religion Quatsch ist, müsste ihnen als intelligenten Individuen doch klar sein, oder nicht?
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Dark Angel » Mo 18. Sep 2017, 21:33

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Sep 2017, 19:51)

Der letzte Teil ist faschistische Ideologie. Ohne wenn und aber. Ich bin mir der Schwere dieses Vorwrufs durchaus bewusst. Und ebenso bereit, diesen Vorwurf sachlich und unpersönlich zu begründen.

Ach ist er das?
Kultur in der sich Säkularisierung und Demokratie durchgesetzt haben, in der "weltliches Recht" Vorrang vor religiös begründetem Recht Vorrang hat vs. Kultur die Säkularisierung ablehnt und in der religiöses Recht (Scharia) Vorrang vor weltlichem Recht hat, stellt deiner Meinung nach keinen Antagonismus dar, ist "faschistische Ideologie"?
Werte des Humanismus, Gleichberechtigung der Frau, freie Entfaltung der Persönlichkeit vs. Unterordnung der Frau, Negierung humanistischer Werte stellen deiner Meinung nach keinen Antagonismus dar, sind "faschistische Ideologie"?
Diese Antagonismen zu benennen, ist "faschistische Ideologie"?
Es gibt also keine Unterschiede zwischen europäischer (christlich-humanistisch geprägter) Kultur und islamisch geprägter Kultur, die sich antagonistisch gegenüber stehen?
Merkst du überhaupt noch irgendwas?
Nein du kannst GAR NICHTS sachlich begründen!

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Sep 2017, 19:51)Es fängt damit an und ist auch bereits ganz wesentlich, dass Menschen ganz grundsätzlich Individuen sind, und einer "Kulturprägung" nicht einfach wehrlos ausgesetzt sind, Sie sind primär als einzelnne Individuen anzusehen und nicht primär als Vertreter und Angehörige irgendeiner "Kultur". Es ist genau dieser Fehlschluss der primären kulturellen Geprägtheit gegenüber der Achtung des Menschen als Einzel-Idividuum, der den Kern faschistischer Ideologien ausmacht. Ohne Wenn und Aber.

Selbst wenn du deinen Schwachsinn mit dem Individuum, das sich gesellschaftlicher bzw kultureller Prägung entziehen könnte, noch tausendmal wiederholst, bleibt das Schwachsinn und wird nicht wahrer!
Kulturelle Prägung als solche zu erkennen und zu benennen ist eben kein Fehlschluss, sondern Realität.
Individuen SIND IMMER Angehörige einer Kultur und durch diese Kultur geprägt und zwar primär, weil Menschen soziale Wesen sind und als Einzelwesen NICHT überlebensfähig! Menschen benötigen FÜR ihr Überleben eine Gemeinschaft innerhalb derer sie überleben können, derer sie sich zugehörig fühlen und mit der sie sich identifizieren. Das ist eine schlichte Tatsache, welche evolutionär begründet ist.
Das hat absolut nichts mit Ideologie - mit faschistischer schon gar nicht.
Menschen als Angehörige einer bestimmten Kultur zu sehen und zu begreifen, hat absolut nichts mit mangelnder Achtung vor diesem Menschen zu tun - aber sowas von! Ganz im Gegenteil!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Dark Angel » Mo 18. Sep 2017, 21:37

think twice hat geschrieben:(18 Sep 2017, 19:52)

Geh doch einfach mal ins nächste Pflegeheim, begleite eine Pflegekraft einen Tag durch ihren Arbeitsalltag und lass dir anschließend ihren Arbeitsvertrag, Gehaltsabrechnung, ihre Arbeitsstundennachweise vorlegen.
Ich weiss nicht, ob du nun absolut weltfremd oder total arrogant bist.

Wo haben Arbeitsstundennachweis und der Arbeitstag einer Pflegekraft denn ein Argument für angebliche Unterbezahlung.
Kriterien für die jeweilige Entlohnung sind u.a. Qualifikation und zu übernehmende Verantwortung.
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Dark Angel » Mo 18. Sep 2017, 21:46

schokoschendrezki hat geschrieben:(18 Sep 2017, 20:08)

Auch weniger qualifiziertes Pflegepersonal in entsprechenden Heimen hat (mindestens) an den Wochenenden absolute Veranwortlichkeit gegenüber zu pflegenden Personen. Ich selbst habe bis vor kurzem mehr als ein Jahr die traurige Gelegenheit gehabt, den Alltag von Pflegestationen unmittelbar kennenzulernen. Auch die Verantwortung für hochkomplexe, tausende von Studenten betreffende und ganz erhebliche Qualifikationen erfordernde IT-Systeme würde ich nie niemals über die Verantwortlichkeit von Pflegenden auch nur für eine einzige zu pflegende Perso stellen. Keinen einzigen Tag traue ich mir zu, in deren Position zu arbeiten. Mir hat eine halbe Stunde pro Tag gereicht, um im Zusammenhang damit beinahe zum Psychopathen oder Alkoholiker zu werden. Es ist für einen normalen Menschen schlicht und einfach nicht auszuhalten.

Dann sind deiner Meinung nach Menschen, die sich für Pflegeberufe entscheiden keine normalen Menschen?
Welche Verantwortung tragen die Pflegekräfte denn, dass sie angeblich unterbezahlt sind?
Eine Krankenschwester darf keinen "simplen" Zugang legen, darf keine Blutentnahme vornehmen, das darf nur ein Arzt.
Wo hat denn die Krankenschwester oder die Altenpflegerin mehr Verantwortung als der Arzt? Erklär mal!
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
Woppadaq
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Re: Warum driftet Deutschland nach rechts?

Beitragvon Woppadaq » Mo 18. Sep 2017, 21:47

Soldmann hat geschrieben:(18 Sep 2017, 22:08)

Wenn das einzelne Individuum der ihn prägenden Kultur nicht wehrlos ausgesetzt ist, wie erklärt es sich dann, dass über 99% der im muslimischen Kulturkreis aufwachsenden Menschen selber Muslime werden? Müssten sie nicht als autonome Individuen die alte Religion ablegen und sich die aussuchen, die am Besten zu ihnen passt, spätestens wenn sie die Möglichkeit dazu haben? Dass Religion Quatsch ist, müsste ihnen als intelligenten Individuen doch klar sein, oder nicht?


Wenn ihnen das so klar ist, warum gibt es dann immer noch Katholiken? Und was unterscheidet die "muslimische Kultur" von der katholischen ? Ich meine im Bezug auf die realistische Weltsicht ?

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